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Neue Filme zum Jahresende

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Schaukämpfe der Boxer.

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nachmittags 134 Uhr. statt.

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Für die uns in so reichem Maße schrift­lich und mündlich bezeigte Teilnahme am Hinscheiden unseres lieben Helmut Siebeck, Obergefreiter in einem Inf.-

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folgt:

nach dem Stande vom 31.12.41:

Salon (jötj

Frankfurter Straße 42

Ab heute Rufnummer 3192

5275 D

THEATER

der Universitätsstadt Gießen

Kirchliche Anzeigen.

(G. --Gottesdienst, KG. --Kinder- gottesdienst, HG. = Hauptgottes­dienst, HG.-Abendm. = Hauvt- gottesdienst mit Beichte und Abendmahl.)

Mittwoch, 31. Dezember. Altjahrsandacht.

Stadtkirche: 18, Schmidt.

Jobanneskirche: 15.30, Lic. Drom­mershausen.

Kapelle Alter Friedhof: 15.30, (m. Abendmahl), Walther.

Kapelle Wetzlarer Weg: 18, Lic.

Dr. Jost.

Gießen-Klein-Linden: 16, Lic.

Dr. Jost.

Gicßen-Wieseck: 15.30.

Lollar: 20.

Lich: 20, Naumann (im Gemeinde­saal), Kollekte.

wird auf die Berufung der Spielvereinigung 1900 hin laut Gauentscheid als Meisterschaftsspiel gemäß seinem Ergebnis gewertet. Mithin ändert sich die

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Neuer Tabellenstand

Das Spiel VfB.-R. gegen 1900 am 19.10.41

Glona-palast: »Die Kellnerin Anna".

Das alte, immer wieder aufgegriffene Thema der einander widerstreitenden Generationen der Vater will den künstlerisch begabten, leidenschaftlich der Musik ergebenen Sohn in den bürgerlich-ein­träglichen Beruf zwingen wird in diesem Film von Wolf Neumeister und Ursula B l o y (Dreh­buch von Friedrich F o r st e r und Peter Paul Brauer) vom Motiv der großen, entsagungs­vollen, zu jedem Opfer fähigen Mutterliebe über­schnitten und überspielt: das geschieht unter der Re­gie von P. P. B r a u e r in einer verständnisvoll und maßvoll abwägenden Weise, im geschickt ver­zweigten Gefüge einer sehr menschlich geführten, an Spannungen und psychologischen Feinheiten reichen Handlung, bei der vielleicht allein der allzu glatte Schluß nicht vollkommen überzeugend erscheint: man kann sich jedenfalls den Ausklang dieser auch filmisch dankbar aufgegriffene Möglichkeiten bieten­den Geschichte etwas minder theatralisch-effektreich vorstellen. Sonst geht es ganz natürlich und mög­lich zu: es würde hier zu weit führen, Geschichte und Vorgeschichte eingehend zu verfolgen. Die Darstel­lung wird entscheidend beherrscht von der starken, erwärmenden und überzeugenden Kraft der Schau­spielerin Franziska K i n z, die eine nicht leichte, in schwächeren Händen vermutlich zur sentimentalen Kolportage absinkenden Frauenrolle mit einem bei aller Verhaltenheit großartig ausdrucksvollen Ge­fühlsreichtum durchdringt und beseelt. Ihrem tiro- lerischen Wesen steht Wernickes kühles, nord­deutsches Temperament kontrastreich, aber mit nicht geringerer Gestaltungskraft gegenüber: er gibt den Vater, hart, schroff und kantig, und es ist sehr schön zu sehen, wie ganz allmählich eine gütige und

Regiment, danken wir herzlich.

Ida Siebeck, geb. Muth und Töchterchen

Ernst Siebeck, Pfarrer Philipp Muth III. und Familien.

Heuchelheim bei Gießen und Echzell.

Unsere liebe Mutter

Anna Katharina Euler

geb. Schmidt

ist nach langem, schwerem Leiden im Alter von 84 Jahren von uns gegangen.

Im Namen aller Hinterbliebenen: Frau Elisabeth Margarete Rock, verw. Erb, geb. Euler.

Treis a.d. Lumda (Hohlstr.3), den 28. Dez. 1941

Die Beerdigung ist am Mittwoch, 31. Dezember, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause aus.

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Betr.: Pferd evormusterung 1942.

Bekanntmachung.

Am Mittwoch, dem 7. Januar 1942, 9 Uhr, wird für den Stadtkreis Gießen die Pferdevormusterung 1942 durchgeführt.

Musterungsplatz ist die Schlachthofstraße.

30 Minuten vor der angesetzten Zeit sind auf Grund des Reichsleistungsgesetzes § 3 Abs. 2 und § 15 Nr. 1 und 2 vorzuführen: Sämtliche 3jährigen und älteren Pferde sowie alle Pferde, die nach der Musterung am 30.11.1940 in Zugang gekommen sind.

Nicht vorzuführen sind:

1. Kleinpferde unter 135 cm Stockmaß,

2. Pferde, die in Bergwerken dauernd unter Tage gehen.

Pferde aus Gehöften mit Maul- und Klauenseuche und anderen ansteckenden Krankheiten sind getrennt von den übrigen mit desinfizierten Hufen vorzu­führen. 5271C

Die Tiere sind frisch geputzt, ohne Geschirr und ohne Decke, mit Zaumzeug oder Halfter mit Gebiß vorzuführen. Die Hufe sollen an der Sohle sauber, aber nicht gefettet oder geteert sein. Die Vorführung hat durch geeignete Männer, keinesfalls durch Kin­der, zu erfolgen.

Gießen, den 29. Dezember 1941.

Der Oberbürgermeister. I.V.: gez. Nicolaus.

Tapferkeit vor dem Feinde mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet. Unteroffizier K. Wilhelm, der Pionier ist, hatte bereits im Feldzuge im Westen das Eiserne Kreuz II. Klasse erhalten.

Kreis Büdingen.

* Schotten, 30.Dez. Die hiesige Kamerad­schaftehemaliger hessischer Leibgar- d ist en hatte sich kürzlich zu ihrem diesjährigen General-Mitgliederappell zusammengefunden. Ka­merad Widmann eröffnete den Appell mit dem Gruß an den Führer. Er gedachte dann der Groß­taten des deutschen Volkes und seiner Soldaten im Kriege und widmete besonders den Gefallenen und den aus den Reihen der Kameradschaft Verstorbenen (Karl Weitz I. und Karl Schmidt III.) einen warmen Nachruf. Im Jahresbericht wurde ein Ueberblick gegeben über das Leben innerhalb der Kameradschaft, wobei besonders betont werden konnte, daß sich die Kameraden mit schönen Spen­den für die jungen Soldaten des Traditionsregi­ments beteiligt hatten. Den Rechnungsbericht gab Kamerad Bing, dem Entlastung erteilt wurde, nachdem die Rechnungsprüfung durch die Kame­raden H a i n z und I. M e i ü t zu Bemerkungen keinen Anlaß gegeben hatte. Mit Worten des Dankes für alle Mitarbeit und mit dem Ausdruck siegesstolzer Gewißheit eines glücklichen Ausgangs des gewaltigen Kriegsringens schloß Kamerad Widmann den Appell.

Neue Fernspfecbnummer:

2577

Plötzlich und unerwartet verstarb am zweiten Feiertag meine liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter

Frau Ernestine Mahr

im Alter von 42 Jahren.

In tiefer Trauer:

Familie Ernst Mahr Hilmar Krause, Bräutigam Familie Heinrich Ullrich und ein Enkelkind.

Gießen (Schanzenstr. 1), den 29. Dezember 1941.

Die Trauerfeier findet Mittwoch, 31. Dezember, nachm. 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

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Dienstag, 30. Dezember

18.3021.45 Uhr bistD Neuinszenierung! Außer Miete! Der Zarewitsch Operette von Frans LehAr.

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verstehende Väterlichkeit von ihm Besitz ergreift und ihn umstimmt. Hermann Brix ist der Sohn, so heftig, trotzig, ahnungslos und hilflos, wie ein junger Mensch in solcher Lage zu sein pflegt. Auch sonst ist eine ganze Reihe vorzüglicher Darsteller am Werk: es seien nur Gustav Waldau (eine scharmante Figur), Danegger, Dahlke, Hans Olden und vom jungen Nachwuchs Winnie Mar­kus und Elfriede D a tz i g genannt. (Terra.)

Lichtspielhaus:

Ehe man Ehemann wird.''

Im Lichtspielhaus geht es derweile, wie man wohl schon dem wortspielerischen Titel entnehmen wird, weit harmloser zu: dies hier ist eher etwas für eine aufgekratzte Silvesterstimmung. Hier han­delt es sich nicht um Schicksal, um Probleme und widerstrebende Generationen: hier regiert der Schwank, hier wird ein ausgemachter Weiberfeind zur Ehe bekehrt. Zuweilen ist es ganz reizvoll, dem entfesselten Spiel der Situationen, jenseits aller Wirklichkeit und Wahrscheinlichkeit, zuzuschauen. Der Regisseur Dr. Alwin E l l i n g hat das, nach dem LustspielHochzeitsreise ohne Mann" von Leo Lenz, reichlich ausaekostet. Ewald Balser, eigentlich viel zu schade für eine solche Farce, macht mit Anstand den Hagestolzen Professor: Heli Fin­kenzeller ist die sehr reizende und unterneh­mungslustige Dame, die den Widerspenstigen bän­digt. Erich Fiedler, Rudolf Carl, Maria P a u d l e r, Lotte Rausch und Günther L ü - d e r s vervollständigen das unbedenklich vergnügte Ensemble. (Deutschland-Film.)

Hans Thyriot.

sollen: 1. Die gesamte Bergbevolkerung, soweit sie die Skier zu beruflichen Zwecken benötigt, 2. die Skilehrer und anerkannten Uebungswarte des NSRL., die ihre Skier für die Durchführung der ihnen übertragenen Ausbildungsaufgaben gebrau­chen, 3. alle noch nicht zur Wehrmacht einberufenen Angehörigen der HI., die sich in der vormilitärischen Ausbildung befinden und dazu ihre Skier benötigen.

Bei Brandgefahr Weihnachtsbäume plündern!

NSG. Ist die Brandgefahr schon bei frischgrünen Tannenbäumen groß, so erhöht sie sich sehr bei Bäumen, die lange in geheizten Räumen stehen und dadurch austrocknen. Deswegen plündert den Weihnachtsbaum noch im alten Jahr, denn jeder Tag, den er länger als nötig aufbewahrt wird, heißt die Gefahr vergrößern, in die uns Unachtsamkeit bringen kann! Ganz besonders aber achtet darauf, daß Kinder keine Streichholzschachteln in die Hand bekommen, wenn sie allein und unbeaufsichtigt im Weihnachtszimmer spielen.

Gießener Schlachtviehmarkt.

Auf dem gestrigen Schlachtviehmarkt (Schlacht­vieh-Verteilungsmarkt) in der Viehversteigerungs­halle Rhein-Main kosteten: Ochsen 45 bis 46,5 Rpf., Bullen 41 bis 42, Kühe 40,5 bis 42, Kälber 44 bis 57 je % kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,20 RM., bl (135 bis 149,5 kg) 1,20, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,18, c (100 bis 119,5 kg) 1,14, d (80 bis 99,5 kg) 1,08, e bis k (unter 80 kg) 1,04, gl (fette Specksauen) 1,20, j (Altschneider) 1,18, g2 (andere Sauen) 1,08 RM. Marktverlauf: alles zugeteilt.

Aus der engeren Heimat.

Z5 Jahre hessisches Staatsbad.

- Bad-Nauheim, 29. Dez. Es sind in diesem Jahre 75 Jahre gewesen, daß das bis dahin kur- hessische Nauheim nach dem Kriege 1866 an Hessen- Darmstadt fiel. Damit hatte sich für Bad-Nauheim ein territorialgeschichtlicher Wandel vollzogen, der für die Entwicklung des Bades von größter wirt­schaftlicher und kultureller Bedeutung werden sollte. Der hessische Staat hat in den 75 Jahren der Zugehörigkeit Bad-Nauheims zum Lande Hessen dem Staatsbad bis auf den heutigen Tag stets seine besondere Aufmerksamkeit und Fürsorge zugewandt und damit einen wesentlichen Anteil an der unge­ahnten Entwicklung, zu der der Grundstein mit dem ersten wissenschaftlichen Bohroersuch vor 125 Jahren gelegt worden ist, auf welche bedeutsame Tatsache wir vor einigen Tagen bereits hingewiesen haben.

Landkreis Gießen.

* Großen-Buseck,29. Dez. Der Obergefreite Ernst Volk, Horst-Wessel-Straße, erhielt wegen Tapferkeit vor dem Feinde im Osten das Eiserne Kreuz II. Klasse.

= Grünberg, 29. Dez. Die von Rektor Häusel in vorbildlichem Einsatz verwaltete Be­zirkssammelstelle Grünberg der RfH. (Reichsarbeits­gemeinschaft für Heilpflanzenkunde und Heilpflanzen­beschaffung) hat ihr Ergebnis gegenüber dem Vor­jahre ganz wesentlich gesteigert. Insgesamt kamen in 226 großen Säcken 1465 kg Trockengut cm H e il- und Teekräutern an die Gausammelstelle in

Frankfurt a. M.-Höchst zum Versand. An dieser Menge sind im wesentlichen 21 verschiedene Einzel- drogen beteiligt. Dazu kommen noch 33 Zentner Hagebutten. An dem Aufkommen der Bezirks­sammelstelle sind die einzelnen Sammeleinheiten wie folgt beteiligt: Volksschule Grimberg 442,5 kg Trockengut ( + 354 kg Hagebutten): Oberschule Grünberg 205,5 kg Trockengut (+ 50 kg Hagebut­ten); Volksschule Oueckborn 142,5 kg Trockengut (+ 371 kg Hagebutten): Volksschule Lumda 125,3 Kilogramm Trockengut; Volksschule Harbach 120,3 Kilogramm Trockengut (+ 524 kg Hagebutten); Volksschule Weickartshain 88,2 kg Trockengut (+ 22 kg Hagebutten); Volksschule Stockhausen 59,8 kg Trockengut (+ 103 kg Hagebutten); Volksschule Lauter 47,7 kg Trockengut; Volksschule Stangenrod 44,9 kg Trockengut (+ 93 kg Hagebutten); Volks­schule Reinhardshain 37,7 kg Trockengut (+ 20,5 kg Hagebutten); Volksschule Göbelnrod 37,5 kg Trok- f en gut (+ 30 kg Hagebutten); Volksschule Linden- struth 29,6 kg Trockengut; Volksschule Saasen 29,9 kg Trockengut (+ 92 kg Hagebutten); Volks­schule Beltershain 9,2 kg Trockengut. HI. und DJV. 16,3 kg Trockengut; Jungmädel 28,2 kg Trockengut. Die Volksschule Grünberg hat außerdem noch 23 kg Roßkastanien für die Wild-fütterung gesammelt.

Kreis Alsfeld.

* Homberg, 29. Dez. Der Unteroffizier Karl Wilhelm, Sohn der Kriegerwitwe Wilhelm, in der Michelbach wohnhaft, wurde im Osten wegen

Ahordnung des Ernährungsamtes der Stadt Gießen, Abt. B.

Betr.: Versorgung mit Mnterkartoffeln.

Um eine gleichmäßige Versorgung mit Speise- kartofseln sicherzustellen, wird für die Stadt Gießen angeordnet:

1. Haushaltungen, die sich aus eigenem Anbau mit Kartoffeln nicht versorgen können und ihren Winterbedarf an Kartoffeln nicht eingekellert haben oder, falls sie weniger als ihren Normalbedarf ein- gekellert haben, die eingekellerten Vorräte restlos verbraucht haben, können die von ihnen benötigten Kartoffeln beim Kleinverteiler beziehen.

2. Bezug und Abgabe von Kartoffeln erfolgen nur gegen Vorlage eines von dem Ernährungsamt ausgestellten roten Einkaufs-Ausweises. Die Aus­stellung desselben erfolgt werktäglich von 8 bis 13 Uhr im Zimmer 1 des Ernährungsamtes, Liebig- straße 16, gegen Vorlage des Lebensmittel-Perso­nalausweises.

3. Der Ausweis wird auf den Namen des Haus­haltungsvorstandes ausgestellt und ist nicht über­tragbar.

4. Bei Aenderung der Personenzahl ist der Ein­kaufsausweis dem zuständigen Ernährungsamt als­bald zur Berichtigung vorzulegen.

5. Solange sich Versorgungsberechtigte aus eige­nem Anbau mit Kartoffeln oder aus eingekellerten Kartoffelvorräten versorgen können, wird ihnen ein Einkaufsausweis nicht ausgestellt.

6. Versorgungsberechtigte, die Kartoffeln im Klein­einkauf beziehen, müssen sich bei einem Kleinver­teiler in eine Kundenliste eintragen lassen. Sie kön­nen nur bei dem Verteiler Kartoffeln beziehen, in dessen Kundenliste sie eingetragen sind.

7. Der Kleinoerteiler hat beim Kleineinkauf je­weils in dem ihm vorzulegenden Einkaufsausweis den Tag der Lieferung und die gelieferte Menge an Kartoffeln mittels Stempels bzw. Kopierstift zu vermerken.

8. Zuwiderhandlungen gegen die erlassenen Vor­schriften werden nach den geltenden Bestimmungen bestraft. 5272C

9. Diese Anordnung tritt sofort in Kraft.

Gießen, den 29. Dezember 1941.

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Ernährungsamt Abt. B.

G. A.-Sport.

Turnen und Sport im dritten Kriegsjahr.

Die turnerische und sportliche Arbeit in unserem engeren Heimatgebiet im neuen Jahr wird, wie bereits kurz berichtet, ihren Auftakt nehmen mit einer großen Arbeitstagung, zu der der Sportgau­führer des NSRL.-Gaues Hessen-Nassau die Amts­träger der Sportkreise W e 11 e r a u - N 0 r d (G i e« ß e n), Wetterau-Süd (Friedberg), Wetzlar und Dillenburg-Biedenkopf für den 3. und 4. Januar nach Gießen einberufen hat. Mit der Tagung verbunden sind eine Kundgebung in der Universität. und mehrere turnerische und sportliche Großveran­staltungen. Das Erscheinen zur Kundgebung des NSRL., die als Hauptarbeitstagung stattfindet, ist vom Gauführer allen Vereinsführern, Vereinsführer­stäben zur Pflicht gemacht worden. Bei der Kund­gebung werden Sportgauführer SA.-Obersturm- sichrer Rieke (Frankfurt a. M.) und Kreisleiter Backhaus (Gießen) sprechen. Im Anschluß an die Kundgebung findet im Gloria-Palast eine Werbe­veranstaltungTurnen und Sport im dritten Kriegswinter" statt. Sportkreisführer Stein (Gie­ßen) hat eine abwechslungsreiche Vorführungsfolge aufgestellt; sie umfaßt: Kinderturnen; Geräte­turnen, Gymnastik und Tanz der Turnerinnen: ) Bodenturnen der Pimpfe und Jungmädel; Kugel- |i gymnastik und Pferdspringen der Männer: Boden-, Barren- und Reckturnen der Gau- und der Kreis- riege; Einzel- und Paarlaufen der Rollschuhsport­ler: Einzel- und Gruppenfahren der Radsportler;

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Am 23. Dezember wurde meine liebe, unvergeß­liche Frau, unsere gute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Helene Schmidt, geb. Spahr

von ihrem langen qualvollen Leiden durch einen sanften Tod erlöst. - Auf Wunsch der Entschlafenen fand die Beisetzung in der Stille statt. T .. ,

In tiefer Trauer:

Lahrer a. D. Karl Schmidt Elli Schmidt, geb. Grieß-

Dr. Rudolf Schmidt Werner Dickord [bach

Ethelyn DickorS, geb. Schmidt und 5 Enkel.

Gießen (Großer Stein weg 20), Gelsenkirchen, Lauchhammer, Lieb, Berlin, 28. Dez. 1941.

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Unberücksichtigt ist das Spiel Burgsolms Luft­waffe (abgebr.).

Kurze Sportnotizen.

Generalmajor Richard Herrmann, der Leiter des Fachamtes Handball im NS.-Reichs- bund für Leibesübungen, fand im Kampf gegen den Bolschewismus den Heldentod.

Hermann Wilker, der frühere deutsche Meisterruderer und Olympiasieger, Mitglied der Ludwigshafener Rudervereins, starb im Alter von 67 Jahren in Ludwigshafen.

Hauptfchriflleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de» HauptichrijtleiterS: Dr. Hans Thyriot. Verantwortlich für Politik und, Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr.Hans Thyriot: für Stadt Gießen, Provinz, Wrtfchaft u. Sport: Ernst Blumschein (beurs.), i.B.: Dr.Hans Thyriot.

Druck und Verlag: Brühlfche UniversitStsdruckeret R. Lange K.tS. Derlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann: Anzeigenleiter: HanS BeL. Berantworllich für den Inhalt der Anzeigen:Theodor Kümmel. PI.Nr.S.

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Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unseren lieben, treusorgenden Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Bruder und Schwager

Herrn Konrad Johannes Velten

am 29. Dezember im Alter von 88 Jahren zu sich in die Ewigkeit abzurufen.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Konrad Anton Wagner Familie Konrad Velten Familie Otto Weil Witwe.

Lang-Göns, Leihgestern, den 29. Dezember 1941. Die Beerdigung findet Mittwoch, 31. Dezember,