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Das interessiert die Hausfrau

Ringen.

Sie können auch ruhig etwas mehr von dem Einweichmittel nehmen, besonders wenn es sich um stark beschmutzte Wäsche handelt. Ze gründlicher und je länger eingeweicht wird, um so besser quillt die Gewebefaser auf. Dadurch zerspringt die Schrnuhkruste, und der größte Teil des Schmutzes löst sich aus der Wäsche. Das Gewebe wird dabei weitgehend geschont. Man soll auch die Wäsche niemals gleich aus dem Einweichwasser in den Waschkessel tun. Spülen Sie sie erst in klarem Wasser aus, da­mit der noch lose daranhängende Schmutz sich entfernt. Ze besser gespült wird, um so weni­ger Waschpulver brauchen Sie zum Klar­waschen.

Nach so gründlichem Einweichen genügt es übrigens, die Wäsche langsam zum Kochen zu bringen und sie dann etwa 15 Minuten ziehen zu lassen. Nicht ratsam ist es, wenn die Wäsche Über Nacht in der abgekochten Lauge stehen­dleibt. Sie wird dann leicht braun und unan­sehnlich.

Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 40, Wirsing, J4 kg 6 bis 10, Weißkraut 5 bis 8, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 7 bis 10, rote Rüben 7 bis 10, Spinat 10 bis 15, Unterkohlrabi 6 bis 8 Meerrettich 50 bis 70, Schwarzwurzeln 40, Lauch 17, Sellerie 15, Feldsalat, Vio 10, Blumen­kohl, das Stück 30 bis 60, Salat 8 bis 12, Endivien 10 bis 15, Oberkohlrabi 10 bis 15, Rettich 6 bis 10, Radieschen, das Bund 10 Rpf.

Zum Leichenfund bei Laubach.

Die Sektion des bei Wetterfeld in der Wetter tot aufgefundenen 17 Jahre alten AdolfIäger aus. Laubach, über dessen Verschwinden und Tod wir bereits mehrfach berichteten, hat ergeben, daß der Kopf des Toten eine Schädelfraktur aufweist. Wodurch die Verletzung entstanden ist, steht bis jetzt noch nicht fest. Die von der Kriminalpolizei Gießen

in Gewahrsam genommenen drei jungen Leute öus Laubach verbleiben zunächst noch in polizeilicher Verwahrung. Die Untersuchung wird fortgesetzt.

Die Spielergebnisse im Kreise Wetzlar waren: Hochelheim Girmes 5:15 (3:8), Garbenheim gegen Katzenfurt 8:4 (6:2).

mit 502 Ringen: die aktive v-Mannschaft mit 442 Ringen über die Altersschützen-O-Mannschaft mit 404 Ringen und die Anfängerklasse D mit 355

B-Klasse: 1. Heinrich Appel, 153 Ringe; 2. Hans Wessels, 151 R.; 3. Willy Kunert, 142 R.; 4. Karl

Auch gutes Spülen nach dem Waschen ist wichr tig. Das Spülen hat die Aufgabe, die Seifem' reste aus dem Gewebe zu entfernen. Ala« spült zuerst in heißem, dann in kaltem Mass« und so lange, bis das Wasser klar bleibt. Emp* fehlenswert ist dabei die Verwendung eine-t guten Spülmittels. Es verhindert das Sraill' und Gelbwerden des Gewebes und gibt bd Wäsche einen frischen Geruch.

Die von der Weißwäsche übriggebliebenid Waschlauge kann übrigens oft noch gut -um Waschen der groben Buntwäsche gebrauch«! werden oder zum Scheuern und Putzen in& Haushalt. DEi hartnäckigen Flecken auf Hol,) oder Stein nimmt man dann etwas feinet? Scheuerpulver zu Hilfe. Auf keinen Fall abeü Waschpulver oder Seife dazu gebrauchen! Beide stehen uns im Kriege ja nur beschränk zur Verfügung. Und wer sorgsam damit hau^ hält und sie nicht gedankenlos verbraucht, leiste nicht nur sich selbst, sondern auch der deut-. schen Volkswirtschaft einen guten Dienst t

Warum wollen Sie nicht die Nacht zu Ihrer Helferin machen? Während Sie schlafen, kann die Nacht für Sie arbeiten. Heimliche Prüfte tönnen beim Waschen für Sie wirken. Schon nachts kann sich viel Schmutz in der Wäsche lockern. Diele Frauen wissen das nicht. Sie weichen erst am frühen Morgen ein, rubbeln und bürsten die Wäsche und waschen auch noch mit Waschpulver vor. Diese Arbeit und dieses Waschpulver hilft die Nacht Ihnen sparen. Das kurze Einweichen genügt nämlich nicht, um den Schmutz gründlich zu lockern. Deshalb ist es wichtig, daß die Wäsche die ganze Nacht über in der Einweichlösung liegt, unv nicht bloß we- wge Stunden vor dem Waschen»

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr 16 bis 17 Uhr. Samstagnach. mittags geschlossen.

Geheime Kräfte in der Nacht?

Plunzwurst für das Gebiet Hessen-Nassau erlaubt

Alle Schlachtvieh schlachtenden Betriebe im Ge­biet des Viehwirtschaftsverbandes Hessen-Nassau dürfen Plunzwurst Herstellen und zum Verkauf brin­gen. Die Abgabe und der Bezug von Plunzwurst dürfen nur in der vierfachen Menge der sich aus den einzelnen Bedarfsnachwersen für Fleisch und Fleisch­waren ergebenden Gewichtsmenge erfolgen. Plunz­wurst muß zu 90 v. H. Blut und zu 10 v. H. aus Schwarten bestehen. Der Kleinverkaufspreis ist auf RM.,40 je 500 Gramm festgesetzt

Muß ich handkäse nehmen?

Nachdem die Ernährungsämter bekanntgegeben Haden, daß der Bezugsabschnitt 2 für Käse der Reichsfettkarte zunächst nicht mehr ausschließlich für Sauermilchkäse Gültigkeit besitzt, stieß man rote, bei holt auf die Auffassung, daß es damit gerollter, maßen verboten sei, Handkäse (Sauermilchkäse) zu kaufen. Dem ist jedoch nicht so. Es sollte durch'diese VeröffenUichung bzw. Verfügung ledigbch unter­bunden werden, daß bei der vorübergehenden Ein-

Keine Wertsachen nach Italien mitmhmen.

Nach neueren italienischen Bestimmungen haben Reisende, die Gegenstände aus Platin, Gold, Silber und Edelsteinen mit sich führen, diese bei der Ein­reise nach Italien beim italienischen Zollamt bis zur Ausreise zu hinterlegen. Da sich hieraus Er­schwerungen ergeben können, besonders wenn die Ein- und Ausreise über verschiedene Grenzstellen erfolgt, wird den deutschen Reisenden dringend emp­fohlen,' bei Reisen nach Italien Wertgegenstände der genannten Art nicht mitzunehmen.

Dingfest gemacht.

Die Kriminalpolizei Gießen teilt mit: Wegen Diebstahls, Urkundenfälschung und Betrug wurde ein achtzehnjähriger junger Mann aus Oberweimar (Kreis Marburg) hier festgenommen. Er hatte sei­nem Großvater sechs Scheckformulare entwendet und nach Ausfüllung der Schecks bei einer Spar- kasie in Zwischenräumen Beträge von insgesamt 1166 RM. abgehoben. Das Geld hat er bis auf einen klemen Betrag durchgebracht. Der Beschul­digte wird dem Amtsgericht zwecks Erlaß eines Haftbefehls zugeführt Ein vierzehneinhalbjäh­riger Junge konnte des Diebstahls einer Armband­uhr, die einer bei feiner Firma tätigen Angestellten gehörte, überführt werden. Da der dringende Ver­dacht bestand, daß er noch für weitere Diebstähle in Frage kam, wurde eine Durchsuchung in der elterlichen Wohnung vorgenommen. Es wurden da­bei außer einer Menge Spielwaren vier Paar Herren- und zwei Paar Kinderstiefel, 35 schwer­silberne Eßbestecke usw. gefunden. Die Spielwaren und Stiöfel hat er bei seiner Firma entwendet. Die Bestecke, die seinerzeit als Expreßgut auf dem hie- sigen Bahnhof umgeladen wurden, stahl er vor etwa zwei Jahren während der Verdunkelung von einem Wagen, der auf dem Bahnhof vor den Ex­preßguthallen stand. Die Eltern des Jungen haben sich wegen Hehlerei zu verantworten.

Gießener Wochenmarktpreise

Gießen, 30. Okt. Aus dem heutigen Wochen- markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM.,

Mootz. 140 R.

E-Klasse: 1. Emil Müller, 143 Ringe; 2. Eugen Vaupel, 138 R.. 3. Willy Horn, 135 R.; 4. Julius Funk, 110 R.: 5. Hans Schmall, 102 R.

O - Klasse und nicht aktive Schützen: 1 Karl Stork, 117 Ringe; 2. Heinrich Ruckstuhl, 116 R.; 3. Georg Eberle, 111 R.: 4. Willy Otto, 104 R.; 5( Ludwig Zängler; 6. Louis Alchoff: 7. Gustav Frey' 8. Walter Jung.

Altersschützen von 50 bis 70 Jahren.

A = und B-Klasse: 1. Georg Schilling, 154 Ringe; 2. Willy Georg, 150 R.; 3. Conrad Dreyer, 144 R.; 4. Hermann Sauer, 136 R.

E-Klasse: 1. Carl Nonnenbroich, 133 Ringe; 2 Carl Peter, 130 R.; 3. August Trebbe, 121 R.; 4. Franz Zeller, 118 R.; 5. Adolf Möhl.

v - Klasse und nicht aktive Schützens 1. Willy Amend, 113 Ringe, 2. Fritz Klotz; 3. Rudolf Paul.

Altersschützen über 70 Jahre: 1. Otto Schönau, 119 Ringe.

Iungschützen.

Gleiche Bedingungen wi^e Alters schützen. 1. Joachim Hölzel, 142 Ringe; 2. Eber'- Hard Beigang, 138 R. ; 3. Karl Heinrich Koch, 125 9t: 4. Karl Stork, 124 R.; 5. Herbert Müller, 124 R.; 6 Heinrich Kraft, 109 R.; 7. Jost Fuhr, 102 R.: 8 Wolfgang Sauer,' 98 R.; 9. Dieter Sommer 95 R.; 10. Paul Mockenhaupt, 91 R.; 11. Wolfgan« Burger, 90 R.

Neuer Weltrekord im Diskuswerfen.

In Mailand unternahm der bekannte italienische Wurfathlet Adolfo C o n s o l i n i einen Angriff am den Weltrekord im Diskuswerfen, der von Erfolg gekrönt war. Der Italiener schleuderte die Scheibe 53,34 Meter weit. Ein Wurf von 53,86 Mett* war leicht übergetreten.

Luftwaffe II Heuchelheim 13:3 (8:1).

Wie schon aus dem Ergebnis heroorgeht, stand das Spiel im Zeichen der Soldaten. Allerdings hatte Heuchelheim einige Jugendspieler in seinen Reihen, welche den Anforderungen des Spieles nicht ganz gewachsen waren. Auch waren die Platzoerhältnisse nicht gerade ideal.

Die Spielergebnisse im Kreise Wetzlar waren:

♦♦ Eröffnung der Städtischen Mu. fit. und Orchesterschule. Am kommendem Sonntag um 11 Uhr wird in der Aula der Univer- sität die kürzlich von der Stadt Gießen gegründete Städtische Musik- und Orchesterschule feierlich er» öffnet werden. Dabei werden Oberbürgermeister Ritter als Leiter der Stadtverwaltung, Univer­sitätsmusikdirektor Professor Dr. T e m e s v ä r y alr Leiter der Schule und Bannführer T a e s l e r als Vertreter der an der Schule mitarbeitenden Hitler- Jugend Ansprachen halten. Ein städtisches Orchester i wird mit Kompositionen von Mozart die Ansprachen : umrahmen.

** Gießen im Rundfunk. Am kommenden Sonntag, in der Zeit von 10.15 bis 11 Uhr wird im ; Reichssender Frankfurt a. M. im Rahmen der Sende- reiheDeutsche Städtebilder" eine Sendung über Gießen gegeben. Man darf gespannt sein, was der Rundfunk dabei über unsere Stadt erzählen wird.

♦♦ Sichergestellte Fahrräder. Bei der Kriminalpolizei Gießen sind folgende Fahrräder sichergestellt wvrden: Marke Bauer 1 152 267, Marke Panzer 34 786, Marke Goldrad 28 322, Marke Opel 721 847. Eigentümer mögen ihre Ansprüche bei der Polizei melden.

Landkreis Gießen.

£ Beuern, 30. Okt. Am 31. Oktober werden unsere Mitbürgerinnen Frau Anna Marie Nach­tigall W w e., geb. Stein, 8 5 Jahre und ihre Schwester Katharina Kumpf Wwe., geb. Stein, 80 Jahre alt Beide Geschwister sind noch sehr rüstig und erfreuen sich guter Gesundheit. Sie helfen noch tüchtig in der Landwirtschaft mit. Ihnen gilt unser herzlicher Glückwunsch zum Geburtstag und für einen schönen Lebensabend.

Handball.

Gauklasse.

Pfungstadt Luftwaffe Gießen 7:5.

Der Wunsch, die Luftwaffe als Sieger zu sehen, ging leider nicht in Erfüllung. Der Ersatz machte sich dech bemerkbar.

Kreisklasse.

Dornotizen.

Tageskalender für Donnerstag.

Gloria-Palast, Seltersweg: »Leichte Muse". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Oh, diese Männer." Oberhessischer Kunstverein: 17 bis 18 Uhr Ausstel­lung im Foyer des Stadttheaters.

Theater der Universitätsstadt Gießen.

Das am Freitag zur Erstaufführung gelangende TropenstückDschungel" von Josef Maria Frank behandelt ein Aerzteschicksal, das sich auf dem fieberverseuchtdn Boden einer Kolonialinsel in West­indien abspielt. Die Spielleitung hat W. M. M u n d, die Rolle des Arztes Dos Pasios spielt Intendant Hans Walter Klein.

Gastspiel des Niederländischen Balletts.

DemNiederländischen Ballett Avonne Georgi", das auf Einladung der NSG.Kraft durch Freude" am nächsten Montag im Gloria-Palast in Gießen ein Gastspiel gibt, geht ein ausgezeichneter Ruf voraus als einer Tanzgruppe, die weit über die holländischen Grenzen hinaus in anderen Ländern diesen Ruf schon unter Beweis gestellt hat. Die tänzerischen Kompositionen und Einzelbilder in der stilechten Pracht der Kostüme bringen schöpferische Leistungen zum Ausdruck, die in ihrer Ausdeutung Vollendetes bieten. Es ist nicht zu viel gesaat, daß der NSG. -Kraft durch Freude" mit der Gewin­nung dieses Balletts für ein Gastspiel in Gießtzn ein großer Wurf gelungen ist, der keinen Freund der Tanzkunst enttäuschen wird. Darstellerisches Können, tänzerische Gewandtheit und seelische Ver­tiefung dieses Balletts stehen auf einer künstlerischen Höhe, die nach vorliegenden Berichten als einmalig bezeichnet werden können, so daß das bevorstehende Gastspiel nicht nur einen Genuß für das Auge, son­dern auch einen Wert innerer seelischer Bereicherung bringen dürfte.

Oie OsfizierSlaufbahn in der Luftwaffe.

Der Oberbefehlshaber der Luftwaffe gibt bekannt, daß Meldungen von Schülern der 7. Klaffe höherer Lehranstalten als Offiziersbewerber fürste Ein­stellung im Jahre 1942 bereits jetzt bei den An­nahmestellen für Offiziersbewerber der Luftwaffe in Berlin, Hannover, München und Wien erfolgen können. Es kommen folgende Laufbahnen in Be­tracht: Fliegeroffizier, Jngenieuroffizier des Flug- zeugwefens, Offizier in der Flakartillerie- und der Luftnachrichtentruppe. Einzelheiten, auch über die Bewerbung von Nichtabiturienten, enthält das MerkblattDer Offiziersnachwuchs der Luftwaffe im Kriege", Ausgabe Oktober 1941, welches bet allen Wehrbezirkskommandos, Wehrmeldeämtern, höheren Lehranstalten, den Dienststellen der HI. und des NSFK. und den genannten Annahmestellen zu er-

10 Jahre NS.-Frauenschaft.

Zm Oktober 1931 wurde die NS.-Frauenschast ge­mündet. Damit war der einheitliche Aufbau einer Frauenorganisation im ganzen Reich begonnen. Die vorher bestehenden Zusammenschlüsse von national ozialistischen Frauen waren nur sehr spärlich. Die Mehrzahl der Nationalsozialistinnen hatte sich der Bewegung ohne festen Zusammenschluß verschrieben, indem sie der SA. und jjr im Kampfe tätig auf ihre frauliche Art und Weise hals.

Sofort nach der reichsseitigen Gründung der NS.° Frauenschaft entstanden auch im Gau Hessen-Nas- au aus dem bereits bestehenden, vom Gauleiter gegründeten Roten Hakenkreuz, einer fürsorgerifchen Selbsthilfeorqanisation der Partei, die ersten Grup­pen der NS.-Frauenschaft. 41 Gruppen bestanden bis zum Ende des Jahres 1931. Ihnen gehörten rund 370 Frauen an. In diesen Tagen begehen die ältesten Frauenschaftsgruppen ihr lOjähriges Be­stehen, und ihre ältesten Mitglieder werden von all denen geehrt, die heute zu der großen Frauenorga­nisation gehören. Heute stehen neben jenen ältesten Mtgliedern im Gau Hessen-Nassau fast 200 000 Frauen, die wissen, daß die Frau im nationalsozia­listischen Staat auch Pflichten zu erfüllen Hatz um sich des Lebens in diesem Staate würdig zu zeigen.

Das Deutsche Frauenwerk wurde Anfang 1936 gegründet. Aus feinen Reihen ergänzen sich die Mit­glieder der NS.-Frauenschaft, die allein die Füh­rerinnen dieser Frauenorganisation stellt. Tatsächlich sind NS.-Frauenschaft und Deutsches Frauenwerk nicht etwa zweierlei Organisationen, sondern sie bil­den zusammen die deutsche Arbeitsgemeinschaft der Frau.

Die ältesten Mitglieder der NS.-Frauenschaft, die in diesen Tagen im Gaugebiet Hessen-Nassau die Feier des 10jährigen Bestehens der NS.-Frau-n- fchaft begehen können, sind damit die Träger der großen Frauengemeinschcrft, auf die wir heute stolz schauen können, und die sich besonders in der gro­ßen Zeit der Gegenroart stets aufs neue unerschöpf­lich bewährt.

schränkung der Käsezuteilung bei Beibehaltung der bisherigen Regelung der Verbraucher zur Hälfte Sauermilchkäse, also Handkäse hätte nehmen müs­sen. Im Interesse der Dersorgungslage auf dem Duttermarkt kann jedoch eine totale Verlagerung des Verbrauchs von Magerkäfearten zugunsten von Fettkäsearten nicht befürwortet werden, so daß die Großverteiler angewiesen sind, 25 v. H. jeder Aus­lieferungsmenge dem Kleinoerteiler gegenüber mit Hand käse zu beschicken. Die Frage, ob die Hausfrau verpflichtet ist, im Wechsel mit den vorhandenen anderen Käsearten auch Handkäse zu beziehen, ist somit zu bejahen. Wenn auch Handkäse gegenüber dem Weichkäse nicht die Fähigkeit besitzt, gestrichen zu werden, so ist dieses Erzeugnis infolge feines hohen Eiweißgehaltes doch ein vollwertiges Nah­rungsmittel. Die Notwendigkeit, hin und wieder auch einmal Magerkäse zu verzehren, wird zweifel­los durch die Hausfrau mit in Kauf genommen, wenn sie bedenkt, daß sie so mit dazu beiträgt, die bisher gewährte, verhältnismäßig hohe Butterra­tion zu erhalten.

ner. Cs ist unmöglich. Er muß zurück. Auch seine Panzer schaffen es nicht.

Feuer stopfen!" Erschöpft sehen wir uns an. Wir haben es geschafft. Die Masse der sowjetischen In­fanterie mußte diesem mörderischen Feuer weichen. Aber noch ist der Kampf nicht beendet. Spähtrupps säubern in allen Richtungen das Gelände. Ver­sprengte Bolschewisten müssen niedergekämpft wer- den. Nur langsam gibt er unseren schwachen Kräf­ten nach. Doch er muß zurück.

Unsere B-Stellen werden wieder besetzt. Jetzt ver­folgt unser Feuer den weichenden Feind. Kraftfahr­zeugkolonnen werden vernichtet. Diese Truppen grei­fen sicher nicht wieder an.

Der Durchbruchsoersuch ist gescheitert. Das Feuer unserer Geschütze hat die roten Horden niederge­zwungen. Wie immer hat der deutsche Soldat die Oberhand über die bolschewistischen Weltfeinde be- halten. Kan. Wolfg. Battermann.

hJ.'Spiele im Bann 116.

L i ch Mtv. Gießen Jgd. 3:9 (0:2).

Im ersten Spielabschnitt wollte es bei den Gie­ßenern nicht klappen. Die Platzmannschaft wehrte sich tapfer und ließ nur zwei Erfolge der Gäste zu. Nach der Halbzeit zeigten die Gäste eine gute Lei­stung und konnten Lich noch mit sieben Treffern bezwingen.

Holzheim Lang-Göns 6:5 (4:1).

Bei den Gästen wollte es in der ersten Spiel­hälfte nicht klappen. Holzheim war dagegen besser und konnte vier Treffer buchen. Nach der Pause, kam Lang-Göns, besser auf, mußte aber der Platz­mannschaft den Sieg überlassen.

Mtv. Gießen II Grüningen.

Grüningen trat zu diesem Spiel nicht an und vergab dadurch die Punkte.

DT-Spiele im Bann 116.

Heuchelheim Lang-Göns 5:3 (3:2).

Die Heuchelheimer Kleinen konnten in einem schönen Spiel Sieg und Punkte in Heuchelheim behalten.

Abschießen des Schützenvereins.

Nach den sehr erfolgreichen Sommerkämpfen, bei denen der Schützenverein in vier Wettkämpfen Gau­meister werden konnte und somit zu den erfolgreich­sten Vereinen des Gaues zählt, hielt der Verein an den letzten Tagen fein Abschießen. Von dem traditio­nellen Königs- und Becherschießen hatte man, wie in den letzten beiden Jahren, aus kriegswirtschaft­lichen Gründen abgesehen. Es wurde ein richtiges Leistungsfchießen in den verschiedenen Klassen ab­gehalten, bei dem auch die weniger geübten Schützen zu ihrem Recht kamen.

Mannschaftskämpfe: 4 Schützen, Klein­kaliber, 50 m, liegend, kniend und stehend, je 5 Schuß. Zwischen der ersten aktiven und der ersten Altersmannschaft wurde ein spannender Kamvf aus» gefochten, der erst nach der Scheibenkontrolle ent­schieden war. Es siegtebie 1. Mannschaft, bestehend aus Schützen der Klassen A und B, mit 586 Ringen, vor der gleichartigen Altersschützenmannschaft mit 578 Ringen. Ferner: die aktive E-Mannschaft mit 526 Ringen über die Altersschützen-E-Mannschaft

-o. ,

Einzelkämpfe: 1 8fri

Aktive Schützen bis 50 Jahre, A. und j .$erej

halten ist.

Eine ernste Mahnung

Was halten Sie von einem Menschen, der nachts, , wenn feindliche Flieger kommen, ihnen mit Licht­signalen die gesuchten Ziele zeigt? Sicher empfinden Sie die Todesstrafe für einen solchen Landesver­räter noch als milde Sühne. Der Wirkung nach kann jeder dieselbe Schuld auf sich laden, wenn er bei Fliegeralarm schlecht verdunkelt hat oder aus Gedankenlosigkeit Licht macht, obwohl die Fenster nicht verdunkelt sind. Der Feind sieht das Licht und kann sich danach zurechtfinden. Wer mochte eine solche Schuld auf sich laden!

Oie Betreuung der Obdachlosen nach Fliegerangriffen.

Vor einiger Zeit ist u. a. auch durch die Tages- 5resse betanntgegeben worden, daß es erwünscht sei, obdachlose Volksgenossen nach- Fliegerangriffen eine Unterkunft bei Verwandten, Freunden und Bekannten aufsuchen, sofern dies im Einzelfalle möglich ist. Auf wiederholte Anfragen wegen Rege­lung der Verpflegung in derartigen Fällen wird mitgeteilt, daß die Bezirksstellen Des Ernährungs­amtes tatsächlich verloren gegangene Lebensmittel­karten selbstverständlich ersetzen, jo daß jeder Volks­genosse, der dies wünscht, sich auch im Notquartier weiterhin selbst verpflegen kann. Kommt dies jedoch besonderer Gründe halber nicht in Frage, so ist auch jeder Volksgenosse, der sich selbst untergebracht hat, berechtigt, an der bei Bedarf einzurichtenden Sam- melverpflegung teilzunehmen. Wie bekannt, ist die Durchführung- dieser Verpflegung der NSV. über­tragen worden -und hat bisher bei jedem Einsatz die dankbare Anerkennung der Beteiligten gefunden.

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