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Professor Dr. Friedrich Engel f.
Am 29. September starb, kurz vor seinem 80. Geburtstage, der frühere Ordinarius der Mathematik an der Ludwigs-Universität, Professor Dr. Dr. phil. h. c. Friedrich Engel in Gießen.
Infolge des Wegfalles der Neubautätigkeit durch die durch den Krieg der Bauwirtschaft auferlegten weitgehenden Einschränkungen muß der Erhaltung des vorhandenen Wohnraumes erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Der Reichsarbeitsminister hat im Einvernehmen mit dem Reichsminister der Finanzen sich deshalb damit einverstanden erklärt, daß zukünftig auch Reichszuschüsse für Jnstand- setzungs- und Ergänzungsarbeiten an Wohngebäuden oder Wohnräumen gewährt werden, wenn die Arbeiten notwendig sind, um zu verhindern, daß die Wohngebäude oder Wohnräume unbewohnbar werden.
Der Reichszuschuß beträgt für die Errichtung einer neuen Wohnung oder Wohnungsteile 50 vom Hundert der Gesamtkosten. Der Höchstbetrag ist 1200 RM. für jede neuerstellte Wohnung oder im Falle der Wohnungsteilung für jede Teilwohnung, sowie 600 RM. für jeden einzelnen An- oder Ausbau. Der Höchstsatz von 600 RM. kann überschritten werden, wenn unter Berücksichtigung der wirtschaft-
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Teeka-Fruchttee in der Packung oder im hygienisch gepackten Aufgußbeutel Teeka - Fix ergibt das beste Austauschgetränk für den altbewährten „Teekanne"-Tee. Er wird wie dieser mit kochendem Wasser aufgebrüht. An kalten Tagen trinkt man ihn heiß an heißen Tagen kühl gestellt. Er wird dann nach Belieben mit Zucker und etwas Zitronensaft versetzt.
Auch Kinder trinken ihn gern.
Teeka - Fruchttee in der Packung oder im Aufgußbeutel feeka-Fix, sowie Meta-Fixminze, der aromatische Pfeffer» öinztee im Aufguß beuteL sind^überalLzu .erhalten!
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Do Licht ist. ist Leben. Wo Leben ist, wirft
der Feind seine Bomben ab. Bur v o l l k o m -
meneDunkelheit schützt bei Bacht davor,
als Angriffsziel zu dienen. Der Selbsterhaltungstrieb gebietet, einwandfrei zu verdunkeln und jeden verräterischen Lichtschein nach außen oder im Freien zu vermeiden.
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Auf der bekannten Regattastrecke auf der Lahn mit dem Ziel Unteres Bootshaus der Gießener Ruder-Gesellschaft 1877 fand am Sonntag bei gutem Besuch das diesjährige Abrudern der Gießener Ruder-Gesellschaft 1877 statt. In acht interessanten Rennen erhielten die Zuschauer einen guten Ueber- blick über den Leistungsstand, besonders der jugendlichen Ruderer. Besonderes Interesse fand das Achter-Rennen, das die Jugend vor einer kombinierten
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Der Um- und Ausbau von Wohnungen und Wohngebäuden. Reichszuschüsse - Berücksichtigung vonInstandsehungs-und Ergänzungsarbeiten
Zerstört keine Pilze im Walde!
Auch giftige Pilze erfüllen in der Natur einen Zweck.
Von Professor Dr. E. Ulbrich.
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lichen Verhältnisse des Antragstellers, namentlich bei kinderreichen Familien, die ausnahmweise Gewährung eines Reichszuschusses bis zur Höhe von 50 v. H. der Gesamtkosten erforderlich erscheint.
Jnstandsetzungs- und Ergänzungsarbeiten
Die vorübergehende Schließung von Gaststätten
Richtlinien des Reichswirtschastsministers
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Menschen da; sie sind für das Leben im Walde notwendig und nützlich. Sie gehören als vollberechtigte Glieder in die „Lebensgemeinschaft Wald" hinein. Ohne Pilze würde der Wald leiden, ja sogar zugrunde gehen. Mänche halten sich für Menschenfreunde, wenn sie die „Giftpilze" zerstören. Auch die giftigsten Pilze sind nützlich für den Wald, wie der so gefährliche Grüne Knollenblätterpilz, der in aller Welt, nicht nur in unserer Heimat, stets unter Eichen wächst. Diese Gebundenheit an bestimmte Baumarten kennt jeder aufmerksame Pilzsammler; sie trifft gerade für die meisten unserer bekannten Speisepilze zu: Birken-Röhrlinge finden wir stets unter Birken, Zottenreizker und andere ebenso. Butterpilze wachsen stets unter Kiefern, Gold-Röhrlinge stets unter Lärchen. Einige Arten, wie der beliebte Steinpilz, kommen unter verschiedensten Gehölzeü vor; ebenso der farbenprächtige Fliegenpilz und viele andere. Der schmackhafte Echte Reizker (Blutreizker) liebt in Norddeutschlanü die Wurzelnähe von Kiefern, in Mittel- und Süddeutschland die der Fichten.
Diese Gebundenheit erklärt sich damit, daß diese Pilze mit den Wurzeln der Bäume in Lebensgemeinschaft wachsen, die man in der Biologie als „Mykorrhiza" bezeichnet. Der Pilz umspinnt und durchspinnt mit seinem Pilzgeflecht (Myzel) die Wurzeln der Bäume, dringt in die Zellen der Wurzeln ein bis zu einer gewissen Tiefe und wird in den tieferen Schichten der Wurzel „verdaut", d. h. sein Geflecht zerfällt und wird von den Zellen der Baumwurzeln ausgenommen. Diese Baumwurzeln haben kleine Wurzelhaare und sind durch den Pilz verändert, viel kürzer oder sogar zu kleinen Knöllchen oder korallenartigen Gebilden umgestaltet. Um die Wurzeln herum legt sich das dichte Pilzgeflecht wie ein „Mantel". Pilz und Baum leben in engster Gemeinschaft; jeder. Partner hat von dem anderen seine Vorteile zum Leben.
Andere Pilze leben als Schmarotzer auf dem lebenden Baum, wie der Hallimasch, viele Schüpplinge, alle Holzschwämme. Sie werden zu forstlichen Schädlingen, wenn sie sich im Uebermaß entwickeln können. Ihre Bekämpfung ist, soweit sie notwendig I wird, Sache des Forstmannes, aber nicht des Pilz-
Der Reichswirtschaftsminister erläßt im Ministerialblatt des Reichswirtschaftsministeriums (Nr. 26 vom 25. 9.1941) Richtlinien für die vorübergehende Schließung von Gaststätten. Im Einvernehmen mit dem Reichsminister des Innern bittet der Reichswirtschaftsminister, die Kreispolizeibehörden anzuweisen, die vorübergehende Schließung von Gaststätten zu regeln und hierbei von den gegebenen Richtlinien auszugehen.
Zur Begründung wird u. a. ausgeführt, daß durch willkürliche vorübergehende Schließung von Gaststätten in der letzten Zeit vielfach erhebliche Mißstände im öffentlichen Leben eingetreten sind. Wenn der Reichswirtschaftsminister auch nicht verkennt, daß gegenwärtig viele Gaststättenbetriebe infolge Abzug von Arbeitskräften und infolge Warenmangels mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen haben, so kann es doch im Interesse der Allgemeinheit nicht verantwortet werden, daß einzelne Betriebsinhaber ihre Gaststätten willkürlich für kürzere oder längere Zeitdauer schließen.
Die Richtlinien besagen im einzelnen, daß jede stundenweise Schließung von Gaststätten während der üblichen täglichen Öffnungszeiten durch einen einfachen Aushang an sichtbarer Stelle, der die
Schließungszeit anzeigt, bekanntzugeben ist. Ueber- steigt die Schließung 4 Stunden, so bedarf sie der Genehmigung der Ortspolizeibehörde. Die Genehmigung soll im Regelfall nur erteilt werden:
1. alleinstehenden Frauen und Kriegerfrauen, die eine Gaststätte als Erlaubnisinhaberin oder als Stellvertreterin führen;
2. Betrieben, die nachweislich bereits vor dem 1. Januar 1941 in den Vormittagsstunden den Be- ttieb eingestellt hatten.
In der Zeit nach 18 Uhr sollen Gaststätten grundsätzlich nicht geschlossen werden.
Die Schließung einer Gaststätte an einem ganzen Wochentag bedarf der polizeilichen Genehmigung. In besonderen Fällen kann die Schließung auch an den Sonntagen zugelassen werden.
Aus besonderen Gründen (Erkrankung, Gefolgschaftsferien usw.) können Gaststätten vorübergehend für längere Zeit geschlossen werden.
Die vorübergehende Schließung von Beherbergungsbettieben ist nicht gestattet; ihre Schankbetriebe (Hotelrestaurants) fallen dagegen unter obige Richtlinien. In allen Fällen muß jedoch den Hotelgästen die Einnahme des ersten Frühstücks in ihrem Hotel möglich sein.
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Friedrich Engel wurde am 26. Dezember 1861 in Lugau bei Chemnitz geboren. Er studierte in Leipzig und Berlin, später auch in Kristiania (1884/85), wo er die Theorien des norwegischen Mathematikers Sophus Lie kennenlernte und ihn bei der Darstellung einer dieser Theorien unterstützte. 1885 habilitierte sich Engel in Leipzig, wo er von 1889 bis 1899 als ao. Professor und von 1899 bis 1904 als o. Honorarprofessor wirkte. 1904 folgte er einem Rufe als Ordinarius nach Greifswald und ging von dort 1913 in gleicher Eigenschaft an die Universität Gießen, wo er als Nachfolger von E. Netto bis zu seiner Emeritierung am 1. April 1931 eine überaus fruchtbare und anregende Lehr- und Forschungstätigkeit entfaltet hat.
Don Friedrich Engels wissenschaftlichen Arbeiten seien hier, außer der bereits erwähnten Mitarbeit an der „Theorie der Transformatorengruppen" von Sophus Lie und der Herausgabe von Lies gesammelten Abhandlungen, die mit P. Stückel gemeinsam veröffentlichten „Urkunden zur Geschichte der nichteuklidischen Geometrie" genannt, in denen er den Zugang 'zu den für die nichteuklidische Geometrie grundlegenden Schriften von Lobatschefsky eröffnete; ferner die Herausgabe der gesammelten Werke von H. Graßmann und der dreibändigen Eulerschen Intregalrechnung. Wissenschaftlich besonders hoch zu schätzen ist Engels unermüdliche Arbeit am Ausbau und der Fortführung der Forschungen Lies. 1932 legte Engel, in gemeinsamer Arbeit mit einem 'einer Schüler, als Frucht jahrelanger, eindringen-
r Bemühungen, ein Buch über die Liesche Theorie partiellen Differentialgleichungen erster Ord- ig vor.
lls anregender und stets hilfsbereiter Lehrer hat Engel die Dankbarkeit eines großen Schüler- es erworben; eine stattliche Anzahl vorzüglicher rtationen ging aus seinem Seminar hervor, bedeutenden wissenschaftlichen Verdienste des in gesegnetem Alter Heimgegangenen, der sich
1 i nur in seinem engeren akademischen Wir- .^..gskreise, sondern darüber hinaus auch in breiten Schichten der Bevölkerung hohen Ansehens erfreute, sind durch eine Reihe sehr ehrenvoller Auszeichnungen anerkannt und gewürdigt worden. So war er Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften und ausländisches Mitglied der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Klasse der Norske Videnskaps Akademi in Oslo; die goldene Lobat- schefsky-Medaille, die ihm verliehen worden war, brachte Professor Engel im Weltkriege dem Vaterlande'zum Opfer. In Gießen, vornehmlich an unserer Universität, wird das Andenken des ausgezeichneten Menschen und des Gelehrten von Weltruf stets hoch in Ehren gehalten werden.
wichtige Ernte der Hagebutten.
NSG. Der Gausachbearbeiter der Reichsarbeits- 'meinschaft für Heilpflanzenkunde und Heilpflan- tschaffung teilt mit:
-e bekanntlich unter den Wildfrüchten durch ' außergewöhnlich hohen Gehalt an C-Vitamin arragende Hagebutte bringt im Gegensatz zum ahr diesmal teilweise beste (Erträge. In den klimatisch günstig gelegenen Kreisen ist die Ernte in vollem Gange. Es muß als besonders wichtig für die Erhaltung des Vitamins auf die richtige Ernte hingewiefen werden. Erntet man die Hagebutte vor der vollen Reife, das heißt, noch in gelbrotem Zustand, so hat sie weitaus noch nicht den hohen Vitammgehalt, der bei der vollen Reife erreicht wird.
Das Nachreifen bei vorzeitigem Pflücken führt Arnar noch zur Rötung der Frucht. Sie verliert aber, sobald sie von der Pflanze getrennt ist, in dem Maße an Vitamin, als sie sich bei der Lagerung rötet. Man muß daher ausschließlich hochrote, reife, gesunde und feste Früchte ernten und diese sofort Aum Versand oder zur Verarbeitung bringen. Nur so erhalten wir den höchstmöglichen Vitamingehalt. Auch überreife Früchte, zumal solche, die schon weich und teigig zu werden beginnen, verlieren wieder an Vitamin, wenn sie auch nicht wertlos sind. Diese Richtlinien sollen zur Ausnützung der uns von der Natur gebotenen Vitaminquellen unbedingt befolgt werden.
Auskunft und Rat über den zweckmäßigen Versand erteilen die Kreissachbearbeiter und Sammelstellen- leiter der RfH., deren Anschriften bei den Kreisleitungen der NSDAP, zu erfahren sind.
___ Gießener Wochenmarktpreise. .
* (3 i ef^e n, 30. Sept. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, Va kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 48, Wirsing, % kg 6 bis 13, Weißkraut 5 bis 10, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 8 bis 12, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 15 bis 20, Bohnen, grün, 20 bis 30, Unterkohlrabi 7, Mischgemüse 8 bis 10, Tomaten 14 bis 25, Zwiebeln 15, Kürbis 5 bis 10, Birnen 30 bis 40, Lauch 20, Sellerie 20, Blumenkohl, das Stück 20 bis 50, Salat 12, Endivien 10 bis 15, Oberkohlrabi 10 bis 15, Radieschen, das Bund 10 Rpf.
beträgt der Reichszuschuß grundsätzlich 20 v. H. der Gesamtkosten. Er kann bis auf 50 v. H. erhöht werden, soweit es unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Antragstellers erforderlich erscheint. In besonderen Notfällen ist ausnahmsweise eine Erhöhung des Reichszuschusses bis auf 75 v. H. der Kosten Zulässig.
Ein Zuschuß wird nur gewährt, wenn die Gesamtkosten der Arbeiten mindestens 100 RM. betragen.
Anträge auf Gewährung von Reichszuschüssen nehmen in den Landgemeinden des Landes Hessen die zuständigen Hessischen Hochbauämter, in den Stadtkreisen Darmstadt, Offenbach, Gießen, Mainz und Worms die Oberbürgermeister (städtischen Hochbauämter) entgegen, wo auch die näheren Bedingungen zu erfahren sind Die Anträge sind vor Beginn der Arbeiten zu stellen. Mit der Ausführung der Arbeiten darf erst nach der Errettung des Vorbescheides begonnen werden.
Zur Antragstellung sind der Grundstückseigentümer, sowie bei Jnstandsetzungs- und Ergänzungsarbeiten auch der Besitzer der Räume berechtigt. Anttäge sind umgehend bei den Bewilligungsbehörden einzureichen.
„Schwarzgefchlachtetes-' auf der Speisekarte.
Lpd. F r a n k f u r t a. M., 29. Sept. Kürzlich verurteilte das Sondergericht Frankfurt die 42jähnge Ehefrau Hildegard Fink wegen gewerbsmäßiger Hehlerei zu 2% Jahren Zuchthaus und 3 Jahren Ehrverlust. Die Angeklagte hatte von einem Dieb Radioapparate, Mäntel und 60 Paar Schuhe, die gestohlen waren, erworben. Jetzt hatte sich die Frau nochmals vor dem Sondergericht einzufrnden. Sw betrieb in der Altstadt eine Gaftstättte und gab Fleischgerichte ohne Marken ab.' Ihre Bezugsquellen waren ein Schafherdenbesitzer in Richen bei Hanau und ein Lieferant in Weißenbrunn in Kissingen. Ihr 38jähriger Kellner Gustav Zettel war nach Weißenbrunn gefahren und hatte die frisch geschlachteten, aber noch nicht abgezogenen Hämmel geholt. Als dann die Hämmel abgezogen wurden, war das Fleisch schon grün und stank. Unter Einbeziehung der kürzlich gegen sie erkannten Strafe wurde die Angeklagte zu 3% Jahren Zuchthaus, 300 RM. Geldstrafe, 450 RM. Wert- ersatz, 3 Jahren Ehrverlust und 2 Jahren Berufsverbot, der Kellner zu 15 Monaten Gefängnis, 200 RM. Geldstrafe, 250 RM. Wertersatz und 3 Jahren Ehrverlust verurteilt. Außerdem sprach das Gericht Urteilspublikation aus.
Landkreis Gießen.
Alsfeld, 28. Sept. Dieser Tage fand die Einweihung des von der Stadt Alsfeld neu erbauten Luftschutzübungshauses in Verbindung mit einer Vorführung in praktischer Brandbekämpfung durch die Gemeindegruppe des RLB. Alsfeld statt. An der Veranstaltung nahmen Bürgermeister Dr. V ö l f i n g als örtlicher Luftschutzleiter sowie der Gemeindegruppenführer des RLB.Alsfeld, Rausch, und der Orts-Kreisgruppenführer Schmidt des RLB. Alsfeld-Lauterbach teil. Die Bevölkerung war zu der Vorführung öffentlich eingeladen worden. In feinen Eingangsworten wies der Gemeindegruppenführer auf den Zweck und die Bedeutung des neu erbauten Luftfchutzübungshaufes hin. Anschließend fand eine allgemeine Belehrung der Bevölkerung statt unter Mitwirkung eines Ausbildungslehrganges für die Brandschutzbekämpfung. Hierbei wurde auch die Bekämpfung eines größeren Brandes innerhalb des neuen Luftfchutzübungshaufes vorgeführt. Der Orts-Kreisgruppenführer des RLB. sprach der Stadtverwaltung Alsfeld feinen Dank aus für die Erstellung des nach den neuesten Grundsätzen eingerichteten Luftschutzübungshauses.
freundes. Aber jeder kann dazu helfen, daß diese Schädlinge nicht überhand nehmen; beschädigt keinen Baum durch Abbrechen von Zweigen oder Einschneiden von Buchstaben oder anderen „sinnigen" Zeichen! Das Abbrechen von Zweigen kann dem jungen Baum den Tod bringen, wenn sich in der Bruchwunde holzzerstörende Pilze ansiedeln und schließlich den Stamm faul machen, so daß er später vom Sturm zerbrochen wird. Durch Zertreten in den Schonungen geschädigte Bäumchen kümmern später und werden leicht ein Opfer der schädlichen Pilze.
Wieder andere Speise- und Giftpilze leben auf dem toten Holz oder in der Streu des Waldes. Sie find für den Wald nützlich und nötig, weil sie das abgefallene Laub und die Zweige und die stehengebliebenen Baumstümpfe verrotten und in milden Waldhumus (Walderde) verwandeln helfen. Hierzu gehören viele Rüblinge, Schüpplinge (z. B. das allbekannte Stockschwämmchen), Schwefelköpfe, Dachpilze, die auf Stümpfen wachsen. Andere kommen nur in der Streu des Waldes vor, helfen die abgefallenen Blätter und Nadeln, Zweige und Zapfen verrotten und wandeln sie in Walderde um. Solche Pilzarten sind der Waldfreund, die Butter- Rüblinge, die Lack-Trichterlinge, Kremplinge und viele andere.
Beim Sammeln von Speifevilzen für den menschlichen Magen soll man auch daran denken, daß viele Pilze dem Wild und anderen Tieren der Lebensgemeinschaft Wald zur Nahrung dienen. Eichkätzchen, Waldmäuse und andere Nager, Hirsche, Rehe, Schwarzwild sind auch Pihfreunde. Die vielen angenagten Pilze, namentlich Täublinge und Röhrlinge, tragen nicht nur die Spuren von Maden und Schnecken, sondern zeigen oft die Zahnspuren der Nager. Mitunter findet man Röhrlinge sogar hoch oben in dem Gezweig, wohin sie Eichkätzchen vertragen haben. Der oft durchwühlte Waldboden zeigt, daß auch das Rot- und Schwarzwild Trüffeln (Hirschtrüffeln und andere Arten) schätzt. „Freut euch an der Schönheit und Mannigfaltigkeit der Pilze, die ebenso .Kinder des Waldes' sind wie die Blütenpflanzen, Farne, Moose und Flechten. Zerstört keinen Pilz unnötig und laßt auch beim Sammeln Pilze 'stehen, damit sie sich durch ihre Sporen vermehren können."
Pilze sind nicht nur eine schöne Zierde des herbstlichen Waldes oder nur zur Nahrung für den
G. A.-Sport.
Schneider leitet dos Fachamt Turnen.
Reichssportführer von Tschammer und Osten hat als Nachfolger von Carl Steding den Männer» tumwart Martin S ch n e i d er , Direktor des Instituts für Leibesübungen an der Handelshochschule Leipzig, zum Reichsfachamtsleiter im Fachamt Turnen bestimmt. Das Amt des Reichs» männerturnwarts behält Pg. M. Schneider^ bei.
.Der Tod Carl Stedings bedeutete für die deutschen Turner den Verlust eines in jahrzehntelanger Arbeit bewährten Turners, der schwer zu ersetzen ist. Wenn jemand diese Lücke ausfüllen kann, dann ist es sein Freund und Arbeitskamerad Martin Schneider, dessen hervorragende Sachkenntnis und bisherige Leistungen an verantwortlichen Posten für ihn die besten Empfehlungen bedeuten.
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der Gießener Nuder-Gesellschast 4 877. jjj™
Mannschaft älterer Ruderer mit einem Vorsprung von einer Bootslänge gewann. Am Schlüsse des Ab» ruderns überreichte der Dereinsführer, Studienral Artur S ch a r m a n n, an die Siegermannschaften die Preise. Nachstehend die Resultate der Rennen:
Rennen 1. „Anfänger-Vierer" mit Steuermann über 800 Meter: Sieger: Hofmann, Schäfer, Christ, Martin; St. Leib.
Rennen 2. „Doppel-Zweier" mit Steuermann über 600 Meter: Sieger: Gebrüder Salzmann; St. Leib.
Rennen 3. „Vierer mit Steuermann" über 1000 Meter: Sieger: Dahmer, Seim I., Salzmann I, Göbel; St. Gröninger.
Rennen 4. „Anfänger-Vierer" mit Steuermann über 1000 Meter: Sieger: Gröninger, Thome, Fuchs, Hahn; St. Salzmann II.
Rennen 5. „Leichtgewichts-Vierer" über 800 Meter: Sieger: Salzmann II., Seim II., Alt, Freitag; St. Hahn.
Rennen 6. „Achter-Rennboot" mit Steuermann über 1000 Meter: Sieger: Hof, Pfarre, Bieker, Seim I., Salzmann I., Krause II., Dahmer, Göbel; St. Gröninger.
Rennen 7. „Vierer mit Steuermann" über 600 Meter: Sieger: Gröninger, Thome, Fuchs. Hahn; St. Salzmann II
Rennen 8. „Vierer mit Steuermann" über 600 Meter: Sieger: Dahmer, Pfarre. Bieker, Krause II.; St. Salzmann II.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr Samstagnachmittags geschlossen
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