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Oberleutnant 6 (färbt schoß in der letzten Tta^t innerhalb einer Stunde vier feindliche Flugzeuge ab.

ührer-Hauptquartier, 29. Juni (DRV.) Führer unb Oberste Befehlshaber der Wehr- hl empfing heute bit Unlerfeeboolskommandan-

ftumpf ist, nicht soldatisch tapfer, sondern aus Ge­fühl l'o s i g k e i t zäh ein Kollektiv b-er Zerstörung bildet, eine Maschine, die gleichgültig und

lung, die fast wie Hypnose roirf: technischen Ausstattung, die allge lide ist, sondern auch zweckmäßig

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E. 8.

Aus Vormarschfiratzen im Osten

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rsoannte Artillerie, die zur Front vorrückt, begegnet den Kolonnen des geschlagenen Feindes, die die Gefangenlager ziehen. (PK.-Wette-Scherl-M.)

Heue Erfolge deutscher tl-Voole im Atlautik.

Erfolgreiche Ll-Bootskommandanten beim Führer

(Ära

ten Kapitänleutnant Schultze, Kapitänleutnant Liebe und Oberleutnant zur See Endrah und überreichte ihnen das ihnen anläßlich der Versen­kung von mehr als 200 000 Tonnen feindlichen Han- delsschiffsraumes verliehenen Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

Oer Wehrmachibericht vom Gamstag.

DRV. Aus dem Führerhauplquartier, 28. Juni. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: x

Unsere großen Erfolge auf dem östlichen Kriegs­schauplatz werden im Laufe des morgigen Tages durch Sondermeldungen bekanntgegeben.

Kampfflugzeuge versenkten im Seegebiet u m | England in der letzten Rächt aus einem gesicher­ten Geleitzug heraus sechs beladene Handelsschiffe mit zusammen 2 1 500 BRT. Ein weiterer Frachter würde schwer beschädigt.

Andere Kampfflugzeuge bombardierten mit guter Wirkung hafcnanlogen und Flugplätze in S ü d o st - und Ostengland.

In Rordafrika sck-ossen deutsche Jäger bei nur .einem eigenen Verlust vier britische Jag d- undzweikampfflugzeugeab.

Vei Versuchen britischer Flugzeuge, auch am gestri­gen Tage in die besetzten Gebiete an der Kanal- k ü st e einzufliegen, erlitt der Feind erneut eine empfindliche Riederlage. Es wurden 1 9 b r i t i s ch e Flugzeuge abgeschossev, und zwar 14 durch Jäger, vier durch Flakartillerie und eines durch ING.-Veschus; von der Erde. Vei diesen Kämp­fen ging ein eigenes Flugzeug verloren.

Der Feind warf in der letzten Rächt mit schwachen Kräften einzelne Spreng- und Brandbomben im norddeutschen Küstengebiet. Die Zivil- bevölketung hakle geringe Verluste. In Wohnvier­teln, u.o. in hamburg unb Bremen, enfftan- den Gebäudeschäden. Auch dieser nächtliche Angriffs- versuch endete mit schweren britischen Verlusten. Rachtjäger und Flakartillerie schossen 12, Ma­rineartillerie 5 der angreifenden briti­schen Flugzeuge ob.

Eine Rachtjagdgruppe unter Fahrung von Haupt- mann hüls ho ff erzielte in der letzten Rächt

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mürbe von den britischen Plutokraten mit ihrem Barten jüdischen Einschlag als Bollwerk benutzt, um diese Nationen zu ruinieren und die englische Weltherrschaft zu sichern.

Das ist die Gefahr gewesen, die instinktiv jede nationale Regierung irgendeines Landes erkannte und bekämpfte. Und wenn jetzt auf der riesigen jjront vom Eismeer bis zum Schwarzen Meer Großdeutschland sich anlchickt, diese Gefahr bolsche- wistischer Anarchie endgültig zu ersticken und Europa von dem Albdruck des jüdisch-plutokratischen Bolsche­wismus zu befreien, dann steht der Kulturwille nicht nur Europas hinter dem Mann, der mit genialer Tatkraft und klarem Kopf die unbedingt notwendige Entscheidung zur rechten Zeit vornimmt.

Leitung und stürzte dieses Land in den Krater des Krieges. Ueberall dort, wo die Bolschewisten An- haltspunkle fanden und solche gab es unter fast allen demokratischen Regierungen haben sie die Bildung von Volksfronten benutzt, um die Verwir­rung zu steigern mit dem Ziele, die Weltreoolution herbeizuführen. Dagegen haben fast alle europä­ischen Staaten und fast alle Regierungen der übri­gen Welt in Erkenntnis der tödlichen Gefahr, die in dieser Miniertätigkeit liegt, Abwehrmaßnahmen ge- troffen, die sogar in der sehr demokratischen Schweiz zum Verbot der bolschewistischen Partei führten. Rur England liebäugelte bislang mit dem Bolsche­wismus. Er traf ja nur die anderen Nationen und

DNB. ..29. Juni. (PK.) Im blauen Himmel über den Stellungen der Friesen brummen die Sow­jetflieger. Wir liegen gut getarnt und rühren uns nicht. Fahrzeuge find nicht bei uns, der Infanterist hat keine. Auch nicht der Bataillonskommandeur neben mir im Gras, der sich nicht getraut, seine Stiesel auszuziehen, weil er dreimal innerhalb 30 Stunden damit durchs Nasse gepatscht ist und sie kaum aus- noch weniger wieder anbekommt. Die Bolsä)ewiken werfen um uns herum ihre kurz auf­donnernden Bomben. Die Truppe, die schwerste Waldkämpfe hinter sich hat, denkt: Beinahe hatte cs uns gehascht! Die unterhalb unserer Höhe im seichten Gewässer Badenden haben ihre hellen Leiber schnell ins Gebüsch gebracht, kommen nach Abschwirren der Feinde wieder hervor und waschen sicb weiter. Wir tauschen die Erfahrungen dieser er st en Kampftage an der sowjetischen Front aus.

Das norddeutsche Infanterie-Regiment, mit ande- ren angesetzt an der ostpreußischen Grenze, hat sich durchgelämpft durch künstliche und natürliche Hm- dernisse aller Art, bis der Weg frei war für die motorisierten Einheiten und die Panzer rollen konn­ten. Die Männer in diesem Gebüsch irgendwo in Litauen haben am Albert-Kanal mit die schön­sten Lorbeeren des Westfeldzuges gepflückt. Be> Offizieren und Mann ist nun in kürzester Zeit das ganz andersartige Erlebnis der Ostfront gereift, und ihr Urteil steht fest: Das ist hier e in anderer Gegner als in Belgien und Frankreich. Der Er­folg ist der gleiche, aber der Weg dazu ist nicht der­selbe. Dort kämpften wir gegen Menschen, die als Soldaten Intelligenz, Ausdauer und Erfahrungen konzentriert einsetzten. Hier an der Ostfront steht em ^finh. dsr nicht intelligent, sondern als Individuum

Wie der Sowjetsoldat kämpft

Von Kriegsberichter Kurt ($. Stolzenberg.

Raum von Lemberg ist in unserer Hand.

Erst jetzt ist es möglich, einen vollständigen Ueber- blick über die Leistungen unserer tapferen Infan­terie zu geben. Neben der Artillerie hat die In­fanterie die Hauptlast des Kampfes getragen. Was der einzelne Mann trotz Staub, Hitze und Durst in pausenlosen Gefechten geleistet hat, läßt sich schwer in Worten schildern. Es ist gewal­tig und verdient höchstes Lob. Tagelang hat unsere Infanterie nicht nur den mehrfachen Ansturm des Feindes aufgefangen, sie Ijat darüber hinaus den Angriff vorgetragen unb dem Gegner das Gesetz des Handelns diktiert. Zusammenfassend kann nach den bisherigen Kämpfen gesagt werden, daß die deutsche Infanterie dem Gegner trotz seines mas- fierten Einsatzes schwerster Waffen völlig über­legen ist. Der deutsche Soldat hat die bessere Ausbildung und in seinen Offizieren und Un­teroffizieren die bessere Führung. Der Deut­sche kämpft mit idealistischem Schwung, der Sowjet- armist ist zäh und hartnäckig aus der (von der bolschewistischen Heerführung genährten) Furcht her­aus, bei einer Gefangennahme verstümmelt oder er­schossen zu werden. Die schweren Verluste der Sow- jetarmee sind nicht zuletzt eine Folge llieser bolsche. wiAschen Haßpropaganda.

Auf zwei Fronten wurde der Angriff auf Iawo- row vorgetragen. In Massen warf der Gegner In- fanterie und Panzer dem deutschen Vorstoß

Oer Wehrmachibericht.

Lus dem Führer-hauptquartier, 8 Zum. (DRV.) Das Oberkommando der Wehr- nrijt gibt bekannt:

Jeher den bisherigen Verlauf der Operationen « Osten wird das deutsche Volk im Laufe des seligen Tages durch eine Reihe von Sondermel- ingen unterrichtet.

>m Atlantik griffen Unterseeboote Ge ilzüge und einzeln fahrende Schiffe an. die durch ^reiche Zerstörer und Flugboote gesichert waren. St? versenkten einen Tanker und sie- lim Frachtschiffe mit 46 700 VRTr und for­derten einen Tanker und zwei Frachtschiffe mit ÜDOO VRT. 2Uif der Vernichtung auch dieser SHffe kann gerechnet werden, so daß die Unter- ^vootswaffe den feindlichen handelsschlffsraum

6 diesem Schlag um 71000 VRT. geschä­ht hat.

'm Seegebiel um England versenkten kampf- kgzeuge in der letzten Rächt drei Frachtschiffe einen Fischdampfer mit zusammen 14 600 VRT.

»ßtere Rachlangriffe der Luftwaffe richteten sich Ilgen Hafenanlagen an der britischen Süd- lsküsle und gegen den wichtigen Einfuhrhafen st ll. Veiderseits des River hüll und am hum- iki wurden mehrere ausgebreitete Brände beabach- H Andere Verbände von Kampfflugzeugen fetzten k Verminen britischer Häfen fort.

I deutsche Kampfflugzeuge bombardierten in der Vicht zum 28. Juni mit guter Wirkung militärische (Wagen des britischen Flottenstützpunktes A l e x a n- Itla. In Rordafrika griffen Verbände der deut- hm Luftwaffe britische Kraftfahrzeugkolonnen (v i s ch e n S i d i e l B a r a n i und S o l l u m er- Wtzreich an.

(Kampfhandlungen des Feindes fanden über dem Mbchsgebiel weder bei Tage noch bei Rächt stall. Md Jagdgeschwader unter Führung von IHajor Blaut (off errang am 26. Juni seinen 500. £uft- Ik. Leutnant Geitzhardt in einem Jagdge- l^ iaber erzielte am 23. Juni seinen 19. und 20. Ab-

[eelenlos, wie die jahrzehntelange radikale Unter« orückung ihres eigenen Ich es fie lehrte) sich bem Gegner in den Weg wirft, bis der sie zum Still­stand gebracht hat.

Wenn mir in Frankreich", fo sagt der Major, der in Hembärmeln in Ermangelung von Mantel oder Decke auf seiner Feldbluse im Busch hockt,den Gegner nach unserer Manier in die Zange nah­men, zog er schließlich die Folgerungen. Diese Kerle hier aber kämpfen nur mit der Konsequenz des Wahnsinns, dis sie kein Glied mehr rühren können. Sie ergeben s i ch nich t." Was um den Ma­jor herumliegt, bestätigt es gegenseitig. Der eine hat erlebt, wie sich die Sowjetrussen von den deutschen Panzern einfach totfahren ließen, der andere hat bestaunt, wie ein Mannschaftspanzer im beut» sclzen Feuer liegen blieb und die Männer trotzdem heraussprangen, um ihre Pak loszukuppeln, obwohl sie durch die deutschen MGs. aus kurzer Entfernung fortgeblasen werden mußten.

Was heißt es da, die Moral des Gegners nach dem Vorbild des Westens erschüttern zu wollen? Die Sowjetarmee hat keine, befolgt vielmehr mit der Ausdauer des primitiven Menschen, der nicht nach, denken darf,.die Regeln, die man ein getrichtert hat: Schlag die Faschisten, zerstöre ihr Gerät und ihre Vorräte, stirb, indem du die Sowjetunion lebendig erhältst! Danach handeln diese Menschen im grau­braunen Kittel, zusammengetrieben aus Kalmücken- steppen, Wolgadörfern, ukrainischen Höfen, Man» gnlenjurten ... Sie kennen von Geburt aus nur ein Leben der Gefühllosigkeit, einerlei, ob ihre Väter Kulaken, kaukasische Weingärtner oder Leibeigene waren. Abgerichtet sind sie zum willenlosen Werk- zeug der Moskauer Machthaber, mit einer Schu- ' " ' Hypnose wirkt, mit einer kriegs- nicht nur st­und umfassend. Ist

8 zeitweilig den Weg des revolutionären Um- Alzens der bestehenden Ordnung zu verla sen in ben Weg stufenweiser Umwandlungauf re or- Aichem Wege", wie Lenin sagt, einzuschlagen, f jinen gewundenen Weg, einen Weg der Re- iien unb Zugestä'ndnisse an die nichtproletarischen Xn, um diese Klassen aufzulösen, ihnen Zeit zum Muß an die Revolution zu geben, Kräfte zu LLln und die Voraussetzungen für einen neuen tiriff zu schaffen ... Aus diese Weise verwandelt *hie Reform in ihr Gegenteil."

tuar das Rezept des Dimitroff, der die Fackel Vernichtung an das deutsche Reichstagsgebäude

4. Es war der Weg der Aushöhlung, durch revo- gnäre Arbeitersyndikate, sogenannte Massen- : .Mtrationen, Barrikadenkämpfe usw. Wenn die '.akratischen Parteien auf diesen Leim der Resor- i^ung gekrochen waren, dann kamen die Sowjet- klömaten, boten Bündnisse an, die die Landesoer. Equng des betreffenden Staates der Sowjet- on dienstbar machen sollten, und wenn, wie in Lnien, diese teuflische Methode zunächst Er- [, hatte, dann wurde das Land terrorisiert, der ' Lerstandswille gebrochen und die Ausrufung >r Sowjetrepublik war nur eine Frage von den bann schnell entwickelnden Ereignissen.

Deutschland und Italien haben Hitler und tifoltni diese Gefahr rechtzeitig erkannt und zum Anschlag au^geholt, in Frankreich stand die Volks- unter kommunistisch^jüdisch-freimaurerischer

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entgegen. Das Schicksal der Bolschewisten vor^Iawo- row war jedoch besiegelt. Nach mehreren Stunden war bei Gegner e i n g e.k r e i st. Immer wieder oer- suchten die Bolschewisten durchzubrechen vergeb­lich. Zahlreiche feindliche Panzerwagen, darunter schwerste sogenannte Kanonen panzer, wurden vernichtet. 'Die schwere Panzerwaffe der Bolsche- misten hat den Nimbus ihrer Unbesiegbarkeit schnell cingebüßt. Auf der Straße nach Iaworow sind Dutzende von Panzerwagen zerstört liegen geblieben. Sie sind der beste Beweis dafür, wie unsere Kano­niere zu treffen wissen.

Bei dem Durchbruchsversuch der Somjettruppen kam es zu dramatischen Kampsmomenten. In einem Waldgebiet stürmte der Feind eine Stellung, die von einem Infanterie-Bataillon gehalten wurde. Beim Nahkampf wurde der Kommandeur des Bataillons durch einen Bajonettstich am Arm verletzt. Der Hauptmann ließ sich verbinden und kehrte mit dem Arm in der-Binde zu seinem Gefechtsstand zurück. Kurze Zeit darauf ist er bei einem erneuten Angriff der Bolschewisten gefallen. Sein Bataillon hielt die Stellung, bis Verstärkung herangeführt werden konnte. Dann werden bie Bolschewisten in die Flucht geschlagen. Erbitterte Kämpfe hatte.unsere Infan­terie mit verstärkten bolschewistischen Schützen, die oft noch Stunden nach der Besetzung eines Abschnit­tes aus dem Hinterhalt auf deutsche Soldaten schossen.

In diesem Raum hat /bie Sowjetarmee eine schwebe Schlappe erlitten. Trotz gewaltiger Anstren­gungen kann der Gegner den Vormarsch der beut- schen Truvpen nicht aufhalten, wir marschieren wei­ter nach Osten.

.... 30.Juni. (PK.) (DNB.-Funkspruch.) Wieder sind wir auf dem Marsch nach Osten. Die große Sperre bei Jaworow, dem Novbflügel der Schutzstellung von Lemberg, ist zerbrochen. In den frühen Morgenstunden haben deutsche Truppen die Stadt Jaworow besetzt. Der Schlüssel zum

Abgefchoffener Sowjet-Vomber.

Unser Bild zeigt die Reste eines abgeschossenen Sowjet-Bombers. Im Hintergrund die von den Russen in Brand gesteckten Häuser eines Dorfes am Bug. (PK.-Dreefen. Scherl-M.)

Der Schlüssel zum Raum von Lemberg in deuischer Hand.

Von Kriegsberichter Ka^l Bollhardt.

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