Europäische Solidarität.
Es gibt kein europäisches Land, dessen Sympa« thien nicht auf selten des Vorkämpfers gegen den Bolschewismus wären, aber auch außerhalb Europas, vor allem in Jbero-Amerika, find wenigstens die Regierungen, die die bolfchwestischen Unterminierungstendenzen bisher nachdrücklichst bekämpften, eigentlich mit der Mission des Führers, die bolschewistische Pestbeule auszubrennen, durchaus einverstanden. Auch in der Schweiz, die bisher sich geweigert hatte, die diplomatischen Beziehungen ;u den Sowjets aufzunehmen, erkennt man mehr und mehr, daß Großdeutschland mit seinem Krieg gegen den Bolschewismus eine europäische Mission erfüllt, von Schweden gar nicht zu reden. Denn der Bolschewismus — das war und ist die Verneinung alles Bestehenden, ist der Appell an die Untermenfchen- Jnstinkte, ist die bewußte Umkehrung aller Begriffe von Treu und Glauben und Anständigkeit in Verrat, Unglauben und Schmutz. Der Kampf, den zuerst Franco gegen die Bolschewisten in Spanien führen mußte und siegreich beendete, ist jetzt auf der ganzen europäischen Front gegen die bolschewistischen Höllensöhne des Chaos entbrannt. Und wer noch über die Gründe dieses Kampfes skeptisch war, dem haben doch die Ereignisse der letzten Jahre und die deutschen Enthüllungen die Augen geöffnet, denn die Verstümmelung Finnlands, die schamlose Annexion der kleinen Republiken Estland, Lettland und Litauen, die Losreißung Bessarabiens und der Bukowina von Rumänien, die Enthüllung des Führers, daß entgegen den Abmachungen Stalin alles dieses sich einfach nahm, und die weiteren, wonach die Bolschewisten die Dardanellen begehrten und damit die Türkei, mit der sie nominell in bestem Einvernehmen standen, hinters Licht führen wollten, sie haben ungeheures Aufsehen erregt. Es gibt wohl keine Regierung der Welt, die nicht, um iyrer eigenen Existenz willen, antibolschewistisch eingestellt wäre. Sogar die Rooseoelt-Plutokratie, die jetzt Sta-. lin unterstützt hatte, wie einst Churchill, einen schroff antibolschewistischen Kurs. Heute trennen sich die Roosevelt-Kriegshetzer und die britischen Plutokraten von der Front der anständigen Leute und schlagen sich auf die Seite der bolschewistischen Weltpest, aus einer inneren Verbundenheit heraus, wie sie unter Gangsters üblich ist.
Stalin hat das Mittel, mit dem der Bolschewismus hoffte, die bestehende Ordnung in die Luft zu sprengen, selbst angegeben. Im Jahre 1938 sagte er: „In gewissen Ländern und unter gewissen Umständen kann die proletarische Macht sich gezwungen
reits die Festung Kowno, einst Hauptstadt des unabhängigen Litauens, und die 70 Kilometer weiter östlich gelegene Stadt Wilna von den deutschen Truppen besetzt worden. Beide waren im Weltkrieg in deutscher Hand. Um Wilna ging ein o;ter Streit zwischen Polen und Litauen. Durch einen Handstreich hatten sich die Polen im Oktober 1920 in den Besitz der Stadt gesetzt, Litauen hatte jedoch niemals seine Ansprüche auf gegeben und sie Zur eigentlichen Hauptstadt erklärt, was sie dünn auch 1939 nach der Zertrümmerung Polens wurde. Während Wilna rund 200 000 Einwohner zählt und als Eisenbahnknotenpunkt Bedeutung hat — hier kreuzen sich die Strecken Königsberg—Minsk und Warschau—Leningrad — hat Kowno nur die Hälfte der Einwohner, ist jedoch ebenso wie Wilna Sitz einer Universität und anderer bedeutender kultureller Einrichtungen, lieber Kowno und Wilna nach Nordosten weit hinausgreifend haben Truppen des linken deutschen Flügels bereits Dünaburg erreicht und die Düna, die 200 Kilometer weiter unterhalb bei Riga ins Meer fließt, an mehreren Stellen überschritten. Dünaburg, inmitten zahlreicher Seen auf dem baltischen Landrücken gelegen, ist bereits ein Gebiet, des ehemaligen Lettland, das wie Estland und Litauen kaum zwanzig Jahre feine Unabhängigkeit behaupten konnte, um dann dem Drang Sowjetrußlands an die Ostsee zum Opfer zu fallen. Hier ist überall uralter deutscher Kulturboden. Wie die meisten Städte des Boltenlandes ist auch Düna- burg eine Gründung des Deutschen Ritterordens aus dem 13. Jahrhundert, nach dessen Untergang die Stadt an Polen kam und mit dessen Teilung 1772 russisch wurde. Im Weltkrieg lagen sich hier Russen und Deutsche »f^it dem Herbst 1915 in Stellungskämpfen gegenüber, erst im Februar 1918 fiel Dünaburg in deutsche Hand. Heute ist es eine rege Handels- und Industriestadt von rund 50 000 Einwohnern.
Freude in der Lttraine.
Ein deutscher General unterhält sich hier mit Ukrainerinnen, die sich sichtlich freuen, endlich vom Sowjetterror befreit zu sein. — (PK.-Kintscher-Scherl-M.)
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Im Zentrum der Front zwischen Karpathen und Rjemen ist die berühmte Festung Brest-Litowsk mit ihrer Zitadelle bereits am 24. Juni von deutschen Truppen erstürmt worden, nachdem die deutsche schwere Artillerie ihre Rohre hat sprechen lassen. Schon im Polenfeldzug hatten deutsche Truppen die Festung genommen, sie war jedoch später in die sowjetrussische Interessensphäre gefallen. Als starkes Bollwerk am Bug hatte sie schon im Weltkrieg im westrussischen Befestigungsnetz eine hervorragende Roll" gespielt, war aber im August 1915 von der deutschen Armee ßjnfingen erobert worden. Daß die Stadt 1918 Ort der Friedensoerhandlungen zwischen Deutschland und den Sowjets war, ist heute vielleicht von besonderem historischem Interesse. Hundert Kilometer nach Norden zu. über den Oberlauf des Narew hinweg erstreckt sich der schon genannte Forst von Bialystok. Hier im Raum von Bialy- stok, das selbst ein wichtiger Knotenpunkt der Bahnstrecken Königsberg—Brest-Litowsk und Warschau— Leningrad ist, von riesigen Wäldern umgeben und von einer Reihe von Flüssen durchzogen, sind zwei russische Armeen, die hier für den zentralen Vor-, stoß gegen Deutschland bereitgestellt waren, eingeschlossen und stehen vor der Entscheidung: Kapitulation oder Vernichtung. Beiderseits dieses Kessels sind jedoch schon deutsche Truppen in gewaltigem Vorwärtsstürmen weiter ostwärts in den Raum von Minsk vorgedrungen, die Hauptstadt von Weißrußland, also bereits jenseits der alten sowjetrussischen Staatsgrenze von 1939. Auch Minsk mar wie Wilna einstmals litauisch, dann polnisch und ist erst 1793 an Rußland gekommen. Im Weltkrieg hatten deutsche Truppen im Februar 1918 die Stadt besetzt. Minsk ist wichtiger Eisenbahnknotenpunkt der Strecken Wilna—Charkow (Ukraine) und /Warschau—Smolensk—Moskau, ferner Ausgangspunkt der großen Autobahn nach Moskau. Hier vielleicht ift. der deutsche Waffenerfolg dieser ersten Kampfwoche auf dem östlichen Kriegsschauplatz am augenfälligsten, denn Minsk liegt rund 300 Kilometer in der Luftlinie von der ostpreußischen Grentze entfernt, die Sowjettruppen sehen sich hier schon auf das ursprüngliche Gebiet der Sowjetunion zurückge- morfen und die Einfallpforte in das eigentliche Rußland bereits in der Hand der deutschen Panzerwaffe. So hat diese erste Kampfwoche neben der großen Zahl von Gefangenen und neben einer noch gar nicht übersehbaren Beute an Waffen aller Art bedeutsame operative Erfolge gebracht, von deren weiterer Auswirkung wir neue große Entscheidungen erhoffen dürfen. Die deutsche Führung, der deutsche Soldat und seine Waffe haben sich schon in den ersten Kämpfen auch dem neuen Gegner weit überlegen gezeigt. Der Russe hat wiederum wie im Weltkrieg sein Heil von einer gewaltigen Massierung von Truppen und Material erhofft. Die „Dampfwalze", wie der Volksmund dieses Grundprinzip russischer Kriegführung schon vor 25 Jahren genannt hatte, sollte es auch diesmal machen. Seine schlechten Erfahrungen aus dem Weltkrieg haben den Russen nichts Besseres gelehrt. Dabei hätte er wissen müssen, daß Deutschland 1914 nur ganz geringe Kräfte zum Schutz seiner Ostgrenze' ausscheiden konnte, während die Hauptmacht im Westen aufmarschierte, während es diesmal der genialen politischen Führung Adolf Hitlers gelungen‘roar, den von den Einkreisern Deutschlands angelegten Zweifrontenkrieg gleichsam in zwei Phasen nacheinander sich ab- wickeln zu lassen und zudem im Osten nun aus einer Grundstellung, die bereits im Polenfeldzug rund 350 Kilometer nach Osten vorgeschoben worden war. Die Auswirkung haben wir bereits in diesen ersten ereignisreichen Tagen gesehen.
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Die Angriffsabsicht der gegen Deutschland bereitgestellten Sowjetarmeen ist bereits in dieser ersten Woche zerschlagen. Ungeheure Leistungen sind wiederum von allen Teilen der deutschen Wehrmacht, vor allem auch vom deutschen Infanteristen, in dem schwierigen Wald- und Sumpfgelände Ostpolens und Litauens, auf den ausgemahlenen Wegen, die kaum noch die Bezeichnung Straße verdienen, in Staub und Hitze des östlichen Sommers vollbracht worden. In starken Befestigungen hat sich der Feind außerordentlich zäh zur Wehr gesetzt. So wurden an jeden deutschen Soldaten höchste Anforderungen gestellt. Im Kampf und auf dem Marsch, bei der Organisation des Nachschubs über die weiten Räume dieses Kriegsschauplatzes, immer wurde das Aeußerfte verlangt und gegeben an Tapferkeit, Entschlossenheit, Ausdauer und Intelligenz Wir wußten von diesem Einsatz des deutschen Soldaten und danken ihm heute aus übervollem Herzen. Die Sondermeldungen des Oberkommandos der Wehrmacht haben ‘ bestätigt, welch unge» heurer Gefahr ganz Mitteleuropa mit der Bedrohung durch die angriffsbereiten Sowjetarmeen entgegensah. Der Entschluß des Führers und das harte Zuschlägen des deutschen Soldaten haben dieie Gefahr üir immer gebannt.
Dr Fr W I äuge
Die europäische Front gegen den Volschewismus
Tagesbefehl Keldmarfchall Mannerheims.
Helsinki, 29. Juni. (DNB.) Arn Sonntagfrüh wurde folgender T a g e s.b e f e h l des Feld- Marschalls Mannerheim bekanntgegeben:
.Finnische Soldaten! Unser Winterkrieg endete mit einem bitteren Frieden. Trotz des Friedens ist unser Land ununterbrochen der Gegenstand ruchloser Drohungen und fortwährender Erpressungen unseres Feindes gewesen. Dieses in Verbindung mit der verbrecherischen Verhetzung, die unsere Einigkeit vernichten sollte, hat gezeigt, daß der Feind von Anfang an keinen dauernden Frieden wollte. Der geschlossene Friede roar nur ein Waffenstillstand, der jetzt zu Ende gelaufen ist.
Ihr kennt unseren Feind, Ihr kennt sein ewiges Streben, unser Heim, unseren Glauben und unser Vaterland zu vernichten und unser Volk zu versklaven. Derselbe Feind, dieselbe Gefahr stehen jetzt an unseren Grenzen. Ohne jede Ursache hat unser Feind in brutaler Weise unser friedliches Volk angegriffen und unser Land mit Bomben belegt. Die Zukunft des Vaterlandes verlangt von Euch Taten. Ich rufe Euch auf, mir in den heiligen Krieg gegen den Feind unserer Nation zu folgen. Unsere gefallenen Helden stehen aus ihren sommerlichen Gräbern her auf und treten an unsere Seite, wenn Ihr in Wasfenbrüderschaftmitder gewaltig enKriegsmacht Deutschlands festen Mutes in den Kreuzzug gegen unseren Feind zieht, um die Zukunft Finnlands zu sichern. Waffenbrüder! Folgt wir noch dieses letzte Mal, jetzt wo sich das Volk Kareliens wieder erhebt und der neue anbrechende Tag Finnlands uns entgegenleuchtet."
Freikorps „Danmark".
Kopenhagen, 29.Juni. (Europapreß.) In der Sonntagsausgabe von „Faedrelandet" ruft die Lei- tung des.am Samstag durch einen Kreis bekannter dänischer Offiziere gegründeten Freikorps ,D a n m a r f" alle militärisch ausgebildeten roaffen- ähigen Männer zum Eintritt für den Kampf gegen den Bolschewismus auf. Das neue Korps steht unter der Leitung des Chefs der 5. dänischen Artillerie- Abteilung Oberstleutnants Kryssing und seines Stabschefs Infanterie-Hauptmanns Thor Joer- g e n s o n. Offiziere und Unteroffiziere des dänischen Heeres bilden die Führung.
In einem Interview erklärt Oberstleutnant Krys- ing, die Teilnahme eines besonderen dänischen Korps „als Glied der deutschen Armee in ihrem Kampf gegen den Bolschewismus" als Zweck und Aufgabe des Freikorps „Danmark". Politisch gesehen habe er zudem jegliches Vertrauen zum damaligen System Dänemarks verloren und glaube nicht daran, daß Dänemarks Ehre auf andere Weife wieder aufgerichtet werde als durch einen gesammelten Einsatz gegen den Bolschewismus. In der gleichen Nummer von „Faedrelandet" ruft der Stabschef der dänilschen SA. und ff (die Bezeichnung „Sportabteilung" ist seit Sonntag in „Sturmabteilung" abgeändert worden) alle waffenfähigen Mitglieder der ff der Dänischen Nationalsozialisti- chen Arbeiterparte zum Freikorps „Danmark" und Regiment Nordland auf. Der Kampf, in dem es heute für jeden einzelnen Dänen gelte, feinen Mann zu stehen, solle und werde die nordisch-germanische Rasse und Kultur vom tödlichen Gift des Kommunismus befreien.
Die holländischen Nationalsozialisten in der Kampffront gegen Moskau.
Amsterdam, 28. Juni. (DNB.) Aus Anlaß i-s Entscheidungskampfes gegen den Bolschewismus and in Amsterdam eine Kundgebung der deutschen und niederländischen Nationalsozialisten sowie des Arbeitsdienstes statt, deren Mittelpunkt eine Rede des Reichskommissars für die besetzten niederländi- chen Gebiete, Reichsminister Dr. Seyß-Jnquart mar, der insbesondere die Nationalsozialisten der Niederlande zur Mitgestaltung am neuen Europa aufrief. Das Schicksal Europas sei auch das Schick- al der Niederlande, die nicht Zuschauer bei hem großen Geschehen im Osten bleiben könnte, sondern zum Wohl des eigenen Volkes am großen europäischen Aufbauwerk mithelfen müßte. Als seine be- ondere Ausgabe betrachte es der Reichskommissar, die Heimkehr der Niederlande in die gesamteuropäische Gemeinschaft zu erleichtern, damit sie in voller Gleichberechtigung an der Zukunftsqestaltung des Kontinents teilnehmen könnte. Der Leiter der nationalsozialistischen Bewegung in den Niederlan. den, Mussert, gab seiner Freude darüber Aus- Ausdruck, daß heute bereits zahlreiche Niederländer als Freiwillige in den Reihen d e r deutschen Wehrmacht zum Kampf gegen den Bolschewismus mit angetreten seien. Der Sieg der deutschen Waffen bedeute den Aufbau eines neuen
Europas. Im Namen seiner Anhängerschaft, des stetig wachsenden Kerns des niederländischen Volkes, gelobte Mussert, daß bas deutsche Volk immer auf die niederländischen Nationalsozialisten rechnen könne.
Eine „Norwegische Legion".
Oslo, 29. Juni. (DNB.) Reichskommissar Ter- b o d e n erklärte im Osloer Rundfunk: „Aus zahlreichen Lagern des norwegischen Arbeitsdienstes in den verschiedensten Fylkes, aus den Reihen des Sportes und seiner Vereine, aus der Polizei und aus allen anderen Kreisen der Bevölkerung haben sich in steigendem Maße eine Flut von Bitten, Wünschen und Forderungen gehäuft, dem norwegischen Volk die Möglichkeit zu geben, an der Auseinandersetzung mit dem Bolschewismus A n t e i l n e h- men zu können. Ich habe dem Führer die Bitte öorgetragen, den Wunsch zu erfüllen. Der Führer hat den Wunsch des norwegischen Volkes gewährt und der sofortigen Aufstellung einer „Norwegischen Legion" zugestimmt. Die „Norwegische Legion" wird als einheitlicher und geschlossener Verband unter norwegischer Führung nach norwegischen Richtlinien ausgebildet und eingesetzt werden.
Schwedische Freiwillige für Finnland.
Stockholm, 29. Ium. (Europapreß.) In der südschroedischen Stadt Malmö wurde ein Büro für Freiwillige am Kriege gegen die Sowjetunion eröffnet. Die Meldungen werden von dem „Nationalen Verband" entgegengenommen. Schon am Sonntag hatte sich eine große Zahl von Freiwilligen eingefunden, die in Finnland eingesetzt werden sollen. Teils handelt es sich hierbei um Soldaten aus Öen Regimentern der Provinz Schonen, teils um Krankenschwestern. Auch Freiwillige aus dem letz- ten finnisch-fowjetru-ssischen Feldzug haben sich eingetragen.
Spanien im Zeichen der „Blauen Division".
Madrid, 29. Juni. (Europapreß.) Die „Blaue Division" heißt'nunmehr die spanische Legion gegen Sowjetrußland, die in diesen Tagen im ganzen Lande formiert wird. Nach den aus dem Innern Spaniens einlaufenden Meldungen ist das Ergebnis 4 m a ( fo groß roie erwartet. Aus allen Städten und Dörfern laufen Berichte über dramatische Zwischenfälle ein, die sich in den Werbebüros abgespielt haben. Einmal heißt es in einem solchen Bericht, ein siebzigjähriger Vater wünschte eingezogen zu werden, um feine drei Sohne, die von den Roten im Bürgerkrieg ermordet wurden, zu rächen. Ein anderes Mal wird bekannt, ein Vater habe sich mit seinen vier Söhnen zur Verfügung gestellt, um ihre im Bürgerkrieg ermor- bete Mutter zu rächen. Vielerorts erscheinen Lterzte mit ihren Frauen, die gleichzeitig als Kranken
schwestern mit gegen Sowjetrußland ziehen wollen. Bewegte Szenen spielen sich überall dort ab, wo die Freiwilligen, die bereits das 28. Lebensjahr überschritten haben und daher nicht zum Kampf zu- aelassen werden, die Werbebüros bestürmen. Die Bereitwilligkeit aller Schichten, in der „Blauen Division" gegen Sowjetrußland zu marschieren, ist ungeheuer groß. In Madrid haben sich etwa 7 0 Prozent aller Studenten gemeldet. Auch die Zahl der Krankenschwestern aus der Falange. fügend, die sich haben einfchreiben lassen, ift im ständigen Wachsen begriffen.
Gin erbeutetes pakgeschüh.
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Aufmerksam sieht sich der deutsche General bas erbeutete Panzerabwehrgeschütz an, das wie viele andere Beutestücke die Vormarschstraßen unserer Truppen säumte. (PK.-Kintscher. — Scherl-M.)
Russische Straßen.
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Vormarsch unserer Truppen in Sowjetrußland bieten selbst die Wege und Straßen im Sowjet, gebiet Schwiengkeite genug Unser Bild zeigt den Einsatz von Raupenkettenfahrzeua^ schwersten Lasten auch auf schlechten Wegen vorwärts gebracht werden. (PK.-Re^ißner.Scherl-W^


