Gewaltige Ansangsersotge
Die Gondermeldungen des Oberkommandos
Tage 35 Flugzeuge.
deut-
Breft-Liiowfk gefallen
Bereits am ersten Tage die Lustherrschast erkämpft
Morgens auf den sowjetrussischen Feind. Trotz feiner starken, zahlenmäßigen Ueberlegenheit hat fte bereits am 22. 3 uni die Luftherrschaft im Osten erkämpft und die sowjetrussische Luftwaffe vernichtend geschlagen. Allein während der Kämpfe in der Luft wurden 32 2 rote Flugzeuge teils durch Jäger, teils durch Flak abgefchoffen. Mit den am Boden zerstörten Maschinen erhöhte sich die XaM der vernichteten Flugzeuge der sowjetrussischen Luftwaffe bis zum Abend des 22. Juni auf 1811 Maschinen. Der deutsche Verlust betrug an diesem
durchzubrechen. Die deutsche Panzerwaffe im Herein mit unseren Panzerabwehrverbänden hat sich aber endgültig durchgesetz». Sie wurde dabei unterstützt durch Flak und Flieger. Auch die neuen sowjetrussischen Riesentanks sind der Tapferkeit des deutschen Soldaten sowie der Güte unserer Massen erlegen. Rach Ablauf der ersten vier Kampftage sind vernichtet worden:
1200 sowjetrussische Panzerkampswagen durch die Verbände des Heeres, 97 durch die Verbände der Luftwaffe.
Oünaburg in deutscher Hand.
26. Juni 1941: In kühnem Vorstoß erreichten unsere im baltischen Raum operierenden Truppen d 1 e Düna. Der Strom wurde an mehreren Stellen überschritten. Die Stadt Dünaburg fällt in deutsche Hand. Alle Versuche des Feindes, diesen Vormarsch durch verzweifelte Gegenangriffe zu verhindern, scheiterten an der Tapferkeit unserer Soldaten.
wurden 215 Panzerkampswagen, viele Geschütze, darunter 42 schwerste, erbeutet.
Zwei (Sowjetarmeen östlich Bialystok eingeschloffen.
Im Fuge der vorwärtsschreitenden Operationen sind im Raum ostwärts Bialystok nunmehr zwei sowjetrussische Armeen oon allen Seiten ein* geschlossen. Trotz tagelanger verzweifelter Durchbruchsversuche zieht sich der Ring der deutschen Armeen um sie von Stunde zu Stunde enger. In wenigen Tagen werden sie entweder kapitulieren oder vernichtet fein. Damit wird das Schicksal jener zahlreichen Sowjetdivisionen besiegelt sein, die bestimmt waren, den Zentral st ofz gegen Deutschland zu führen. Infanterie-Divisionen des Heeres und Verbände der Waffen-ff sind hier die Träger des Kampfes auf der Erde. In zerschmetternden Angriffen gibt ihnen die Luftwaffe ihre unersetzliche Hilfe.
Oer Raum von Minsk erreicht.
An dem Kessel von Bialystok beiderseits vor- stohend, haben unsere Panzerverbände und motorisierten Divisionen den Raum um Minsk er- reicht. Lin neuer groher (Erfolg bahnt sich an.
40000 Gefangene.
Ungeheure Verluste des Feindes. Gewaltige Beute.
Die einleitenden Operationen gegen Sowjelruß- land haben in der kurzen Zeit vom 22. bis 27. Juni 1941 zu Ergebnissen geführt, die trotz der Unmöglichkeit, die Beute schon jetzt auch nur annähernd zu erfassen, gewaltige sind.
Auher den schwersten blutigen Verlusten des Feindes sind schon in den ersten Tagen mehr als 40 000 Gefangene in unsere Hand gefallen, liebet 6 0 0 Geschütze wurden bisher als Beute gezählt. 2233 Panzerkampfwagen, darunter 46 schwerste Panzer von 52 Tonnen Gewicht, sind teils vernichtet, teils erbeutet. Dazu kommen gewaltige Mengen an Panzerabwehr- und Fliegerabwehrgeschühen sowie Maschinengewehre, Gewehre, Kraftfahrzeuge usw. Diefe Zahlen erhöhen sich stündlich. Sie werden aber gewaltig anschwellen nach den Kapitulationen oder der Vernichtung der jetzt eingeschlossenen fowjetrufsischen Armeen.
Die deutsche Luftwasfe hat der sowjetrussischen die in diesem Kriege bisher vernichtendste Riederlage zugefügt. Durch Jäger, Kampfflugzeuge und Flak wurden in der Luft und auf der Lrde in sieben Tagen 4107 Sowjetflugzeuge vernichtet. Demgegenüber hatten sich unsere eigenen Verluste in mäßigen Grenzen. 3m gleichen Zeitraum hat unsere Luftwaffe 150 Flugzeuge verloren. Die Ueberlegenheit des deutschen Fliegers sowie des deutschen Materials ist eine turmhohe.
Diese gewaltigen Zahlen an Flugzeugen, Panzer- fampfroagen und sonstigem Material, deren Vernichtung oder Erbeutung der vorbildlichen Zusammenarbeit der deutschen Wehrmacht zu verdanken ist, geben aber zugleich ein eindrucksvolles und überraschendes Bild von der Grütze der Gefahr, die sich im Osten an der Grenze des Reiches zufarn- mengebraut hat. Ls ist wahrscheinlich gerade noch In letzter Stunde gelungen, den mitteleuropäischen Raum vor einer Invasion zu bewahren, deren Folgen unübersehbar gewesen fein würden. Das treuliche Volk ist seinen tapferen Soldaten wahrhaft zu tiefstem Dank verpflichtet.
Montag. 30. ZunMtl
Annahme von Anzeiger» für die Miiiagönummer biS8'/,Ubr dedBvrmittagS
Anizeiaen-Pretle:
Anzeigenteil 7 Rvl ie mm bei 22 mm Zellenbreite, Tertteil 50 Nm. ie mm bei 70 mm Zeilenbreite
Narüläffe:
Wiederholung Malstaffel I Abfcvittlle Mengenstaffel v Piatzvorichrift (oorberme Vereinbarung > 25°/« mehr
Der Aufmarsch der Sowjetarmeen zerschlagen.
Europa vor der bolschewistischen Invasion bewahrt. — Taufende von Flugzeugen und Panzern vernichtet. — Zwei Armeen bei Bialystok eingeschloffen. — Oer Raum von Minsk erreicht.
Kühne Vorstöße der Kriegsmarine.
Die lieber- und Untermafferftreitftäfle der
der beiderseitigen Interessensphären an >20wietruy- land gefallenenen ehemaligen polnischen Dftpro* vinzen erhalten hatte. Die kaum noch vorstellbaren Verluste der sowjetrussischen Panzerwaffe schon in den ersten Kampftagen und die jedem Vergleich mit Vorgängen auf früheren Kriegsschauplätzen spottende Dezimierung der Sowjetluftwaffe m dieser gleichen Zeit sind die treffendsten Beweise dafür, daß diese ausgesprochenen Angriffswaffen m geradezu ungeheuren Mengen hinter der Grenze oe- reitgestellt worden waren, und zwar vor allem m den nach Westen vorspringenden Räumen von Lemberg und Bialystock, womit denn auch schon Die beiden wichtigsten Ansatzpunkte genannt sind, Die sich aus den deutschen Operationen der ersten
Woche herausschälen. Der Kampf begann ähnlich wie auf den früheren Kriegsschauplätzen mit oer Generaloffensive der deutschen Luftwaffe im Morgendämmern des 22. Juni, sie konnte bereits am gleichen Tage die Luftüberlegenheit erringen und an den folgenden Tagen ihre Erfolge über den zahlenmäßig stärkeren Feind zu der schwersten Niederlage erweitern, die sie jemals in diesem Kriege
Wilna und Kowno genommen.
Sie untet «infafj schwerster ariilleriststcher wa!- fen angegriffene Festung 8 rest-L i lo w Ik fall! in'unfere Hand. Als lefjter Sfühpunff be5 Jeinbes wird am 24. 6. die Zitadelle non unteren Truppen erstürmt. Der deutsche Vormarsch erreicht w Ina und Kowno. Beide Städte werden noch am selben Tage genommen.
1300 panzerkampswagen vernichtet.
Um den deutschen Vormarsch auf;uhatten. oer- lucht- die somjetrussische Armee, mit unzahli- a e n v a n ; e r k a m p f w a g e n unsere Viuisionen anrufallen rückwärtige Verbindungen abiuschneiden oder au- den sich anbahnenden Umklammerungen
(91. Jahrgang Ur. (55
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anders ist es der sowjetrussischen Panzerwaffe ergangen. Auch ihre Riesentanks, upn deren vernichtender Wirkung man sich in Moskau Wunder versprach, und die in der Auslandsprovaga.ida eine beträchtliche Rolle gespielt haben, haben sich dem deutschen Kampfwagen als unterlegen erwiesen. Die gewaltige Massierung der Sowjetpanzerwaffe in den Grenzraumen hat so ungeheure Verluste zur Folge gehabt, daß sie durch rückwärtige Reserven wohl kaum wieder ersetzt werden können.
Die deutschen Armeen, die am Morgen des 22. Juni zwischen den Karpathen und dem Memelstrom zum Kampf antraten, haben in gewaltigem Ansturm die starken Grenzbefestigungen durchbrochen, die die Sowjets seit ihrer Inbesitznahme der polnischen Ostprovinzen und Litauens hier überall aufgesiihrt hatten. Schon am zweiten Tag konnte auf dem linken deutschen Flügel die starke Grenzbefestigung G r o d n o genommen und damit der Rjemen üverschritten werden. Grodno hat schon im Weltkrieg eine Rolle gespielt, am 2. September1915 wurde die russische Festung von der deutschen 8. Armee erobert. Die Festung liegt bereits in dem breiten Gürtel von Seen, Urwäldern, Mooren und Sümpfen, der wie eine natürliche Grenzverteidi- gungszone fast durchgehend von Nord bis Süd den Westen Rußlands von Europa trennt. Die Urwal-
lften hier schwerste Einbußen an Material gehabt. Auf dem deutschen linken Flügel traf sie ein gleiches Geschick in der Ebene, die sich von Kowno über den Njemcnfluß zwischen den litauischen Landrücken nach Norden erstreckt. In zweitägiger Panzerschlacht blieb die deutsche Panzerwaffe auch hier siegreich, mehrere Divisionen mürben eingeschlossen und vernichtet. Vorher waren de-
scheu Kriegsmarine haben im Kampf gegen die Soro- jetmarine zahlreiche Unternehmungen in kühnen Vorsiöhen durchgeführt. 3n der östlichen Ostsee wurden ein Sowjetzerstörer durch THinen zum Sinken gebracht und der Kreuzer „Maxim Gorki" schwer beschädigt. Deutsche Unterseeboote vernichteten zwei sowjetrussische U-B o o t e, deutsche Schnellboote versenkten zweiZerstörer, ein Torpedoboot und ein Unterseeboot des Feindes. Der Versuch zweier Sowjetzerstörer, den Hafen von Konstanza anzugreifen, wurde durch Küstenartillerie vereitelt. Rach kurzer Beschießung flog einer von ihnen in die Cuff, der andere lief sofort mit hoher Fahrt ab. v
panzerschlachtnördllchKowno siegreich beendet.
Rach mehrtägiger Dauer führte die deutsche Panzerwaffe am 26. 3unl eine gewaltige Panzerschlacht nördlich von Kowno siegreich zu Ende. Mehrere Divisionen wurden eingeschlossen und vernichtet. Heber 200 sowjetrussische Panzerkampfwagen, darunter 29 schwerster Art, mehr als 150 Geschütze, sowie Hunderte von Kraftfahrzeugen fielen in unsere Hand.
Westlich Lemberg neuzeitlichste Befestigungen bezwungen.
Gegen besonders ausgesuchte Verbände der Sowjetarmee fand der Kampf auf dem Frontabschnitt südlich derPripjef-Sümpfe statt. 3n zähen heldenhaften Angriffen wurden westlich Lemberg stärkste und neuzeitlichste Befestigungen bezwungen. Unsere Truppen sind jetzt in f iegreid)em Dorbringen aus Lemberg selbst.
Rördlich davon kämpfen sich deutsche Panzer-Divi- fionen Über Luck nach Osten vorwärts. Wie an anderen Frontabschnitten so hat besonders auch hier die Luftwaffe durch ihre Aufklärung und ihr todesmutiges (Eingreifen gegen die aus der Tiefe Immer neu herangeführten feindlichen Kräfte zum siegreichen Vormarsch unseres Heeres beigetragen. Die blutigen Verluste unseres Gegners find ungeheuer. Zahlreiche feindliche Panzerkampfwagen wurden vernichtet. Allein inden Kämpfen umDubno
der die sich westlich von Grodno nach Süden über den wegen seines Wisent^öestandes berühinten Forst von Bialystok bis in die Gegend von Brest-Litowsk erstrecken, gehen hier schon in das Sumpfgebiet bei- derseits des Pripet-Flusfes über, das unsere Inippen in gewaltigem Vorstürmen von Südwesten nördlich an Lemberg vorbei wiederum erreicht haben. hier, östlich des Bug, am oberen Sim, nicht weit von der Wasserscheide zwischen Ostsee und Schwarzem Ätzer ist altes Kampfgebiet aus dem Weltkrieg. Auch Luck und D u b n o , beides Städte westlich der großen Bahn, die aus der Ukraine über Rowno und Kornel nach Brest-Litowsk führt, sind vielen Weltkriegsteilnehmern bekannt, hier hatten die Russen besonders ausgesuchte Verbände in slar- ken Befestigungen dem deutschen Vorstoß entgegen- gestellt. Aber die Tapferkeit des deutschen Soldaten und oie Durchschlagskraft der deutschen Waffen hat sich auch hier in erbitterten Kämpfen durchgesetzt. Die russische Panzerwaffe hat neben ungeheuren blutigen Verlusten hier schwerste Einbußen an Ma-
einem Gegner beigebracht hat. Wenn sie in der ersten Woche 4107 Sowjetflugzeuge vernichtete, so stehen dem, wie wir gestern im Rundfunk hörten, nur rund 2300 Flugzeuge der Franzosen und Briten gegenüber, die während der ganzen Westoffensive in insgesamt 47 Tagen vernichtet worden sind, wohl der schlagendste Beweis für die turmhohe Ueberlegenheit der deutschen Luftwaffe sowohl was ihr fliegerisches und kämpferisches Können anlangt als auch die Güte des Materials. Die Ruhmredigkeit der Moskauer Machthaber ist überraschend schnell für ihre Freunde in London und Washington ad absurdum geführt worden. Die außerordentliche Vorliebe für die Technik, die dem Bolschewismus eigen ist und and) beim Aufbau der Sowjetarmee eine Rolle gespielt hat, hatte neben den Kampfwagen die Luftwaffe zum besonderen Paradekind der Sow°
Metzener Anzeiger
Brül)Ifd)e UniDtrfifätsörudtrcl B. trage General-Anzeiger für Oberhessen * •teftew.9Sd>nIWrafte 7-9
Seit jenem denkwürdigen Sonntag der vorigen Woche, in dessen Vormittagsstunden das deutsche 2olk erfuhr, daß sich der Führer entschlossen hatte, Die Sicherung Europas vor dem verräterischen Bolschewismus in die Hand des deutschen Soldaten xu legen, rückte der neue Kriegsschauplatz im Osten an die erste Stelle im täglichen Wehrmachtbericht. Aber wenn auch das Oberkommando der Wehrmacht schon vom ersten Tag an den planmäßigen und erfolgreichen Verlauf der Kämpfe im Osten melden tonnte, so ist es über diese summarische Feststellung eine ganze Woche lang kaum mit einigen weiteren -Andeutungen hinausgegangen. Mit angehaltenem Atem starrte die Welt auf d-ese undurchdring- ________(I. u_„ ..._________ .
sichen, alles verheißenden, aber nichts sagenden jetmilitärs gemacht. Sie hat die Feuerprobe nid)t ersten Sätze der deutschen Wehrmachtberichte. In bestanden. Die furchtbaren Verluste, die ihr die London und Washington wuchs die Nervosität von deutsche Luftwaffe schon in diesen ersten Tagen zu- Tag zu Tag, denn da man den sowjetrussischen gefügt hat, werden dafür sorgen, daß von einer Heeresberichten nicht traute und jede Kontrolle Sowjetluftwaffe bei den kommenden Kämpfen nicht kdurch die in ihrer Zuverlässigke'it in allen Phasen meI)r viel zu spüren sein wird. Und die deutsche des Krieges immer wieder erprobten deutschen Luftwaffe hat diesen Erfolg erreicht, ohne ihre Ver- Wehrmachtberichte fehlte, jo fühlten sich die angel- teibigungstraft gegen Westen im geringsten zu schwa- -sächfischen Kriegsmacher, die aus ihrer Verlegen- chen.' Die britischen Entlastungsvorstöße gegen die »eit über die so vorzeitige und schonungslose De- Kanal- und Atlantikküste sind mit ungeheuren Ver- -maskievung ihres bolschewistischen Bundesgenossen lichen für die R. A. F. zurückgewiesen worden. Nicht sich kaum erst wiedergefunden hatten, nun ganz uninformiert über die militärischen Vorgänge im Osten. Während sie nod) des langen und breiten beratschlagten, welche Hilfe man dem neuen Kämpfer für demokratische Freiheit und westliche Zivilisation zukommen lassen könnte und aus welchem Wege, wobei Churchill, selbst in größter Sorge um die Beschaffung des dringendsten Kriegsbedarfs, über allgemeine Andeutungen nicht hinaus kam und Roosevelt nicht minder verlegen ftststellte, daß | 29 3uni (D71B.) Au» dem Führer-
£r ÄSg9® wuodi« gib. du» °berkornrnando der wehr-
daß schon die ersten vernichtenden Schläge auf den macht bekannt.
neuen Bundesgenossen im Osten herniedergeprasselt %ur Abwehr der drohenden Gefahr aus dem waren. Aber sie blieben in nervenzerreib end er Un- osten ist die deutsche Wehrmacht am 22. 3uni, 3 Uhr aewißheit, denn der deutsche , „Wehr Machtbericht . mitten in den gewaltigen Auf- Ickwieg, und eine andere Quelle für sie, die Wahr- ' ber feindlichen Kräfte hinein- hrlt zu erfuhren, gab es nicht. «ettoß-n. Die Geschwader der deutschen £ufl-
Das deutsch- Bo k hat mit nicht xrmM-er in; ■ f|ü (en fid)' nod) in der Dämmerung be» ner°r Erregung aus diese knappen ersten Sah der nmirtru„ii(hen Wnb. Ito(j ,einer
Wchrmachtbe richte geblickt, aber es ist diszipliniert genug und in militärischen Dingen hinreichend geschult, um zu wissen, daß alle taktischen Gründe dagegen sprechen, in der Zeit des Aufmarsches und der Entwicklung, während die ersten «großen Entscheidungen reifen, durch präzise Angaben der täglichen Kämpfe dem Feinde Nachrichten zukommen zu lassen, aus denen er nicht nur auf den Stand unserer vordersten Linien schließen kann, sondern bei der Desorganisation seines Nachrichtennetzes durch den schnellen deutschen Vormarsch auch vielleicht über das Schicksal der eigenen Truppen Die einzig zuverlässigen Meldungen entnehmen kann.
So hat das deuffche Volk sich in Geduld gefaßt und i auf den Augenblick gewartet, wo es dem Ober» Oie Grenzvesemgungen kommando der Wehrmacht opportun erschien, das n-
Geheimnis der militärischen Ereignisse dieser Woche DUVCt)Vl*0CPvH»
M entschleiern. Das deutsche Volk ahnte, welch un- . ... . h
i geheure Anstrengungen, welch überragende Lei- $a8 deutsche Ostheer hat am 22. 6. früh n breitet ; (hingen seiner Soldaten sich hinter den so spärlichen <rton( hie Grenze überschritten. Ls flieh mitten Y ■ Andeutungen der Wehrmachtberichte verbargen. Es * . ihren Aufmarsch vollendenden sowjel-
I hatte aus den vielen PK.-Berichten, die Presse und «rineen. Die starken Grenzbefestigungen
Rundfunk Tag für Tag verbreitet hatten einen . xeil schon am ersten Tage
| Eindruck erhalten von der Harte der Kämpfen der nn 3 « । schwersten Verlusten des
! Zähigkeit ist» feindlichen Widerstandes den Stra- durchbrochen. um- ,
l pazen, die Landschaft und Klima tn diesen Som- Feindes brachen die heftigen Gege 0 ff ’
mcrfaqen unseren abwechselnd kämpfenden und jetrussischen Armeen Zusammen. An ^fen Kampf i marschierenden Soldaten auferlegen. Es ahnte, daß ()a(tc hie deutsche Luftwaffe einen ruhmvollen i, die ersten großen Erfolge heranreisten, aber nun, I
wo der Schleier gelüftet wird, sieht es seine größten
V Erwartungen von den Tatsachen weit übertroffen. Grodno genommen.
Sein Vertrauen in die überlegene Planung der . ©caen-
i deutschen Kriegführung und die Tapferkeit des deut- rlm 23. 6. führte der Feind w ü t e n D e © e g e ; schen Soldaten hat sich auch auf dem neuen Kriegs- st 0 he gegen die Spitzen unserer 2luSNsfsl0lonnen.
schauplatz in den ersten Kämpfen mit einem zahlen- _ Hessen her beiderseitigen Kräfte blieb der mäßig stärkeren und mit ungeheurem Material aus- k c u (t * e Soldat Sieger. Alle sowjetrussischen gerüsteten Feinde glänzend gerechtfertigt. Nprfucüe wurden abgewiesen. Sie brachen zum Teil
* ,, in blutigen und erbitterten Nahkümpsen )u|ammen.
Die gestern vom Oberkommando der Wehrmacht -restunq Grodno wurde angegriffen und nach | ausgegebenen Sondermeldungen über den bisheri- . «em Kampf genommen. Die fei n d l i ch e L u f 1- gen Verlauf der Kämpfe im Osten haben vollauf (. an Hisern Tage erneut allerschwersle
die Nachrichten bestätigt, die das Oberkommando m w a f f vernichteten sowjetrussischen
den letzten Wochen über die Bereitstellung einer ge- Verluste. Dve W bet »eima) 1 J
wattigen sowjetrussischen Angriffsarmee in den nach Mgzeuge erhöhte sich vis 20. 0 «venös ber Zertrümmerung Polens durch die Abgrenzung 2582.
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