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Aus dem Reich

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die im Kalenderjahr 1939 und in früheren Jahren geboren, jedoch noch nicht erftgeimpft sind, zu- rückgestellt oder ungeimpft von auswärts zuge-

lich, daß ein fowjetrussisches U-Boot in der Nähe westlich von Helsinki aufeine finnische Mine gelaufen und gesunken ist.

Mein Geschäft bleibt ab heute bis auf weiteres

sie zwei Monate im Urlaubsjahr im Dienschflicht- betrieb gearbeitet haben und im alten Betrieb für dieses Urlaubsjahr noch keinen Urlaub erhalten hatten. Der Dienstverpflichtete erhält dann feinen Urlaub auf Grund der Urlaubsregelung des Dienft- pflichtbetriebes. Bei der Bemessung der Urlaubs­dauer ist hierbei die in dem bisherigen Betrieb erworbene Betriebszugehörigkeit mit zu berücksich­tigen. Unter Umständen kann für den Dienstver­pflichteten nur ein geringerer Urlaubsanspruch als im alten Betrieb bestehen. Dieses kleine Opfer muß dem Dienstverpflichteten zugemutet werden. Dienst­verpflichteten, die für das Urlaubsjahr 1940 weder im alten Betrieb Urlaub gehabt noch im neuen Betrieb einen Urlaubsanfpruch erworben haben, ist, sofern sie nicht noch vor dem 1. Juli 1941 in ihren alten Betrieb zurückkehren und dort Urlaub erhalten können, von ihrem alten Betrieb der Ur­laub für 1940 abzugelten, der ihnen bei der Zu- fammenrechnung der Befchäftigungszeit in beiden Betrieben nach den Urlaubsvorschriften des alten Betriebes zusteht. Diese Ausführungen gelten nicht für die Urlaubsmarkenregelung.

Ali werden, ohne zu aliern.

In den Blättern des Deutschen Dolksbildungs- werkes macht der Leiter des Amtes Gesundheit und Volksschutz der DAF., Dr. Bockhacker, Mit­teilungen über Maßnahmen zur Sicherungder Schaffenskraft des Volkes. Er weist darauf hin, daß der Betriebsarzt besonders im Kriege die Aufgabe habe, die äußerste Arbeits­fähigkeit der Ruftmrgsbettiebe gegenüber der star­ken Beanspruchung zu erhalten. Neben der ständi­gen gesundheitlichen Ueberwachunq der Gefolg­schaftsmitglieder obliege ihm die ärztliche Begut­achtung aller Neueinstellungen, die Ueberwachung der Werkverpflegung usw. Der Betriebsarzt genieße heute in der Betriebsgemeinschaft das gleiche Ver­trauen wie in der Familie der Hausarzt. Rund 1500 Haupt- und nebenamtliche Betriebsärzte seien eingesetzt, eine Zahl, die trotz der starken Bean­spruchung der Aerzteschaft noch erhöht werden müsse. Auf Grund der Erfahrungen mit den ersten Reihenuntersuchungen sei für die künftigen Be- triebsunterfuchungen eine neue Methodik entwickelt worden, die ein noch ausgeprägteres Gefundheits-

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Nüstungseinsah der deutschen Studenten.

Eine Tagung sämtlicher Studentenführer unseres Gaues.

NSG. Auf einer Tagung der Studentenführer sämtlicher Hoch- und Fachschulen des Gaues Hessen- Nassau gab der geschäftsführende Gaustudenten- führer S a f f r a n die Richtlinien für den diesjähri­gen Einsatz in den Sommerferien. Während in den Vorkriegsjahren die Studenten zur Erntehilfe in den bedrohten Osten gingen, hat der Reichsstudenten- führer für dieses Jahr einen Großeinsatz in der Rüstungsindustrie befohlen. Alle Studenten und Stu­dentinnen werden mit Ausnahme der vor ihrem Examen stehenden Kameraden und Kameradinnen während der Ferien in einem Rüstungsbetrieb ar­beiten. Die Ingenieur-Studenten der Technischen Hochschule Darmstadt und der Ingenieurschulen des Gaues werden entsprechend ihrer fachlichen Vor­bildung vorwiegend in Betrieben der Luftfahrtindu­strie eingesetzt. Die Bau-Studenten der Technischen Hochschulen und der Bauschulen des Gaues werden zum Dienst in der Organisation Todt herangezogen, während sämtliche übrigen Studenten und Studen­tinnen der Hoch- und Fachschulen zu Arbeiten in Rüstungsbetrieben des Gaues befohlen werden.

So hilft die Deutsche Studentenschaft, im Ent­scheidungskampf des Führers zur Stärkung der Wehrkraft des deutschen Volkes beizuttagen.

Oer Urlaub der Dienstverpflichteten.

Während der auf unbegrenzte Zett Dienstver­pflichtete endgültig aus seinem früheren Betrieb ausscheidet, ihm also Urlaubsansprüche an den al­ten Betrieb abzugelten sind, gilt der auf begrenzte Zeit Dienstverpflichtete in seinem alten Betrieb nur als beurlaubt. Sein altes Arbeitsverhältnis ruht während der Dienstverpflichtung. Da auch Dienstverpflichtungenbis auf weiteres" oderfür die Kriegsdauer" zeitlich begrenzte Verpflichtungen find, fällt unter diese Gruppe die überwiegende Mehrzahl aller Dienstverpflichteten. In der Regel wird diesen Dienstverpflichteten ein Urlaubsan­fpruch gegen den Dienstpflichtbetrieb zustehen, wenn

Impfung: Mittwoch, 9. Iutt 1941, von 15 bis 16 Uhr.

Nachschau: Mittwoch, 16. Juli 1941, von 16 bis 17 Uhr.

b) Familienname beginnend mit Buchstabe L bis Z:

Impfung: Mittwoch.. 16. Juli 1941, von 15 bis 16 Uhr.

Nachschau: Mittwoch, 23. Iuti 1941, von 16 bis 17 Uhr.

Jmpflokat: Turnhalle derAlten Pestalozzifchule", Wernerwall 8 (Eingang auch von der Kirchstraße).

Die Eltern und Pflegebefohlenen werden auf­gefordert, ihre Kinder pünktlich zu obigen gebühren­freien Impfterminen zu bringen, andernfalls nach Ablauf des Kalenderjahres Strafanzeige erfolgen muß. Es wird darauf hingewiefen, daß die Kinder und ihre Kleider sich in sauberem Zustand befinden müssen, ferner daß kranke Kinder und solche aus Häu­sern, in denen zur Zett ansteckende Krankheiten be­stehen, zur Impfung nicht zugelassen sind. In letz­teren Fällen ist ärztliche Bescheinigung dem Staat­lichen. Gesundheitsamt Gießen, Wilhelmstraße 59, alsbald vorzulegen.

Gießen, den 23. Juni 1941.

Der Oberbürgermeister. (Jmpfpolizeibehörde.) I. V.: Nicolaus.

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Helsinki, 30. Juni. (DNB. Funkspruch.) Nachrichtenzentrale der Regierung gab bekannt: Auf Grund von Beobachtungen ist es wahrschein-

Bekanntmachung

Betr.: Reichsimpfgesetz; hier: öffentliche Pocken- schuh-Erflimpfüng der Kinder aus dem Ge­burtsjahr 1940 und aus früheren Jahren.

Es finden folgende Impftermine für in der Stadt Gießen (nicht in den Stadtteilen Wiefeck und Klein- Linden) wohnhafte Kinder statt: 2734C

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zogen find:

Impfung: Mittwoch, 2. Juli 1941, von bis 16 Uhr.

Nachschau: Mittwoch, 9. Juli 1941, von bis 17 Uhr.

die im Kalenderjahr 1940 geboren find,

a) Familienname beginnend mit Buchstabe bis K*

und Leistungsbild der Werktättgen ergeben Neben den Möglichkeiten einer Frü h schäl befeitigung und eines vorbeugen Gesundheitsschutzes sollten die r u Untersuchungsweisen vor allem den großen orbGi medizinischen Instituten wissenschaftliches Mater! zur Erkennung und Bekämpfung von GemSI schaftsfchäden vermitteln. Ein weiteressz beitsgebiet fei die Wiedereinglieder a, der Kriegsverwundeten in den Arbeü prozeß. Das Ziel der betriebsärztlichen Ge'vy heitsführung fei, dem Menschen Schaffenskraft^ Schaffensfreude bis in das hohe Alter zu erhol.-, Der Erfolg der Allgemeinmedizin, die in zweisL nerationen die mittlere Lebensdauer um übel] Jahre gesteigert habe, müsse durch die Arbeitsm-j zin seinen eigentlichen Sinn dadurch erhalten, zugleich auch die Arbeitsfähigkeit erhalh bleibe. Unsere Gesundheitsführung werde erreidu daß der Mensch alt wird, ohne daß er dabei alt«

Aus aller Welt.

Zuchthaus für einen unverschämten Polen.

Der Betriebsleiter eines landwirtschaftlichenl trieb es bei Eltville, in dem polnische Landarbeit beschäftigt sind, gab vor einigen Tagen seiner!] jährigen Tochter den Auftrag, .eine Kuh, die J der Weide ausgebrochen war, mit Hilfe eines Poh einzufangen. Als sie an einer einsamen Stelle]] gekommen waren, wurde der Bursche dreist ü machte unter Gewaltanwendung einen N o tz uch^ versuch und würgte das heftig sich zur AH fetzende Mädchen. Die Strafkammer Wiesbaq verurteilte ihn zu fünf Jahren Zuchthaus.^

Jüdischer Sittlichkeilsverbrecher hingerichkeiji

Am 26. Juni 1941 ist der am 25. März 1917 i Aurich geborene Joseph Israel Cohen hingeriH t e t worden, den das Sondergericht in Hanllmrg-H Gewaltverbrecher zum Tode verurteilt hat. Cohn ein bereits wegen widernatürlicher Unzucht vor!» ftrafter Jude, hat eine deutsche Frau vergewaltig und dabei lebensgefährlich mißhandelt. Er jj außerdem mit vielen deutschen Frauen und W chen Rassenschande getrieben.

Taifun auf den Philippinen.

Wie aus Manila gemeldet wird, wurde der nori liche Teile der Philippinen-Insel Luzon von eina schweren Taifun heimgefucht, der großen SchM anrichtete. Auch eine Anzahl Menschen soll getöti worden sein. So wurden bei einem Erdrutsch |it Personen getötet. '

Heinrich Heyer, Lollar

Textilwaren und Bekleidung.

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bad) das ganze Vermögen dieses auf allen sonstigen Gebieten erbärmlich ausgepowerten Staates hin- eingefteckt.Sie schießen kaltblütig", sagt einer unter uns. Aber wenn sst sich sagen: Du oder ich, so sa­gen sie es wohl kaum in einer Anfachung all ihrer Lebensgeister, sondern mit der Sachlichkeit von sy­stematisch gedrillten Maschinenmenschen."

Eine neue Kette von Fliegern dröhnt über uns. Ihre Bomben betonieren jenseits bes Baches. Wir schauen ben hellfarbigen Apparaten nach unb fahren fort in unseren Betrachtungen über bie Sowjet­armee. Der Bataillonskommandeur sagt nachdenklich: Sie haben, was den modernen Menschen angeht, eine tierische Zielstrebigkeit an Stelle von Sinn und Verstand. Ich konnte übrigens keine einheitliche taktische Führung feftfteUen. Es fehlte ihnen in unserem Abschnitt zweifellos ein militärischer Führer, der einen schlag­kräftigen Verband aus dem Gefecht heraus zu for­men versteht. Aber dafür kämpften sie gruppenweise ohne eine solche Führung und trotzdem nach glei­chem Muster mit nachtwandlerischer Sicherheit und Geschicklichkeit. Die bolschewistische Taktik der poli­tischen Zersetzung ist ins Militärische übertragen: Wir erkannten das z. B., wenn sie unsere erste Welle oft durch ihre gut getarnten Erdstellungen durchließen und sie dann im Rücken an­fielen ober bie zweite Welle festhielten, um unsere Stoßtrupps zu isolieren. Ihre Artillerie reicht bei weitem nicht an bie französische heran, aber bie bolschewistischen Schützenregimenter meine Herren!"

Wir kommen ihnen aber bei", sagt der junge Adjutant mit dem E. K. I aus dem Westen, olden- burgischer HJ.-Führer. Ja, wir kommen ihnen bei, weil die nationalsozialistische deutsche Wehrmacht ihnen ihre ganze seelische Kraft entgegenwerfen kann, die nicht weniger einheitlich ist als die Seelen- losigkeit dieser zwar Menschenantlitz tragenden, doch aus allem Menschlichen heraus maßlos erniedrigten Kreaturen der Moskauer Verbrecherclique.

Sowjet-Ll-Boot vor Helsinki gesunken.

Bitte nicht ungeduldig werden wenn sich die Lieferung der Aufträge einmal etwas verzögert Die Beanspruchung unseres Werkes von öffentL und privater Seite ist heute derart daß wir zuweilen längere Lieferzeiten in Anspruch nehmen oder evtl, auch kurze An­nahme-Sperren eintreten lassen müssen. Dafür haben Sie sicherlich Verständnis. iUuge Haus­frauen wissen schon lange, daß sich gute und wertvolle Kleidungsstücke durch fachgemäße Chem. Reinigung oder Umfärbung in der Regel wie neu herstellen lassen, wobei viele Kleiderpunkte gespart und Neuanschaffungen vermieden werden können. Seien Sie überzeugt daß wir es an der Güte der Ausführungen nicht fehlen lassen; unsere Leistungsfähigkeit als bedeutendes Fachunternehmen ist ja bekannt

In Gießen: Seltersweg 63, Fernsprecher 2739 In Bad-Nauheim: Karlstraße 10, Fernspr. 2171

Heute früh 1 Uhr entschlief nach längerem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Katharine Knöfe, geb. Walter

im Alter von 64 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Familie Wilhelm Knöß

Familie Heinrich Knöß nebst allen Angehörigen.

Däubringen, den 29. Juni 1941.

Die Beerdigung findet Dienstag, den 1. Juli, um 4 Uhr, vom Sterbehause aus statt.

Wir sind davon überzeugtl Aber auch dieGroße Wäsche" kann die Ordnung nicht gefährden, wenn Sie zum Einweichen stetsSchwarz-Weiß"- Bleichsoda verwenden. Die tüchtige Hausfrau weiß: richtiges Einweichwasser spart die halbe Arbeit! UndSchwarz-Weiß"- Bleichsoda ist für Ihre Wäsche bestimmt das richtige Einweich- mittel I Das ganze Paket kostet

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Zu unserem Herzen spricht ein Frauenschicksal wie es das Leben zeichnete

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Heute Montag Neuaufführung

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Spielleitung: Reinhold Siegert Ausführung: Karl Löffler

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