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Fallschirmjäger in der neuen Wochenschau
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Kriegsschiffe
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Au Pfingsten
(Nachdruck verboten.)
81. Fortsetzung.
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30. Mai von 21.32 bis 5.07 Uhr.
Llnsallversicherungsschuh bei Teilnahme an einer Versammlung.
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♦♦ Stillegung einer Straßenbahn« ft r e ck e Wie die Stadtwerke (ließen bekanntgeben, wird ab Dienstag, 3. Juni, die Straßenbahnlinie Bahnbaf—Balkshalle mcgcn_ Fertigstellung Der
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Aus der Sia-i Gietzen.
.Es lächelt der See, er ladet zum Bade .. /
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Roman von Elisabeth Holt.
^^^Nun — und wie war diefe Hand? War sie groß oder klein, mager1 oder dick? War ein Ning daran, eine Narbe, irgendeine Verfärbung?
Aber das alles konnte die Zeugin nicht angeben. Schauernd in ihren dünnen Spitzen stand sie da, vor dem nackten weißen Flecken der ausgehangten Leinwand — es war, als komme von dorther Die Kälte. ,Zch weiß nur, es war eine Mannerhand und ein Stück Frackärmel."
Ein Frackärmel?" Mühsam hakte sofort ein. Sie wissen also, daß es ein Frackärmel war?
" Ein schwarzer Tuchärmel, Herr Polizeirat.
Das könnte ja", gab er ihr zu bedenken, „auch der Aermel eines Smokings gewesen sein.
Gerda verstummte verwirrt, und nachher würbe sie noch ratloser, als er Entscheidendes über den Schnitt dieses Aermels wissen wollte. War er eng oder weit geschnitten? Ließ er etwas von der Man. schette sehen oder nicht? Zuletzt verschwand Spohr und kam mit einem Frack und einem Smoking zurück, beide Kleidungsstücke hatte er sich drüben ausgeborgt. Wieder wurden die Lichter ausgedreht, unb bann mußte Gerda auf der Samtbank sitzen und die teuflische Szene wiederholen Sie mußte den Hals wenden und mit einem schnellen Blick
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Ich sehe sie alle vor mir: Kinder, die sich mit Lustgeschrei m die kühlen, blausilbrigen Wellen eine» Flusses werfen, schlanke Frauen in bunten Badeanzügen, die langsam, tastenden Schrittes ms wogende Meer waten, ein Kleinkind, das selig mit seiner Zelluloidente spielend in der Badewanne sitzt, einen Bengalen in feiner weithin leuchtenden Toga, der langsam, genießend, vor Ehrfurcht und Wonne schauernd, in das gelbe Wasser des Ganges steigt, zu einejn Bad, das ihn sogar von seinen Sunden reinigt... L
Blühende Kastanienbäume.
Die Kastanienbaume haben nun wieder überall mit weißen und roten Flammen ihre feierlich leuch- -tenben Kerzen angesteckt; sie brennen an allen Wegen, an denen diese hohen Baume sich empor- recken Sie leuchten weithin übers Land. Hoch ragt solch alter Baum in den Himmel hmem, und -in seinem höchsten Wipfel hängen den gaiizen Tag hellklingende Dogellieder aus vielen Kehlen^StM
als Sieger.
„Äühiräume" im Sau-Halt.
Die warme Jahreszeit bringt der Hausfrau neben vielen Vorzügen auch mancherlei Arbeit, da die Lebensrnittel an warmen lagen ganz besonders gegen schädliche Einwirkungen geschützt werden müssen. Der Eisschrauk, der vielfach im Winter als Aufbewahrungsort für alle möglichen anderen Dinge gedient hat, wird, "falls noch nicht geschehen, aus- geräumt, gut mit Sodawasser gereinigt, danach gc- troefnet und durchlüftet. Sollte sich 'M Lause der Zeit im Eisschrank dumpfer Geruch festgesetzt haben, der durch das Auswaschen mit Sodawasser nicht beseitigt wurde, so kann man den Schrank noch mit einer schwachen Lösung von übermangansaurem Kali auswasäscn und dann gut mit klarem Wasser nachspülen. Die Säuberung des Eisschranks muß übrigens in den Sommermonaten öfters widerholt "werden. Zu den Vorbereitungen der Hausfrau für die warmen Tage gehört auch die I hm schwor',InckU'iäcl.'u 'I. "'n-, brqufnd)tei), der vlM draußen her nach der Klinke tastete.
„War es so?" „
Sie zögerte — „nein---nicht ganz — —.
„War's vorhin ein weiter geschnittener Aermel als dieser da?" ,
„Nicht der Schnitt." Sie suchte — „ich glaube — ich glaube das Licht war anders."
Das Licht kann nicht anders gewesen (cm, setzte man ihr ungeduldig auseinander---— w W
beim, man hätte die Glühbirnen ausgetauscht, was nicht anzunehmen ist. Ueberhaupt was solls mit
tehen auf den Zweigen die hohen Kerzen mit den ungezählten Bluten. Schimmerndes Weiß, glühen- des Not umspielt diese charakteristisch geformten Baumkronen, und wenn die Sonne sich darin spie- gelt, schimmern WiMder über IRunber auf. Zwischen allen Bürgerhäuschen verträumter kleiner Städte rauschen alte Kastanienbäume von lange vergangenen Tagen. Traume, Erinnerungen hängen da überreich im knorrigen Geäst und raunen van Enge und guter Hut der Mauern, rastlosem Bur- geisleiß uni.» treuem genügsamem Biedersinn. Vor alten ehrwürdigen Bauernhäusern und Stallungen klingt ein anderer Sang aus ihrem Bauschen Da atmet e» schwer vom erdhaften Werden und Vergehen, von Lenz, Aussaat, Sommer-Wachsen und herbsUichen Ernten. An den Landstraßen aber hangen ungezählte Wander- und Fahrtenlieder in den Kastanienzweigen. Sanfte Winde singen leise darin, und wilde Stürme rauschen und klagen. Stecken die Blütenkerzen im alten Gezweig, dann ist diese raunende Vergangenheit ganz seltsam verklart. Junge Gegenwart übertönt da die alten Lieder.
Sornohien.
Tageskalender für Freitag.
Gloria-Palast (Selterswea): „Auf Wiedersehen, Franziska?. — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Männerwirtschaft".
H5-6enWan M W mm Rente
Ein Landwirt verunglückte auf dem Wege zur Teilnahme an der Generalversammlung einer Milch- Verwertungs-Genossenschaft. Es entstand nun die Frage, ob es sich bei dem Unfall um einen landwirtschaftlichen Betriebsunfall handelte und ob demnach der Landwirt unter dem Schutz der reichsgesetz- lid)en Unfallversicherung stand. Nach der ständigen Rechtsprechung des Reichsversicherungsamtes stellt die Teilnahme eines Landwirts an Versammlungen ober sonstigen Zusammenkünften, bei denen landwirtschaftliche Angelegenheit von allgemeiner Bedeutung behandelt und erörtert werden, in der Regel weder eine sachliche noch eine dem verwaltenden Teil des Betriebes zuzmechncnDc Betriebstatig- feit dar. Nur bann kann in solchen Fällen eine Be- triebstätigkeit in Betracht kommen, wenn die Teilnahme an der Versammlung für den Betrieb des Landwirts von unmittelbarer Bedeutung ist, sei es, daß eine besonders seinen Betrieb angehende Angelegenheit Gegenstand der Erörterung ist sei es, daß die auf der Versammlung zu treffen- den Beschlüsse und Entschließungen auch .für den Betrieb des Landwirts von wesentlichem Einfluß
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NSG Am morgigeh Samotagvormittag findet im Hessischen Landesmuseum in Dannftabt die Eröffnung der Gauausstellung des NS.-Lehrer- dundes „Seefahrt ist not" statt. Die Räume hei Gemäldegalerie sind angefüllt mit den Arbeiten, die unsere Jugend, einem Aufruf des Großadmirals Dr. h. c . a c D c r und des Reichswalters bet NS - Lehrerbundev, Gauleiter Wächtler, folgend, an- gefertigt hat. Und mit welchem Interesse bot die Sugenb diesem Aufruf Folge geleistet! Alles, was irgendwie mit dem gestellten Thema in Einklang gc-b rächt werden kann, wurde herbeigeholt und au - gewertet. Allem voran stehen die Modelle unserer Kriegsschiffe, die allein einen Raum für sich beanspruchen. Die Sieger Im Wettbewerb find ne- reite ermittelt, und eine große Anzahl der Arbeiten kann der kommenden Reichsausstellung in Köln zugeführt werden. Die Ausstellung wird vom 31. Mai bis 11 Juni 1941 in Darmstadt der Ocffentlichkeit zugänglich sein.
Raubmord in (kddersheim.
Nur das *Bayet «-Kreuz auf einer
sind. Dies trifft im vorliegenden Falle Denn hier war die Teilnahme unmittelbar für den Betrieb des Landwirts von wesentlicher Bedeutung. Der Landwirt war Mtglied der Genossenschaft. Nach der Tagesordnung sollte unter anderem über den Iah- resabschluß sowie über die Verteilung des Gewinns Beschluß gefaßt werden. Diese Bcschlußsassung war daher auch für den verwaltenden Teil des Betriebes des Landwirts von wesentlicher Bedeutung. Dazu kommt, daß die Zugehörigkeit zur Genossenschaft | für den Mlchabsatz sowie den Umfang der Milch- ablieferungspflicht und damit unmittelbar ft'r Den landwirtschaftlichen Betrieb von wesentlick>er Be- Deutung ist und daß Die mit der Erftillung der Mit- gliedspf lichten zusammenhängenden Iah gleiten schon aus diesem Grunde zur ordnungsmäßigen Verwal- tung des einzelnen landwirtschaftlichen Betriebes gerechnet werden müssen und demnach nach der Neichsversicherungsordnung (§§ 922,539o) voniBer- sickx'rungsschutz ersaßt werden. Der Unfall des Land- mirts ist mithin als landwirtschaftlicher Betriebsunfall angesehen worden, und der Landwirt stand sonach unter Unfallversichcrungsschutz.
Maschinengewehr, Gewehr und Pistole tun eben so schnell ihre Schuldigkeit wie die Handgranate. Der wesentliche Teil des Kanals von Korinth, an dem diese Kampfhandlungen stattsanden, ist in kürzester Zeit genommen. Der Kriegsberichter, der ber diese unvergleichlichen Bilddokumente schuf, erlitt noch glücklichem Absprung Ujib der Teilnahme an den Kampfhandlungen «durch eine in Die Luft fliegende Brücke Den Heldentod. Er stgrb auf dem Höhepunkt seine» Lebens. ,
wir wieder General Rommel sehen, von Fahrten Obus-Fahrleitnng stillaelech.Ersatzsahrten m Oinn- be*\ Unterseebootes des Kapitänleutnants -schul 31 buffen können nur beschrankt Duld) geführt werden, unb dem Einsatz unsere Kampfflieger über England --------
runden das Bild eines Abschnitts unserer Epoche
ab die in Europa von Der deutschen Wehrmacht KNtgSsU/lste
bestimmt wird. Einleitend sthen wir Bilder au»
China, den Bereinigten Staaten, Kroatien unb JLln ||j| HtsststheN ^aNveSNIUseUM.
^arn- Iur Eröffnung der (4anausstellnng
ded-iL.-LehrerdttttdeO „Seefahrt ist not".
dem Licht? „ _
„Aber dieser Stoff glänzt", beharrte sie nervo», „der andere mar ganz matt — wenigstens ist es mir so vorgekommen.' Sie griff an ihre Stirn, hinter der der tobende Schmerz von vorhin wieder einsetzte. Warum quält man sie so? Sie weiß gar nichts, sie kann ja gar nichts mehr angeben. Muh- am sieht es ihr an, und sie darf gehen.
„Es ist nichts zu wollen!" sagte Spohr und zog den viel zu engen srem-den Frack von seinen robusten Schultern, „sie hat keine Ahnung, ob der Kerl einen Smoking am Leib gehabt hat oder einen Frack." . . ,
Bevor Mühsam wieder zu den andern in Die Holle zurückkehrte, ließ er sich von Schutz einen Lobenswecker mixen. Der Zeiger auf ferner Avm- banduhr stand auf halb drei, als er das Mas von einem unruhig hingehaltenen Tablett nahm. Schutz hatte alle Pose abgetan, war jetzt nur ein aufgeregter ratloser Mensch, der nichts wollte, als mag- li.hst wenig mit der Geschichte zu tun zu haben.
.Hören Sie, Schütz'." Mühsam war fertig unb stellte das Glas weg, „welcher Herr hat denn Frau Luckner geduzt?"
','^a^ Sie haben doch nicht mir mit dem Wagen zu'tun! Sie helfen doch auch im Haus mit und erfahren so allerlei."
„Schütz erfaßte endlich den Smn der Frage. „Oh, da gibt's viele Herren! Beim Theater ist das so, Herr Polizeirat, da ist das Duzen sozusagen am Der Tagesordnung." , , ,
Abgesehen von den Kollegen', sagte Mühsam, „wer hat Frau Luckner sonst noch gedüst? — Nein, kommen Sie mir nicht mit Baron Dirmsky unb
1 Prozessor Brix--—t*
ilner erhöhten Nische neben dem Schlafzimmer — iin bunter Vorhang betonte noch den eigenen Raiiw - unb ein großer Wasserbehälter wurde von der xüche aus beheizt. Wenige Jahre später hatten wir iin Haus, in dem es ein eigenes Badezimmer gao, Init einem Kvhlenbadeofen, der später Durch einen < iZasbadeofen ersetzt wurde. Diese Entwicklung hat , ch in Deutschland wohl allenthalben über die letzten fünfzig Jahre erstreckt.
Wie war es aber ganz früher? Im alten Rom -hon gab es verschwenderisch ausgestattete Badeanstalten. Reste davon sehen mir z. B. in Baden- veiler, die 1786 entdeckt und ausgegraben mürben, mb auf der Saalburg bei Homburg. In Deutsch- and war das Baden im Fluß seit alters Sitte. Deffentlichc Badestuben für warme Bäder gab cs eit der Zeit der Kreuzzüge in großer Zahl, die aUerbing» in den späteren Jahrhunderten stark zu- rüefgingen. Im 19. Jahrhundert kam ein neuer llusschwung des Badcwesens: es wurden Schwimm- infiniten, Schwimmhallen und Dolksbäder gebaut. Uber auch die Heilbäder spielten von jeher eine «roße Rolle. Einmal wird man dabei in heißen 5anb gesetzt, ein andermal mit Moor zugedeckt ,der auch von Kohlensäure umprickelt. Beim russischen Bad wird heiße, feuchte Luft und beim rv- lvisch-irischen heiße, trockene Luft angewendet Alles fräs soll allerlei körperliche Gebresten vertreiben.
Bei den Kindern ist das Reinigungsbad nicht immer beliebt. Meistens wird dann der unangenehme Teil des Abseifens ausgeglichen durch einen in genehmen: Schwimmen, Wassertreten, Planschen unb Spritzen, und das Herausgehen aus dem „scho° „en warmen Wässerchen" kostet viel Ucberwindunz leitens des Kindes und viel tleberredungskunst leitens der Mutter. Um von dem Schrubben ab- zulenken, hatte ich eingeführt, daß dabei zwei- Itimmig Volkslieder gesungen wurden. Es schallte in schön in dem kleinen Raum! Und siehe, dieses Mittel erwies sich als ausgezeichnet. Als es eines Abends später geworden war unb ich Darüber jammerte, sagte Brigitte eifrig: „Wasch mir doch die Öhren und den Hals nicht, bann geht es furchtbar
,0„©tr^t gtfproc^n-, (Herba -msoch. Mühsam wurde auf einmal sehr lebendig.
mal mußte sie die zwei rur3en ungebulDigen Satze wiederholen, die Pola beim ^°usgehen hinter sich warf. „Ich versteh dich nicht — gerade jetzt muß das sein?" ,. .
..Ich °°rst°h° dich nicht" st°n°graphl-rt- Schw«. aer befriedigt und zog einen dicken Strich unter
S°mett mar bi- Muafag« b-r SehMtin ««t aufschlußreich, aber nachher v-rsaat- sie.Mühsam
Der große Ätellüfter war abgedreht, noch immer
Der Dhauffeur dachte amgeftrengt nach, «61t •• tel Ü>m nichts ein.
„Wen hat sie insgeheim geduit?"
Die zwei Männer schauten sich an. Schutz hob
Reinigung unb Bereitstellung aller derjenigen Ge> säße unb Geräte, bie zum Kuhlhalten von Gebens- rnmdn unb zum Schutz gegen Insekten dienen. Dazu gehören Butterkühler, Steingut- und Ton- töpse, Gazeglocken usw. Da sich Aschen- und F<u>e- rungsstellen in Oes en sehr flut im oommer zur Ausbewohrung von Lebensmitteln eignen so wer- den die Defen nach Abschluß der Hei zperwde gleichfalls gesäubert, durchlüftet unb mit Papier aus«
LPD. -Frankfurt a. M., 29. Mai. Am 26. Ma, wurde die Witwe Margarete Barbara Jost in Eddersheim a. M. in ihrem Belt liegend c r - mordet aufgefunden. Die Jost lebte in durchaus geordneten Verhältnissen. Sie hat ein eigenes Häuschen, dos sie allein lunvohnte. Die Tote wie» Ber- letzungen an der Stirn und an den Augen auf, am
___________—-- , HÄse waren Mlraemalr ei kennbat Die sofort von m auitt-finhen der Staatsanwaltschaft und der Krimina-lpoli zsi oirf- 3Rcid)0fporitt>Cttiüt11pt in StlCIIt ^.inocn. ^cno.|nilncnen Ermittlungen ergaben erhebliche Bei - Der diesjährige Reichvsportwettkanipf der Hitler- bochts-moinente gegen den in Eddersheim wohn- Jugend wurde von der Nachrichtengefolgschaft 3/116 ihosten 30 Jahre alten Fridolin K ä », der als in Klein-Linden, zusammen mit dem BDM., durch- arveitsscheuer Mensch und ,\)erumtreibe 1 einu geführt. Die Eracbnifse waren teilweife recht gut. schlechten Lemnund hatte. Es gelang Der Ulorn* Die zehn Besten der Mannschaft erzielten 2631 Pkt. kommi'ssion in den gestrigen Abendstunden Ka» unter Die drei ersten Sieger waren: Hermann Hinter- Vorhalt des Belastungsmaterials zum Gell and- lang 318 Punkte., Herbert Jung, 288 Punkte, ta nit Zu bewegen. Er hat die scheußliche lal be- Stein 279 Punkte. Der Jugg. Hinterlang stand in gangen, um sich Barmittel z» verschaffen, die er allen drei Wettkampfarten an erster Stelle. 100 m bringettb benötigte, um wiederholt angemahnte 12,1 Sekunden, Weitsprung 5,80 m, Keulenweit rour-f 58 m. Ein am Nachmittag ausgetragenes Fußballspiel zwischen Schar 1 Klein-Linden und odjar 2 Allendors sah die Schar 1 Kloin-Linden mit 10:0
§s ist zwar noch etwas früh, sich in Die Fluten •i stürzen, unb wir werben noch eine Weile warten, H wir in „bie Brieh" steigen, wie Eingeweihte de Lahn in Gießen nennen. Bon biefen Er- fischungsbäbern soll hier auch gar nicht bie Rede sin. Was für Bäder gibt es aber noch?
«Bor allem bas Reinigungsbab. Ich erinnere mich lD* deutlich an ein Bild aus meiner ersten Jugcub: cn Samstag — nur biefer Tag war vorgefchrie- tmer Badetag! — wurde die große Badewanne I ns Schlafzimmer gestellt, unb dann wurde uner- iS M nüblid) mit großen Topfen heißes ©affer herbe,' I ^tragen, bis die Wanne gefüllt war. Interner ijäteren Wohnung befand sich die Badewanne in
HeilmiHelpackung kennzeichnet unverwechselbar alle • «-Arzneimittel. Es ist ein Sinnbild wissenschaftlicher Ver- antwortung. »'Bay«*«-Arznei- mittel haben sich millionenfach
—. jn der ganzen Welt bewahrt.
/j \ überall gilt das - Kreuz BAYER) als Zeichen des Vertrauens l E J
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langsam Die Schultern.
Hauspevsonal, vertrauenswürbiges Hau»vevfonai weiß doch, was vorgeht! Jetzt", sagte Mühsam mit trengem Blick, „gibt's keine Diskretion mehr, wenn wir den Mörder finden wollen."
Schütz war es im Augenblick klar, daß diese geheimnisvolle Geschichte vom Frichjahr, bas sorgsam gehütete Geheimnis der Luckner, über das niemals offiziell gesprochen worden war, hierher gehörte. Der Polizeirat hatte recht, es war zwecklos, noch den Diskreten Herrschastschauiffenr zu spielen. Mochte bie Polizei fragen, was sie für gut hielt, er mürbe aussagen, was er wußte.
Es bauerte also nicht lange, unb Polizeirat Muh» sam hatte Gelegenheit, sich zu ber guten Jbee zu beglückwünschen, daß er sich von Schutz halte einen Cocktail einschenken lassen. Es war ihm allerdings nicht sehr wohl Dobel zumute, trotz ber guten Idee. Denn was er erfuhr, gefiel ihm gar nicht stola Luckner, bie heimlich mit ber Taxe weggefahren war, während ihr Wagen vor ber Tür gewartet hatte, Pola Luckner, die über ihre Ausgange feine Rechenschaft ablegte und irgendwohin verschwand, von wo sie nach stundenlangem Wegsein wieder auftauchte, Polo Luckner, die kleine Blumenstrautzs von einem unbekannten Absender bekam.
Und dieser Unbekannte habe fick) nie cnhni^t?
Schütz zuckte bie Achseln. Darüber wußte ff nichts, wahrhaftig! m .
Mühsam beschloß, Palas Zofe und Polos Sekr^ tärin sofort noch einmal banach zu fragen. Abef auch sie rvußten nichts, allerbings, Die Angaben des Chau feurs bestätigten sie. Mühsam wurde e» immer unbehaglicher. Weiß Gott, das war fine ekelhafte Geschichte. Es war wohl fein Zufall, daß Dieser Liebhaber von damals so konsequent im Dunkeln geblieben war, daß nicht einmal bie Vertrautesten eine Ahnung hatten, wer es gewesen se n inoäste. Polas Diskretion in Ehr'en — aber es Ichien1 Do<h beinahe, als sei dieses eisern durchgehattene Nicht- , sichtbarwerden jenes Mannes seine raffinierte Ab- ichi gewesen, ja, es war durchaus denkbar, Datz > Palas (Beliebter auch Polas Mörder mar.
I (Fortsetzung folgt.)
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tobte der Sturm gegen die Fensterwand Üt5 blähte die Vorhänge. , .. „ .
fticr" jagte Gerda und zeigte auf Die kleine graue Polsterbank in der Nische neben der Tapetentür, „hier habe ich gesessen, und von dorther sind die'beiden gekommen." ,
Spohr erschien und drehte auch Die Wandbeleuchtung ab. Es war jetzt ganz finster. Dann mußte Gerda in Begleitung des Inspektors aus Den Tiefen des Saales herankommen und durch Die Tapetentür hinausgehen, indes der Polizeirat unbeweglich in der Nische saß und sich bem.chte Spohrs Gesicht, irgend ein charakteristisches Merkmal in Spohrs Gang zu entdecken. Er fluchte. Wie sein Untergebener da hinter dem weißen Spitzenkleid herankam, war er nichts als ein konturloser schwarzer Schatten, mit einem oerschwimmenden Hellen Fleck als Gesicht. Aber die Hand des Mannes, d,e Hand hatte Frau Maurer in dem von außen her- einfallenden Licht doch genau gesehen.
Ja, die Hand hat sie gesehen. Ein paar Sekunden lang. Eine Männerhand, die nach der Türklinke
Aber Genda preßte Die Lippen noch fester zusammen, und ihre Augen bekamen etwas Flackern- des, Verstörtes. Ihre Nasenflügel dehnten sich, sie spürte noch immer die Duftwelle aus Hyazinthen, ihr Knie empfand Den weichen Schlag des vor- überfegenben Mantels wie die sanfte Berührung einer Raubkatze, und ganz weit, all '^er tonende Kraft beraubt, wie aus der Membrane eines Tele Phons horte sie noch einmal die Goldstimme, die nun schwieg.
Miihsam sah das unfle|d>mintte 3rauenfl<W m einer flerabeyi geisterhaften Farblosigkeit auito schen und holte rasch einen Stuhl derbei^ „Sehen Sie sich nur. Wollen Sie vielleicht einen Schnaps? Er täte Ihnen gut."
Nein - nicht---Sie hätte nicht schluk-
ken können. „Mir ist etwa» eingesallen -ich hat e nur einen Zipsel ihre» Mantels ansas en muHen. wie er an mein Knie streiste - >ch hatte melleich nur auszustehen brauchen - mich erbi^ten m'.> zukommen ----und sie wäre noch Wendig!
„War es überhaupt die Luckner? Sind Sie dessen
Wir, Die wir mitten im Kriege stehen, unb damit gar keinen Abstand von der Größe und Tragweite der Ereignisse mehr haben, die täglich an allen Fronten vor sich gehen, haben durch die Wochenschau alle acht Tage einmal Gelegenheit, uns zu objektivieren unb jeweils wenigstens einen kleinen Zeitabschnitt zusammengerafft zu übersehen.
Der neue Bildstreifen der Deutschen 'Wochenschau, die am Samstag, 31. Mai, erscheint, gibt uns darüber hinaus ein großes Erlebnis mit. Wir springen selbst mit dem Fallschirm über Feindesland ab, so ungefähr ist der Eindruck, den uns die Kamera des Kriegsberichters Eberhard v. d. Hey» d e n vermittelt. Der Filmberichter sprang selbst drehend ab, zeigt uns den Fallschirm unb die Erde während des Fluges, wir gleiten mit ihm hinunter unb erleben unmittelbar die geistesgegenwärtigen Handlungen, die die Fallschirmjäger eben gelandet ausführen. Sofort formiert sich chic Sturmlinie unb


