Einzelbild herunterladen

*

a,

isbefoi*,? Schiffahrtsgesellschaft Norbstjernan, das Anfang ?n &j[c; April aus Göteborg auslief und Anfang Mai in b ©traft.: Xl° de Janeiro eintre-ffen sollte, ist bisher, wie auch ob .Dagens Nnheler" aus Göteborg meldet, noch nicht fern n Rio de Janeiro eingetroffen. DieVenezuela"

Abteilungen unserer Bomber und Torpedoflug-

Drei

Hills Rats

^sticken. Der Fall des StaatsschiffesSchehere» ibe" fei typisch, denn dieses Schiff sei trotz des

250 lonrr rt" JU. gesagt, k oorben us »'Ducht ft »egonn. ?! Lomben ft töt bebaue [5 Total«»

Oer italienische Bericht.

Rom. 29. Mai. (DNB.) Der italienische Wehr- inachtbericht vom Donnerstag hat folgenden Wort« iaut:

Unsere Truppen sind Mittwoch zur Zusammen- crribeit mit den deutschen Streitkräften auf der In- e I Kreta gelandet.

1 unterbinden. Die Kaperung französi scher : ch i f f e sei ein weiterer Beweis dafür, dah Eng^ :nt) versuche, Frankreichs Wirtschaft zu

amt 106 OÖO BRT. herausgeschossen wurden.

_T)as MotorschiffVenezuela" der schwedischen

gevalL

habe'

> nJ

und N Nissen

W,n S Prebiotij- r toeit $)

biplomi) nüber, ft d.estrü en ijan seiner L«,

fft

istlich io (f je PinaM Zession > spräche mbung i»1 Kühnheit J fein «n®

ben flr*:

n

isere nfl °°« itemand i

, selber

in W*! 'ffianb, * Restloh"^ besonne^ entieKT

innte

Ich * Nl

oerließ Göteborg am 8. April Sie ist 7100 BRT. qroß und wurde im Jahre 1939 von den Goeta- Werken in Göteborg gebaut.

:esitzes eines englischen Navycerts von den Eng» indern gekapert worden. Ein weiteres französisches vndelsschiff, dieWinnepeg", sei dieser Tage eben» :lls von den englischen Behörden beschlag­nahmt worden, während sich das Schiff auf dem ließ von einem freien Hafen zu einem anderen freien Hafen befand. Zu den Verlegungen der all- gemeinen Regeln der Menschenrechte komme also n^ch die willkürliche Widerrufung von Derpflich- fingen, auf Grund deren französische Schiffe gut- gtarwig in See gestochen seien.

Wmiralität besagt, getroffen und versenkt wurde Dabei kamen 46 Mann der Besatzung ums Leben

Wie Stefani aus Madrid meldet, sind außer den bereits in Gibraltar zu Reparatur befind- lichen Schiffen am Mittwoch ein 5000.Io n n en. Kreuzer und ein Torpedojäger in die Docks von Gibraltar eingelaufen.

Versenkt.

1928 db Seschwich n Besch". 20H-cw'lft itzen, auf» ilibera, V) obren. It I an B er im Up:: 1 schweift

) den Sn« f beton**, i es als re bieser 1 it ben erfir 1011 bkuW lichtet gerat5 inheiten 9 Ischen Unfc [tftreltt* 1 Mita, r iet oon Eli während k lftschlachl ß

merstafl,!» ines , Es Hank, b 0 n a*, k r Bericht k

ijglsilS

)em Ä J

' ei**

rw,lrf »«r«S

4

Argentinien bleibt neutral.

Buenos Aires, 30. Mai. (DRB. Funkspruch.) p» Anwesenheit von Regierungsmitgliedern, Spitzen äs Militärs und der Zivilbehörden, sämtlicher Senatoren und Abgeordneten sowie des diplomati- Iden Korps, darunter auch des deutschen Botschaf. Irs, wurde am Mittwochnachmittag die 78. Sitzung-- Piriode des Kongresses in feierlichem Rahmen eröffnet. Nach einleitenden Worten des Kongreß- versitzenden, Senators Patron C 0 st a s , verlas b^epräsident C a st i l l 0 eine Botschaft, in der er i«r Frage der Einstellung Argentiniens ginenüber dem europäischen Konflikt v»rtlich erklärte:Unser Land steht nicht gleich- giltig gegenüber dem Leid der vom Krieg heimge- 'lichten Nationen. Wir spüren zum Teil dessen Fol- gtn und sind bis zu einem gewissen Grade besorgt m die Zukunft. Da wir den Ursachen des Konfliktes selnstehen, war unsere Haltung als neutrales Land vom ersten Augenblick an festgelegt. Wir lind gewillt, diese Haltung mit Loyalität und Entschlossenheit wei- li r z u wahren und dabei nichts zu unterlassen, litt sie rechtlich zu untermauern. Wir legen Wert herauf, unsere gegenwärtigen Verpflichtungen zu trüöen."

Vor einem Jahr.

Arn 30. Mai 1940 ist dersiegreiche" Rückzug der kiegländer in Dünkirchen in vollem Gange. Wäh­lend Reste des englischen Heeres noch oer^meifelten Widerstand leisten, flüchtet die Masse ohne Waffen cif die Schiffe. Die Masse der französischen Truppen ist aufgerieben ober gefangen. Die Masse der m sondern und im Artois eingesetzten deutschen Düifionen ist frei für neue Ausgaben und bereits jur Südfront im Marsch. Die Luftwaffe griff er- .nut die Hafenanlagen von Dünkirchen an und sürte die Einschifsfungsvensuche des Feindes mit »Lchhaltvger Wirkung.

!In Nordafrika wurden am Abend des 27. nb am Morgen des 28. Mai feindliche Angriffe be- eits in ihrem Entstehen glatt abgewiesen.

Englische Fluigzeuge Haden einige Bomben auf Zengasi und Sema abgeworfen. Unsere Tor- eboboole haben zwei feindliche Flugzeuge abge- chossen. Ein englischer Offizier wurde gefangen- enornrnen.

In Ostafrika kämpfen unsere Truppen in der legend von Galla und Sidamo im Seenge- !iet sowie auf dem linken Ufer bes O mo-Flusses tapfer weiter.

planmäßige englische Aktion" gegen Frankreich.

Genf, 30. Mai. (DNB. Funtspruch.) Aus D i ch y Pird gemeldet: Die Erregung, die in ganz Frank- nch durch die Bombardierung des Ha- sns von Sfax durch englische Flugzeuge her- orge rufen wurde, hat sich noch gesteigert, nachdem (de Einzelheiten bekannt wurden, insbesondere nach- km die öffentliche Meinung erfuhr, daß dabei auch Erenschenopfer zu beklagen waren. In auf län­gen französischen Kreisen ist man überzeugt, daß iinan sich einer plnmäßigen englischen A k - k 0 n gegenüber befindet. Die englischen Absichten, Le Verbindungen zwischen Frankreich und seinem ! Imperium abzuschneiden und die Versorgung des online ntalen Frankreich zu verhindern, wurden ireb dessen Zwischenfall erneut bewiesen. In dieser jinsicht illustrierte die Bombardierung von Sfax fenkundig die englischen Absichten, die Beziehun- f n Frankreichs mit seinen afrikanischen Besitzungen

Ne uy o r k, 29. Mai. (DNB.) Die Versenkung zweier britischer Kühlschiffe, eines Frachters und zweier im englischen Dienst fahrender norwegischer Walfangschiffe geben Neuyorker Marinekreise Asso- ciateb Preß zufolge bekannt. Diese Schiffe wurden im Nordatlanlik versenkt. Es handelt sich um die beiden KühlschiffePort Wellington" (10 065 BRT.) undEity of Winchester" (7120 BRT.) sowie den FrachtdampferKenordoc" (1708 BRT ). Die beiden Walkochereien sindBelagos" (12 083 BRT.) undOle Wegger" (12 201 BRT.).

Im Hasen ^von Neuyork traf am 28. Mai ein brasilianischer Dampfer ein, der 38 Ueberlebenbe des von einem deutschen U°Boot im mittleren Atlan- e bie iuL j tit versenkten britischen FrachtersE n a s|d)ufa de Larrinaga" (5200 BRT.) an Bord halte. ien 6tüfl|.:| Das versenkte britische HandelsschiffEna de Lar- torn Q|i>,| rinaga" fuhr in einem großen englischen Geleitzug, auB denen nach zweitägiger hartnäckiger Verfolgung 0er br ^urd) deutsche Unterseeboote 18 Schiffe mit insge- conentli*r ißfälle 3

irnge haben im ö st l i ch e n Mi ttelme e r wieder- lolt feindliche Flottenoerbände angegriffen. ____

nglische Kreuzer wurden von unseren Flugzeugen ?urch Torpedo getroffen. Ein weiterer Kreuzer er­hielt Bombentreffer.

SeenofNen für unsere Flieger im England-Einsatz.

In PK.-Berichten ist bereits mitgeteilt worden, daß für Flieger, die im Kampf gegen England einge­setzt sind, Seenot-Bojen eingerichtet wurden, in denen die Besatzungen notgelanbeter Maschinen Rettung finben können. Die Flieger, bie auf hoher See in der Nähe einer solchen Boje aufs Wasser niedergehen müssen, finden hier nicht nur Sicherheit. Diese großen, fest verankertenRettungskästen" sind geräumig und gut eingerichtet. In den mit demRoten Kreuz" gekennzeichneten schwimmenden Rettungsstellen find' wie aus dem Bild ersichtlich nicht nur Lebensmittel vorhanden, sondern auch viele andere notwendige Dinge. Neben Medikamenten, Wäsche, Kochgerät usw. gibt es dort sogar Bücher und Spiele. Auch ein Notsender zur Benachrichtigung des Seenotdienstes ist vorhanden.

(PK.-Hasert-Scherl-M.)

Grundpfeiler des deutschen Lebens.

Ehre und Wehrhaftigkeit.

F r a n k f u r t a. M., 29. Mai. (DNB.) Der Chef der Kanzlei des Führers, Reichsleiter B 0 u h l e r, hielt auf Einladung bes Reichsfchulungsleilers ber DAF. vor Amtswaltern ber Deutschen Arbeits­front auf ber Reichsschulungsburg in Oberursel am Donnerstag einen Vortrag über nationalsoziali­stische Ehr- und Wehrauffassung.

Ueichsleiter Bouhler

ging in seiner Rede davon aus, daß die Fragen der Ehre und der Wehrhaftigkeit die Grund- ragen der Lebenslehre Adolf Hitlers eien, die zugleich den Kern der nalionalsozialisti- chen Weltanschauung ausmachen. Er entwickelte vor den Zuhörern ein Bild von ber Bedeutung, die diesen zentralen Begriffen der nationalsozialisti­schen Weltanschauung bei ber inneren Gestaltung unseres Reiches zukommen.

Anknüpfend an die germanische Ueberlieferung, die den Werten der Ehre und ber Wehrhaftigkeit zu Grunde liegt, schilderte der Reichsleiter an Dem Beispiel des Kampfes der nationalsozialistischen Be­wegung um die Macht in Deutschland, wie gerade ihr Sieg bedingt gewesen sei durch die Tatsache, daß die Ehre in ihrer vielfachen Ausstrahlung auf die Gemeinschaft und bas Leben des Einzelnen das bindende Gesetz der nationalsozialistischen Bewe- gung gewesen sei. Er erinnerte dabei an das Wort des Führers:Ein Mann ist nur der, der als Mann sich aud) wehrt und verteidigt und ein Volk ist nur öas, das bereit ist, wenn notwendig, als Volk auf die Walstatt zu treten". In den Glaubenssätzen ber nationalsozialistischen Weltanschauung hat diese Hal­tung ihren uns alle verpflichtenden Niederschlag ge- funoen. Die Ehre des Nationalsozialisten heißt Treue. Gemeinnutz geht vor Eigennutz. Das ganze Aufbauwerk des Nationalsozialismus in ben letzten Jahren vor dem Ausbruch des jetzigen europäischen Krieges sei von diesem Geist durchdrungen.

Der Reichsleiter erinnerte an die Schaffung der Volksgemeinschaft, deren innerster Wert sich in der vom Nationalsozialismus zur Geltung gebrachten sozialen Ehre auswirkt. Danach er­wirbt sich der einzelne Volksgenosse seine Ehre in der Gemeinschaft durch seine tätige Einordnung. Er wies auf das Berufsethos des National­sozialismus hin und zeigte, wie gerade bie Um­wandlungen auf dem Gebiete der Arbeik im schärf, ften sich gegen bie Dersünbigung bes kapitalistischen Systems manbten.

Arbeitssamer Fleiß für den gemeinsamen Nutzen macht Arbeit zum täglichen werkkamps

für die Volksgemeinschaft und erzieht zu einer soldatischen Haltung. Aus diesem Gedanken des unermüdlichen Einsatzes für das Ganze heraus hat der Nationalsozialismus den Feiertag der nationalen Arbeit verkündet als den Feiertag des nationalsozialistischen deutschen Volkes.

Das herrlichste Denkmal aber sei der Ehre und Wehrhaftigkeit des Nationalsozialismus im deut­schen Wehrdienst gesetzt worden. Hier $eige der Nationalsozialismus am deutlichsten seinen innersten Gebalt auf. Der Nationalsozialist kennt keine Ehre merjr, wenn die Gemeinschaft die Ehre verloren hat. Ohne Ehre ist aber keine Freiheit, und wehrlos ist ehrlos.

Weil unsere Feinde in Versailles unser Volk so verkannten, weil sie nicht sahen, daß die Ehre für uns wichtiger ist als alles andere, glaubten sie, die Methoden Der Gewalt und des Betruges mit Hilfe des Dölkerbunbes ungestört fortsetzen zu können. Alle Bemühungen des Führers, auf friedlichem Wege die Geltung unseres Volkes und seine Lcbens- interessen wieder zu erringen, fanden verschlossene Ohren. Es wundert uns heute nicht mehr, daß das Weltiudentum und alle, die ihm verfallen sind, sich mit hemmungslosem Haß auf unsere Welt und das entstehende neue Europa stürzen.

Cs geht um keine anderen Fragen in diesem Kriege, als um das Recht, Freiheit und Ehre der Arbeit statt Lohnsklaverei, um Recht, Frei­heit und Ehre der Völker statt politischer. Knech­tung und Ausbeutung, um Ehre und Wehrhaf­tigkeit statt Entmannung und Unterwerfung unter die Diktatur des Goldes.

Der Reichsleiter schloß seine mit großem Beifall aufgenommenen Ausführungen:Noch stehen wir mitten im Kriege. Unerschütterlich i ft unser Wille, w i e der bes Führers. Und bie Ge­schichte soll unser Volk bereit finden, die größte Aufgabe, die jemals einem Volk gestellt war, zu übernehmen. In diesem Geiste sieht vor uns der Eid, den die deutschen Soldaten leisten, als büchst er Ausdruck unserer nationalsozialistischen Idee, die den Einsatz des Lebens jederzeit fordert. Die Männer im feldgrauen Rock, bie diesen Eid vor ben Fah­nen bes Reiches sprechen, sprechen ihn in Vertretung bes ganzen deutschen Volkes. Im Zeiten dieses Eides werden wir sieaen, bas Reich gewinnen und nur so es behaupten!"

So vollzog sich die Flucht der Briten vom Balkqn

Dieses erste Driginalbilb, bas uns jetzt auf Umwegen erreichte, zeigt englische Soldaten, die nach ihrem «glorreichen Rückzug" aus Griechenland nur bas nackte Leben retten konnten. Alles schwere Kriegs» material Geschütze, Panzerwagen, Fahrzeuge, Maschinengewehre und Munition mußten bei ihrer Milcht z'urückgelassen werben und fielen ben siegreichen beulschen Truppen bei ihrem Dorslürmen auf bem südöstlichen Kriegsschauplatz in bie Hänbe. (Associated-Preß-M.)

Schwarze Listen.

Das System der englischen Navycerts ist durch die Stellungnahme der japanischen Regierung geaen diese schwarzen Listen, bie jetzt 92 japanische Schiffe, meist Walfänger, treffen sollen, gebührend gekenn­zeichnet worden, denn eine größere Unverschämtheit ist kaum denkbar als bie Anmaßung ber Briten unb ber Roosevelt-Clique ben Welthandel zu kontrollieren, ihm bie Bahnen oorzuschreiben, bie Geschäftsgeheimnisse anderer Nationen durch Ein­sicht in die Schisfspapiere auszukundschaften und fomit bie brutale Handelspiraierie gew.ssermahen zu sanktionieren. Es ist dabei ergötzlich, daß Roose­velt im Zusammenhang damit bie Freiheit ber Meere fordert, die durch die Briten früher schon mit Füßen getreten wurde unb heule noch getreten wird, solange ihnen der immer kürzer werdende Alev reicht.

Slngenomnxen, irgendein neutrales Land ober eine Nation, bie nicht Krieg führt, will mit anberen Länbern zur See Handel treiben. Es gibt nach der Haager Konferenz oon 1907, also einer inter­national gültigen Abmachung, keine Beschränkungen dieses Handels. Die Freiheit der Meere bestehl dar­in, daß bie Flagge bas Schiff beeft, also eine Nationalflagge, sofern sie nicht in Kriege verwickelt ist, bas Schiff frei macht von Beschränkungen, Untersuchungen, Eingriffen unb Beschlagnahmen. Nur eine Ausnahme ist vorassehcn, daß nämlich das betreffende neutrale Scyiff Konterbande an Bord führt, b. h. Rüstungsmaterial u>sw.» welches einer Partei ber Kriegführenden zugute kommen soll. Dann ist die Durchsuchung auf Aufbringung ber betreffenden Schiffe völkerrechtlich gestattet. Aber bas Völkerrecht sieht nicht vor, baß Lebens­mittel als Konlerbanbe gelten. Mit ber Erklärung aus ber Wellkriegszeit, daß sie doch als solche gelten, stellte sich England außerhalb bes Völker- unb See- rechtes, unb bie Wieberholung bieser Erklärung nm 3. September 1939, dem Tage bes Kriegsausbruchs, führte zu Gegenmaßnahmen der Deutschen, die in ber Blockierung Enalanbs, die sich auch auf Lebens­mittel erstreckt, also auf bie vielleicht schwächste Stelle der britischen Insel, chren Ausdruck fanden unb deren Durchführung alle englischen Illusionen über den Haufen wirft.

Wenn verschiedene Nationen, zu schwach, um zur See der britischen unb der Arroganz Roosevelts Widerstand zu leisten, sich bem Navycerl-Syslem unterwarfen, bann ist bas ausdrücklich unter Vor­behalt gegen bie Unrechtmäßigkeit bieses Schrittes geschehen. Die Kleinen wichen der nackten Gewalt. England hat dieses Naoycerl-System mit Strenge burchzuführen versucht. Es Hal damit die absolute Kontrolle über die Ein- und Ausfuhr kleiner Staaten erhalten und wendet diese Kontrolle natür­lich an, um politisch einen Anti-Achsendruck auf die Regierungen dieser Länder auszuüben. Roosevelt sieht dabei jübisch-schmunzelnb zu, ja er unterstützt Diesen englischen Völkerrechlsbruch, wie aus der Verweigerung ber Lebensmitlellransporle zum Bei­spiel nach Frankreich einwandfrei hervorgehl. Aber Die anberen Mächte haben bieses System niemals anerkannt, unb England hat sich gehütet, seine Ver­gewaltigung gegen gleichstarke Seemächte anzu- roenben. Als bie britischen Piraten ben Versuch machten, zwei russische Schiffe nach ihrem völker­rechtswidrigem Navycerl-System zu beschlagnahmen, setzte am 27. März 1940 bie Sowjetreaierung zwei sehr scharfe Proteslnolen auf, bie bie Völkerrechts- Widrigkeit klar Umrissen, und England gab diese Schiffe frei. Die japanische Regierung hat jetzt er­klärt, sie werde sich um bie lächerlichen Bemichungen englischer Konsulate, das Navycerl-System auch auf 92 japanische Schiffe anzuwenden, überhaupt nicht kümmern, denn Dieter englisch-amerikanische Affront richtet sich zugleich gegen bie gesamte javanische Marinepolitik. Im Ernstfälle werden die Japaner diesen Wegelagerern der Meere zu antworten wissen. E. S.

Oie Kampfe im Irak.

Damaskus, 30. Mai. (DNB. Funklpruch.) Das Hauptquartier der irakischen Slreilkräste gab am Donnerstag bekannt:

Westfront: Unsere Einheiten griffen den Feind an unb zwangen ihn nach erbittertem Kampf, in dem der Gegner 300 Tote unb Verwundete verlor, zum Rückzug. Die britischen Streitkräfte unternahmen einen Gegenangriff unb würben mit schweren Verlusten zurückaeschlagen.

Sübfront: Unsere Artillerie beschoß feind­liche Stellungen bei Maakal. Die Engländer ver­loren 50 Tote und Verwundete.

Luftwaffe: Unsere Kampfflugzeuge griffen ein feindliches Flugzeug bei Falluja an. Feindliche Flugzeuge überflogen einige Flugplätze im Norden, richteten aber feinen Schaden an.

Keine Doppelzüngigkeit Spanien«.

Madrid, 29. Mai. (Europapreß.) Der Ches des diplomatischen Kabinetts des auswärtigen Amtes, Sand 0 val, stellt in einer Erklärung klar, daß Spanien niemals, wie gewisse englische Blätter behaupten, eine Politik der Halbfreundschaft ober Halbfeindschaft betrieben habe. Spanien könne nur immer wieder von neuem versichern, daß ferne gegenwärtige Position in keinem Fall irgendwelche Zweifel zulasse. Spanien sei niemals eine Halbfreundin ober Halbfeindin aewessn, noch weniger könne es dies denjenigen Ländern gegenüber sein, mit denen Spanien durch Zu­neigung, durch Dankbarkeit und durch besondere Freundschaften verbunden sei.

Kleine politische Nachrichten.

Wie in Rom amtlich milgeteilt wird, ist Achills Starace als Generalstabschef der nationalen Faschistischen Freiwilligen-Miliz durch General.Eyzo ® a l b i a t i ersetzt worden.

«

Nach einer Meldung aus Madrid ernannte ber spanische Parteiminister Arrest ben Verteidiger Des Alcazar von Toledo, General Moscardo, zum Chef der Falangemilizen. Außerdem ernannte er für Madrid und 7 andere Provinzen neue Gau­leiter der Solange.

*

Aus Aegypten wird bekannt, daß bie ägyptische Regierung bem griechischen König nur eine vor- übergehenbe Aufenthaltserlaubnis gab unb sich aus­bedungen habe, daß sick ber König jeber politischen Aktion enthalte, da Aegypten de jure neutrales ßanb sei.

In ber irakischen Presse wirb folgenbe Verord­nung bes Innenministers veröffentlicht:Auf Grund mir übertragener Vollmacht habe ich die Schließung aller freimaurerischen Gesellfthaslen und Klubs so- wie bie Aufhebung aller Bewilligungen zu ihrer Gründung beschlossen".