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Mittwoch. .30 April Ml

Gießener Anzeiger

Deutsche Soldaten auf der Akropolis

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II ß nie im Südosten Europas braä)te, nachdem der ZMb I Wch-türkische Krieg den Balkanvölkern die natio- I Me Freiheit zum Teil errungen hatte, wurde Ma- «Wien der Türkei zurückgegeben, allerdings mit R Versprechen von Reformen m religiöser völkischer Hinsicht Diese Reformen waren ein M R England gelegtes Kuckucksei: denn hiermit ent- ikOffl ' "die mazedonische Frage. Sie wurde i|N I1 -'inem ständigen Unruheherd, wobei sich oie &>?, möchte jeweils hinter die verschiedenen Splitter

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tischen Schnellbooten einen erfotgreichen An­griff auf einen stark gesicherten Ge­le t t; u g ausgeführt. Einem Schnellboot gelang es. zwei Dampfer von je 3000 BRI.» einem an­deren, einen Dampfer von 3000 VRT. durch lor- pedoschuß zu versenken.

Oer Oberbefehlshaber des Heeres auf einem gr.echischen Flugplatz.

s über Mazedonien. Das galt für das römische prium einst, wie für seine Nachfolger in By- j galt für die Bulgaren und Serben und für Türken im wechselvollen Ablauf der osteuro- ^en Geschichte.

s'.kisch gesehen war Mazedonien im spätantiken I a 5 der nördlichste Bezirk seiner Siedlungen: j jenseits hauste, waren Barbaroi,Barbaren", He Dann kam Rom. Noch heute künden v in Saloniki von seinem beherrschenden Da- L Es kam Byzanz, das oströmische Reich, steten die Scharen der Völkerwande- Hp über den Balkan. In diesen Jahrhunderten Mazedonien ein Hexenkessel und irgendwie r es dies immer. Als im 7. Jahrhundert die

Er habe stch dann völlig erschöpft in einem Ver­schlag eines griechischen Bauernhau- fes versteckt. Der griechische Bauer, der ihn am nächsten Tag entdeckte, hielt ihn zuerst für einen Engländer und nahm eine drohende Haltung "in. Als der deutsche Fliegeroffizier aber zu ver- stehen gab. daß er Deutscher fei, nahm der Grieche ihn fofort in fein Haus auf, versteckte ihn vor den Briten und bewirtete ihn reich­lich. Allmählich hörten auch andere Bewohner des Dorfes von dem versteckten Deutschen, und die Bauern Überboten sich in Geschenken an ihn. Einige Tage danach verließen die Briten fluchtartig das Dorf, und der Deutsche kehrte zu feiner Einheit zurück.

|ker Mazedonien versteht man jenes Gebiet m Ava 40 000 qkm, das im Westen von Epirus »Ihesfalonien im Osten von dem Rest der euro- (jen Türkei und dem heutigen Bulgarien be- n- wn-d, und das im Norden noch in das süd- e Jugoslawien hineinreicht Im wesentlichen ist Raum um Saloniki und das Wardar- und kvnatal bis zum Rhodopegebirge-, genaue Gren- Assen sich weder geographisch noch völkisch an- ei Vielleicht nimmt man am besten eine Karte i :(ten Griechenland zur Hand und schaut sich tz Mazedonien Alexanders des Großen an.

M, und wenn in den zweitausend Jahren maze- Mher Geschichte etwas feststeht, dann die histo- Ejb Tatsache, daß dieses Land und sein Volk nur M.jgene politische Rolle spielten, wenn die um- üjefben Staaten schwach waren. Diese Rolle ist K klar eine Folge der geopolitischen Bedeutung tt Saloniki-Wardar-Raumes Der Besitz dieser Mchaft, welche die einzige direkte Verbindung köstlichen Mittelmeers, der Aegäis, mit Mittel­en darstellt, zwang jede große Macht zur Herr-

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beit ist für uns das Schicksal selber gewor­den. Wir haben uns mit ihr den Rückhalt für den großen Freiheitskampf geschaffen, der nun das Ge- chick der Völker dieser Erde entscheidet. Das Genie unseres Volkes ist durch diese zentrale Idee des Nationalsozialismus frei geworden und wirkt sich jcDi in einer unerhörten Schöpferkraft aus. Die Welt steht vor diesem Wunder einer Dolkwerdung und eines Arbeitseinsatzes mit echtem Staunen und glaubt, daß diesem Volke nichts unmöglich ist.

Mit unserer Arbeit haben wir uns befreit, und durch die Arbeit des ganzen deutschen Volkes wird einmal Europa und mehr frei werden vom Druck des ausbeuterischen Kapitalismus, von jener Pluto­kratenwelt, die heute noch glaubt, sich dem Sieges­lauf einer neuen Idee entgegenstemmen zu können. Aber wir haben nun einmal in diesem großen Kampfe die bessere Idee! Daran können die rückständigen Angelsachsen diesseits und jenseits des Ozeans nichts mehr ändern. Und es hat in der Weltgeschichte immer die jüngere, bessere Idee, die rettende und erlösende Idee gesiegt über das Alte und Rückständige. Und da diese neue Idee auch nach langem Ringen sich die Macht verschafft hat, so wird siemit den stärkeren Bataillonen" siegen.

Es ist nun bezeichnend, daß man auf der anderen Seite und zwar vorzüglich jenseits des Ozeans wieder versucht, wie einst schon einmal und seit einigen Jahrzehnten schön oft, dem jungen und vor- wärtsstrebenden Deutschland, ein sogenanntesech­tes, besseres Deutschland" von ehedem gegenüberzu- stellen. Das tat z. B. Roosevelt, als er vor einiger Zeit eine Kunstausstellung drüben in USA. eröff­nete, in der Werke alter deutscher Meister zu sehen waren. Das ist ein alter Trick des Westens, der aber nicht mehr verfängt. Schon vor mehr als einem Menschenalter, schon zu Bismarcks Zeiten, versuchte man in den westlichen Staaten der Welt vorzumachen, das mächtige Deutschland sei gar nicht das wahre. Dieses wahre Deutschland sei nämlich das derDichter und Denker", so wie es weiland einmal die Madame de Stael zur Zeit Napoleons geschildert hatte. Dieses biedermeierliche Deutsch­land, das soll immer wieder das richtige sein. Weil

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Oer Führer sprach

vor 9000 Offiziersanwärtern.

B e r H n, 29. April. (B71B.) Der Aührer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hatte wieder die vor der Beförderung stehenden Offiziersanwärter des Heeres, der Kriegs­marine, der Luftwaffe und der Waffen-^ zum Ap­pell befohlen, vor den annähernd 9000 jungen Sol­daten, die zum Teil schon Zeichen höchster Bewäh­rung vor dem Feinde abgelegt haben, sprach der Führer heute mittag im Sportpalast über ihre Pflichten und Aufgaben in der nationalsozialistischen Wehrmacht. Bei wahrer Ausübung ihres Berufes, so erklärte der Führer, könnten sie gewiß sein:Wo immer ein deutscher Offizier im Kampfe steht, wer­den stets deutsche Musketiere um ihn sein."

dische Küste ab. Flakartillerie brachte in der letzten Nacht vor der französischen Küste ein britisches Kampfflugzeug zum Absturz. 3n bet Nordsee und an der Kanalküsle schossen leichte Seestreitkräfte vier, Marineartillerie ein feindliches Flug­zeug ab.

Der Feind flog am 28. April ml» einem Flug­zeug in das nordwesldeutfche Küstengebiet ein. Durch Bombenwurf entstand nur geringer Gebäudeschaden. In der letzten Nacht fanden keine Kampfhandlungen des Feindes über dem Reichsgebiet statt.

Bei den Kämpfen in Nordafrika zeichneten sich der Oberstleutnant und Kommandeur eines Kraftradschühen-vataillons Knabe und der Ober­leutnant und Kompanieführer in einer Aufklärungs­abteilung Behr besonders aus.

Erfolgreiches Feuergefecht deutscher Schnellboote.

Von Kriegsberichter Dr. Walter Lohmann.

fahren. DieBalkanisierung" unddie mazedonische Frage" sind reif, in der Versenkung der Bühne, auf der Weltgeschichte gestaltet wird, zu verschwinden.

Die Bundesgenossen.

Erlebnis eines deutschen Fliegeroffiziers in Griechenland.

Berlin, 29. April. (DNB.) Ein deutscher Flie­geroffizier, der von den Briten über dem Olymp abgeschossen und gefangen genommen wor­den war, kehrte soeben zu seiner Truppe zurück. Er erzählte, daß es ihm noch während der Kämpfe gelungen sei, aus der Gefangenschaft zu entfliehen.

Weitere 18600 BRT.

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20 Uhr, j vor®- floss?

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DNB. Bei der Kriegsmarine, 29. April. (PK.) Bei einem nächtlichen Vorstoß zur englischen Süd­ostküste traf frühmorgens ein deutsches Sch n ell b o o t auf 2 britische Schnell­boot e, auf die es sofort das Feuer eröffnete. Es kam zu einem halbstündigen, aus nächster Nähe geführten Feuergefecht, in das dann noch ein zweites deutsches Schnellboot unter dem Kom­mando des Ritterkreuzträgers Oberleutnant z. S. Königes mit eingriff. Unter dem lebhaften, deckenden Feuer der beiden deutschen Boote drehten die englischen Schnellboote, in ihrer Gefechtstätig, feit stark beeinträchtigt, ab. Starker Qualm und Detonationen auf den englischen Booten zeigten die durchschlagende Wirkung der deutschen Schnell­bootsalven, durch die die englischen Boote er­heblich beschädigt wurden. Die deutschen Schnellbootsmänner zeigten auch in diesem Ge­fecht zwischen Schnellbooten im Feuer der Tommies ihren gewohnten Schneid und bewiesen, daß sie mit den Feuerwaffen genau so zu treffen verstehen wie sonst mit den Torpedos.

Mie wir ergänzend erfahren, haben unsere Schnellboote vor dem Arkilleriegefecht mit eng-

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Der Wehrmachibericht.

Berlin. 29.April. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

In Griechenland stießen deutsche Truppen zur Säuberung des Peloponnes über Tripolis hinaus nach Süden vor. Italienische Kräfte be­setzten die Insel Korfu und den Hafen Pre- v e z a in Epirus.

Die Luftwaffe versenkte gestern in griechischen Gewässern fünf Handelsschiffe mit zusam­men 18 600 BRT. und beschädigte eme Anzahl kleinerer Schisse. Deutsche Kampf- und Sturz­kampfflugzeuge bombardierten in der letzten Nacht wieder wirkungsvoll den Hafen La V a l e t t oi auf der Insel Malta. Eine Bombe schwersten Kali- bers traf einen fireujer ber $oufl;amplon-6laffe mittschiffs. Ein Oellager und ein Handelsschiff wur­den in Brand geworfen und weitere Bombentreffer in der Staatswerft und an Kai-Anlagen erzielt, ein anderer verband deutscher KampssiUt-zeuge griff den Flugplatz Venezia mit guter Wirkung an.

In Nor.dafrika brachte ein von Truppen des deutschen Afrikakorps tief in den Feind hinemge- führte: Vorstoß den britischen Kräften n der Gegend von Sollum neue empfindliche Verluste bei.

3m Kampf gegen die britische Insel griffen in der ?7nckit mm 29 April stärkere Kampffliegerverbande ?en firg"f,af n p lymou.hbei guter Wf ast E? entstanden ;ahreiche ansgebreitete Brande und ^erfförunqen Außerdem wurde das Hafengeb,et von MYarmouth, eine Jabtitanloge an der schot- fliehen Ostküste, Kohlenumschlagshafen, Eisenbahn- !L >md Barackenlager im Gebiet um Veter- u «x »rfnlareich Mit Bomben belegt. Auf Nacht- head erfolgreich mn^ süt)ioeffcn 6er 3nfd !Xn BombCn inmitten zahlreicher abgeslellter r>ug'°ug° einea^ug^ge2n"rn?*Xr ostwärts S.-.ä11-''-- b,W*iÄ'«Tgenr q«n ta einen britischen

3äger schossen am geiirsgen^ H u öe5 mu. sterr°Spttfire bei der Annäherung an die hollän-

selbstverständlich als Instrument ber proserbischen und progriechischen Westmächte.

Nun hat, wie einst Alexander der Große von Mazedonien es tat, Adolf Hitler mit dem deutschen Schwert den gordischen Knoten zerhauen. Maze­donien befindet sich in deutschem und die bisher von Jugoslawien annektierten Gebiete nunmehr unter bulgarischem Schutz. Es ist klar, daß nicht nur die mazedonischen Bulgaren beglückt sind, son­dern auch Sofia. Wie nach dem Krieg die Verhält- nisse im mazedonischen Raum endgültig gestaltet werden, steht naturgemäß noch dahin Aber eines ist sicher: diese Probleme ewiger Unruhe müssen .und werden gelöst werden? Die raumpolitischen, . lebensgesetzlichen und völkischen Gegebenheiten wer-

die Geschichte Mazedoniens bietet wenig ben einen gesunden und dauerhaften Ausgleich er- Anhalt: Es war immer ein umkämpfter ' ' ~ - ..... . ...

Llmkämpftes Mazedonien

Von uniprem R.-Benchtprstotter

Generalfeldmarschall v. B r a u ch i t s ch auf einem j Feldflughafen in Nordgriechenland im Gespräch mit | General Stumme. (PK.-Steeg. Scherl-M.)

Oie deutsche Gtaatsidee

Zum 1. Mai

Als der Führer am 1. Mai 1933 d i e Arbeit als Idee und Grundkraft des Reiches der Deutschen, des nationalsozialistischen Staates, verkündete, wurde den wenigsten bewußt, welche Tragweite die­ser Gedanke besaß. Allmählich gestaltete diese Idee unser Leben als Volk um Sie packte es in der Tiefe und rief in ihm den guten Geist der Ordnung und Disziplin wach, der in der verschütteten Tiefe unseres arbeitssamen Volkes lebte. Die Arbeit wurde die Staatsidee der Deutschen. Mehr noch: sie wurde der Wertmesser auf allen Gebieten und nicht zuletzt auf dem wirtschaftlichen. Das vollzog sich ohne grundstürzende und gewalt­same Maßnahmen. Zug um Zug wurde die neue Ausrichtung vorgenommen, so wie die Notwendig­keit des Tages-es gebot. Aber immer tiefer drang das neue Denken und das neue Werten in die Seele unseres Volkes ein.Arbeit" war ja in den Jahren der überhandnehmenden Arbeitslosigkeit ein ganz-besonderer Wertbegriff geworden: Arbeit be­deutete Leben für Millionen? Und nun gab ihnen der Führer Arbeit und damit Leben. So wuchs die Idee mit dem neuen Ethos und dem neuen Glück, arbeiten zu können, in unser erneuertes Leben hinein.

Als dann der nationalsozialistische Währungs- gebaute: die Arbeit als wertschaffende Kraft und als Garant der Währung immer tiefer ins Volk drang, ahnte doch noch keiner so recht, was dieser Grundsatz und seine praktische Verwirklichung ein­mal für unser Schicksal bedeuten würde.

Heute erleben wir es in einem alle Ahnungen und Erwartungen übertreffenden Maße. Die Ar-

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l1 -inem ständigen Unruheherd, wobei sich oie 6o?>mäd)te jeweils hinter die verschiedenen Splitter pdern Raum stellten. Zweifellos ward die Meyr- jfol Mazedoniens bulgarisch nach Volkstum und Rililion; aber es gab auch Albanesen, Serben, Pichen, Türken, Walachen genug, daneben auch weSpaniolen" aus Spanien einst emigrierte Win. Saloniki hat den größten Prozentsatz jubv Bevölkerung aller griechischen Stabte, die iw> Gemeinde vonThessalonich" ist bekanntlich fer alt hier grünbete einst ber Apostel Paulus erste christliche Gemeinbe auf europäischem n.

Lfcfang des 20. Jahrhunderts kamen die B al- «r fr fege, aber der Bukarester Friede von 1916 Nte Bulgarien nicht das mazedonische Land. « schielt nur einen kleinen Teil, in den Haupt- S] teilten sich Serbien und Griechenland >zm ^'lkrieg wurde Mazedonien von deutsch-bulgan- Wl Truppen besetzt: aber ber Friebe von Reu- machte bann alle bulgarischen Hoffnungen zu- "Ü2. Mazebonien blieb in seinem nörblichen Xeii dem neuen Staat ber Serben, Kroaten und wotüencn von den mazebonischen Bulgaren also gar keine Rede und in seinem südlichen *il kam es zu Griechenland. Die Folge waren bi rnde Unruhen unter der bulgarischen Bevolke- Acsmehrheit, die besonders unter der serbischen Fr schäft zu leiden hatte Der Genfer Volker- dem die Klagen vorgelegt wurden, versagte

chdruck^mch mit Quellenangabe, verboten!) Sofia, Ende April 1941.

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irSUv I MN Entwicklung Bulgariens: kulturell war eben . An w I pfebonien ein Teil Bulgariens durch alle Jahr- iM^rte hindurch. .

n. I 8if dem Berliner Kongreß, der eine Neuord- im Südosten Europas brachte, nachdem der

pul in bas 19 Jahrhunbert hinein.

Nigiös-kulturell kamen damit auch die mazedo- Bn Bulgaren auf Grund der osmanischen Ge- Mbung unter die Hirtengewalt des griechisch- irj)boxen Patriarchen von Konstantinopel: der kirpf zwischen der national-bulgarischen liid) e und der mehr internationalen griechi s ch- nt)o-boxen Kirche hat in gewissem Sinne eine llh lichkeit mit den religionspolitischen Kämpfen Bilgen römisch-katholischem Papsttum und natw- Mein Protestantismus im Abendland. Die gefchicht- W Einzelheiten sind zu kompliziert, als daß sie »Nahmen dieses Aufsatzes näher dargestellt wer- )c könnten. Kurz: als im Jahre 1876 sich der Man genötigt sah, in Konstantinopel noch em »Mil es, ein bulgarisches Exarchat zu er- Mn, da entschied sich die christliche Bevölkerung M damaligen türkischen Mazedonien mit großer I Ährljeit für den Anschluß an die bulgarische Hier- [ R? Alle diese mazedonischen Entwicklungen im I l^ahrhundert sind eng verbunden mit der poltd fik____ Fidhirpn mar eben

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vrühlfche UtttöerfttätsbnKferd R. Lange General-Anzeiger für Gberhessen Gietzen^chulftrafze 7-9

en und unter ihnen besonders die B u l g a - . auf dem Balkan sich niederließen, war Maze- ein besonders wichtiges Ziel chrer Aus- nng. Unter Zar Boris entwickelte sich das iirofi)ulgarifd)e Reich noch weit hinüber bis zur Mischen Küste. Um bas Jahr 1000 ebbte bie tiirifthe Welle roieber zurück: am längsten aber U e Mazebonien ber erneut vorbringenden oft» ii! chischen Macht Widerstand. Es war auch vH der politischen Entscheidung stark genug, um Ffiner christlichen Prägung bie prawoslawische tHudoxie, bie in Sprache, Schrift und Liturgie ai nal-bulgarisch war, zu bewahren. Im 14. Jah^ uiLrt breitete das groß serbische R e i ch nut Macht bis nach Mazedonien aus, aber bann hm ber gewaltige Ansturm des Islam und der töten und diese Herrschaft behauptete sich bis

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