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Wirsing und Weißkraut.

Wirsing und Weißkraut, ein wenig derb und kräf­tig im Geschmack, aber sehr sättigend und wärmend, die richtigen Gemüse für kalte Tage. Was gibt es kür eine Menge von Krautgerichten, wie Kraut- f uppen, Krauteintöpfe, Krautpuddings und -auf- läufe, Krautsalate und verschieden gefüllte Kraut­rollen.

Versuchen Sie einmal das russische Nationalgericht Borschtsch", das ist eine Krautsuppe mit Rind­fleisch. Sie können sie zwar in der heutigen Zeit nicht ganz echt machen, aber sie schmeckt auch so sehr gut. Sie bringen etwas Rindfleisch mit reichlich Wasser zum Kochen und geben dann einen kleinen, feingeschnittenen Weißkrautkopf, 1 Stange Lauch, 1H Möhren, 12 weiße Rüben, alles in dünne Streifen geschnitten, dazu. Lassen Sie die Suppe 1-1'/» Stunde kochen. Geben Sie kurz vor dem Anrichten 2 gekochte oder auch eingelegte, grvbge- hackte Rote Beete dazu. Die Suppe bekommt eine herrliche rote Farbe. Gießen Sie einen Eßlöffel Essig dazu, so daß sie ein wenig säuerlich schmeckt. Würzen Sie mit Salz und Suppenwürze, auch mit einer Spur Zucker. Sie können diese Suppe auch ohne Rindfleisch kochen und nachher als Einlage ein paar Fleischklößchen hineingeben.

Die italienische Minestra ist auch eine Kraut- fuppe: ihre Zutaten sind: 1 kleiner Wirsingkopf, 1 Tasse Reis, etwas geräucherter Speck, in Streifen geschnitten, ein wenig Del, etwas Salbei, etwas ge­riebener Käse und gehackte Petersilie zum Bestreuen.

Ein guter Krauteintopf ist der I ä g e r k o h l. Sie gebrauchen dazu: 1 Kilogramm Weißkraut, 500 Gramm Kartoffeln, etwas Speck, 2 Eßlöffel Mehl, VeV< Liter Wasser, Salz, wenn vorhanden Pfef­fer, etwas Zitronensaft oder Essig. Schneiden Sie die geschälten Kartoffeln in gleichmäßige Würfel, die Sie mit Wasser bedeckt zum Kochen bringen. Geben Sie das feingehobelte Weißkraut darüber und über­gießen Sie das Ganze mit einer Specktunke. Lassen Sie das Gericht zirkaA1 Stunde kochen. Zur Tunke braten Sie die Speckwürfel hellgelb, rösten das Mehl darin hellbraun und gießen unter Rübren das Wasser hinzu. Würzen Sie die Tunke mit Salz, Pfeffer, Essig oder Zitronensaft. Zu Jägerkohl ge­hört gebratene Blutwurst.

Einen Krautpudding bereiten Sie aus einem mittleren Wirsing, 150 Gramm Hackfleisch, 130 Gramm Grieß. 30 Gramm Paniermehl (ober einem Ei), fnupp l/t Liter Flüssigkeit, etwas Salz und würzen ihn mit Suppenwürze, wenn möglich auch mit Tomatenmark und etwas Reibkäse. Die Wirsingblätter lösen Sie vorsichtig ab, entfernen die dicken Rippen und kochen die Blätter in wenig Salz, wasser halbweich: lassen Sie sie gut abtropfen! Von der Kochbrühe nehmen Sie einen halben Liter, kochen ihn auf, gießen den Grieß hinein und lassen ihn darin ausquellen. Nehmen Sie den Topf vom Feuer, geben Sie das Hackfleisch, eine ganz fein­geschnittene Zwiebel, etwas Paniermehl oder das Ei dazu und würzen Sie die Fülle, wenn möglich mit

Entlastet den Handwerker!

Jedermann weiß, wie unentbehrlich der Hand­werker im Hause ist und daß alle eigenen Baste­leien nur unvollkommenes Stückwerk bedeuten. Im Kriege aber muß ein jeder von uns Einsicht haben, provisorisch so viel wie möglich selbst in Orbnung ßu bringen, bis auch für uns wieder die Zeit kommt, m der der Fachmann unsere Schäden ausbessert. Der überanstrengte Handwerker, der seine ganze Kraft kriegswichtigen Arbeiten und Reparaturen zuzuwenden hat, muß vom privaten Haushalt ent- lastet werden. Wir tun nicht nur ihm, der alle Hände voll zu arbeiten hat, einen Gefallen beson­ders, da es ihm wegen Einberufung feiner Gefolg­schaft an Hilfe fehlt' sondern auch uns selbst: End­los lange müßten wir auf die Hilfe des Hand­werkers warten, der heute beim besten Willen kaum ein Versprechen einhalten kann. Da heißt es also dann selbst zugreifen, wo es nur möglich ist; vor allem aber vorbeugen, ehe große Schäden entstehen.

Fensterscheiben klirren leicht, besonders, wenn sie der Wetterseite ausgesetzt sind, was den Kitt schad­haft und brüchig macht. Um sie vor dem Zersprin­gen zu bewahren, kittet man sie selbst ein. Mit Fensterkitt, den man für einige Pfennige erhält, kann dem Schaden vorgebeugt werden. Sicher dauert unsere Laienarbeit recht lange und wird nicht so aleichmäßig wie von der geübten Hand. Aber das schadet nichts; dem Glaser wurde im Augenblick ein Weg gespart. Auch der Elektrotechniker wird uns dankbar fein, wenn wir ihn nicht wegen jeder durchgebrannten Sicherung anrufen oder zum Be­heben eines Kurzschlusses am Bügeleisen, Staub­sauger usw. in Anspruch nehmen. Sicherungen hat die Hausfrau ständig zur Reserve im Handwerks- kasten und braucht sie nur einzudrehen. Ferner ist fie sorgsam auf die elektrischen Kabel ihrer Haus- opparate und Lampen bedacht, fie achtet darauf, daß fie an Biegungen sich nicht durchwetzen. Schad- hafte Stellen werden sofort mit Isolierband ver­bunden, wodurch Kurzschluß vermieden werden kann. Der Küchenherd, zu dem sonst der Ofensetzer oder Schornsteinfeger kam, wird selbst gereinigt und von Flugasche befreit, damit er wieder besser zieht. Ebenso bessert man kleine Schäden mit Lehm aus. Sicher wird der Fachmann das notwendige Mate­rial ablassen und noch prakttsche Ratschläge erteilen, denn er ist dankbar, wenn er seine kostbaren Stun­den nicht für derartige Kleinigkeiten aufwenden muß. Auch der Spengler kann geschont werden: Es gibt zum Ausbessern von Töpfen, Eimern, Koh­lenkübeln manch praktisches Kaltlötmittel züm Eigengebrauch in Eisenhandlungen zu kaufen. Be­sonders wichtig ist es, Rohrbrüche zu vermeiden, denn fie nehmen sehr viel Zeit des Fachmanns in Anspruch, und es ist unangenehm, wenn er nicht sofort zu Hilfe eilen kann. Daher sollen alle in Frage kommenden Rohre schnell dick und warm ver­packt werden, am besten mit einer Schicht Zei- hmgspapier, um die man alten Stoff wickelt. Be­sonders gefährdete Rohre werden durch eine Stroh­verpackung vor dem Einfrieren gesichert. Kleine de- fette Stellen an gemalten Wänden und Türen bes­sert man mit passend gefärbter Tusche oder Bunt- stiften aus, so daß alles wieder ordentlich aussieht, auch ohne daß der Weißbindergeselle einen halben Tag zu einer allerdings fachgemäßen Arbeit hinzugezogen werden muß. Möbel können mit in Drogerien gekauften Auffrischungsflüssigkeiten gut hergerichtet werden. Durch heiße Töpfe entstandene Ringe auf der Politur kann man durch sehr schnel­les und leichtes Einreiben mit einem in Spiritus getränkten Leinenbausch verschwinden lassen. Tisch­lerleim in der Hand der Hausfrau spart dem Schreiner manche kleine Reparaturarbeit. H. v. L.

nach und läßt den Gegenstand an der Luft trocknen. Zweckmäßig nimmt man die gründliche Reinigung am großen Waschtag vor, da dann die übrige Waschlauge benutzt werden kann. Die mit Bohn.er- maffe beklebten Borsten des Bohnerbesens werden in einer warmen Sodalösung aufgeweicht. Es stehen jedoch nur die Borsten in dieser Lösung, nicht das Holz. Die Borsten nach dem Aufweichen nur noch mit klarem Wasser nachspülen und luftig trock­nen. Unser Mopbesen wird ebenfalls in heißer Sodabrühe ausgewaschen, gespült und getrocknet. Den Staubsauger immer sofort nach Gebrauch rei­nigen, besonders den Staubsack gleich entleeren. Staubtücher und Bohnertuch werden bei der großen Wäsche mitgewaschen. Das Fensterleder wird nach öfterem Gebrauch leicht hart und fleckig. Deshalb ist ein öfteres Auswaschen in Salzwasser und Nach- spülen in lauwarmen Wasser mit einem Schuh Salmiakgeist sehr zu empfehlen. Hierin läßt man es erst eine Viertelstunde liegen und trocknet es an der Luft, aber niemals am warmen ober gar hei­ßem Ofen. Teppich- und Kleiderbürsten werden auch in Salmiakgeist gewaschen. Aber Vorsicht, da die Holzteile nicht mit dem Wasser in Berührung kom­men dürfen. Beim Trocknen achte man darauf, daß die Bürsten nicht mit dem Holzteil zu unterft lie­gest, da sonst die Feuchtigkeit hineinzieht und die Borsten locker werden. Weich gewordene Borsten sind zu erhärten, indem sie in Alaunwasser getaucht werden. Man rechnet ungefähr 60 Gramm Alaun auf ein Liter Wasser. Die Farbpinsel werden hart, wenn sie nach Gebrauch einfach fortgestellt werden, ohne vorherige gründliche Reinigung. Sie müssen sofort in Terpentinersatz von der Farbe befreit und gereinigt werden.

Salate.

Kartoffelsalat (gerieben): 1 Kilogramm ge­kochte, kalte Kartoffeln werden gerieben und mit et­was heißem Wasser, Essig, Salz, geriebenen Zwie- beln angemacht, gut durchziehen lassen.

Russischer Salat: 500 Gramm Rotkohl, 250 Gramm Aepfel, 1 saure Gurke, 1 Stück Meerrettich, Essig, Salz, Zucker, evtl. 1 Eßlöffel Del Der Rotkohl wird fein gehobelt ober geschnitten, mit Essig, Zucker und Salz gemischt, mürbe gestampft und eine Stunde gepreßt. Dann gibt man die ge­würfelten Aepfel, Gurken und den geriebenen Meer­rettich und evtl. Del dazu und läßt den Salat noch einige Zeit durchziehen.

Schweizersalat. Pellkartoffeln, gekochte Sel­lerie und rote Rüben werden geschält und in dünne Scheiben geschnitten, mit einer Salattunke angemacht und zum Schluß mit Feldsalat vermischt

Bunter Gemüsesalat: 1 Sellerieknolle, 1 große gelbe Rübe, 1 große Petersilienwurzel, 1 Salzgurke, 250 Gramm gekochte Kartoffeln, Ma- nnade von: Essig, Gemüsewasser, Salz, einer kleinen Zwiebel, Pfefferttaut, gehackter Petersilie und Del.

Aus -em Reiche der Frau.

Tomatenmark und Reibkäse. Legen Sie nun eine ausgefettete Puddingform mit gut abgetropften ft'rautblättern aus und füllen Sie dann die Form mit Hackfleisch und Krautdlättern. Schließen Sie die Form und kochen Sie den Pudding im Wasserdad in einem gutschließenben, großen Topf zirka 1 Stunde. Bringen Sie ben Pudding gestürzt mit einer Tunke, vielleicht mit Tvrnatentunke zu Tisch

Es gibt noch mehr solcher Kraut-Hackfleisch-Mi- schungen, sie haben alle ben Vorzug, baß man wenig Fleisch bazu gebraucht und die Gerichte trotzdem kräfttg schmecken, weil Fleisch und Gemüse zusam­mengekocht wurden. Ich erinnere an den Kraut- a u f la u f, zu dem leichtgedünstetes Kraut abwech­

selnd mit einer Hackfleischmasse in eine Auflauf- form gefüllt und im Backofen gebacken wird; das richtige Gewürz dazu ist Kümmel. Auch Kraut und ein wenig Hackfleisch, vielleicht 100 Gramm, in einen Kochtopf geschichtet und unter häufigem Schütteln gegart, ist eine gute Sache. Mit Hackfleisch gefüllte Krautrollen kennt jeder, sie können aber auch mit einer Graupen- ober Reisfülle gefüllt werben.

Auch Weißkrautsalat ist bekannt: er ist besonders gut, wenn Sie ein paar Apfelstückchen dazugegeben haben, wie auch das WeißkrautgerichtBayrisch Kraut", das wie Rotkraut gekocht wird, durch die Aepfel einen besonders angenehmen Geschmack er­hält. l- M.

Mas sollen wir tragen?

PRAKTISCHE VORSCHLÄGE UNSERES MODEZEICHNERS

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Ein einfaches Nachmittagskleid mit zwei Möglichkeiten zum Verwandeln zeigen wir heute.

Sein Material ist weiche, schwarze Wolle es ist schräg in Kimonoform und am Halse nachdrapiert geschnitten. Seinen Schmuck erhält es durch einen aparten, breiten Gür­tel mit Stickerei aus farbigen Perlen.

Zum Verwandeln dienen ein Bolero aus dem gleichen Material mit Blenden aus schwar­zen Pailletten (Mitte) und eine lange I a^k e aus goldfarbenem Satinkrepp mit drei­viertellangen Aermeln, großen Taschen und breitem Gürtel aus schwarzem Kreppgeor- gette. H.

Richtig bügeln.

Wolle wird stets von links gebügelt unter Auflegen eines feuchten Tuches, damit die Dberfeite nicht glänzend oder streifig wird. Nach jedem Bügel­strich wird das Tuch gelüftet, damit der Dampf entweichen kann. Baum.wolle kann von rechts und mit heißem Eisen gebügelt werden. Man be­streicht siss vorher mit einem feuchten Läppchen. Seide, reine Seide, darf wiederum nur von links gebügelt werden mit nicht zu heißem Eisen. Das Läppchen, mit dem man Druckstellen ober Fal­ten befeuchtet, darf niemals zu naß fein, damit keine Ränder und dunklen Stellen entstehen können. Kunstfeide wird nicht zu heiß gebügelt und darf nicht befeuchtet werden. Lassen sich die Falten und Druckstellen so nicht entfernen, so muß das Kleidungsstück angefeuchtet und fest eingerollt eine Weile liegenbleiben, bis wir erneut mit nicht zu heißem Eifen zu bügeln beginnen. Glanzseide soll nicht allzu häufig, und stets nur von links ge­bügelt werden, da Knicke und falsche Striche sich schlecht entfernen lassen, die Seide durch häufiges Bügeln auch an Glanz und Frische verliert Phan- tafieftoffe soll man möglichst wie Kunstseide behandeln, um die Gefahr auszuschalten, etwas zu verderben. Gekreppte Stoffe dürfen gar nicht ge­bügelt werden, sie werden vielmehr nach dem Waschen in Tücher eingerollt, bann in noch feuch­tem Zustand auf großen, weißen Tüchern ausge­breitet, in Form gezogen unb mit Stecknabeln ge­halten, bis sie trocken sinb. Alle Falten werden mit Nabeln oben, unten unb in der Mitte gesteckt, bevor fie unter feuchtem Tuch gründlich und fest eingebügelt werben. Glocken unb Schrägteile müssen der Fabenrichtung nach geplättet werden, damit fie sich nicht verziehen unb bas Kleib plötzlich uner­wünschte Zipfel unb Hängeseiten bekommt. Biesen unb Fältchen, die hochstehen sollen, werden am besten von links freischwedenb in der Luft gebügelt, während alle runden Halsausschnitte und Taillen­partien auf dem runden Bügelkissen in Form ge­bracht werden. E. Leiter.

Oie pflege von Bürsten, Besen und Farbpinseln.

Eine gute Hausfrau sorgt, daß auch der kleinste Winkel im Hause sauber ist, daß die täglichen Putz- gegenstände gepflegt werben, bamit sie eine lange Haltbarkeit haben. Wie sieht es nun aber in un­serem Putz- unb Besenschrank aus? Jeder Gegen- stand will seine besondere Pflege. Besen und Schrubber hängen an der Wand ober werden auf den Stiel gestellt. Haarbesen reinigt man meist trocken, indem der Schmutz unb die Flusen mit einem groben Haarkamm ausgekämmt werben Zur gründlichen Reinigung nimmt man eine dünne Schmierfeistnbrühe, fpütt gut mit klarem Wasser

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ungeschickten Fingern von ben kostbaren ßek-«

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Selbständigkeit bei Kindern. S

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Hilfe für die vielbeschäftigte Hausfrau; ebenso i| ' HL schon manches größere Kind durch selbständig i I!,.r Beaufsichtigen der kleinen Geschwister der Mu^ '

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Mit der Erziehung zur Selbständigkeit kann begonnen werden. Zunächst lernt das Kind b; sich allein zu waschen, anzuziehen, zu kämmen, seine eigenen Sachen aufzuräumen, muß es le Man läßt Kinder bald den Schulweg allein treten, nachdem man fie einige

Deutsche Jugend soll selbständig erzogen weck Wir wollen keine zimperlichen, ängstlichen Kin haben, die dauernd an Mutters Schürzens hängen. Von Jugend an s."... 'L ,

nur die Eltern einen Pflichtenkreis haben, fonb^t Ki auch sie selbst, unb daß die Mutter nicht bei jH llK'n Kleinigkeit die häusliche Arbeit aus der f) legen kann, um dem Kinde zu helfen.

ihnen die Gefahren der C _

Augen hielt. Schularbeiten macht das Kind besten allein; erstens lernt es bann wirklich, renb es sonst auf Anleitung der Erwachsenen u; ausführt, unb außerdem wird es in der Schiiz besser aufpaffen, wenn es weiß, daß Mutter bei der Lösung der Aufgabe zu Hause nicht beift^ Auch das Einkäufen bei dem nahen Kausnicii fördert die Selbständigkeit, ist außerdem auch et

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Mutters SchiirzenM M sollen fie wissen, baß nt] [irhfpnPr»i<i hohen innh_. iflW .

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mitteln zu viel herum: ganz abgesehen von Verletzungen, bie durch das eigenmächtige Hoire, ren mit Messer unb Gabel entstehen können. Obrj ein Kind trifft mit Altersgenossen eine Der-« rebung, ohne die Eltern um Erlaubnis zu fracm Die Mutter sucht das Kind überall, ängstigt unb schließlich kommt es munter und vergnügt y unb erzählt erst hinterher, was es unternommn hatte.

Das soll nicht Vorkommen. Es untergräbt !ii Autorität der Eltern. An und für sich neigt N Ei" ja immer dazu,klüger" zu feinals üi Henne", unb aus diesem Grunde müssen die Glhni dafür Sorge tragen, daß sie in allen Dingen tij höchste Instanz bleiben, daß nichts ohne ihre ftimmung geschieht. Kinder, unrichtig zur Selbst^ digkeit erzogen, tanzen den Eltern bald auf Nase herum. Hat man aber für eine gesunde Ci» Ziehung zu wirklicher, trotzdem nicht eigenmä(td| handelnder Selbständigkeit gesorgt, so wird 'n Kind im späteren Leben dankbar fein.Selbst ! der Mann" heißt es im Lebenskampf, unb mi, wer die Voraussetzungen dazu in jüngster JugB lernte, erkennt später an, daß man im Kamps »A Dampf auf sich selbst gestellt fein muß. H. v.L

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ige Male begleitete 4 Straßenübergänge

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Rezepte.

(Bemüfeeintopf mit Aepfeln: 1 IBI gramm Weißkraut, 500 Gramm Aepfel, 500 ®rori| Kartoffel, 40 Gramm Speck, Zucker und PetersH'.I Der in Würfel geschnittene Speck wird Hl ausgebraten, bas klein zerpflückte Weißkraut um führ eine halbe Stunde vorgebämpft, in '-l geschnittene Aepfel und Kartoffel dazugegeben mI| langsam weichdünsten lassen, abschmecken und "d Petersilie bestreuen.

Zitronengraupen: 125 Gramm ©raupt Saft und etwas Schale einer Zitrone, 1 P. Dam!« zucker, 1 Tasse Apfelsaft, Zucker. Die ®rau::ii werden mit einer Prise Salz und Zucker aufgei"^ 3um Kochen gebracht und so ausquellen lassen, ki beim Garen die Flüssigkeit ausgewogen ist. Dau mischt man den süßen Äpfelsaft, die Zitrone (St unb Schale) darunter und schmeckt mit Zucker i Auf dem heißen Dfen noch eine kurze Zeit zW lassen.

Weckeierhaber: 68 alte Brötchen, 2 Salz, knapp V- Liter Milch, 40 Gramm Fett. !$| Brötchen werden in Würfel geschnitten, die (TM Milch und Salz gut verschlagen darübergekMl unb zugedeckt stehen lassen bis die Masse durchwt-ü| ist. In einer Pfanne läßt man bas Fett heiß ben, gibt die ganze Masse hinein, läßt es anbadtil unb verstößt fie. Beim Anrichten überstreut mit Zucker unb gibt gekochtes Dbst dazu. Dhne Zu'^l kann man auch Salat dazugeben.

Hülfenfruchtbratlinge: 125 Gramm £*] fen, Bohnen ober» Linsen, 125 Gramm gekochte, J riebene Kartoffel vom Tage vorher, etwa Gramm Mehl, 1 Ei, Zwiebeln oder Lauch, $ Gramm Fett ober Speck, 2 Eßlöffel Stoßbrot, Thymian, Majoran ober Petersilie, evtl, auch ?| trocknete, einqeweichte Pilze. Die Hülsenfmbe werben mit Wasser bedeckt über Nacht eingenw * unb am nächsten Tag gargekocht. Man gibt sie ein Sieb und vermengt den Drei mit allen taten. Zwiebel ober Lauch wird dafür in dem M angebünftet. Dann formt man flache Plätzchen, $ in Stoßbrot gemenbet und in ber Pfanne gebr«« werben.

Milchk 0 hl) 1 Kilogramm Weißkohl, 20 ©nun9 Fett ober Speck, 40 Gramm Mehl, 1 Zwiebel. ' ! Liter Milch ober Buttermilch, Salz. Die gen*1'1 feiten Zwiebel werben in dem Fett angedunß^ dann gibt man bas Mehl hinein, füllt mit der flt auf und läßt die Tunke gut durchkochen. Den ii! geschnittenen Weißkohl dunstet man mit wenig M fer vor, gibt ihn in die fettige Tunke, läßt gar d# den und schmeckt ab.

Brühkartoffeln mit Rindfleisch 3-1 Scheiden geschnittene Kartoffeln und kleingeschniitkß nes Suppengrün werden zusammen mit der R>^ fleischbrühe gargekocht. Aus Fett, Zwiebel und stellt man eine Mehlschwitze her, gibt fie an tti Gericht, läßt noch einmal durchkochen und schmeckt » Das Fleisch kann in Würfel geschnitten baruntC gemischt werden ober man gibt es in Scheiben W

Zitronentunke: Man bringt 1 Liter fer mit Zitronenschalen zum Kochen, dickt mit 4 Gramm angerührtem Kartoffelmehl und schw c mit Zitronensaft und Zucker ab. Verbessert die. Tunke, wenn man statt dem Vt Liter Wa'p Apfelsast nimmt

viel Arbeit abgenommen.

Dft aber wird die Selbständigkeit des verkannt, unb eine falsche Erziehung zeitigt fein selbständiges, sondern ein eigenmäch^ ges Kind! Schuld haben meist Bequemlichkeit un Eltern ober Unwissenheit in Erziehungssta^ Zum Beispiel: ein Kinb hat Hunger. Dhne J u u fragen, geht es in die Speisekammer und holt jjj j dort, was ihm gerade gefällt. Das kann ihm n>{« \\ Ln. leicht unbekömmlich sein, ober aber von der W, L ur ter, ber bieses Lebensmittel nun fehlt, für en« k anberen Zweck bestimmt gewesen sein. Ein foldti \ Kind ißt zu ungeeigneter Zeit, verdirbt sich Appetit zur richtigen Mahlzeit unb schmiert if ;

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