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Dottsiumsarbeit im Kriege

Die Kämpfe in Aftika

Aufgabe der Verteidigung von Gondar.

Oer Wehrmachiberichi.

Berlin, 28.November. (DNB.) Das Oberkom­mando der Wehrmacht gibt bekannt:

Bei Rostow und im Donezbecken wurden starke von Fliegern und panzern unterstützte sow- jetische Gegenangriffe unter hohen blutigen Verlusten für den Feind abgewiesen. An einzelnen Stellen der Front dauern die Kämpfe noch an.

Im mittleren Abschnitt der O st front wurden starke feindliche Verteidigungsslellen durch­brochen. Schwere Artillerie des Heeres bekämpfte erfolgreich Schiffsziele vor Leningrad. Die Zer­störung feindlicher Eisenbahnlinien wurde an der ganzen Front fortgesetzt, wobei der Gegner schwere Einbußen an rollendem Material erlitt. Tag- und Nachtangriffe von Kampfverbänden richteten sich gegen mililärifche Anlagen in Moskau und L e - ningrad.

Im Kampf gegen Großbritannien griff die Luftwaffe in der vergangenen Nacht Hafen- anlagen an der SüdostküstederJnsel an. Bei den anhaltenden schweren Kämpfen in No^d - afrika, besonders bei der Abwehr feindlicher Ausbruchsversuche aus Tobruk, wurden wieder zahlreiche feindliche Panzer vernichtet. Truppenan- fammlungen und Fahrzeugkolonnen des Feindes an der Marmaricafront wurden von deutschen Sturzkampf- und Jagdverbänden zersprengt.

Bei Angriffsversuchen der britischen Luftwaffe gegen die K a n a l k ü st e wurden vier feindliche Flygzeuoe abgescho^en. Britische Bomber griffen in der Nacht zum 28. November Wohnviertel in West­deutschland, besonders in Aachen und Köln, an, ier- ftörfen oder beschädigen eine Anzahl von Wohn­gebäuden und verursachten Verluste in der Bevölke­rung.

In der Zeit vom 16. bis 21. November verloren die sowjetischen Luftstreitkräfte 168 Flugzeuge, da­von wurden 73 in Lustkämpfen und 24 durch Flak­artillerie abgeschosien. Der Rest wurde am Boden zerstört. In der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 12 eigene Flugzeuge verloren.

Mit d'm R'tierkreiu ausgezeichnet.

Berlin. 28. Nov. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh au Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Oberst Mer­ker, Kommandeur eines Infanterie-Regiments: Oberstleutnant F a a s ch , Bataillonskommandeur in einem Infanterie-Regiment: Leutnant Mokros, Kompanieführer in einem Infanterie-Regiment: Oberfeldwebel Häfele, in einem Gebirgsjäger- Regiment: Feldwebel Gollas, in einem Infante­rie-Regiment und Unteroffizier Speich, in einem Pionier-Bataillon. Ferner auf Vorschlag des Ober­befehlshabers der Luftwaffe an: Oberleutnant Klien, Flugzeugführer in einem Kampfgeschwader.

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- PK.... Es ist bitter kalt, heute nacht haben wir gefroren trotz vier dicker wollener Decken. Jetzt ist es grauer, trüber, dunstiger Morgen. Es hat stark getaut, und zur Kälte kommt die Nässe. Trübselig blinzelt die Sonne, dieselbe Sonne, die wir so ost verdammt haben, wenn sie uns versengen und verbrennen wollte, aus dichten Wolkenbänken. Wir dachten alle nicht, taß der Winter hier so un- reundlich sein würbe.

Fliegt man über unseren Platz, dann meint man, da unten ist ein Moor oder ein versumpfter brau­ner Acker. Daß da Maschinen starten, daß Stukas da landen können, das erscheint märchenhaft. Uns cheint, der Tommy, de? uns mit Aufklärern, Bom- >ern und Zerstörern oft besuchte, hat sogar als ganz sicher angenommen, wir könnten nicht starten.

Englische Panzer und Rudel von Kraftwagen sind oorg^orochen, um gegen die Mauern von Tobruk anzurennen. Sie sind auf deutsche Panzer gestoßen, gestellt und zum Kampf gezwungen worden. Ihr Vormarsch sicht. Diele Panzer wurden abgeschossen. An der anderen Stelle stießen sie auf kampferprobte italienische Truppen und auch hier blieben sie stecken, kamen nicht mehr von der Stelle, muffen kämpfen, wo sie nur zu marschieren hofften. Sie müssenSchwerpunkte" bilden, müssen stehen und warten, warten auf das. was kommt.

Und w i r s i n d g e k o m m e n wie das böse Wet­ter, das von Westen kam. Unsere Maschinen wühlten sich durch den nassen Sand und Schlamm zu den trockenen Auflaufstellen. Sie starteten und kletterten in den Himmel hinauf wie zu den schönsten Som­merzeiten. Manchmal sah man unter den grauen.

Wirrterkrieg in Aftika

Von Kriegsberichter R. W. Billhardt.

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Der Fall von Gondar

Hach sieben Monaten tapferen Widerstandes gegen einen weitÜberlegenen Feind

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sicher, mit viel stärkeren Konturen sich bewegt. Wir sehen besser, die Panzer, die Kraftfahrzeuge, Men­schen. ein Zelt mit einem Kommandowimpel, eine Funkstelle, Befehlswagen, Nachrichtenwagen und Flugzeuge, immer mehr Flugzeuge, und Stukas, immer mehr Stukas, stürzend und in Tiefflügen angreifend mit ihren Bordwaffen. Silberweiß zischen die Leuchtspuren vor ihnen her, und wo sie vor­über sind, da steigen die Rauchpilze auf wie schwarze und graue Wolkengebilde, die bald bis in den Himmel reichen und sich mit den Wetterwolken verbinden, als wollten sie noch mehr herunterziehen an Vernichtung, an Tod und Verderben. Der Tommy wehrt sich. Aber feine Jäger bleiben aus. haben sie uns nicht erwartet? haben sie von ihren ....... " i können? Meinten sie, es wäre

Rom, 28.Nov. (DNB.) Der italienische Wehr- machtbericht meldet u. a.: In Nordafrika ging die Schlacht in der Marmarica. die gestern vor Tagesan- bruch wieder begonnen hatte, ununterbrochen und hef­tig bis zum späten Abend weiter. Im Zentralabschnitt und im Gebiet des Fort Capuzzo (Sollum) anden von beiden Seiten heftige Angriffe und Ge­genangriffe zwischen Panzereinheiten und Infanterie tatt. Der Feind erlitt beträchtliche Verluste an Mannschaften und Panzern, während die Verluste der Streitkräfte der Achse nicht schwer sind. Die Gefangenenzahl ist noch gestiegen. In Tobruk wur­den drei feindliche Flugzeuge brennend abgeschoNen. ein viertes Flugzeug wurde von der Flak der Di­visionSavona" abgeschossen. Italienische und deut- sche Luftoerbände griffen wirksam in den Kampf em.

In Ostafrika griff der Feind gegen 4 Uhr die bereits von allen Seiten eingekreiste Stadt Gondar heftig an. Unsere im Verhältnis zur Ausdehnung der Verteidigungsstellungen schwachen Abteilungen kämpfen, obwohl unter ungünstigen Verhältnissen und trotz des inzwischen erfolgten Zu-

wieder gelungen war..

Oie erste Enttäuschung in London

Die fast 14 Tage währende Schlacht in Nord­afrika der deutsche Wehrmachtbericht hat immer dieSchwerederKämpfe herausgestellt hat in England die Blütenträume schnell welken lassen, die einen rasanten britischen Sieg erhoffen ließen. Jetzt sucht die englische Presse schon dieSchul­digen" für diese Fehlschilderungen. Insbesondere wird dem Sprecher der britischen Armee in Kairo vorgeworfen, er trage die Verantwortung fürdie I vorschnellen, allzu rosarot gefärbten undvergolde­ten" britischen Kriegsberichte von der libyschen Front. Das vielgelesene Londoner Abendblatt Evening News", das zwischen Mittag und 10 Uhr abends in zehn Neuauflagen erscheint, hat nun nachgerade gemerkt, daß das englische Eigenlob sich in diesen fast zwei Wochen in die Glorie der deutschen Truppenführung verwandelt hat und sucht nun abzudämpfen, indem es feinen Lesern begreif' lich macht, daß das deutsche Afrikakorps eine Elite­truppe ist und daß deswegen nicht alles so geschwind ; gehen könne. Da leien wir:General Rommel ist allzu häufig als ein Amateursoldat beschrieben wor­den: er ist aber weder ein Schafskopf noch ein Feig­ling. Er ist auch nicht um einen leichten Rückzugs­weg bemüht. Er hat die Herausforderung zum Kampf angenommen. Seine Geschicklichkeit ist groß und seine Kühnheit hat er damit bewiesen, daß er seine Reserven an Panzerwagen einen Vorstoß nach Osten vornehmen ließ. Aber die Zweckbestimmtheit dieses hohen Feindeslobes ergibt sich aus dem Nach­satz:Tatsächlich hat Rommel die wirkungsvollsten modernsten Maschinen und ausgewählte Mann-

i schäften, die sich nicht beim ersten Schuß ergeben-*

genheit der Engländer sowie der Mangel an Benzin derartige Manöver verboten.

Nach dem Fall der Stellung von Culquabert-Fer- caber konnte der Gegner feine Angriffe auf die schwachen Verteidigungsanlagen von Azozo nch- ten. Diese konnten nur kurze Zeit den kombinierten Angriffen der feindlichen Artillerie, der Panzerwaffe und der Luftwaffe widerstehen, so daß die Infan­terie des Gegners auf geschwächten Widerstand stieß. Außerdem bestand zwischen der zu verteidigenden Frontlänge und den zur Verfügung stehenden Trup­pen ein krasses Mißverhältnis. So tonnten bie.*>-------».'.-i. rviAonffn«,

feindlichen Streitkräfte, unterstützt von ihrer Luft- durch ein eigenem

maffe, bis zu den Toren Gondars vor- bigkett der deutschen Volksgruppe, deren stoßen und gegen den inneren Derteidigungsgür- organ der deutsche Dolksgrupvenfuhrer rt $ur$ tel der Stadt äüßerst heftige Angriffe richten. Die die neuen Bestimmungen der .^'erung Antonescu italienischen Verteidiger konnten diesen nicht ein ist im Prinzip die ungehinderte ^faltung des Flugzeug, keine Panzerwagen und infolge Muni- volksdeutschen Lebens m Rumänien ^wahrleistet. tionsmangels keine wirksame Artillerieabwehr ent- In Kr o at i e n wurde bereitswemge M^iatenoch aeaenfefeen der Schaffung des neuen Staates die Rechtslage

Nach sieben Monate langem Kampfe auch phy- der deutschen Volksgruppe geregelt. Der deutsche sisch mitgenommen medizinische Hilfsmittel fehl- Dolksgruppenfuhrer wurde zum Staatsdirektor er- ten vollkommen, kämpften die italienischen Sol- nannt. Don den deutschen Volksgruvpen des Sud- taten gegen eine qualitative und quantitative Ueber- ostens ist tn den Änegsiabren 1940,41 Ungeheure legenheit von Kampfmitteln und gegen eine wett geleistet wortan. Es ergab sich sehr schnell datz überlegene Truppenzahl des Feindes. Der Kampf- diese volksdeutschen Leistungen auch ihren Heimat- geilt der Streitkräfte von Amhara war bis zuletzt staaten zum Wohle gereichten. Uederall fruoie^n bewundernswert. Der übergroße Mangel an Kampl- sich die deutschen Dolksgrupmn als verläßliche Ord- Mitteln lastete aber zu schwer auf den tapferen Der- nungsträger und wertvolle Bindeglieder zum deut- teinigem von Gondar, als daß sie den Kamps auch schen Volk und Reich, deren man beute wohl kaum nur 'mit der Wahrscheinlichkeit eines kurzfristigen mehr entbehren wollte. Die deutschen Dolksaruvpen Erfolges hätten fortsetzen können. erwiesen ch politisch, wirtschaftlich und kulturell

1 aerobe im Kriege als außerordentlich lebens obig. Die Leistung der Volksdeutschen Soldaten im Rüh­men der deutschen Wehrmacht, der Waffen-ss und in den Freiwilliaen-Derbänden und Arm-en i^er Heimatstaaten sind unbestritten Volksdeutsche Sol­daten stürmten gemeinsam mit den rumänischen Trunnen Odessa, der deutsche Volkso'-unvenfüb'-er fliegenden Wolken nichts als fliegende Verbände, in Rumänien an der Sniße feiner Männer. Die soweit das Auge schweift, und manchmal war man Leistun^e- der volksd-utschen Mannschaft in der mutterseelenallein im dicken, grauen Dunst und sah Slowakei, im Polenfeldzua (V"rteidiaung des Ia- kaum den Vordermann. Das Land unter uns, sonst bl"nka-Tunnel«) sind in bester Erinnerung.

eintönig und einfarbig, war auf einmal voller Flüsse Gerade im Kriege aber bedarf das nolk«d^uttche und Seen, als zögen wir über F.nnland ober das Leben der stärksten Unterstützung durch das Mutter- wasserreiche Ostpreußen dahin. Der Himmel war g

eine brodelndeWaschküche": bis auf die Erde hin- -------------!----

unter hingen die Wolkenschleier. taß darunter alles winzig klein war und alles

Wir halten die Augen offen, so sehr auch das verschwand, ist setzt tief und niedrig, seine Wolken

wechselnde bunte, aufregende Spiel lockt zu schauen. rtn^ wie eine schwere Decke, wie ein Dach über

Wie da oben durch ein Wolkenloch die Sonne für ejnem großen Haus, in dem nun alles viel deut-

einen Augenblick über drei klatschnasse, blitzende, - *----------*

fiberhell aufleuchtende Me.s hinwegstrich! Dort vorn fliegen drei Stukas setzt plötzlich in einen völlig geschlossenen Regenbogenkreis hinein. Dort hängen schwarze und dräuend italienische Jäger vor einer geschlossenen Wolkenmauer. Hinter uns tauchen Stukas plötzlich in eine graugelbe Wand, und vor uns strebt die Spitze unsererMachalla" mitten hin in einem prasselnden Regen, der auf viele Kilometer Breite über das Land fegt. Wir halten die Augen offen, denn so gut uns die Wolken verbergen, so gut verbergen sie den englischen Jäger.

Ostwärts roanben das Wollenmeer, ostwärts zieht das harte Wetter, ziehen Regen und Kälte. Es fehlen nur Blitz und Donner darin, dann wäre _____,_______ ,

das Unwetter vollständig. Es wurde vollständig! Plätzen nicht starten können? Meinten sie, es wäre Plötzlich stießen wir tiefer, kurvten über vielen uns zu naß und zu kalt in diesem Winterkrieg in Wagenspuren, zogen eine weite Schleife, sehen tief Afrika? Nein. Uns war nicht zu kalt. Wir haben unter uns Fahrzeuge, Engländer. Wir,greifen bem Tommy eingeheizt nach bester Stukaart. Wir an... Welch ein neues und unerhörtes Bild! waren heiß vor Erregung und Spannung des An- Der Himmel Afrikas, sonst hoch und weit, so hoch, gnffes und heiß vor Freude über das, was uns

unb Außer bmmänifdje djnescu, bi Süßem P o s ckister Sc, rinijter Sun

Rom, 29. Nov. (Europapreß.) Des Falles von Gondar ge-benten alle römischen Blätter. .Wieder , so schreibtGiornale d'Italia".sieht unser geistiges Auge in diesem Augenblick die Stadt und ihre Plätze, wie sie der Krieg geformt hatte. Die ganze Bevölkerung ist zu einer Miliz geworden und kämpft hier in der 'Etappe bis zur vordersten Lime mit den Soldaten. Die Soldaten aus dem Mutterland stehen Seite an Seite mit den Eingeborenen. Gondar, Symbol des Imperiums wie des italieni­schen Rechtsanspruchs auf fein Imperium, ist auch die Gewähr dafür, taß Italien in fein Impe­rium zurückkehren wird."

lieber die Kämpfe, die nach Ausschöpfung aller materiellen Widerstandsmöglichketten zum Fall der italienischen Stellung führten, werden noch folgende Einzelheiten mitgeteilt: Gondar war von einer Linie äußerer Verteidigungsstellungen umgeben, die sich über eine Front von 1300 Kilometern erstreckten, zwischen denen jedoch viele größere Zwi­schenräume bestanden. Diese Stellungen waren Cul- guabert und Fercaber, Gorgora und Celga, Den- ghia und Ualagh. Es bestand außerdem eine schwache innere Verteidigungslinie. Der starke feindliche Druck richtete sich in'den letzten Wochen gleichzeitig kon- zentrisch gegen alle Frontabschnitte, so daß dem Kommando der Truppen von Amhara Manöver auf der inneren Linie zum Schutz der bedrohtesten Punkte der äußeren Verteidigungslinie unmöglich waren, abgesehen davon, daß der Mangel an Flug­zeugen und die sich daraus ergebende Luftüberle-

Diese beiden Aufnahmen wurden von britischer Seite nach einem Angriff deutscher Sturzkampfbomber auf Tobruk gemacht. Sie zeigen die Wirkung der Angriffe auf eine australische Flakstellung bei den Hafenanlagen von Tobruk und britische Soldaten bei einem Marsch an einer von Stukas zerstörten Wasserverteilungsstelle vorbei. Von der Anlage ist nichts mehr zu sehen als große Sprengtrichter, die von Bombeneinschlägen he rrühren. (A. P. ISch.j.)

Die Moskauer Gewalttgen haben sich viel darauf zugute getan, daß sie die geologil'che Erforschung des gewaltigen Landes mit Tatkraft ins Werk zu setzen begonnen haben. Ueber den Wert der Ermittlungen läßt sich ein Urteil erst dann ablegen, wenn ein- geyende Vergleiche zwischen der Theorie und der Wirklichkeit angestellt fein werden. Es deutet man­cherlei darauf hin, daß die Erkundungen der Wis­senschaftler nicht genau gewesen und vielleicht auch von dem Bestreben beeinflußt worden sind, den ge­bietenden Männern im Kreml zu Moskau möglichst Anaenehmes zu sagen. Jedenfalls ist in zahlreich-n Fällen erwiesen, daß die Ausnutzung der festgestell­ten Mneralvorkommen hinter den ursprüngliche Erwartungen weit zurückgeblieben ist. Dies gilt be­sonders auch von jenem bedeutenden Erdölvorkom­men zwischen Wolga und Uralfluß, von dem die Presse Großbritanniens und der Vereinigten Staa­ten behauptet, es werde imstande fein, die Kauko- fu5felber zu ersetzen, wenn diese allzu sehr in die Kriegszone einbezogen oder gar von den Truppen der verbündeten europäischen Länder beseht werden ollten. Auf einer Tagung, die sich u. a. mit den Er- olgen ober eigentlich: Mißerfolgen der Er- chließunqsarbeiten auf den Oelfeldem zu Ischimba- emo (östlich des Mittellaufes der Wolga) beschäf­tigte, klagten sich die zuständigen Männer gegensei­tig an, das erforderliche Material nicht rechtzeitig gelier°rt und zu spät bestellt und damit den Verzug

er Neubohrarbeiten verschuldet zu haben. Jeden­falls ist die tatsächliche Erschließung hinter den Vor- fd)riften des Fünfjahresplanes weit zurückgeblieben, Aehnlich war es auf zahlreichen anderen Wirtschafts­gebieten. Unter Führung Deutschlands wird zunächst in den mineral- und industriereichen Gebieten des Dnjepr- und des Donezgedietes, aber auch in den reichen Londwirtschaftsgegenden der Ukraine die Produktion in die richtigen Bahnen gelenkt und all. mählich auf Touren gebracht werden, die der Wirt­schaftsenergie in anderen Teilen des Konttnents ent­sprechen. Dabei wird natürlich nicht in roeniaen Jah­ren nachgeholt werden können, was die beiden er­ledigten Regime: das zaristische und das sowjetische, in Jahrhunderten vernachlässigt haben. Cr.

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Bedienung und der Wartung von herrschten. Das Sowjetreich ist das herPapiererfolge" geworden und zwischen dem, was vor fast zwei Jahrhunderten der Günstling Katharinas der Graf Poternkin seiner Herrin auf einer Besichtigungsreise durch die Krim vor- spiegelte, und dem, was bis in den Krieg hinein in amtlichen Sowjetberichten über denwirtschaft- liehen Aufschwuna" des Landes gesagt worden ist, besteht keinerlei Unterschied.

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an die Stelle von Rüstungsbetrieben müssen Werke für die Deckung des zivilen Bedarfes treten Das Tempo der Entwicklung muß Dabei im Einklang mit den Fähigkeiten der menschlichen Arbeitskräfte stehen. Der Bolschewismus hat, verleitet durch den Erdölreichtum des Landes, die Wirtschaft in einem Tempo zu motorisieren versucht, das schlechthin unerträglich gewesen ist. Er hat Men­schen, die noch nicht einmal die Anfangsgrunde der Technik in sich ausgenommen hatten, komplizierte Maschinen (Traktoren,-, Ernte- und andere Ma- schinen) in die Hand gegeben und in den Erfolgs­rechnungen mit betontem Selbstgefühl auf die stän­dige Vermehrung der Motorstationen hingewiesen. 'Aber bei der Iahrestogung, auf der die Kommissare für die einzelnen Wirtschaftszweige von den Er­folgen Rechnung oblegen sollten, stellte es sich bann heraus, daß in zahlreichen Gebieten mehr als die Hälfte der vorhanoenen Kraftfahrzeuge und Ma­schinen in unbrauchbarem Zustande auf Reparatur anstehen", und daß die Bauern der Kolchosen (Ge- meinwirtschaften) nicht einmal bas Einmaleins ber Maschinen be- klassische Land

Das beutsche Volkstum erweist sich tn btefent Krieg erneut als bte starke ©runblage ber deutschen .Wehrhaftigkeit. Krieg unb Volkstum finb voneinan- rückweichens einiger £oloniafoerbärü)e, bie unter ttennen^Damtt ist . mmfaffen-

der intensiven Peschießung unb^,Bombardierung Nkstumsarbeit im Krieg beantwortet. Allein weniger gut standhielten, z°h D°n ®le?eu"9^uf^i).= b<r Hinweis auf die Baikstumstage m den einge° lung bis zum Nachmittag, auch nachdem es femo> Oltaebieten würde für eine Begründung

lichen Truppen mit zahlreichen Panzern S-lung°n ^^Fortführung ber Valkstumsarbeit im Kriege

war, in die Wahnpiertel e'nzudrmgen Nachdem nach immer leben ja viele Mil-

alle Möglichkeiten des Widerstandes erfchopst waren ,^nen Deutsche in fremden Staaten. Die Zahl lener

und um weitere Op,er untet: der B°°°'k°rnng zu Volksdeutschen, die in ber Vergangenheit dem deut,

vermeiden befahl der Oberbesehlshaber Des 2lb $ol(5lum entfremdet wurden und die nun schnittes um 14 Uhr. die g e i n b (e lig te i ten l) sd)id|al3fampf der Nation ihr eigenes Schick- einzuste llen. Sie tapferen Verteidiger Eon- w ond wieder zu ihrem Volkstum zu.

dars haben die ihnen oom Vaterland anoertraute wird von Sag zu Tag größer Dieser

Aufgabe vollkommen und ehrenvoll erfüllt Volksdeutsche Aufbruch offenbart im Grunde erst.

In der vergangenen Nach führten englische Flug-Übliche deutsche Volkskrafie noch heute zeuge einen Angrtss a u s N « a pel durch Es brachliegen. Schon mit Rücksicht auf den allgemein entstand b-trachtk'cher SachMden sowie kl-'nere «> S^n Menschenmangel müßte die Mobilisie. Brande, die so,ort gelöscht wurden Unter der j tiefer verschütteten Volkskrast in tue oordring- vilbeoölkerung gab es Verletzte Drei Flugzeuge tung o l-r ich ejncr verantwortungsbewußten wurden abgeschossen. Unsere Komp Mittel siegen lgolkstumsorbeit einbezogen werden.

Unterseeboote versenkten im Mittelmeer drei Sampf um das neue Europa bedingte schon feindliche Unterseeboote. |Pus seiner Tendenz heraus auch die Neuordnung

der Bolkstumsfragen. Aus dem Gebiete der Volks, tumsarbeit zeigten sich sehr rasch die Ergebnisse ber neuen Zusammenarbeit. Als erster Staat Eu­ropas führte bie.Slowakei eine enbqülhge Klä­rung ber Volksgruppenfrage herbei. Die Rechts- stellung ber brutschen Volksgruppe in ber Slowakei würbe burch Verfassung unb Gesetz einbeutiq um- rissen, ber beutsche Dolksgruppenführer zum Staats- fetretär ernannt. Die beutsche Volksgruppe erhiett ihre völlige (^genftänbmteit unb konnte nun nach zwanzigjähriger Unterbrückung burch bas System Benesch enblich an ihre Ausrichtung nach national- sozialistischen Grunbsätzen schreiten. Durch bte Der- | einbarung von Wien würbe auch bie Volksgrup­penfrage in Ungarn unb Rumänien einer be» friebigenben Lösung zugeführt. Settbem befinbet sich bas ungarlänbische Deutschtum mitten tm Aus­bau seiner kulturellen unb wirtschaftlichen Emnch- I tungen. Die rumänische Regierung sicherte ebenfalls