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Aus dem Reich

Abreise der (Aiaaismanner

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Aus Anlaß der Mozart-Woche in Wien, die

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für die veranlagten Steuerpflichtigen wird erstmalig bei der Einkommensteuerveranlaqung für das Ka-

tweite rote Rädelsführer ist ein gewisser Comorea. ( in gefährlicher sozialdemokratischer Agitator, der | lor kurzem aus dem unbesetzten Frankreich nach

Aus dem Dunkel ins Osram-Licht!

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Wieder Ditamm-O<Zucker für Gäuglinqe u^d Mütter

Die prophylaktische Verabfolgung von Cebion­zucker in der Säuqlingsfürsorge wird vom 15. De- zember bis 31. März 1942 wiederholt. Es wird hierbei wiederum synthetische Ascorbinsäure reines Vitamin C in Farm von Cebionzucker verwendet. Zur Verabfolgung an werdende Mutter ist eine besondere Cebianzuckertablette. mit einem Zusatz von organischen Kalkfalzen hergestellt wor­den. Für jeden Säugling, der in den Berattmgs- stunden vorgestellt oder von der Säuglinqsfürsorge erfaßt wird, und für sich selbst erhält die Mutter je 30 Stück Cebionzucker. Solange ein Säugling ausschließlich Muttermilch.bekommt, sind der Mut­ter nur 30 Stück Cebionzucker auszubändiaen für ihren eigenen Verzehr. Rach 30 Tagen soll die Mut-- ter erneut Cebionzucker in Empfana nehmen. An werdende Mütter vom 7. Monat an ist Cebionzucker mit Kalk zu verabfolgen. Die Ausgabe an werk­tätige werdende Mütter kann durch die Betriebe vor- genommen werden.

Aeue Einfommensteuertabette.

lenderjabr 1941 gelten. Die Verkleinerung der Em- kommenstufen bewirkt, daß die Steuerpflichtigen, deren Lohnsteuer sich durch eisernes Sparen, insbe­sondere durch Einzahlung ihrer Weihnacht-^zuwen- düngen und Reusahrszuwendungen auf Eisernes Sparkonto, ermäßigt, auch im Fall ihrer Veran­lagung zur Einkommensteuer in der Regel eine Steuerermäßigung genießen. __________

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und 42 Kinder. Obwohl die Deutschen in Afghani- tan fich stets einwandfrei verhalten laben uni) nicht zuletzt zum Nutzen des Landes und einer Entwicklung dort arbeiteten und obgleich der

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Roispanische Rädelsführer unter britischem Schuh.

ist ihre Lichtausbeute. Die Osram-D-Lampe 6o Watt/2 20 Volt gibt mehr als dreimal soviel Licht wie eine Osrara- Lampe 25 Watt/220 Volt. (Der Arbeitspreis beträgt ohne­hin meist nur noch 8 Rpf. und weniger für die Kilowatt- stunde!) Verwenden Sie deshalb stets Osram-D-Lampen richtiger Wattstärke, je nach dem Beleuchtungszweck Es kommt auf den Namen Osram an

ftmiötfditiftidter: Dr. fidebdch Wilhelm Lange. Stellvertreter bei fauprid)dftleit''t?: Ernst Blumichein. Berantwortlich für Politik und Bilder: Tr. ?lr. W. Lange: für bas Feuilleton.' Dr. Hans Thynot; für Stabt Gießen, Provin;, Wirtfchaft n. Sport: Ernst Blumichein.

Druck unb Verlag: Brühlfche Untvedttätsdnickerei R. Lauge K.G. ver agsleiter- Dr.-Fng. Euch Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für ben Inhalt bet Antigen: TbcoborÄümmel UI.9CU».

Dunkelheit draußen da soll es daheim schön hell sein! Osram zeigt den Weg zu richtiger Ausnutzung der ver­fügbaren Elektrizitätsmenge.

Osram- TO- L^ampen wählen ! So wird das Lacht in der Last-Eans heller und dar ei wirtschaftlicher!

Die Osram- Doppel wende! macht den Unterschied. Je höher die Wattstärke der Osram-D-Lampe, desto größer

ten bestellt und den Ministerialrat im Reichsinnen« Ministerium, Dr. med. Herbert Linden, dazu er­nannt. Der neue Reichsbeauftragte hat sich vor allem mit der Frage der zweckmäßigen Heran­ziehung geeigneter Heil- und Pflegeanstalten oder von Teilen solcher Anstalten als Krankenhäuser oder

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Der Reichsminister der Finanzen hat neue Lohnsteuertabellen herausgegeben. Die Lohnstufen dieser Tabellen sind gegenüber den bis­herigen Tabellen wesentlich verkleinert worden. Die bisherigen Stufen der Einkommen­steuertabelle für die veranlagten Steuerpflicht-gen liegen in der Regel zwischen 300 und 1000 RM. Die Einkommensstufen werden entsprechend der Verkleinerung der Lohnstufen in der neuen Em- kommensteuertabelle für die veranlagten Steuer­pflichtigen wesentlich verkleinert werden. Die neuen Einkommenstufen werden 50 RM. bei Einkommen bis 12 000 RM. und 100 RM. bei größeren Ein­kommen betragen. Die neue Einkommensteuertabelle

afghanische Sprecher am Rundfunk kurz vorher zu- gegeben hatte, daß in bezug auf die Tätigkeit der in Afghanistan lebenden Deutschen keinerlei Besorgnis am Platze sei, hat die afghanische Regierung es für angezeigt erachtet, dem Ansin­nen Englands und Sowjetrußlands entsprechen und die Deutschen aus dem Lande

Spanien gekommen ist, um hier rote Zellen neu lufzuziehen. Er war gemeinsam mit Taradellau in Spanien aufgespürt und verfolgt worden. Das teitische Generalkonsulat von Barcelona wird von ter spanischen Polizei streng bewacht.

Auftakt der Mozartwoche in Wien.

Wien, 28. Nov. (DNB.) Die Mozartwoch« des Deutschen Reiches, deren Ehrenschutz Reichsminister Dr. Goebbels und Reichsleiter von Schirach über­nommen haben,' nahm im großen Konzerthaussaal in Gegenwart zahlreiche-r Ehrengäste ihren Auftakt. Die nationalen Hymnen leiteten den Festakt ein, worauf die Ouvertüre zuDon Giovanni" unter der musikalischen Leitung von Karl Böhm, vom Stadtorchester Wiener Symphoniker vorgetragen, die Weihestunde anstimmte.

Reichsstatthalter von Schirach gab dann einen kurzen Einblick in das Programm der Wiener Kul­turarbeit und stellte der Unfruchtbarkeit des Geistes der treibenden Kräfte Englands und des Bolsche­wismus die kulturelle schöpferische Arbeit des natio- nalsozialistischen Staates und der anderen schöpferi­schen Völker Europas gegenüber. Er behandelte weiter die Beziehungen zwischen Wien und Mozart, stellte die Verbindung her zwischen der Huldigung für Mozart und dem großen Kriegsgeschehen der Gegenwart und schloß mit der Feststellung, daß Mozart für die ganze Welt ein Glück bedeute. Die Iupiter-Symphonie in C-dur gab der Feierstunde ihren Ausklang.

(Sine Mozart-Marke.

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ges und die Leistungen Deutschlands für Frieden und Fortschritt in der Vergangenheit gestellt.

Eisernes Sparen unb Lohnhöhe.

Der Staatssekretär im Reichsfinanzministerium Reinhardt teilt mit: Mancher Arbeiter befürchtet, daß falsche Schlüsse hinsichtlich der Höhe seines Loh- nes gezogen werden könnten, wenn er eisern spart. Diese Befürchtung ist durchaus unbegründet. Wer heute eifern spart, tut es nicht, weil etwa sein Lohn zu reichlich bemessen wäre. Das eiserne Sparen wird in der Regel durch kriegsbedingte Einschrän­kungen im Verbrauch ermöglicht werden. Der eiserne Sparer erfüllt demgemäß das oberste Gebot unserer Kriegswirtschaft. Er nimmt gegenwärtig Einschrän­kungen seines Verbrauchs vor und legt die auf diese Weise eingesparten Beträge in Form eines eisernen Sparguthabens zurück bis zu der Zeit, in der die Schranten auf dem Warenmarkt gefallen fein wer­den. Es würde ein Verbrechen fein, wenn ein Un­ternehmer daraus, daß feine Gefolgschaftsmitglieder eifern sparen, schließen würde, die Löhne der Ge- 'folgschaftsmitglieder seien zu reichlich bemessen.

Entlohnung der Vertreter von einderufenen Angestellten.

In einzelnen Betrieben sind den Angestellten, die zum Wehrdienst eingezogene Arbeitskameraden zu v e r t r et e n haben, übermäßig hohe Gehaltszu­lagen bewilligt worden. Der Reichsarbeitsminister hat daher bestimmt, daß eine Erhöhung der Ge­hälter im Zusammenhang mit der Vertretung ein­berufener Gefolgschaftsmitylieder im Angestellten­verhältnis den Reichstreuhändern anzuzeigen ist. Der Re.chstreuhänder wird eine solche Zulage nur dort gestatten, wo der Vertreter tatsächlich eine qualifiziertere Tätigkeit übernimmt, als er bisher ausgeübt hat, und wo diese qualifizierte Tätigkeit eine Zulage rechtfertigt.

Erholungsurlaub im Winter.

Madrid, 28. Nov. (Europapreß.) Das britische (eneralkonsulat in Barcelona hat sich eines broeren Eingriffs in die spanische Innenpolitik huldig gemacht. Seit einigen Tagen wird dort zwei »spanischen Rädelsführern exterritorialer Schutz jewährt W e verlautet, soll die britische Botschaft m Madrid Anordnung aus London haben diesen Loten mit falschen Pässen die Flucht über Die spa- läsche Grenze zu ermöglichen'. Diese schwerwiegende lritische Einmischung in spanische Hoheitsrechte wird tu Madrid als um so ernster angesehen, als es sich tei den roten Rädelsführern um verantwortliche und k-fährliche Elemente des früheren roten Systems tändelt. Der eine ist Juan Taradellau, roter Mi- f..fter von Katalonien und Präsident der katalanl- fgen Generalidad, des feparatifchen Ausschusses ;nr Bürgerkriegszeit. Damit sind die politischen 21b- schten der britischen Machenschaften in Spanien rtbüUt, die sowohl die roten, als auch die separa- tßtischen Tendenzen im Lande unterstützen. Der

Der Nachweis, daß ein Bewerber zu den zu- gelassenen Erholungsgäjteck gehört, wird erbracht durch den Urlaubsschein der Wehrmacht, durch eine Bescheinigung des Betriebsführers oder des Behör­denleiters; wirtschaftlich Selbständige und Angehö­rige der freien Berufe erbringen den Nachweis durch eine Bescheinigung der Berufsorganisation. Der Nachweis kann ferner erbracht werden durch ein be­gründetes ärztliches Zeugnis über die Notwendigkeit einer Kur oder über die Notwendigkeit der Er­holung nach schwerer Krankheit. Bei Personen, die am 10. Dezember 1941 den Aufenthalt bereits be­gonnen haben, kann von der Lösung des Mietver­hältnisses abgesehen werden. Die Beschränkung der Aufenthaltsdauer auf höchstens drei Wochen gilt je­doch. Eine Beschränkung der Aufenthaltsdauer und eine Lösung der Mietverträge, Abweisung oder Auf­hebung von Dorausbestellungen kommt nicht in Be­tracht: bei Reisenden, die sich aus beruflichen Grün- den in einem Ort aufhalten; bei Erwachsenen und Kindern, die mit Förderung der Partei und des Staates verschickt worden sind; bei Personen, die durch eine Bescheinigung des Reichssportfübrers nachweisen, daß sie sich zur Vorbereitung auf Win- tersportkämpfe in Wintersportgebieten aufhalten

Lazarette zu befassen.

OerBursche".

In derBewegung", der Zeitschrift der Reichsstu- dentenführung, wird die Wiedereinführung des Be- grif'esBursche" im studentischen Leben be­gründet. Neben der Einordnung des Studenten- tums in die NSDAP, und dem Werkstudententum fei die wertvolle Tradition des besten Teiles der früheren Korporationen eine Grundlage der heuti­gen studentischen Arbeit. Wir dürften nie vergessen, daß beste Teile des Korporationsstudententums sich im Kampf für Großdeutschland, gegen das Juden­tum, für deutsche Leibeszucht und für das deutsche Lied ausgezeichnet haben. Auf diesen Gebieten vor­nehmlich sei die Tradition des früheren Waffen- studententums wirklich wertvoll und werde heute in gewissem Sinne wieder lebendig. Beste mannhatte Vertreter dieses Studententums hießen zu allen Zeiten auf Deutschlands Hohen Schulen Burschen. Bursch war der Name für die Mitglieder der stu­dentischen Verbindungen. Man könne sich vorstel­len, daß ein solcher arteigener und aus dem wirk' liehen deutschen Leben gewachsener Begriff auch heute wieder ausgenommen und in den Kame­radschaften des NS.-Studentenbun­de s als Begriff und Name wieder eingekührt werde. Wir hätten dann in diesen Kameradschaften die Jungburschen, die Burschen und später die Alt- burschen. Niemand dürfe aber bei der Einführung dieses Begriffes nun an die alte Burfchenherrlich- feit denken und meinen, diese Zeiten kämen wieder. Die Einführung des Begriffes Bursch habe mit einer blassen Romantik nichts zu tun. Der Bursch sei der Nationalsozialist, der Kämpfer, der Könner und der Sozialist der Kameradschaften des NSD.- Studentenbundes. Gleichzeitig wendet sich die Zeit­schrift gegen den früher in den Korporationen ge­läufigen Begriff Bundesbruder, der n i c m a 15 wiederkehren werde, da er in eine überwundene Zeit und vollkommen tote Epoche gehöre.

Oie Tannenbaum-V?rsorounq.

Oie Preise des6 If mil"-Wettbewerbs

Der Reichsleiter des RSLB. nahm in Berlin di- Verteilung der Preise im Wettbewerb desHans- Schernrn-Preises" und desHilf-rnit-Preifes" vor Durch denHilf rnit"-WettbewerbSeefahrt ist not" ist es gelungen, in die junge,Generation das Bewußtsein zu pflanzen, daß Weltaeltung See- qeltung zur.Voraussetzung hat. Der Reichswalter des NSLB. gab seiner Freude darüber^ Ausdruck, den diesjährigenHans-Schemm-Preis" zu drei gleichen Teilen vergeben zu können. Den 1. Preis erhält das BuchMein Weg nach Scapa Flow" von Günther Prien. Den 2. Preis erhielten die Bücher von Frau Erika M ü l l e r - H e n n 1 g Die Jungen vom deutschen Doktor',Abenteuer um Saratow", Bücher, in denen Rußlandschicksale vor dem Weltkrieg geschildert werden, und ..Wolga- Kinder im Baltenland" Das Werk des dritten Preisträgers führt hinein in die Große des deut­schen Kolonialschicksals. Es ist das BuchÄ1 nder - farm" von Ernst Ludwig Cramer. Das neue Preisausschreiben ist unter das Erlebnis des Krie-

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weifen.

Britische Truppenkonzentration an der thailändischen (Grenze

Tokio, 28. Nov. (Europapreß.) 50 000 Mann britisch-indischer Truppen sind an der malayisch- thailändischen Grenze konzentriert, meldetTokio Nichi Nichi" aus Bangkok. Große Manöver, an denen mechanisierte Einheiten und Geschwader der britischen Luftwaffe teilnehmen, werden im Distrikt von Kedah zwischen Benang und der thailändischen Grenze durchgeführt. Weitere Kontingente sind in der Nachbarschaft von Kota Bharu am Ausgang des Golfes von Siam stationiert. Befestigungsarbei­ten, die feit längerer Zeit in diesem Hafen durch­geführt wurden, sollen jetzt beendet worden fein. Von schweren Schlägereien zwischen austra­lischen und indischen Soldaten wissen aus Malaya zurückgekehrte Japaner zu berichten, die mit einem Rückwanderersch ff in Kobe eingetroffen sind. Die Ursache dieser Unruhen liege in der rücksichtslosen Behandlung der indischen Truppen.

Kleine politische Nachrichten.

Der in Berlin weilende Generalleutnant Taba- r i n i, Inspekteur der faschistischen Miliz und der italienischen S^aats'ugen-d, stattete dem Stabschef der SA. einen Besuch ab unb überbrachte die Grüße des Generalstabschefs der faschistischen Miliz. Gal- b t a t i, sowie des Unterstaatssekretärs General Russo.

Im Mündungsgebiet des Kuban setzten die Bom­ben deutscher Kampfflugzeuge eine Flakbatterie außer Gefecht, rieben zwei marschierende Truppen-

Mqhanistan weist die Deutschen aus

Berlin, 28. Nov. (DNB.) Dor einigen Tagen tet'b in der Türkei die auf Druck der Briten un® violschewisten von der afghanischen Regierung auv- (sroiefenen Deutschen angekommey. Es handelt sicy im 169 Personen, darunter 72 Männer, 55 grauen

müssen.

Ein Reichsbeauftragter für Heil- und pfleqeanffalten.

Im Jnteresie einer planmäßigen Bewirtschaftung des vorhandenen Anstaltsraums für das ganze Reichsgebiet hat der Generalbevollmächtigte für die Reichsverwaltung, Reichsinnenminister Frick, einen Reichsbeauftragten für die Heil- und Pflegeanstal-

Der Krieg darf in keiner Form zu einer Cin- ichränkung oder Derzögerung im volksdeutschen Auf- flii führen, zumal durch die oben angeführten ilaollichen und zwischenstaatlichen Dereinbarungen jllt Möglichkeiten zur Sicherstellung der oolksdeut- ichin Existenz gegeben sind. Es gehört zum Wesen )er Dolkstumsarbeit, daß ihre Ergebnisse vom Ein- leinen nur sehr schwer nachgeprüst werden können uni auch dann meist nur an Ort und Stelle, also n ben Volksgruppen selbst. Wenn in einer Volks­gruppe zehn Schulen ober ein Säuglingsheim er- rietet werden, jo wird dies in der Oesfentlichkeit be« Reiches kaum bekannt. Der Binnendeutsche ist ilsv in den meisten Fällen schon der räumlichen Liilsernung wegen nicht in der Lage, die Ergeb­nisse feines Opfers für ben volksdeutschen Ausbau rasch übersehen zu können. Aber jeher verantwor­tungsbewußte Reichsbeutsche wirb sich von selbst lagen, daß nicht bie Sichtbarwerbung seines Opfers list die volksdeutsche Aufbauarbeit, sondern deren Fortschreiten allein entscheidend ist. Noch fehlen in ben deutschen Volksgruppen Tausende von volks- bentschen Aerzten, Hebammen und Schwestern, de- stnbers in den weltabgeschiedenen Streusiedlungen, . der Karpathentäler. Noch fehlen ungezählte Kinderheime, Kindergärten und Volksschulen, um bei volksdeutschen Jugend eine wirkliche deutsche Exsiehung zu sichern. Noch fehlen vor allem viele Mmfsschulen zur Heranbildung leistungsfähiger Volksdeutscher Handwerker, Kaufleute und Wirt­schaftler, es kehlen Tausende von Büchereien, Hun- bette von Sportplätzen und Turnhallen für die wthrmannschaftliche Erziehung der Volksdeutschen Imend. Die hervorragende Eigenleistung der Volks- ctuppen gibt diesen das Recht, vom Gesamtvolk ein Mindestmaß an Verantwortung und Fürsorge zu erwarten, wenn die eigene Kraft trotz höchster Alspannung zur Erhaltung und Fortentwicklung bti volksdeutschen Ledens nicht ausreicht. Die Dolks- qnppen sollen die Mittler deutscher Kulturleistun- m sein: Das setzt voraus, daß das Binnendeutsch. Sm durch eine zusätzliche Leistung die Volksdeutschen in die Lage versetzt, die ihnen vom Gesamtvolk her Vertragenen Aufgaben auch lösen zu können. Je- t,r deutsche Volksgenosse kann zur Verwirklichung gesamtdeutschen Gemeinschaft beitragen, wenn et im Rahmen der Schulsammlung des Volksbun- dts für das Deutschtum im Ausland (28. bis 30. Doember 1941) fein Opfer für ben volksdeutschen Dfbau beisteuert. Don Adolf Hitler stammt dos Hort, daß die letzte Unsterblichkeit des deutschen Dikes in der Erhaltung seines Volkstums liegt. Heses Führerwort ist die stärkste Begründung für di> Notwendigkeit der Volkstumsarbeit im Kriege.

Auch in diesem Jahr ist jeder Familie ihr Tannen- baum gesichert. Die Anlieferungen werden im gleichen Umfang wie im Vorjahr erfolgen. Zehn Millionen Bäume beträgt der Bedarf des Groß- deutschen Reiches. Einen wesentlichen Teil davon, rund eine Million, beansprucht allein Berlin. Auch die NSV. wird im gleichen Rahmen wie bisher be­dacht. Die Versorgung ist vom forstlichen Stand­punkt auch im Kriege kein Problem. Dank der aus­gedehnten Baumkuituren, beispielsweise in der Gegend von Hamburg, im Sauerland und in vielen. Waldungen unter den Hochspannungsleitungen, be­reitet die Beschaffung keine Schwierigkeiten. Ent­scheidend ist allein das Transportproblem. Aber auch d e Reichsbahn hat alle Vorkehrungen für den Transport treffen können, zumal der augenblickliche Engpaß bei der Reichsbahn keineswegs auf dem Gebiet der Rungenwagen liegt, die hauptsächlich für den Transport der Bäume dienen Für die Preisgestaltung bestehen wieder.Sortierunaszwang und Auszeichnungspflicht. Auf jedem DerkcHlfsstand muß eine Meßlatte vorhanden sein.

Erinnerung- an den 150. Todestag Mozarts vom 28. November bis 5. Dezember ftattfmbet, gibt ote Reichspost eine Stahlstich-Sondermarke zu 6-s-4Nps. heraus. (Scherl-M.)

folonnen fast völlig auf unb beschädigten zwei Hei­nere Handelsschiffe schwer.

Der Prozeß gegen die des Landesverrats ange­klagten ehemaligen sechs finnischen Reichstagsabge­ordneten der sozialistischen Gruppe wird am 2. De- zember vor dem Obersten Gerichtshof in Turku be­ginnen, ebenso das Verfahren gegen den Stabt- bireftor von Helsinki, Heio, ber ebenfalls wegen Landesverrats angeklagt ist und auch der getarnten kommunistischen Organisation angehörte.

Die türkische Regierung wird künftig durch einen Gesandten in Washington vertreten sein. Der frü­here Gesandte in Vichy, Amin Brajaj Mosahem, ist für diesen Posten bestimmt worden.

Eine Waffeneinkaufskommission der argentinischen Wehrmacht reifte an Bord derUruguay" myf) Washington. Sie soll die Verhandlungen über die Bedingungen und Lieferfristen größerer Rustungs- anschaffungen einleiten.

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Der bisherige U8^.-Botschafter in Moskau, Lau­rence A. Steinhardt, traf in Washington ein und wurde von Präsident Roosevelt zur Berichter­stattung empfangen.

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An Bord desPresident Madison" Haden 300 Nordamerikaner Schanghai verlaßen. Weitere 400 werden sich in Kürze nach Manila einschiffen.

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Der Vertreter des britischen Kriegskabinetts im Fernen Osten, Duff Cooper, ist, von Neufee- land kommend, in Sydn et) eingetroffen. '

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Brigadegeneral H. G. Eady, Mitglied der briti- scheu Milttärmission für Südafrika, ist im Flugzeug in den Bergen zwischen dem Oranjefreistaat und Natal abgestürzt.

10 000 Soldaten der 69. Tschungking-Armee unter dem Befehl von General Pitseyu in der Provinz Schantung sagten sich von Tschungking los und i schlossen sich den Streitkräften ber National-Regie- 1 rung an.

M 18 e r l i n, 28. November. (DNB.) Der Führer kipfing am 27. unb 28. November in Sonder- rid.enz den slowakischen Ministerpräsidenten Pros. Luka, den königlich-ungarischen Ministerpräsiden- |n unb Außenminister v. Dard 0 ssy , ben könig- lh-rumänischen Dizeministerpräsibenten Mihai A n- i, n e s c u , den königlich-bulgarischen M.nister des k-ußern P 0 p 0 f f, den königlich-dänischen Außen- rinifter Scavenius, den spanischen Außen­minister S u n e r , den finnischen Minister für aus- tirtige Angelegenheiten Wi11ing, den kroati- Außenminlster L 0 r k 0 v i c, sowie den kaiser- || Ich-japanischen Botschafter in Berlin General kshima und den Gefandten des Kaiserreiches von l ondschukuo L u e - i - w e n. Im Verlauf der geftn- Ain Audienzen empfing der Führer am Nachmittag V Gegenwart des Reichsministers des Auswärtigen v Ribbentrop den Außenminister des verbündeten fallens Graf Ciano mit dem königlich-italtent- st en Botschafter in Berlin Dino Al fiert zu einer fingeren, vom Geiste der Freundschaft und der diutsch-italienischen Waffenbrüderschaft getragenen Lussprache. Donnerstag nachmittag und Freitag ormittag verließen die Repräsentanten der in der »tibolschewistischen Front zusammengeschlossenen (Staaten mit ihren Delegationen wieder die Reichs- biuptftabt. Die Staatsmänner wurden von dem Deichsminister des Auswärtigen v. Ribbenttop ver-

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