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minder hinausliefe als auf die Abschaffung aller bestehenden Religionen, und zwar sagt Roosevelt selbst, die protestantische, die katholische, die moham­medanische, die Hindu-Religon, die buddhistische und die jüdische Religion sollten in gleicher Weise abgeschafft werden, der Besitz der Kirchen aller Konfessionen und Religionen würde von denNa­zis" beschlagnahmt, das Kreuz und alle anderen Symbole würden verboten werden, das einzige Symbol bliebe das Hakenkreuz und* das Schwert. Roosevelt läßt sich über diese Verrücktheit nicht wei­ter aus, aber er nimmt sicherlich an, daß auch für die Juden das Hakenkreuz und Schwert das Symbol sein soll und er setzt voraus, daß die rund zwei Milliarden Menschen, die auf unserem Planeten leben, sich ohne weiteres dem angeblichen Plane einiger weniger Verrückter unterwerfen würden. Wer weiß, wie die Religion der Anlaß zu ge­waltigen Religionskämpfen war, der wird diese Rooseveltsche Auffassung nur als eine Wahnsinns­idee betrachten, denn es wäre doch ganz unmöglich, etwa 700 Millionen Christen, 625 Millionen Bud­dhisten, 250 Millionen Hindus, 270 Millionen Mo­hammedaner, 75 Millionen Fetischanbeter, 75 Mil^ lionen Religionslose und 15 Millionen Juden mit einem solchen Diktat beglücken und regieren zu wollen.

Mit dieser geradezu tollen Behauptung hat Roose­velt vor aller Welt bewiesen, daß seine Hysterie sich selbst überschlägt und Pläne fabriziert, die nur auf seinem eigenen Wahnsinn erwachsen sssin können. In seiner schäumenden Wut darüber, daß wir sein Nachläufen nach dem Krieg nicht beachten, daß seine Lügen sich durch ihre Uebertreibung selbst richten, gleicht er einem Amokläufer, der wild und wütig um sich sticht.

Und ein solcher Mensch ist der Präsident der USA.! Das allerdings macht ihn gefährlich, denn fein Stre­ben und das seines jüdischen Gehirntrusts geht dar­auf hinaus, die Deutschen und die Bürger der USA. in den Krieg zu hetzen. Das ist sein Verbrechen, sein Verbrechen an der Welt. Roosevelt ist nach diesen verrückten Plänen wirklich der Weltfeind Nr. 1.

Roosevelt der Lüge überführt.

Stockholm, 29. Oktober. (DNB.-Funkspruch.) Roosevelt behauptete in seiner Rede zum Flotten­tag, eine Karte zu besitzen, die deutsche Herr­schaftsansprüche in Südamerika nachweise, sowie Dokumente, aus denen sich die deutsche Absicht zur Beseitigung aller Weltreligionen ergebe. Er wurde nun von Pressevertretern gefragt, ob er bereit sei, die Karte und die angeblichen Dokumente zu ver­öffentlichen. Roosevelte le.hnte das, wie auch nicht anders zu erwarten * war, rundweg a b. Er suchte sich mit der lächerlichen Floskel her­auszureden, durch eine Veröffentlichung mache er feine Informationsquellen unbenutzbar.

Hier wiederholt sich also der Fall B e l m o n t e. Der judenstämmige Präsident schleudert die verwe­gensten Verleumdungen in die Oeffentlichteit, aber er weigert sich mit dreister Stiry, auch nur den Ver­such eines Beweises für seine Behauptungen anzu­treten. Das ist typisch jüdische Manier, würdig die­ses Dilettanten, der eine Politik nach Gangsterart treibt, um seine ständigen Mißerfolge zu verdecken und fein innenpolitisches Versagen durch außenpo­litische Piraterie vergessen zu machen.

Frivole Panikmache der Roosevelt-Zuden.

R e u y o r k, 29. Okt. (DNB. Funkspruch.) Wie Associated Preß aus Washington meldet, hat das Amt für Zivilverteidigung, dessen Leiter der Jude La'Guardia ist, Erkennungskarten für Verletzte bei Bombenangriffen in Auftrag gegeben.

Ein bezeichnendes Beispiel, mit welch abgefeimten Mitteln die Kriegstreiber um Roosevelt arbeiten, um die Bedenken des USA.-Volkes gegen den Kriegs­eintritt durch frivole Panikmache auszufchälten!

Das Neutralitätsgeseh vor dem Senat

Washington, 28. Okt. (Europapreß.) Der Vorsitzende des Außenausschusses des Senats, Connally-Texas, eröffnete die Behandlung des Widerrufs des N e u t r a l i t ä t s g e s e tz e s im Senat, indem er betonte, diese Maßnahme be­deute nicht bett Krieg, fonbern bie Stärkung der Verteidigung. Je stärker die USA. seien, desto weniger Gefahr bestehe für sie, angegriffen zu wer­den. Admiral Stark bestätigte, daß U 8 A. - Zer - störer und -Flugzeuge bereits Kon-

Kulturfilme.

Bon Dr. Nicholas Kaufrrlan

Im Anfang gab es überhaupt noch keine Spiel­filme, sondern nur den Kulturfilm. Die Erfinder des Films hatten noch gar keine Idee von dem, was wir heute Spielfilm nennen, sondern schufen, ganz und gar von der wissenschaftlichen Seite her und um wissenschaftliche Bedürfnisse zu befriedigen, in einer langen und geschichtlich interessanten Kette von Erfindungen das, was wir heute Film nennen. Der erste Filmkatalog M e ß t e r s (Oktober 1897) enthielt ausschließlich kulturfilmähnliche Aufnahmen, und zwar kannte er schon als feststehende Begriffe den Erpeditionsfilm, den biologischen Film, den Mikro-Film, Zeitlupen- und Zeitraffer-Ausnahmen.

Erst als mit diesen Aufnahmen nicht genug Geld zu verdienen war, kam man auf die Idee, Spiel- ftlmszenen zu drehen. Die Herstellung von kultur­filmähnlichen Werken hörte ganz auf und begann erst in den Jahren 1918/19 wieder, vorwiegend im Rahmen derKulturabteilung" der damals neuge- mündeten Ufa und zunächst mißachtet von der Kino-Branche. Nach vielen Kämpfen gelang es den Kulturfilmherstellern, beim Staat (1926/27) die Ver­ordnung durchzufetzen, daß die Thdaterbesitzer durch das Spielen von feiten des Staates als Kulturfilme anerkannten Filmen eine Ermäßigung der Lust- barfeitsfteuer erlangten. Durch diese unvollkommene Maßnahme entstanden zunächst, da die Theaterbe­sitzer diese Filme so billig wie möglich haben woll­ten, zwar viele, aber sehr schlechte Kulturfilme (Steuerschinder!). Erst durch die kulturfilmfördernde Politik des neuen Reiches wurde der gute Kul­turfilm, der bis dahin eine Einzelerscheinung als Produkt von auf ihr Prestige bedachten großen Firmen geblieben war, häufiger, besonders durch den Erlaß vom 1. November 1934, der die Vor­führung eines Kulturfilms in jedem Spielfilm-Pro­gramm obligatorisch machte. Die organisatorische Krönung der Kulturfilmforderung durch den Staat ist die 1940 erfolgte Gründung der deutschen Kulturfilm-Zentrale, die durch sinnvolle Planung und moralische, vor allen Dingen aber auch finanzielle Förderung des gesamten Kultur­filmschaffens den deutschen Kulturfilm auf eine voll­kommen neue Basis stellte.

Unabänderliche Treue zur Achse.

König Boris über die Außenpolitik Bulgariens.

Sofia, 28. Oktober. (DNB.) Mit dem üblichen Zeremoniell wurde am Dienstag die ordentliche Herbsttagung des Narodno S o o r a n j e mit der Thronrede des Königs Boris 111. eröffnet.

In der Thronrede ging der König auf die Außen­politik Bulgariens ein. Er gab feiner großen Freude darüber Ausdruck, da die von Bulgarien befolgte Außenpolitik die glücklichsten Ergebnisse, die Ei­nigung des bulgarische n.V o l k e s , gebracht habe. Am 1. März dieses Jahres fei Bulgarien dem Dreimächtepakt beigetreten und habe gleich­zeitig fein Einverständnis zum Einmarsch der tap­feren deutschen Truppen in Bulgarien gegeben, wo­mit die dem Balkan drohende Gefahr abgewandt worden sei. Mit diesen Handlungen, die die einmü­tige Zustimmung des Sobranje in der vorigen Ta. gung gefunden hätten, und die den Interessen des Landes und den Gefühlen des bulgarischen Volkes entsprächen, die in dem den deutschen Soldaten be­reiteten herzlichen Empfang zum Ausdruck gekom­men seien, habe Bulgarien feine Anstrengungen mit denen der großen Völker vereint, die für den

Aufbau der auf Gerechtigkeit beruhenden neuen Ordnung in Europa kämpfen. Dank dieser Zusammenarbeit seien Mazedonien und Thrazien, dieses den Bulgaren so teure Land, das Bulgarien ungerechterweise fortgenommen wor­den fei und für das Bulgarien in drei aufeinander« folgenden Kriegen unzählige Opfer gebracht habe, zu dem gemeinsamen bulgarischen Daterlande zu­rückgekehrt. So habe auch in diesem Teile der euro­päischen Gemeinschaft unter Führung der Achsen­mächte und ihrer großen Führer die Wahrheit gesiegt. Ihnen und ihren Völkern sei Bulgarien aufrichtigen Dank,schuldig. Mit ihnen ver­binde Bulgarien unabänderliche Treue. Mit Anerkennung neige Bulgarien sich vor den von die­sen Völkern gebrachten Opfern, deren Andenken stets hochgehalten werde.

Der König unterstrich dann die guten Beziehun­gen Bulgariens zu Rumänien, Ungarn, zur Slowa­kei sowie zur Türkei. Zum Schluß kündigte der Kö­nig eine Reihe von Maßnahmen auf verschiedenen Gebieten des innerpolitischen Lebens an.

Versprochen aber keine Hilfe.

In England wie in Amerika erhebt sich im­mer wieder großes Ge­schrei darüber, wie man den Sowjets am schnell­sten und wirksamsten hel­fen könnte. In Wirklich­keit weiß man dort ganz genau, daß die von den Bolschewisten dringend angeforderte Hilfe zu spät kommt und auch kaum in ausreichendem Maße erfolgen kann, und daß außerdem die Zu­fahrtswege viel zu lang sind, um das verspro­chene Material rechtzeitig zur Ostfront bringen zu können. Fast der gesamte Transport muß nämlich über die Weltmeere durch­geführt werden. Welch lange Wege hierbei zu­rückgelegt werden müssen, veranschaulicht unsere Karte. Zu den Seereisen kommt noch hinzu, daß das ganze Kriegsmate­rial an den Hafenplätzen umgeladen werden muß und dann noch viele Tage auf den Eisenbahnstrecken liegt. Im übrigen scheidet der Hafen von Wladiwostok wegen mangelnder Ver­ladeeinrichtung und ebenso in kurzer Zeit der Hafen von Archangelsk wegen vollständiger Vereisung teil­weise aus. So bleibt nur noch der Weg über Iran. Aber auch hier gibt es große Schwierigkeiten, denn die Eisenbahnverhältnisse sind dort nicht sehr günstig.

Alle Versprechungen auf Hilfe stehen deshalb für die Sowjets zunächst auf dem Papier. Sie unter­scheiden sich nicht von den vielen anderen Ver­sprechungen, die im Laufe der Kriegsjahre von den Engländern gemacht morden sind. Die Sowjets roer= den sich davon noch reichlich überzeugen können. (Scherl-Bilderdienst-M.)

vois geleiten und daß die Geschützmannschaften auf den Handelsschiffenauf Sicht" schössen, jedoch nicht offensiv vorgehen würden.

Neue britische Gebietsabtretungen an die USA?

Stockholm, 29.Okt.-(DNB. Funkspruch.) Der Ausverkauf des britischen Empire scheint noch nicht abgeschlossen zu sein. Nach einer Meldung Reuters weigerte sich der U8A.-Außen- minifter auf einer Pressekonferenz bezeichnender­weise, eine Frage zu beantworten, ob England auf Grund des Pacht- und Leihgesetzes weitere Luft - und Marinestützpunkte abtreten werde. Hüll erklärte jedoch, Einzelheiten der britisch- nordamerikanischen Vereinbarung über die Abtre­tungen würden derzeit noch besprochen, und et könne daher über die endgültigen Abmachungen noch nichts faaen. Immerhin dürfe die Möglichkeit wei­terer Abtretungen britischen Gebie­tes an die USA. nicht ausgeschlossen fein ange­

sichts der soeben erst von Roosevelt vollzogenen Neu­bewilligung weiterer sechs Milliarden Dollar für die Englandhilfe.

Rückzug der Sowjets aus Iran.

Genf, 28. Oktober. (Europapreß.) Als Sensation wird in hiesigen politischen Kreisen die Nachricht aufgenommen, daß die Sowjetunion ihre Truppen aus dem Iran zurückziehen wird. Die erste Meldung darüber gab der diploma­tische Korrespondent desDaily Telegraph", der schrieb:Man rechnet damit, daß der demnächst zwischen der iranischen Regierung einerseits und der sowjetischen und britischen Regierung anderseits ab­zuschließende Vertrag nach dem Vorbild des eng­lisch-ägyptischen Vertrages abgefaßt sein wird. Die größte Bedeutung des Vertrages besteht im Rück­zug der Sowjettruppen."

Nach Berichten aus London wird die Ankündigung des Rückzuges der Sowjets aus dem Iran als das sowjetische Eingeständnis einer wachsenden Schwäche der roten Widerstandsmöglichkeiten empfunden.

Der Kulturfilm begnügte sich lange Zeit damit, in feinen Erzeugnissen auf den verschiedenen Ge­bieten von Wissenschaft und Technik möglichst natur­getreue und mit zunehmenden Mitteln der Technik in immer mehr verfeinerter Form photographierte Bewegung unter dem Gesichtspunkt eines überge­ordneten Themas zu bringen. Diese Beschränkung des Thematischen würde zur Sterilität geführt haben, wenn nicht, angeregt durch die eben ange­deutete allgemeine günstige Entwicklung, der Kreis der Themen sich immer mehr von dem rein Wissen­schaftlich-Sachlichen zum Dokumentarischen und dar­über hinaus zumKultur-Dokument" ent» wickelt hätte. Das thematische Problem des Kultur­films heißt nicht mehr beziehungsweise nicht mehr ausschließlich photographierte Bewegung, sondern umfaßt das mit der Kinokamera eingefangene Leben, nicht nur der Steine, Tiere und Pflanzen, sondern das Leben des Menschen als Einzelindi­viduum, in der Familie und im Beruf, und vor allen Dingen die wichtigen und entscheidenden Dinge im Leben der Völker, vornehmlich im Leben des deutschen Volkes. Das Spitzenproblem nach der Themaseite hin ist die Zeitnähe des Kulturfilms.

*

Der Kulturfilm kann und darf nicht mehr wie früher so oft improvisiert werden und aus dem Stegreif entstehen, sondern er muß ebenso wie der Spielfilm nach der dramaturgischen und Manuskript- Seite hin bestens unterbaut sein. Die Aufnahme- testnik darf sich bei aller Wichtigkeit der Naturtreue, besonders -des wissenschaftlichen Films, nicht mit einer photographisch sauberen Registrierung der Bewegungsvorgänge begnügen, sondern muß in der Regie wie in der Kamerabetätigung die höchsten künstlerischen Maßstäbe anstreben und Ziele ver­folgen. Bei der Vertonung vollends muß die künst­lerische Seite gewisienhaft und sogar fanatisch weiterentwickelt werden (Musikbegleitung! Sprecher und Sprechtechnik! Dialoge! Mischungen!).

*

Die Filmtechnik ist das A und O der Weiter­entwicklung des Kulturfilms. Jede neue Verbesse­rung, sei es aVf dem Gebiete des Rohfilms, des Kamerabaues oder der Linsenfabrikation, haben je­weils große Und manchmal ganz ungeahnte neue Gebiete des Kulturfilmschaffens erschlossen (zum Beispiel Jnsektenfilme, Lebensbilder von sogenann­ten Dämmerungs- und Nachttieren, Wildbelauschun­gen mit Tele-Objektiven, Unterwassersilme usw.).

Nach der großen Bereicherung, bifc der Tonfilm (natürliche Geräusche, Tierlaute, Sprache und Ge­sang exotischer Völkerschaften, erläuternder, mit dem Bildgeschehen synchroner Begleitvortrag) für den Kulturfilm brachte, ist das aktuellste filmtechnische Problem für den Kulturfilm der F a r b e n f i l m. Auf diesem Gebiet ist der Kulturfilm, wie oft schon vorher auch auf anderen filmtechnischen Gebieten, in vielfacher Hinsicht als Schrittmacher für den Spielfilm zu bewerten.- Die technische Entwicklung des Farbfilms in Deutschland insbesondere hat neuerdings Resultate (Plastik und -Tiefenschärfe neben Naturtreue der .einzelnen Farben) gezeitigt, die für den Kulturfilm eine neue, in diesem Aus­maße nicht vorausgesehene und hochwillkommene Erweiterung der zu bearbeitenden Themen ge­bracht hat.

Oer großeRommele".

Ein Jugenderlebnis von Max Krauch.

Es war in der zweiten Hälfte des ersten Jahr­zehnts nach der Jahrhundertwende in der schwä­bischen Stadt Aalen in Württemberg, die wunder­schön am Nordabhang der Alb gelegen ist, da, wo die Aal in den Kocher fließt. Schon feit Wochen war im Realgymnasium ein mehr ober weniger geheim­nisvolles Raunen. Es sollte einFlieger" gebaut werden.

Das war etwas ganz Neues. Damals war das Auto noch eine Seltenheit, und es gab Jungens, die die Nummer von jedem Auto aufschrieben, das sie sahen, und stolz waren, wenn sie zwanzig ver­schiedene hatten. Das Autofahren war eine Kunst, nicht wegen des Führerscheins und der Verkehrs­vorschriften, sondern weil der Motor oft Mucken hatte und einfach stehenblieb. Das bekannte Witz­bild, wie zwei Pferde oder Ochsen einSchnauferi" abschleppten, konnte man damals öfters in natura sehen. Und nun gar ein Flieger! Gesehen hatte noch keiner einen; wir hatten nur Erfahrung im Bau von Drachen

Die Idee ging aus von einem jungen Studenten der Technischen Hochschule, und es handelte sich um einen Gleitflieger. Viele von uns Pennälern taten die ganze Sache ab mitverrückt". Aber von allen Klassen fanden sich diejenigen, die sich für so etwas

Oer Führer empfing türkische Generale.

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des durch einen Volltreffer auf bas Kriegsschiff ein» zuleiten. Enbe September starb er in Erfüllung sei­nes soldatischen Lebens den Heldentod.

Japan und -er deutsch-sowjetische Knez

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hat er zwei feindliche Zerstörer vernichtet. Im Oft« . feldzug hat Hauptmann Steen als Staffelkapitän 1 und als Gruppenkommandeur in unermüdlichem Einsatz die Kette seiner großen Erfolge fortgesetzt. Die äußeren Erfolge der unter feiner Führung stehenden Sturzkampfgruppe belaufen sich auf de Zerstörung und Vernichtung von 25 Panzern, 215 Kraftfahrzeugen, 153 bewaffneten Fahrzeugen/ R Brücken, 21 Batterien, 20 Eisenbahnstrecken, via Panzerwerken, acht Eisenbahnzügen und drei Par- zerzügen. Die Krönung seines heldenhaften Einsatzes war die schwere Beschädigung eines sowjetischen I; Schlachtschiffes im Finnischen Meerbusen. Trotz ur« günstiger Wetterlage gelang es ihm, das Schiff aus-j zumachen und das Vernichtungswerk feines Verban-

Aus dem Führerh aup tquartier, 28. Oktober. (DNB.) Der Führer und Oberste Br« fehlshaber der Wehrmacht empfing in seinem Haupte quartier die türkischen.Generale Ali Fuad Er, den und Hueseyn Erkileet. Die hohen tür« kischen Offiziere kehren von einer Besichtigungsreisk an her Ostfront zurück, die ihnen ein eindrucfsDoffet, ] Bild über Leistung und Erfolge der deutschen Trust-1 pen und ihrer Verbündeten gab. Außerdem ftattelen die türkischen Generale dem Oberbefehlshaber ds! Heeres, Generalfeldmarschall von Brauchitsch, und dem Chef des Oberkommandos, Generalfev- marschall Keitel, Besuche ab.

Glückwünsche des Führers zum türkischen Nationaltag.

Berlin, 29. Oktober. (DNB. Funkspruch.) D« Führer hat dem Präsidenten der tüiil kischen Republik anläßlich des türkischen Ni» tionaltages drahtlich seine Glückwünsche über« I mittelt.

Das Ritterkreuz.

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Berlin, 28. Okt. (DNB.) Der Führer unb I r>-. Oberste Befehlshaber der, Wehrmacht verlieh auf T- wie Vorschlag des Oberbefehlshabers der ßuftmaffe, Reichsmarschall Göring, das Ritterkreuz des! Eisernen Kreuzes an Hauptmann Steen, Grup­penkommandeur in einem Sturzkampfgeschwader. Hauptmann Emst-Siegfried Steen, am 25.9.1912 | s^e, in Kiel geboren, hatte als Staffelkapitän unb später als Kommandeur einer Sturzkampfgruvpe! auf allen Kriegsschauplätzen außergewöhnliche Was- | fentaten vollbracht. Im Einsatz gegen England ge- > lang es ihm, einen schweren Kreuzer von 10 00) Tonnen zu versenken und einen weiteren Kreuzer; schwer zu beschädigen. Auch im Kampf gegen Ären

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In Nordafrika kein besonderes Ereignis ar den Fronten zu Lande. Die feindliche Luftwaffe überflog Bengasi und warf eine Anzahl vor Bomben, die zum Teil ins Meer und zum Teil auf den Markt und auf das Stadtviertel der Araber fielen. Einige Häuser wurden beschädigt. Unter der Bevölkerung find drei Opfer und 12 Verletzte z« beklagen.

In Ostafrika lebhafte Grfunbungstätigfeii unserer vorgeschobenen Abteilungen an den Fronten von Gondar.

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Tokio, 28. Okt. (Europapreß.)Man sollte nicht vergessen, daß Japan gegen Schluß de; deutsch-sowjetischen Krieges eine Rolle z« spielen hat", erklärte der Vizepräsident des Ab­geordnetenhauses, Jchiro K i y o s e, in der Tokioter ZeitungNichi Nichi". Der Artikel bringt die all­gemein verbreitete Auffassung zum Ausdruck, daz Japan sich rechtzeitig einschalten müsse. Interessant im Zusammenhang mit den japanisch-sowjetischen Verhältnis ist die Feststellun.g

Das Sägewerk war wichtig; denn dort betonter wir bie tannenen Vierkanthölzer, die wir zum Bar der Rahmen für die Tragflächen benötigten. muß hier noch sagen, daß alles mit den einfachste» Mitteln gemacht werden mußte. Geld hatten wir fast keines, und wir wärest oft froh, wenn wit Nägel kaufen konnten. Berechnungen über Festig' feit unb dergleichen gab es auch nicht; es mußte einfach alles ausprobiert werben. Waren also z. A. bie Gleitflächen zu breit, so wurden sie, bis~ su überspannt waren, zu schwer unb senkten sich übel bas Fahrgestell herab, bas aus ben Näbern einte Fahrrabes gebaut war. Also mußten sie üerfüry werben.

Endlich aber, nach vielen mißglückten Versuchen, nach vielen Enttäuschungen unb Rückschlägen war te so weit, baß wir unserenFlieger" ben Berg zum Lcmgert hochschieben konnten, ohne baß irgenb etwa* gebrochen wäre. Wir hatten einen Hang aufr- gesucht, nicht zu steil unb nicht.zu flach; einer setzte sich hinein, bie anderen schoben an, und dann gwik es den Abhang hinunter. Wenn sich der Flieger einige Meter vom Boden hob und frei schwebte, war bei uns bie Freube sehr groß. Meistens ging aber etwas zu Bruch, fei es beim Wiederauffetzen au.' ben Boden, fei es, baß bie Unebenheiten^bes Bodens zu groß waren oder der Flieger auf dienerte tippte

Wir reparierten und verbesserten unentwegt, uni dann war es mal wieder so weit: Dergroße" Rammele (im Gegensatz zu seinem jüngeren Gruber durfte einsteigen, wir schoben an, unb bann schwebt''' ber Flieger, da der Wind günstig war, 30 bis M Meter frei in der Luft. Wir brüllten Hurrah uni waren begeistert. Als wir unten ankamen, woM Rbmmele nicht gleich aussteigen; er hatte sich burl das Gehoppel beim Wiederaufsetzen in einen Nagv gesetzt, der nicht umgebogen morden war. Passiv war weiter nichts, da der Nagel noch neu wgr. Den damaligeRammele" war der heute berühmt« Afrika-General Rommel.

Wir haben weitergebaut unb verbessert, ander« haben dasselbe getan. Etwas wehmüüg erinnert man sich heute der Bemühungen jener Zeiten, aus denen mit sich nach etlichen 30 Jahren unsere einzig' artige Luftwaffe entwickelt hat, deren Taten bes ganzen Welt Bewunderung abzwinggn.

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interessierten, auf bem Bauplatz ein, ber am Rand-e jjZ ber Stadt zwischen einem Sägewerk unb einer i . Brauerei gelegen war.

Kiyvses, baß nach bem Zusammenbruch bes Hauplt- ; ' W wiberstanbes bes Sowjetheeres unb dem Uebergano ! f1 - tr-ß : -e--? - - i w.

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Zum bloßen Kleinkriegdie Sowjetunion nicht mehi die gleiche wie in der Vergangenheit ist."

Das gesteigerte Interesse Japans an der Entwiiß. lung des europäischen Krieges fand feinen Slusdrui! darin, daß das Kabinett vor feiner Sitzung am Dienstag einen Vortrag bes Generalmajors Aka > moto und bes Kapitäns zur See N a k a d o über die europäische Kriegslage anhörte.

Kleine politische Nachrichten.

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