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Mittwoch. 24 Oktober 1941

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Gießener Anzeiger

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ilau heute kaum denkbar. Daß rein zeitlich die

ibioien; lass des Vormarsches gegen die Kapitale des Bol- is 1g M-ismus mit den Tagen zusammenfallen, in ' I . FIX Xaf ffürtrlrk nut 711wi 90 Ql)nfa tnhrl

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die begeisterte Menge:

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Linser Vormarsch im Donezgebiet

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wird nicht ausbleiben, was die 3 u

Charkow nach der Eroberung durch dle deutscheu Truppen.

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im Kanalgebiet gestrigen Tage

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Bombenwurf schwer beschädigt.

Vor der holländischen Küste und verlor die britische Luftwaffe am 13 Flugzeuge.

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91 o m, 28. Oktober 1941.

ne den Marsch auf Rom, so hört man in diesen n überall in Italien, wäre der Marsch auf

Deutsche Truppen in Kramatorskaja

Eine der größten Kampfwagenfabriken für die Sowjets verloren.

. r .int eine deutsche Reiterspitze, die in C h a r k o w einzieht. Rechts und links erkennt man Äch d^e Rest« von Barrikaden. (PK.-Ausnahme: Kriegsberichter Schmidt. Scherl-BUderdrenst-M.)

smus mit den Tagen zusammenfallen, in i sich der Marsch auf Rom zum 20. Male jährt, int daher dem ganzen italienischen Volke als

Elektroindustrie ist neben den fast völlig brachlie­genden Werken in Moskau und Leningrad nunmehr 'bie sowjetische Elektroindustrie so gut wie vollständig ausgefallen. .

Aehnliche Feststellungen kann man für andere Produktionsgebiete der Schwerindustrie, also für den Traktoren-, Lokornotiv- und Waggonbau, sowie für die Maschinen- und die gesamte Rüstungsindu­strie der Sowjetunion treffen, da man schon jetzt fast das gesamte Donezbecken als ver- loren für die Bolschewisten ansehen muß. Dre-iviertel der gesamten industriellen Leistungs­fähigkeit und weit über die Hälfte der rüstungsfähi­gen Rohstoffproduktion ist den Sowjets mit dent Ausfall der Arbeitsmöglichkeit von Leningrad, Mos»

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und dem Donezbecken verloren gegangen.

Deutsche Lustwaffe in stärkster Tätigkeit.

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beweisen wird.

Italien im Zeichen d-s Marsches auf Nom.

Lokomotiven. Dor allem aber stellen sie zusammen mit anderen Betrieben in Kramatorskaja ein- stungszentrum dar. Geschütze und Munition wurden hier hergestellt.

Man sieht an Kramatorskaja, wie die gesamte Industrie des Donezbeckens in erster Linie der R ü - st u n g zu dienen hatte. Dies bewies auch schon das vor einigen Tagen den Sowjets entrissene Char­kow , die größte Industriestadt der Ukraine. Die Elektroindustrie, der Traktoren-, Waggon- und Lo- komotivbau, sowie die Panzerwagenproduktion, nah­men hier die führende Stellung ein. Zwei große Elektrofabriken mit je 16 000 Arbeitern und eine ebenso große Turbinenfabrik stellten neben den Mos­kauer und Leningrader Werken ein Drittel der sow­jetischen Elektroindustrie dar. Mit dieser Charkower

das Hafengebiet von Kertsch und versenkte dabei ein Handelsschiff von 3000 VRT.

Ostwärts Great Zarmouth versenkten Kampfflugzeuge bei Tage aus einem Geleilzug her­aus zwei feindliche Handelsschiffe mit zusammen 11 000 VRT. Lin weiterer großer Frachter wurde in der letzten Tiacht ostwärts V r i d l i n g l o n durch

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De ssebe-m oeiiirs. ? Gotsdi.

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SlfäiS' Loew.

Das XX. Jahr.

Von unserem Py-Korrespondenten.

kampfflugzeuge britische Vunkerstellungen Tobruk.

Der Feind flog nicht in das Reichsgebiet ein.

Oer Webrmachtbericht.

DRV. Aus dem Führerhauptquartler, 28. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Im Donezbecken wird die Verfolgung des weichenden Feindes fortgesetzt. Deutsche Truppen drangen gestern in Kramatorskaja ein. Die Sowjetunion hat damit eine ihrer größten Kampf­wagenfabriken verloren. Weitere wichtige Industrie- orte wurden durch ungarische Verbände genommen.

Auch an der übrigen Front sind die Operationen im Fortschreilen.

Die Luftwaffe bombardierte mit guter Wirkung

Beilagen:

L-i ffener ^nmilienblättei gnun imBild DieScholle

Bezugspreis:

r'inatlidh.. NM 1.80

PuieUgebübr.. ,, -.25 £io ve> '.hidnerf ehernen gir einzelnen Wummern mrioe böberer Gewalt S^tnvredmnirhluü 2251 ntnamcbriit:Anzetger" t'ffbe 1l6^r>rantUM

Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8'/, Uhr desBorm,ttagS

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Nachlässe:

Wiederholung Malsta^el l Abicblüüe Mengenuanel B Plavvor'chnfl töorbenae Bereinbarnng ) 25X mehr

I? Proben, die gemacht wurden, gaben rasch Beweis für die Güte der Wahl. Aus dem Ge­ber Gemeinsamkeit der beiden Revolutionen ,chs die Freundschaft zwischen Füh- ir u n b Duce, zwischen Volk und Volk, jr.er wieder sehen die politischen und militärischen icklungen Deutschland und Italien mst sponta- velbstverständlichkeit auf Der gleichen Seite oder, >s daraus ankam, Seite an Seite. Seit vor Jahr Italien den ersten Erinnerunastaa an te Marsch auf Rom unter Kriegsverhältnissen ., hat sich hieran nicht nur nichts geänd-rt; Gegenteil: die Zusammenarbeit der beiden Döl- fat sich das bewies erst dieser Tage wieder Besuch des Reichsministers Funk in Rom in den Bereich der Wirtschaft ausgedehnt. An Planung der euroväischen Zukuntt arbeiten Ber- Rom gemeinsam mit der gleichen Ueberle- 'it, der gleichen Planmäßigkeit, mit der der fäismus nach dem Mar/ch auf Rom, der Ratio­nalismus nach der Machtirbernabme an der ft der eigenen Völker gebaut und gearbeitet

|g, Jahrgang llr. 257

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ri Mittag hat der Duce das Direktonum Der Müschen Partei empfangen, das ihm die für [ 20. Jahr der faschistischen Zeitrechnung ver- Me Mitgliedskarte der Partei Rr. 1 überreichte. [< ner Ansprache gab der Sekretär der Faschistl- [n Partei der unbedingten Siegeszuversicht oe Mimischen Volkes Ausdruck. Der Sieg, so betonte iverde Ätalien Macht und der Welt em neues

1Hnroeifunq für die SufunH noch mehr als ein jtann der Gegenwart. Als die S'-dler ihre Arveit lernen, rechneten sie damit, daß bis #u_ diesem I stK'n Schritt die donnelte Zeit vergehen wurde als Eidlich vergangen ist. v ,

Hit Tieot über dem 20 Jahrestag des Manches ^ntn nicht nur die ftärte der Zeit, die ^nchebruna fordert, sondern auch der Gl 'M z, rre^bore B-weis des Erreichten und die Ge- [ hlr den Erfolg der Zukuntt. die S'ch-rhett k« Sieges, der alle Opfer als nicht umsonst ge-

Die Besetzung des Donezbeckens durch deutsche und italienische, sowie ungarische Truppen schreitet täglich fort. Rach Stalmo ist letzt auch Kramatorskaja besonders genannt wor­den Diese Stadt von etwa rund 100 000 Einwoh­nern im Nordosten des Industriegebietes an der Bahnstrecke nad) Charkow versinnbildlicht gleichsam die gesamte Industrie des Donezbeckens. hier wurde vor allem die Schwerindustrie konzentriert. Die größten Werke, die schon mit ihren Namen die be- sonderen Rüstungsaufgaben ihrer Produktion bewei­sen sie heißen Stalin, Kirow und Kuibischew sind mit Hochöfen und Walzabteilungen ausgestattet, o daß sie jede Art von Eisenstahl herzustellen ver­mögen. Sie besitzen auch Abteilungen für den Bau von Werkzeugmaschinen, Traktoren, Autos und

»ielversprechendes und bedeutungsvolles Zusam- effen.

r Marsch auf Rom war der erste sichtbare und bare Erfolg des Protestes der Faschisten gegen okratie und Bolschewismus. Der Marsch auf tau ist der Vorstoß der jungen Völker Europas die Weltzentrale des roten Unheils, wie der pf gegen England den Kampf gegen die Pluto- in seine entscheidende Phase rückt. Was sich ilde des Marsches auf Rom als Gegenstand der nschaulichen Auseinandersetzung in Italien dar­ist Gegenstand des gleichen Kampfes, der heute Dem Lande, zur See und in der Luft mit der :e ausgetragen wird.

e Quellen der beiden revolutionären Vorgänge n, auch bas unterstreicht man hier, in Ver­les. Damals Haven die Mächte, mit denen für die Italien gekämpft hatte, auch die Italien chten Versprechungen, wie so viele andere, chen und das Land mit leeren Händen dastehen . Was Italien dabei gewann, war die plötzlich nklare Erkenntnis von dem tatsächlichen Wert Bundesgenossen sowie die Einsicht, daß end- g ein anderer Weg beschritten werden müßte. !>er Stelle dieses neuen Weges steht nach einer rtherten inneren Auseinandersetzung der Meilen- jßir des 2 8. Oktober.

1 Jahre lang hat seitdem Italien die Schlacht, diplomatische und politische wie die der Waffen, agen, bie man damals als fast unvermeidlich ussehen mußte. Aber die Wahl war nicht von i>n getroffen worden, die nicht sehen wollten, M nicht zu übersehen, war, noch von Leuten, die o n holden Illusionen über die Absichten und die chkeit des schon damals sich abzeichnenden Mkratisch-bolschewistischen Blocks wiegten. Die Ni ner, die den Marsch auf Rom anführten, wuß- M genau, daß sie den Kampf wählten statt des Mveichens: sie wählten den Kampf um das Im- Mm, den Kampf in Spanien, den Kampf in Mlofrika, im Mettelmeer und in der Sowjetunion. R? wählten aber auch in der entscheidenden Mide entschlossen die festeste, zuverlässigste und MchÜtterlichste Freundschaft, die in Europa zu ir-i i war, die d e u t s ch e. Der Glaube an die Not- Micckeif her nationalen Revolution vermittelte :BM Berftnnönis für die nationalsozialistische Revo- 11 rin in Deutschland. Man hatte ein sehr scharfes 'jHifli dafür bekommen, ob ein Freund etwas wert bar ober nicht. Man war mit dem Betrug von InUlles vor Augen nicht gesonnen, noch einmal die hl idschast einzugehen, bei der man selber der irne der Gebenden war.

Roosevelt Weltlügnee 2lr.l.

Von unserer Berliner Schristleitung.

Wieder einmal hat Franklin Delano Roose­velt eine Rede gehalten, um die widerstrebende USA. in den Kriea zu führen. Auch diese neueste Leistung dieses Präsidenten ist ein so tolles, wahn­witziges Gewebe von Fälschungen und Lügen, daß ich jedes vernunftbegabte Wesen an den Kopf fassen mb fragen muß, ob es wohl ein direkt Verrückter abriziert habe. Nach Roosevelts neuesten Leistungen gibt es nur eine Methode, die Amerikaner wirklich aus tiefstem Grunde zu bedauern, daß sie einen olchen Mann an die Spitze ihrer Staaten gestellt haben.

Es ist geradezu Wahnwitz, was Roosevelt seinem Volk vorgaukelte. Es ist zu plump, als daß es ernsthaft genommen werden könnte, wenn nicht Roosevelt sich mit der Miene eines biederen Kriegs­hetzers hinstellte und versicherte, die Tatsachen seien ernst. Nämlich die, daß Adolf Hitler ganz Amerika aufteilen wolle, und zweitens, daß der National­sozialismus alle Religionen abschaffen wolle. Frei und frech lügt Roosevelt, die Regierung Hitlers habe eine Gepeimkarte angefertigt, und er sei der glück­liche Besitzer einer dieser Karten. Sie sehe vor, Süd­amerika und einen Teil Zentralamerikas so zu organisieren, wie Hitler sich diese Organisation denke. Die vierzehn verschiedenen Länder Zenttal- und Ibero-Amerikas sollten ausgelöscht werden, an Stelle von 14 sollten nur 5 Länder übrigbleiben, und einer dieser Marionettenstaaten schlösse die Republik Panama mit ein, er bedrohe also die USA. selbst. Nun ist es Tatsache, daß Roosevelt feit langem unter seinen unzähligen fixen Ideen die Idee hat, die bösen Deutschen wollten ganz Südamerika schlucken, und deshalb hat Roosevelt Südamerika an die Kandare des Dollarimperialismus zu nehmen versucht. Aber was Roosevelt mit Süd­amerika plant, das wird frech und in geradezu un­geheuerlicher Weise Adolf Hitler unterschoben, der für ein neues Europa kämpft und mit dieser Neu­ordnung gewiß für sein Leben ausgefüllt ist. Wir erklären, daß diese Rooseveltsche Infamie die denk­bar schmutzigste ist, die eia Mensch, der behauptet, ein Staatsmann zu sein, jemals erfunden hat. Wir leugnen nicht ab, wir sind erhaben über den Ver­dacht, solche wahnwitzigen Pläne auszuhecken. Aber daß Roosevelt, um sein Volk in den Krieg zu führen, zu derart erbärmlichen jüdischen Mitteln greift, be­weist, welchen Ungeistes er ist.

Die zweite Sache überbietet, wenn es überhaupt möglich ist, das Greuelmärchen von der Naziauf­teilung Süd- und Msttelamrikas noch an Tollheit. Roosevelt behauptet nämlich, für den Fall eines deutschen Sieges hätten dieNazis um Hitler" einen Plan entworfen, der auf nicht mehr und nicht

Zeitalter der Gerechtigkeit geben. In feiner Ant­wort forderte der Duce alle Faschisten auf, dafür zu orgen, daß jedermann sich seiner Aufgaben und einer Pflichten bewußt sei, die ihm durch diese in der Geschichte Italiens und Europas entscheidende Zeit auferlegt würden.

Die Einweihung der Weihestätte am Palazzo Littoria in Anwesenheit des vom Gauleiter der AO. der NSDAP., Staatssekretär Bohle, des Sekre­tärs der Faschistischen Partei Minister Serena, und höchster Zivil- und Militärpersonen gegleiteten Duce gestaltete sich zu einem Festakt des' ganzen Volkes. In Begleitung von Gauleiter Bohle schritt Mussolini die Front der Ehrenformationen ab und begab sich zum Ehrenmal, wo er einen Lor­beerkranz mederleate. Gauleiter Bohle legte im Namen der NSDAP, ebenfalls einen mit dem Hakenkreuz geschmückten Kranz nieder - Nach dem Abschluß der Kundgebung zoa der Duce Gauleiter Bohle in ein längeres Gespräch, während die Volksmenge abwechselnd in Hochrufe auf den Duce und Hitler ausbrach.

Nach der Einweihung neuer Parteisitze der faschistischen Bezirksgruppen fanden am Nachmittag auf allen Hauptplätzen der Stadt Volksversamm­lungen statt, auf denen von den Rednern die ge­schichtliche Größe dieses Ehrentages gewürdigt wurde. Auch in allen übrigen Städten und Ort­schaften hatte sich die Bevölkerung zu erhebenden Kundgebungen eingefunden, um dem Duce neuerlich ihre rückhaltlose Verbundenheit und Verehrung dar­zubringen.

Den Höhepunkt der Feiern bildete am Diens­tagabend eine gewaltige Kundgebung auf der Piazza Venezia. ZehNtausende von Schwarzhem- ben strömten unter Absingen nationaler Hymnen und der Kampflieder der Revolution nach der Piazza Venezia, die sich kurz nach 17 Uhr in ein wogendes Menschenmeer verwandelt hatte., Auf die wieder und wieder erschallenden Duce-Rufe er­schien Mussolini auf dem historischen Balkon des Palazzo Venezia und richtete folgende Worte

Berlin, 28. Dh. (DNB.) Heftige Angriffe der deutschen Luftwaffe richteten sich am 27.10. wieder gegen sowjetische Verteidigungsanlagen und Feld­stellungen im S ü d t e i l der O st f r o n t. Kamps- und Sturzkampfflugzeuge vernichteten auf einem engen Kampfabschnitt eine sowjetische Batterie­stellung, vier Feld- und drei Flakgeschütze gänzlich und setzten zwei Batterien außer Gefecht. Mit Bomben und Bordwaffen wurden Fahrzeugkolonnen im Tiefflug angegriffen, die abgeworfenen Bomben versprengten sowjetische Kolonnen und zerstörten mehr als sechzig Fahrzeuge. Bei einem Angriff auf ein sowjetisches Feldlager gerieten die Hütten und Baracken in Brand und wurden vollkommen ver­nichtet.

Im mittleren Frontabschnitt wurden starke Verbände der deutschen Luftwaffe in dem Ringen um Moskau eingesetzt. Die Derteidi- aungslinien der Bolschewisten wurden von Sturz» kam'pfflugzerigen angegriffen und schwer bombar­diert. Zahlreiche Feldstellungen, Panzer- und Trup- penanfammlungen wurden von Verbänden der deut, schen Luftwaffe mit Bomben und Bordwaffen be­kämpft, wobei die Sowjets schwere Verluste erlitten. In den hinter den bolschewistischen Frontlinien ge­legenen ' ^Räumen unterbanden deutsche Flugzeuge durch Bombenabwürfe an vielen Stellen den Nach, schub der Sowjets. _220 Fahrzeuge, 12 Panzer, 4 Geschütze, 10 Schlauchboote wurden zerstört. Zwei Batterien der Sowjets, die einen wichtigen Abschnitt beherrschten, wurden zum Schweigen gebracht. Bei Angriffen auf bas sowjetische Eisenbahnnetz wurden sieben Hauptlinien unterbrochen, zwei Züge und acht Lokomotiven zerstört, 29 Züge beschädigt, da­von 12 zum Teil in Brand geschossen, so daß mit i^rer Vernichtung zu rechnen ist. Sieben Bahnhöfe wurden zertrümmert, Lager- und Vorratsschuppen wurden eingedrückt ober in Brand gesetzt. Eine wich­tige Eisenbahnbrücke konnte durch Bombenoolltteffer zum Einsturz gebracht werden.

Auch im Kampfgebiet um Leningrad bom­bardierten deutsche Kampfflugzeuge mehrere Eisen­bahnzüge, so daß eine Anzahl Waggons zerstört wurde.

Im Norden der Front wurde die Murmansk. Bahn wieder an mehreren Stellen durch Volltreffer wirtsam unterbrochen.

Kameraden! Ihr seid gekommen, um das Herauf- fteigen des neuen Jahres, des XX. Jahres der fa­schistischen Zeitrechnung, zu begrüßen. Wir gehen ihm mit unbezwingbarem Mut entgegen, mit fel­senfestem Glauben und mit der tiefen Überzeu­gung, daß das Volk, eng geschart um das Liktoren- bündel, in jedem Falle auf der Höhe seiner Tradi­tion und der Ausgaben seiner Zukunft gewachsen und deshalb des Sieges würdig ist. Der Bolschewismus, gegen den wir vor nunmehr 20 Jahren die ersten Schlachten schlugen, liegt bereits, von den Waffen des verbündeten Deutschlands, von unseren Waffen und denen der jungen verbündeten Völker mitten ins Herz getroffen, im Todeskampf (langanhaltende stürmische Heilrufe auf den Füh­rer und den Duce) und wartet auf die Hilfe feiner europäischen und amerikanischen Alliierten (Zisch- und Pfei^konzert). Die Koalition der frechen ego­istischen Anmaßungen wird durch die Kräfte der Revolution zerschlagen werden. Weder Churchill noch die anderen Verschwörer werden unseren Vor­marsch aufhalten können. Wir stoßen durch!"

Nicht endenwollende Ovationen begrüßten diese Worte des Duce, der sich wiederholt cyif dem Bal­kon zeigen mußte.

Glückwünsche des Führers.

Berlin, 28. Okt. (DNB.) Der Führer hat anläßlich des Jahrestages des Marsches auf Rom Seiner Majestät dem König von Italien und Albanien, Kaiser von Aethiopien nachstehendes Glückwunschtelegramm übersandt:Am heutigen Tage der Erinnerung an eine bedeutungs­volle Wende in der geschichtlichen Ent­wicklung Italiens gedenke ich Eurer Majestät mit den herzlichsten Wünschen für Ihr persönliches Wohlergehen und eine glückliche Zukunft der ver- bünbeten italienischen Nation. Adolf Hitler."

Gleichzeitig hat der Führer dem Duce nachstehen­des Telegramm gesandt:Zum Jahrestag des Mar­sches auf Rom gedenke ich Ihrer, Duce, mit meinen herzlichsten Wünschen für Ihr persönliches Wohl­ergehen und eine glückliche Zukunft des faschistischen Italiens. Mit meinen Wün­schen vereinigen sich die Wünsche des ganzen deut­schen Volkes für das verbündete Italien im Kampf um den Sieg für ein neues Europa. In kamerad­schaftlicher Verbundenheit Adolf Hitler."

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28. Okt. (Europapreß.) Das italienische feierte am Dienstag den 19. Jahrestag T® fir Italien schicksalhaft gewordenen Marsches Df Rom, dem Markstein in der Swettausend- W .pyn Geschichte dieses Landes, der das Aue E . Gebrechliche vom zukunftsfroh aufschäumenden

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