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erkannten Kranken- und Säugllngspnegeschulen des baue» e__

W itere Auskunft durch da» Amt fQr Volkswohlfahrt, Gauleitung Hessen-Nassau, Darmstadt, Steubenplatz 17.

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nirben ausgewechselt, öfter noch die Gleisketten s>er, wie sie bürgerlich genannt werden, die Rau­

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Sinn: stärkste Waffengewalt ins Gelän-de zu en, das der anderen Truppe verschlossen bleibt, i! auch die best motorisierten sonstigen Einheiten in nicht vorstoßen können.

Die Panzerkommandeure denken nicht in Stra-

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cd aut, die wir knacken mußten. Aber glauben Sie ir, alle diese Nüsse waren nichts gegen die, die t manchmal hier im Osten zu knacken hatten.

Die Panzer fahren auf Straßen, sie fahren aber

n stählernen Herden an, wie sie. sich gefesselt fühl- tt. Wie ein Mann, der brüllen will und einen

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Ausbildung! 1Vi jährige Lernzeit, staatliche Prüfung, praktisches Jahr.

Fortbildung! Operation«-, Diät- Säuglingsschwester nsw.

Aufstiegsmöglichkeiten: Jnogsohwesternfübrerin. Oberschwester, Oberin.

Gehalt nach neuem Tarif.

haben. Da gehört eben nicht rauf, wer nicht per Flanke von allein raufkommt.

Die Panzer haben auch keine Türen. Man besteigt sie seitlich durch die Luken oder oben durch den Deckel. Besteigen? Man zwängt sich durch sie hinein. Männer von einem' bestimmten Brust­umfang an sind panzeruntauglich. Jeder Panzer­soldat ist ein halber Schlangenmensch. Und jeder ist ein halber Akrobat. Sie turnen auf ihrer nüchternen

Papierfabriken sowie Betriebe der Nahrungs- und Genußmittelindustrie.

Diese Aufzählung zeigt schon, daß die Industrie des Gebietes, wie sie im Zarenreich entwickelt wor­den war, wenig in die ausgesprochenen Rüstungs­pläne der Sowjets paßte. Eine Ausnahme machte nur Tula, wo sich seit Jahrhunderten auf Grund von Eisenvorkommen und der reichlichen Erzeugung von Holzkohle eine Waffenindustrie entwickelt hatte, welche sehr stark den Ausdehnungsdrang Moskaus in den vier Jahrhunderten zwischen 1300 und 1700 begünstigte. Aber auch hier wurde früher neben der Rüstungsindustrie für den unmittelbaren Eisenbe- darf der Zivilbevölkerung, ja sogar für Luxusbe­dürfnisse gearbeitet. Heute ist das ganz anders. Das Gebiet von Moskau hat ziemlich erhebliche Braun­kohlenvorkommen. Sie dienten zur Basis für die Errichtung von Kraftwerken, z. B. des zweitgrößten Kraftwerks der SowjetunionStalinogorsk" südlich von Tula. Andere Kraftwerke nutzen dieweiße Kohle" aus, sei es, daß die Wolga, Moskwa und Oka unmittelbar der Energiegewinnung nutzbar ge­macht worden sind, fei es, daß Staustufen der künst­lichen Wasserwege, z. B. des Moskau-Wolga-Ka- nals, angelegt wurden. So wurde eine gewisse De­zentralisierung erreicht, wobei ein Großteil der un­mittelbaren Waffenfabrikation nach Tula verlegt wurde, aber auch Motorenfabriken (neben der Mos­kauer Autoindustrie) in Gorki, dem früheren Rischni-Nowgorod, also schon jenseits des Moskauer Gebietes im verwaltungstechnischen Sinn aber noch in engem wirtschaftlichen Zusammenhang angelegt wurden.

die fortlaufenden Listen und Karteikarten her, al­phabetisch bis zum sechsten Buchstabe^ geordnet) die für das Auffinden der Namen das entscheidende Hilfsmittel sind.

Wird eine Urkunde für Versorgungszwecke ange­fordert, so wird eine Fotokopie von dem Original hergestellt. Die beiden Fotokopie-Automaten können täglich einige Tausend Abzüge herstellen. Die Hol- lerith-Maschinen ermöglichen es, in wenigen Tagen z. B. alle in der deutschen Armee seit Kriegsbeginn vorgekommenen Granatsplitterverwundungen am Daumen herauszusondern. In jeder Beziehung bie­tet das Archiv unmittelbare praktische Verwendungs­möglichkeiten.

Bei den Krankenblättern, die aus den Feldlaza­retten eingehen, sind die Angaben zuweilen lücken­haft, denn sie kommen ja aus dem Kampfgebiet, wo zunächst verbunden und Hilfe geleistet und dann erst geschrieben werden mußte. Die Kanonen donnerten über den Verbandplatz hin. Manchmal steht nur der Name und die Art der Verwundung da, aber schon das Geburtsdatum fehlt, und wie oft wiederholen sich die Namen. Bei den unvollständigen Blättern beginnt die mühselige Arbeit der Suchabteilung. Mit unendlicher Geduld wird hier tagein, tagaus gesucht; aber es ist ein schöner Lohrx der Arbeit, wenn dann doch ein Blatt gefunden werden kann, das für das Schicksal eines Verwundeten oder seiner Familie vielleicht entscheidend ist. Viele Anftagen lassen sich auch aus den Krankenbüchern der Truppen beant­worten.

In der medizinischen 2lbteiluna wird auf einem Laufzettel nach einem Zahlenschlüssel die Diagnose heraüsgeschrieden. Auch läßt sich so bezeichnen, ob eine Verwundung durch ein Infanteriegeschoß oder durch Granatsplitter verursacht wurde, und bei Un­fällen kann fesiaestellt werden, ob etwa ein Huf­schlag oder ein Autozusammenstoß oder was sonst die Schädigung hervorgeruien fyat, und welcher Art diese ist. In dieser Abteilung wirken neben vor- gebrldeten Soldaten und technischen Assistentinnen vor allem Medizinstudenten in den höheren Seme­stern. Die Auswertung ist nicht nur im Augenblick wichtig: das Ergebnis wird über das statistisch Er­faßbare hinaus der medizinischen Wissenschaft zu­gute kommen.

unbequemen Festung herum, daß einem Neuling das Atmen vergeht.

Bei gutem Wetter und auf friedlichem Marsch sitzt die Besatzung, der Fahrer ausgenommen, oben auf dem Panzer und sieht sich, vom hohen Roß sozusagen, die Gegend an. Die Männer halten sich dabei an unsichtbaren Griffen fest. Auch das wo- gendste Wogen bringt sie nicht aus ihrer Lage. Il)re Körper gehen automatisch mit dem Panzer mit, als wären sie ein Stück des Panzers selbst. Sie haben etwas von Seeleuten, die sich auch bei vollem Sturm an keiner Planke ihres purzelnden Schiffes festzuklammern brauchen. Und sie sind auch fo etwas wie seetüchtig. Nur Panzerneulinge müssen sich noch manchmal an die nicht vorhandene Reeling stellen.

Und auch das Geräusch der Panzermotoren hat etwas von Schiffen, die mitganzer Kraft voraus" fahren. Und um das Bild von der Schiffahrt voll­zumachen: die Luken eines Panzers sind die Schwe­stern der Bullaugen.

So find die Panzersoldaten die Seemänner zu Lande. Am vollendetsten sind sie es, wenn sie durchs mannshohe goldene Korn fahren. Dann lugen nur ihre Türme aus dem goldenen Spiegel wie die Türme unserer U-Boote aus der See. Im goldenen Korn sind die Panzer die U-Boote unseres Krieges zu Lande ...

Auch nach diesem Kriege werden sich, wie nach allen Kriegen, die Kameraden, die durch Dreck und Tod miteinander gegangen sind, alle einmal wieder­treffen, die vom Infanterieregiment Nr. soundso, die vom Kampfgeschwader soundso, die von der Flottille soundso ... und es werden sich vor allem wiedertreffen die Männer von den Panzern. In diesen winzigen Festungen sind Kameradschaften ge­wachsen, von deren Festigkeit und Verläßlichkeit niemand etwas ahnt. Man bedenke: da leben vier ober fünf ober sechs Mann seit zwei Jahren Krieg

jlnneo e. V. stellen laufend junge Mädel und Frauen im Alter von 18 bis 88 Jahren als Lernschwestern in den staatlich aa- ittea im übrigen Beicbsgebiet werden durch *die Beichsdienststeilen der Schwesternschaften Berlin W 62. Kurfürstenstraße 110. vermittelt

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Einsatz der Reichsbund-Schwester: .

Krankenhäuser. Sanatorien. Kinderkliniken. Mütter*. Säuglings- und Kinderheime und Krippen, vorbeu­gende Familienhilfe auf dem Lande, krankenpflege- rische Tätigkeit im Ausland. Werkschwestern.

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Unb war bann ein Wald zu Ende, waren auch ihe Fesseln gesprengt, da brachen sie aus den Stra- frn unb schaukelten wie im Tanz über das wege- lke Land. Dann waren sie wieder die schönsten Bil- Itr dieses Krieges...

Aber kam es einmal im Wald zum Kampf Pan- |tr gegen Panzer, stellten sich die tieichaft gut ge- lanten bolschewistischen Tanks einmal mitten im llwoldholz einer unserer Panzermassen, dann lö­st^ sich auch unsere Panzer von der Straße und [t gen quer m das Gehölz, dann gab es einen bpelten Kampf, einen gegen den Wald und einen ,.|t;en den Stahl, dann knickten ausgewachsene Kie- frn wie Geigenbögen. Was haben wir an zerfetzten Lildern gesehen! Als wären Taifune darüber weg- jitoben. Baumriesen, zerbrochen oder mit ganzem IWrrzelboden ausgehoben, dünneres Gehölz einfach pimalmt.

e, Banzer fahren überall, habe ich gesagt. Ich bin h einem Panzer beispielsweise einmal mitten durch rie Scheune gefahren. Nicht nur das eine Tor hin- M'ch unb durch das andere wieder hinaus, fon- pn durch die linke Seitenwand hinein und durch W rechte wieder hinaus. Es blieb uns keine andere k^hl, wenn wir den Auftrag, den wir zu fahren Paten, ausführen wollten. Links war Morast und fr Rechten war eine Brücke gesprengt, wir mußten »rch die Scheune. Wir erkundeten vorher zu Fuß, sie leer war. Sie war leer. Dann gab der Kom- Uicnbant durch das Kehlkopfmikrophon dem Fahrer Je: Befehl: Panzer marsch!

> der Panzer brach langsam durch die Wand, die Mze Scheune geriet ins Wanken, ein Teil des Ge- Mks stürzte auf den Panzer nieder, aber er mahlte |w unbeirrt weiter bis zur anderen Wand und stieg Mtüdiert aus ihr heraus wieder ins Freie.

! Einmal hielt unser Panzer, der von der Seite Pjl quer durch die Gärten, in ein Dorf gefahren pr, dicht vor einem Holzzaun, der als Gartenbe- MNzung gedacht war. Dorfbewohner, die das sahen, Mitten,' unser Panzer stoppte, weil er nicht ris- kpte über den Zaun wegzufahren. Sie sprangen K,BU, unb hoben den Zaun aus unb legten ihn zur Wke. Unser Kommandant dankte lächelnd, dann pi er den Befehl: Panzer marsch!

inb dann rollte unser Panzer genau quer auf ^mannshohe Steinmauer zu, die die andere Seite F Straße abgrenzte, und prasselnd mitten in sie ffain, um dann dahinter zu verschwinden. Durch I^-seitlichen Sehschlitz sah ich gerade noch bie oe- [toiren offenen Mäuler der Dauern. Einer hielt sich Hr Schädel, als ginge eben die Welt unter.

anzer fahren überall, habe ich gesagt, sie fah- I F1, himmelan und höllab, sie fahren über roten r^Dn und, wenn es fein muß, über Parkett. Manch- M.fahren sie sogar einfach geradezu...

F.frn Panzer ist der kompliziertest eingerichtete Wl-m, den ich kenne. Er ist eine Wunderstube mit psnb Dingen. Jeder Zoll Raum ist da genutzt, | P,C Millimeter Wand. Er kommt mir eher wie em »Moratorium vor, als wie eine Festung.

I ist ein kompliziertes Ding, und doch hat man

Sriewßstefndienst - Berat imd Schute fürs Ledes»

MM . Schwestern und Pflegerinnen e. V. stellen laufend ranire Mädel und Frauen im Aller von 18 bis 88 Jahren als Lernschwestern In den Staat

Die NS.-Schwesteroschaft und der RelthsbuBd der Freien^ AusbUdungwUtte - ------------ ---------------------

[ n bißchen weg von der Erde fo wenig ficht ii sie noch an.

Als mir noch durch die endlosen dicken, zuge­

Keine Wunde wird vergessen ' Das Zentralarchiv für Wehrmedizin.

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Die stählernen Herden.

Betrachtung über unsere Panzer.

Von Kriegsberichter Hans Huffzky.

Aktuelle Geographie

Das Gebiet von Moskau.

cid) quer über die Landkarte, sie fahren über d drei ^'.Miese und Feld, über Acker unb Bach und''Busch, d sie fahren, wenn es sein muß, quer burch ein us, s i e fahren überall. Das ist überhaupt

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Aber als ich dann sah, wie der Regimentskom­mandeur, ein Oberstleutnant von mehr als fünfzig Jahren, sich selbst auf diese Weise auf feinen Be­fehlspanzer schwang, wurde mir klar, daß ein 7 _ " ein Panzer und fein Aussichtsturm

für zahlende Besucher ist.

Seither finde ich als schönste Einrichtung an einem Panzer, unseren Panzern, daß sie keine Treppen

Wenn ein Soldat verwundet im Lazarett ober krank im Revier der Truppe gelegen hat, so kann es sein, daß für ihn ober seine Angehörigen später sehr wichtig wird, was darüber schriftlich festgehalten ist. Nach bem Weltkriege wurde die Frage einer Kriegs- beschädigung oft nach mehr' als einem Jahrzehnt wieder ausgenommen. Die zentrale Verwaltung der Krankenurkunden, auf weite Sicht für fünfzig Jahre vorgesehen, soll allen dienen, die chr Blut und ihre Gesundheit für das Vaterland aeopfert haben.

Gleich nach Kriegsbeginn wurde das Zentral- archiv für Wehrmedizin in Berlin ge­schaffen, in dem die sämtlichen Krankenpapiere des deutschen Heeres, der Luftwaffe und einiger anderer Organisationen, wie z. B. des Reichsarbeitsdienstes und der Organisation lobt, zusammenlaufen und aufbewahrt werden. Alle Lazarette im Felbe unb in der Heimat schicken die abgeschlossenen Kranken­blätter hierher, und der tägliche Posteingang ist so groß, daß ein eigenes Postamt reichlich damit zu tun hat. lieber fünfhundertfünfzig Soldaten und Angestellte sind mit der-Einordnung, Auswertung unb Verwaltung beschäftigt.

Die Urkunden, die einmal eingerecht sind, bleiben im Archiv, soweit nicht zeitweise irgendwelche Ori­ginalkrankenpapiere für besondere, zumal wissen­schaftliche Auswertung, erforderlich werden. Aber Hunderte von Fotokopien gehen täglich wieder hin­aus als Unterlage für die Wehrmachtfürsorge- und Dersorgungsämter. Gleichzeitig wertet die medizi- n-ische Abteilung die Krankenblätter statistisch aus. So reich das Material ist, das hierdurch der Wissen­schaft für später zur Verfügung steht: es ist im großen Umfange auch sofort greifbar

Jede Urkunde, jede Fiebertabelle, iedes beiliegende Gutachten jeder Sektionsbefund erhält eine Stem­pelnummer. Dabei darf fein Fehler unterlaufen. 5ßenn eine Urkunde nicht mit der richtigen Nummer versehen wäre, könnte sie unter den Hunderttausen­den von Papieren nur sehr schwer wiedergefunden werden Die Röntgenaufnahmen müssen eigens aus­bewahrt werden. Lochkartenmaschinen helfen an der zuverlässigen Einordnung mit. Es sind wahre Wun­derwerke der Technik, die nicht nur nach gewissen Schlüsselziffern arbeiten, sondern auch Buchstaben wieder beroorzuzaubern imstande sind. Oie stellen

Einsatz der NS.-Sdiwesters ...

Krankenhäuser, Kinderkliniken. ! der

rette, SS-Mütter- und Säuglingsheime, denn.

NSDAP, und Ordensburgen

auf ein und demselben Panzer, der winziger ist als eine Stube und an den sie gefesselt sind Tag unb Nacht, Woche um Woche, Monat um Monat, Jahr um Jahr, Schlacht um Schlacht, Felbzua um Feldzug ... man kann kommen zu manchem Pan» z:r:Wir sind seit bem ersten Polentag beisammen, und uns bringt keiner auseinander, bis der Krieg

Großer Erfolg

der Zieichsspinnstoffsommlung.

Berlin, 28. Okt. (DNB.) Der Reichskommissar für Altmaterialoerwertung unb Reichsbeauftragter der NSDAP, für Altmaterialerfassung, Hans Hock, erläßt folgenden Aufruf: *

Die Reichsspinnstoffsammlung 1941 hat ein Er­gebnis gebracht, bas alle schon hochgespannten Er­wartungen noch bei weitem übertroffen hat. Mil­lionen unb aber Millillonen Kilogramm Alttextilien ftnb burch sie zusammengetragen unb ihrer Zweck­bestimmung als nationale Spinnftoffreserve zu- gesührt worden. Neben den immer noch ansteigen­den Produktionen an Zellwolle und Kunstseide und den Woll- und Baumwolleinfuhren aus blockadeun- abhängigen Ländern hat gerade dieses außerordent­lich gute Ergebnis der Reichsspinnstoffsammlung entscheidend dazu beigetragen, die englische Illusion zu zertrümmern, uns wirtschaftlich auf die Knie zwingen zu können.

Für bie Mithilfe an biefem in ber Heimat er­fochtenen Sieg banke ich ben 500 000 Frauen und Männer aus den Reihen ber Bewegung, die sich ehrenamtlich in unermüdlicher Arbeit für den Er­folg der Spinnstoffsammlung eingesetzt haben. Ich danke vor allem aber der deutschen Hausfrau, die wieder einmal durch ihre Tat den Willen bewiesen hat, ihren Anteil zum großdeutschen Erfolg bei­zutragen."

l'N.

Seit Monaten ziehen sie durch die Weite des Iftens wir sagen einfach: ziehen, denn es gibt tin Wort, das einigermaßen lebendig ausbrücken fnnte, auf welche Weife unsere Panzer die Tau­ende von Kilometern zurückgelegt haben. In diesem l»ort sollen alle Möglichkeiten der Fortbewegung rnbeschlossen sein. Und alle Unmöglichkeiten. Ein der Panzerfahrer, der schon fast bie ganze Lanb- fcrte Europas in feinem Panzer abgeraffelt ist, ein (matter Panzerfahrer könnte man sagen, unb er tat gerabe 22 Jahre alt geworden ... dieser Pan- zrfahrer erzählte mir einmal: Damals, in der Gar- n|on, wo ich als Panzerfahrer ausgebildet wurde, ußte ich das schwierigste Gelände fahren, wissen sie, ba waren extra solche Nüsse ins Gelände ein-

zu Ende ist."

Wenn ein Panzersoldat fällt, fällt mehr als ein Panzersoldat. Mehr als ein Kamerad. Dann fällt ein Stück Besatzung. Dann ist die ganze Besatzung wie verwundet. Dann kann ein Ersatz­mann kommen, oder es bleibt vorläufig noch bie Verwundung. Der Neue muß erst mühsam lernen, was es heißt, ganz zur Besatzung zu gehören. Tausend Prüfungen muß er bestehen. Uno wenn er bei einer burchfällt, hat er keine bestauben. Es gibt nichts Tragischeres für eine Panzerbesatzung, als wenn ber Neue ber Neue bleibt. Mit Zusam­menschweißen ist da nicht geholfen. Es mutz noch einmal ganz von vorne angefangen unb bie ganze Mannschaft neu eingeschmolzen werden, damit ber Panzer den nächsten Kampf besteht unb bas, was darauf folgt.

Im Panzer selbst ist nur Platz für bie Panzer- männer unb das, was sie zum Kampfe brauchen. Jedes Kochgeschirr, das sich einmal in einen Pan­zer verirrte, wärezu viel an Bord". Die Koch­geschirre haben draußen in ber Verpflegungskiste ihren Platz, ebenso bie anberen Ausrüstungsgegen- tänbe, die Decken, die Zeltbahnen, die Mäntel und das schmale private Krämchen. Im Panzer kämpfen ie, im Panzer leben sie. Wenn sie ihre Brote kauen, sitzen sie auf dem Panzer. Wenn sie Briefe nach Hause schreiben, sitzen sie auf dem Panzer. Sie spielen Skat auf bem Panzer. Auf dem Panzer hängen sie ihre Wäsche zum Trocknen auf. Unb auf dem Panzer schlafen sie, wenn sie nicht ihr Zelt bauen oder Quartier beziehen. Auf dem Panzer, im Panzer unb unter bem Panzer ...

Nirgends in ber Welt wohnen so viele Menschen in einer so winzigen Stube. Und nirgends in ber Welt habe ich in einer Stube, auch in der größten nicht, so viel dichte glückliche Heimat beisammen gesehen, wie in einem Panzer.

Das Auge des Panzers ist der Kom­mandant. Durch bie Schlitze im Turm übersieht er das Geftchtsfeld im vollen Rund und gibt da­nach bem Fahrer unb ben Schützen durchs Kehlkopf­mikrophon bie Befehle (mit bloßer Stimme würden sie ihn beim Lärm des Motors nicht verstehen).

Der Fahrer hat wohl auch ein Guckloch voraus, aber kennt das Links nicht unb bas Rechts, nicht bas Oben unb das Unten. Er fährt und schaltet nicht nach dem, was er sieht, er fährt und schaltet nur nach den Befehlen, die er durch den Kopfhörer bekommt. Er fährt gewissermaßen blind. Und mit allen seinen Sinnen lauscht er nur der winzigen, aber deutlichen Stimme in den Muscheln, die fest auf seinen Ohren fitzen. Er weiß nicht, was unter ihm ist. Ob es Wiese ist oder Feld. Ob Acker ober Kartoffel. Er riecht es manchmal. Jetzt sind wir auf Klee, denkt er sich dann und atmet tief ein, und hier muß viel Kamille auf ber Wiese sein. In Frankreich damals find wir viel über Pfefferminz gefahren ...!

Der Kampf ist bie Bewährung für den Panzer ja, aber noch mehr für bie Besatzung. Dann glaubt man die Nerven fniftern zu hören. Dann hantiert jeder stumm und flüssig an seinem Gerät. Es weiß jeder: Wenn jetzt einer von uns ausfällt, fällt der ganze Panzer für den Kampf aus.

Die Hitze im Panzer steigt ins Unerträgliche, denn die Luken find ja geschlossen, unb Frischluft kann nicht einbringen. Vorn vom Motor her kommt es sengend heiß. Der Fahrer ist in Schweiß gebadet. Das Thermometer neben ihm steigt auf sechzig Grad. Aber keiner spürt die Hitze, Keiner spürt die Enge. Sie sehen nicht die Schlacht, die um sie tobt. Sie sehen nicht, wohin chre Granaten schlagen, die sie eine nach der anderen aus dem heißer und heißer werdenden Robr jagen. Sie führen nur bie Befehle des Kommandanten aus. Er allein ist ihr Auge, ihr Hirn, ihr Herz.

Zwischen den Befehlen meldet er manchmal kurz. Feindlicher Panzer getroffen. Brennt. Erledigt. Jetzt kommt drüben bas Pakgeschütz dran. Turm zwei Uhr Schuß ...!

Dann blitzen bie Augen ber stumm hantierenden Panzersoldaten einen Herzschlag lang auf. Nachher wird ihnen ihr Kommandant des Langen und Brei­ten von der Schlacht erzählen, an der sie teilgenom- men, von ber sie aber nichts gesehen haben ...

Unb am Abenb, wenn sich die stählerne Herde in Igelform gegen den Feind gruppiert hat und die Wachen ausgestellt sind, dann fitzen sie vielleicht ein­mal alle beisammen unb reben von ben gewesenen Gefechten, von den Treffern im eigenenSchlitten", vor allem aber von ben erlebigtgn feinblichen Pan­zern unb Geschützen.

lenfbes^ jioUenen Wälder Weißrutheniens zogen, inußten der Tck fo bie Panzer meistens auf den Straßen halten in{4 uib im Gänsemarsch bleiben. Da spürte man es

-x ß, Kaub und Schlamm, in Sumpf und Wald. Sie IwCMnif dnken schon halb wie bie Flieger, sie finb schon

bas Einfachste an ihm, scheint's, vergessen. Es fiel mir gleich auf, als ich ihn bas erstemal bestieg. Der Kommanbant stand oben auf der Platte neben bem Turm unb sagte zu mir: Kommen Sie doch mal rauf!

2ch guckte erst mal nach links, bann mal nach rechts, Dann wetzte ich schnell mal um ben ganzen Panzer herum, aber erfolglos: ich fanb keine Trepp e. Mir blieb tatsächlich nichts anberes übrig, als mich an meine letzte Turnstunbe zu erinnern unb mit einer kräftigen Flanke aus bem Armstütz auf ben Panzer zu schwingen. Ich war noch lange, als ich oben war, ber Meinung, icy hätte bie Treppe nur übersehen.

MB. ..27. Okt. (PK.) An einer Panzerstraße n Osten. Die Massen unserer Panzer haben eine Säuberung hinter sich, wie sie Herben sonst nur Ichen i Märchenbüchern haben. Sie haben sich durch den

' ^Nischen Dreck gemahlen und sind über den frän­

kischen Asphalt geglitten, sie haben die Berge des Alkans erklommen unb finb in bie Schluchten Griechenlands gerollt, unb seit Monaten ziehen sie tun durch bie Weite des Ostens unb beißen sich, «ischen Schwarzem Meer und Ostsee, immer tiefer jitb tödlicher in die Wälle des Feindes.

Es gibt Panzer darunter, die hoben in Warschau ,-standen unb in Borbeaux, in Belgrad unb Athen, liele waren vorher nur in Frankreich, andere lieber vorher nur auf dem Balkan, bie dritten rachen überhaupt erst ihren ersten Feldzug mit... jder Ponzer hat seine eigene Kriegsgeschichte. Eine ?eihe von Panzern hat sich in Den Ruhepausen fischen den Feldzügen verändert, sie sind verstärkt worben, haben neue Teile bekommen, bie Motoren

Wenn man von Moskau spricht, so meint man gemeinhin die Hauptstadt der Sowjetunion. Aber dieser bei uns übliche Sprachgebrauch ist ein wenig trügerisch: Gewiß ist Moskau als Stadt ein poli­tischer, wirtschaftlicher unb Verkehrsmittelpunkt ersten Ranges. Aber nicht umsonst haben bie Bol­schewisten dem Verwaltungsgebiet von Moskau (Moskowskaja Oblastj) eine Ausnahmestellung, schon der Größe nach, unter den Sowjetprovinzen ein­geräumt. Dem zaristischen Gouvernement M'oskaü wurden zugeschlagen bie Gouvernements Tula, Rjasan unb ferner Teile der früheren Gouver­nements Kalinin-Twer unb Kaluga. So ist ein etwas unförmiger Verwaltungskörper von 158 000 Quadratkilometer entstanden, ber also bie hoppelte Größe Bayerns hat. Es war eineEin­gemeindung" größten Stils. Nur wurden hier nicht Cinzelgemeinden, sondern ganze Gouvernements ober wenigstens Gouvernementsteile zu einer neuen Einheit verschmolzen. Die Absicht war, die Jndustrie- entwicklunb des ganzen Gebietes möglichst einheit­lich abzustimmen und hier, im Herzen ber Sowjet­union, ein Rüstungszentrum ersten Ranges zu schaffen. Das Gesamtgebiet von Moskau ist in 145 Rayons (Kreise) aufgeteitt, so baß auf den einzel­nen Kreis etwas mehr als 1000 Quadratkilometer entfallen.

Die Bolschewisten fanden eine ganze Reihe von Industriezweigen vor, bie jedoch fast ausschließlich dem Privatverbrauch dienten, wie z. B. eine stark entwickelte Textilindustrie, eine auf bie Landwirt­schaft gegründete Leinen- und Lederindustrie, fer­ner Seiden-, Glas-, Porzellan-, Zement-, Holz- und

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