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Dienstag, 28 ©ffober 1941
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einem politischen Kommentar erklärt „Tokio Asahi Schimbun", auf Grund der heutigen Lage seien die militärischen Sachverständig'n der Ansicht, daß gerade der hartnäckige Widerstand der
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Kl' mten mineralischen Heizmaterials Nußlands. 3?r d°m Jahre 1914 beginnt im Zusammenhang mit
Deutsche Sturzkampfflugzeuge versenkten in der Nacht zum 26. Oktober vor der uorvafrikanischen Küste ein größeres britisches Kriegsschiff durch Bombentreffer.
Der Feind warf in der letzten Nacht Bomben auf verschiedene Orte in Nordwestdeutschland. Die Zivilbevölkerung hatte vor allem in Hamburg und Bremen Verluste an Toten und Verletzten. Neun britische Bomber wurden abgeschossen.
Major Oef au, Kommodore eines Jagdgeschwaders, errang am 26. Oktober seinen 10 0. Luftsieg.
11 britische Flugzeuge abqeschoffeu.
Berlin, 27. Okt. (DNB.) Am Montag wurden nach bisher vorliegenden Meldungen elf britische Flugzeuge im Kanalgebiet und über Holland abgeschossen. An diesen Erfolgen waren deutsche Jäger mit dem Abschuß von fünf Jagdflugzeugen und zwei Bombern beteiligt. Flakartillerie brachte weitere vier Flugzeuge zum Absturz.
und ihre Helfer also einen beträchtlichen Tell Welttonnage für geraume Zeit ausschließlich diese Aufgabe feststellen.
Dazu kommen die Schwierigkeiten, die sich neben noch auftürmen, z. B. die Fabrikation des
Sowjets ihre Vernichtung herbeige. führt habe. Die Verluste der Sowjets beliefen sich jedenfalls auf 80 Prozent der eingesetzten 10 Millonen Mann. Außerdem hätten die Sowjets rund 75 o. h. von Kohle und Eisen, 90 v. h. des Kaukasusöls wegen Unterbrechung des Verkehrs, 65 v. h. der landwirtschaftlichen Erzeugung und 90 v. h. des Mangans verloren. Der Gesamtoerlust der sowjetischen Produktionsfähigkeit sei mit etwa 80 Prozent zu beziffern.
Unerfüllbare britische Versprechungen an die Sowjets.
Berlin, 28. Oktober. (DNB.) Die Briten wollen
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Oer Wehrmachtbericht.
DNB. Ans dem Führerhauplguarlier, 27. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Die Angriffsoperationen im Osten brachten trotz ungünstiger wUterungsverhaltniffe weitere Fortschritte.
Im Donezbecken wurde der Versuch, unser Vordringen durch Gegenangriff zu verzögern, von italienischen Truppen vereitelt. Der Feind wurde unter schweren blutigen Verlusten zurückgeworfen und ließ mehrere hundert Gefangene in der Hand unserer Verbündeten.
vor der britischen O st k ü st e griffen Kampfflugzeuge in der vergangenen Hadjt einen feindlichen Geleilzug zwischen The wash und der hum- bermünbung an. Sie versenkten einen Frachter von 8000 BRI. und trafen drei weitere große Handelsschiffe so schwer, daß auch mit ihrem Verlust gerechnet werden kann. Weitere Luftangriffe richteten sich gegen Hafengebiete in Oft - und Südwestengland.
Bezugspreis: [tonotlicb......RM1L0
iiiteUgebiibr... „ -.25 utb bet 'jiichterickemen yn einzelnen. Nummern ffolge Höherer Gewalt ^'vreckanfckl.uff &51 Druck und Verlag:
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dem genialen Entschluß des Führers und dem roischen Opfer des deutschen Soldaten verdankt.
Sowjets verloren vier Fünftel ihrer Kraft.
Tokio, 28. Oktober. (DNB.-Funkspruch.)
boten gehören dem von Stalin bei Beginn des Krieges gebildeten Ober st en Verteidi- gun gs ausschuß an, der damit praktisch aufgelöst wird. Die beiden wichtigsten Volkskommissare, Molotow und Berija, sind damit aus dringenden innenpolitischen Gründen von Moskau ebenso entfernt wie ihre Ministerkollegen, die teilweise in Kuibyschew, dem früheren Samara, an der Wolga einen Zufluchtsort vor den deutschen Bomben gefunden haben. Der Despot selber fährt im Panzerzug im Lande unruhig hin und her. Auch der „fahrbare Kreml" des immer einsamer werdenden Stalin ist ein Symbol für die Auflösung des Bolschewismus, die das sich neu ordnende Europa und darüber hinaus eine noch immer verstockte und verwirrte feindliche Welt
En zweiter Stelle unter den Bodenschätzen des donezbeckens stehen die salz- und gipshaltigen Erd- fiten bei der Stadt Bachmut, jetzt Arte- trnoff genannt. Die Salzlager des Bachmuter zSkiels besteben aus drei verschiedenen Schickten:
Stalin schickt Sendboten aus
Oer Despot im „fahrenden Kreml".
Annahme von An;emen für die Mittagsnummer bi§8V2nbr des Vormittags
Arneigen-Prerie:
Anzeigenteil 7 Nvt lemm bei 22 mm Zerlenbreite, Tertteil 50 Rvi. le mm bei 70 mm Seilenbreite
Nackigste:
Wiederholung Malstaffel I Abschlüße Mengenstaffel B Plavvornchrift (vorherige Vereinbarung) 25"/o mehr
und zwar 170 zu je 5000 BRT. Das machte also bereits 9 70 Schiffe dieser Größe mit insgesamt 4 850 000 BRT. aus, falls sich dieses Kriegsmaterial wie Säcke nebeneinander verpacken ließe. Nun ist aber jedes einzelne Stück jo sperrig, daß es mehr Raum beansprucht als normales Ladegut. Man brauchte also weit mehr als 5 Millionen BRT.
Diese Tonnage würde nicht für ein paar Tage, sondern für lange Wochen benötigt. Bis das Ersatzmaterial bereitgestellt wäre, würde der nächst- gelegsne Hafen von Archangelsk durch Vereisung ausfallen. Es bleibt noch die Fahrt von Großbritannien oder von der Ostküste Amerikas nach dem Iran, die 40 Schiffstage beansprucht, oder die Lieferungen von der Westküste der Vereinigten Staaten über die Sibirische Bahn, die 20 Eisenbahntage dauert. Da man zur Hinfahrt noch die Rückfahrt hinzurechnen muß, wurden die Briten
laut der von Lord Beaverbrook im Oberhaus abgegebenen Erklärung den Bolschewiken alle Verluste ersetzen, die sie daoongetragen haben. Don diesen ist allerdings nur die in deutsche Hand gefallene Beute bekannt. Sie ergibt folgende Zahlen: Bis Ende September gingen über 12 000 bolschewistische Flugzeuge verloren; für ihren Transport wären allein 3Ä) Schiffe von je 5000 BRT. erforderlich. Die Sowjets büßten ferner bis zum 19. Oktober rund 17 0 0 0 Panzer und 27 00 0 Geschütze ein. Nimmt man dazu noch die vernichteten Lastkraftwagl diese Ersatztransporte auf 5
Weitere Fortschritte im Osten.
Sowjetische Gegenangriffe im Donezbecken zurückgeschlagen. — Britisches Kriegsschiff von deutschen Stukas vor der nordafrikanischen Küste versenkt.
jen, so kommt man für diese (Erf Öltransporte auf 500 Schiffe von je 5000 BRT. Für die bis Ende September vernich- teten oder erbeuteten 156 Eifenbahnzüge und neun Panzerzüge brauchte man Spezialschiffe,
satzmaterials, die Zusammensetzung und der Schutz der Geleitzüge, die Ausladung, schließlich noch die Zuleitung der eingetroffenen Sendung an die auf dem Rückzug befindlichen Fronttruppen. Es kann schon jetzt mit Sicherheit errechnet werden, daß Lord Beaverbrooks Versprechen auch nur im Hinblick auf das Material selbst nicht erfüllt werden kann.
Nun ist den Bolschewisten bei der jetzigen Lage mit Material allein nicht genutzt. Sie brauchen Ersatz für die 3 224 914 Gefangenen, die sie bis zum 19. Oktober eingebüßt haben, d. h. sie brauchten rund 180 Divisionen mit zugehöriger Ausrüstung. Wie jeder Sachverständige leicht nachrechnen kann, sind dafür rund 42 Mill. BRT., also 8400 Schiffe mit je 5000 BRT. erforderlich. Das aber ist eine Tonnage, die weit größer ist al-s die auf der ganzen Welt noch vorhandene.
Es bleibt also dabei, daß die Versprechungen, die die Briten den Bolschewisten gaben, ebenso unerfüllt bleiben werden, wie die, mit denen sie ihren anderen Bundesgenossen den Mut dazu machten, ihre haut für Großbritannien zu Markte zu tragen.
Berlin, 28. Oktober. (DNB.-Funkspruch.) Wie die Agentur Stefani aus Stockholm meldet, gibt die Nachricht, daß Stalin seine engsten Mitarbeiter und Vertrauten als Sendboten in verschiedene noch unbesetzte Gebiete der Sowjetunion geschickt hat in der schwedischen Hauptstadt Anlaß zu zahlreichen Kommentaren. Außenkommissar M o l o - t o w wurde in das Wolgagebiet kommandiert, aus dem man bekanntlich 400 000 Volksdeutsche nach Sibirien vertrieben hat. Der Innenkommissar der Staatssicherheit Berija soll in seiner tauf oft- schen Heimat nach dem Rechten sehen, der gestürzte Oberkommandierende der Nordfront, Mar- ckall W o r o s ch i l o w , soll im N o r d e n der Sow- etunion den er militärisch nicht sichern konnte, die Staatsautorität auf der inneren Linie festigen, und Malenkow, Stalins persönlicher Sekretär, einer her größten „Stars" in der Parteiführung, soll Sibirien und den Fernen Dften in Ordnung ^Es"muß schlimm aussehen in Stalins Reich, wenn der Tyrann gezwungen ist, seine nächsten Vertrauten au? den weiten Sektor der zivilen Verwaltung von Archangelsk bis Tiflis und von der Wolga bis zum Gelben Meer zu verteilen, während die militärische Front unter den Schlägen der deutschen Bejkeiungsarmee zusammmdricht. Alle tiefe S-iü>.
reichbaren großen Oel- und Naphthagebiet von Baku im Kaukasus ein in der Sowjetunion einzig dastehendes, riesiges Montaninduftriekombinat dar, dessen Einzelglieder nur schwer voneinander zu trennen sind und einzeln kaum lebensfähig wären. Die günstige Lage und das glückliche Zusammentreffen so vieler wichtiger wirtschaftlicher Faktoren in einem zusammenhängenden Raum ha- ben das Donezbecken auch zu einer Rüst u ng s h o ch b u r g ersten Ranges in der Sowjetunion, nebep Moskau und Leningrad, sich entwickeln lassen. So befindet sich im Donbaß nicht weniger als ein Drittel der ganzen bolschewistischen Schwerindustrie, denn die Donezkohle eignet sich besonders gut zur Verkokung, und das Erz konnte bisher aus dem Gebiet von K r i w o j R o g bezo- gen werden, wobei das Mangan von N i k o v o l als Härtemetall diente. Die beiden letzten Orte oefinden sich bekanntlich schon seit längerer Zeit in deutscher Hand. Auf der Eisen-, Stahl- und Walzguterzeugung beruht wiederum eine wichtige Maschinen- und metallverarbeitende Industrie und auf den Derivaten der Verkokung eine ansehnliche chemische Industrie. So befinden sich hier neben den eigentlichen Rü-
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(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Ankara, Ende Oktober 1941.
Wenn wir uns die Karte des weiten europäischen Iurnes anschauen, dann fällt unser Blick im :n der Sowjetunion, etwa in dem Gebiet dlich des Asows chen Meeres, unwill- h auf die charakteristischen Gebilde der drei laufe: Dnjepr, Donez und Don, von i jeder einen nach Osten hin ausholenden wei- Zogen schläat und die trotzdem fast parallel zu- der verlaufen. Und hier tn dem großen Raum lkrainischen Steppe, in der Mitte zwischen dem ^r-Bogen im Westen und dem Don-Bogen im , erstreckt sich, gleichsam eingebettet im West- i des Donez, des „kleinen Don", und gleick- feine natürliche Nord- und Ostgrenze bildend, heute im Vordergrund des Interesses stehende ige Donezbecken ober, wie es die Sowjets der russischen Bezeichnung Donezbassin kurz daß" nennen. Man stelle sich anderseits biD- ?in riesiges Kohlenbrikett von etwa 300 Kilo- f Länge und 80 Kilometer Breite vor und i hineinversetzt mitten in die sommerlich gol- ogenden Getreidefelder der ukrainischen Land- , bann haben wir den — „sowjetischen Kohlen- . Denn macht man sick einmal die Mühe, einen auf eine bunte wirtschaftsgeographische Karte erfen, dann drängt sich einem dieser Vergleich sellist auf, womit auch der Charakter dieses etes und die Produktion der gesamten Ukraine, lit den zwei schlichten, aber vielsagenden Wor- Kohle und Getreide alles besagt, im glztzen gekennzeichnet sind, obwohl viele andere mdjtige Jndustrieprodukte dieser an Bodenschätzen üL-raus reichen Gegend, vor allem das Eisen- eiz und das Manganerz nicht zu vergessen ftd.
2as Donez-Steinkohlenbecken nimmt eine von Asten, etwa bei Stalino beginnende, sich ost- vkrts dis zur Mündung des Donez in den Don h Rostow länglich erstreckende Fläche von 1,7 Rllionen Hektar ein, die im Norden, südlich von iein großen ukrainischen Wirtschaftszentrum Charkow, genauer bei der Stadt Slawjansk, ihren i'rfartg nimmt und im Süden bei dem Jndustrieort Ünwroßjewka endet, wo bereits das nord- lau kasische Land beginnt. Die in diesem gewaltigen feen enthaltenen Kohlenvorrate sind bis jetzt noch Mt genau berechnet, können jedoch mit mehr Zis 5 0 Milliarden Tonnen angegeben Werts ; andere Statistiken sprechen sogar von einer kinähernden Schätzung .von 70 Millionen Tonnen.
geförderten Kohlen zeichnen sich durch große Mschiedenheit aus: es gibt hier trockene und fette hilen, Gaskoblen und Schmiedekohlen, halb- mthrazite und Anthrazite. Auch Kokskohle, die für le Bedarf be;r weitverzweigten lokalen metallurgisch n Industrie notwendig ist, wird gefördert. Dank 66 gut ausgebauten Verkehrsnetzes hat die Stein- toHeninbuftrie des Donezbeckens ganz bedeutenden lirfang angenommen und beherrscht die gesamte Sp!)uftrie der Sowjetunion. Auch Moskau und der Ihl waren bis zuletzt in der Brennstoffversorgung to tqehenb von der Donezkohle abhängig, die außer- dentlid) hochwertig ist und vor allem einen aus» Widmeten Koks ergibt, ähnlich dem Ruhrkoks, der j: auch in roeitab'Megene Hüttenbezirke geht, wo l'lft allerdings nicht so hochwertige Kohlen ge= friert werden Nicht zu vergessen noch, daß die fbmten jowjetilchen Eisenbahnen vorwiegend Do- is'iohlen zur Feuerung benutzen.
Die industrielle Entwicklung des Beckens begann r Jen Jahren 1860 bis 1870. Im Jahre 1870 tour- lr hier 246 000 Tonnen Kohle gewonnen, im Jahre 1913 bereits 25 600 000 Tonnen, d. h. 70,2 v. h. des
Llnerbittliches Gericht.
Der Feldzug im Osten hat der Bekämpfung der Briten keinerlei Llbbruch getan. Vergeblich zerbrechen sich Millionen von Engländern die Köpfe, wie sie Stalin helfen könnten, denn die Briten können sich selbst nicht helfen, und die Wucht der Angriffe unserer Kriegsmarine gegen die lebenswichtigen Verbindungen der britischen Insel sowie die Tätigkeit unsexer Geschwader der Luft hat noch zugenommen. In einer einzigen Woche versenkten allein unsere Luftflotte und unsere U-Bootwaffe fast 100 000 BRT. Während England tn seinen Sorgen sich zu sinnlosen haßausbrüchen und utopischen Forderungen an die britische Kriegsleitung versteigt, ist das Bangen um den bolschewistischen Alliierten nachgerade in Verzweiflung übergegangen. Wenn die Sowjets geschlagen sind, so schreibt die „Times", bann hat England seine besten — soll wohl heißen letzten — Chancen für den Sieg verloren. Und der Kriegswüterich und Deutschenfresser, der U8^..°Marineminister Knox, gab offen zu, nur ein Wunder könne die Sowjets retten. Nach menschlichem Ermessen wird dieses Wunder aber nicht eintreten. Das „Wunder" an der Marne, das 1914 Frankreich rettete, wiederholt sich nicht, denn die Weltgeschichte bewegt sich nicht in Wiederholungen. Nur der bornierte Unverstand der englischen Schreibstubenstrategen glaubt daran. Wenn Lügenreuter jetzt versichert, die Deutschen hätten vor Moskau Panzer aus Holz eingesetzt — wörtlich: Panzer aus Holz —, dann ist diese kindische Er- finbung nur eine Wiederaufwärmung der grandiosen Lüge, wonach die englischen Panzer in Griechenland die deutschen Panzer „wie Käse zerschnitten" haben sollten, worauf die Deutschen die Briten bekanntlich aus Griechenland hinauswarfen.
Die große und weltgeschichtliche' Bedeutung der Kämpfe im Osten hat zunächst ein ganz klares Ergebnis gehabt. Die Angriffsarmeen des Bolschewismus sind erledigt, die riesigen Kesselschlachten und die unablässige Verfolgung des Feindes durch die Deutschen haben den Koloß der zum Ueberfall auf Europa bereitgestellten Armeen so zerschlagen, daß jetzt nur noch zweite ober dritte Reserven ben verzweifelten, aber zur Erfolglosigkeit verdammten Versuch machen, den Krieg etwas zu verlängern
ftungsbetrieben chemische Werke, Röhrenfabriken und Maschinenbauanstalten, unter anderem auch Lo- komotivfabriken, so vor allem in Woroschilowgrad, wo die großen Lokomotiobauwerke „Oktoberrevolution" liegen. Zusammen mit den im Bezirk Charkow befindlichen Lokornotiv- und Waggonfabriken konnten etwa 60 o. h/des normalen Bedarfs an Lokomotiven und Waggons der ganzen Sowjetunion aus den Donezbetrieben gedeckt werden. Den umfangreichen Energiebedarf des Gebiets liefert eine Reihe von Großkraftwerken, die sämllich auf der Kohle basieren. Auch befindet sich hier, und zwar in Nikitoska, bas bisher einzige größere Queck- silbervorkommen der UdSSR.
Seine Bedeutung schließlich als wichtiges Zen^ trum der sowjetischen Rüstungsindustrie geht schon daraus hervor, daß es hinsichtlich der unmittelbaren Rüstungsproduktion gleich hinter den zwei größten Rüstungskammern der Sowjetunion, Moskau und Leningrad steht. Im Donezgebiet befinden sich nämlich zahlreiche Werke zur Herstellung von Munition, Geschützen, Pulver und Sprengstoffen, Handfeuerwaffen und mehrere Fabriken für Flugzeugbau. Vergegenwärtigt man sich diese Tatsachen in vollem Umfang, dann versteht man, daß die Eroberung dieses so überaus lebenswichtigen Donezbek- kens einen nicht mehr gut zu machenden Verlust für die sowjetische Kriegführung bedeutet.
f^efteDt mit etwa 130 Millionen Tonnen Salz- ttfäten, die von dem Bachmuter Salztrust abge- h’t werden. Der Bezirk Artemowsk steht in bezug Salzvroduktion an erster Stelle in der Sowjet- lrim und liefert 35 v. h. der gesamten sowjetischen ^Ausbeute und 92 v. h. der Salzvroduktion der Dfriine. Die Bedeutung der chemischen Industrie di'sts Bezirks erhellt daraus, daß sie nicht weniger J'* 85 v. h. der Gesamtproduktion der ch"mischen Mituftrie der Sowjetunion liefert. Unerschöpfliche ®iräte der notwendigen Materialien zusammen lft dem Vorhandensein von Sjehftoffen bilden eine Endlage der weiteren Entwicklung dieses In- «st-iezweiges. Infolge der glücklichen Verbindung Jir Kohlenlager des Donezbeckens mit Eisen- und J^ganoortommen der Gegend der Dniepr- !^h«elle konnte sich die metallurgische Industrie hier str schnell entwickeln. Bereits im Jahre 1797 wur- «.i die ersten Eisengießereien in L u g a n s k er- P» der heutigen, nach dem Sowjetmarschall Wopilow benannten Stadt Woroschilowg ra b.
-39 in der Sowjetunion am dichtesten besiedelte «6-et des Donezbeckens — hier reiht sich em 3n- Q-Meort an den anderen — stellt mit feinen rei- *n Kohlenschätzen zusammen mit den Eisenerlla- $h von Kriwoj Rog, die 60 o. h. der Ge- Itoförberung der Sowjetunion liefern, und dem aanerzvorkommen von Nikopol, die betoe jjrt) ein praktisch angelegtes Verkehrsnetz mit ’n eng verbunden sind, sowie mit dem schnell er
General-Anzeiger für Oberhessen Siehen?§chulftrahe7-9
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Das „Ruhrgebiet" -er Sowjetunion
Von unserem J.-Sonderberichterstatter.
A Jahrgang l!r. 256 jjCTgr ft q viel
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