Einzelbild herunterladen

für die Mittagsnummer bis 8'/, Ubr desBormittagS

Anzeigen-Preiie:

Anzeigenteil 7 Rvf. ie mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvf. je mm bei 70 mm Zeilenbreite

Nachlässe:

Wiederholung Malstaffel 1 AbschlüffeNtengenstaffel B Platzvorschrift l vorherige Vereinbarung) 25"/» mehr

vrühlscheUniversitStrdntckereiU. Lange General-Anzeiger für Oberhessen «i-ßtn.^chulftratze 7-9

H. Jahrgang Nr. 306 scheint täglich, außer onntags und feiertags

Beilagen:

lebener Familienblätter eimat imBild DieScholle

- Bezugspreis:

Jinatlich .,. RM.1.80 stellgebühr... -.25 h bei Nichterscheinen t einzelnen Nummern olge höherer Gewalt msvrechanschlutz 2251 ahtansrlnift:Anzeiger" , stschöck 1168k Frankf./M. 1

Jgegi A a Kamrtag. 27. Komtag. 28 Dezember

GietzenerAnzeiger

Erbitterte Kämpfe in Schnee und Eis

Stark Sowjetangriffe ersolareich abgewehrt

Manila zur offenen Stadt erklärt?

in die Südrichtung abbiegt. Der Golf von Divero ist non armen spanischen Fischern bewohnt. Der Ort hat nur etwas über 3000 Einwohner und Puerto de Carino ist noch kleiner. Die Spanier haben im Vertrauen auf die selbstverständlichen Kriegsgesetze, daß ein am Krieg unbeteiligtes Land von einem kriegführenden nicht überfallen wird, in den ver­lassenen Fischerdörfern an dem Golf von Vivero keine Flakartillerie aufgebaut. Der deutsche Damp­fer achtete die spanische Neutralität und setzte sich in spanischen choheitsgewässern nicht zur Wehr. Unter diesen Umständen verübten die Engländer ihr Heldenstück. Es wäre nicht vollständig ohne die lum­penhafte Ergänzung, daß die Engländer auch auf die Rettungsboote aus ihren sicheren Flugzeugen schossen. Der Ueberfall von Puerto de Carino ist nicht ein Einzelfall, sondern ein Glied in einer un­endlich langen Kette. Die Erinnerung an dieAlt­mark" in den norwegischen Gewässern taucht auf. Aber wesentlicher ist, daß England seine ganze mo­derne Geschichte mit solchen Gewalttaten gegen Spanien gefüllt hat. Dor zehn Tagen wurde ein französischer Frachtdampfer unmittelbar vor dem Hafen von Santander von den Engländern versenkt. Während des spanischen Bürgerkrieges wurden die Rotspanier in den nordspanischen Gebirgsprooin- zen von England aus verproviantiert. Die damals noch so großmächtige englische Flotte stellte den Ge­leitschutz, die wenigen nationalspanischen Kriegs­schiffe konnten dagegen nicht aufkommen. Daß der Kampf um die Befriedung Nordspaniens so uner­hört blutig war, ist nur auf diese englische Ein­mischung zur Verproviantierung der Rotspanier zu­rückzuführen. Aber das alles sind nicht Einzelfälle. Bor Jahrhunderten ist das spanische Weltreich Karls V. und Philipps II. durch solche Methoden zerstört worden. Die Hawkin, Frobasher, Raleihg, Drake haben die spanische Staatlichkeit und die spa­nische Flagge mit Füßen getreten. Spanien weiß, daß es seinen Abstieg von der Weltmacht den Eng­ländern und seit 1898 den Amerikanern dankt.

B e r l i n, 26. Dez. (DNB.) Britische Bombenflug­zeuge haben in dem nordspanischen Hafen Puerto de Carino den deutschen Handelsdampfer Benn o" durch Bombenwürfe versenkt. Sie eröffneten dann Maschinengewehrfeuer auf die sich in Sicherheit bringenden deutschen Seeleute und die im Hafen liegenden spanischen Fischerboote. Meh­rere spanische Zivilpersonen wurden verletzt Von der deutschen Besatzung konnte nur ein Mann nicht gerettet werden.

Schon am Vormittag des Mittwoch war der DampferBenno" auf seiner Fahrt innerhalb der spanischen Hoheitsgewässer von englischen Flug­zeugen überfallen worden, ohne daß es diesen ge­lang, ihn zu treffen. Das Schiff suchte daraufhin m Puerto de Carino Zuflucht. Feindliche Aufklärer machten seinen Aufenthalt ausfindig, und einige Stunden darauf wurde der Angriff auf den deut­schen Dampfer, der in dem geschlossenen spanischen Hafen ankerte, wiederholt. Nach mehreren An­flügen erzielten die Engländer sechs Bomben­treffer Auch auf das bereits sinkende Schiff warfen sie noch Bomben ab. Dann schossen sie die sich in ihren Booten an Land rettende Besatzung.

Spanische Seeleute kamen diesen, ungeachtet des feindlichen Feuers, sofort zu Hilfe. Ihrem kame­radschaftlichen Einsatz ist es zu verdanken, daß die deutschen Matrosen mit nur einer Ausnahme ge­rettet werden konnten. Die Engländer krönten ihre zynische Verletzung des spanischen Hoheitsrechtes damit, daß sie die im Hafen vor Anker liegenden spanischen Fischerboote mit ihren Ma­schinengewehren bestrichen, obwohl die spanischen Besatzungen Sirenen- und Flaggensignale gaben. Mehrere spanische Zivilpersonen wurden hierbei verletzt.

Der nordspanische Hafen Puerto de Carino liegt in der schmalen und ziemlich langen Bucht von Di­vero an der nordwestspanischen Küste: fast dort, wo die Küste mit einem jähen Ruck aus ihrer West-

schnltt Truppenbereitstellungen an und zersprengten feindliche Kolonnen aller Waffen. Ostwärts Tichwin und auf der Murman st recke wur­den mehrere sowjetische Transportzüge von der Luftwaffe schwer getroffen.

Line Fernkampfbatterie der Kriegsmarine be­schoß in der letzten Nacht einen feindlichen Ge- leltzug vor Dover.

In Nordafrika verlaufen die Bewegungen unserer Truppen planmäßig. Deutsche Kampfflieger- verbände griffen in der Lyrenaika britische Kraft­fahrzeugansammlungen an und erzielten auf einem Flugstützpunkt Bombentreffer zwischen abgestellten Flugzeugen. Vor der lydischen Küste versenkte ein deutsches Unterseeboot einen feindlichen Zer­störer. Auf der Insel Malta bombardierten deutsche Kampfflugzeuge bei Tag unter Jagdschutz Hafenanlagen in La Valetta.

In der Zeit vom 17. bis 23.Dezember verlor die britische Luftwaffe 54 Flugzeuge, da­von 19 über dem Mittelmeer und in Nordafrika. wahrend der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien 16 eigene Flugzeuge verloren.

Ll-Voote versenkten 23500 VRT.

Der Wchrmachtbericht des 24.Dezember.

DNB. AusdemFührerhauptguartier, 24. Dez. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Im Osten hat der Gegner seine unter hohem Vluteinsatz geführten Angriffe auch gestern fort­gesetzt. Einzelne örtliche Einbrüche wurden im Gegenstoß beseitigt. An anderen Stellen wurden feindliche Bereitstellungen durch eigenen Vorstoß

zerschlagen. _

An der Nordostküste des Schwarzen Meeres warfen Kampfflugzeuge Oellager und Vohnhofsanlagen im Hafen Tuapse in Brand und führten erfolgreiche Angriffe auf feindliche Vahn- transporte im Südteil der Ostfront. Starke Kräfte der Luftwaffe griffen in die Erdkämpfe em und fügten dem Feind erhebliche Verluste an Menschen und Material zu. Sowjetische Kolonnen auf der Eisstraße des Ladogasees wurden bei Tag und bei Nacht mit Bomben belegt. Im hohen Norden setzten Kampffliegerverbande durch Bombentreffer feindliche Batterien außer Gefecht und vernichteten Nachschub- ,üqe auf der Murmanbahn. Nachtangriffe der Lnsi- 3 - sich gegen Moskau.

gegen Großbritannien oer-

Oer Wehrmachtbericht vom 26. Dezember.

VNB. Aus dem Führerhauptquartier, 26, Dezember. Das Oberkommando der Wehrmacht W bekannt:

Donezbogen wurden starke feindliche Angriffe unter hohen feindlichen Verlusten a b g e - niesen. An der erfolgreichen Abwehr waren auch ilalienische und slowakische Truppen hervorragend bktriligt. Im mittleren Abschnitt der Ost- fionf dauern die harten Abwehrkämpfe an. Zahl- vllhe sowjetische Panzer wurden vernichtet. Vor Leningrad scheiterte ein von stärkeren Kräften gfiihrter Ausbruchsversuch, der von 30 panzern Merslüht wurde. Der Feind verlor hierbei über MO Tote und 19 teils schwere und schwerste pan- Zlk. Sechs weitere Panzer wurden in Brand ge­schossen. Verbände der Luftwaffe bekämpften in Mittelabschnitt der Ostfront sowie an der Front Hot Leningrad feindliche Kolonnen, Truppenquar- tiete und Eisenbahnanlagen mit Bomben und Bord- troifen. Kampfflugzeuge erzielten Bombentreffer ans Nachschubzügen der Murmanstrecke. An einer 'S mieten Stelle der Ostfront schossen italienische ^cdflleger vier sowjetische Flugzeuge ab.

M Kamps gegen die britische Versorgungsschiss- ßsit versenkte die Luftwaffe in der vergangenen Mf vor der englischen Ostküste einen Frachter von 30(0 VRT. Vier weitere große Handelsschiffe wur­den durch Bombentreffer zum Teil schwer be­ledigt.

ün Nordafrika dauern die Kämpfe an. B en- Safi wurde planmäßig geräumt und vom Feinde che Kampf beseht. Deutsche Kampfflugzeuge bom- bndierten militärische Anlagen an der Nordkuste bt Lyrenaika.

21 Gowsetpanzer abgeschossen ! Jtr Wehrmachtbericht vom 25. Dezember.

1J13. Mus dem Aührerhai>pIqu-rNer. 2. Dezember. Das Oberkommando der Wehrmach

Ser Mensch in unterer Seit

Das Jahr, das sich zum Abend neigt, umfaßt mit gewaltigem Griff Probleme, die Jahrhunderte über­dauern. Die Entscheidungen des Jahres 1941 sinken ihre Wurzeln über 150 Jahre in die Vergangen­heit, in die erregenden Zeiten, als das französische Volk in einer letzten riesenhaften Anstrengung ver­suchte, die Irrtümer seiner späten Kultur der alten und der neuen Welt aufzuzwingen. Und wer wollte behaupten, daß die Wirkungen des Jahres 1941 in die Zukunft einen geringeren Zeitraum umfas­sen werden? Wer sich über die Weltpolitik an der Jahreswende Rechenschaft geben will, gibt sich also Rechenschaft über eine ganze Epoche der Weltge­schichte.

Wie so oft in den letzten Jahren überschritten mir auch die Schwelle von 1940 zu 1941 mit Fragen und Unwissenheit. Wir mußten unserem Dorstel- lungsvermögen große Zumutungen stellen, wenn wir nur bis zur Ahnung dessen Vordringen wollten, was uns bevorstand. Die Ereignisse selbst haben dann wieder unsere Phantasie übertroffen. Es war symbolisch, daß die ersten Feldzüge dieses Jahres sich in dem Gebiet abspielten, in dem die drei Kon­tinente Europa, Asien und Afrika sich treffen, i m östlichen Mittelmeerraum. Mit dem wo­genden Kampf in der Wüste, dem vollendeten engü- schen Rückzug aus Europa nach dem kurzen stür­mischen Balkankrieg, dem englischen Einmarsch in Irak und Snrien und dem Pochen der gesammelten Macht des Bolschewismus an die Tür des Abend­landes zeigte der Krieg die Tendenz, seinen ur­sprünglichen Rahmen zu sprengen. Wir erlebten die Anfänge eines Ueberganges, der kommenden Jahr­hunderten noch sein Gepräge geben wird. Aus dem Zeitalter des Kampfes der Staaten treten wir tn das Zeitalter des K a rn p f e s d e r K o n ti n e n t e. I Der dramatische Wendepunkt war der Antritt

VmtaleVerletzungdersWischenHoheitsgewäffer

Britische Flieger versenkten deutschen Dampfer in nordspanischem Hafen.

Madrid, 26. Dez. (DNB.) Wie Reuter aus Washington meldet, berichtet das USA.-Kriegsmnn- sterium, daß die Z u r ü ck z i e h u n g d e r R e g i e - rung und der militärischen 61 r eit- fräfte aus Manila, der Hauptstadt der Phi­lippinen, in Erwägung gezogen werde. Die USA.- Machthaber auf den Philippinen haben Manila zur offenen Stadt erklärt. Unter den Philippinos und den Chinesin in Manila herrscht darüber Empörung, nachdem bekannt geworden ist, daß diese Erklärung ohne Einvernehmen der Ja­paner geschehen ist, die diese Erklärung des Gene­rals McArthur nicht anerkennen. Die Bevölkerung verdächtigt das USA.-Oberkommando, die Erklärung nur als Dorwand für den Abzug der Truppen aus Manila abgegeben zu haben, um die Stadt ihrem Schicksal zu überlassen. Allenthalben äußert sich auch lebhafte Unzufriedenheit über das Verhalten des philippinischen Präsidenten O u e z o n, der mit einem Stahlhelm auf dem Kopf mit seiner Familie Manila in einem Motorboot mit unbekanntem Ziel verlassen hat. Der Präsident hat nachttäglich er- klärt, daß er auf den Rat des USA.-Gouverneurs McArthur die Hauptstadt verlassen habe. Er werde von dem Punkt, wo er sich gerade aufhalte, die Zi­vilverwaltung weiterleiten (!). Gleichzeitig hat der amerikanische Oberkommissar Sayre ebenfalls sein Büro aus Manila verlegt.

Vordringen auf Malakka.

Bangkok, 27. Dez. (DNB.-Funkspruch.) Die japanischen Truppen auf der Malaiischen Halbinsel dringen weiter ständig vor. Jeder Widerstand der

abgebrochen, als 19 seiner Panzerkampfwagen den deutschen Abwehrwaffen zum Opfer gefallen waren. Als sich der Feind zurrückzog, stellten unsere Trup­pen Über 1000 gefallene Bolschewisten und unter den 19 Panzern einen 64-Tonner und sie­ben 52-Tonner fest. Sechs weitere Panzer­kampfwagen, die durch gutliegende Treffer in Brand geschossen wurden, werden die bolschewistischen Stel­lungen kaum noch erreicht haben. Auch in einem Nachbarabschnit5 blieben die Angriffe erfolglos. Als die Bolschewisten versuchten, sich im Schutze von künstlichem Nebel den deutschen Linien zu nähern, wurde der eingenebelte Raum so stark unter deut­schen Beschuß genommen, daß der feindliche Angriff unter hohen blutigen Verlusten zusammenbrach.

*

Um die Mitternachtsstunde des Heiligen Abends unternahmen die Bolschewisten im mittleren Abscknitt der Ostfront mehrere aufeinander- folgende Angriffe gegen den linken Flügel einer deutschen Division. Als die Angriffskraft des Fein­des durch den heldenhaften Widerstand der deutschen Truppen gebrochen war, traten diese trotz der An­spannung der vorangegangenen Abwehrkämpfe zum Gegenstoß an und warfen den Gegner. Ein weiterer Angriff, den die Bolschewisten am Nach­mittag desselben Tages gegen eine andere Stelle desselben Divisionsbereiches angesetzt hatten, wurde bereits durch Artilleriefeuer und den Einsatz anderer schwerer Waffen zerschlagen, so daß unsere Infan­terie nicht mehr in den Kampf einzugreifen brauchte. Starke Verbände der Luftwaffe unterstützten die Ab­wehrkämpfe des Heeres im Mittel- und Nordab­schnitt der Ostfront. Obwohl die Aktionen infolge Schneetreibens und starker Kälte große Anstrengun­gen erforderten, wurden die Angriffe der Kampf­und Sturzkampfverbände mit großer Kühnheit gegen feindliche Kolonnen durchgeführt. Bei Angriffen auf Truppentransportzüge zerstörten mehrere Volltref­fer zwei Züge und trafen drei weitere Züge so, daß die Wagen z. T. entgleisten und in Brand gerieten.

*

Auf 30 Kilometer Breite unternahmen die Bol­schewisten in den frühen Morgenstunden des 25. Dezember im südlichen Teil der Ostfront einen starken Angriff gegen die deutschen Linien. Als die erste Welle unter außergewöhnlichen Ver­lusten für den Gegner im Abwehrfeuer zusammen­brach, setzten die Sowjets mehrere neue Ver­bände hintereinander zum Sturm an. Aber auch diese Angriffe zerschellten am hartnäcki­gen Widerstand der Verbündeten. An der entschlos­senen Abwehr dieser rollenden Angriffe waren auch slowakische Truppen beteiligt. Auch ita­lienische Truppen wiesen heftige bolsche­wistische Vorstöße gegen den von ihnen besetzten Raum ab. Als der Feind zur Unterstützung seines Angriffes Luftstreitkräfte einsetzte, gelang es fünf italienischen Jägern im Luftkampf vier Ratas von 10 abzuschießen.

Briten wird gebrochen. Die Stadt I p o h, das Zentrum der malaiischen Zinnindustrie, liegt bereits im Bereich der Kämpfe. Die Eng­länder scheinen sich von hier auf neuangelegte Ver­teidigungsstellungen am Perak-Fluß an der Westküste der Halbinsel zurückzuziehen.

Der britische Ostasien-Ober- befehlshaber abgefetzt.

Stockholm, 27. Dez. (DNB. Funkspruch.) Den Meldungen vom Fall Hongkongs und dem unauf­haltsamen Vordringen der Japaner auf der Ma­laiischen Halbinsel folgt unmittelbar die Nachricht von der Absetzung Des bisherigen Oberkommandie­renden der britischen Truppen in Ostasien, Luft­marschall Sir Robert Brooke-Popham. Gegen ihn waren im Zusammenhang mit dem vollständi­gen Versagen der britischen Luftstreitkräfte während der Kämpfe in Malaya und besonders bei der Ver­senkung der beiden englischen Schlachtschiffe hef­tige Angriffe in der Londoner Presse erhoben worden. Nicht zuletzt hatte man ihm vorgeworfen, vor dem Krieaseintritt Japans stets beruhigende Erklärungen über die Kampfbereitschaft der briti- schen Streitkräfte und Stützpunkte in Ostasien ab­gegeben zu haben. Sein Nachfolger ist Generalleutt nant Sir Henry Royds Pownall. Er ist 54 Jahre alt und war Genevalstabschef des engli­schen Expeditionskorps in Frankreich, das er mit in die Katastrophe von Dünkirchen geführt hat. Nachher hatte man ihn zum Generalinfpekteur der Heimwehren ernannt

senkten Unterseeboote vier feindliche Handelsschiffe darunter einen großen Transporter mit zu­sammen 23 500 BRT.

Das durch das Unterseeboot des Kapitänleutnants Bigalk versenkte britische Kriegsschiff ist inzwischen als der FlugzeugträgerUnicom feslgestellt wor­den. Es handelt sich hierbei um das n e u e st e, erst während des Krieges fertiggestellte Schiff dieser Gattung, das in den britischen Flottenlisten als Flugbootträger geführt wird.

In Nordafrika gehen die Kämpfe weiter. Deutsche Truppen vernichteten in entschlossenem Gegenangriff zwei britische Batterien und acht pan- zerkampfwagen. Deutsche Kampfflugzeuge zerspreng­ten Ansammlungen des Feindes in der nördlichen Lyrenaika.

Heber Malta wurden in Luftkämpfen zwei bri­tische Jagdflugzeuge abgeschoffen, an einer anderen Stelle des Mittelmeerraumes ein großes Flugboot.

DiebritifcheLuftwaffe warf in der letzten Nacht Spreng- und Brandbomben auf einige Orte Westdeutschlands und der befehlen Westgebiete. Die Schäden sind unerheblich. Der Feind verlor zwei Bomber.

Ser italienische Bericht.

Rom, 26. Dez. (DNB.) Der italienische Wehr- Machtbericht vom Freitag gibt bekannt: Unsere Ein­heiten fetzten in der westlichen Cyrenaika ihre vorgesehenen Bewegungen weiterhin geordnet fort, die der Feind trotz heftiger und wiederholter Anstrengungen in keiner Weise beeinträchtigen konnte. Bengasi, das nach den Radio-Meldun­gen des Feindes praktisch zerstört ist, wurde von indischen Verbänden kampflos besetzt. Wederholte feindliche Angriffe im Gebiet von Sollum und Bardia wurden zurückgewiesen. Der Feind verlor einige Panzerkampfwagen.

Berlin, 26.Dez. (DNB.) Tag füt Tag stellen blt Truppen der Ostfront ihre Abwehrkraft den schoeren bolschewistischen Angriffen entgegen. 5>arke Kälte, die oft bis zu 35 Grad reicht, ausgedehnte Schneeverwehungen und Glatteis erfordern von jedem Soldaten bei Tag ttitb bei Nacht höchste Anfpannung aller Kräfte. Wo bet Feind neu herangeführte Verbände immer wilder zum Sturm gegen die deutschen Linien an- I«, stößt er aus erbitterten Widerstand. Selbst die en vielen Stellen b i s zu zehnmal wieder­holten Angriffe der Sowjets gegen einzelne Dßfchaften oder sonstige wichtige punkte im Ge- läibe bringen die Kraft und den Linsahwillen unse­rer Truppen nicht zum Erlahmen. Der Notwendig- fril des Abwehrkampfes bewußt, steigert jeder feine Kriiste zur höchsten Leistung und überwindet Stra­pazen des Klimas und des Kampfes. Während die bätschen Truppen über riesige (Entfer­nungen hinweg von der Heimat mit Verpfle- gmg, Bekleidung, IHunition, Waffen und Gerät veisorgt werden müssen, stützt sich der Feind bei seden Angriffen auf die weit kürzeren Nach- schublinien, die allerdings von der deutschen ;Cilroaffe ständig bombardiert werden. Um nur irgendeinen Erfolg zu erzielen,, sehen die Bolsche- triifen tn zahlreichen Abschnitten zur Verstärkung ihrer Infanterie-Angriffe panzerkampf- ivigen ein, die aber an keiner Stelle Lntschei- bmgen erzwingen konnten. Neben hohen Verlusten bei Gegners an Menschen sind es insbesondere Panzer, die den deutschen Waffen zum Opfer fallen. Klein am 25.12. vernichteten deutsche Truppen an verschiedenen Teilen der Ostfront außer zahlreichen inneren Waffen und vielem Gerät 4 9 feindliche Pinzerkampfwagen.

*

| 8m Nordabschnitt der Ostfront war am ersten Weihnachtstaqe eine von unseren Truppen besetzte Drischaft zweimal das Ziel bolschewistischer Angriffe. Dir deutsche Abwehr setzte rechtzeitig und so stark ein, daß der von Panzern unterstützte feindliche Dor- . W bereits im Vorgelände st eckenblieb.

2K; die Bolschewisten ihre Angriffe einstellten, war bei Ort fest in deutscher Hand, und mehrere Pan- 3et;ampfroagen des Feindes lagen zerschossen auf dm Kampffeld. Donnerstagnachmittag gelang es bischer Infanterie, einen mit starken Kräften un« timommenen Ausbruchsversuch aus L e - ningrab zum Scheitern zu bringen. Der Feind hite feine Jnfanterieverbände durch den Einsatz Dor 30 schweren Panzery verstärkt und warf seine Aanteristen schonungslos in das heftige deutsche Ävehrseuer, um einen Durchbruch zu erzwingen.

Kampf wurde von beiden Seiten äußerst hartnäckig geführt und wurde vom Gegner erst

(bl bekannt: ,

*tn Osten auch gestern starke kampf-

ii! igkeit. Bei der Abwehr sowjetischer Angriffe ^mittleren Frontabschnitt wurden durch k Truppen eines Armeekorps 21 fow je tif ch e 13ug ., f ( hnjet ab gesoffen. Kampf-. S,ur;kampf- wafft nd)tet-> ni 3agboetbäabe griffen im Mittel- und Jtorbab-I 3m ftampf .