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er Tür stehen darf: herzlich willkommen!

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Koria-Palast, Seltersweg:Stukas". Li üe aus, Bahnhofstraße:Heute abend bei mir

ienesims,:- Lßj» ernßUt bie enge Verbundenheit der wechsel' nter seine b fi!en kulturellen Ausstrahlungen von Universität reiheitM .^Theater über die Gießener Bezirke ins Reich re, wir 3U dokumentieren.

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Sprechstunde des Kreisleiters.

Lr Sprechstunde des Kreisleiters findet am tor. erstag, 28. 8. 41, nachmittags von 15 bis 7 .fjr, in Gießen statt.

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Am ersten Tage ein Gast, Am zweiten Tag 'ne Last, Am dritten Tag, da stinkt er fast.

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chrichiu häftsträgtt | )ie deutsch! .-'j das MR Deutschland l'l

Men-Nassau lieferte Kotviehbullen für die Ostgebiete.

Mengen Roh- und Dachpappe hergestellt, die heute insbesondere bei Wehrmachtsbauten Verwendung finden.

Weiße und hellbunte Leinen» und Baumwoll­lumpen werden von der Papierindustrie gebraucht, die sie zur Herstellung von Banknotenpapier, feinem Briefpapier und anderen Spezialpapieren benötigt. Die Polsterindustrie benötigt zur Herstellung von Polstermöbeln aller Art fast ausschließlich die aus Lumpen gewonnene Polster- und Putzwolle, die Preßstoffindustrie benötigt Lumpenschnitzel als Füll» und Bindematerial für Bakelite und ähnliche Werk­stoffe, durch deren Einsatz allein im Jahre 1940 rund 300 000 Tonnen Eisen und Stahl eingespart werden konnten. Schließlich ergeben Fabrikations­rückstände bei Lumpen wertvolle Zusätze zu Dünge­mitteln.

Oie Annahmestellen in Gießen.

Ortsgruppe (5 i e ft e n - 2TI i H e : 1. Bahn- hofstrahe 63, gegenüber der Grabenstrafte; 2. Blarkl- strahe 25.

Ortsgruppe Gieften-Aord. Nähstube, Ecke Dernerwall (gegenüber Denninghoff).

Ortsgruppe Gieften - Ost: Licher Strafte, Dienststelle der DAF. (Hinterhaus).

Ortsgruppe Gieften-Süd: 1. Bergwerk, Unterhof; 2. Crednersirafte, Ecke klinikstrafte; 3. £ie- bigstrafte 63 (Autohalle 6).

Ortsgruppe Gieften-Kleln-Linden: Backhaus, Steinstrafte.

Ortsgruppe G i e ft e n - D i es e ck: Sihungs- faal, Schulstrafte.

Die Sammelstellen der Ortsgruppen TUitte, Hord, Off und Süd sind montags, mittwochs und freitags von 17 bis 20 Uhr geöffnet, die von filetn-Cinben und Wieseck mittwochs und samstags von 18 bis 21 Uhr.

Es wird nochmals darauf hingewiesen, daft an den Spinnstoffabfällen keine festen leite, wie knöpfe, Schnallen uftü sein dürfen.

nann von Zoseph n einen dem Reiche formen, ft >ie alle fe ir ewig ft s chnten unh lichkeit

frei den lieben Besuch nicht der Wermutstropfen ir Verlegung falle, daß man nach Weggang des \e; S)es Schmalhans zum Küchenmeister bitten

»iqcn utTheater der U n i v e r s i t ä t s - \! ci.t Gießen" umbenannt, um auch auf diese

Ls dem Büro der Theater-Intendanz wird uns "il-teilt: Auf Anregung des Intendanten Hans

Verdunkelungszeit

27. August von 20.23 bis 6.20 Uhr.

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[ Lßlbene Mitte zu halten, das stand wohl jedem an. jgr Kriegszeitalter der Brotkarte hat sich auch 1 ranches gewandelt. Der Besuch wird nicht mit er Absicht eintrudeln, dem Gastgeber zu den -U)_ Opfern auch noch das harte der Brot-, lcih- und Fettkarte zuzumuten, sondern er wird >|U Magenausweise schon bei seiner Ankunft ab-

Dornotizen.

Tageskalender für Mittwoch.

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31. August wird Frau Elisabeth Müller Wwe., Holzheimer Straße, 89 Jahre alt. Beide Ju­bilarinnen sind verhältnismäßig noch rüstig. Wir wünschen ihnen viel Glück zu diesen Sagen und für ihren weiteren Lebensabend.

Kreis Friedberg.

LPD. Friedberg, 26. Aug. Aus der Wetter bei G a m b a ch wurde eine Leiche geländet, die schon einige Tage im Wasser gelegen hat. Die Untersuchung ergab, daß es sich bei der Toten um eine aus Ob e r k l e e n als vermißt gemeldete gei­stesgestörte Frau handelt.

Schweinemarkt in Gedern.

* Gedern, 26. August. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 386 Ferkel zum Ver­kauf. Es kosteten bis 6 Wochen alte Ferkel 15 bis 18 RM., 6 bis 8 Wochen alte 19 bis 25 RM., 8 Wochen und ältere Tiere 25 bis 30 RM pro Stück. Bei langsamem Geschäft verblieb geringer Ueberstand.

Zechprellereien einer Jüdin.

Lpd. Frankfurt a. M., 26. Aug. Don Gie­ßen, wo sie ihre Stelle als Hausgehilfin aufge­geben hatte, kam die ledige Sara Meyer mit 18 RM. nach Frankfurt. Sie logierte sich in einem Hotel ein und blieb die Zeche mit 74 RM. schuldig. Sie verschwand und nächtigte in den Anlagen, wurde aber von einer Hotelangestellten gesehen, die sie verhaften ließ. Wie sich ergab, hatte die Jüdin noch drei andere Zechbetrügereien begangen. Als gegen die geständige Angeklagte vor dem Amts­gericht verhandelt wurde, ergab sich, daß der Hotel­portier und nicht der Besitzer für den Schaden auf­zukommen hat. Die Angeklagte wurde wegen fort­gesetzten Betruges zu drei Monaten Gefängnis ver­urteilt. ?

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elches Recht hat der Käufer?

Nichtbeachtung der Garantieerklärung.

Lumpen find wertvolles Rohmaterial

Dielfache Verwendungsmöglichkeiten für unsere Versorgung.

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flüsterte ihr die Stichworte zu ihren Lügen ein, kitzelte ihre na sch süchtige Zunge, zwackte ihre Finger so lange, bis sie die Doppelschlüssel von Büfett und Speisekammer ergatterten ober die Zehner! aus Luisas Börse und dieser Aufrührer Ära war es also, der ihr die kühnen Antworten und Ausreden in den Mund legte, um die sie nie verlegen war.

Britta war blond und ro-fig. Wenn sie schlief oder lächelte, schimmerte noch immer etwas von dem strahlenden Säugling durch ihre Züge hindurch, der einmal das Entzücken der ganzen weiblichen Der- wandtschaft gewesen war. Lydia hatte eine bräun­liche Haut und dunkle Haare, die sich allnächtlich zu undurchkämmbaren Knoten verzottelten. Zwischen unwahrscheinlich langen Wimpern, die sich wie Dor- hänge senkten und Schatten warfen, schimmerten zwei Augen, deren Farbe die Skala vom märchen­haften Veilchenblau bis zu tiefster Samtschwärze durchlaufen konnte, und man schaute in unergründ- liche Tiefen. Es waren bezaubernde Augen, und sie wußte, daß sie die Welt bezaubern konnte. Vor ein paar hundert Jahren märe sie unfehlbar als Hexe verbrannt worden. Sie war faul und verspielt und traf beim Einmaleins nur selten die richtigen Er­gebnisse; aber wunderbarerweise brachte sie immer gute Zeugnisse nach Hause, und ihre Lehrer lobten sie über den grünen Klee. Sie war groß, aber ihr Köpfchen saß auf einem fast erschreckend zarten und mageren Körper, an den ständig ungeheure Mengen von Lebertran und Malzextrakt gänzlich nutzlos verschwendet wurden. Sie bekam keinen Pfennig Geld in die Hand, und die Schränke, in denen Luisa Süßigkeiten verwahrte, wurden siebenmal ge­sichert. Dennoch kam Lydia zu jeder Mahlzeit bon­bongesättigt an den Tisch, und wenn Hellwang eine der geheimnisvollen Quellen, die Lydia mit Him- beerguttis und Lakritzenftangen speisten, entdeckte und zuschüttete, erschloß sie sich fünf neue. Dagegen halfen weder Verbote noch Strafen.

Da stapfte sie nun, während die Beine wie Hölz­chen in den weiten Schäften der Gummistiefel sta­ken, in dem Hagelmatsch herum; das lehmige Pfützenwasser spritzte nach allen Seiten auseinander und sprenkelte Söhnchens dunkelblaue Wollgarnitur mit gelben Tupfen.

(Fortsetzung folgt.)

war von anderem Schlage. Sie lieft ihre Puppen­kinder gefühllos verkommen, bei Regenwetter ver­gaß sie sie stets ins Haus zu nehmen, so daß sich ihre Perücken lösten, und es gab nicht eine, die nicht irgendwo invalid, blind, nasenlos oder krüppelig ge­wesen märe.

Britta war ein Kind, wie es sich junge Frauen im ersten Halbjahr der Ehe wünschen, wenn sie bei den beglückenden Regungen des ersten Kindes von einem ganzen Dutzend träumen. Britta fremdelte nicht, Britta war nicht quarrig, Britta jede Mahlzeit bis zum letzten Löffelchen, sie sogar Spinat. Sie schrie nicht beim Baden und wusch sich später ohne Aufforderung den Hals. Sie mar mit einem Jahr sauber und fürchtete sich rneder vor frischbezogenen Betten noch vor neuer Wäsche. Ihre Tugenden wären fast beängstigend gewesen, wenn ihnen nicht zwei Ausgleichsgewichte entgegengestan­den hätten, ihre Verträumtheit die manchmal die Form einer leichten Schlafkrankheit annahm und ihr Maltalent. Vielleicht hätten andere Eltern chre erstaunliche Begabung zu zeichnen und zu aquarel­lieren freudig begrüßt und Britta als eine Art Wunderkind herumgereicht. Im HauseGode Wind" wurde ihr Talent beinahe als Unglück betrachtet, und die Aussicht, Britta könne eines Tages mit dem Wunsch daherkommen, sie wolle Malerin werden, konnte Hellwang nur sorgenvolle Seufzer entlocken. Ihm genügte es, daß einer in der Familie einen freien Beruf ausübte; feinen Kindern wünschte er sichere Existenzen.

Run, Luisa hatte den Wunsch nach dem Dutzend noch im zweiten Jahre ihrer Ehe nicht aufgegeben. Bis dann Lydia kam. Da nahm sie sich für Söhn­chen eine Bedenkzeit von vier Jahren. Denn Lydia war ein kleiner Teufel vom ersten Augenblick ihres Daseins an. Ihre Taten führten Hellwang, der Luisa und sich selber frei von jeder Schuld fühlte, zu einem intensiven Studium der Ahnenforschung nach der Hellwangschen und Bendigschen Seite hin. Und er entdeckte tatsächlich einen Hellwang, Jörg mit Rufnamen, der zu Lübeck im sechzehnten Jahr- hundert enthauptet worden war wegen Umsturz­plänen und der Vorbereitung eines Anschlages ge­gen den Hohen Senat der Freien Stadt. Em Trop­fen von dessen Blut rumorte also in Lydia und

MS der Stadt Gießen.

Oer Besuch ohne Brotkarte.

Deutsche ist als gastfrei bekannt, und darin .Lh von jeher eine Hand die andere, das soll man machte und man empfing Besuche, Kartete und ließ sich bewirten. Um jeden Besuch Llj» doch etwas Festliches. Wenn Junggesellen LTet vereinsamte Menschen den Vorzug einseitig [Xjitfen, da drückte man ein Auge zu, es war IgLrf das eigene schöne Heim, das Glück der Fa- Xiii wettgemacht, auch wenn nicht im Hinter- Xnrie die Aussicht auf einePartie" stand. Man iJqMor, was Küche und Keller boten, je nachdem, Io Die Hausfrau war stolz auf den selbftgebacke- Kuchen. Natürlich gab es auch solche, die, um L Familientisch sitzend, aus den Schubkästen lXra.5 aßen, beim Pochen eines Besuches die [feil zuschoben, den Bissen hinabwürgten und Kni auf der Tischplatte scheinheilig die Daumen Ilnenanderdrehten. Aber diese waren die Aus- llbr en, die die Regel bestätigen. Andererseits ;H r gab es Besucher, die sich wie die Zecken Ilm tete» und den besuchsfeindlichen Spruch recht- feilten:

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eutschlM sh Mtz teilt: Aus Anregung ne 5 ^ntenoanien «rjan» > seine Flch Äjer Klein wurde der Titel des Stadttheaters und seines |ö|jei2n durch den Oberbürgermeister der Stadt 1° Mn in ..7" '

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so wie damals, als sie wegen Söhnchens Masern drei Wochen lang die Schule versäumen durften.

Lydia, die von jeher eine Freude an bizarren Worten und neunmalklugen Redensarten hatte, verlangte eines Tages beim Mittagessennoch ein­mal Pudding für die armen Halbwaisenkmder .

Wo hast du das blödsinnige Wort aufge« ^C5PPfam heraus, daß Frau Rosa Stangl, die Gattin des Krämers in der Beethovenstraße, dem bedienenden jungem Mann besohlen hatte, statt der üblichen Zugabe von einem einzigen fiebrigen Gutti aus der Bruchbüchse tiefer in das Bonbon- qlas zu greifen und den armen Halbwaisen eine ordentliche Tüte voll mitzugeben.

Nein, die Kinder begriffen das Geschehen nicht; selbst Britta erfaßte nicht die Endaultigkeit des Verlustes Aber begriff er ihn denn selber? Teilte nicht auch er mit den Kindern die gleichen, törichten Erwartungen, eines Tages werde Lmsa wieder da fein9 Rente sich da nicht in einem Winkel feines Her­rens noch immer die tolle Hoffnung, obwohl er nur zu gut wußte, daß er wach war und unbarm­herzige Wirklichkeit erlebte, die Ereignisse dieser letzten Wochen seien nur ein Traum und es bedürfe nur einer Willensanstrengung und eines gewalt­samen Aufreißens aus langem betäubtem Schlaf, um den Alpdruck von der Brust zu walzen? Um sich aufzurichten, zu lauschen und in dem dunklen Zim­mer Luisas ruhige Atemzüge zu Horen und mit der tastenden Hand über den pulsenden Bogen ihrer zarten Kehle und die warmen Flechten ihres Haa­res zu gleiten ...

Der Hagelschauer war Dorübergetlirrt. Die Kin­der spielten mit den kleinen Eisschussern, die der Himmel ihnen beschert hatte. Söhnchen versuchte natürlich, ein paar Korner zu fressen, aber Britta fegte sie ihm energisch aus der Hand ui^ befahl ihm unverzüglich auszuspucken, was er schon im Munde hatte. Oh, Britta war ruhig und vernünftig, man konnte ihr die Geschwister und das Haus für ein paar Stunden überlassen und durfte sicher sein, alles in bester Ordnung wiederzufinden. Britta besaß von klein auf ausgesprochen mütterliche Eigenschaften. Ihre Puppen lebten ewig und waren stets sauber gekämmt und hübsch angezogen. Lydia

Insoweit liegt alfo für künftige Käufe der Sachverhalt klar. Wie ist aber die Rechtslage, wenn aus einem früheren Kauf, der mit einer Garantie­erklärung des Verkäufers bzw. der Herstellerfirma verbunden war, heute von dem Käufer die Ga­rantie in Anspruch genommen wird und der Händ­ler sich weigert, dieser Garantie nachzukommen? Hier glauben manche Käufer an die Preisüber- wachungs- und Preisbildungsstellen herantreten zu können, um bei diesen eine nachträgliche Preis­herabsetzung der Ware zu erreichen. Das ist eine irrtümliche Auffassung, denn die Preisbildung ist spätestens mit der Uebergabe der Ware und der Bezahlung durch den Käufer abgeschlossen, so daß die Nichterfüllung einer übernommenen Garantie mit dem Preisrecht nichts mehr zu tun hat. Der Käufer muß vielmehr vor dem zuständigen Gericht auf Erfüllung der Garantie klagen ober evtl, feine Schadensersatzansprüche dort geltend machen.

steigerungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 37 bis 51; Bullen 24 bis 44,5; Kühe 10 bis 47,5; Färsen 36,5 bis 50,5; Kälber 30 bis 57; Schafe 20 bis 48 Rpf. je V» Kilogramm Lebendgewicht. Für Schweine wurden je Kilogramm Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,24, bl (135 bis 149,5 kg) 1,24, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,22, c (100 bis 119,5 kg) 1,18, d (80 bis 99,5 kg) 1,12, ef (unter 80 kg) 1,08, gl (fette Gauen) 1,24, i (Altschneider) 1,22, g2 (andere Sauen) 1,12, h (Eber) 1,12 RM. Marktverlauf: Regelmäßig, alles zugeteilt.

** Jugend Herbergspfennig wird nicht mehr erhoben. Nachdem vom 1. Oktober an HJ.-Beiträge nicht mehr erhoben werden hat der Reichserziehungsminister nunmehr angeordnet, daß vom Beginn des Schuljahres 1941/42 ab auch der Jugendherbergspfennig in den Schulen nicht mehr eingezogen wird. Bereits eingezogene Beträge werden nicht zurückgezahlt.

Aus Oer engeren Heimat.

Landkreis Gieften.

s. Lang-Göns, 27. August. Unsere zwei ältesten Einwohnerinnen können in die- en Tagen ihren Geburtstag feiern. Am 30. August vollendet Frau Anna Elisabeth Euler Wwe., Hundstaatenstraße, ihr 8 7. Lebensjahr. Am

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Sien wir ehrlich: am willkommensten wird h heutzutage noch einBesuch vom Lande" in der fast immer noch etwas in die Suppe zu toten mitbringt. Wenn man aber schon nichtvorn Ete" ist, so sollte man wenigstens freudig die

Die Garantteerklärung spielte bis zum Kriegs­beginn im deutschen Geschäftsleben von Jahr zu Jahr eine zunehmende Rolle. Sie ist der Ausdruck hoher Qualitätsarbeit und ein Mittel, um schnell und sicher das Vertrauen des Käufers zu gewinnen. Daß die Garantieerklärung keine Grattsbeigckbe bedeutet, darüber ist sich wohl jeder denkende Käu­fer im klaren. Zwar sind die Fälle der Inanspruch­nahme der Garantie durch den Käufer bei der Mehr­zahl der Qualitätserzeugnisse sicherlich gering ge­wesen, so daß die Hersteller für die Reparaturen usw. verhältnismäßig wenig Unfoften im Hinblick auf die Garantieerklärung einzukalkulieren hatten, aber die hohen Ansprüche auf die Rohstoffe und an die Sorgfalt der Ausführung der mit der Garantie­erklärung versehenen Erzeugnisse stellten im Waren­angebot die Sonderleistung dar, die selbstverständ­lich auch entsprechend bezahlt werden mußte.

Wenn auch heute im Kriege die für den zivilen Bedarf arbeitenden Werke nach wie vor das Beste zu leisten sich bemühen, so ist doch mancherlei Rück­sicht zu nehmen auf die Krieasverhältnisse, sei es bei den zur Verfügung stehenden Rohstoffen, von denen selbstverständlich das Beste her Wehrmacht zur Verfügung gestellt wird, sei es im Herstellungs­verfahren selbst, das vielfach von früher berufs­fremden, angelernten Kräften durchgefuhrt wird. Die Firmen haben deshalb vielfach davon Abstand genommen, ihren Erzeugnissen eine Garantte­erklärung mit auf den Weg zu geben. Das ist im Verhältnis zu früher eine kleinere Leistung, die mit einer entsprechenden Preismilderung verbunden sein muß. Im Mitteilungsblatt Nr. 30 hat jetzt der Reichskommissar für die Preisbildung auf diese Tatsache hingewiesen und die Preisminderung ver­langt Was in diesem Erlaß für den Uhrenhandel ausgesprochen wurde, dürfte selbstoerständttch auch für andere Warengattungen zutreffen, bet denen früher die Garantieerklärung üblicherweise gegeben wurde. ________

OieBerufSfortbildungSkurse der OAF.

Je kürzer die Tage werden, desto größer wird das Interesse des schaffenden deutschen Menschen, den Abend zu nutzen, um sich neues Wissen anzu­eignen und sein Können zu vervollkommnen. Dem trägt die Deutsche Arbeitsfront Rechnung, indem sie im Winterhalbjahr die Zahl der Kurse und Lehr­gemeinschaften des Deutschen Berufserziehungs­werkes stark vermehrt. So finden wir jetzt von Tag zu Tag in wachsender Zahl in allen Kreisen des Rhein-Main-Gebietes die Ankündigungen neu be­ginnender Maßnahmen. Jeder Schaffende im Gau Hessen-Nassau hat so die Möglichkeit, sich in seinem Beruf fortzubilden und bann auf Grund feines erworbenen Könnens auch weiter voranzukommen.

Gießener Gchlachiviehmarkt.

Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtvieh-Verteilungsmarkt) in der Viehver-

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lieber 10 kg Spinnstoffe verbraucht jeder Deutsche im Durchschnitt eines Jahres, einschließlich des sog. technischen Verbrauches". 1932 mußte Deutschland noch rund 701000 Tonnen an Textilrohstoffen ein­führen, da im Inland nur 47 000 Tonnen erzeugt werden konnten. Diese Auslandsabhängigkeit wurde durch den Vierjahresplan stetig abgebaut. Ein Ver­brauch von 10 kg Spinnstoffen je Kopf auf das gesamte deutsche Volk umgerechnet bedeutet einen Verbrauch von rb. 800000000 kg. Von diesen riesigen Derbrauchsmengen müßten rund 400 000 000 kg wieder dem Verbrauch zugeführt werden können. Leider sind wir noch nicht soweit. Immer noch blei­ben viele Millionen Kilogramm an alten Spinn­stoffen ungenutzt liegen ober wandern zum Teil sogar in die Abfallgruben. Bei Sttchproben wurde der Müll sorgfältig ausgelesen, und es zeigte sich, daß im Jahr etwa 100 000 Tonnen Lumpen in die Abfalleimer wanderten. Da gibt es doch wirklich eine bessere Verwendung, als Spinnstoffe vermodern zu lassen.

Deutschland hat vor dem Weltkrieg in der Reiß- woll- und Reißbaumwollindustrie (im Jahre 1913) 40 000 Tonnen Lumpen im Werte von 30 Millionen Reichsmark verarbeitet. Der Anteil der Reißwolle ist seither nicht nur bei uns, sondern auch in Eng­land ständig gestiegen. Heute handelt es sich für uns nicht nur darum, im Kriege Devisen zu sparen, wo immer sich eine Möglichkeit bietet,, sondern auch darum, jene Reserven zu schaffen, die uns in die Lage versetzen, besonders hochwertige Tuche herzu­stellen. Diewertlosen Lumpen" werden auf viel­fache Art der Wiederverwendung zugeführt.

Reißwolle und Reißbaumwolle werden in erster Linie, zumal in Verbindung mit Zellwolle und Kunstseide, zur Deckung des militärischen wie zivilen Kleidungsbedarfs verwandt. Das ist keine Kriegs­erfindung, sondern ein seit Jahrzehnen gebräuchliches Verfahren. Die sog.Stapelware" der Herrenkleider­fabriken war größtenteils aus Reißwolle hergestellt. Aber auch Teppiche, Hauswäsche, Decken, Gardinen usw. werden seit langen Jahren unter Beimischung von Reißwolle und Reißbaumwolle hergestellt. Aus groben und minderwertigen Lumpen werden große

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Ȁ i^rtschung. (Nachdruck verboten.)

Äd Pihnchen mit seinen vier 2°^°" 'and die Ge-

" I4t.e. abelhast ausregend, daß da, em neues H Ito Brüderchen angekommen «ar. ein 1° brave N 1M nerüaer kleiner Bub, daß der hebe Gott lyn

G'cch nicht hergegeben, sondern gleichi^zu «ng aemarftt hatte Und das Engelchen hatte Die Mr« bei bei Hand genommen, weil natürlich auch I It i einen Engel eine Mama haben muhen, ver IM du, und war mit ihr zusammen zum lieben Bi geflogen, ganz einfach ... . c. »am

«Hui wissen wollte und weiter fragte, INN von der Kathi oder von der Ornama em Gutt iitr ein Stück Schokolade in den Mund geltest, iqito war fast noch das Allerschönste an der Miim Geschichte.

urjii die achtjährige Lydia und (llf.^ltta mi ch-i elf Jahren war der Tod em tränenreiche, Käs Geheimnis, aber doch mehr schuMlS Iternb. Sie wußten natürlich daß -hre Mutt ist nehr in das Leben und >n das Haus. Das v M-Ien hatte, zurückkehren wurde i aber diese- 1 'tiuteNie mehr" überstieg ihre Borstellung- f t Ohne an ein Wunder zu glauben leb en ste «Wim doch in der Erwartung, emes Tages v°

Schule heimkehrend die Tur ju »IM A- mit der T-igschüssel zwischen den Knien m ist Küche oder im Wohnzimmer an der y 'Mine zu finden.

,br der Schule richteten die Lehrer Worte es ' |-Iibs an sie, die sie aus der Menge der andren |Rir Heraushoven. Sie bekamen fast * 9 $ und WÜMIl M» gen von den Müttern ihrer Freundinnen un VW was sie natürlich spurten von all n Sn

»erwähnt und besonders nett behandelt. -0 T® 9ab ihnen ein Gefühl der Mchtigkett das ste ; kttrrzig auskosteten. Sie standen Platz $ ie , ^lpunkt und spürten, daß ste von hren x$reun

K bewundert unb fast beneidet wurden, gena

im 19. und 20. August fanb durch den Beaus- t lch n des Reichsernährungsministerrums wiederum ! ste Abnahme von Rotviehbullen für das General- ipr rnement statt. Mit Rücksicht auf die Ernte mlsn die Bullen nicht an einem Platz zusammen- tert, sondern m den einzelnen Zuchtgebieten av- B?iünmen. Angemeldet waren insgesamt 81 -vm- hT Md zwar aus Hessen-Nassau 30, aus Kurhessen 7nb aus Westfalen 14, von denen 75 ausgetne- ! ler eren. In Gießen wurden 20 Bullen abgenom- itn, in Frankenberg 36 und in Erndtebrück 14 |o und * ^0 Tiere abrollen konnten. Die nächste Ab- uno nur? am Tage vor der Rotoiehverstelgerung m xwhw - ..nberg am 8. Oktober vorgesehen, wahrer^ die Lliti N 'si'-d- am 4. Dezember in Gießen g-l°gen ich der n un) i*- Msn Rotoiehverstelgerung skakksinhek. Für biese en litom Abnahmetermme müssen noch 240 Bullen I ti! igestellt werden. Es wird von den Züchtern fiertet, daß sie diesen Anforderungen Rechnung Hm und alle brauchbaren Tiere entsprechend lfe.n und zur Vorführung bringen. Die Pst'cht lEet es, daß die alten Zuchtgebiete das M°g« litis tun, um den Bedarf für die Ostgebiete restlos W-^ustellen. __

Das »fcayeti* Kreuz ist das Garantiezeichen für be­währte Arzneimittel, die sich die ganze Welf erobert haben, »ßoyei«-Arzneimittel werden von den Ärzten in aller Welt ver. __ ordnet und von Millionen mit vertrauensvoller Zuversicht (BAYER) gebraucht. xrV