kreis Alsfeld.
6:45.
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mancherlei unterhaltende Darbietungen erfreut, wo-
ÖJl.-'fpOTt
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6. Winterkampsspiele der HZ
Kampf der Skijugend zwischen den Flaggen.
inn ot.wh Mcy Die Wiesoaoener Ätinunuipuujci u»»* nMto fwenben Umständen d e r b a f t e t. B-I seiner uno Uvti- ' r __... ... s htnonhitrho fitpmnltnerbredier
^auch aus den eine Sintflut von moralischer Entrüstung über Gert
entledigte sich des Eifers, der Lolott verdächtig vor- I kommen mußte, setzte eine heitere Miene auf und 'klopfte. Charlottes helle Stimme rief ihn herein.
000 M Arbeit, k erung ihm
für tionen in) m Spiegel ren M lach Eck mikrophv!» Weit ck Firma da mechaM von Kiv populär! i“, die te
8k nähme setzte sich der jugendliche Gewaltverbrecher eit blich zur Wehr. Aus zwei verschiedenen Revol- Den aab er vier Schüsse auf die Beamten ab. Einer von ihnen wurde durch einen Schuh ms ftre verletzt. Die Beamten machten ebenfalls von 'ibti Schußwaffe Gebrauch, streckten Mager durch Lt-rschenkelschuß nieder und überwältigten ihn sch ctzlich. Außer den Schußwaffen trug der Bursche not einen fcharfgeschlisfenen Dolch bei sich.
Talsenke vor sich liefen sah. Der Rauch aus den vielen Schornsteinen und Essen hing schwer und niedrig über den regenblanken Dächern der Hallen
Irau 21. BL in G. Die mit Wiedergaben ihrer Bilder in der Illustrierten des Gießener Anzeigers vom 8. Februar erwähnten Maler sind Lucas Cra- nach (aus Kronach in Oberfranken,1472—1552) x-.. unh Qiirna fTrnrirtfh H515 bis 158b) der
# Homberg, 25. Febr. Der hiesige Wan» derverein, em Zweigoerein des Oberhessischen Gebirgsvereins, beging am Samstag im Saale des „Frankfurter Hof" einen gutbesuchten Heimatabend. Der Wanderführer leitete den in schlichter Art gestalteten Abend mit einer kurzen Ansprache ein, in der er die große Bedeutung der Pflege des Heimatgedankens betonte und den tiefen Sinn und Gehalt des Wortes Heimat den Besuchern eindringlich vor Augen stellte. Insbesondere machte er darauf aufmerksam, daß auch das Wandern ein gutes Stück Heimatpflege bedeutet, weil es hinausführt
frühestens morgen ..
„Wollte ich auch, aber als ich hörte, daß du wieder zu Hause seiest ..
„Bon wem hast du das gehört?" fragte sie rasch. ,Don Papa doch nicht?"
Er hatte sich verraten. „Nein, nicht von dem alten Herrn. Ich traf in Breslau den dicken Pohrt, und der erzählte mir, daß du wieder im Haufe der Däter gelandet feiest."
Sie runzelte die Stirn. „Und sonst?"
„Was — und sonst?"
„Ich meine, was hat Pohrt dir sonst noch erzählt?"
Er geriet in Verlegenheit. , Ach Gott, was man eben so rebel — Geschwätz und Klatsch ,•*
mehr verlassen und seinem Berus nachgehen, wie er das bis noch vor wenigen ' ,‘~*
besten Wünsche begleiten ihn in
Lnefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
nation sicher. — Die Hochgebirgsmädel kämpften auf der gleichen, nur verkürzten Torlaufftrecke. In der Klasse A war Gundel Bauer (Tirol) mit 78,7 Sek. am schnellsten. Annemarie Fischer (Hochland) benötigte 79,1 Sek. und wurde durch ihren Platz in der Abfahrt alpine Kampfspielsiegerin. In der Klaffe B war die erst 15 Jahre alte Traudl Mayer (Hochland) die Beste in der Abfahrt und im Torlauf; sie fuhr sogar im ersten Durchgang mit 37,8 Sek. die schnellste Zeit und wurde in ihrer Gesamtleistung nur von Hildesuse Gärtner (Baden), der Siegerin des DDM.-Werkes „Glaube und Schönheit", mit der besten Gesamtzeit von 77,3 Sek. übertroffen.
Die Ergebnisse:
Hochgebirge: HJ.-Klasse A: Torlauf: 1. Markus Schwaiger (Hochland) Note 2:39; 2. Herbert Lezuo (Tirol) 2:42,3; 3. Wolfgang Raffl (Hoch-
Iler ging erneut flüchtig. «..x. ,
^Wiesbaden wurde am heutigen Mittwöchig gegen 9 Uhr in der Wohnung der Witwe stnann deren Neffe Lothar Karl Theodor Mager E* die Wiesbadener Kriminalpolizei unter er«
Sie kehrte zu ihrem Platz am Fenster zurück. „Und deshalb also bist du Hals über Kopf zurück- gekommen? Um zu sehen, ob es stimmt, was Pohrt i)tr vorgeschwatzt hat?"
Das klang so erbittert, so aufsässig, als sähe fie auch in ihm schon einen Feind.
„Aber, Lolott?" sagte er begütigend und legte ihr einen Arm um die Schulter. „Was ist denn los?
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einen Arm um die Schulter. „
Was hab' ich dir denn getan? Ja, ich bin nach Hause gekommen, weil ich wissen will, was hinter diesem bösen Klatsch in Wirklichkeit steckt. Um dir beizustehen, um den Klatschtanten auf die Schnäbel zu klopfen. Deshalb bin ich hier! Und nun sieh mich
falen) 3:14,9. _ . ,,
Flachland: Kombination: H I.- K las f e A : 1. Max Wiedeck (Mecklenburg) 2:32,7; 2. Wolfgang Schönfelder (Brandenburg) 2:42,8; 3. Franz Baier (Berlin) 2:44,8. - Klaffe B: SeUeo Noack (Berlin) 3:03,1. — Jungvolk: 1. Ger- Hard Weber (Berlin) 3:32,2.
Mittelgebirge: -Klasse A: Rein-
Hard Geiß (Baden) 7:25,4; 2. Walter Just (Sude- tenland) 7:49,3; 3. Alfred Groh (Schlesien) 738,4. Klasse B: 1. Herbert Wiedeck (Schlesien) 6:09; 2. Hans KartzeQ (Niederdonau) 6:21,2; 3. Franz Wellner (Niederdonau) 6:21,6. — Jungvolk: 1. Hugo Pfefferle (Baden) 7:23,1. £ .
Hochgebirge: BDM: Torlauf: Kl. A: 1 Gundel Bauer (Tirol) 1:18,7; 2. Annemarie Fischer (Hochland) 1:19,1; 3. Mizzi Stüger (Oberdonau) 1:26,4; 4. Elli Gemacher (Salzburg) 1:30,4. Kombination: 1. Fischer 6:51,1; 2 Bauer 7:12; 3. Stüger 7:29; 4. Gemacher 8:09,8 und Grete Mair-Mellenhosf (Salzburg) 8:09,8. — Kl B: Kombination: 1. Traudl Mayr (Hochland) 6:48,1; 2 Anni Zückert (Salzburg) 7:57,3: 3. Rosel Ham- merer (Schwaben) 8:18,5. — -Glaube und Schönheit": 1 Maria Kriner (Hochland) 7:50,3; 2. Erika Kofler (Tirol) 8:02,8; 3. Adi Floßmann (Tirol) 8:10.
Mittelgebirge: Kombination: BDM- Klasse A: 1. Hildesuse Gärtner (Baden) 6:26,6; 2 Rudolfine Göttlinger (Niederdonau) 6:44,4: 3. Brigutte Printz (Baden) 7:52,6. Klasse B: 1 Lisbeth Lang (Sudetenland) 8:08,6; 2. Grete Gold- mann (Sudetenland) 8:29,1; 3. Helga Gärtner (Baden) 8:29,5. — „Glaube und Schönheit : 1 Inge Hoffmann (Schlesien) 7:18,1; 2. Gertrud Bönick (Sudetenland) 7:25,2; 3. Marlie Krauß (Su-
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Am Mittwoch setzte der Wettkampf auf allen sportlichen Anlagen in Garmisch-Partenkirchen wieder voll ein. Die größte Beachtung fand der Tor- lauf der HI.- und BDM.-Hochgebirgsklaffen am Hang des Gudiberges, wo eine zünftige Strecke mit 36 Toren abgesteckt war. Ein besonders kritischer Punkt war das Seelos-Tor auf dem unteren Teil. Die schnellsten Zeiten wurden im ersten Durchgang erzielt. Den Vogel schoß der in Garmisch beheimatete junger Ba.yernmeister Markus Schwa,- q e r ab, der mit 53,1 dzw. 60,5 Sekunden am schnell- ften war. Der Tiroler Herbert Lezuo kam auf 54,4 und 61,5, während sich auf den 3. Platz mit Wolfgang Raffl (54,6 und 63,5) ein zweiter Hochländer setzte. Abfahrtslaufsieger Fritz Todt, ein Sohn des Reichsministers Dr. Todt, wurde diesmal nur Sechster. Dank feinem großen Vorsprung aus der Abfahrt war ihm aber der Kampfspielsieg in der Kombi-
und Schuppen. „ ,
Gert wußte zwar, daß fein Vater auf eine punkt- liche Berichterstattung besonderen Wen legte, aber der alte Herr legte Wert auf so vieles, wonach man sich unmöglich immer richten konnte, besonders wenn so dringende Angelegenheiten auf dem Spiele standen wie jetzt. Das Wichtigste war im Augenblick, zu Lolott zu gehen und aus ihrem eigenen Munde (genaues über den unsinnigen Klatsch zu erfahren, der in den engen Straßen und Gäßchen dort unten umging. Einen Liebhaber sollte sie sich aus der Schweiz mitgedracht haben! Es war lachhaft!
In der Halle des alten, weitläufigen Hauses, das die Familie Mathesius am ftante der Stadtgartens bewohnte, stieß Gert auf Frau Trieb ch, die Lolott nach Arofa begleitet hatte und nun al|o auch schon Dieder zurück war. Sie mochte Gert nicht leiden, weil * er ihre krankhafte Würde stets ungerührt übersah oder sich gar lustig darüber machte. Im Hause Matbesius nahm sie eine Stellung ein, die in der Mitte lag zwischen Hausdame und nicht zahlender Kostgängerin. Dank den Verdiensten, die ihr verstorbener Gatte sich um die Mathesius-Werke erworben hatte, gehörte sie fast zur Familie und mischte^ sich gern in Dinge ein, die sie nichts angingen. Ohre übertriebene Vornehmheit ging Gert gewaltig auf die Nerven. _ . . ..
Sie wollte mit einem knappen Kopfneigen an ihm vorbei aber er hielt sie ohne viel Umstande am Arm fest: „’n Tag, Mama Triebsch! Was tun Sie denn schon wieder hier? Ich denke, Sie laufen noch o Frau^Triebsch verzog den Mund, als habe sie eine Zitrone im Munde. Die Zumutung, daß sie sich je Gficr unter die Füße binden könnte, krankte sie sicht- lich. „Wir sind eben vorzeitig wieder zuruckgekom- men", bemerkte sie.
,JInb Lolott?"
Ist ebenfalls wieder zu Hause.
"Ist sie in ihrem Zimmer?"
Dor zehn Minuten ist sie noch dort gewesen.
Es schien wirklich nicht alles in Ordnung zu sein mit Lolott, denn Frau Triebsch machte ihr Jammer- aesicht das nie etwas Gutes verhieß. Sie zu fragen, äärc zwecklos gewesen. Im besten Falle hatte sie
^KC.Teutoma^ Watzenborn-Steinberg
Naunheim — Watzenborn-Steinberg 7:1 (3:1).
Daß Watzenborn-Steinberg in Naunheim schon von jeher nicht günstig abgeschnitten hat, ist bekannt. Doch an die Niederlage vom Sonntag hätte niemand gedacht. Von den bis zum letzten Tage zur Perfügung stehenden zwei ausgezeichneten Torhütern konnte keiner die Reise mit antreten. Die Wahl fiel erst in Naunheim auf den Halbrechten Heil, der seine Sache, soweit es in seinen Kräften stand, gut machte. Allerdings fehlte er mehr im Angriff. So stand von dem spielstarken Sturm, der in Lollar 8 Treffer erzielt hatte, allein noch Harnisch im Angriff der „Teutonen". Dazu kam in der 17. Minute die Herausstellung des Mittelläufers Hedrich. Dadurch erfuhr der Sturm der Watzenborn- Steinberger eine weitere Schwächung, weil der Mittelstürmer Brückel den Platz von Hedrich einnehmen muhte. Praktisch konnten daher die „Teutonen" der Platzmannschaft, die in stärkster Aufstellung antrat, nie gefährlich werden. Nachdem Naunheim durch Neeb und Hartert auf 3:0 erhöht hatte, verkürzte Harnisch durch eine Gewaltleistung auf 3:1. Dann geschah bis zum Seitenwechsel nichts Nennenswertes mehr. Nach der Pause setzten die Gäste nochmals alles auf eine Karte. Harnisch wurde besonders aufmerksam bewacht. Die drei Ersatz-Stürmer waren vollkommene Versager und nie gefährlich für die Hintermannschaft der Platzbesitzer. Naunheim nahm bald das Heft in die Hand und erhöhte auf 4:1. Dieses Resultat hielten die 10 „Teutonen" bü etwa Viertelstunde vor Schluß. Dann war ihre Kraft zu Ende, und Naunheim, drei weitere Treffer erzielend, kam zu einem sicheren Siege, der trotz des Könnens der Naunheimer bei einer stärkeren „Teutonen"-Elf nicht mit diesem hohen Torunterschied zustandegekonrmen wäre.
Südwest-Mannschast für <8 eßen.
Am 9. März werden in der Dolkshalle in Gießen die besten Turner der NSRL.-Bereiche Hessen, Sud- west, Mittelrhein und Mitte 3ur Vorrunde um die 2. Deutsche Kriegsmeisterschaft im Bereichsmannschaftskampf der Turner erwartet. Wir konnten kürzlich schon die Aufstellung der kampfstarken Mannschaft des Bereichs Mitte mitteilen, die sich im besonderen auf die beiden Leunaer Meister K r ö tz s ch und Müller stützen kann. Wie wir von Bereichs- männerturnroart Martin Gebhardt (Frankfurt am Main) jetzt erfahren, wird auch die Südwest- Mannschaft recht kampfstark m den Vorkampf gehen. Wenn die endgültige Aufstellung auch erst nach einem Prüfungsturnen am nächsten Sonntag erfolgt, so steht heute doch schon fest, daß die folgenden drei Turner bestimmt der Südwest-Sechs ange- hören werden: Richard Reuther, T.- u. Spg. Oppau (Pfalz), Mitglied der deutschen Nationalmannschaft, der an den Deutschen Gerätmeisterschaften der vier letzten Jahre stets erfolgreich teilnahm und in der Deutschlandriege in Polen und kürzlich in Straßburg mitturnte; Helmut Bantz, VfL. Speyer, zweimal Deutscher Jugendmeister, dritter Sieger bei den Reichswettkämpfen der Nachwuchsturner 1941 in Kassel und 13. Sieger bei den Deutschen Gerätemeisterschaften 1941 in Karlsruhe; Albert Zelle- k e n s , Tgm. Eintracht Frankfurt a. M., Mitglied der Nationalmannschaft, wenn auch fein ausgesprochener Einzelkämpfer, so aber ein hervorragender Mannschaftsturner. Außer diesen Turnern kommen voraussichtlich für die Mannschaft noch in Betracht: Karl Hörnis, Tv. Niederrad, der neue Frankfurter Bereichsmeister, Edmund Hainz, Vogt & Haeffner, Frankfurt a. M., der als Mitglied der Deutschlandriege kürzlich beim Gastturnen im Elsaß dabei war; Arthur Schmidt, Dudweiler, zur Zeit der beste Turner des Saargebiets.
hinweggehen lassen. .....
„Schon!" sagte er. „Danke! Also dann will ich ihr mal rasch guten Tag sagen."
Er lief in langen Sätzen die Treppe zum Obergeschoß des Hauses hinauf. Sein heller offener Staubmantel blähte sich hinter ihm.
„Ihre Frau Mutter ist im Gelben Salon!" rief die Triebsch in verweisendem Tone hinter ihm drein, weil sie es für ungehörig hielt, daß er seine Schwester und nicht seine Mutter zuerst begrüßen wollte.
Gert hatte sie gar nicht verstanden. Vom oberen Treppenabsatz winkte er ihr zu; fie wendete jedoch gekränkt das graue, spitznasige Gesicht von ihm ab. Nicht mal die Höhensonne von Arosa hatte ihre Gesichtsfarbe verändert. Wahrscheinlich war sie beständig mit einem Sonnenschirm umhergelaufen.
Vor Lolotts Tür hielt Gert inne, schöpfte Atem,
ngöen Heb in, Dr. Filchner und andere hochver- ,xe Forschungsreisende bedacht.
^vollkommen bliebe ein Bildnis des Jubilars, Äri man in dieses nur die Züge des erfolgreichen l;rt4trieUen eintragen und nur von feinen Beziehun- L iu Wissenschaft und Forschung sprechen wollte, »iir.rgessen und hoch gerühmt muß sein vorbildliches L alten zu Arbeitern und Angestellten bleiben. Nenals Vorgesetzter, stets Berater und Mensch un-
Menschen zu sein, entsprach ebensosehr der Tra- Mn feines Hauses, wie seinem eigenen Bedürfnis. Sie Kassen und Stiftungen, die er xum Wohl feiner Uten Belegschaft ins Leben gerufen hat, sind der Mre Ausdruck seiner Gesinnung. —
5en auf den alten Plätzen der Goethestadt ist as^eich der Erinnerung an Werther und Lotte und kr unsterbliches Leben, und um die Mäuern des orcs und des Deutschordenshauses geistern noch die ritien der Kavaliere der Gvethescken Tafelrunde; ort! vom Kalsmunt bis zum Hausertor pocht das me ftüme Leben der Gegenwart und der gewaltige sjjfgkeitsdrang der Leitz-Stadt. Wir grüßen den girn, der einer stillen Stadt ein neues Antlitz ge- lebiii, ihr Kraft und Ruhm gebracht und ihren Na- n r auf die Weltkarte des Handels eingetragen hat. Mte es feinen starken und klugen und reichgeseg- letfl Händen noch viele Jahre vergönnt bleiben, an len Werke weiterzubauen, das seinen Namen durch ill< Länder trägt.
US jähriger Mörder und Räuber in Wiesbaden verhaftet.
Festnahme unter dramatischen Umstanden, (inen Beamten erschossen, andere angeschossen.
detenland) 8:12,5
Bergland-Flachland: (eine Kornbina- tionsroertung): 1. Inge Franck (Berlin) 2:59.4; 2. Hergarth Habrecht (Danzig) 3:12,1; 3 Inge Rein- both (Berlin) 3:26,4. — Klasse B: 1. Anneliese Gereller (Niedersachsen) 321.6- ? Helga ^'hvs- mann (Berlin) 3:46,7; 3. Christel Pflieger (Mittel- dbe). — „Glaube und Schönheit": 1. Erika Baumann (Böhmen-Mähren) 2:29,9; 2. Gerda Reime (Berlin) 2:58.
Wien und Kärnten im Eishockey-Endspiel.
Die Iugendmeisterschaft im Eishockey ist bereits bis zur Vorentscheidung gefördert. In den weiteren Spielen der Zwischenrunde am Mittwoch waren in der Abteilung A Wien über Sudetenland mit 9:1 (3:1, 3:0, 3:0) und Düsseldorf über Ostland 1:0 siegreich, wobei der entscheidende Treffer erst im letzten Drittel fiel. In der Abteilung B spielten Schwab en und Schlesien unentschieden 2:2 (0:2, 2:0, 0:0), und Kärnten siegte über Köln-Aachen mit 4:0 (2:0, 2:0, 0:0). Kärnten errang damit in der Abt B mit 6:0 Punkten vor Schwaben (3:1) den Gruppensieg und trifft in der Entscheidung mit Wien zusammen.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 27. Febr. (Dorbericht.^ Es kosteten: Ochsen 35 bis 46,50 RM., Bullen 39 bis 44,50, Kühe 18 bis 44,56, Färsen 36,50 bis 45 50, Kälber 35 bis 70, Hammel 32 bis 51, Schafe 20 bis 44, Schweine 49,50 bis 57,50 RM. — Markt- verlauf: alles zugeteilt.
Knochen
enthalten mich noch Oer fiauaholte- oecaertung noch Ruegangepunhtt für 80 wichtige Jnöuftciepunhte* Darum: nicht oer brennen oder verfüttern, sondern dem nüchsten Schulkind mitgeben!
Bergland : Kombinatio n : H I-'K l a f f e A : 1. Wolfgang Zischka (Böhmen-Mahren) 2:31,9; 2. Heinrich Geresser (Niedersachsen) 2:40,1; 3. Willi Pape (Westfalen) 2:42,1. — Klasse B: 1- Artur Jennewein (Niedersachsen) 2:45,5; 2.
wig (Böhmen-Mahren) 2:46,9; 3. Rieß (Mittelelbe) 2:59,8. — Jungvolk: 1. Leonhard Braun (West-
Landkreis Gießen.
- Lich, 26. Febr. Am heutigen Mittwoch kann du ä l t e st e Mann unserer Stadt, der Landwirt Wstian D i e tz, das 8 8. L e b e n s j a h r vollenden, dr it trotz seines hohen Alters noch von erstaunlicher IJmger Frische und verfolgt die Tagesereignisse M mit größtem Interesse. Leider kann er insolge WA Unfalls im vorigen Jahre sein Haus nicht
3:02,1. Kombination (Abfahrt-Torlauf): 1. Todt 7:19,8; 2. Schwaiger 7:30; 3. Lezuo 7:32; 4. Seyrling 7:37,3; 5. Raffl 7:43,8. — H 2- Klass eB : Ito'rlauf: 1. Erwin Wohrle (Schwaben) 2:29,7; 2. Helmuth Uhlo (Adolf-Hitler-Schule) 2:29,9; 3. Ernst Arnolt (Hochland) 2:31,7. — Kombination: 1. Herbert Spieß (Tirol) 6 36,7; 2. Erwin Wöhrle 6:41,1/3. Helmuth Uhlo
Er riß die Tür auf und trat ins Zimmer. „Tatsächlich!" rief er. „Da bist du, Lolott! Und ich habe gedacht, du laßt dich dort unten noch von der Sonne schmoren! Was willst du denn schon wieder hier?"
Sie erhob sich lanasam.von ihrem Platz am Fenster und kam auf ihn zu. Ihr Lächeln war matt, ihrem Gang fehlte die Frische. Obwohl sie inbianer» haft braun war, sah sie nicht aut aus. Sie trug an einem Kummer. Man sah es ihr sofort an.
„Ja, ich bin schon etwas vorzeitig zurückgekommen, Gert", sagte sie und reichte ihm die Hand. „Das ist aber nett, daß du schon heute kommst. Mama sagte eben, du hättest telephoniert, daß du
mal an!" , , ..
Sie wendete den Kops und sah ihm über die Schulter hinweg in die Augen. Sie war einen halben Kopf kleiner als er, mädchenhaft zart, sehr zierlich und wirkte deshalb jünger als sie in Wirk- lichheit war. Dor einigen Wochen war sie zweiundzwanzig geworden.
Sie antwortete nichts.
„Was ist nun also los?" fragte Gert. „Mir kannst du alles erzählen! Du weißt: mit dir durch Dick und Dünn und auf Biegen und Brechen!"
„Diesmal vielleicht nicht mehr."
„Ja, wieso denn nicht, zum Donnerwetter?"
Sie zuckte die Achseln und setzte sich auf den Stuhl am Fenster. Er zog sich mit dem Fuß einen kleinen Hocker herbei und ließ sich gleichfalls nieder. „Das ist kränkend, Lolott", begann er und holte feine Zigaretten aus der Manteltasche. „Haben wir beide nicht immer zusammengehalten? Auch, wenn's hier im Hause gehörig Krach gab? Warum soll's denn jetzt anders sein? Willst du eine Zigarette?"
Sie schüttelte den Kopf. „Nein, danke!"
Er zündete sich eine Zigarette an und brachte das Streichholz mit einer schlenkernden Bewegung feiner Hand zum Erlöschen.
„Also ein Mann, Lolott?"
Sie antwortete nicht.
„Ganz große Liebe?" fragte er weiter, und feine Stimme klang sehr sanft.
Noch immer kam keine Antwort von ihr Da stand er auf, legte zärtlich feine Hand auf ihr Haar, das blond und dicht war wie das feine und sagte zu- redend: „So schütte das schwere Herz doch schon aus, Lolott!"
I (Fortsetzung folgt.)
»WM MBA
Komon oon Otto IWclöi.
ffl’er junge Gerhard Mathesius war für ein paar i ate von seinem Vater nach Breslau geschickt war.
r. um hier einige geschäftliche Auftrage auszu q treu. Er hatte sich ihrer |o gut es ging entledigt
war entschlossen, den letzten Tag und die letzte vor seiner Rückfahrt nach Oschmtz; gehang zu ‘ rummeln. In Oschnitzu diefem Nest, war das iinönt und unmöglich. Bei ,edem Schutt stand len unter Aussicht, und was man heute tat, wutzre lagen der alte Herr. Man mußte ine Gelegenheit i breslau ausnutzen.
Iber während Gert an diesem letzten Lag m sivem Hotel zu Mittag ah.und eifrig $1°™ I™ «r Abend machte, gesellte sich zu ihm ein Sch Gerade, der gerade aus Oschnitz angekvmmen mar tn! einen ganzen Sack voll Neuigkeiten von dort
Wübrachte. r .
«L Wächst erfuhr er, daß Charlotte, feine Schwester shln wieder aus der Schweiz zurück sei. Er h le frühestens in acht Tagen erwartet, und Die e jözliche Rückkehr bedeutete nichts Gutes. Er ahnte sofort. Und was ihm sein Bekannter Zwischen ^vpe und Hauptmahlzeit zu benchten Jiatt • tätigte diese Ahnupg. Es klang so beunruhigend, datz . 6e-t sich entschloß, auf den tummel zu verMten \ hi auf ber Stelle in dieses verwünschte Klatschnest "k^ieb7e1f/LLo,ott mit dem
k älteren Bruders und war von ,eher bere i ge- h?n, mit jedem anzubinden, dem es ein! Ill e, einen schiefen Blick auf sie zu werfen.
Ole selten Gelegenheit dazu gefunden, denn aue s rußten, daß mit ihm nicht gut Kirschen essen > lein es um Lolott ging. Diesmal aber war <es an- ! h'mend ernst. Eine Liebesgeschichte, über die schon s |H3 Oschnitz tuschelte! Er mußte sofort nach Dem Schlag^zwei Uhr bestieg er vor dem ßotd in ber
Möweidnitzer Straße feinen kleinen B>ag j*e los, gönnte sich keine Pause, bis er nad) un^
VW anderthalb Stunden von der Hohe de itch-Berge die Mathesius-Werke in der weiten
siucr 5)6imatpnege oeaeutet, wen es pinausruijri nuu, >r'L "1 h.» irsax h?r
in die engeren und weiteren Heimotbezirke, das der Aeltere und Lucas ^r^nach ( Werkstatt
Kennenlernen mit den Bewohnern der durchwander- Jüngere, Schuler und Mitarbeiter i f
ten Gegenden ermöglicht und so das Band der Ge- des bedeutenden Daters. Es ift Me-
meinschaft zwischen allen Volksgenossen, zwischen nehmen, daß die ln Jhrem L stimmen
Stadt u/id Land immer mehr verstärkt. Im weite- mälde non einem der beiden Cranachs ammen.
ren Verlause des Abends wurden die Besucher durch Dagegen erscheint es nach '^en Angaben nicht aus-
mancherlei unterhaltende Darbietungen erfreut, wo- geschloffen, daß es sich um den Darmst
bei sich die Damen Hilde Krebühl, Gerda Erbe tiker August Lucas formte der um Die
und Elly Kuhl besonders verdient machten. Ge-1 Mitte des vorigen Jahrhunderts tätig w
Unfere SÄ
feinen Lebensabend, fand eine Wanderung nach Deckenbach statt, an der sich 40 Mitglieder beteiligten. Der Marsch führte über Ober-Ofleiden und Gontershausen nach Deckenbach oon wo man nach längerer Rast den Rückmarsch antrat. Die Wanderung erfreute die Teilnehmer in hohem Maße.
। WD. Frankfurt a. M., 26. Febr. Zu dem be- : gemeldeten Raubmordversuch in der
Aimetallankaufsstelle Psaft in der Biebergosfe er» । jch-n wir noch folgende Einzelheiten: Der Täter ist
ler 18jährige Lothar Karl Theodor Mager, ge- I am 26. November 1922 in Heidelberg, der • leilbem 25. Februar 1941 aus Heidelberg ge | Eitet ist, nachdem er am gleichen Tage einen z^'tizw achtmeister cr f djof fen hatte. Ma- I «er war vor einiger Zeit vom Jugendgericht in | Li: elberg wegen Untreue mit 10 Monaten Geiz nis bestraft worden. Nach Derbüßuna von einem I I lat wurde er bedingt aus der Haft entlassen.
D er sich in Freiheit erber nicht cut führte — er jt ) im Verdacht, Fahrraddiebstähle zu begehen — ■ Iftbe die Strafaussetzung aufgehoben. Als der IlBtmte den Mager zur Strafverbüßung abführte, ||i Mager eine Pistole und erschoß den Beamten IKf) einen Kopfschuß. Die Ermittlungen ergaben,
r3nM|Ib Mager nach Frankfurt geflüchtet war. Am !hr |üi\l||r hen Tage hat er abends in Frankfurt auf den ellung ii OlmetaUauffäufer Pfaff in der Biebergasse umente ■ e n Raubmordversuch unternommen, diesen durch tir n Schuß erheblich verletzt und war dar- auf geflüchtet. In der Nacht zum Mittwoch wurde Wger oon einem Kriminalbeamten, der von dem [ftrufrtonn Mbmordversuch an dem Juwelenhändler Pfaff neuen tiine Kenntnis hatte, in einer Wirtschaft im West- ei angebalten. Er legitimierte sich mit einem Wehr- W uno einer Kennkarte, die beide auf den Namen Sfliar Mager ausgestellt waren. Der Beamte WHi Mager zur Feststellung seiner Personalien mit jtM Polizeirevier in der Unterlind au. Aus dem |Eqe zog Mager eine Pistole und gab drei khüsse auf den Beamten ab, von denen en r den Beamten leicht am Halse streifte. Der


