Donnerstag. 27. Februar 1941
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Aetzener Anzeiger
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vorhandene Schiffsraum muffe nicht nur voll aus-
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f e i f i g mit kriegswichtigen Rohstoffen und sonstigen kriegswichtigen Erzeugnissen zu versorgen.
Um sicherzustellen, daß die kriegswirtschaftliche Zusammenarbeit ohne Einschränkung dem gemeinsamen Ziel des endgültigen Sieges der Achsenmächte dienen kann, wurde vereinbart, daß während des Krieges jede kriegswichtige Lieferung aus dem einen Land in das andere Land unabhängig vom Ausgleich der Handelsbilanz und dem Stand des Verrechnungsverkehrs vorgenommen werden soll. Es ist selbstverständlich, daß die Verhandlungen in dem Geist der treuen und vertrauensvollen Kameradschaft geführt wurden, die die Beziehungen zwischen den beiden verbündeten Ländern kennzeichnet.
Ein Unterseeboot meldet die Versenkung eines feindlichen bewaffneten Handelsdampfers von etwa 8000 BRT. Ein anderes Unterseeboot versenkte ein britisches Bewachunasfahrzeug und machte dabei einige Gefangene. 3m Seegebiet südostwärts Englands wurde ein britischer Zerstörer von einem Schnellboot versenkt.
An der lybischen Küste, südostwärts Age- dabia, stießen in den Morgenstunden des 24.Februar ein deutscher und ein englischer motorisierter Spähtrupp zusammen. Eine Anzahl englischer Kraftfahrzeuge, darunter mehrere Panzerspähwagen, wurde vernichtet, einige Gefangene eingebracht. Auf deutscher Seite entstanden keine Verluste. In den Rachmiktaassiunden des 24. Februar warfen Kampfflugzeuge zwei große Handelsschiffe in einem Hafen bei Lyrenaika in Brand und erzielten Bombentreffer in den hafenanlaaen. Deutsche Zagdflieger schossen über der Insel Malta ein Flugzeug vom Muster hurricane ab.
Erfolgreiche Angriffe schwächerer Kampffliegerkräfte richteten sich in der letzten Rächt gegen kriegswichtige Ziele und Hafenanlagen in hüll, Harwich und Great Yarmouth, gegen Flugplätze in Ostengland sowie Rüstungsbetriebe in Ipswich und Rorwich.
Bei einem erfolglosen feindlichen Angriffsversuch an der Kanalküsle schoben Jagdflieger drei britische Flugzeuge ab. Der Feind warf in der
lang zu melden. Flugzeuge des deutschen Fliegerkorps schossen ein feindliches Flugzeug über Malta ab. In Rordafrika s'mo am Morgen des 24. Februar Abteilungen des deutschen Korps in Afrika mit dem Feind südöstlich von Agadabia in Berührung gekommen. 3m Verlauf des Zusammenstoßes mit englischen Panzereinheiten wurden verschiedene Kraftfahrzeuge und Panzer des Feindes zerstört. Es wurden einige Gefangene gemacht. Keine Verluste auf deutscher Seite. Flugzeuge des deutschen Fliegerkorps haben wirksam vor Anker liegende Schiffe, Hafenanlagen sowie militärische Anlagen eines feindlichen Flottenstützpunktes in der Lyrenaika angegriffen. Zwei Schiffe von rund 8000 BRT. wurden getroffen und schwer beschädigt. Es wurden heftige Explosionen uyd Brände im Hafen beobachtet. 3n Giarabub und in Kusra leisten die tapferen Besatzungen dem feindlichen Druck zähen Widerstand.
In Ostafrika Tätigkeit der beiderseitigen Artillerien sowie fliegender Kolonnen von Keren. Der beldenhafte Widerstand unserer Truppen ö st l i ch des Juba-Ftusfes dauert an.
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Deutsches Schnellboot versenkte britischen Zerstörer
schiedensten Unzulänglichkeiten würde die Lastenkapazität der Schiffe verringert, was deshalb untragbar sei, weil durch das Geleitzugsystem an sich schon die Leistungsfähigkeit eines Dampfers zurückgehen müsse. Die „Daily Mail" steht an der Spitze des Pressekampfes, der verlangt, daß der Kopf von Croß rollen und an seine Stelle ein erfahrener Reeder als neuer Minister treten solle. Dieser neue Minister solle dann auch einen Sitz im Kriegskabinett erhalten, eine Stellung, die Croß nicht gehabt habe.
Newyork noch erheblich stärker verjudet. Der erste Jude, von dem die amerikanische Geschichte berichtet, war Asser Levi, der sich 1661 in Albany als Trödel jude betätigte, heute ist das Judentum eine Macht, die die Stränge der amerikanischen Wirtschaft, den Getreide- und Baumwollhandel sowie die Eisenindustrie und die Banken finanziell kontrolliert, in Film, Presse und Rundfunk keine andere Macht auf*
Rorn, 26. Febr. (DRB.) Vie deutsch-ilallenischen Dirtschafksverhandlungen, die seit einigen Wochen in Rom stattgefunden haben, sind Mittwoch abgeschlossen worden. Die getroffenen Vereinbarungen wurden vom Gesandten E l o d i u s für Deutschland und vom Botschafter Giannini für Italien unterzeichnet. In diesen Vereinbarungen ist der ge- samte waren- und Zahlungsverkehr zwischen den beiden Ländern für das Jahr 1941 geregelt worden. Die Tatsache, daß in beiden Richtungen eine erhebliche Steigerung der Ausfuhr vorgesehen werden konnte, beweist aufs neue, daß die Leistungsfähigkeit der deutschen und italienischen Wirtschaft durch den Krieg nicht gehemmt worden ist. Die beiden Länder sind in der Lage, sich in erheblichem Umfange gegen-
kommen läßt und sich 150prozentig als echt amerikanisch und demokratisch gebärdet. Wie groß schon im vorigen Jahrhundert die Macht der Juden war, geht aus den Aeußerungen Grover Clevelands, der von 1893 bis 1897 Präsident der USA. war, hervor: „Wenige, wenn überhaupt eine von den das amerikanische Volk bildenden Nationalitäten haben direkt oder indirekt mehr Einfluß auf den modernen Amerikanismus ausgeübt als die jüdische", und als Präsident Roosevelt ans Ruder gelangt war, begrüßte er als erste Amtshandlung eine jüdische Jubelfeier Ein berühmter Volkswirt hat gesagt, Amerika würde in Zukunft ein Judenstaat und von einer nichtgermanischen Mischbevölkerung beherrscht werden.
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letzten Rächt an mehreren Stellen Westdeutschlands wahllos Spreng- und Brandbomben, die nur unbedeutenden Sachschaden verursachten. Brände konnten im Entstehen gelöscht werden. Flakartillerie schoß ein feindliches Flugzeug ab.
Monopolistische Angsthüpfer.
In der Rede des Führers auf der Parteigründungsfeier am 24. Februar ist wohl allgemein ausgefallen, daß wirtschaftliche Fragen eine verhältnismäßig ausführliche Behandlung erfuhren und daß den Goldfack-Jdealiften eine urkräftige Abfuhr zuteil wurde. Das hatte seinen besonderen Grund. Kurz vorher hat der amerikanische Journalist Clapper auf Grund von Informationen aus Washingtoner Regierungskreisen verkündet, das amerikanische Kriegsziel bestehe in einem angelsächsischem Kartell, das die Kontrolle über die Luft, die Meere und die Rohmaterialien habe. Dieses Kartell solle gut und nett zu allen „freien" Nationen sein, die „widerspenstigen" Nationen aber „disziplinieren".
Etwa zu gleicher Zeit hielt der amerikanische Vizepräsident Wallace seine erste Rede seit seinem Amtsantritt vor sechs Wochen. Wallace ist ein Hauptmitarbeiter Roosevelts seit 1933 gewesen. Sein besonderes Tätigkeitsgebiet war die Anwendung des „new deal“ — der neuen (Wirtschafts-) Politik — auf die Landwirtschaft. Er ist der Vater des A.A.A. (Agricultural Adjustment Act), des Gesetzes über die Landwirtschaftshilfe. Die amerikanischen Farmer leben zum Teil an der Grenze der Betriebsrentabilität, zum Teil leiden sie die bitterste Not. Wallace hat also den Kopf voll Sorgen. Und so stieß er denn auch nicht wie der gute Clapper in die Trompete von Jericho, sondern sagte schlicht und einfach: die einzige Hoffnung, wenigstens einen Teil der Vorkriegsmärkte für Weizen, Baumwolle, Tabak ufw. zu halten, liege in der Niederlage Hitlers. Er läßt die Katze aus dem Sack. Das ist immerhin ein verdienstliches Werk.
Der schlechthin ungeheuerliche Anspruch Clappers auf ein Weltmonopol für die angelsächsischen Nationen über die Meere, über die Luft und über die Rohstoffe steht im Gegensatz zu dem Angstschrei des Vizepräsidenten Wallace, für den die Niederlage Hitlers die einzige Rettung für die amerikanischen Farmer ist. Aber die Feststellung, daß sich die amerikanische Wirtschaftspolitik in einer Sackgasse befindet und der Schrei nach dem Weltmonopol für See-, Luft- und Rohstoffgewalt ist im Grunde ein und dasselbe. Die Wahrheit ist, daß die Amerikaner mit ihrem Wirtschaftslatein ebenso zu Ende sind wie die Engländer. Die Engländer sind mit ihrem Wirtschaftslatein zu Ende, weil sie sich im Weltkriege übernommen haben. Die Amerikaner, weil sie ihren eigenen Markt absperren, aber an die anderen Völker die Zumutung richten, ihre Erzeugnisse aufzukaufen. Zu dieser eigennützigen Wirtschaftspolitik gehört dann auch die Aufstapelung ungeheurer Goldvorräte im Wert von mehr als 50 Milliarden RM., die selbstverständlich „für die Katz sind", wenn die anderen Völker Gold Gold sein lassen und dieses Spiel nicht mehr mitmachen.
Darin liegt ja gerade das echt revolutionäre Element unserer Währungspolitik, die der Führer mit äußerster Klarheit am 1. Mai 1937 verkündet hat ... just zu derselben Zeit, da die sogenannte „Volksfront" in Frankreich praktisch das eigene Land fester an das Gold kettete denn jemals. Hinter all diesen Teilerscheinungen steht die überwältigend große Tatsache, daß die Nöte des modernen Wirtschaftssystems nicht mehr gebändigt werden können durch jenen Liberalismus, der vom eigenen
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Enge wirtschaftliche Zusammenarbeit der Achse.
Gegenseitige Versorgung mit kriegswichtigen Erzeugnissen ohne Rücksicht auf den Stand der Handelsbilanz.
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Oer italienische Bericht
Rom, 26. Februar. (DRB. Funkfpruch.) italienische Dehrmachtbericht vorn Mittwoch folgenden Wortlaut:
Au der griechischen Front nichts von
Oer Wehrmachtbericht vom Mittwoch.
Berlin, 26. Februar. (DRV. Funkspruch.) Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Oas Verkehrsund Verteilungsproblem.
Madrid, 27. Febr. (DNB. Funkfpruch.) Der Londoner Berichterstatter der Zeitung „ABC", Calvo, schreibt, daß die SInfünbigung Adolf Hitlers über den Beginn des U-Bootkrieges in den Londoner Zeitungen den größten Widerhall gefunden habe. Die Zeitungen täten zwar so, als ob England auf einen gigantischen Luftkampf und eine Verschärfung des U-Bootkrieges vorbereitet fei, aber die „Daily Mail" z. B. könne doch nicht umhin, das Durcheinander im Marinemini st erium zu geißeln. Das Blatt meint, England brauche viel mehr Schiffe, die serienmäßig gebaut werden. Der
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der Materie vertrauter Minister müsse ernannt werden.
„Diese Krittk der ,Daily Maill ist heute besonders interessant", so schreibt Calvo, „weil es zahlreiche Verkehrsprobleme in England gibt, deren Lösung anscheinend unmög- l i ch ist. Der Import von Waren und Lebensmitteln und deren gerechte Verteilung sind die größten Probleme, die England momentan zu lösen hat, und die, wenn ihre Lösung nicht gelingt, die Gefahr eines herannahenden U-Boottrieges für England geradezu zu einer Katastrophe werden lassen können." Wie weit die erfolgreiche Arbeit der deutschen Luft- und Seestreitkräfte sich bereits auf die Ernährung der englischen Bevölkerung ausgedehnt habe, meint Calvo, gehe aus den neuen drakonischen Verfügungen des englischen Ernährungsministers hervor.
Der Film »Sieg im Westen^ in Ankara
Ankara, 26. Febr. (Europapreß.) Bei einem Essen, das der deutsche Botschafter in Ankara, von Papen, am Dienstagabend zu Ehren des türkischen Ministerpräsidenten und des Außenministers gab, wurde der Dokumentarfilm „Sieg im Westen" vorgeführt. Es heißt, die türkischen Staatsmänner seien davon zutiefst beeindruckt worden.
Der britische Außenminister in Ankara
Ankara, 26. Februar. (DNB.) Der britische Außenminister Eden und der Chef des britischen Empire-Generalstabes, Dill, sind zu einem offiziellen Besuch am Dienstag in der Türkei eingetroffen, nachdem sie vorher der britischen Kronkolonie C y p e r n einen Jnspektionsbesuch abgestattet hatten.
Attentat auf den britischen Kommissar von Palästina.
Rom, 26. Febr. (Europapreß.) Als der britische Kommissar von Palästina sich nach Nablus begab, um dort an einer Einweihungsfeier teilzunehmen, wurde das seinem Wagen voranfahrende Polizeiauto durch eine Straßenmine in die Luft gesprengt. Der Anschlag galt unzweifelhaft dem Kommissar selber. Da die Sofortige Durchsuchung der Umgebung ohne Erfolg verlief, gab der Kommissar den Befehl, unter der muselmanischen Bevölkerung dieser Gegend Geiseln festzunehmen. In natio- nalen arabischen Kreisen verlautet, das Attentat sei eine Vergeltung für die Hinrichtung des Araderführers Abu Durah durch die Engländer, die entgegen den Versprechungen des Kommissars, keine nationalen Araberführer mehr zum Tode zu verurteilen, erfolgt war.
England bangt um seine Tonnage
Heftige Anklagen gegen den Schiffahrtsminister Eroß.
Der brüchige Schmelztiegel
Von unterem Rt.-Berichterstatter
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! lietijobiftenprebiger Joseph Simons in Atianta lieber erneuert und bei Gelegenheit des Black- sjkindals wurde bekannt, daß er nicht weniger als
- Millionen Mitglieder habe, die sich aus allen leisen der Bevölkerung zusammensetzten.
3n der Tat hängt das Auskommen dieser Gebeim- lganisationen zur Reinhaltung der amerikanischen Hajfe mit der verstärkten Einwanderung cht nordischer Menschen zusammen. Vor 1830 betrug in jedem Jahrzehnt der Einwanderungs- uwachs rund 35 v. H. der Bevölkerung, um die :brh und entwende hatte die Einwanderunaszahl die Millionengrenze erreicht, aber seit der Depression o-i 1929 fiel die Einwanderungsziffer, bis sie im chre 1933 nicht einmal die Zitier von 30 000 er» echte. Inzwischen ist sie unter Roosevelt vor allem iirrf) den Zuzug des aus Europa verdrängten Ju- ieifums wieder gestiegen. Aber inzwischen hatte sich tii Herkunft der Einaewanderten welentlich geändert, (h machten aus in Prozenten der Anteil der nordi- ld)?n Einwanderung gegenüber der romanischen und Zwischen:
Stockholm, 26. Febr. (Europapreß.) Die Anklagen gegen den britischen Schiffahrtsmimster Ronald Croß mehren sich von Tag zu Tag. In erster Linie wirft man ihm vor, daß er die vorhandene Tonnage nichtwirksamund rationell einsetze und die Werftarbeit verlangsame, anstatt sie zu beschleunigen. Die Zahlen die der Führer in seiner letzten Rede über die englischen Tonnägeoerluste genannt hat, werden zwar nach wie vor an offizieller englischer Stelle dementiert, jedoch setzt man sich m einer Weise mit den Schiffsverlusten auseinander, die erkennen läßt, daß dieses Problem ernster betrachtet wird als das nach außen hin den Anschein haben könnte. In steigendem Maße fragt man sich nämlich wieweil die englische Verteidigung in der Lage ijt 'auf b e n A t l a n t i k r o u t e n den deutschen Torpedos, Minen und Bombenangriffen derart zu begegnen, daß mit einer verhältnismäßig ruhigen Passage englischer Schiffe von der westlichen Hemi- spbäre nach England gerechnet werden kann. Bei all diesen Ueberlegungen wird die erwartete deut- s ch e U-Boot-Offensive als das allergrößte und schwerste liebel betrachtet. Gleichzeitig mit dem Erkennen dieser Gefahr wachsen ckle Anklagen gegen bas Schiffahrtsministerium. Es wird ihm neuerdings auch vorgeworfen, daß es nicht eng genug mit der Admiralität zusammenarbeite. Die Organisation des Löschens und Beladens von Trans- vorttchiffen in den Häf-m mirN als 6d)lenbrian uuu;u„vt.lt bezeichnet man wirft Croß vor, mtt der Tonnage genutzt, sondern auch richtig vorteilt und geradezu Vergeudung zu treiben. Durch die Der- Igele nf t werden. Ein neuer energischer und mit
(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) I.
Washington, Mitte Februar 1941. ' Im Sommer 1937 passierte dem Präsidenten ooseoelt eine böse Panne. Er hatte den Sena- tr Black zum Bundesrichter ernannt und Senat ird Kongreß hatten verfassungsgemäß diese Ernen- ring eines Mitgliedes zum Obersten USA.-Gericht, b:s vor allem in Verfassungsfragen ausschlaggebende Irteile erläßt, gebilligt. Black war also u n a b s e tz - jar. Plötzlich setzte in der amerikanischen Juden- :esse eine Hetze ein, Black sei ein prominentes Mit- :eb des berüchtigten Kukluxklan gewesen, er also ein Rassefanatiker und Feind der Demokratie, ib was dergleichen Vorwürfe mehr waren. Nun mmte zwar die Tatsache, daß Black Mitglied des likluxklan gewesen, aber der Neuernannte bestritt, I ;fer Organisation noch anzugehören. Er habe sich I zwischen zu den demokratischen Idealen Roose- I lts durchgemausert. Jedenfalls hatte der jüdische | chirnttust Roosevelts einen Zuwachs aus einem j iger bekommen, das gern in kritischen Zeiten Der» I fcroiegen wird, aber ttotzdem schon durch sein Da- I in beweist, wie die Rassen- und Konfes- I onsgegensätze im Stillen doch wirken und I :m Glauben an die amerikanische Verfassung mit I rer demokratischen, die Menschengleichheit trotz | 'er Unterschiede der Farbe und Veranlagung be- | tcaenden Dokttin unbeeinflußt geblieben sind. Der I .nelting pot", der von den Nordamerikanern scst bell nie Rasfenschmelztiegel, besteht im well seitlichen nur in der Phantasie der aus Galizien 'er aus anderen Ghettos importierten patentdemo- atllchen Sch^eivtzrlinge. Es ist z. B. Tatsache, daß ati Grund der Eugenik, die gerade in den USA. avße Verbreitung gefunden hat, und auf den Vet- r des englischen Naturforschers Charles Darwin, r Francis Dalton, zurückgeht, verschiedene i inbesftaaten Sterilisierungsgesetze eingeführt haben r.-b daß schließlich auch das Einwanderungsgesetz :n 1922 auf eugenische Lehren zurückgeht, das einer assenverschlechterung vorbeugen will.
Die Klanpolitik geht darauf aus, zunächst alle iiotestantisch-nordischen Amerikaner zu sammeln, > Vorherrschaft des Juden- und Niggertums vor- ihmlich im Süden zu brechen und sich mit echt ame- anifchen Mitteln wie Geheimhaltung der Satzun- n, mystischen Aufnahmezeremonien usw. sowie rror aufrechtzuerhalten. An und für sich sind che Bewegungen nichts New'.s. Vorgänger des ans, die „Natives", richteten sich bereits um 1843 m gegen die damals sehr starke Einwander' *g kacholisch en Iren und zerstörten bei Sttaßen-
empfen in Philadelphia nicht weniger als acht ccholische Kirchen. Von 1853 an waren in manchen indesstaaten die „Knownochings" stark oertreten, ? ungefähr dieselben Tendenzen verfolgten. Der iilklurklan (gebildet aus dem altgriechischen Kyclos Kreis mnd dem schottischen Wort Klan = Sippe) ’tftanö nach dem Bürgerkrieg 1865 und ging gleich tonungslos gegen Juden und Katholiken und vor dem gegen Neger vor. Im Jahre 1876 wurde er 'boten, aber im Jahre 1915 durch den ehemaligen
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vrühlsche UntDerfitätebnidereiB. Lange General-Anzeiger für Oberhessen ^-ietzen.^chulstratze 7-9
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19.9 51,6 76,7 77,2
l>ach einer Schätzung ergab sich folgender Bluts- teil der Einwohner bis 1920: Engländer 41,4, K itsche 17,2, Iren 11,2, Skandinavier 4,3, Polen -u Italiener 3,6, Holländer 3,0 und Russen 1,8, s b.r diese Schätzung ist, obgleich amtlich, sehr ober- lochlich, denn sie enthält nicht die Südslawen, me itmanen wie Franzosen, Spanier usw., auch nicht
Juden, und ist zu Ungunsten der Deutschen aut- -frellt, die ein weitaus größeres Kontingent gestellt Ten, als offiziell angegeben wurde. Madison Grant Schutte im Jahre 1935, die weiße Bevölkerung ri USA. scheide sich in Nordische, einschließlich Der >e.rtschstämmigen, mit rund 53 Millionen, m 10 ^'lionen Iren, in 18 bis 20 Millionen Romanen, ^rinzosen, Italiener usw., Slawen,^ und in etwa Itillionen Juden. Eine neuere Schätzung des zsor»
Mögens des Judentums gibt an, im Jahre 18 Mn nur 175 000 Juden oder 0,57 v. H. der Ge- fntbevölkerung in den Oftftaaten gewohnt, 19zr
Dbiir wären es 5,5 v. H. der Gesamtbevölkerung ge- ■ fein, wobei berücksichtigt werden muß, daß Die gelitten, die Halb- ober Viertelenden nicht nutge» Ult sind. „ .
dieses Judentum beherrscht die Städte. In Den ^noiegenä landwirtschaftlich orientierten ö - fr-ten ist sein Bevölkerungsanteil sehr' !<sn in den Industriezentren unoerdaltmsmay'g
Neuyork war schon 1929 mit 1,8 MiMonen liob^er Juden = ?6 v. H. der Gesanttbevosk rung e größte Judenstadt der Welt. Inzwischen n
1860—1870
98,4
1870—1880
91,6
1880—1890
80,2
1890—1900
48,4 v
1900—1910
23,3
1910—1920
22,8


