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dient

nggen monamcn oei uen ' -----1 «h-.

hmtenrenten 6 RM., bei den Witwen- und Wit-

Ulie eines ötamme». x»re h._

XüMjM tot die Rentenempfänger, bei der Abhebung der äiH* Eguftrente nur einen Rentenempfangsschein vo

liegen und diesen auf den Gesamtbetrag auszu fon. Der Gesamtbetrag umfaßt den bisherwen sichel Ertrag der Rente und die Zuschläge für drei Mo-

inte. Wer also zum Beispiel bisher eme Invaliden teilte von 31,50 RM. bezieht, erhalt künftig ma-

ADOX

und und

Vorhängen, nicht mehr tragfähigen Kleidungs- Wäschestücken ufro. wird In der Zeit vom

Verdunkelungszeit

26. Juli von 21.22 bis 5.30 Uhr.

27. Juli von 21.21 bis 5.31 Uhr.

durfte.

Warnung vor dem Genuß von Mabarberblättern.

«uf Anordnung des Führers werden di- Leistun. W in der Rentenversicherung vom 1. Juni

Die Baumwoll- und Schafwollindustrie war für England lange Zeit die englische Industrie. Durch den Handel mit Daumwollerzeugnissen nach allen Ländern der Erde wurde England erst die wirt- chaftliche Weltmacht, die überall die Preise dik­tierte, die Konjunkturbelebte" oder drosselte, wie es eben der Profit erheischte. Lancashire, Liver­pool und Manchester waren Begriffe geworden. Hier liefen die Handelsfäden aus der ganzen Welt zusammen, die dem Lande einen immer stärker ließ end en Goldstrom sicherten.

achtlos aufbewahrlen oder vermeintlich als wert­lose Lumpen liegengelasfenen Textilien einem gro­ßen und nützlicheren Zweck zuzuführen. Alle diese Abfälle, die sich in jedem haushalt und insbeson­dere im Lumpensack der Hausfrau befinden, werden

gen können.

B i e hw irtschaft: Die Auftriebe hatten an allen Märkten wieder einen Umfang, daß die Ver­sorgung mit Weisch und Fleischwaren glatt von- statten ging. Es war möglich, Kälber für die Vor­ratshaltung herauszunehmen. Die aufgetriebenen Schweinemengen ermöglichten verschiedentlich Um­leitungen. Die Qualitäten wurden bei Rindern und Schweinen mittel bis gut, bei Kälbern als befrie­digend bezeichnet.

Milch- und Fettwirtschaft: Die Versor­gung mit Milch, Milcherzeugnissen, Deien und Fet­ten konnte, im großen gesehen, sichergestellt werden. Auch das Bedürfnis nach Käse konnte durch ent­sprechende organisatorische Maßnahmen befriedigt

werden.

Eierwirtschaft: In der Berichtswoche wur­den auf den Abschnitt b und c der Reichseierkarte je zwei Eier aufgerufen. Es ist dazu dasselbe wie beim letzten Ausruf zu bemerken, daß nämlich nicht alle Einzelhandelsgeschäfte gleich im ersten Moment I über die betreffenden Eier verfügen, daß aber der Aufruf im Hinblick auf die Haltbarkeit zeitig ein» treffender Eier nicht weiter hinausgeschoben werden

selbst in den kleinsten Stücken und Mengen, Gardinen, Portieren, Teppiche, Läufer, Kokos­matten, Säcke, Filz, und Tuchhüte, Filzschuhe, Vohnerlappen, Scheuertücher, Bindfadenreste, Abfälle von Strick- und Stopfgarn. Ls ist ganz gleichgütig, ob diese Spinnstoffe ungemischt oder gemischt sind, ob sie zerrissen, verschmutzt oder vermottet sind, nur mit Metall, Leder, Glas oder Gummiteilen sollen sie nicht verarbeitet sein.

u iicmen luujie uci ucn . ;a.

MM. und bei den Waisenrenten 4 RM. für jede Öaife eines Stammes. Die Deutsche h

s-atz anspornen!

Die Reichsspinnsioffsammlung 1941, die in der Zeit vom 28.3uli bis 23. August durchge- führt wird, soll ein stolzes Zeugnis unseres Einsatzes auch auf diesem Gebiet werden. Die Bevölkerung muß sich über die Wichtigkeit die­ser Spinnstoffsammlung klar sein und mithelfen, durch Abgabe von nicht mehr verwendungs- und gebrauchsfähigen Spinnstoffen jeder Art der Wirtschaft die Rohstoffe wieder zuzuführen, die nötig sind, um neue Werke fertigen zu können. .

Jeder Volksgenosse wolle sich darüber klar fern, daß ein Krieg nicht vom Soldaten allein gewon­nen werden kann, sondern daß jeder einzelne im­mer und immer wieder das Seine dazu beitragen muß. Auch die Reichsspinnsioffsammlung ist em Beitrag zur Durchführung dieses Krieges, an dessen Ende der deutsche Sieg steht!

Lndkampf angetreten. Ls gilt nun, den Sieg zu vollenden.

Ein unbeugsamer Siegeswille verleiht unseren Soldaten an allen Fronten die Kraft zu beispiel­losen Leistungen und Erfolgen. Die Heimat bewun- dert nicht nur die Dasfentaten ihrer Soldaten, sondern ist auch stets bereit, ihre ganze Kraft in diesem Kampf einzusehen.

So wird auch die Heimat einmütig mit ihrer Spende hinter der Reichsspinnstoffsammlung stehen und zur Schaffung einer textilen Rohsloffreserve beitragen^

Eine umfassende Sammlung von Textilien aller Art, bestehend aus Stofsabfällen, alten Teppichen

Alle Gioffabfälle zur Gammelstelle!

Aufruf zur Reichsspinnstoffsammlung vom 28. Juli bis 23. August.

gebraucht und verarbeitet.

Ich rufe daher die deutschen Volksgenossen, be­sonders aber die deutsche Frau auf, alle vorhan­denen Sloffabfälle zu den Sammelstätten der Reichs- fpinnstofffammlung zu bringen und dort abzulie­fern.

Berlin, 26. Juli 1941.

Der Reichskommissar für Altmalerialverwertung und Reichsbeauflragte der RSDAP. für Alt­materialerfassung.

Hans Heck.

Sich widersprechende Zeitungsnotizen, die einer, seits die Verwendung von Rhabarberblättern zur Herstellung eines spinatartigen Gemüses empfah­len, andererseits vor ihrem Genuß warnten, gaben dem Reichsgesundheitsamt im Jahre 1940 Anlaß, von einer Verwendung von Rhabarberblättern zum menschlichen Genuß abzuraten. Inzwischen hat eine Berufsgenossenschaft ein Merkblatt herausgegeben, in dem eine Tabelle mit der Angabe des Ditamin- E-Gehaltes verschiedener Nahrungsmittel abgedruckt ist, aus der hervorgeht, daß Rhabarberblattsalat recht reich an diesem Vitamin ist. Die Befürchtung, daß diese Angabe unter den augenblicklichen Ver­hältnissen zu einer allgemeinen Verwendung der Rhabarberblätter für die menschliche Ernährung führen könnte, sei es in Fyxm von Spinat oder Salat, läßt es anqezeigt erscheinen, erneut vor dem Verzehr dieser Blätter zu warnen, um so mehr, als in der Zwischenzeit im Reichsgesundheitsamt aus- geführte Versuche die gesundheitsschädigende Wir- kung von Rhabarberblattspinat erneut bestätigt haben. Im übrigen sind nach den vorliegenden An­gaben nach dem Genuß von Rhabarberblätterspinat nicht nur ernsthafte Erkrankungen, sondern verein­zelt auch Todesfälle vorgekommen. Bei der Gefahr- lichkeit der Rhabarberblätter muß vor der Ver­wendung dieser Blätter zum menschlichen Genuß gewarnt werden, wenn ihnen nicht zuvor die ge­sundheitsschädigenden Stoffe zum größten Teil ent- zogen werden, wodurch allerdings das Vitamin C der Blätter wahrscheinlich mehr oder weniger voll- ständig zerstört werden wurde.

Gießener Wochen Marktpreise.

* G i e ß e n, 26. Juli. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln,

'N, geB^ IchnulO'

Tageskalender für Sonntag.

Moria-Palaft, Seltersweg:Venus vor Gericht .

-!Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Lachparade .

Uentenerhöhungen.

Dornotizen.

Tageskalender für Samstag.

Moria-Palast, Seltersweg:Venus vor Gericht.

I - ^Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Lachparade .

England und wir!

Gedanken zur Heichsspinnstoffsammlung vom 28. Juli bis 23. August.

Oer Obus-Betrieb.

Fahrplanmäßiger Verkehr der Wagen. - Verbesserungen für die Stunden des Spihenverkehrs.

Wir haben uns gestern Nachmittag nut dem Leiter unserer Stadtwerke, Direktor I Lok, über mancherlei Fragen des Ob u s - 1 Betriebes und die Wünsche der Bevol- kerung an diese neue Derkehrseinrichtung un­serer Stadt unterhalten.

Der Dbus-Betrieb ist nun seit einigen Wochen im Gange. Niemand, auch die Leitung der Stadllverke nicht hat erwartet, daß m dieser kurzen Zeit sich schon alles ganz glatt und frei von Wünschen ent­wickeln werde. In großen Zügen betrachtet muß man aber die Feststellung machen, daß sich dieses neue Verkehrsmittel bisher schon ols 3wecwrenlich und für die weitere Förderung des Verkehrsdien­stes in unserer Stadt verheißungsvoll erwiesen hat. Nun handelt es sich darum, die aus der Praxis des Betriebs entstehenden Wunsche zu erkennen, auf ihre Berechtigung hm zu pusen und soweit wie möglich zu erfüllen. In dieser Hinsicht steht die Le - tung des Betriebs der Bevölkerung nut aller Au - geschlosienheit zur Verfirnung, sie nimmt ^derzeit gerne Anregungen und Wunsche entgegen und sie wird bestrebt sein, alles zu tun, was in ihr en Kräf­ten steht, um die berechtigten Wunsche zu erftillen.

Zur Zeit wickelt sich der Dbus-Betrieb noch1 nut uinf Wagen ab, von denen drei auf der Strecke RalmbofEnde Rödgener Straße, zwei auf der 9inie BahnhofEnde im Wald an der Sicher Straße als Kurswagen planmäßig fahren. Erne noch größere Zahl von Wagen die hier bereits vor­handen sind - in den Verkehr einzurechen ist zur Zeit nicht möglich, da hierzu das erforderliche Per- sonal unter den jetzigen Umstanden nicht verfügbar gemacht werden kann, weil der Nahverkehrsdienst nicht als kriegswirtschaftlich wichtig gilt. Die Ler- tunq des Betriebs hat es aber ermöglicht' noch einen sechsten Wagen täglich für die Stunden der Verkehrsspitzen, d. h. des außerordentlich verstärk­ten Andranges, in den Fahrdienst<zu stellen, so daß für diese Zeit eine vermehrte Fahrgelegenheit aeschaffen ist. Die Kurswagen fahren täglich nach einem fetten Fahrplan, der um 6 Uhr am Bahn- ' hof beginnt unb um 23 Uhr dort m.t d°r Absahrt i des letztens Wagens endet. Die Wagen in Richtung Ende Rödgener Straße fahren jeweils zu ge­raden Zeiten vom Bahnhof ab, also 6.00 bzw. 615 bzw 6.30 Uhr ufro., die Wagen m Richtung DM an der Sicher Straße verlassen zu un-

Das hat sich gewaltig geändert! Dieser Ärieg mit der wieder so fein ausgedachten Blockade Deutsch­lands hat die Engländer gerade auf dem Wirt- chaftsgebiet ganz empfindlich getroffen. Nicht nur, daß unsere Bomber sehr störend auf die großen Industriezentren einwirkten, auch unsere U-Boote und Handelszerstörer tun das Ihrige, damit die Versorgung Englands mit Rohstoffen auch für die zur englischen Kriegführung so wichtige Textilindu­strie nicht mehr möglich ist. Schon lange sind die englischen Spinnereien und Webereien stillgelegt worden, und England, das sich gerne über unsere vorsorgenden Maßnahmen zu Beginn des Krieges lustig machte, sieht sich heute gezwungen, auf die so sehr verspotteten deutschen Methoden zur Streckung seines unbedingt notwendigen Bedarfes an Spinnstoffen zurückzugreifen.

Deutschland hat hier vorausgedacht und gehan­delt. Auch auf diesem Sektor ist unsere Versorgung gesichert. Bei der kommenden Reichsspinn­stoffsammlung handelt es sich darum, zu den vorhandenen Vorräten zusätzliches Material herum zutragen, das für den Einzelnen wertlos ist, durch die Lagerung über durch Schädlinge sogar dem Verderb anheimfallen würde, jetzt aber einem ruh- tigen und nützlichen Zweck zugeführt werden kann. Spinnstoffe sind heute ungemem wertvoll. Wenn wir jeden nutzlos Herumliegenden Rest statt ihn der Mottenbrut zu überlassen den Verarbeitungs­betrieben zuführen, dann helfen wir, wichtige Roh­stoffe sparen. Wir tragen damit nicht nur Sorge, daß unseren Soldaten die notwendige Ausrüstung zukommt, sondern dieser Beitrag wird auch zum Nutzen für die ganze Volksgemeinschaft.

Erfaßt werden von dieser Sammlung Texti­lien jeder Art aus Wolle, Baumwolle, Leinen. Zellwolle, Seide, Kunstseide, Jute, Hanf und Kokos, auch nicht mehr tragfähige Kleidungs­stücke, also auch alle Hemden, Kragen, Taschen- ! lücher, Unterwasche, Hosenträger, Krawatten,

> alte Strümpfe und Socken, Schneidereiabfälle,

Oer landwirtschaftliche Marktbeobachter

NSG. Getreidewirtschaft: Auf dem Ge­treidemarkt erfuhren die Verhältnisse gegen die Vorwoche keine grundsätzlichen Aendevungen. Auch in der Versorgung mit Roggen- und Weizenmehl zeigen sich gleichbleibende Verhältnisse. Die Aus- nahmebereitschast für Heulieferungen ist auch wei­

terhin vorhanden. ,

Kartoffelwirtschaft: Die Aufwartsent- Wicklung der Frühkartoffelanlieferungen hat auch in der ab gelaufen en Woche angehalten. Da es zu­nächst die Lucken der vorausgegangenen Zeit aus- zufüllen gilt, tritt die Mehranlieferung noch nicht tn Erscheinung, wie man dies zunächst annehmen , möchte. Es ist dabei zu berücksichtigen, daß neben den Einzelhaushaltungen auch Großverbraucher und Gemeinschaftsküchen mit Kartoffeln bedacht werden müssen. In Anbetracht dieser Verhältnisse wird sich eine Entspannung auf dem Kartoffelmarkt nur Schritt für Schritt fühlbar machen können.

Gartenbauwirtschaft: In der Anliefe, jrung von Gartenbauerzeugnissen sind an den Be-

! Kirschen und Pfirsiche in wechselnden Mengen ver­treten. Selbstverständlich kannte diese Besserung den Ausfall in der zurückliegenden Mangellage noch nicht ausgleichen. Eim beginnende Entspannung auf dem Gemüsemarkt war dadurch ersichtlich, daß in den Auslagen der Geschäfte wieder Gemüse in Erscheinung trat. Kopfkohl und Erbsen waren mengenmäßig stärker vertreten als die übrigen Ge­müse arten. Bei Erbsen konnte sogar zeitweilig von reichlichem Vorhandensein gesprochen werden, so Idatz sich die Verbraucher damit weitgehend versor-

« falsche Kleiderkarten.

S1U iHngeflogene britische Flugzeuge haben in den $)t fielen Tagen gefälschte kleiderkarten abgeworfen. Mch! einem abgeschlossenen englischen Bomben- der.r-slmeug wurden große Stapel solcher gefälschten gefunden. Die Fälschungen sind als solche itterl r.|e i( erkennbar. Die Engländer beabsichtigen offen - he mit diesem plumpen Trick Verwirrung und der N ^mhe in das Gebiet der im Krieg nowendigen 2 ^Dürauchslcukung zu tragen. Es ist selbstverständ- daß jeder deutsche Wann und jede deutsche i d - Fm, die eine solche Karte finden, diese sofort bei TashvVmächslen Polizeidienststelle abliefern und sie nicht tänbi-rr. z, «muhen versuchen. Die Verwendung einer solchen f) MWMe bedeutet Sabotage an der Kriegswirtschaft, sich ihrer schuldig macht, muß damit rechnen, er als Volksschädling durch das Sondergericht zvllangjähriger Zuchthaus- oder gar Todesstrafe e.irteitf wird.

In seinem schicksalhaften Ringen um die Freiheit 128. Juli bis 23. August durchgeführt. Viele ftdfeige der Ration ist das deutsche Volk zum entscheidenden Hände werden sich regen, um bie bisher vleisach ... . . rf « - _ -CL L.i «Kam MAMM4 OtHtll /M nid rtlPI I *

, Rödgener Straße und umgekehrt wird die gleiche Pendelfahrtverbindung geschaffen werden. Dadurch werden alle die Fahrgäste, die nicht schon an den Endpunkten, sondern erst unterwegs emsteigen, tn Zukunft besser als bisher die Möglichkeit des Fah­rens haben, während für die Fahrgäste non öen Endpunkten aus auch genügend gesorgt tft Btefe Regelung gilt, wie gesagt, für die Zeiten des Spitzenverkehrs, d. h. täglich morgens, mtt- I tags und abends, außerdem Mittwoch, Samstag und Sonntag nachmittags. .

Zum Schluß noch ein kurzes Wort der Ermah- nunq an die Fahrgäste. Dringend erwünscht und für die schnelle Abfertigung aller Mitfahrer, damit also für das flotte Fahren der Wagen ist es, das Fahr- gelb in kleinen Münzen schon beim Besteigen des Wagens bereitzuhalten. Also nicht erst etnsteigen und dann an der Eingangstür lange in den Taschen nach dem Fahrgeld Herumsuchen! Ferner ist es angebracht, bert Weisungen des Schaffners unbe- dingt zu folgen, denn sie werden ja nur tm Jnte^> esse der Verkehrsbeschleunigung unb natürlich auch ! zum Besten ber Fahrgäste gegeben. Wer dem Schaffner auf diesen beiden Wegen den Dienst er­leichtert, fördert den gesamten Betrieb und dient auch sich selbst. . £ ,

Der Dbus-Betrieb ist zweifellos ein guter Fort­schritt in unseren Verkehrseinrichtungen, über den I wir nur zufrieden sein können. Ihn immer tnepr zu vervollkommnen ist das Bestreben ber Betriebs­leitung, bie babei auch auf bie verstanbmsvolle Mithilfe ber Fahrgäste rechnet und jederzeit gang­bare Vorschläge unb vernünftige Wünsche begrüßen wird. o-

Ui-resse die Krafträder, die Geschütze, die Kisten 5t Packen, und von jedem der offenen Wagen der M?ten uns freudige, stolze, stoppelbärtige Menschen p Soldaten, aber in offenen Uniformröcken, be- ibur'S! m und tn Ruhelage, bie meisten pfeiferauchend, t ihr l> ir~ einer stand aufrecht und wichste seine schweren t mitte Merftiefel. Sie riefen und winkten uns zu. Sie tertri 2 D-en so begeistert, so tatenfreudig und hatten so talfcids Mich?, so mutige, so swlze Gesichter, daß em 326 wck riMges Wort bei uns aufflog:Die fahren an bie mrfieä: sicher, dahin fuhren sie. Wir hatten das Ge- thmeri st, als sei uns mitten auf der Reise, mitten tm nitO ÜHen Land, Deutschland begegnet, Deutschlands at bie r B^en, bie Kraft, ber Wille.

am Wk Ver dicke Herr sah solange wie möglich Hin, nam- ßßfhfltah li: bis nichts mehr zu sehen war. Dann Nickte er [ n bs -x ^nn nervösen Manne zu und sagte in seiner brei-

h. ruhigen Art:Sehen Sie, damit wir Zivi- lijj Ihm reifen können, reisen zunächst mal b i e, unb x tzi d reisen schlimmer, aber in Stimmung sind sie. $ lIch habe ja gar nichts gesagt", verantwortete fr ber Nervöse. _

fll Tr sprach es weich und klein, ganz ohne Spitze, Byl bn:n auch er hatte lange, lange hingesehen.

>.Gar nichts habe ich gesagt", roieb erb ölte er. I M werde ich denn?" Felix Riemkasten.

Mus der Giadi Gießen.

Hj l Erlebnis auf der 5teifc.

je Leute im O-Zug unterhielten sich. Vor - Fenstern zog endlos Landschaft vorüber, die - srJ er, die kleinen Städte, die dunkelgrünen Wälder bie freien, weiten Wiesen und Ackerfelder. Wir n etwas benommen von der langen Fahrt. Sonne glühte gegen die Fenster. Der Zug xn. ^rr^e» die Wagen schütterten ein wenig. Und immer Y lüKbte draußen unerbittlich groß und weit die ..^^k^schaft.

sine Fahrerei--zum Derrücktwerden", ent-

Äilfii ein Nervöser, ein Bleicher.

lassen Sie gut sein, lieber Herr", sagte ein |Kr, ihm gegenüber.Wir können froh jein, daß hiEf fahren. Was glauben Sie, was die Leute in

1 ^elLren Ländern darum geben würden, wenn sie n ^ÜEysen im Kriege derart schön und sicher durchs '£(!) fahren könnten, zum Geschäft, zu Verwandten niL sogar zum Vergnügen?!"

Da eben , sagte eine Frau aus der Ecke am (jv.g,das hat mir auch mein Mann geschrieben.

J Mann ist nämlich im Felde."

9 sagten wir und sahen uns diese Frau

nilL einem neuen Interesse an.

: :jie errötete ein bißchen. Dann lächelte sie ein nu» »Wien, unb bann faßte sie Mut, ein paar Worte W|L'ir zu sprechen.

Mtüt-r Wie da nämlich die Franzosen 'und Belgier r bertüLfle reifen möchten, aber es geht nicht. Die wür- te %6Re für solche Reise gern auch hundert Stunden ^Wien, wenn sie nur könnten."

lWt|r üerzu nickte der Dicke sehr stark. Der Nervöse hjJc es nach wie vor nicht gehört haben. Er sah llebe^gir Fenster hinaus.

beuhi*" 'jine Weile später brausten wir mit Gedonner eh or»einem Güterzug vorüber, der auf der Strecke in giSKi Unter Zeltplanen verhüllt sahen wir mit

Wie bei der Metallspende werden wiederum von allen Ortsgruppen Sammel st eilen errichtet, bie im einzelnen noch genau bekanntgegeben wer­den. Hier sind die Spinnstoffspenden abzugeben. Jeder Spender erhält eine Urkunde, die den Namen des Spenders enthält und auf der auch das Ge­wicht seiner Spende verzeichnet ist.

Es soll niemand denken, daß es im Zeichen der Reichskleiderkarte und ber Bezugscheine für Spinn­stoffwaren ein unbilliges Verlangen fei, eine solche Spinnstoffsammlung durchzuführen. Es liegt über­all noch sehr viel unnützes, nicht mehr brauchbares Zeug in Kästen und Schränken und Kommoden, ''erftmalia wieder die Anzeichen

ba5nhbUr£^, mTrbn e5lq^d>bii6a3bie einer etoas besseren Anlieferung wahrgenommen

roendung zugefuhrt wird. Es ist gewiß, .otre|morben. Auf den Märkten war gegenüber den vor- Sebefreubigfeit ^ßr Mfsgenoff^ roieöer.au5.gegan.qenen Wochen wieder etwas mehr Obst haft sein wird, und daß der Wettelfer msbeson^ sehen. Es waren Stachelbeeren, Johannisbeeren, dere der Frauen, hier wieder einen ganz großen 1!^c,u .., . -----------

Erfolg bringen wird. Das zeigt auch das Beispiel eines kleinen Ortes, in dem eine Sammlung schon früher bei 100 Familien 580 Kilogramm ergab.

Ein solches Beispiel muß uns alle zu höchstem Ein-

q er ad en Zeiten den Platz am Bahnhof, also 6 07V, bzw. 6.22V- bzw. 6.37V« Uhr usw. In um- gekehrter Richtung fahren die Wagen nach der glei- aen geraden bzw. ungeraden Abfahrtszeit. Durch diese Regelung des Fahrplans besteht zwischen Bahnhof und Ludwigsplatz bzw. umge­kehrt praktisch ein 7V--Minuten-Verkehr vom Lud­wigsplatz bis Ende Rödgener Straße bzw Wald an der Licher Straße und umgekehrt praktisch der Diertelstundenverkehr. Die Fahrstrecke in der Rodge- ner Straße endet an dem Endhaltepunkt, die dar­über hinausreichende kurze Strecke bis zum Wende­platz des Wagens ist nicht für den Pud ikumsver- kehr freigegeben, sondern kommt -als Betnebsfahrt nur für das Wenden des Wagens in Betracht, die I Fahrgäste haben also nicht das Recht, zwischen dem Endhaltepunkt und dem Wendeplatz mitzufahren. Zwingende Gründe des Betriebs sind für diese Regelung maßgebend. Die Fahrstrecke im Wald an der Licher Straße endet bzw. beginnt direkt am Wendeplatz vor dem Wartehaus, hier kommt ^lso | eine sog. Betriebsfahrt nicht in Betracht.

Um dem starken Verkehrsandrang noch besser als bisher entsprechen zu können, läßt die Leitung des Betriebs im Saufe der nächsten Tage eme begrü­ßenswerte Verbesserung im Fahrdienst auf beiden Strecken eintreten. Auf der Strecke vom Bahnhos^ in Richtung Wald an der Licher Straße werden die Kurswaaen, d. h. die nach dem Fahrplan ver­kehrenden Wagen in den Spitzenzeiten des Ver­kehrs nur bis zur G r a u d e n z e r S t r a ß e fahren unb dort zur Rückfahrt nach dem Bahnhof wenden. In dieser Zeit werden zwischen dem Endpunkt im | Wald an der Licher Straße und dem Ludwigs­platz Sonderwagen im Pendelverkehr gefahren, bie es ben Fahrgästen von bem Enbpunkt aus in Richtung Stadt und umgekehrt ermöglichen, gut zur unb aus ber Stabt zu kommen, ohne bie Kurs­wagen schon am Enbpunkt bzw. bis borthin so zu füllen, daß für Fahrgäste ber Unterwegshaltestellen kein Platz mehr ist, wie es bisher oft der Fall ge- wesen war. Soweit bie Fahrgäste vom Enbpunkt aus nur zur Stabtmitte gelangen wollen, haben sie vom Ludwigsplatz aus ja nicht mehr weit zu gehen, soweit sie ihr Ziel am Bahnhof haben, müssen sie am Ludwigsplatz in einen Kurswagen umsteigen und mit diesem weiterfahren. Umgekehrt gdt bie gleiche Regel. Für die Strecke Ludwigsplatz Ende

teilte von 31,50 RM. bezieht, erhalt künftig mo- I Mich 37,50 RM. Für August erhalt er.außerdem di Nachzahlung für Juni und 3uli pon je 6 JtJJU I ha^' J ;c ^r Rentenempfangsschein für August auf Viiiisih l» [(=50 RM. lauten mutz. Eine Witwe, deren Rente beifpielsmeife 18,50 RM betragt stellt d°n ^ntenempfangsscheuz für August auf 33,5 aO in den folgenden Monaten auf 23,50 RM. aus Ah Waisenrente eines Vormundes von brei zu

yf^agberÄn Kindern erhöht fid) monatlich um £ RM. Angenommen, eine solche Rente macht brs nicht -"si: 26 RM aus, so beträgt sie nunmehr manat- 38 RM. Im August werden in diesem Fall ,3! RM. gezahlt. Für Renten, bie erst von JU" MS Ai an gezahlt werden, ist der bishenge Betrag :fl' r August nur um die Zuschläge für zwei Mona e erhöhen Heber weitere Emzelhei^n Erteilen .

$ imter und Amtsstellen ber Deutschen Reich p \ Rt W^sfunft. __________

o.)r i <

i' verbessert. Die Sozialrentenempfanger erhalten x neuen Zuschläge zu den Renten an den Post- qjanfJ Intern erstmalig im August gleichzeitig mit den lilsend^ sllchzahlungen für Juni und Dull, soweit die Ren- >e bereits im Juni 1941 laufen Die 8u be- B h«? Mn monallich bei den Invaliden-, Alters- uno a&B totenrenten 6 RM., bei den Witwen- unbjföib 9 OTrenten sowie bei den Witwenkrankenrenten