lebendig ist. Selbst in Ländern wie Schweden und der Schweiz, die bisher die Europafeindlichkeit des englisch-jüdischen Kapitalismus nicht erkennen wollten, trat beim Beginn des Kampfes gegen die Sowjets sofort die Erkenntnis hervor, daß es sich dabei um eine europäische Angelegenheit handelt. Und so darf man als erstes Positivum dieses neuen Abschnitts in dem gewaltigen Kriege die Tatsache verbuchen, daß die europäische Einigkeit eine gewaltige Stärkung erfahren hat.
Damit aber erfährt das Ziel der deutschen Politik in diesem Kriege seine volle Rechtfertigung. Dieses Ziel ist ein neues Europa, wirtschaftlich ein europäischer Großwirtschaftsraum. Es ist ein Ziel, das nur in härtestem Kampfe gegen die Uebermacht des bisher herrschenden Weltkapitals durchgesetzt werden kann. Um das zu erkennen, muß man sich freilich die Zustände in der Welt, wie sie vor diesem Kriege bestanden, in ihren wesentlichsten Zügen noch einmal vor Augen halten. Die Jahre nach dem Weltkriege haben eine tiefgehende Strukturveränderung in der Wirtschaft der Welt hervorge- rufen. War bis dahin die industrielle und wirtschaftliche Vormachtstellung Europas unbestritten gewesen, so daß auch eine Weltarbeitsteilung zwischen Rohstoffe erzeugenden und Rohstoffe verarbeitenden Ländern natürlich erschien, so hat sich dies nach dem Kriege gewaltig geändert. Die entscheidendste Tatsache war die, daß die Vereinigten Staaten von Amerika aus einem Schuldnerland zum größten Gläubigerland der Welt wurden und im Kriege eine riesige Industrie aufgebaut hatten, die zu einem wesentlichen Teil auf den Auslandabsatz angewiesen war, da es den Vereinia- ten Staaten nicht gelang, ihre Binnenwirtschaft so zu entwickeln, daß sie der Industrie und der Arbeiterschaft ausreichende Beschäftigungsmöglichkeiten bot. Die zweite Tatsache war die weitgehende Ausschaltung des bolschewistischen Rußlands aus dem wirtschaftlichen Verkehr der Welt und die dritte schließlich ist in dem Absinken der englischen Ausfuhr zu erkennen, die im wesentlichen auf das Absinken des industriellen Leistungsstandards ßng- la-nds zurückgeht. England war nicht mehr in der Lage, feinen riesigen Einfuhrbedarf durch die Einnahmen aus der Ausfuhr und seine Einkünfte aus Dienstleistungen und Kapitalbesitz zu bezahlen. Es lebte bereits die letzten Jahre vor dem Kriege von feiner Substanz. Ein solcher Zustand war auf die Dauer natürlich unhaltbar. Und darin ist in der Hauptsache der Beweggrund Englands zum Kriege zu sehen. Man wollte die mdustrielle Stellung Englands, die es in ehrlichem Wettbewerb nicht hatte halten können, dadurch wieder Herstellen,
daß man den industriell hochentwickelten europäischen Kontinent in seiner wirtschaftlichen Entwicklung lähmte, um ihn dadurch wieder zum Absatzmarkt für England zu machen. Dieses englische Streben traf auf weitgehendes Verständnis in Amerika, wo man ja ebenfalls mehr und mehr am Absatz von Jndustrieerzeugnissen interessiert ist. Schlagartig wird diese Entwicklung dadurch beleuchtet, daß im Kriege der Absatz an' Jndustrieerzeugnissen Amerikas zum ersten Mal größer geworden ist als seine Ausfuhr von Rohstoffen und Agrarprodukten. Das gemeinsame englisch-amerikanische Vorgehen bezweckte also nichts anderes, als die Vernichtung der jahrhundertelang existierenden politischen und wirtschaftlichen Stellung Europas in der Welt. Das aber hätte naturnotwendig auch die Vernichtung der europäischen Kultur bedeutet. Diese war das Ziel Sowjet-Rußlands. Es ist daher verständlich, daß sich im Laufe der Entwicklung eine Interessengemeinschaft nicht nur zwischen England und den USA. immer stärker bemerkbar machte, sondern daß diese Interessengemeinschaft zum Schluß sich auch auf das bolschewistische Sowjet-Rußland ausdehnte. Sie alle kämpfen gegen Europa.
Für Europa aber kämpfen Deutschland und seine Verbündeten. Die deutsche Politik hat ihren europäischen Charakter nicht nur immer wieder betont, sie hat ihn auch mit der Tat bewiesen. Als Sieger war das nationalsozialistische Deutschland stets darauf bedacht, die Wirtschaftskräfte des geschlagenen Landes möglichst rasch wieder zur Funktion zu bringen und aufzubauen. Besonders bezeichnend ist dies in Frankreich in Erscheinung getreten. Der Sieger tat alles, um das geschlagene Land wieder aufzurichten, die sogenannten Freunde aber bewiesen durch die Ausdehnung der Blockade auf Frankreich, was Europa von ihrem System des sogenannten freien Welthandels und der Freiheit der Meere zu erwarten hat. Wer nicht pariert, wird ausgehungert. Das ist die Parole, und das wäre das Schicksal Europas, wenn unsere Gegner siegen könnten. Sie werden aber nicht siegen, dafür bürgt nicht nur die Stärke der deutschen Wehrmacht unter ihrer genialen Führung, dafür bürgt auch die wachsende Erkentnis von der Notwendigkeit der europäischen Erkenntnis von der Notwendigkeit der europäischen um so fester schließt sich Europa zusammen. Churchill und Roosevelt im trauten Verein mit dem Bolschewismus sind dazu verdammt, durch jeden Druck, den sie auf Europa ausüben, diese Einigkeit noch fester zu machen. Sie wirken als „Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und doch das Gute schafft". V. A.
Roosevelt und die Bolschewisten.
Berlin, 25. Juni. (DNB.) Nach Churchills Bekenntnis engsten Komplizentums mit den bolschewistischen Verrätern durch -fein „Hilfeversprechen" hat nunmehr auch der USA.-Präsident Roosevelt in der Pressekonferenz mitgeteilt, daß die USA. Moskau „alle nur mögliche Hilfe" leisten werden, daß aber noch nicht festgelegt werden könne, welche Form diese Hilfe annehmen werde. Eine Liste über den Bedarf der Sowjets liege bisher nicht vor. Die einzigen Sachen, die augenblicklich für eine Lieferung zur Verfügung stünden, feien Socken oder Schuhe. Es würde lange Zeit in Anspruch nehmen, Bestellungen auf Olugzeuge auszuführen. Die Beantwortung der rage, ob man den Bolschewisten im Rahmen des Pacht- und Leihgesetzes helfen könne, lehnte Roosevelt ab. Er weigerte sich auch zu erklären, ob Moskau für Rüstungskäufe bar bezahlen müßte oder die Bedingungen des Pacht- und Leihgesetzes erhalten würde.
Damit hat Roosevelt den Bolschewisten ein Hilfs- versprechen gegeben, das sich würdig den vielen anreiht, die von ihm bereits vorher den der englischen Agitation ins Garn gegangenen Staaten freigiebig übermittelt wurden. Beachtlich ist, daß Roosevelt dabei herausstellte, man könne im Augenblick lediglich Strümpfe und Schuhe zur Verfügung stellen, und es würde lange Zeit dauern, um die Bestellungen von Flugzeugen auszuführen. Noch bemerkenswerter jedoch ist der Geist, dem dies Hilfsversprechen entsprang. Geben doch die Vorkämpfer der sogenannten freien Weltwirtschaft damit all das preis, was immer wieder mit so großem Stolz zur Begründung des Krieges gegen Deutschland in die Welt hinausgeschrien wurde. Die „freien Welt- wirtfchaftler" Arm in Arm mit den Vernichtern des Privateigentums, jeder privaten Initiative und jeden
freien Handels! Und die sonstigen sog. Kriegsziele? Wie wurde die Trommel gerührt für die Rettung der Demokratien in der Welt, für die Rettung der kleinen Staaten, für die Wiederherstellung der menschlichen Freiheiten. Churchill und Roosevelt tun sich nun zusammen mit den Unterdrückern jeder Meinungsfreiheit, mit der staatlichen Gottlosigkeit, mit den Bannerträgern der Massenverelendung, mit 'den Aggressoren, die drei kleine Staaten vernichteten und zwei andere überfielen. Alles in allem: der Welt bietet sich hier in noch nie dagewefener Klarheit ein Bild „wahrhafter Demokratie".
Oie Stimmung in Grönland.
Kopenhagen, 25. Juni. • (Europapreß.) Die Stimmung in Grönland ist geprägt von einer wachsenden Sehnsucht nach Dänemark und der Hoffnung auf den Tag, da die normalen Verbindungen mit dem Mutterland wieder ausgenommen werden können, erklärte ein aus der Kolonie heimgekehrter Däne der Kopenhagener Presse. Weder die Skandinavier noch die alteingesessene Bevölkerung kennten einen höheren Wunsch als den, daß die früheren Zustände sich wieder einstellten möchten. Die Amerika n e r werden durchweg als „Fremdling e" a n g e s e h e n, die sich selbst überlassen bleiben und denen gegenüber man eine kühle Haltung bezeugt. Das Gefühl der Abtrennung von Dänemark werde von allen in der Kolonie drückend empfunden.
Von der syrischen Front.
Paris, 25. Juni. (DNB.) Aus Syrien wird berichtet, daß die französischen Truppen auf dem mittleren Kampfabschnitt trotz aller britischen Of- fensiomaßnahmen die rückwärtigen Stellungen des Feindes bedrohen. Die Kämpfe in der Gegend von
Die Dominiks.
Roman von Hellmuth M. Böttcher.
14. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)
Der junge Dominik hat seine besondern Ideen.
Mit dem Teufel müßte es doch zugehen, wenn der forschende und gestaltende Menschenverstand nicht das fertigbringen sollte, was jede Pflanze in ihrer stumpfen Bewußtlosigkeit schafft.
Der Lust ist überall Kohlensäure beigemischt. Die Pflanze nimmt sie mit ihren Blättern auf und atmet sie ein. Jedes Blatt ist ein kleines chemisches Laboratorium. Darin bereitet sich die Pflanze mit Blattgrün und Sonnenlicht ihren Lebensstoff — hen gleichen ßebensftoff, den die Menschen nachher verbrennen,
Man müßte es ihr also bloß nachmachen.
Da ist schon der erste Haken: Auf dem Meeresgrund gibt es kein Sonnenlicht.
Bedeutet das für Nissen, daß er auf dem falschen Wege ist?
Im Gewächshaus beginnt er seine Experimente.
Sonnenlicht scheint auch da das Lebenseleme.it zu fein.
Die Pflanzen, die unter den Regalen im Dunkeln stehen, — farblose müde, unkräftige Arme tasten zum Licht empor und — verkümmern im Dunkel.
Also aussichtslos?
Gemach! Gemach!
Wir Menschen wissen uns doch sonst zu helfen, wenn das Sonnenlicht fehlt. Wir haben die Flamme entdeckt, den Kienspan, die Oelfunzel, die Kerze und — das elektrische Licht.
Das elektrische Licht!
Der Mensch hat gelernt, den göttlichen Funken einzufangen und zu meistern. Er kann ihn dosieren von der Stärke des Glimmens eines Leuchtkäfers bis zur sonnenhellen augenschmerzenden Lichtverschwendung. Er hat es gelernt, mit Hilfe der Elektrizität die Nacht zum Tage zu machen. Die Macht der Finsternis bedeutet ihm keine Drohung mehr.
Aber die Pfllmze?
Kann auch ihr die Quelle künstlichen Lichtes zum Motor ihrer Lebensenörgien werden?
Das ist zuerst zu erproben — was dann?
Und dann, wenn es gelingt — mit —
..Vor dieser Frage schließt Nissen Dominik zu- nächst die Augen. Schrittweise muß man sich vortasten.
6inesv kommt nach dem andern.
Seitdem erweitert Nissen sein Arbeitsfeld noch mehr ins Gewächshaus. Man kann mal von der Pflanze lernen, aber wird sie ihr letztes Geheimnis hergeben?
Der Chef der Kriegsmarine hat zurückgefragt.
Lietzendorf hat also recht behalten.
Die allgemeinen Andeutungen in dem Jnforma- tionsbericht genügen den Herren ganz und gar nicht. Sie wollen Genaueres wissen.
Aber Friedrich Dominik will mit keinen Einzel- Heiken herausrücken. Nicht aus Mißtrauen. Gott bewahre. Aus Gewissenhaftigkeit. Aus Exaktheit.
Vorläufig steht doch das alles, was er und Nissen geschaffen haben, bloß auf dem Papier. Es wird damit seine Richtigkeit haben. Die Konstruktionen sind überprüft, Dutzende von Malen. Die Formeln sind nachgerechnet. Experimente im Laboratorium hoben den glatten Ablauf der Funktionen und. chemischen Vorgänge bewiesen.
Aber was ist das schon?
Beweise, exakte, technisch einwandfreie Beweise bringt nur die Praxis, der Versuch im Großen.
Und den hat man noch nicht ausführen können.
Dazu braucht es weiterer Untersuchungen, bedarf es des Baues einer Dersuchskammer, der Aufstellung von Motoren, von Apparaturen, der Schaffung des Maschinenstandes eines Unterseekreuzers, bedarf es des Probelaufes der Motoren und Einrichtungen auf dem Versuchsstand.
Erst wenn da alles klappt, immer wieder klappt, wochenlang störungslos klappt, darf man sagen: wir sind fertig.
Aber bis dahin...?
Kein Wort darf bis dahin weiter nach draußen.
Und wenn der Großadmiral selber kommt.
Lietzendorf ist anderer Ansicht.
„Ich kann die Herren beim Chef der Kriegsmarine vollkommen verstehen", erklärt er. „Wenn Sie wollen, daß sich die Herren mit unseren Arbeiten befassen, sei es auch bloß, daß sie sich ganz
noch. Auch die vor^ den Engländern gemeldete Ein- arabische Frei nähme von Merdjayun sei nicht bestätigt worden, die Engländer
Wacht jenseits des Polarkreises
satzort festzustellen vermögen.
ij-nen. Da sch
iiiaiflonsfomr
Sowjet-U-Boot im Nahgefecht versenk!
Die Engländer sollen von neuem bedeutende Verstärkungen an Truppen pnd Material heranziehen.
unserer grauen Uniformen, deren hier für das eigene Volk und für
Merdjayun und Djezzine seien außerordentlich heftig gewesen. Trotz großer Anstrengungen des Feindes hielten sich die französischen Truppen immer
raden aller Waffen ein. Tag und Nacht wird baut und getarnt. Wege werden verbessert und n gebaut. Diese ober jene Waffe benötigt ein Fm ment. Eine Hütte aus Stämmen entsteht, um Zeltbahnen zum Bettenbau aus Kiefernreisig, f delbeerkraut und Moos benutzen zu können.
ropas einstehen. In diesem Frontbereich zusonim mit den Soldaten Suomis (Finnlands).
Dann und wann heult ein Motor in der ginn auf — ein^Kradmelder ist unterwegs oder ein LU
feier Storch uns nur schwer austun konnte. (Bigi» rische Flieger werden kaum Stärke, Zahl und
an der syrisch-irakischen Grenze zurückgeschiyM Die französische Luftwaffe schoß fünf Hurricarr
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DNB. In Finnland, im Juni. (PK.) Früh am Morgen ist es erst. Aber schon fingen seit fünf Stunden die Vögel ihre Sonntagslieder. Denn hier steht die Sonne um 1 Uhrnachts schon so hoch, wie zu Hause um 4 Uhr früh. Gerade in diesen Tagen versinkt sie überhaupt nicht mehr hinter dem Horizont. Tag und Nacht sind um diese Zeit oberhalb des Polarzirkels in Finnland eins. Stets stehen die wetterfesten, im eisigen Nordwind. gehärteten Kiefern und Birken im Sonnenlicht, wenn nicht bleigraue Wolken den so oft stahlblauen Himmel verdecken. Immer können sich die Sonnen- sttahlen in den Moorwasseraugen brechen, die hier und dort hinter den trügerischen dicken Moosdecken hervorschauen. Einen halben Met^r tief ist noch alles gefroren, während wir im grünen Mückenschleier Schutz gegen die Millionen Mücken suchen, die die Tagessonne aus dem endlosen Sumpf hervorgelockt hat.
Noch nie in diesem Krieg ist es um uns so einsam gewesen. Auf 100 Kilometer in der Breite und Tiefe gibt es nur eine Straße, die fahrbar genannt werden kann. Selbst der genügsame und allen Unbilden trotzende Finne hat sich nur hier und dort nahe einem Wasserlauf oder einem See angesiedelt, wo etwas Ackerkrume dem Sumpf und dem absolut urwaldartig wachsenden Gehölz abzuringen ist. Aber es ist auch hier so: Je schwerer der Mensch sein Brot erarbeiten muß, desto mehr haftet sein inneres Glück an seiner Heimat.
Nicht weit östlich zieht sich von Norden nach Süden die Raubgrenze, die die Bolschewisten den Finnen im Kriege 1939/40 gezogen haben. Wie ein Mann hat Finnland auch für diese Einöde hier oben tapfer gestritten und geblutet, bevor der Sowjetkoloß das kleine Land niederzwang und ihm u. a. hier am Polarzirkel die einer Ansiedlung günstigen Gebiete stahl. In diesem Gebiet haben wir unsere Zelte aufgeschlagen. Auf anderen etwas trockenen Plätzen stehen kleine Baracken und Blockhütten als Unterkünfte. Seltsam muten die Stimmen der Kameraden in dieser Einsamkeit an. Seltsam das Bild
quält sich durch Sand und Brei. Eine Strippe du! Nachrichter schwingt sich von Birke zu Birke. W Strippe im Blickfeld geht ein Spähtrupp an uns! vorbei nach vorn. Ueberall sind wir in Rast, aij dem Vormarsch oder beim Bau, immer alle Wcffn bereit. Gespenstisch ist trotz der Helligkeit bei Eq| und Nacht der gedämpfte Lärm. Voll Spannung das Beobachten und das Vor- und Rückwi schlängeln der Melder und Spähtrupps. Dasüq des Krieges hat sich über finnisches Sappen .in) gelegt. j
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so daß man einen neuen britischen Vorstoß enyti tet. Die französischen Truppen haben dem cegJ über keine Nachschub- und Ersatzmöglichkeit arabische Freiheitskämpfer Fauzi Kauzig rc—in der Gegend von Abu
Sieber husch j üiande dee jt Somjetrul l'u Feuer so.
imBirW Ober Bedi iir Aichllanon tati in der § »rbrocfjenen s Mst'' ntel peitschi- W Hinwegs |... Stoll sie, jemand iif gegangen, Unb schon spi !i§en genau, i i Flammen, lchn sein, je 15 W. fna
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Mit finnischen Soldaten zusammen an der Raubgrenze von 1940.
Von Kriegsberichter Wilh.Fr. Droste.
Die Feuer sind ausgelöscht. Der Feind ist nab ™ - - Leise geht die Unterhaltung, wenn nicht Auge un )er je we”el Ohr aufmerken. Weiter zurück erschallen Brechen der Aeste, unaufhörlich nisten sich K
lieber uns zieht ein deutscher Aufkleis seine Bahnen. Immer wieder stoßen die Moschs ins sowjetische Nordkarelien vor, um den geinb
beobachten. Noch ist kein Schuß gefallen. Aber | Spannung ist gestiegen, seitdem wir bruchstückvej am Batterie- und Funkgerät die Proklamation bi Führers gehört haben. Wir sind auf der Hut, ® deutschen und finnischen Soldaten. Noch hat lei Sowjetsoldat die völlig willkürlich gezogene dhm unbeobachtet überschreiten können. Wir stecken ify all im Sumpf und Niederwald. Waffen, Fahr,M inenW1, und Lagerplätze sind so getarnt, daß selbst der A > kauert l feier Storch uns nur schwer austun konnte. TkM j klein uno
Von Kriegsberichter Ulrich Kurz.
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Bei der Kriegsmarine, 26. Juni. (PK.) (DNB. Funkspruch.) Seit Sonntag tummeln sich unsere Schnellboote Tag and Nacht in der östlichen Ostsee. Sie werfen Minen, machen Erkunbungsvor- stöße und versenkten eine Reihe von kleinen Sowjet- Handelsschiffen aus der Küstenfahrt. Sobald der Auftrag beendet ist, kehren die Schnellboote mit hoher Fahrt in einen Stützpunkt zurück, nehmen neue Torpedos und Minen an Bord, ergänzen Munition, Brennstoff und Verpflegung. In wenigen Stunden stoßen sie dann wieder nach Osten vor.
Eine Rotte von zwei Schnellbooten hatte irgendwo vor einem Meerbusen eine Sperre geworfen und befand sich auf der Rückfahrt. Plötzlich entdeckten die beiden Boote ein Unterseeboot, auf das sie sich in höchster Fahrt stürzten. Beim Näherkommen sah man, daß von der feindlichen Besatzung noch einige an Deck standen. So entschlossen sich die beiden Schnellbootkommandanten, ihre wertvollen Torpedos zu sparen und das Boot imNah- a e f e ch t zu überrumpeln. Als der Gegner diese Absicht entdeckte, war es für sein Tauchmanöver zu spät. Der feindliche Kommandant schickte die Bedienung an das Deckgeschütz. Jetzt hätte die Lage doch noch gefährlich werden können. Zum Torpedoschuß war die Entfernung schon zu kurz. Also: ran an den Feind! So kam es auf wenige Meter Entfernung zu einem Seegefecht, wie es im 20. Jahrhundert wohl noch kaum dagewesen ist.
Handgranaten klar! Unsere Schnellbootmänner
allgemein darauf einstellen, gewissermaßen nur Kenntnis nehmen von dem, was wir Vorhaben, dann müssen wir die Katze aus dem Sack lassen."
Friedrich Dominik fährt herum.
„Verstehen Sie nicht, Herr? Wir sind noch nicht fertig! Es war ein Fehler, daß wir überhaupt nach Kiel geschrieben haben. Mit splch einer Sache geht man erst an die Öffentlichkeit, wenn alle Fragen hundertprozentig beantwortet sind, alle Probleme bis zum letzten gelöst sind, wenn jede Schraube sitzt, jedes Ventil arbeitet."
lieber Lietzendorss Gesicht zuckt ein Lächeln. Nur eine Sekunde lang. Dann hat er seine Züge wieder in der Gewalt.
„Herr Mattheus Lind kann sich also freuen", sagt er dann.
„Was hat unser U-Kreuzer-Dau mit Herrn Lind ZU tun?" fragt Nissen. Seine Augen blitzten zum Betriebsführer hinüber. Aber der'macht ein ganz harmloses, fast freundliches Gesicht.
„Soweit ich unterrichtet bin, denkt man da drüben auch weiter, als die Nase reicht."
In Nissen wird wieder die Angst wach, die Angst, mit seiner Arbeit zu spät zu kommen.
„Wie meinen Sie bas?"
Lietzendorf weicht aus:
„So, wie ich sage."
„Baut Herr Lind etwa auch an U-Kreuzern?"
„Keine Ahnung. Man ist drüben natürlich vorsichtig. Wenn man hier auf der Dominik-Werft nicht einmal soviel Vertrauen hat, den wichtigsten Mitarbeiter, den Betriebsleiter, auf dem laufenden ZU halten, dann wird Herr Lind zumindest dafür sorgen, daß seine Absichten nicht über den engsten Kreis des vertrauten Mitarbeiterstabes hinaus an die Öffentlichkeit gelangen."
Aber Nissens Argwohn ist nicht so schnell be- sänfttgt.
„Sie scheinen doch immerhin etwas gehört zu haben, Herr Lietzendorf?"
Der Betriebsleiter zuckt mit den Schultern.
„Schon möglich. Aber, wo man mir kein Vertrauen entgegenbringt, da kann auch ich — schweigen. Nehmen Sie aus meinen Andeutungen das, was Sie wollen. Ich habe soviel gesagt, wie ich meiner Stellung in diesem Hause schuldig bin. Sie dürfen nicht vergessen, meine Herren, daß das U- Kreuzer-Problem heute, wo in der ganzen Welt
er schießt,
das andere den Kurs des feindlichen Bootes 11H .'Gerung w wirft ihm die beiden Wasserbomben unmitteEnf| n) her, HM
Mger, die ? Feind in N haben,
anderen Sowjet-U-Booten ihre Boote im gesprengt haben. Nur diesem gelang der bruch, aber wenige Stunden später hat nun vH dieses Boot das Schicksal ereilt.
'istigte St ui Laufgräbe ! iiallmgehui U zeigt uni Sappen liege Ä,in kurzen ^man nun s Rammen. iir aufatmen. Äe hinter i 'M, spähen M, aber sch
Das hau-
M nicht ha ,W ist die "'st. Imme
vor den Bug. Das U-Boot bäumt auf. Die beii) Explosionen haben ihm das ganze Vorsch j zerrissen, und das Wrack vefinkt in der Ti'O Alles das hat sich in wenigen Sekunden abgefM Ein paar Ueberlebenbe schwimmen umher unb irei* bcn an Borb genommen. Es stellt sich heraus, Vlllllie sich bas Boot auf ber Flucht aus einem Hafen it- ^nmatcn > fanb, in bem ber Aufenthalt durch ben FortW' der deutschen Operationen zu gefährlich geworÄ war. Sie erzählen, daß die Kommandanten oonürti
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2"Nini S"ft unb i
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warfen ihre Handgranaten auf das feindliche Bot Ein wahlgezielter Wurf landete auf dem TurmÄ Der feindliche Kommandant hatte im letzten Au-ca!« blick die Absicht gehabt, feine an Deck stehende Ai« schützmannfchaft zu opfern und doch noch einen verzweifelten Tauchversuch zu machen. Mit Maschig piftolen wurden die Sowjetmatrvsen von ihrem beschütz vertrieben und in Schach gehalten. Jnzwij.ym war das U-Boot offensichtlich gerade taucht ioJ, geworden. Mit Handgranaten und Maschinen? i> len hätte sich das nicht mehr verhindern Ich 2tber noch stehen achtern an Deck zwei Wassir bomben. Während das eine Schnellboot die schießung mit leichten Bordwaffen fortsetzt, fr-«
* Aus bk Men, mir h, W mieber ;«fen geballt *n mieber ^iillerie
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ein Wettrüsten eingesetzt hat wie nie zuvor, jh wissermaßen auf der Straße liegt. Wir sind niü doch klar darüber, daß die deutsche Seegeltung - um insbesondere von unseren eigenen Verhältmfsn ZU sprechen — durch ihre Beschränkung der groszo Einheiten in erster Linie auf der U-Wafte ftelbl
Er legt die gespreizten Fingerspitzen aneinannM und schaut nachdenklich drüber weg ins Leere.
„Jedenfalls möchte ich mir nicht einmal den ffi# wurf machen lassen, baß ich auf bie Gefahr erst Wettbewerbes der Norbbeutschen Werft nicht frif Zeitig genug hingewiesen hätte. Gerade weil ii meine Position in diesem Hause Herrn Lind ntf banke, muß ich Wert auf reichliche Klarstellung Ie$?r: Ich warne Sie also, Herrn Linb auch auf bid'tB Gebiet zu unterschätzen."
Nissen wiederholt bie Frage von vorhin einmal, aber ausführlicher, präziser.
„Soll ich bas so verstehen, baß Herr Lind v Kreuzer zu bauen beabsichtigt, und daß die beiten seiner Ingenieure sich mit Problemstellun!.^ befassen, bie ben unseren verwandt sind?"
In Lietzenbofs Augen glimmt es verhallen.
„Ich habe leider nicht bie Ehre, die Prodis^ zu überschauen, bie Sie sich gestellt haben. — übrigen legen Sie meine Warnung so aus, v> Sie wollen — und lassen Sie sich nicht von Lind den Rang ablaufen." irQt .
Er beugt den Kopf nieder und blinzelt von unn£ ‘ün er 'r her Dominik an. Der Direktor knabbert an feij«{ ft jn J Schnurrbart. Lietzendorf hat die Stelle beriM wo er sterblich ist. An feinen Zwist mit Lind M ftitzn^.A keiner tasten. Diese Rivalität, bie ba zwischen fJj lw unb Lind auf geschäftlichem Boden ausgefänri» wird, hat ihre tieferen, persönlichsten ©rü^ Gründe, bie in geheimstes Menschentum gw;ö und über die er nie ein Wort verliert. . JHB
„Das verstehen Sie nicht", sagt er knapp mit betonter Schroffheit. 1
Lietzenborf zuckt mit ben Achseln. 3 M
„Kann ja sein, Herr Direktor. Tratzbem ich b 1 über meine eigene Meinung ebenso habe wie M» T bie Gründe Ihrer alten Differenz mit Herrn ßir* ■
Dominik bekommt nun doch wieder einen rtf’ 1 Kopf. Die großen, grauen Haarbüschel über ■ Augen zittern. Für einen Augenblick vergißt sich- 1
'ffortjefcung folgt)


