SJ.Jporl
Roman von Elisabeth jjolt
(Nachdruck verboten.)
27. Fortsetzung.
bringen?"
Er beteuerte seine hervorragende Eignung.
„Nimm keinen Fisch — er reicht nicht."
„Ich will mich von Wasser und Brot nähren, aber ich will dich bei Tisch wenigstens sehen, wenn ich schon nicht neben dir sitzen darf."
„Später, Paul", sagte Gerda und horchte mit einem Ohr auf das dumpfe Brausen, das durch die offengebliebene Türspalte heraufdrang. „Du kriegst eine sehr nette Tischdame. Wer links von dir sitzt, weiß ich nicht, aber rechter Hand hat du die Sängerin Kreim, unterhalte sie gut, hörst du?"
„Deswegen bin ich ja hier!" Er lachte verdrießlich „Uebrigens, Gerda, ich bilde mir ein, daß die Luckner mich schneidet, Hätte ich Birinskys Einladung nicht ernst nehmen sollen?"
Frankfurt a. M., 24. Mai. Es notierten je 50 kg Lebendgewicht in NM.: Ochsen a) 45,5 bis 46,5, b) 42 bis 42,5, Bullen a) 44 bis 44,5, b) 40 bis 40,5, c) 33 bis 35,5, Kühe a) 43,5 bis 44,5, b) 39 bis 40.5, c) 30 bis 34,5, d) 20 bis 25, Far- jen a> 45 bis 45,5, b) 40,5 bis 41L, c) 36,5, d) 27 bis 28, Kälber (Sonderklo e) 62 bis 70, andere KäLer a) 59, b) 56 bis 59, c) 46 bis 50, d) 30 bis 40, Hämmel bl) 49 bis 51, c) 38 b' 5 40, d) 14 bis 18, Schafe s.) 42 bis 44, b) 35 bis 40. c) 25,
Sie seufzte nur, ihre dünnen Arme bewegten sich wie die Flügel eines müden Vogels, der zur Erde
Meister im Zweier-Kunstfahren wurden Nuhn- U s i n g e r, Kassel, mit 262 Punkten.
Zweier-Radball : Bereichsmeister Sch roder - Nippel, Großauheim. 2. Deibel-Von Eiff, Gießen. 3. Engel-Hagner, Wetzlar.
Harbrg auch 1000-m-Weltrekordmann.
Ladoumegues Bestzeit um 2,1 Sekunden verbessert.
„Das ist schön", äußerte er zufrieden und warf seinen Wintermantel über einen Stuhl, logisch erweise wäre also anzunehmen, daß man uns vorläufig in Frieden läßt. Warum sind Sie nicht bet Tisch?"
Sie ließ ihn wissen, daß ihr Dienst als dirigttrew der Verbindungsmann ungeteilte Aufmerksamkeit erfordere. Er setzt" sich gelassen nieder und holte die
Das Kreisleistungsslngen in Watzenborn-Steinberg
Ziehungen zu der Luckner stand, auf eigene Faust Gäste eingeladen hatte, und weil diese Gäste fast ausnahmslos kamen. ,
„Wir haben zu wenig Gläser, und der Fisch wird nicht ausreichen", zischelte Fräulein Rosa und hatte gezirkelte rote Flecken auf den Lederwangen, „mindestens zehn Portionen zu wenig sind da."
„Dann soll man irgend etwas anderes dazwischen servieren." Gerda kam gerabe aus dem Eßzimmer, wo ein Hotelkellner die Tafel deckte. Er arbeitete schon ewig lange daran herum und kam zu keinem Ende, weil man alle paar Minuten die Tlschordnung änderte. Soeben war Howard Carter einpassiert 'Mit Geschrei und Gelächter stellte er zwei junge Reporter des „Herold" vor — sie hätten eigentlich erst nachher zum Film kommen sollen, aber weil sie nun schon einmal da waren, konnte man sie nicht gut während des Essens aufs Eis legen. Wieder zwei Gedecke mehr!
Gerda entschloß sich, als Verbindungsoffizier zwischen Küche und Speisezimmer Dienst zu tun. Gegen halb neun, es wurde leer in der Halle, kam Paul Bürger heraus und erwischte gerade noch einen Zipfel Spitzenrock, der hinter der Tür zur Küche verschwinden wollte.
„Gerda, wohin?
„-In die Küche."
„In diesem Kleid?" Er betrachtete sie mit Augen, die alles und noch mehr sagten.
Ja!" Sie lächelte über den Blick. ,Unten geht 1 alles brünier und drüber, der Koch schimpft und wir haben zu wenig Gläser. Kannst du ein Opfer
heraus.
frankfurter Schiachtvlehmarkt.
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vermocht, noch eine Wendung herbeizuführen. Während aber der Dresdner SC. .genau mit dem gleichen Ergebnis — 3:0 — in Gleiwitz gewann wie vor acht Tagen im Ostragehege, gelang es dem Hamburger SV., den deutschen Meister Schalke mit 1:0 (1:0) zu schlagen. Dieser knappe Sieg genügte allerdings nicht, um die Knappen" aus dem Rennen zu werfen, denn diese hatten ja das erste Spiel mit 3:0 gewonnen. Bei Punktgleichheit verzeichnen die Westfalen das bessere Torverhältnis.
TiSÄL-Fübrerrat tagte.
Zigaretiendose hy-aus.
„Ich verstche. Kapitän auf der Brücke, ^vr ist es grn.'ldfalsch. we > Sie annehmen, v;. üd. ÄapÜ2fie auf der Brüa - betonter* Meßritac ü ■ -• nehmen Sie c. . „a meistens unanständige W^.'e und schimpfen. Haben Sie überhaupt schon einmal eine Schiffsreise gemacht? Ich meine, eine
Fr ankfurt a. M., 22.Mai. An den Aktien, markten zeigten sich im Wochenverlauf gewiße Unsicherheitstendenzen, da die Derofienllichung des neuen Dividenden- und Kapttalaufitockungsgefetzes noch immer auf sich warten ließ. Dre Gefchafts- tätigteit war daher weiterhin beschränkt. Eine Ausnahme machten einige Werte, die in Erwartting von Kapitalausttockungen stark bevorzugt wurden. Zu diesen gehören u. a. VDM., die mit 276 am Wochenschluß bezahlt wurden, nachdem der Kurs Ende i)origer Berichtszeit bei 256 angelangt war. Auch oÄ Zucker konnten weiter anziehen und erreicy- ten mit 306 nach 291 ebenfalls einen Rekordstand. Conti Gummi waren dagegen weniger beachtet, wenn sie auch zuletzt mit 344 notiert wurden. Hier ist der bereits erreichte Höchststand von 349 noch nicht wieder erlangt Einiges Interesse fanden weiter Bauwerte bei geringeren Veränderungen und ZellstLffaktien, in denen namentlich Aschaffenburger stärker anziehen konnten. Die Farbenaktie sag schwankend und schloß mit 197,5. Montanaktien ustter Schwankungen ziemlich gehalten, auch Ma- r jL: ....S, ztnrrl »itlhPlr 1'101. zlm
Brocken. .
Als man das Geflügel servierte, gab es brinnen im Eßzimmer ein erschrockenes Kreischen, bas in lautem Gelächter verebbte. Rosa stürzte mit einer nassen Serviette in die Halle und berichtete von dem Mißgeschick. Natürlich war es Milli. Sie hatte Schütz, der gerade Wein einschenkte, angestoßen, und die Gräfin Steinmark hatte den Segen auf ihr Kleid bekommen. Auch der Aermel des daneben- sitzenden Herrn war bis zum Ellbogen naß. Gott sei Dank war es fein Rotwein gewesen, aber auch Weißwein hinterläßt Flecke. Rosa stürzte weiter.
Draußen fuhr ein Auch vor, fern und gedämpft meldete sich die Klingel, und weil keiner sonst zur Hand war, öffnete Gerda die Tür vor Dr. Kempf. Er war einigermaßen erstaunt. Sein Blick, der Blitz seines Monokels traf sie wie ein Schuß.
„Wundervoll!" sagte er. „Sie haben an der Tür auf mich gewartet?"
„Sie kommen viel zu spät!" Gerda zeiate vorwurfsvoll auf die große, Standuhr. „Man ist langst bei Tisch." ____________
Sportverein Wetzlar 05 Meister der Gruppe Gießen-Wetzlar.
DsL. Marburg — wehlar 05 2:5 (0:3).
Nach diesem Spiel am gestrigen Sonntag in Marburg ist Wetzlar 05 Meister der Gruppe Gie- ßen-Wetzlar. Wetzlar muß jetzt gegen den Meister der Gruppe Dill zum Entscheidungsspiel antreten. Der Meister der Gruppe Dill steht noch nicht fest.
Meisterschasten im Radfahren im Bereich XII.
Am gestrigen Svnntag wurden in Gießen die Bereichsmeisterschaften des Bereiches XII aus getragen. Heiß umstritten waren die Meisterschaften im Zweier-Radball und Einer-Kunstfahren. In beiden Wettbewerben übernahm die Jugend vor den alten Kämpen im Radsport die Führung. Em erfreuliches Zeichen dafür, daß auch im Radsport der Nachwuchs nicht fehlt.
Im Einer-Kunstfahren siegte Engel, Wetzlar, mit 222,2 Punkten knapp vor Nuhn, Kassel, mit 221,1 Punkten und Döpfer, Kassel, mit 216 Punkten.
Im Mittelpunkt der ersten Prüfungskämpfe der deutschen Mittelstreckenläufer am Samstagnachmittag in Dresden stand der 1000-Meter- Lauf, der mit einer neuen Weltbestleistung unseres Meisters und Nekordmannes Rudolf H a r b i g (Dresden) ausklang. Harbig durchlief die Strecke m 2'215 Minuten und verbesserte damit die seit dem Jahre 1930 bestehende Bestleistung des Franzosen Jules Ladoumegue (2:23,6) um 2,1 Sekunden. Kaindl (München) und Giesen (Berlin) biteben mit je 2:24,0 Minuten unter dem erst am vergangenen Sonntag von Harbig aufgestellten deutschen Rekord
von 2:24,9 Minuten. uirirt qujufuiuuh^u ; o,
Rudolf Harbig ist nun dreifacher Weltrekordmann, schien- und Autowerte nicht ganz einheitlich. Am Bereits im Jahre 1939 holte er sich die Weltbest- Einheitsmarkt fielen Mainzer Aktienbrauerei etwas leistungen über 400 und 800 Meter mit 46,0 Se-1 aU5 öem Rahmen, der Kurs zog bis 170 an, fiel tauben bzw. 1:46,6 Minuten. dann aber auf 163 zurück, um später wieder auf
165 anzuziehen. Irgendwelche Gründe für diese Bewegung sind nicht erkennbar.
Am R e n t e n m a r k t war die Nachfrage nach Anlagepapieren weiter rege, das Angebot jedoch knapp. Die Kittse lagen daher wenig verändert, aber meist freundlicher. In Pfandbriefen kam auch nach der Kursheraufsetzung nicht mehr Material
.;,runa her Arbeit des NERL wahrend des Krle. ges und in der kommenden Friedenszeit. Nach den Erfahrungen, die in den Kriegsiahren gesammelt wurden, sieht der NERL. auch seinen zukunft-g-n Ausgaben mit voller Zuversicht entgegen.
Strafkammer (Sietzen.
Der O. St. und der H. Sch. beide in Gießen, waren angeklagt, durch FahrlässigkeitdenTodeines Menschen verursacht zu haben. Nach der Anklage hatte Sch. durch unvorschriftsmählge Trennung zweier Hochspanungsleitungen den Todf eines_ au* deren herbeigeführt; St. hätte durch pflichtryaßige Beaufsichtigung des Sch. diesen Vorfall verhindern können. Ein Landwirt aus Heuchelheim hatte beim Berühren des herabhängenden Drahtes den Tod gefunden. Nach dem Sachverständigengutachten haben die Angeklagten nicht vovfchriftswidng gehandelt. Der Anklagevertreter beantragte je an Stelle einer an sich verwirkten Gefängnisstrafe von einem Monat eine Geldstrafe von 150,— RM. Die Angeklagten wurden freigesprochen.,
Amtsaerickt Gietzen.
Der ft Sri aus Duisburg hatte sich wegen Fahr- raddlebstahls zu verantworten. Er hatte an ver- iSenen Orten, zuletzt in Gießen, msgesamt 9 Fahrräder gestohlen. Der Angeklagte wurde wegen Diebstahls in 4 Fallen zu emer G e s amt aefänanisstrafe von 7 Monaten verurteilt. Strafmildernd wirkten das Geständnisund die seitherige Unbestraftheit des Angeklagten. Nicht zuletzt brachten die häuslichen Verhältnisse den Angeklagten auf die schiefe Bahn.
Von der Börse.
Betreuung unserer Verwundeten.
Das Oberkommando der Wehrmacht bereitete durch die NSG. „Kraft durch Freude" in der letzten Woche unseren Verwundeten wieder einige frohe Stunden. An drei Tagen der Woche führte Lehrer Appel- mann von der Kreisfilmstelle in drei Lazaretten Filme vor, welche von der Landung aus Oesel, vom Bergsteigen im Allgäu und vom Wettlauf zwischen Hase und Igel Handellen. In zwei anderen Lazaretten wurde die Wochenschau und der Film „Das indische Grabmal" vorgeführt. Sing- und Spiel- scharen des BDM. und der Jungmädel erfreuten die Verwundeten mit Musik und Gedichtvorträgen.
Feldpostsendungen nach Afrika.
lieber die Feldpostsendungen nach Afrika bestehen in der Oeffenllichkeit noch immer Unklarheiten Es muß unterschieden werden zwischen Feldpostsendungen 1. an Wehrmachtangehörige deutscher Truppeneinheiten in Afrika und 2. an deutsche Freiwillige, die bei der italienischen Wehrmacht in Italie- nisch-Ostafrika dienen, also italienische Wehrmacht- angehörige sind. Auf die Sendungen an die erstgenannten Wehrmachtangehorigen finden die allgemeinen Vorschriften über den Feldpostoerkehr Anwendung. Die Anschriften dieser Sendungen dürfen nur den Vermerk „Feldpost", den Namen und Dienstgrad des Empfängers und die Feldpostnummer enthalten. Sonstige Zusätze, wie Afrika-Korps, Nordasrika usw. sind nicht zugelassen. Besondere Bestimmungen gellen dagegen für die zweite Gruppe, die deutschen Freiwilligen in Italienisch Ostafrika. Hier sind lediglich gewöhnliche Postkarten und bis 5 Gramm schwere Briefe zugelassen. In der Anschrift müssen unter Benutzung lateinischer Schriftzeichen der Vorname und Name des Empfängers, die Feldpostnummer und die Bezeichnung der Abteilung angegeben sein. Am oberen Rande der Anschrift ist der Vermerk „Feldpost — Posta militare“, am unteren Rande die Landesbezeichnung „Africa Orientale Italiana“ anzubringen.
*
** Diphtherie-Schutzimpfung. Am morgigen Dienstag, 27. Mai, findet in der Schiller- Schule von 15 bis 16 Uhr die letzte öffentliche zweit- malige Diphtherie-Schutzimpfung statt.
Der Führerrat des NS.-Reichsbundes für Leibes- 14 bis 18, Strafe_a)i 42 bw 44, b) « ms w, übunaen erledigte auf einer Tagung in Berlin eine Schweine a) 60,5, bl) 60,5, b2\ 59 5, c) Reihe^ schwebender Fragen. Im Mittelpunkt standen 54,5, e) 52,5, gl) Sauen 60,5. Marktverlauf. Alles Angelegenheiten der Organisation und der Finan- zugeteilt.
leit: Strauch (Gießen), Pfaff, Ruckel s° Hausen, Schneidmüller (Watzenoorn-Stem- berq), Lotz (Wiefeck) und S ch m a n d t und Jun g Watzenborn-Steinberg, für 50jährige Sangestatig-
Di? Krllik wurde ausgeübt durch Studienrat Samper und Komponist Grim (Darmstadt). Beide Gesangsrichter waren des Lobes voll über die gezeigten Leistungen. Manche zweckdienlichen Hinweise fachlicher Art wurden dankbar angenommen. Mit Freude und Genugtuung wurde der von dem Kreiskulturwart Pg. Schemel durch Kreischormeister Blaß übermittelte Dank von KdF. fürden chönen Einsatz unserer Vereine beim Lazarettsin- aen entgegengenommen, lieber 40mal fangen bis jetzt Vereine aus den verschiedensten Orten vor den Verwundeten. .
Sängerkreisführer Müller schloß dann das Leistungssingen mit einem warmen Dank an die Vereine von Watzenborn-Steinberg für die gute Vorbereitung des Tages und Herrn Bürgermeister Schäfer für freundliche lleberlaffung der Volks- Halle. Ein dreifaches Sieg-Heil auf unseren Fm-rer Adolf Hitler machte den Beschluß.
steuert.
Kempf beobachtete sie interessiert. „Möchten Sie gern mit der Luckner nach Neuyork fahren?"
Gerda stand frei in der Mitte des Raumes, chr Rückenwirbel, der sich, wenn sie mutlos die Schultern hängen ließ, zart und zerbrechlich unter der Haut bewegte, offenbarte jetzt die Biegsamkeit einer jungen Gerte. „Nein", sagte sie. „Erstens hat mir Pola gekündigt, und zweitens bin ich darauf gekommen, daß es höchste Zell ist, aus dieser Atmosphäre von Reichtum und Theater herauszukommen. Ich verfüge nicht über die nötige Stärke, um Abstand zu halten."
Gerda schaute in den Spiegel, in dem die noble und kühne Kurve eines blonden Männerkopfes zu sehen war. „Und drittens" fragte er — „es gibt doch noch ein Drittens'!"
Gerda zuckte die Achseln. Drinnen im Speisesaal wurde es plötzlich ganz still, und dann «begann ein Mann zu sprechen. Obwohl man in der Halle nichts verstand, was er sagte, wußte man sofort, daß cr gut - sprach, prägnant, witzig, seiner Pointen gewltz-
„Wer ist bas?"
„Herr Leiermann."
„Hat der Mann einen langen Atem?
„Vermutlich ist er bald fertig — lange Tischreden sind so' ermüdend, und Leiermann weiß das.
(Fortsetzung folgt)
Zankten, 5. Grau, Marineges. 1/116, mit 271 Minken und Seid, Motorgef. 3/116, mit 271 Punkten-, Hauck, Fliegergef. 1/116, mit 265 Punkten-, 7. Kley, Streifendienstgef. 1/116, mit 264 Punkten-, S. Merlau, Fliegergef. 1/116, mit 260 Punkten-, 9. Kell, Fliegergef. 1/116, mit 259 Punkten; 10. Wimmler, Marineges. 1/116, mit 254 Punkten, 11. Ruland, Bannspielfchar, mit 251 Punkten; 12. Nachtigall, Motorgef. 3/116, mit 248 Punkten und 13. Pfann, Dannftnelschar, mit 242 Punkten.
Stamm 1/116: Nachrichtengefolgschaft 1/116: Beste Einzelleistungen: 1. Lang mit 228 Punkten; 2. KSbler mit 213 Punkten; 3. Schneucker mit 205 Punkten. Sieger wurden 5 HiÜerjungen. Manne- -•Mgfdjaft 1/116: Beste Einzelleistungen: 1. Cap-
-5 r mit 285 Punkten; 2. Grau mit 271 Punkten;
* Jtnrmlcr mit 254 Punkten. Sieger wurden 20 xtlerjungen. Motorgefolgschaft 3/116: Beste Einzelleistungen: 1. Kirstein mit 277 Punkten; 2. Seid mit 271 Punkten; 3. Nachtigall mit 248 Punkten. Sieger wurden 15 Hitlerjunaen. Streifendienstgefolg- schaft 1/116: Beste Einzelleistungen: 1. Ruhl mit 274 Punkten; 2. Kley mit 264 Punkten; 3. Chansse mit 259 Punkten. Sieger wurden 24 Hitlerjungen. Feldschergefolgschaft 1/116: Beste Einzelleistungen: 1. Ketterer mit 288 Punkten (außer Konkurrenz^ 2. Reichmann mit 232 Punkten; 3. Sanner mit 230 Punkten. Sieger wurden 13 HiÜerjungen. Flieger- gefolaschast 1/116: Beste Cinzelleistungen: 1. Hauck mit 265 Punkten; 2. Merlau mit 260 Punkten; 3. Keil mit 259 Punkten. Sieger wurden 19 Httler- jungen. Gefolgschaft 1/116: Beste Einzelleistungen: 1. Adolf mit 187 Punkten; 2. Ziemeck mit 182 Punkten. Sieger wurden 2 Hitlerjungen.
Das am gestrigen Sonntag abgehaltene Le i- stunassingen war von den 22 gemeldeten Vereinen besucht Zu Beginn begrüßte Sangerkr^s- führer Müller (Gießen) die Sanger und Sanges- reunde. Das anschließende Singen nahm einen sehr guten Verlaus; die Leistungen der einzelnen Vereine waren ausnahmslos überraschend gut. Es war erne Freude, liebe alte Weisen von Silcher in vortrefflichen Darbietungen zu hören, aber auch die anspruchsvolleren Chöre fanden eine würdige Wiedergabe. Am Nachmittag versammelten sich Sanger und Hörer zur Kritik. Vorher sprach der Gau- beauftragte Dr. Schmitt (Bad-NaUheim) lAsDer- treter des verhinderten Gauführers. Dr. Schrnttt gab seiner Genugtuung Ausdruck, solche Leistungen in Kriegszetten vorzufinden. Solche vorbildliche Einsatzbereitschaft im Kreis Gießen stelle diesen Kreis an die erste Stelle im ganzen Gau. Das sei vor allem dem rcksttosen Schaffen des Sängerkreisfuhrers Müller zu danken. Das Singen an diesem Tag ei als Vorstufe für das große Gauleistungsflngen gedacht, an dem alle Vereine sich beteiligen sollen, yie eine bessere Note als 2 erhalten haben. Dann wurden durch den Gaubeauftragten eine Reihe verdienter Sänger geehrt. Für 40jährige Sgngestatig-
Nun stehen die ^letzten Vier" in der deutschen Fußballmeisterschaft endgüttig fest. Zu VfL. 99 Köln und Rapid Wien haben sich erwartungsgemäß noch der Titelverteidiger Schalke 04 und der vorjährige Endkampstellnehmer Dresdner SC. gestellt, so daß für die Vorschlußrunde am 8. Juni alles klar ist. Wir wiederholen noch einmal die von der Reichssportführung angesetzten bzw. ausgelosten Paarungen:
Schalke 04 — VfL. 99 Köln Dresdner SC. — Rapid Wien.
In Kürze dürfte Berlin auch die beiden Kampforte bekanntgeben, bekanntlich wird in neutralen Städten gespielt.
VR. Gleiwitz und Hamburber SV. haben es also bei den Rückspielen in heimischer Umgebung nicht
Gredler steckte die Hände in die Taschen seiner wetten Frackhose und gab keine Antwort. Er dachte nicht gern an die Umstände bei Alwines Tod. Bevor Polas Gefolge damals das Züricher Hotels verließ, waren zwei Scheuerftauen des vierten Stocks in frühester Morgenstunde durch das sonderbare Tun eines Gastes in Erstaunen geraten. Durch die Türspalte einer versteckten Kanuner, wo man die Stiefel putzte, beobachteten sie einen Herrn, der in farbentollem Pyjama nachdenklich den leeren Korridor enllangwandette, um gerade dort, wo der Gang ein Knie bildet, Aufstellung zu nehmen Es war in der nächsten Nähe des Dahrstuhlschachtes, wo tags zuvor die arme Dame hinunterstürzte die beiden Frauen waren besorgt, ob der nachdenkliche Herr nicht vielleicht die Absicht habe, den Lift zu benützen, obzwar natürlich die Gittertur gesperrt und von der Polizei versiegell war. Ader der Herr tat nichts dergleichen. Er tanzte nur eine Viertelstunde lang an der Biegung umher und sah aus, als suche er einen bestimmten Standplatz, der es chm ermöglichte, beide Setten des Ganges zu übersehen. Als er dann endlich ging, hatte er nichts von seiner Ve^sonnenhett eingebüßt.
Dieser versonnene Herr war Gredler gewesen. Gredler, dem nichts entging und der sich über alles Gedanken machte. Pola hatte damals an der Biegung des Ganges gestanden, und Pola war nicht so kurzsichtig, wie die unglückliche Alwine, im Gegenteil, Pola hatte scharfe Augen. Sie hätte--
melleicht---. Nein, Gredler dachte nicht gern
an die Umstände bei Alwines Tod. — —
Draußen in der Halle machte Schütz die Fenster wieder zu und begann, in allen Zimmern die Luster anzudrehen. Zchn Minuten später tarnen die ersten Gäste.
Es kamen viel zu viel Gäste. Trotz aller Vorsorge und Berechnung zeigte sich's, daß man dem Ansturm nicht genügend gerüstet gegenuberstand. Das kam daher, weil jeder, der in engeren Be-
„Unsinn!" sagte Gerda. „Warum soll dich Pola schneiden? Sie nennt dich ,den guten Bürger', aber heute hat sie für gute Bürger keine Zeit, heute mutz sie den unangenehmen Zeitgenossen Honig um den Mund schmieren." v , ..
Der Kellner tauchte auf und verkündete mit Strenge, es sei halb neun Uhr durch. Ob man nun endlich anfangen könne zu servieren?
Gerda schickte Paul weg. Sie half Rosa die hohen italienischen Kerzenleuchter auf der langen Tafel anzünden und drehte den Kronleuchter ab. Nachher stand sie noch eine Minute lang allein im Zimnur uni) überblickte den Tisch. Silber, Blumen und Spitzengedecke, die stillbrennenden Kerz?nflammen jpiegetten sich in der glatten Vertäfelung der Wä^e. lemma) eme Kl|B w .........
Als Rosa die große Flügeltür für die Gaste öffnete, Y-- ^ßi|e _ Amerika — Ostasien oder so.- ging Gerda durch eine Seitentur hnwus. --
Wenn eine junge Frau, die ein sehr frhh.-es Kleid auf dem Leib hat und mit beremf^em Mißtrauen in die nächste Zukunft blickt, em)am in einer Halle steht, während nebenan fechsundfünszig wohlgelaunte Menschen mit erheblichem Gelächter und Radau speisen, wird sie sich enterbt vorkommen und mit sich selbst tiefes Milleid, wie einen würgenden Brocken, im Hals verspüren.
Gerda kam fick) enterbt vor, und sie spürte den
!le - Köln - Rapid - Dresden
Oie Meisterschafts-Vorschlußrunde im Fußball.
’ Del Sib vH»!
U °>e"' > ij r 'n 11111 ■ Lun alle |M beend iM E, | IrJiiN 11 M l)l« Iti ens i U denn W W ®’! II F Ifcji, nur t jii gröhere j jjrf niil gji.'iieflung jf ien feb i i.lBinmt 21 beit ifflcren, i
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