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in »i*?® tnn die Besetzung erfolgen, und wer selbst einmal leistenii,er Kreta geflogen ist, wer diese von wilden und von fif »ten Gebirgen zerklüftete Insel gesehen hat, auf linaeüon { ®e97icr an wenigen markanten Punkten
Lasten Un 'liwn Widerstand konzentrieren kann, der kann er- n kh S mit welcher Verweaenheit und welchem
Jen m c >desmut die Männer rangehen müssen, die diesen ° °Ur w Köstlichen Eckpfeiler Europas angreifen sollen.
emsche 9IUn hie Aufgabe zugefallen, den Anflug der un« >en WorUai? Transportmaschinen zu schützen, die San. fampfen i« der Fallschirmtruppen gegen feindliche Lust« ©treitfrdHti decken und - wenn nötig - in den
Men fiDi f r WMf selbst eingugreifen.
ilühen Miü,l.
Murz und knapp sind die Worte des Komman-
s.
mben»,
nunterbn
ederholt wir!.
bauerntag Schlesi Reichsnährstandes,
■ zum Schuf, Meneinheitri mochtberichtk, eten Verlute
Ein fliegendes Heer marschiert heran.
Von Kriegsberichter Wolfgang Küchler.
Hier bitte ein gutes Rezept: pfiagfttorte mit Rrtmfüllung und'Zuckerglasur i ganzes Ei und Et-Ersatz entsprechend 1 Ei (oder 2 ganze Eier), 175 g Zucker, 20 g Fett, 4 Eßlöffel Milch, t Päckchen Moadauün-Damllmzucke^ 250 g Wehl (oda 175 g Mehl un6 75 g MondawÄ), Itz VäckLw
ich., Mit den Fallschirmjägern nach Kreta
El art) Zocker schlagen, Milch plkaffmrsFett VazugLm aflD wdttr schkagm. Dcs mSMEMkdEackpülor» gesiebte Mehl bazutun, den Teig in eine gefettete Springform füllen und ca. 30 Minuten abbacken. Am nächsten Tag die Sorte 2 mal aufschnelden und mtt Marmelade oder Danillekrem füllen, der aus einem Päckchen Mon- Lamto-Davtlle-Soßenvulver mit ist 1 Milch und 25 g Zucker gekocht wurde. Die Carte mit Zuckerglasut übarlehm.
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gehen hat.
Die Schwierigkeiten, die einer Besetzung der In
ch infolge bis gefügten Sei. cfjie^en.
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bei Sämpfti Galla will Verluste ein ) hat sich eimi ifano stehenfü m Widerst^' nb die Mi" nehre ergebt^ i Befehl w ssatohatim er einen loim senkt und eti; inen Krells, haben unf^l ien ein feint" versucht Ml, n, und habe-
lichen M ■ und ein y konnten Jd
Europäische Solidarität
Bon unserem FCH.-Mitarbeiter.
dem tzes»'! * W Hellen 5 '..bestehend
wickelt werden. Durch die deutsche Erzeugungs« schlacht sei dagegen gegenüber 1933 eine Ertrags« steigerung um 27 v. S). erhielt worden. Heute stünden wir vor der europäischen Erzeugungsnonen" sei zum Symbol der Schlagkraft des deut schen Volkes geworden. Neben dem Heer, das mit
Die türkische Regierung beschloß, die große Um- siedlungsaktion der Türken aus Bulgarien und Rumänien nach Anatolien forteusetzen, noch« dem wieder eine große Zahl von Siedlungswohnungen fertiggestellt worden ist.
Oie Leistung des deutschen Landvolks im Kriege.
Breslau, 23. Mai. (DNB.) Auf dem Landes-
Luftwaffe fast täglich dem Gegner harte, kaum i überwindende Schläge zugefügt. Wieder, ein An- pnn gegen die englisch-griechische Zwingburg soll Är. forte steigen. Hunderte von Transport- Mbie T ln'3' unzählige Fallschirmsäger stehen auf ihren bru.. ™ f-ldflughäfen zu dem vielleicht kühnsten militäri- Unternehmen bereit, das die Weltgeschichte je
Kleine politische Nachrichten.
Der Oberbefehlshaber des Heeres, Generalfeld- Marschall von Brauchitsch, wellte mehrere Tage in den besetzten W e st g e b i e t e n zu Trup- penbesuchen und Besprechungen bei Kommandobehörden des Heeres und Dienststellen der Militärverwaltung. *
Der Stabschef der SA. führte eine Fahrt durch das Elsaß zur ersten Besichtigung der neu auf geteilten SA.-Einheiten durch. Die erste Besichtigung erfolgte in Zadern. Dann ging die Fahrt durch Unter- und Oberelsaß und endete in Urbeis.
Der Reichsjugendführer traf auf Einladung des Partei ekretärs Serena in Rom ein. Der Reichs- jugendführer wird auch einer Kundgebung der fa- schlstiscycn Jugend beiwohnen.
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Am 23. Mai vollendete Oberst 57ans-Wolfgang Herwarth von Bittenfeld sein 70. Lebens- fahr. Durch die Veröffentlichung seines „Handbuches der Auslandspresse" im Jahre 1918 ist er zum Pionier der Zeitungswissenschaft geworden. Die Universität Munster verlieh ihm die Würde eines Ehren- Doktors der Philosophie.
In Straßburg begann die Reichstagunades V D A., an der aus allen Gauen des Reiches Hauptabteilungsleiter der Bundesleitung mit den Mitarbeitern, die ©auöerbani)steiler und Gauverbandsgeschäftsführer teilnahmen.
Der Duce hat am 2. Jahrestag des stählernen Paktes im Beisein des Grafen Ciano eine Vertretung der deutschen Botschaft empfangen, die in Abwesenheit des Botschafters dem Duce vom Ersten Geschäftsträger der deutschen Botschaft, Gesandten Fürst Otto von Bismarck, vorgestellt wurde.
Der Armeegeneral Guzzoni wurde von Musso- lini seiner Aemter als Unterstaatssekretär des Krieges und stellvertretender Generalstabschef ent« bunden. Die Stelle des stellvertretenden Generalstabschefs wird aufgehoben. Zum neuen Unterstaatssekretär im Kriegsministerlum wurde der Di- visionsgeneral Antonio Scuero, bis jetzt Oberintendant des Oberkommandos der Albanien-Armee, ernannt.
Der südafrikanische Ministerpräsident Smuts hat aus Anlaß seines 71. Geburtstages von König Georg die Würde eines FetdmansHalls verliehen erhalten.
In Auckland (Neuseeland) kam der australische Premierminister Menzies mit dem Clipper-Flug» zeug aus San Franzisko an, um mit dem stellvertretenden neuseeländischen Ministerpräsidenten Nash Besprechungen über Kriegsfragen zu haben.
Die Morgensonne glitzert silbern über die Wasser he Aegäischen Meeres. Der Himmel ist strahlend bin und nur mit wenigen dünnen Wolkenschleiern durchsetzt, als wir starten. Staub, brauner dichter 6«ub, von den vor uns startenden Maschinen in dikken Fäden heraufgewirbelt und wie ein undurch. fit tiger Mantel einhüllend, begleitet diesen Start, lld dieser Staub, das ewige Uebel unserer grie- ch'chen Feldflugplätze, wirft sich auch noch gegen bi Scheiben, als wir schon auf 200 Meter Höhe fiiid und in einer weit ausholenden Kurve den Platz umrundet haben. Vor und neben uns brummen die mtieren Maschinen, die den gleichen Auftrag hoben. Lunn geht es südwärts. Die kleinen griechischen Jj-rfer, die Olivenbäume und Zypressenhaine, die kylen Bergkuppen, die Burgen und Tempelruinen, fc von Griechenlands großer Vergangenheit kün. bn, bleiben unter uns, und bald sind wir über brn Meer. Es ist noch früh am Morgen und über bi riesigen Wasserfläche, die nur hier und da von t inen weißen Schaumkronen durchbrochen ist, liegt rrf) eine dichte, graue Dunstschicht, die den Blick luch vorn ziemlich stark behindert. Hin und wieder lucfjen winzige Felseneilande auf, die wie kleine d iße Edelsteine aus dem Wasser ragen.
Der Flugzeugführer kann jetzt nur noch nach den ft ftrumenten fliegen, denn die Inseln sind so klein, bsß sie nicht einmal auf der Karte verzeichnet sind tib deshalb nicht zur Orientierung dienen können. 9m Rückspiegel sehe ich das Gesicht des Unteroffi- zv-rs, der unsere Bruno" führt. Ruhig und ent- lllossen ist fein Blick nach vorn gerichtet, und sein jlnges GesiHt strahlt die Besonnenheit aus, die er ich auf vielen Feindflügen erworben hat. Die Kasserfliegerei", wie die Flieger den Flug über bcs Meer nach Kreta getauft haben, macht ihm wie bm anderen Flugzeugführern die Aufgabe wahr- fr'ftig nicht leicht, aber ohne einen Ausfall und knie sich zu verfranzen fliegt der Verband stur "üch Kurs. —
.Endlich, nach langen, langen Minuten kommt, it t einem hörbaren Aufatmen begrüßt, wieder Sanb in Sicht. Es ist Kreta, dessen mächtige terge sich wie eine gewaltige drohende Festung r-s dem Dunst herausschälen. Phantastisch und ein- tnllg ist dieser Anblick der wuchtig und massiv k’8 dem Meer emporsteigenden Insel, gegen die ch in diesem Augenblick, das können wir wunderer beobachten, ein riesiger Heerwur m 3nn Transportflugzeugen wälzt. Hun- borte von Ju 52 ziehen in einer kaum absehbaren ^sihe auf der Straße nach Kreta entlang, e i n liegendes Heer marschiert heran, bm iommt) auf seinem letzten Schlupfwinkel an- l'-igreifen, den er sich noch aus dem Balkankrieg grellet hat.
Vald haben mir die Jus erngeholt, fliegen über
und neben ihnen entlang, immer auf der" Lauer legen feindliche Jäger, die das Anrollen der deut- chen Fallschirmtruppen vielleicht verhindern wollen. Aber keine Hurricane, keine Spitsire, keine Gloster läßt sich blicken. Ob es ihnen schon den Atem ver- chlagen hat? Oder ob sie durch die dauernden Schläge unserer Flieger schon so dezimiert sind, daß ie sich nicht mehr an diese Phalanx deutscher Flugzeuge heranwagen'? Oder ob sie etwa schon nach !>iblischem Muster die Flucht noch Aegypten ange° treten haben? Wir wissen keine Antwort auf diese Frage, jedenfalls sehen wir an unserer Stelle keine eindlichen Jäger. Was die feindlichen Jäger ver- äumen, das versucht die Flak doppelt wettzumachen. Sie legt einen riesigen Feuervorhang vor die deutschen Flugzeuge, und die schwerfällig dahin- tampfenden Jus mögen den britischen Flakkano- üeren vielleicht als ein besonders leichtes Ziel er« cheinen.
Aber mitten in das wüste Geballer der feindlichen Geschütze hinein rasen plötzlich wie ein unaufhaltsamer Wirbelsturm die Zerstörer, die Habichten gleich aus chrer Höhe herunterge- chossen sind, und in mchreren Tiefangriffen Die F la kartill e r i e zum Schweigen b r i n • g e n. Eine Maschine der Gruppe echält bei diesen Angriffen so schwere Treffer, daß sie auf dem Flugplatz, in dessen Nähe schon Teile der Fallschivm- äger gelandet sind, notlandet.
Die Leistungen der „Sitten Frau Ju", wie die Flieger gern scherzhaft, aber doch mit dem Untertan der Achtung und der Bewunderung die Ju 52 nennen, die unverwüstlichen und schon seit Jahren immer wieder bewährten Transportmaschinen, sind an diesem Tage über jedes Lob erhaben. In immer neuen Wellen schäften sie Kompanie auf Som« panie von Fallschirmjägern heran. Es ist ein stets von neuem packender Anblick, wenn sich Die Türen der Ju’s öffnen und in Sekundenabständen Jäger auf Jäger in die Tiefe stürzt, wenn sich bann die Fallschirme entfalten und zur Erde pendeln. Mitunter sHweben Hunderte von Fallschirmen in der Luft, und oann sieht es von oben so aus, als sei die Landschaft mit lauter kleinen weihen Farb- klecksen betupft.
Wir können beobachten, wie sich unten sofort nach der Landung die Fallschirmjäger in Gruppen sammeln und rote sie dann nach einem vorher genau ™eftgelegten Plan ihre Aktionen gegen die feindlichen Stützpunkte beginnen.
Degkeitung des Führers der „Nasjonal Samllng^, Vidkun Quisling, des Jj^Iruppenführers Iüttner. Chef des Kommandoa>mtes der Waffen-ff, des f-Gruppenführers Berger, Chef des ff-Haupt- amtes, eintraf. Der Reichsführer ff begab sich m das Kaineradschaftssheim des Trupvenlagers, wo er eine Ansprache hielt. Am nächsten Vormittag wohnte der Reichsführer ff einem Bataillonsgefechtsschie- }en bei.
Englisch-australische Barbarei
Rom, 26. Mai. (DNB. Funkspruch.) Im Ab- chnitt von S o 11 u m haben die englifd)- a u ft r a l i f d) e n Irunpen, wie ein Sonderbe- richterflatter der Agenzia Stefani meldet, bei ihrem mißglückten Durchbruck)sversuch vom 15. Mai aus Wut über den zähen Widerstand der deuftchen und der italienischen Truppen italienische Verwundete niedergemad)t und damit erneut ihr barbarisches Wesen bestätigt. Bei diesen Kämpen hat sich besonders das 8. Bersaglieri-Regiment ausgezeichnet. Dem Der Befehlshaber Des deutschen Verbandes, mit dem das Reaiment im Kampf stand, in seinem Tagesbefehl seine Anerkennung für seinen Kampfgeist, seine Tapferkeit und seinen Opfermut ausgesprochen hat.
Paris, 24. Mal 1941.
Frankreich ist am Wendepunkt feiner Geschichte angefommen. Seit Dem kürzlichen Besuch des Admirals D a r l a n bei Adolf Hitler weiß man, daß der Sieger von 1940 nicht Daran denkt, den Besiegten zu knechten und zu demütigen, wie es 22 Jahre zuvor der umgekehrte Fall gewesen war. Man weiß aber jetzt auch, daß Frankreich sich die Großmut des Siegers erwerben muß, indem es sich rückhaltlos auf den Boden der durch den gegenwärtigen ftrieg neugeschaffenen Tatsachen stellt. Und dieses Gebot hat Frankreich verstanden. Seine politische und publizistische Führuna hatte es jedoch vermocht, dieses ursprüngliä)e Gefühl in ihm zu ersticken und ihm sogar die Ueberzeugung aufzudrän- gen, daß ein Krieg gegen Deutschland ihm endlich die ersehnte Ruhe bringen werde. Frankreich und das französische Volk haben durch die Ereignisse, die zur größten Niederlage ihrer Geschichte geführt haben, eine sehr harte Lehre erhalten. Und wenn sie nicht überall sofort verstanden wurde, so ist Das damit zu erklären, daß der Zusammenbruch mit einer Schnelligkeit erfolgt ist, die besinnungsraubend war. Man konnte einfach nicht glauben, daß eine große Armee, die Milliarden gekostet hatte, und eine Maginotlinie, die als die beste Festungsanlage der Welt galt, in wenigen Wochen zu einem Nichts geworden waren.
Nur wenige Franzosen erkannten die WirkliHkeit. Sie hatten viel Mühe, ihre Meinung durd>zusetzen und dem französischen Volk in seiner Gesamtheit klarzumachen, was geschehen mar, unö was zu geschehen habe, um die Folgen der Niederlage zu mildern. Doch diese Männer bedurften bei ihrem Werk äußerer Hilfe und fanden sie bei Deutschland, dem Sieger, und bei England, dem ehemaligen Verbündeten. Beide zeigten Frankreich — freilich auf durchaus verschiedene Art und Weise — wo es sein Heil zu suchen und zu finden habe. England tat dies, seiner politischen Tradition getreu, indem es btn Verbündeten von gestern überfiel und zu berauben versucht. Deutschland, angesichts des glorreichsten Sieges seiner Geschichte, tat nicht dem Besiegten, was Paris vorher Deutschland angedroht Halle, sondern hat ihm Die Möglichkeit eines ehrenvollen Platzes beim Wiederaufbau Des alten Kontinents gelassen. Frankreich hat sich Dafür entschieden, Der Neuordnung Europas zu dienen. Die Neuordnung Europas aber ist heute nur noch gegen England möglich.
Frankreich hat begriffen, daß es z u Europa gehört. Es begreift, daß sich ein neuer Konttnent zu ordnen beginnt. Was Montesquieu ernst schon sagte, nämlich daß nicht Frankreich, sondern Deutschland in Der Mitte Europas liege, wird zur allgemeinen Erkenntnis. Fr an kreid) ordnet sich in die europäische Solidarität ein.
Sofort nach dem Bekanntwerden Der Unterredung zwischen Dem .Führer und Admiral Darlan
V to. Wir sind stolz und glücklich, an diesem einzig- atw k ^0™ Unternehmen teilhaben zu können. Unserem ureo gi-,
§ rstörer°G schwader, Das sich bereits in Den ver- p'er versenkt fingen en Tagen durch ständige, kühn geführte Tief- i »griffe auf Flugplätze Kretas ausgezeichnet hat, ist h_lle Die Aufgabe zugefallen, den Anflug der un-
haben Die Vereinigten Staaten von Nordamerika ihre Versuche, Frankreich unter Druck zu setzen, verstärkt. Sie beschlagnahmten französische Schiffe und drohten mit Der Besetzung französischen Kolonialbesitzes. Frankreich hat sich durch liefe Machenschaften nicht verblüffen lassen. Presse und Oeffentlid)kett sind einmütig in der Ablehnung der Einmischung Roosevelts und seiner Sendboten. Man wußte schon lange von der dunklen Tätigkeit des nordamerlkanischen Botschafters Leahy in Vichy, Der kümmerliche Lebensmitteltransportc in Aussicht stellte, wenn Frankreich sich Den angloamerikanischen Wünschen anpaßte. Man weiß, was ■Dutter Der geheuchelten Menscbenfreundlichkeit Der USA. stand — und Die USA. scheinen keinen Wert mehr darauf zu legen, ihre Faftchspielerei zu leugnen — und man wird auch in Frankreich deutlicher. Man verbittet sich die Einmischung Der Vereinigten Staaten, unter welchen Vorwänden sie auch immer erfolgt; man erwidert ihnen, daß sie ebenso wenig berufen seien, über Den deutschfranzösischen Wasfenstillstand-soertrag zu wachen — Der sich erwiesenermaßen günstiger auswirkt, wenn Frankreich sich ohne Umwege an Deutschland wendet — wie über die Neuordnung Europas.
Die Vereinigten Staaten haben in der letzten Zeit verschiedene Wahrheiten zu hören bekommen und müssen sich darüber klar geworden sein, daß Frankreich sich zu Europa zählt. Die deutlichste Antwort mar jene, Die ihnen entgegen- hielt, daß, roenn sie wirklich Fran kreid; „retten" helfen wollten, sie Dies doch im vergangenen Früh- sommer hätten beweisen können, als der Damalige Ministerpräsident Paul Reynaud sie um Hilfe anging. Man hat nach den bisherigen Erfahrungen keine Lust mehr, auf die vagen Versprechungen eines Churchill oder Roosevelt hereinzufallen und zieht ihnen die Mitarbeit am Ausbau des neuen Europas vor, mag es Den Franzosen auch am deutlichsten zum Bewußtsein kommen, daß dieses Europa sich wesentlich von demjenigen unterscheidet, Das sie bisher kannten. So bleibt es doch immer ein Europa, Das ihnen näher ist als Amerika und ein durch feine führende Schicht zum Niedergang verurteiltes Großbritannien.
©er Reichsführer ff bei den norwegischen Freiwilligen einer ^-©ivifion.
Oslo, 23. Mai. (DNB.) Die norwegischen Freiwilligen einer Division der Waffen-^, die der Reichsführer jf im Januar d. I. in Oslo feierlich zum Waffendiervft in der Waffen-^ verpflichtet und in die Gemeinschaft der deutschen Soldaten ausgenommen hatte, sind nach viermonatiger, harter militärischer Ausbildung zu einsatzbereiten Sonaten herangewachsen. Ihnen galt der Besuch des Reichs- führers jj Heinrich Himmler, der am 22. Mai von Oslo kommend im Flugzeug auf einem Feldftug- Hafen eines deutschen Truppenübungsplatzes sich in
bauerntag Schlesien gab Der Reichsobmann des Reichsnährstandes, Behrens, einen Ueberblick über Die Gesamtleistung Des Deutschen LanDvolkes im Kriege. Unsere LanDwirtschaft sorge für eine ausreichenDe Ernährung auch heute, da Die Arbeit zu 5 0 v. H. von Frauen geleistet merDcn müsse, so Daß Der Appell zur Mitarbeit Der Frauen, den Der Führer ausgesprochen habe, in der Landwirtschaft bereits verwirklicht worden Jei. Die Versorgung des deutschen Volkes sei in allen Teilen in Ordnung. Während Deutschland bei friedensmäßigem Verbrauch 85 v. H. des Bedarfes aus feiner Erzeugung decke, muffe England 75 v. H. feines Verbrauches einführen. England werde es daher nicht möglich sein, aus eigener Erzeugung seine Nahrung zu sichern. In einer Landwirtschaft wie Der englischen könne nicht mit einem Male eine starke Produktionskraft ent
er Insel selbst durch eigenen Augenschein so genau, dß aum noch viel Worte gemacht zu werden buchen.
In unserem Zielraum haben sie die Aufgabe, einen Flugplatz zu nehmen. In großer Zahl liegen die Fallschirme bereits um Den Platz herum und immer noch kommen neue Springer hinzu. Der Westrand des Platzes scheint bereits in deutscher Hand zu fein, während sich am anderen Ende noch Der Feind verschanzt hat. Auf Der Straße rücken bereits größere Truppen Fallschirmjäger vor. Im Tiefflug ziehen wir über Die Kolonne hinweg. Die sich ostwärts vorarbeitet.
Dann klettert unsere „Bruno" mieDer auf größere Höhen. Von oben können wir Dann noch einen Feldplatz sehen. Auch Dort sind bereits Fall, schirmjäger in großer Zahl gelanDet. Hier wurden besonders schwierig zu nehmende Punkte mit kühnem Angriff genommen. Eine Scheune, in Der sich anscheinend Der Gegner festgesetzt hat, ist von Deutschen Truppen umstellt, Die hier mit Maschinengewehren oorgehen. Das Ende kann kaum zweifelhaft sein.
Inzwischen sind wir mieDer bis auf 2000 Meter gestiegen. Während unten die Fallschirmjäger in tapferem Vorgehen Stellung auf Stellung des ©eg- ners nieDerrinaen, bleiben wir weiter auf der Wacht gegen eventuelle Überraschungen aus der Luft.
Großartig ist der Ueberblick, den mir aus Der Höhe haben. Hinter uns, fast verschrnindend im Dunst, die über 2000 Meter noch ansteigenden Ge birge Kretas, die zum Teil noch mit Schnee bedeckt sind, vor uns Das Meer, dessen reines Blau in allen Regenbogenfarben ölig schimmert: Deutlid;e Spuren Der vielen Schiffstragödien, Die sich in den letzten Wochen unter dem deutschen Bombenhagel hier abgespielt haben. Jetzt rnird auch nach halbrechts in die Suda bucht der Blick frei, in der noch immer eine Reihe feindlicher Schiffe liegt Aber der schrnarze Rauch, der über Dem größten Dort vor Anker liegenden Kahn turmartig hochquillt und eine weitere bläuliche Rauchspur, die von einem etwa 6000 BRT. aroßen Pott hochgeht, sagen uns ein- deutia, daß hier unsere Stukas bereits am Werk gewesen sind und wieder einmal gute Maßarbeit geleistet haben.
Wir ziehen über unserem Zielraum unsere Kreise. In dieser Jett sind fast ohne Unterbrechung Die Iransport-Ju’s angerollt, und auch, als es jetzt auf Den Heimflug geht, reißt dieser enolose Strom nicht ab. Mit Bewunderung haben wir Den Beginn dieses in der Geschichte wohl einmaligen Unternehmens verfolgt. Andere Kameraden lösen uns jetzt ab und übernehmen für die nächste Zeit Den Begleitschutz Der Transvortmaschinen. Wir aber fliegen heim mit Der Gewißheit: Das Unternehmen Kreta, Das in allen Phasen auf Das grünDlichste und genaueste vorbereitet worden ist, hat einen guten Start gehabt. Daß auch fein weiterer Verlauf erfolgreich fein wird. Dafür bürgen uns die Fallschirmjäger, Deutschlands sieggewohnte und auserlesenste Truppe.
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JStft te 6onm Ichon weit im Westen stand und mit biflt. y.A fcem rötlichen Licht Die Berge und Wälder Des r uttb J’ iefoponnes mit einem Feuermantel überzog, starte- $ bi noch einmal die Stukas zu einem vernichtenden M ligriff gegen Die Insel Kreta. Den ganzen Tag ^chen » fam hatte Der Feind Angriff auf Angriff über sich ^fxgehen lassen müssen. Zerstörer, Stukas und die it bas illlveren Kampfverbände hatten vom frühen Morgen ■sco ts in den späten Abend hinein in ununterbrodje- m in* -111' nir Reihenfolge Flugplätze, Kasernen, Schiffsziele, Raffte Hungen und andere bedeutsame Ziele des Regners mit Bomben belegt, und die ausgezeichnet ftießende feindliche Flakarttllerie wie auch Die eng« laben Jäger hatten Die Lawine Der deutschen An- jiffe nicht aufhalten können.
Seit mehr als zwei Wochen schon hatte die Deut-
'ersank. 1 ^ngen
eben »J? f entgegenstehen, sind ungeheuer, und selbst Rot- MneHur tdam, Norwegen und Korinth sind wohl nicht so i einom £e| jährliche Aktionen gewesen, wie diese Inbesitz- rchme Der Insel Kreta. Ohne Unterstützung von <: nD oder^von der See her, lediglich aus Der Luft,
«n, jrs, als er zu seinen Staffelkapitänen spricht und hen die kommenden Aufgaben erläutert. Eine AM 2ße Karte Der Insel, genaue Luftbilder Des Ziel- ‘ lume^ die letzten Nachrichten über die militärische '■ *a™ L ~ erleichtern dem Kommandeur die Besprechung Mch, und im übrigen kennt ja fast jeder Flug- ihrer Der Gruppe Den Weg nach Kreta und


