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Jahrgang Nr. ^05

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vrühlsche Univerfilalrdruckerel 8. Lange General-AnzeigerfürGberhessen «letzen,^chvlftr-tze 7-9

zk. dfasvi' O Donnerstag, 25- Zrettag, 26 Dezember I04T

Gietzener Anzeiger

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_J v ) sie folglich zu handeln wissen.

I n Folgendem werden nochmals die Gegenstände im gezählt, die von den Sammlern der A : .. .. s ; u v « , ra f ; s . , «««« l « har

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Sei schneidender Kälte und starkem Schneefall

Harte Kämpfe an allen Teilen der Ostfront.

23. Dez. (DNB.) Trotz starker Kälte

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Kortin 23. Dez. Der Führer unb ; ct)er vermummten Marsmenschen als feldgrauen

Oberste Befehlshaber der Dehrmachl verlieh das Landsern. Das war m der Tat ein fröhlicher

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Tief verschneit sind die Wege im Osten. Auch das Gehöft, bei dem die vordersten Posten der Haupt­kampflinie stehen, ist von Schnee eingehüllt.

(PK.-Aufnahme: Kriegsberichter Maltry sSch.s.)

ör. Goebbels spricht heute abend.

Berlin, 24. Dezember. (DNB. Funkspruch.) Reichsminister Dr. Goebbels spricht heule von 21 bis 21.15 Uhr zu Weihnachten über alle deutschen Sender zum deutschen Bolk und vor allem zu den Ausländsdeutschen.

Selbstbesinnung.

In der späten Nachmittagsstunde zur gleichen Zeit, als uns früher wohl die kleine Glocke daheim zum weihnachtlichen Gabentisch rief, führte der Kompaniechef im Sternenschein der klaren Winter­nacht, unter den ungeheuerlichen weißen Schleiern des Nordlichts, das seinen Ring über den' ganzen weiten Himmel zog, seine Mannschaft zwischen den Holzstoß, der jenseits des vereisten Sees auf einem flachen Hügelrücken errichtet worden war.

Seltsam genug sah dieser Ausmarsch aus, da er in der Dunkelheit seinen Weg über verharschten, glashart gefrorenen Schnee ertastete. In den Ano­raks, den großen, dicken, knopflosen Kitteln aus Renntterfellen mit angenähter Kapuze, glichen wir

rtei und ihrer Gliederungen in der it vom 27. 12. 41 bis 4. 1. 42 gefam-

zeuge ab. *

Mit bem Ritterkreuz ausa-z- chn-t.

Ritterkreuz an Generalmajor Böttcher, Führer einer Kampfgruppe. Generalmajor Gause, Lhef des Generalstabes einer Panzergruppe, ff-Brigabe- führer unb Generalmajor ber Waffen-^ Krü­ger, Kommandeur einer Division, Oberst M i ck l, Kommandeur eines Schühen-Regimenls, und Oberstleutnant v. Barby, Kommandeur eines Bataillons.

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Mf| i«

Ausrüstungsstücke find besonders geeignet, unseren Soldaten im Winter des Ostens zu helfen. Die Hei­mat wird auch diese Gegenstände bereitstellen, da sie es sowieso von sich weist, in den Tagen, wo Hunderttausende von deutschen Männern mit ihrem Leben und ihrem Blut die Heimat schützen, Winter­sportreisen zu unternehmen. Es ist für sie eine Selbstverständlichkeit, daß sie dann, wenn»der Ruf nach diesen Gegenständen ergeht, bereitwillig auf sie verzichtet. Sie beweist auch damit ihre unver­brüchliche Kameradschaft zur kämpfenden Truppe.

Die kommenden Festtage mit ihren Mußestunden sind besonders dazu geeignet, die oben benannten Gegenstände herzurichten und sie für die Ab­holung bereitzuhalten. Es wird die Fest­freude der Heimat sein, der Front während der Feiertage ein Festgeschenk zusammenzustellen, das in seiner Wirksamkeit den"Leistungen unserer Sol­daten gerecht wird. Es sei schließlich noch darauf hingewiesen, daß für jede Spende, die bei den Sam­melstellen abgeliefert, oder die bei den Haussamm- lüngen entgegengenommen wird, eine Quit­tung die Ablieferung bestätigt. Diese Quittung wird später in eine entsprechende würdige U r * künde umgetauscht werden.

Eine Verordnung des Führers

Schutz der Sammlung.

DNB. Aus dem Führerhauptquarkier, 23. Dez. Eine Verordnung des Führers zum Schuh der Sammlung von Wintersachen für die Front hat folgenden Wortlaut:

Die Sammlung von Wintersachen für die Front ist ein Opfer des ^deutschen Volkes für seine Soldaten. Ich bestimme daher:

Wer sich an gesammelten oder vom Verfügungs­berechtigten zur Sammlung bestimmten Sachen bereichert oder solche Sachen sonst ihrer Ver­wendung entzieht, wird mit dem Tode be­straft.

Diese Verordnung tritt mit der Verkündung durch Rundfunk in Kraft. Sie gilt im Grohdeutschen Reich, im Generalgouvernement und in den von deutschen Truppen besetzten Gebieten.

Führer-Hauptquartier, den 23. Dezember 1941.

Der Führer

(gez.) Adolf Hitler.

Der Dank -er Heimat.

Ein Aufruf des Gauleiters zur Eammluug von Wall- und Wintersachen.

NSG. Die Partei ist angetreten, um, dem Willen des Führers entsprechend, zu Weihnachten 1941 eine große Sammelaktion von Woll- und Win- . tersachen für die Front zur Durchführung zu bringen.

Volksgenossen! Diesmal wird kein Opfer von Euch gefordert! Eure Spende bedeutet lediglich Erfüllung einer selb st verständlichen Pflicht! Deshalb gilt nur eine Parole:

Alle in der Heimat nicht unbedingt benötigten Woll- und Pelz-Vekleidungs- stücke sowie Skier und Skistiefel gehören der Front!

haltet die Gegenstände vom 27. Dezember 1941 ab bereit zur Abholung, die bis 4. Fanuar 1942 erfolgt, oder bringt sie selbst zu den bekanntgegebenen Sammelstellen.

Gez.: Sprenger i

Gauleiter und Reichsstatthalter.

Weihnachten bei den Gebirgsjägern in der nordischen Tundra.

Von Kriegsberichter Karl Schwarz.

Dienst", und der Unteroffizier vom Dienst hatte so manches Mal beibe dienstliche Augen zuzu- drücken.

Aber dann standen wir um das Feuer, in der kalten-, nördlichen Winternacht, und es war wohl keiner, der sich dem Ernst und Eindruck der Stunde hätte entziehen können. An Sitte und Gebrauch unserer Altvorderen erinnerte der Kompanieführer in seiner Ansprache, die Wiederkehr des Lichtes als den festlichen Tag neuer Hoffnung und als das Zeichen des Sieges zu begrüßen. Die Funken ent- stoben dem im Sturm knisternden Holz, da wir der in Narvik gefallenen Kameraden gedachten. Wir standen im Schwur zusammen, bis ans Ende die Treue zu halten, der großen Siege des nun zu Ende gehenden Jahres zu gedenken. Jederzeit freu­dig bereit, die endgültigen Siege, den Frieden und die Hoffnung aller Deutschen, die Größe einer kom­menden Zeit, mit dem Einsatz des ganzen Menschen zu vereinigen und, sei es mit dem Tode, zu be­siegeln. Das war der feierliche Treueschwur, der hier dem Führer in der nördlichen Weihnachtsnacht zugerufen wurde.

In diesem Geiste feierten die Gebirgsjäger hier ihre Weihnacht, und als der Holzstoß verlodert, die innere Erneuerung des Schwures geleistet war, da trat die Feier der Kameradschaft in ihr Recht, jene bedingungslose Soldatenkameradschaft, die Heimat und Familie nicht nur aushilfsweise er- . setzte, sondern überhaupt der herrlichste Ausdruck unserer deutschen Heimat ist.

Reichsminister Dr. Goebbels, der Reichskommnsar für Norwegen und die deuschen Gauleiter hatten durch hochwillkommene Spenden das ihre dazu bei­getragen, d^r Festfreude einen soliden Boden zu geben. Da wurde der Feldwebel zum rechten Weih­nachtsmann, und nicht ein Kamerad war da, der leer und unbeschenkt ausging. Mancher der bekann­ten und unbekannten Spender hätte seine Freude gehabt, die Begeisterung, das Lachen und den Hu­mor zu sehen, mit dem es an langen Tischen ans Auspacken ging. Da waren Kuchen, Bücher, Ziga­retten, Rasierklingen, Mundharmonikas und alles, was das Soldatenherz begehrt. In der Stubenecke brannte der liebevoll geschmückte Weihnachtsbaum und in einer anderen Ecke hatten kunfttertige Hände aus Birkenholz und Rennierflechten, Moos und ausgesägten Figuren eine Krippe mit allem Getter und den Drei Königen gebaut. Als schönstes stand aber auf den Tischen, zwischen all den Kerzen und den bunten Tellern eine Drehpyramide, die ihren goldenen Fächer unaufhörlich drehte. Auf der unteren Scheibe befanden sich Fiauren der Heimat, ein Salzburger Bauer, eine Bäuerin mit ihrem Kind, Schmied.'Tannenbaum und ein Reh. auf der oberen Seite drehten sich unaufhörlich die Bilder des Nordens, eine Lappentigur, ein Renntier und ein Polarpferdchen. In nächtelanaer Arbeit hatte ein Kamerad dieses weihnachtliche Wunderwerk mit einer Laubsäge, einem Taschenmesser und einem kleinen Hobel zusammengebastelt.

Die Gaben waren verteilt, der Glühwein dampfte, und die Tiroler und Salzburger Lieder erklangen durch die festliche Nacht. Allen, die dabei waren, wird dieses Weihnachtsfest unvergeßlich bleiben, und sie werden so manches spätere Jahr, wenn sie das Fest wieder im Kreise ihrer Lieben begehen, daran zurückdenken, voll Freude uüv Stolz.

k-i schneidender Kälte griffen im 9torb.^/ hr.itt der Ostfront wiederum an verfchie- tuint Stellen die Bolschewisten die.deutschen Stet, taten an. Der Hauptangnsf des Feindes ZE einer om den deutschen Truppen besetzten Ortschaft, »n die er zwei Bataillone anfetzte Aus dem wiesen die deutschen Truppen trotz des heftigen d iiiewistischen Artilleriefeuers, das auf Bem. vn W. alle Angriffe erfolgreich ab. Als der s°")dl.che iff unter der Wirkung der üeutfchen Abwehr Um Stehen gekommen war, gingen die deutschen W aten sofort zum <3 e g e n a n g rt f f «ir uni Di en die Bolschewisten zurück, lieber 200 gefäl­lte Bolschewisten wurden auf dem Kampffeld fest »t-Ct. Außerdem erbeuteten die deutschen Truppen V endliche Maschinengewehre.

! 3i harten Kämpfen wiesen die deutschen Truppen I* 22. Dezember den in einem Abschnitt: Der IHi Heren Ostfront vom Feinde unternommen |£n heftigen Angriff zurück. Nach vorbereitendem liUeriefeuer trat der Gegner zum Q 9 ilt deutsche Linie an. Bon den in leicht onste.g\ I* Gelände gelegenen deutschen Stellungen |bg jedoch den mit Panzern angretjenden

schewisten ein vernichtendes Feuer entgegen. In den Mittagsstunden setzte starker Schneefall em, ber die Sicht erschwerte und das Kampffeld mit hohen Schneeverwehungen bedeckte. Trotzdem ließ der Kampf an Heftigkeit nicht nach, bis sich deutsche Flakverbände und Sturmgeschütze durch die Schnee­massen Bahn brachen und durch konzentriertes Feuer den gegnerischen Angriff zerschlugen. Don den angreifenden feindlichen Panzern wur­den hier fünf und an anderen Stellen 14, insgesamt also 19 Panzerkampfwagen, vernichtet. Bis zum Abend war es den deutschen Verbänden gelungen, den Feind weit zurückzuwerfen, womit ihre riesigen Anstrengungen und ihr unermüdliches Aushalten die verdiente Krönung fand. Starke Kampfflugzeug­verbände unterstützten die harten Erdkämpfe des Heeres im gesamten mittleren Abschnitt der Ostfront.

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Im Südabschnitt ber Ostfront griffen die Bolsche­wisten an verschiedenen Stellen mit starker Ar- tiUerie- unb Luftwafsenunterstützung an, wurden jedoch von der deutschen Infanterie abgewiesen. fieftiqe feindliche Angriffe in Bataillon-starke richte­ten sich aeqen eine von den deutschen Truppen be­setzte größere Ortschaft. Infolge der hartep Abwehr durch die deutsche Infanterie blieb den Bplfch-wist-n jedoch ein Erfolg versagt. In einem Nachbar- abschnitt brach ein Vorstoß gegen die deutschen Ge­fechtsvorposten bereits im deutfchen Artillerie euer zusammen. Drei hintereinander folgende bolsche­wistische Angriffe richteten sich an anderer Stelle qeaen ein Bahnhofsgelande. Auch hier wurde der Feind abgewiefen und mußte sich unter fchwers en Verlusten zurückziehen. An anderer Stelle fühlten die Bolschewisten zahlreiche Angriffe gegen die deutschen Linien durch, bei denen sie sechs Batail- lone Infanterie und Verbände von Kampfflug­zeugen einfetzten. Der Feind erreich e an keiner Stelle einen Einbruch in d>° deutschen Linien, Mnbem mußte sich überall verlustreich zuruckzieben. Deutsche Jagdflugzeuge schaffen acht feindliche Flug-

PK. Jrgenbwo an b en nörblichsten K ü­sten Norwegens traten wir unsere Reise ins Innere bes Laubes an, ber Kälte unb ber immer tieferen schweigenden Einsamkeit entgegen. Drei Tage lang zogen uns bie flinken, unermüblidjen Remitiere auf leichten Schlitten burch bie unend- liche Weite ber Lappischen Schnee-Tundra. Am Enbe einer jeben Tagesreise staub eine Feldküche, bie Kameraden, bie dort einsame Wacht hatten, nahmen uns auf unb entließen uns am nächsten Morgen mit frohen Grüßen unb Wünschen für bas Fest. Sie waren in biefer vorweihnachtlichen Zeit babei, ihre kleinen Räume herzurichten unb mit Kerzen unb Flitter zu schmücken.

Endlich gelangten wir am Abenb bes kürzesten Tages du unser Ziel, eine Lappensieblung in ber kältesten Gegenb Europas, wo wir mit unse­ren ©ebirgsjägerfameraben bas Fest ber zweiten Kriegsweihnacht begehen wollten. Aber wie ber launige Wettergott nun mitspielt, so war es, gegen alle Regel, gar nicht einmal so kalt unb eisig wie es vorschriftsmäßig hätte fein sollen. Wir fanberv unsere Karneraben bennoch aufs beste unb nütz­lichste mit aller Ausrüstung versorgt, bie sie ber grimmigen Kälte bes Tunbrawinters stanbhalteu lassen wirb. In behaglichen Quartieren unterge­bracht, burch einen eigenen Motor mit elektrischem Strom versorgt, haben sie sich ihre eigene, in sich geschlossene Welt errichtet, in ber sie ben Dienst erfüllen wie jeber Soldat an jebem Stanbort, un­geachtet ber Kälte unb ber Einsamkeit. Fröhlich unb bester Stimmung unter Singen unb Lachen, waren bie Karneraben babei, sich in ihrer Freizeit auf bas Fest einzurichten, bie Quartiere mit Tannengrün unb Lichtern zu schmücken, kleine Freuben unb Gaben für bie Feier im Kamerabenkreise vorzu­bereiten.

So ging es bie beiben letzten Tage hin, unb nun enblich, heute war ber Heilige Abenb gekommen. Welch anberen Sinn erhält bas große Fest boch hier! Es ist in Wahrheit bas Fest "bes tommenben Lichtes, unb was uns ber Wsihnachtsbaum sonst baheim unb gleichsam als schönes Symbol anbeutet, bas wirb hier bie entscheibenbe Hoffnung für alle: Wintersonnwenbe, Weihnacht, Neujahr, es ist alles eins. Die Gewißheit, baß bie Sonne, ber Spender alles Lebens, beren Strahlen wir »feit Wochen nicht mehr gesehen, boch wieber kommen muß; baß sie sich bereits zum neuen Sonnenjahr roenbet, sich uns wieber zugekehrt hat. In biefem Symbol sucht unb habet ber Solbat ben Sinn seiner nörblichen Kriegsweihnacht, unb bie Gewalt bes Lichtsymbols burchstrahlt bie Stunbe unserer Einkehr unb

iF.t tiefen Schnees kam es am 22.12. zu einem ^J= frei Kampf um eine Höhenstellung, die bie deutschen Truppen im hohen N o r b e n oer sirnis ch e n Front bezogen hatten. Mit zahlen- ir ig starken Kräften unb mit Panzer- unb Zlrtrl- Wiunterftüijung griffen bie Bolschewisten diese ist? im Laufe bes'kurzen Tages mehrfach an, wur- pti jedoch jebesmal mit schweren e.r u j1 tziück geschlagen. Die Kämpfe wurden burch i tiiET kühnen umfaffenben (3 e g e n a n g r ii L *nt' Iticben, den die deutschen Truppen von ihrer Hoyen- Wng herab ungeachtet der ei ft?gen A te unb bes Schnees gegen bie bolschewi- it , n Angreifer führten. Der beutsche Gegenan- ?if zwang ben Feind zur Aufgabe des Kampf- Ms. Die Bolschewisten verloren Zwei Panzer- tffiufmaqen, zehn leichte und schwere Maschmen- Mhre und mehrere Granatwerfer. Bei der toau- , 'brinq bes Kampfgebietes wurden von oeutfcyen Mrupps über 500 gefallene Bolschewisten gezahlt.

WchnachlderWelienwende.

Von Curt Hotzel.

Alle Zeichen unb Sinnbilber ber seelische» Kraft werben in biefer Zeit stärker unb lebhafter 66n uns ergriffen unb alle Lichter bes inneren Lebens müssen Heller leuchten, um uns immer stärker unb leben­diger im Geiste zu machen. In einer einzigartigen Anspannung aller Kräfte stehen wir in diesem Kampfe unb haben es beshalb um so nötiger, bas Fest ber Geburt bes Lichts zu feiern. Stärker als früher muß ber Sinn bes Weihnachtsleuchtens in uns bringen: Wir müssen biese Feier von uns aus neu erfüllen mit all bem inneren Glanz, sonst hat sie keinen Sinn mehr als bloße Gelegenheit, Gaben zu nehmen unb zu geben. Ja, wir alle wissen, baß bie Zeit der Gaben nur um ber Gabe willen nicht mehr ist, baß wir ein eingeschränktes Leben führen müssen, baß bas aber alles um bes einen Zieles willen geschieht: ber Freiheit, des Sieges, ber Ehre. Wir alle sehen es jetzt beutlich, daß biefer -ftrieg bie Ausmünbung jenes Kampfes ist, ber feit einem Menschenalter burch bie Welt geht unb in bem bie Deutschen bas Volk ber Verheißung sinb. Mitten im Weltkriege sagte ber Dichter Paul Ernst einmal: Noch immer ist Deutschlanb bas heilige Herz ber Völker. In ihm bilbet sich bie neue Lehre, welche die Welt befreien wird ..." Er war davon über­zeugt, daß nur das deutsche Volk noch bie Kräfte unb die inneren Fähigkeiten habe, bie Welt noch einmal zu verjüngen unb zu erneuern. An uns liegt es, biesen Glauben ber Besten unseres Volkes zu er­füllen. Unb in uns muß sich biese Lichtgeburt bes neuen Lebens vollziehen.

Wir stehen vor bem ungeheuren Geschehen biefer Jahre nur bann fassungslos, wenn wir in uns nicht die Kräfte ber Wiebergeburt, ber Lichtgeburt tragen. Der freilich kann keinen Sinn in ben ungeheuren Opfern sehen, ber über Krieg, Blut, Vernichtung nicht die leuchtenden Sterne ber Zukunft, bie Ge­währ ber inneren Notwenbigkeit zu schauen vermag. Und es muß zugegeben werden: in einer Zeit fort­geschrittener Zivilisation, im bequemen Leben ber Ordnung unserer Städte, ist es nicht immer leicht, bie Zeichen bes Ewigen, ben Glanz ber Sterne, bas

l t werden: Ueberschuhe, die nach Möglichkeit Mttert ober mit Pelz ausgestattet, warme Woll- Ifai m, Socken, Strümpfe, Westen, Unterjacken ober fulooer unb warmes, vor allem wollenes Unter- ;c j, Unterhemden, Uyterhofen, Leibbinden, Brust- ' Lungenschützer, jede Art von Kopfschützer, Oh- chützer, Pulswärmer und Kniewärmer, Pelze im :e)ten Sinn des Wortes, Pelzjacken unb Pelz- len, Pelzstiefel jeder Art und Größe, Decken, allem Woll-'und Pelzdecken, dicke, warme Hand- Islh he, hier vor allem pelzgefütterte Lederhandschuhe litthtr Strickhandschuhe unb Wollfäustlinge, überhaupt <5 aus Pelz wirb an ber Front bringend ge- broitf)t unb ist doppelt willkommen. Gewünscht wer- b.n ferner gesteppte ober gefütterte Unterwesten. Wals, vor allem wollene: Muffs aller Art, die die Iri)poften gut gebrauchen können: Pamenpelze u i .Pelze aus Herrenmänteln können abgetrennt in Herrenwesten eingenäht werden, so daß dar- ii!$ Pelzwesten entstehen, auch einzelne Handschuhe |iüi willkommen, wie alles, was dazu bient, den Rupf gegen die in diesem Jahr so früh eingette- i Jleir Winterkälte zu führen. E ...

W1 Jie Sammlung ist darüber hinaus auf D «nb Skistiefel ausgedehnt worden. Diese

üeii Kleidungsstücken zu versehen, um sie ben russi- IjAii Winter schadlos bestehen zu lassen. Es wird lni nanben geben, ber seine Mithilfe versagt. Von jiri ?n Dingen, bie ungenutzt in Schränken unb

Men liegen, gilt es, sich jetzt zu trennen. Es säßt sich noch unenblich viel Nützliches baraus anfertigen, jia unsere Soldaten gegen Frost unb Kälte schützt! gDtüber aber auch nicht gezaudert, jene Gegen- itä de abzugeben, bie unter Anlegung bes Maß- Wes ber persönlichen Bequemlichkeit unentbehrlich S,einen mögen. Wenn bie Front opfert, ist es minbefte, baß bie Heimat entbehrt. Danach

d SG. Der Führer hat uns aufgerufen, wieder euitMiÜnal zu beweisen, baß es keinen unter uns gibt, je,! Denken unb Hcmbeln nicht ber kämpfenden y Zrmt gilt. In diesen letzten Tagen des Jahres 1941, eiftI hol wie keines je zuvor von den Waffentaten der ^NM eren Söhne unseres Volkes Zeugnis ablegt, soll ijtal W einmal das große und unverbrüchlich starke Neneinschaftsgefühl aller Deutschen in einem ein- ^Hjiltrtigen Werk zum Ausdruck kommen. Gilt es

unsere Soldaten an der Ostfront mit wärmen- A wir!

Wir.