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die englische Flotte mit seiner Land- und Luftmacht umfassen wolle und daß er dabei Glück haben könne Damit find die gegenwärtigen Beziehungen zwischen Landmacht, Flotte und Luftwaffe m knap­per Form sehr anschaulich umschrieben Die Flotte ist nicht mehr eine Waffe, die, wenn sie erst einmal den Feind von der See weggefegt und die Seemacht errungen hat, kommen und gehen kann, wie es ihr beliebt, und dabei das Ueberraschungsmoment auf ihrer Seite hat Das Flugzeug ist viel schneller und viel beweglicher als die Flotte. Und die mo­derne Flotte ist außerdem in unerhörtem Maß an Häfen gebunden, in denen sie ihren riesigen Be­darf an Ausrüstung aller Art ergänzen oder Re­paraturen vornehmen kann und umgekehrt: die Landmacht ist durch Motor und Funk unerhört beweglich geworden! Das Wort von der Möglich­keit, die englische Flotte durch eine Kombination der Land- und Luftmacht zuumfassen" gilt nun in einem ganz besonderen Maße von dem östlichen Mittelmeer, dessen an sich räumlich recht erhebliche Dimensionen sehr zusammenschrumpfen, sobald von Griechenland im Norden und Libyen im Süden aus relativ naher Distanz die deutsche Luftwaffe die englische Flotte und ihre Häfen unmittelbar be­droht. Dr. Ho.

,Ltnbegründeter Optimismus^ Scharfe Kritik an der englischen Krieg­führung in Nordafrika

Stockholm, 25. April. (DNB. Funkspruch.) Im Mittelpunkt der militärischen Diskussion über die Katastrophe auf dem griechischen Kriegsschau­platz steht nach wie vor die Frage, wie es möglich war. daß die englischen militärischen Stellen in Kairo sich durch die Offensive des Gene, rals Rommel derartig überraschen lassen konnten. Denn diese Offensive habe der Hilfe für Griechenland sozusagen den Todesstoß versetzt. Der Militärkorrespondent desDaily Herald", Major E. W Sheppard, schreibt

Warum setzten wir nach der Eroberung von Benghasi unseren Bormarsch nicht durch die Wüste bis Tripolis fort? Man antwortet uns. dies hätte uns eine lange schwierige Verbindungs­linie auferlegt Aber wenn wir infolge dieser Schwierigkeiten nicht weiter vorqinqen, warum haben denn die Deutschen diese bei ihrer Offensive glatt überwunden? Sie standen noch vor weit größeren Problemen als wir, die wir das Meer und angeblich auch die Luft beherrschten. Wenn die Nazis die Frage der Verstärkungen lösten, warum taten wir nicht das gleiche, nachdem Benghasi erobert und die italienischen Flieger nach unseren eigenen Berichten vom Himmel weqgefegt worden waren? Das sollte für uns doch mindestens ebenso leicht gewesen sein wie für die Deutschen wenn nicht etwa ein Trick dabei ist, den wir noch nicht gelernt haben.

Unser Vormarsch nach Benghasi war der schnellste seit Beginn der Kriegsgeschichte, aber die deutsche Gegenoffensive war noch schneller. Wie kommt das? Und wie war es schließlich möglich, daß die Deutschen solche starken Streitkräfte überhaupt nach Afrika hinüberbringen konnten? Sollte die von uns so viel gepriesene Seeschlacht von Matapan lediglich als Ablenkungsmanöver für uns dienen, und sind wir darauf hereingefallen? Unsere offi­ziellen Sprecher haben vom ersten Tage an die Lage in Libyen ganz ungebührlich optimistisch dar­gestellt. Folgen sie Anweisungen, die ihnen befeh­len, die feindlichen Erfolge zu bagatellisieren? Wenn man bewußt darauf ausgeht, einen unbegründeten Optimismus im Volke zu verbreiten, so läuft man, wie das Beispiel Frankreichs im Jahre 1940 zeigt, große Gefahren

Hoffnungslose Lage.

Dänische Preisestimmen.

Kopenhagen, 24. April. (Europapreß.) Nach der Kapitulation des griechischen Nordheeres und dem Durchbruch der deutschen Truppen zum Ther- mopylen. Engpaß, wird von der Kopenhagener Presse eine schnelle Liquidierung des letzten Wider­standes der Griechen erwartet.Der Krieg ist vor die Tore Athens gedrungen", schreibtPoli. tiken". Der Alarm der Front werde bereits in der griechischen Hauptstadt vernommen. Ganz Griechen­land nördlich der Thermopylen sei unter der Kon­trolle der Achsenmächte. Den übrig gebliebenen Heeresteilen verblieben nur weitere Rückzüge und eine Kapitulation als letzter Ausweg. Eine Fortsetzung des Kampfes vom Peloponnes aus sei hoffnungslos, da die Halbinsel auf Grund ihrer schwierigen Bodenverhältnisse über keine ausreichenden Flugplätze verfüge, so daß die heute bereits folgenschwer gewordene Unterlegen­heit der Engländer im griechischen Luftraum eine weitere Verteidigung problematisch mache. Die Flucht König Georgs und der griechischen Regie­rung lasse darauf schließen, daß die Verteidigung des griechischen Festlandes aufgegeben sei und die stattfindenden Kämpfe nur noch den Rückzug der Truppen decken sollen.

Berlingske Tidende" teilt mit, daß nur noch versprengte Abteilungen des griechischen Heeres, ohne ernsten Widerstand zu leisten, in den Bergen kämpften. Athens Schicksal müsse sich im Laufe von Stunden entscheiden. Das Blatt schenkt weiterhin den großen Verlusten un­ter den sich einschiffenden britischen Truppenkontin- genten starke Beachtung. Man rechne damit, daß bei günstiger Wetterlage die bisherigen Versen­kungsziffern,'die ber '' mehr als die Hälfte des Dünkirchener Rückzuges erreicht haben, weiterstei­gen werden. Die Einnahme der griechischen Inseln S a m o k t h r a k i und L e m n o s werden vom gleichen Blatt als deutscher Erfolg von besonderer militärischer und politischer Bedeutung ausgelegt

Großer Eindruck in der Türkei.

Rom, 24. April (Europapreß) In der Türkei, so berichtetLaooro Fascista" habe das neue Dün­kirchen Englands ungeheueren Eindruck gemacht Die türkische Presse, die noch bis in die letzten Tage überwältigende Siege Englands auf dem Bal­kan vorausgesagt hatte, schreibe nun, daß England niemals seiner Verpflichtung gerecht werde Es halte gegenüber seinen Verbündeten und Schützlingen auch niemals Wort Das Bukarester BlattUniver- sul" berichtet aus Istanbul daß in den letzten Tagen eine große Zahl von griechischen Zivilisten und mi- litärischen Persönlichkeiten vom Festland nach den Inseln im östlichen Meer geflohen sei Der grie- chische Sender in Chalkis sei durch Bombenwürfe deutscher Flugzeuge vollkommen zerstört worden Dadurch fei gegenwärtige jede telegraphi­sche Verbindung zwischen Griechenland und der Türkei unterbrochen.

Bulgarien schafft Ordnung

Sofia, 24. April (Europapreß) Am Mittwoch sind die bulgarischen Truppen in dem Hasen De-

deagatsch am Aegäischen Meer einmarschiert Die Einwohner haben die bulgarischen Truppen mit Freude empfangen In dem von den bulgarischen Truppen besetzten Gebiet sind alle Geschäfte wie­der geöffnet worden. Das Handelsleben ist wieder normal. Die Bulgaren erzählen, daß vor einem Monat zwölf Bulgaren von den Griechen auf irgendeine Insel verschleppt worden sind Manche Verschleppte hatten sich zuletzt aus Piräus und Athen gemeldet.

Nerchsvcrweser von Horthy

beim Führer.

Führerhauptquartier, 24.April. (DRV.) Der Führer hat am Donnerstag den Reichsver­weser des Königreichs Ungarn, Admiral von H o r t h y, in feinem Hauptquartier zu einem Be­

such empfangen. Der Reichsverweser ist am gleichen Tage nach Budapest zurückgekehrt.

Der ungarische Ministerpräsident von Bar­tz o s s y hielt am Donnerstag seine Antrittsrede im Abgeordnetenhaus. Eingangs zollte er der Leistung der ungarischen Honveds in den besetzten Südgebie- ten Anerkenung Sodann schilderte Bardossy sein Regierungsprogramm, das er unverändert von sei­nem Vorgänger, Graf Paul Teleki, übernehme, und das er mit denselben Mitarbeitern und derselben Partei zu verwirktlichen bestrebt sei. Ungarn ver­danke seine großen Erfolge der gemeinsamen Kraft des Deutschen Reiches und Italiens.Die ganze Na­tion ist deshalb Hitler und Mussolini dankbar, sie legten Zeugnis davon ab, daß sie mit Liebe das Schicksal des ungarischen Volkes gestalten. Unsere Politik kann nichts anderes sein als die unerschüt­terliche Freundschaft zu unseren großen Freunden."

3n-ieThermopylenstellung eingedrungen

Dreißig britische Panzerkampfwagen erbeutet. Acht Flugzeuge abgefchoffen.

Berlin, 24. April. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

3m Fuge des Angriffes deutscher Verbände in die tiefe Flanke der griechischen Nordarmee kam es wie bereits durch Soydermeldung bekannt­gegeben seit dem 20. April zu örtlichen Kapi­tulationen und zu Waffenstillstands- angeboten an die 12.deutsche Armee.

Nachdem am 22. April eine griechische Abordnung auch dem Befehlshaber der italienischen 11. Armee an der Epirusfront die Waffen st reckung an­bot, hat nunmehr die gesamte von der italienischen Wehrmacht im Norden, von deutschen Truppen im Offen eingeschlossene und von den rückwärtigen Ver­bindungen abgeschnittene griechische Epirus- und Mazedonien-Armee kapituliert. Die Kapitula­tion wurde zwischen den verbündeten Oberkomman­dos einerseits und dem griechischen Oberbefehlshaber anderseits in Saloniki abgeschlossen

3m Kampf mit b r i t i f ch e n Nachhuten ge­lang es, in die vom Gelände besonders begünstigte Thermopylenstellung einzudringen. Zwischen La­rissa und L a m i a wurden 30 britische panzer- kompfwagen erbeutet.

Die Luftwaffe bombardierte gestern bei Tage und in der letzten Nacht britische Flugplätze, beschädigte durch Bombenwurf sowie durch Beschuß mit Bordwaffen zahlreiche abgestellte Flugzeuge und erzielte Bombentreffer in hallen, Baracken und Mu­nitionsbunkern. Bei Tage wurden die Hafenanlagen von Harwich mit guter Wirkung angegriffen. Starke Kampffliegerverbände belegten in der letzten Nacht bei klarer Erdsicht abermals den Kriegshafen

Plymouth mit zahlreichen Spreng- und Brand- bomben. 3n Fabrikanlagen und Lagerhäusern loder­ten noch Brände von dem Angriff in der vorletzten Nacht. Zu diesen Schäden kamen neue schwere Zer­störungen hinzu, vor allem in Grohtanklagern, die schon nach den ersten Bombenwürfen brannten. Lin weiterer wirksamer Luftangriff richtete sich in der letzten Nacht gegen den Kriegshafen Ports­mouth. Kampfflugzeuge warfen südlich D i ck durch zwei Bombenvolltreffer einen Zerstörer in Brand und beschädigten ostwärts Aberdeen zwei große Handelsschiffe.

Nachtjäger schossen ein feindliches Flugzeug ab.

Das verminen britischer Häfen wurde plan­mäßig bei Tag und Nacht fortgesetzt.

Leichte deutsche Kampfflugzeuge sowie deutsche und italienische Sturzkampfflugzeuge griffen gestern unter 3agdschuh mehrmals den in Tobruk ein­geschlossenen Feind an. Bombenvolltreffer setzten Panzerwagen außer Gefecht, zersprengten Fahr­zeugkolonnen und riefen Brände hervor. 3m Hafen konnten die noch schwimmfähigen Schiffe schwer beschädigt werden, eines der Schiffe wurde versenkt. Bei diesen Angriffen verlor der Feind in Luft­kämpfen zwei Kampfflugzeuge vom Muster Bristol-Blenheim und vier 3agdflug;euge vom Muster hurricane: die eigene Luftwaffe ein Flugzeug, lieber der 3nfel Malta wurde ein weiteres 3agdflugzeug vom Muster hurricane ab- geschossen.

Kampfhandlungen des Feindes fanden über dem Reichsgebiet nicht statt.

Leere Straßen - aber die Häsen voller Schiffe.

Von Kriegsberichter

..., 25. April. (PK.) (DNB. Funkspruch.) Eng­lands Schicksal auf griechischem Botzen ist besiegelt. Die Kapitulation zweier griechischer Armeen hat entschieden, daß dem britischen Expeditionskorps in den Ofthäfen ein neues Dünkirchen bevorsteht. Mehrfach haben unsere Kampfstaffel- und Stukaver­bände bereits zuschlagen können. Der letzte Akt der englischen Tragödie auf dem Balkan aber wird noch umfassendere Ausmaße haben.

DieAugen der Himmelsflotte" sind überall. Auch am Morgen des 22. April starten kurz nach Tages­anbruch schon Fernaufklärer zu den letzten Schlupf­winkeln des Feindes. Das Wetter in diesen frühen Morgenstunden ist ideal. Die Sicht reicht bis zu 80 Kilometer. Schon auf dem Anmarschweg winkt unsfette Beute". In einem kleinen griechischen Kriegshafen an der Ostküste Euböas liegen dicht gedrängt größere und kleinere Einheiten. Ruhig kurvt der Flugzeugführer auf das Ziel ein, im ein­wandfreien Anflug werden mehrere Aufnahmen gemacht.

Der neue Kurs heißt Athens Hafen Piräus. Wir überfliegen das Weichbild der Stadt und kön­nen schon an den Molen von Piräus die ersten Schiffe, große Dampfer und viel kleinere Fahr­zeuge, irn Lichtbild aufnehmen, da ruft der Beob­achter:Jäger von vorn". Ein, zwei, drei Spitfires werden ausgemocht. Sie fliegen 2000 m und steigen rasch. Es wäre zwecklos, sich dieser Uebermacht mit der einsamen Maschine zu stellen. Unser Auftrag ist zu einem großen Teil bereits erfüllt.

Werner Karr.

Wir nehmen Kurs auf unser neues Ziel, einen anderen Hafen. Die Jäger werden abgeschüttelt. Mit höchstyipglicher Geschwindigkeit und ständig drückend brausen wir jetzt über das Land. Alle Männer in der Maschine passen auf wie die Luchse, als wir jetzt überdie letzten rückwärtigen Verbindungen des Gegners fliegen. Die Straßen sind leer. Soweit wir schauen ton­nen: Keine Kolonne, keine Truppenlager mehr, eine stille, friedliche Landschaft

In dem weiten, natürlichen Hafenbecken der Stadt und unweit von ihr entdecken wir wieder eine Schiffsversammlung von umfangreichem Ausmaße. Fette Happen für unsere Kampfoerbäntze. Die Ein­ladung der geschlagenen englischen Truppen muß hier ihren Höhepunkt finden. Ungestört können wir unsere Arbeit verrichten. Der Beobachter darf trotz des Zwischenfalls von Athen höchst befriedigt sein. Das Flugzeug geht auf Heimatkurs

Wir fliegen schon über Euböa hinaus, erreichen die See und glauben uns nun aller Aufgaben ent­ledigt. Da taucht vor uns im hellen Sonnenlicht des frühen Morgens eine Insel auf. In der schützen­den Bucht mit Stadt und Hafen liegt eine große Schiffsansammlung, zwanzig, dreißig, vier­zig Stück zähle ich, als wir darüber wegfliegen. In steiler Kurve wendet der Flugzeugführer. Im peinlich sauberen Anflug erreichen wir diese neue Versammlung. Auf allen Plätzen stehen sie nun bereit, vollgetankt bis zum Kragen, mit Bomben aller Kaliber beladen, die Kampfverbände der deutschen Luftwaffe, fertig zum letzten Schlag auf den fliehenden Feind.

Der italienische Wehrmachtbencht.

Rom, 24 April. (DNB.) Der italienische Weyr- machtbericht vom Donnerstag hat folgenden Wort­laut:

Der Vormarsch auf griechischem Boden ging am 23 April bis um 18 Uhr, d h. bis zum Zeit­punkt der Einstellung der Feindseligkeiten an der Front der 9 und 11 Armee, ohne Aufenthalt wei­ter In den Kämpfen der letzten Tage verloren wir an Toten und Verwundeten rund 6000 Mann, dar­unter rund 400 Offiziere

Einheiten unserer Kampfflugzeuge haben im Hafen von Patras und in der Bucht von Milo liegende Dampfer angegriffen. Im östlichen Mittelweg haben deutsche Kampfflugzeuge auf einem 8000-Tonnen-Dampfer einen Volltreffer er­zielt.

Flugzeuge des deutschen Fliegerkorps haben in der Nacht zum 23. April zu wiederholten Malen den Flottenstützpunkt von La Valetta (Malta) angegriffen und dabei Brände und Schäden ver­ursacht Ein Z e r ft ö r e r wurde versenkt

In N o r d a f r i k a hat der Gegner, unterstützt von der Luftwaffe, bei Tobruk den Versuch die immer enger werdende Einschließung zu sprenaen erneuert Er mußte sich jedoch zurückziehen und ließ zahlreiche Gefangene und automatische Waffen in unseren Händen Italienische und deutsche Flug­zeuge haben im Sturzflug zu wiederholten Malen die Hafenanlagen sowie im Hafen von Tobruk liegende Schiffe angegriffen Ein Dampfer wurde versenkt zatzlrei.-he weitere schwer beschädigt

In Luftkämpfen wurden 6 feindliche Flugzeuge abgeschossen

In Ostafrika setzte der Feind bei Dessie seine Angriffe fort, die aber von unseren Truppen aufgehalten wurden. In Mota-Amara wurden

feindliche Feuerüberfälle von unserer Artillerie er­widert.

Meine politische Nachrichten.

Der japanisch-russische Neutralitäts- pakt ist nach der Billigung durch den Geheimen Staatsrat vom Tenno ratifiziert worden und ist damit in Kraft getreten.

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Generalleutnant Rommel, dem Führer des deutschen Afrikakorps, wurde die italienische Tapferkeitsmedaille in Silber von Gene­ral Garibaldi in Gegenwart des Ministers Teruzzi auf dem Schlachtfeld überreicht

NSG. Der Gauleiter besichtigte das Lan­tz e s e r n ä h r u n g s a m t 7A in Frankfurt sowie die Ernährungsämter Abteilungen B in Darmstadt und Wiesbaden Er ließ sich eingehend Berichr über den organisatorischen Auf­bau und die praktische Arbeitsdurchführung erstat­ten und gab selbst Anregungen für den weiteren Ausbau der wichtigen oolksbetreuenden Aufgaben während des Krieges.

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Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat aus seinem Hauptquartier dem Ober­befehlshaber der Kriegsmarine, Großadmiral R a e de r , feine Glückwünsche zum 6 5 Geburts- tage in einem Handschreiben übersandt Gleich­zeitig hat der Führer dem Großadmiral sein Bild mit einer herzlichen Widmung durch feinen Adju­tanten der Kriegsmarine überreichen lassen. Es gin­gen dem Großadmiral auch von Partei, Staat und

Am Olymp in Gefangenschaft.

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Dieser Neuseeländer gehört zu den ersten im Olymp gefangenen Briten. (PK.-Scherer-Scherl-M.j

Wehrmacht und von privater Seite zahlreiche Glück­wünsche zu. Auch Freunde und Bekannte aus dem Auslande sprachen ihre Glückwünsche aus.

In Berlin fand eine Tagung der Oberlandescp- richtspräsitzenten und Generalstaatsanwälte ftntt Die Präsidenten des Reichsgerichts und des Volks­gerichtshofes sowie die Oberreichsanwälte und bei Präsident des Reichspatentamtes nahmen teil. Unter dem Vorsitz des Staatssekretärs Dr. Schlegelbergei wurde eine Reihe aktueller Rechtsfragen erörtert. Außer Staatssekretär Dr Freißler, Unterstaatssekre­tär Dr. Hüber und Ministerialdirektor Schneller sprachen Oberdienstleiter Brack und Professor Dr. Heyde von der Kanzlei des Führers und der Chej der Wehrmachtsrechtsabteilung im Oberkommcmba der Wehrmacht Ministerialdirektor Dr Lehmann.

Zu einem Höhepunkt des Berliner Gastspiels ber römischen Oper gestaltete sich das Konzert zu Gun­sten des zweiten Kriegshilfswerks für das Deutsche Rote Kreuz in der Philharmonie, bei dem Den- jamino G i g l i und seine Tochter Rina Lorenzelli- Gigli auftraten Sie sangen Arien und Lieder deut­scher und italienischer Komponisten.

In der bei Florenz gelegenen Stadt MontecatinS traf eine Abordnung von 74 Angehörigen der HI. ein, um an den weiblichen Gymnastik-Meisterschaf­ten der italienischen Staatsjugendorganisation teil­zunehmen. Die Abordnung, die sich aus einer BDM.-Gymnastikgruppe, einer HI -Turnergrupps und der Rundfunkspielschar Wien zusammensetzt, wird eine Reise nach Rom, Florenz, Genua, Turm und Mailand unternehmen.

Reichskommissar Terboven gab m Oslo für1 seine Mitarbeiter einen Kameradschaftsabend Mi­nisterialrat Müller von der Kultur- und Pro­paganda-Abteilung des Reichskommissariats betonte; in einer Ansprache, daß der Name Terboven für immer an die Entwicklung Norwegens gebunden sei.

Der Stabschef der SA. hat sich auf Einladung bes- Großadmiral Dr. h. c. Raeder mit seinen engstem Mitarbeitern und den Offizieren des Wehrstabes ber deutschen Kriegsmarine in d i e besetzten Ge- biete Frankreichs begeben.

Ein feindliches Flugzeug versuchte in der Nord­see ein Vorpostenboot mehrfach mit Bomben unb1 Maschinengewehrfeuer anzugreifen Die Flug- zeugabwehr des Vorpostenbootes brachte dem Flug« zeug schwere Beschädigungen bei, so daß es seine Bomben wahllos fallen lassen mußte und unter starken Branderscheinungen das Weite suchte. Mit dem sicheren Verlust des Flugzeuges kann ge« rechnet werden.

Der neu ernannte argentinische Außenminister Ruiz G u i n a z u , der auf der Durchreise vorn Rom nach Buenos Aires zu einem mehrtägigen: Aufenthalt in Madrid weilt und gleich bei feiner Ankunft von dem spanischen Außenminister Ser«« rano Suner empfangen wurde, hat am Don­nerstag eine erste Unterredung mit dem dillo gehabt.

In Anwesenheit des deutschen Botschafters mürbe1 in Barcelona die von Madrid hierher übergeführte- deutsche Presseausstellung eröffnet, der in ber Öffentlichkeit großes Interesse entgegengebracht: wird.

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Der aus dem spanischen Bürgerkrieg bekannte: General Francisco Martin Moreno, ehemaliger' Chef des Generalquartiers des Generalissimus. Franco, ist einem schweren Leiden erlegen.

Wie aus Vichy amtlich mitgeteilt wird, hat ber Oberste Staatsgerichtshof in Riom sein« Untersuchung gegen die Angeklagten Daladiey. Blum, Pierre Cot, Guy La Chambre und General Gamelin beendet.

Auioffrakenrina um Paris.

Paris, 25 April. (Europapreß.) In der Pari« fer Umgebung wird nach einem von dem General« delegierten der. französischen Regierung, Le hi' d e u x, und Straßenbauspezialisten ausgearbeiteten Plan auf einem in einer (Entfernung von 35 Kilo« Meter rings um Paris verlaufenden Gürtel ein großzügiges System von Ausfall- und Um* aehungs st raßen geschaffen Ein Schwäche des bisherigen Straßenfyftems der französischen Haupt« stadt war es, daß zwar eine große Anzahl wichtig' fter französischer Straßen nach Paris führten, daß aber infolge von Verkehrsanhäufung an den Toren von Paris sehr häufig riesige Stockungen eintra« ten, die die Abwicklung des Verkehrs stark beein« trächtigten Das Straßensystem, das jetzt rings um Paris geschaffen werden soll, wird im ganzen etwa 250 Kilometer lang werden Die durchschnittliche Breite der Autostraßen wird 40 Meter betragen Die Arbeiten haben im Nordosten von Paris be­reits begonnen über tausend Arbeitslose wurden eingesetzt. Das Projekt ist geeignet, einen Beitrag zur Verminderung der französischen Arbeitslosigkeit zu liefern.