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Oorfbuch, Heimai- und Krontbriefe

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Der Funkgefreite

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uuc hoher Blutdruck mit Her,unrohe, Lchwdrdeiae^hl, ^ervvfität, Ohr«- sauten -zirkulukioneftörunaen werden burdb Anmklcroaln wkksam b* * tämpft önl^lt tta-ZlutfaHe und Mrdölaufbotmone. «reift M» »et-Lw« dm von verschiedenen Jtirfchmpen her an. Packung bo £abL4llÄig L^vthek«. Hlxtztntsresscmt» HuftUinmyf^rift liegt t*bsr p«fnDg bei

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Konzertabend teil und verlieh dem Sänger Karl Schultheis als 40jähriges aktives Sängermit- alied und Ludwig Münch und Heinrich W a gen - bad) für ihre 25jährige Tätigkeit im Borstand die Ehrennadel. Als Vertreter des Ortsgruppenleiters wies Pg. Lehrer Henkel in seiner Schlußan- spräche darauf hin, daß jedermann dem Rufe für das WHW. gerne Folge leiste. Die Leitung dieses wohlgelungenen Abends lag in den Händen des bewährten Chorleiters Robert Häuser (Watzen- born-Steinberg). Er verstand es durch gut gege. bene Konzerteinlagen die Zuhörer noch besonders in seinen Bann zuziehen.

Lieferant auch

Ihrer Krankenkasse

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** K r i e g s a u s z e i ch n u n g. Der Funkgefreite iHans Haber mehl aus Gießen, Kleine Mühl- Saffe 3 wohnhaft, wurde durch die Verleihung des ij-Lnen Kreuzes ausgezeichnet.

G. A.-Sport.

Vom Skisport.

Vilhelm-Dodaege-Gedächtnislauf.

Dieser Lauf mutz vorerst verschoben Neuer Termin wird bekanntgegeben.

tung in einem unbewachten Augenblick gehandelt hatte, mutzte mit schweren Schädelverletzungen nach Gießen in die Klinik eingeliefert werden.

Freude, datz Ähr alle in der Heimat so sehr um uns besorgt seid. Diese Verbundenheit von Heimat und Front soll auch immer unzertrennbar fein. Wir an der Front versichern Euch, datz jeder voll und ganz seine Pflicht tun wird mag kommen, was

iae Zeit beisammen.

24. Jan. Der Qe fange e r-

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' Otto fix, y? ' »s.

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wird er von Beamten der Gießener Kriminalpolizei in Kassel abgeholt und hierhergebracht.

Wie wir von anderer Seite noch hören, hatte sich Wirth in der Nacht zum Freitag nach Ankunft des Güterzuges in Kassel herumgetrieben. Er war Dann über eine unbesetzte Wegsperre hinweggestie­gen und wieder auf das Bahngelände gelangt. Dort inachte er sich an mehrere mit Postpaketen beladene Wagen heran, aus denen er drei Po st pakete entwendete. Damit begab er sich zu einer an« öern Stelle des Güterbahnhofs, wo er auf einem offe­ne« Güterwagen die drei Pakete aufriß. Ihm war es offenbar' darauf angekommen, sich Lebens­mittel zu verschaffen, und in zwei der gestohlenen Pakete fand er denn auch wirklich Lebensmittel vor. Im Morgengrauen des gestrigen Tages, als man □uf längere Entfernung Sicht hatte, wurde er. von der Kasseler Bahnschuhpolizei auf dem Güterwagen bemerkt, dingfest gemacht und mit zur Bahnpolizei- wache genommen. Hier zeigte er Papiere vor, die ouf seinen Namen lauteten. Auf Rückfrage der Kas­seler Bahnpolizei bei der Gießener Bahnschutz, pollzei erfuhr man in Kassel, welchen guten Fang man gemacht hatte. Daraufhin wurde Wirth an die Kasseler Kriminalpolizei abgeliefert.

"tergang ' "buntem

3atii)af ekannt:

1 ®rbebiß einer 6* ^erlM Deutung

gen...

.....Wir Soldaten freuen uns immer, wenn man zu Hause an uns denkt, besonders, wenn dies in so rührender Weise geschieht. Der Inhalt des Päckchens ist bereits in Angriff genommen, und man merkt an den Plätzchen,' daß diese mit der ganzen Liebe und Hingabe der Frauen gebacken wurden..."

.. Der Soldat freut sich über alles, was er be­kommt, am meisten jedoch über das, was er aus der Heimat erhält. Besonders schön ist es dabei, daß die Schulkinder mit Leib und Seele bei der Sache sind..." r ,

. Aus dem Briefe können wir ersehen, daß zu Hause alles In Ordnung ist. So muß das sein, bann brauchen wir uns ja keine Gedanken zu machen...

... Auch meinen Kameraden gab ich Euren Brief zu lesen, und jeder freute sich mit mir..."

. Du glaubst gar nicht, welche Freude Du mir mit Deinem Rundbrief bereitet hast. Du weißt, wie sehr mich alle Ereignisse in dem lieben Heimat­dorf interessieren. Als alter Kampfgefährte begrüße ich Dein Bestreben, zwischen der Heimat und uns Soldaten ein enges Band der. gegenseitigen Erleb­nisse herzustellen.. .Noch wissen wir nicht, was uns die nächsten Wochen bringen werden, doch eins wis­sen wir, daß wir Soldaten aus unserm schönen Dorf treu und tapfer unsere Pflicht erfüllen wer­den'... Recht herzlichen Dank für Euer Weihnachts­päckchen, mit dem Ähr alle mir viel Freude gemacht habt. Es hat mich ganz besonders gefreut, datz Ähr gerade an diesem Fest an uns Soldaten gedacht habt. Ähr alle wißt es, genau so haben wir auch an Euch gedacht. Da eilten unsere Gedanken heim ins Elternhaus, in das Dorf zu Euch allen. So war dieses Feldpostväckchen ein erneutes Zeichen der Verbundenheit der Front mit der Heimat... Noch wissen wir nicht, was uns das neue Äahr an per­sönlichem Geschick bringen wird. Eins aber wissen wir alle, daß unseren nationalsozialistische Gemein­schaft sich siegreich bewähren wird, in Not und Ge­fahr. Wir Soldaten wissen, daß Ähr in der Heimat genau so Eure Pflicht erfüllt, Eure Scklach'en schlagt, wie wir es auch tun ..." (Aus den Briefen eines jungen Offiziers, der in Frankreich zum Be­ginn der Offensive fiel.) "h-

kiaher nur bei geschlossener Schneedecke und Glatteis, >enn dann sind Stämme und Aeste, wie alle Teile her Bäume mit einer Eisschicht überzogen, die der Zchnabel der kleinen Tiere nicht zu. sprengen ver­mag. Verschwindet der Schnee jo weit, daß es chneefreie Stellen und eisfreien Baumwuchs gibt, Yann höre man mit dem Füttern auf. Wenn aber ^füttert werden mutzt, lasse man gekochte Kartoffeln inb auch Brot fort. Brotkrümelchen kann man aber lösten und so auf den Futterplatz geben, datz sie j nicht naß werden. Knochen, an denen noch Fleisch-

Äch finde den Gedanken, durch diesen Brief­wechsel die Verbindung zwischen Heimat und Front aufrecht zu erhalten, sehr gut und auch sehr not- wendig, hat doch der kämpferische Soldat die frohe Gewißheit, daß in der Heimat alles glatt geht. Dann weitz auch er, wofür er kämpft..

. Ähr glaubt gar nicht, wie es uns freut, wenn wir derartige Schreiben aus der Heimat erhallen; denn dadurch bekommen wir immer einen genauen und schönen Ueberblirf über unsere Gemeinde. Wir hoffen, datz diese schöne Einrichtung weiterhin be­stehen bleibt. Äch mutz offen schreiben, datz Ähr da­heim andern Gemeinden in dieser Beziehung weit voraus seid, denn ich habe bis jetzt noch keinen In meiner Kompanie gehört, der derartige Schreiben erhalten hat..." r

. Es hat uns hier sehr gefreut, daß sich die Parteigenossen bei den Erntearbeiten im Spätsom­mer und im Herbst restlos eingesetzt haben bei der Einbringung der Ernte. Denn unsere Gedanken waren doch die, wie wird es zu Hause mit der Ernte gehen, und ich konnte, als ich im November einige Tage in Urlaub war, feststellen, datz der Ernteein- satz in der Heimat großartig geklappt hat. Es ist deshalb für uns Soldaten auch ein schönes Gefühl, für die Partei und für das Großdeutsche Reich und besonders für unfern geliebten Führer unfern Mann zu stehen. Denn wir wissen, daß die Heimatfront gleichen Schritt hält mit der Front hier draußen...

Ich habe Euer Weihnachtspäckchen mit vielen Freuden erhalten. Herzlichen Dank dafür. Durch die vielen Liebesgaben aus der Heimat wurde uns das Weihnachtsfest schöner gestaltet, als mir selber dach» tcn. Daraus ersehen mir, daß Ihr fest mit uns verbunden seid und immer an uns im Felde denkt. Mancher alte Kriegsteilnehmer sagte heute: Ware cs doch auch so gewesen (im Weltkrieg), bann wäre bestimmt alles anders gekommen ..

. Man ist doch immer froh, wenn man etwas aus feiner Heimatgemeinde erfährt, gerade zu Weih- nachten. Äst es doch das erste Weihnachtsfest, das ich fern der Heimat feiern muß. Aber in Gedanken ist man doch zu Hause bei den lieben Angehöri-

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und Schießmart Heinrich Steller Letzterer er- fcreis Wetzlar.

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Schon kurz nach der Machtübernahme haben ein- draußen aber geben alle Örontbrlefe j^ugnis bie Meine Dörfer begonnen und in einem besonderen nun dort gesammelt werden. Einige kleine Auszüge ' Dorfbuch" die Geschehnisse unsrer Zeit aufge- sollen hier folgen:

zeichnet, mit Bildern, Zeichnungen und Schrift-...Ich glaube bestimmt, daß die Kameraden t stücken versehen, die dereinst von der Größe der Zell Spannung auf den zweiten Bench warten. Ähr zeugen sollen. Än diesen Büchern werden wohl auch habt ganz richtig in> Euremi Brief

die «roßen n-schtchtUch-n Ereiqnisse erwähnt, aber s-r Bries oll «In« Bräcke-1-hl-w-nMlch-r' niemals in dem Ausmaß wie in größeren Werken, und Front. Möge doch diese Brücke bestehen bl Die Hauptsache für bas Dorfbuch ist ja immer die ben bis zum siegreichen Ende des Krieges. Sie wirb hör flicke G emeinfchaft, ihr Leben, ihr uns Frontsoldaten helfen, etmajge schwere. Stunden Denken mährend der umwälzenden Zeit. Davon soll leichter zu tragen und zu überwinden...

ein autes Dorf buch Kunde geben: Wie die Dorf-Für die Grüße aus der Heimal banfe ich Euch gemeinschaft einen neuen gewaltigen Abschnitt in j herzlich. Es ist für uns an der Front eine große

nspektion ließe, Info Ion des ü ien find und ßelftir ie nach A ft erteilen Wehrdezisl bung übe* i der Marin »eitergehrck

Freude" fft. vundes im Pg. Hanf uenschaft mi

Im W funben burc tn Ift es. V u oermM bet mn M Wirkung K' r (Cefunqr »..Frauenfchc'

anzusehen mar. ------------------- , - . ,

in der Heimat mit den zur Wehrmacht einberufenen Kameraden mürbe zu Weihnachten durch Ueber- fenbung von Päckchen erneut zum Ausdruck ge­bracht. Der Ehrenvorsitzende Heinrich K e ß l e r VI. sprach über das Versicherungswesen. Nachdem Ka- merad Heinrich Ludwig Gerhard noch über ben Weltkrieg und über den jetzigen Krieg gesprochen hatte, schloß Kameradschaftsführer Serth den dienstlichen Teil des Appells in üblicher Weise. Anschließend verblieben die Kameraden beim Ge­sang aller und neuer Soldatenlieder und froher Unterhaltung noch einiae Zeit beisammen.

* D a u b r i n g e n , 24. Äan. Der G e s a n g v e r- einSängerlust" DaubrIngen wranftal- tete dieser Tage fein zweites Wintergilfskonzert roährenb des Krieges Zum Vortrag gelangte em reiches Programm von Liedern deutscher Meister. Damit hat der Verein bewiesen, daß er auch im Kriege ben hohen Stanb bes beutschen Liedes pflegt und als Werkzeug für ben Aufbau unseres großen Hilfswerkes benutzt. Än seiner Ansprache gedachte der Vereinsführer ber Gefallenen des Vereins und wies auf ben tieferen Sinn dieser Veranstaltung hin. Kreissängerführer Müller nahm an diesem

stungen Der besten Gruppe, die beim Envwettramps in Gießen den Kreiswanderpreis Klasse B mit 204 Ringen errang. Sämtliche vier Schützen sind über 50 Jahre alt, und zwar Kamerabschaftsfuhrer Serth, Äoh. Arnold, Karl Nikolaus I.

außer ben Kameraden auch eine Anzahl auf Urlaub befindlicher Solbaten begrüßen. Nach ber Ehrung der Gefallenen und der im verflossenen Äahre ver- ftorbenen Kameraden und nach dem Gedenken an unseren Führer erstattete Kameradschaftsführer Serth den Jahresbericht. Darin wies er beson­ders auf die guten Schießleistungen der Schützen- a hin und würdigte namentlich die Lei­ber besten Gruppe, die beim Endwettkampf

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Oer Muschenheimer Einbrecher in Kassel verhaftet.

Er stahl vorher in Kassel noch Postpakete.

Wie uns von der Kriminalpolizei Gießen mitge- wilt wird, wurde ber 17 Äahre alte Wendelin Wirth aus Muschenheim, der dort in der Nacht yum Montag ben Lanbwirt Karl Seipp bei einem Einbruch niedergestochen hatte, am gestrigen Frei- ag früh auf dem Bahnhof In Kassel f e ft g e n o m men. Der Taugenichts, ber nach ber Bluttat in Muschenheim flüchtig gegangen war, hatte sich in »inen Güterzug eingescklichen und war mit tiefem als blinder Passagier nach Kas­el gefahren. Dort wurde er von der Bahn- polizei erwischt und dingfest gemacht. Er wurde dann der Kriminalpolizei in Kassel übergeben, die eine Verhaftung vornahm. Am heutigen Samstag

Amtsgericht Giesten.

Der I. Sch. aus Offenbach a. M. hatte einen »Strafbefehl über eine Gefängnisstrafe von sechs Wochen erhalten. In Gießen hatte er drei Frott er- Mürber, ein Hemd, ein Küchentuch und einen Koller mnd in Rohrbach zwei Handtücher entwendet. Gegen t>en Strafbefehl legte der Angeklagte Einspruch ein. 3n der gestrigen Hauptverhandlung wurde er zwar rüberführt, aber bas Verfuhren mußte auf Grund Des Amnestieerlasses eingestellt werden da dem Angeklagten nicht nachgewiesen werden konnte, daß *r die Diebstähle nach dem Inkrafttreten des Am- mestieerlasses begangen hatte, und weil feine höhere als eine dreimonatige Gefängnisstrafe hatll wer hängt werden können.

Die E. D. in Gießen war als Hausangestellte be- fschäftiat gewesen. Ährer Dienstherrschaft hatte sie »ein goldenes Armband und 100 RM. entwendet. Weller hatte sie ein von ihr gefundenes goldenes Armband nicht abgettefert, lonbern fld) ang--iAn-t 2cm Antra« dc« Anklag«vcrtret-r-> cnt|pre4«nb m-urde di- Itngetlagte wegen Diebstahls >n zwei K-llen und wegen Unterlchlagung in einem Falle au einer (9 e f a m t g e f ä n g n i e ft r a f c d o n Sinern Monat verurteilt. Straferfchwerend Hamen der grobe Vertrauensrnchbrauch d-r Dienst IherrfchHst gegenüber fowic der Umstand datz d e Angeklagte keine R-u- zeigte, in Betracht, straf mildernd dagegen das urnsafsende Gesianüm- und Die Jugend ber Angeklagten.

Gießener Dochenmarktpreise.

Machllehenbe Preise sind Händlerpreise und verstehen ssich für A-50arc Für B-Ware ober absallenbe Ware Howie für Selbsterzeuger liegen bie Preise niedriger

* Giehen, 25. Jan. Auf dem heutigen Wochen- .markt kosteten: Molkereibutter, / kg Ka?toftAn Matte 30 Rpf-, Käse, das Stuck 8 bis v, Kartossein, yt kg 4,2, 5 kg 42, Wirsing, % kg 8 bis y, Weißkraut 7 bis 11, Rotkraut 8 bis gelbe Ruben S E 12 Unterkohlrabi 5 bis 8, Grünkohl 8^ jFelbsalat ('lio) 8, Aepfel, H kg 30 bis 40, Lauch 20, Sellerie 16 Rpf.

Landkreis Gießen.

* 6telnba4,24. Jan. Die hiesige Krie per- kameradschast hielt ihren gut besuchten Iw) resappell In ber Gastwirtschaft des ^o^eraden verlach ab. Kamercchschaftsführer Serth tonnte

Wie es scheint, ist es manchem Volksgenossen noch Immer nicht klar, welche verheorenben Wir- langen der Har^ffeK^er für die Volksernährung Laben kann, und es sind fick auch Volksgenoffen Ihren Pflichten in dieser Hinsicht ber Dolksgemein- ßchast gegenüber noch nicht bewußt. Dies zeigte ein gestern zur Verhandlung stehender Fall. Eine förau In Röthges hatte sich an verschiedenen orts- «oliz-ilich f-stg-fctztcn Kartoss-lkäs-rsuchtag-n nicht Beteiligt, ohne dafür eine ausreichende Entfchuldi- yung beizubringen. Eie hatte daraufhin durch Strafbefehl, gegen ben sie Einspruch einlegte, eine Geldstrafe von 20 RM. erhalten. In der Haupt- werhandlung vor dem Amtsgericht Laubarl) am 26. Oktober v. Ä. mürbe die Angeklagte überführt, tiaf) sie minbestens einmal nicht genügend entschul- vigt war, und sie würbe zu einer Gelbstrafe von 20, RM. verurteilt. Gegen das Urteil legte sie »Berufung ein, bie gestern aber verworfen würbe. Nachdem nun alle Rechtsmittel erschöpft sinb, ist 1)08 Urteil bes Amtsgerichts Laubach rechtskräftig.

Fast in jeher Gemeinde steht ein Ehrenmal, bas Iber beutschen Geschichte miterlebt, mie sie sich damit < an die ernsten Tage des Weltkrieges erinnert. Na- auch zu dem aroßdeutschen Volke stellt.

men an Namen, alles Opfer für ein größeres Diese Dorfbücher einzelner Gemeinden haben Deutschland. Unwillkürlich sagen wir uns: Euer durch den Krieg viele Nachfolger erhalten. Das ist Opfer war nicht vergebens. Was Ihr einst im Geiste leicht zu verstehen: denn mit Beschämung haben mir I schautet, das wirb nun Wirklichkeit. feststellen müssen, daß vom letzten Weltkrieg eigent- i

Deutschland steht wieder, wie vor 25 Jahren, un- lich doch gar viel hätte aufbewahrt werden können, ter den Waffen, aber wir kämpfen jetzt nicht gegen Es geschah leider nicht. Einige Gemeinden gaben i eine Well von Feinden, sondern dieses Mal steht wohl sogenannte Kriegsblafter heraus, die schließ- der Gegner England uns allein gegenüber, lich doch wieder einschliefen. Trotzdem sind sie auch Alle seine Verbündeten wurden nlebergerungen. Nun heute noch eine Fundgrube für jeben Suchenden, steht unser stolzes Heer siegreich vom Nordkap bis Nachdem aber der Nationalsozialismus das ganze hin zu den Pyrenäen, treue Wacht haltend und neu deutsche Volk umgeformt und neugestaltet, nachdem sich vorbereitend auf den Endkamps. bas Bewußtsein ber Zusammengehörigkeit aller

Wohl sinb schon zahlreiche Veröffentlichungen er- so tief Wurzel geschlagen hat ist es auch ganz na- schienen, bie von ben Taten unsrer Solbaten erzah- türlich, daß nun versucht wirb, dieses Geschehen für len. Wohl bringen Zeitungen, Zeitschriften und die Nachwelt, besonders auch für die dörfliche Ge- Rundfunk fast täglich anschauliche Berichte von den meinschaft, festzuhallon. Das kann einer nickt allein, Kriegsbegebenheiten, und wir überblicken die Ge- sondern bas gesamte Dorf muß hier Mithelfen, auch schehnisse, bie das Jahr 1940 gestalteten. Kommt uns die Jugend wird schon ihr Teil dazu beitragen. Es aber auch immer zum Bewußtsein, daß wir da sollen ja nicht nur Aufzählungen von Begebenhellen eben mitten drin stehen, daß wir eine Zelt deut- sein, sondern die lebendigen Menschen sollen scher Geschichte erleben, wie es nur wenigen Ge- hier wieder erscheinen, sie sollen bartun, roie fie n schlechtem beschieden ist? Unsere Männer, unsere diesen Tagen fühlten und handelten Es werden in Söhne kämpften mit in diesem Ringen! Sie kön- einem solchen DoAuch auch Gele Bilder erscheinen: nen erzählen, sie können stolz sein auf ihre Erfolge, denn in keinem Dörfchen fehlt heute ein Liebhaber Wenn einst ihre Kinder und Enkel herangewachsen ber Fotografie. sinb und hören wollen von diesen Ta^en, bie mir

eben erleben, dann sind sie es, die mit ihren Als ber Krieg kam und bie wahre Volksgemein- Krieqserinnerungen bie beutsche Jugenb von neuem schäft überall in Erscheinung trat, da gab es Stosse begeistern und mit Stolz erfüllen. und Begebenheiten genug, die wert waren, in Das

Alle guten Kriegsbücher geben uns gewaltige Dvrfbuch aufgenommen zu werben.

Bilder von bem Ringen, aber Einzelheiten, persön- Da tarnen bie Einquartierungen, bie uns volda- liehe Erlebnisse verschwinden darin. Die Mitkämpfer ten aus allen Teilen G.wßbeutschlands naher brach- aber, bie feine Bücher schreiben unb auch nicht große ten, ba gab es Arbeit für bie ^ouenschaft, ba wur- Ueberblide geben wollen, schildern gerade diese Ge. den die Verwundeten betreut, die Erntearbeiten schehnisse, die den großen Kampf näher ergänzen wurden gemeinsam geleistet, die Stadter kamen m unb erläutern. Neben umfangreichen Werken über bas Dorf und halfen, bann erschienen die^ ersten vergangene Kriege haben die persönlich gehaltenen Gefangenen usw. usw. Das sind alles aufrüttelnDc Tagebücher, die es ja aus allen bewegten Zei- Begebenheiten für ein kleines Dorf- ten gibt, Immer größte Aufmerksamkeit und Liebe Daneben aber gingen in jeber Stunde die Gedan- besessen. Was solche einfache Menschen erlebten, wie fen aller hinaus an die Front, zu ihren Soldaten, sie eine aufregende Zell betrachteten unb schilderten, die mitfampften, datz Deutschlands Feinde nieder, das zu lesen, ist immer von großem Reiz. gerungen wurden. Pckchen wurden gesandt nicht

Wie wir heute hinausgewachsen sind über den.Ge- nur an bie eigenen Soldaten sondern an alle aus

danken an bas Schicksal bes einzelnen, wie mir heute bem Dorf. Die Partei schaltete sich. ein- Derelru,

nicht mehr in ber Jch.Form, sondern in der Wir. Schulen, alle dachten an ihre Soldaten und schickten Form denken und fühlen, fo muffen wir auch das Briefe, Bucher, Wwer und Lieb-»qab°m Dast all

gesamte Geschehen betrachten. 5>ier und da wird es Sendungen au der Front große Freude und tncl

wohl noch einzelne geben, di- ein besonderes Kriegs. Dankbark-rt aus,osten, das bewiesen d>e Brie,-, die tbgebuch suhren. Ob c- dereinst seinen Zweck ersüllt oon dort kamen. Mit tausend Faden war so die und den nachkommcndcn Geschlechtern Nähere- Heimat mit ihren Kampfern draußen verbunden kundtun kann? In manchen Fällen stch-rllch. E- kamen di- Si-ge-nachrichtcn d - fotzen Er.

Aber die meisten Volksgenoffen fühlen doch, daß folge, und dann die Berichte der Telln-Hmer^ Wi­ebe, i nicht nur die Soldaten und ihre Führer im leuchteten da die Augen! Dann folgten die Auszeich- , Kriege stehen, ,andern das gesamte deutsche Volk, nungenl Aber auch D-rwund-t° und Tote gab es. Alle^Deutschen sinb zu einer unlösbaren Gemein- Bei ben Irauerfeiern zeigte sich ebenfalls bie Ge

(haft verflochten. Unb wie wir in ber Familie^ das fchlossenheit des Dorfes. Daß wir deretttst von un»

kleinste ©lieb dieser Volksgemeinschaft sehen, so fern Gefalleneri mehr wissen als heute von denen

pannt sich von unsrer kleinsten Gemeinschaft aus ein aus bem Weltkriege, wo ost nur nad) bie Namen

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Neben ber Familie steht aber nicht minder Kämpfer aufgezeichnet werben...

eine gute Gemeinschaft bas deutsche Dorf. Als bann dle Karten eintr^n, b^ Ansichten von Schon von ,-h-r warm hier di- Verhältnisse an- Pans, von sudfranzostfchen SKÄiteru von der sp°. d-r- gelagert als in d-r Stadt. DI- Menschen ken. Nischen Grenze, waren das keine Erlebnisse für die nen stch von Jugend an, ihre Freuden und Leiden Dorfbewchner? Sollen alle ^8-

tragen st- g-m-infam. So erleben fie auch ben wisse einer großen .ffeili verschwinden, wie so man Krica Sie kennen alle Soldaten bes Dorfes, bie hin- ches andere? Nein! Auch hier tritt bas Dorfbuch auf auszogen, um für Grotzbeutfchlanb zu kämpfen, fie unb bittet: ^.rinat alles zu mir, ich sammle unb freuen sich über jeden Sieg, über jede Waffentat; hebe es auf für spatere Zellen!

besonders stolz aber sind sie, wennihre" Soldaten Da erzählt einer von ^£ $ampfen

dabei waren, nicht ihre aus ber Familie, sondern ein anderer legte bie Telefonleitung nach Com Ea m ! Z Vfnrf I pieane, unb wieder ein anderer war habet, als sich

Da?an sollten wir auch im Kriege denken, unb der Führer mit bem ©enerert Franco trat nicht nur in Ehrenbenkmälern zu ben zukünftigen in bem großen Geschehen wohl Kleine Mo sm kstein- Geschlechtern sprechen von ber Größe der Zeit, son- chen, bie aber für Dorf unb fein« Bewohner dern in lebendigen Schilderungen unb in beweis- unauslöschlich im Gebachtms haften sollen. Das kräftigen Anfchauungsstoffen, bie wir eben ohne Dorfbuch wirb dafür sorgen.

große Muhe und ohne große Z°st°P,°r zusammen.^ Stimmung unserer SoDaten

Kein Lehrgang auf bem hoherobskopf.

Der geplante Lehrgang wirb ebenfalls auf näch­sten Sonntag verschoben, falls bis zu btefem Tage bessere Schneeverhältnisse vorhanben sinb.

Gustl Serouer Langlaussieger.

Beginn der deutschen Skimelsterschaften.

Än Spinbelmühle mürben am Freitaaoormittai bie zweiten deutschen Kriegs-Skimeisterschasten ml bem Langlauf über 17 km eingeleitet Sowohl sportlich als auch organisatorisch brachte man ein

feste hängen, Hanf- unb Sonnenblumensamen wer« .711 ü kn gern genommen. Ebenso willkommen sinb fein

it* verkrümelte Haferflocken.

Meisterstück zustanbe. Die Krönung bes Ganzen war ber überlegene Sieg Gustl Berauers, erfochten gegen ein Felb, baß sowohl an Klasse als auch zahlenmäßig kaum einen Vorgänger aufzuwelsen hatte. Der Weltmeister beherrschte bas Felb ganz überlegen, nachbem ihm zunächst bis zum vierten Kilometer ber Tiroler Vinzenz Demetz recht nahe geblieben war, unb siegte In 56:45 Minuten mit fast zwei Minuten Vorsprung vor Demetz, ber 58:24 benötigte. Der an ber Schulter verletzte Joses G st re in kam in 59:17 als Dritter vor Alois Simon ein, unb schon als Fünfter unb erster Altersklassenläuser überguerte ber unverwüstliche Breslauer 2t. Herbert Leupold bas Zielband.

Jugendfußball der Sp.-Dg 1900.

Die 1. Jugend von 1900 empfängt am kommen­den Sonntag die 1. Jugend von Heuchelheim Im vorigen Spiel gewannen bie Jungens von Heuchel- he-im mit 3:2 Toren. Man muß abwarten, wie sich die Jungens oon 1900 anstellen. Nack ber Nieder­lage gegen Grohen-Buseck wird die Äugend 1900s sich anstrengen müssen, um zu den ersten Punkten in ber Rückrunde zu kommen.

Die erste Sportdienstgruppe zeigte sich am ver­gangenen Sonntag von der besten Seite: sie trat in Allendorf mit 7 Mann an. Trotz einer schweren Halbzeit verloren die Jungens von 1900 nicht Den Mut unb gewannen nach einem Halbzeitstand von 1:0 für Allendorf noch mit 3:1 Toren.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstagnach- mittags geschlossen. _____

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