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Farbfoto-Wettbewerb der Stadt G eßen

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Abturnen des Turnvereins von 1846 in Gießen

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weich, und bas Waichpulver schäumt kräftig

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und reinigt viel besser. $'Ö'H

Die Lauge ist nach dem Kochen der Weiss $5 Wäsche sogar noch so gut, datz S»e sie jufl l?r . . .........hi ' lönA

Scheuern und Putzen im Haushalt nehnitl

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meiden, wenn man vor dem Waschen einiy Handvoll eines guten Erithartungsmlttels m Waschkessel verrührt. Dav Wasser wird bo.il

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können. Sie können dann auch hier die <3^ gut entbehren. Wo wirklich hartnäckige schmuhungen sind, gidt'v ja gute Schcu-t' mittel.

Ditte beachten Sie in Ihrem Haushalt bM*

heute noch sehr viel. Achten Sie einmal dar­auf, wenn Ihr Mann oder Ihre Jungen bei der Fahrradreparatur oder dergleichen so rich­tig verölte oder verschmierte Hände bekommen. Da wird dann mit viel Seife gerieben und ge­waschen ! Und der Schmutz geht doch nicht ab! Seife ist für solchen Schmutz eben nicht das rechte. Ein wenig fein gemahlenes Scheuer­pulver läßt ihn dagegen im Nu verschwinden. Und Sie selbst machen es vielleicht ähnlich. Oder haben Sie sich noch nie darüber ge­ärgert, daß das verölte und verkrustete Arbeits­zeug soviel Waschpulver braucht und doch nie recht sauber wird? Für diesen Zweck gibt es besondere, fettlösende Reinigungsmittel, die den zähklebenden Schmutz selbsttätig auflösen. Sie machen den Gebrauch von Seife und Waschpulver vollkommen überflüssig. Das Gewebe wirb geschont, well das Dürsten und Reiben wegsällt.

Dav meiste Waschpulver aber geht beim Wäschewaschen verloren. In vielen Städten

Del vielen Waschbecken haben die Vertiefun­gen für die Seife keine Abflußrinnen. Andere haben solche Rinnen wohl, aber das Wasser flieht nur schlecht ab. In beiden Fällen liegt dann die Seife dauernd im Wasser und löst sich so ungenutzt auf. Haben Sie das nicht auch schon beobachtet? Haben Sie vielleicht nicht schon selbst aufgelöste Seife aus dem Seifen­napf geschüttet? Desonderv beim Baden pas­siert das oft. Manchmal hängt das Seifen­näpfchen sogar so tief in der Dadewanne, dah es vom Wasser überspült wird. Wieviel Geld geht da verloren! Und wieviel Seife, die heute doch nur in begrenztem Matze zur Verfügung steht!

Solche Ursachen der Verschwendung von Seife und Waschpulver im Haushalt gibt es auch

dabei, Sie helfen auch unterer Volkswirts im Kriege wichtige Werte erhalten.

SlUer(io) nicht unter 12 Fahren sucht die Goethe Buchhdl Neuen Baue 3.

Feldpostpöckchen wieder bis ein Kilo­gramm (fretoithf,»gelassen.

Bis auf weiteres sind Päckchen bis 1000 Gramm nach der Front wieder allaemein zugelasien. Mit längeren Laufzeiten dieser Päckchen muß gerechnet werdens Daher ist gute Verpackung der Päckchen wegen der großen Entfernungen, des mehrmaligen Umladens und des Druckes bei der Beförderung der Päckchenbeutel unbedingt erforderlich. Leicht ver­derbliche Lebensmittel, z. B. Obst ufm., sind zum Versand ungeeignet. Die Versendung entzündlicher Waren, z. B. gefüllte Benzinfeuerzeuge, Streichhöl­zer u. a., ist verboten. Briefe mit eiligem Inhalt sind zweckmäßig nicht in Feldpostpäckchen einzule­gen, sondern für sich als Briefe (bis 20 Gramm) oder Postkarten zu versenden, da die Nachrichtenfeld- vost schneller befördert wird als die Päckchenfeldpost. Weihnachtspäckchen müssen spätestens bis zum 1.12. 1941 auf gegeben fein, damit sie die Empfänger recht­zeitig zu Weihnachten erreichen.

Geldsendungen an Wehrmacbtsanaehörige. wird noch immer festgestellt, daß Reichs- und Rentenbanknoten sowie Reichs kredtt-

werden.

IV. Londespferde-Ausstellmig für Hessen-Nassau in Ziehen.

Die in dreijährigen Abständen stattfindende

Verdunkelimgszeil

23. Oktober von 18.09 bis 7.59 Uhr.

aut erhalt 20 000 km i fahren,und?re zu verkaufen.

materiuls außerdem noch Turnier-Mettbewerbe un­ter Beteiligung der Wehrmacht statt. Damtt bean­sprucht die Veranstaltung für Gießen und Umge­bung ganz besonderes Interesse. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Gauleiters Reichsstatthalter Sprenger, der für die Sieger- pferde aus den Gruppen Kaltblut und Warmblut zwei sehr wertvolle Ehrenpreise zur Verfügung ge­stellt hat.

Auch die Diehstä'le verdunkeln!

Die Verdunkelung der Stallfenster darf nicht durch einen schwarzen oder blauen Scheibenanstrich er­folgen. Das wäre zwar für den Tierhalter die be- auemste Art, kommt aber den auch während des Winters von den Tieren an Licht und Sonne ge­stellten Anforderungen keineswegs nach. Jeder Licht­strahl ist an den sowieso schon kurzen Wintertagen dem Stallvieh zugänglich zu machen, was aber durch angestrichene Fenster verhindert wird. Ver­dunkelt muß jedoch werden! Man tut es am besten mit Dachpappe, alten Säcken oder ähnlichem Ma­terial, das man so anbrinqt, daß es leicht hin und her zu schieben ist, um die Fenster zu verdunkeln oder frei zu machen.

Gießener TBodienmarftpreife

* Gießen, 23. Okt. Auf dem heuttgen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, V-i kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 40, Wirsing, kg 6 bis 10, Weißkraut 5 bis 8, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 10, rote Rüben 10, Spinat 12 bis 15, Unterkohlrabi 7, Lauch 17, Sel­lerie 15, Feldsalat, Vio 10, Salat 10 bis 12, Ober­kohlrabi 10 bis 13, Endivien 10 bis 15 Rpf.

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Müller, 64 P.; 3. Charlotte Paul, Renate Sauer, je 61P.; 4. Bärbel Böhme, 60 P. ; 5. Lotti Freimann, 55 P.; 6. Siegrid Paul, 53 P.; 7. Annelore Häffner, 51 P.; 8. Gerda Bötz, 48 P.; 9. Elke Hellwege Emden, 47 P.; 10. Hannelore Knaup, 44 P.; 11. Gretel Führer, 41 P.; 12. Gertrud Hetzel, 35 P.

BDM., 14 bis 16 Jahre, Sechskainpf: 1. Liane Schuldt, 110 Punkte; 2. Elfriede Löffert, 106 P.; 3. Hannemie Sommerkorn, 102 P.; 4. Ursel Käs, 100 P.; 5. Liselotte Leucheuser, 92 P.; 6. Anne­marie Kern, 91 P.; 7. Elfriede Dürr, 88 P.; 8. Fran­ziska Doberaß, 87 P.; 9. Lina Schupp, 84 P.

BDM., 16 bis 18 Jahre, Sechskampf: 1 Marianne Preiß, 103 Punkte.

Schüler, 8 bis 10 Jahre, Dreikampf: 1. Helmuth Wimmler, 74 Punkte; 2. Robert Ba­rniner, 70 P.; 3. Helmuth Henn, 68 P.; 4. Friedrich Högel, 65 P.: 5. Friedrich Reuter, 63 P.; 6. Wolf­gang Trechsler, 60 P.; 7. Heinrich Dörr, 50 P.

Schüler, 11 bis 14 Jahre, Dreikampf: 1. Egon Rodelheber, 65 Punkte; 2. Berthold Zutt, Walter Simbeck, je 57 P.; 3. Kurt Senze, 56 P.; 4. Hans Jammer, 55 P.; 5. Horst Kretschmer, Otto- Ernst Schaefer, Kurt Weinbrenner, je 53 P.; 6. Rolf Häffner, 52 P.; 7. Horst Finkel, 45 P.

Jugendliche, 14 bis 16 Jahre, Sechs­kampf: 1. Werner Hauck, 117 Punkte: 2. Karl- Heins Petermann, 114 P.; 3. Ludwig Vogel, 98 P.; 4 Erwin Freithof, 96 P.

Jugendtiche, 16 bis 18 Jahre, Sechs­kampf: 1. Wolfaang Haas, 115 Punkte; 2. Hans Kühl, 101 P.; 3. Werner Reu, 87 P.

kassenscheine in Feldpostbriefen oder Feldpostpäck­chen an Wehrmachtangehörige in außerdeutschen Ländern übersandt werden. Es wird daher noch­mals darauf aufmerksam gemacht, daß an Wehr­machtangehörige in außerdeutschen Gebieten Geld wenn überhaupt nur mittels Feldpostanwei­sungen überwiesen werden darf. Jede andere Art der Uebersendung, insbesondere durch Beilegen von

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despferde-Ausstellung für Hessen-Nassau findet in diesem Jahre erstmals in Gießen statt, und zwar am Samstag, 1., und Sonntag, 2. November 1941. Die Schau wird vom Landesverband der Pferde­züchter gemeinsam mit der Stadtverwaltung Gießen auf dem Waldsportplatz amTrieb" abgehälten. Die diesjährige Landesschau wird mit 20Ö der besten Pferde aus dem gesamten Gau Hessen-Nassau be­schickt sein. Am Sonntagnachmittag, dem 2.11., fin­den neben Vorführungen des wertvollen Pferde-

Dem - 1|t die N | m zur k löhi« :i

Landkreis Gießen

(l) Laubach, 22. Ott. Die NSKOV.-Kami- radschakt Laubach veranstattete bei reger teiligung Der Kameraden aus den angeschlossen« Orten Freienseen, Gonterskirchen, Klein-Eiche^ Lardenbach, Ruppertsburg und Wetterfeld einen Vierteljahresappell, bei dem Kameradschaftsfühcss Karl V o n - E i f f der Kriegsopfer des Weltkrieg und des gegenwärtigen Einsatzes gedachte. Anschlk ßend sprach der Betreuungsobmann und Kassenwart Heßler über die Pflicht zur Aufstellung ein« Ehrenformation und einer Schießabteilüsig uri über die Aufgaben der NSKOV. in bezug auf d!i Regelung der Renten, der Versorgung der Hinter­bliebenen, über Uebergangsbeihllfen, fteuerndje Bep gunstigungen, berufliche Förderung der Kriegsveb letzten und Aufnahme der Verwundeten in btt NSKOV.

Schweinemarkt in Cid).

* Lich, 22. Okt. Der Schweinemarkt wir mit 63 Ferkeln beschickt. Preise: 6 bis 8 Wochen all! Tiere 12 bis 15 RM., 8 bis 10 Wochen alte 18 bH 21 RM.- Verlauf: Nachfrage sehr lebhaft, Markt i kurzer Zeit geräumt

H 4 Tage Hast für einen Verdunkelungssünb-r.

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Die Reichsstelle für Mineralöl gibt bekannt: Li, günstige Entwicklung der Treibgasversorgungslr« hat es ermöglicht, die Bezugscheinpflicht für Treitz

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hatte er einen Mann, der ihn auf den Mißsta^ ®Ngse aufmerksam machte, beleidigt. Das Urteil lautete auf Meren < 14TageHaftbei sofortigem Strafantrttt

die nicht den Bedingungen des Wettbewerbs unter­lagen, von Anwesenden vorgeführt. Besonders in­teressant waren d-ie Aufnahmen von Herrn Alt- haus und von Herrn Steiner.

Nach einer Vorführung der ausgewählten 16 Auf­nahmen wurden die Preisträger bekanntgege­ben. Den 1. Preis erhielt Herr Felsing (Gießen) mit seiner AufnahmeSchwanenteich", den 2. Preis bekam Herr Steiner (Hausen) für .Herbst-Wald­blick",Badenburg" von Herrn Falke (Gießen) erhielt den 3. Preis. Herr A l t h a u s erhiell mit der AufnahmeLahn mit Gleiberg" den 4. Preis. Wei­tere Aufnahmen der Herren Steiner, Alt- Haus, Müller, Riexinger, Keitzer, Huch und Falke wurden ausgezeichnet bzw. an- gekaust. Wie bemerkt wurde, kam es diesmal bet der Wertung auf die Zweckbestimmung der Farb­fotos an und nicht nur auf die technisch gelungene und künstlerisch wertvolle Aufnahme. Im Laufe des Abends wurde auf Wunsch vieler Anwesenden eine Arbeitsgemeinschaft der Amateur- photographen ins Leben gerufen, die von dem Städtischen Verkehrsamt betreut wird, und zu der sich viele der Anwesenden sofort anmeldeten.

Beigeordneter Nicolaus dankte am Schlüsse des Wettbewerbs im Namen des Oberbürgermeisters und der Stadtverwaltung für die rege Teilnahme und die Unterstützung. Herr A l t h a u s sprach im Namen der Wettbewerber den Dank aus und rief zu einer weiteren ersprießlichen Zusammenarbeit auf.

Frau oder alter.Fräuleiu zur selbständigen Führung eines Haushalts bei älter. Beamten­witwe gesucht. Schr. Ang. unt. 03535 a.d. G.A.

Geldscheinen in Feldpostbriefe ober FeldpostMl chen ist ein Devisenvergehen und wird als foüfitd bestraft. Soweit noch Zweifel über die ZulässiM der Uebermeifung von Geld in einzelne außer, deutsche Gebiete bestehen, frage man zunächst bri dem Wehrmachtangehärigen, dem Geld überwiesy werden soll, an, ob und in welcher Höhe bit Uebermeifung in sein Ausenthaltsland zulässig ist.

Oie Volksgasmaske im Ernstsall.

NSG. Alle Selbstschutzkräfte müssen im Bestz einer Volksgasmaske fein. Wenn Brandbomben hu Haus einschlagen, kommt es meist unter stark« Qualmentwicklung zu Bränden in Dachstuhls Mansarden oder Zimmern. Die Bekämpfung b« Brände wird sehr erschwert oder unmöglich, ment die Hausfeuerwehr keine Dolksgasmasken griff, bereit zur Hand hat. Die Hausfeuerwehr muß bei. halb ihre Volksgasmasken beim Aufsuchen der 8uK schutzräume mitbringen. Als Hausfeuerwehr eingt teilte Selbstschutzkräfte, die noch nicht im Besitz, einer Volksgasmaske sind, müssen solche bei bir zuständigen Ortsgruppe der NSV. käuflich erwerbe^ Die Volksgasmaske muß pfleglich behandelt werden, wenn sie im Ernstfall nicht versagen soll. Deshalb bewahre man sie trocken auf. Feuchtigkeit und Hitz schaden der Dolksgasmaske.

Aufhebung der Bewirtschaftung von Treibgas.

Lpd. Offenbach, 22. Okt. Trotz aller SBerwflfl nungen gibt es immer noch Leute, die es mit da Verdunkelungsvorschriften nicht ernst genug nehmen. So hatte sich der 43 Jahre alte H. W. vor dem (Ff® zelrichter zu verantworten, weil er in seiner alt Schutzraum eingerichteten Waschküche die Iüti nicht . vors chriftsmäßig verdunkelt hatte, so daß während eines Fliegeralarms längen Zeit heller Lichtschein nach außen fiel. AußerdM

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Das Städtische Verkehrsamt hatte zu einem Farbfotowettbewerb aufgerufen, um in den Besitz von guten und schönen Aufnahmen von Gießen und Umgebung zu kommen.

Am gestrigen Abend fand nun im Saale des Ho­tel Kobel die Schauprojektion und Dilderauswahl statt. Verkehrsdirektor Schuster begrüßte die zahl- reich Erschienenen und besonders den Beigeordne- neten unserer Stadt und Vorsitzenden des Fremden­verkehrsvereins Gießen, Oberforstmeister Nico­laus. Der Zweck dieses Wettbewerbs fei, einmal eine Bilderauswahl zu bekommen, und zweitens durch Anregung zu wetteren guten Aufnahmen auf­zufordern. Auch bei der Farbenfotografie dürfe man den Anschluß nicht verpaßen. Vielerlei seien heute schon in der Werbung die Verwendungsmöglichkei­ten der Farbdias. Nachdem die TeilnahmebeDingun- gen bekanntgegeben waren, wurde mit der Projek- fion begonnen. Jeder Wettbewerbsteilnehmer führte feine Bilder vor. Eine Unmenge von wunderschö­nen und künstlerisch wertvollen Aufnahmen kamen zutage, so daß es für die Gutachter keine leichte Aufgabe war, eine Auswahl von 16 Fotos zu tref­fen. Die Bilder zeigten in guten Farben und ge­schickt ausgewählten Stimmungen Objekte aus Gie- ßsp oder der näheren und weiteren Umgebung. Lieber 150 Dias standen im Wettbewerb.

In der Pause, in der die Gutachter die Auswahl trafen, zeigte Derkehrsdirektor Schuster eine Aus­wahl feiner Aufnahmen, ferner wurden noch Fotos,

Wodurch geht hier Geld verloren?

ist das Wasser bart und kalkhaltig. In biesait Wasser bildet sich Kalkseife, die kerne Reiiri

gas nut sofortiger Wirkung aufzuheben. Die oollf brauchet: können also Treibgas bis auf wetten, Men! ohne Vorlage von Treibgasbezugscheinen erhalten. gege

Aus der Giadi Gießen.

Das Alter cot seine -igene Hygiene

Wir wissen wohl, daß Kinder ihre besondere Hygiene haben, daß aber auch der Körper älter Menschen seine eigenen Anforderungen hat, machen wir uns nicht so recht klar.

Lebensweise und Diät des alten Menschen stellen andere Forderungen als die des Mannes und der Frau von dreißia ober vierzig Jahren. Wer über sechzig Jahre zählt die Altersgrenze schwankt hier bedeutend muß schon ein wenig auf seinen weniger leistungsfähigen Körper Rücksicht nehmen, um sich wohl und munter zu fühlen.

Der alternde Mensch braucht vor allem mehr Regelmäßigkeit als der Mensch bis zu sechzig Jah­ren. Regelmäßigkeit der Bewegung, der Ruhe, der Mahlzeiten sind soweit wie irgend möglich innezu- halten. Oft wird der Fehler gemacht, dem atternden Körper zu viel Unruhe zuzumuten. Da man im Alter meist weniger (Schlaf benötigt, neigt der Mensch dann oft dazu, die Nachtruhe abzukürzen,

Schr. Ang- wr 03529 a.b._gj! WerteDrucksac»' bei BrObLScbulsti

Am Sonntagoormittag hielt der Turnverein 1846 in seiner Turnhalle am Oswaldsgarten unter Lei­tung des Turnwarts Karl Reuter fein dies­jähriges Abturnen ab, zu dem alle SlbteUungen an» getreten waren. Trotz der Kriegszeit hatte sich eine große Anzahl Turner, Schüler und Schülerinnen eingefunden, um über das im Laufe der Sommer­monate Gelernte Zeugnis abzulegen.

Der Vereinsführer wies in kurzer Ansprache auf die Bedeutung der Leibesübungen im deutschen Volke hin, ermahnte im ^Gedenken an die Pflichten unserer Soldaten im schweren Kampfe gegen den Bolschewismus zur weiteren steten Einsatzbereitschaft, sprach allen Warten für ihre mühevolle Arbeit den Dank des Vereins aus und lettete mit dem Treu- gruß an den Führer und unsere stolze Wehrmacht zur Abwicklung der Einzelkämpfe über.

Als Sieger gingen aus den Wettkämpfen her­vor:

Jungmädel, 10 bis 12 Jahre, Fünf­kampf: 1. Gertrud Hoffmann, 70 Punkte; 2. Gre­tel Adel, 69 P.' 3. Helma Brenner, 68 P.; 4. Rofe- marie Kell, 67 P. 5. Jxene Holauher, 65 P.; 6. Ur­sula Schirmbeck, Ilse Schneider, je 64 P.; 7. Edith Appel, Rita Neumann, Ellen Wagener, Mariwme Schreiner, Ilse Lange, je 62 P.; 8. Inge Börner, 61 P.; 9. Rosi Müller, 60 P.; 10. Helga Dürr, 58 P.; 10. Ellemi Hohl, 58 P.; 11. Edith Müller, 57 P.; 12. Gisela Zitzer, Margot Hagen, je 56 P.; . Inge Bauer.

Jungmädel, 12 bis 14 Jahre, Fünf­kampf: 1. Liefe! Hauck, 71 Punkte; 2. Ellen

wenn er schlaflos im Bett liegt. Nun ist aber kör­perliche Ruhe dem alternden Körper notwendig, ebenso wie gleichmäßige Bettwärme für die Nacht dem Körper Erfrischung bringt Ein abwechslungs­reicher, anregender Tag tut natürlich auch dem alten Menschen gut, doch soll er eine Ausnahme sein; eine Reihe solcher Tage greift an und entkräftet.

Die Ernährung des alten Menschen sei leicht ver­daulich, in der Hauptsache auf Obst und Gemüse gestellt Fleisch, Käse, Eier sollten nur in geringen Mengen genossen werden. Der Mensch soll im Aller schlank sein, damit die schwächer werdenden Organe nicht mit Arbeit überlastet werden.

Tägliche Spaziergänge sind dem allen Menschen ebenso nötig wie jedem anderen auch. Wette Wan­derungen werden nur denen zu empfehlen sein, die noch ein ausgezeichnetes Herz besitzen. Früher nahm man an, daß Sport nichts für das Aller sei. Don dieser Ansicht ist man abgekommen, es gibt leistungs­fähige Sportler bis in die siebziger Jahre chinein. Doch sei dabei mit Vorsicht zu Werke gegangen, ein zuviel rächt sich bitterer als wenn ein junger Mensch sich überanstrengt

Geistige Anregung darf dem alten Menschen keineswegs fehlen. Bücher, Musik, Unterhaltung tun ihm gut, beleben den Lebensmut und erfrischen. Der Verstand soll auch im Aller möglichst auf der Höhe bleiben und nicht einrosten. P. K.

Sornofixen.

Tageskalender für Donnerstag.

Gloria-Palast, Sellersweg:Komödianten". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Weiße Sklaven". Oberhessischer Kunstverein: 17 bis 18 Uhr Ausstel­lung im Foyer des Stadttheaters.

Wochenend im Theater.

Das Theater der Universitätsstadt Gießen führt wie uns von der Intendanz geschrieben wird als Neuerung eine hin und wieder auf dem Spiel- plan erscheinende Folge von Samstagsoorstellungen unter dem TitelWochenend im Theater" ein. Die Intendanz - entspricht damit erstens zahlreichen Wünschen aus den Kreisen der Besucherschaft der näheren und weiteren Umgebung Gießens, zweitens kommt sie dabei einer in den letzten Jahren unter der schwerer arbeitenden Bevölkerung immer stär­ker sich durchsetzenden Gepflogenheit nach, die so lebensnotwendige Entspannung durch Freude und Fröhlichkeit, durch Spiel und Musik gerade auf das Samstag-Wochenende zu verlegen. Ein Gedanke, der sich auch in den vom Reichssender Köln veranstalte­tenFrohen Samstagnachmittagen" unbestreitbar erfolgreich erwies. Die Samstagsvorstellungen werden sicherlich von vielen schaffenden Volksgenos­sen als beste Zeit zum frohen Ausspannen begrüßt

Sparen ohne (ich ein^ufchränhenT

Ja! Ium Beispiel mit der guten Nivea-Iahnpasta! Die große

einfachen Regeln k Sie t puren nicht nur <$«* )

gungswirkung mehr hat. Man muß bann »d ap uie|£ mehr Waschpulver verbrauchen, um bit . /'nen

Wäsche einigermaßen sauber zu bekommt

Diesen Waschpuloerverlust kann man aber ver j '

fbr>lb ob. foätei Nachlässe «> , 6I. -->M.

03499 anÖb G Ä I halten Sie bet wiederholten Ver

1 AffeatHchungan einer Anzolgai

Aus der engeren Heimat. Mn , 'L ikainpf Seit einer Woche vermißt WMi * Laubach, 22.Oktober. Ein junger Mann ans$ Laubach, der 17 Jahre alte Adolf Jäger, feit Mittwoch voriger Woche vermißt. Der Mensch hatte mit zwei Alterskameraden den Golluz» markt in Grünberg besucht und wollte abends 31 .

Fuß nach Laubach zurückkehren, während die beit)eh»incn andern mit Rädern heimfuhren. Der junge |neuer ist indessen nicht zurückgekehrt und wird seit biefir Ä groß Zett vermißt. Obwohl die Umgegend von HI. unb Ah ist, so Feuerwehr abgesucht wurde, da der Vermißte, dir -- Wi übrigens einen größeren Geldbetrag zum SIntaif mi über eines Anzuges bei sich führte, im Walde gesch« Mtisch z worden sein soll, blieben alle Nachforschungen nah feinem Verbleib bis jetzt ergebnislos.