Farbfoto-Wettbewerb der Stadt G eßen
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Abturnen des Turnvereins von 1846 in Gießen
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weich, und bas Waichpulver schäumt kräftig
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und reinigt viel besser. $'Ö'H
Die Lauge ist nach dem Kochen der Weiss $5 Wäsche sogar noch so gut, datz S»e sie jufl l?r — . . „ .........hi ' lönA
Scheuern und Putzen im Haushalt nehnitl
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den Gieß. Anz.
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meiden, wenn man vor dem Waschen einiy Handvoll eines guten Erithartungsmlttels m Waschkessel verrührt. Dav Wasser wird bo.il
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können. Sie können dann auch hier die <3^ gut entbehren. Wo wirklich hartnäckige schmuhungen sind, gidt'v ja gute Schcu-t' mittel.
Ditte beachten Sie in Ihrem Haushalt bM*
heute noch sehr viel. Achten Sie einmal darauf, wenn Ihr Mann oder Ihre Jungen bei der Fahrradreparatur oder dergleichen so richtig verölte oder verschmierte Hände bekommen. Da wird dann mit viel Seife gerieben und gewaschen ! Und der Schmutz geht doch nicht ab! Seife ist für solchen Schmutz eben nicht das rechte. Ein wenig fein gemahlenes Scheuerpulver läßt ihn dagegen im Nu verschwinden. Und Sie selbst machen es vielleicht ähnlich. Oder haben Sie sich noch nie darüber geärgert, daß das verölte und verkrustete Arbeitszeug soviel Waschpulver braucht und doch nie recht sauber wird? Für diesen Zweck gibt es besondere, fettlösende Reinigungsmittel, die den zähklebenden Schmutz selbsttätig auflösen. Sie machen den Gebrauch von Seife und Waschpulver vollkommen überflüssig. Das Gewebe wirb geschont, well das Dürsten und Reiben wegsällt.
Dav meiste Waschpulver aber geht beim Wäschewaschen verloren. In vielen Städten
Del vielen Waschbecken haben die Vertiefungen für die Seife keine Abflußrinnen. Andere haben solche Rinnen wohl, aber das Wasser flieht nur schlecht ab. In beiden Fällen liegt dann die Seife dauernd im Wasser und löst sich so ungenutzt auf. Haben Sie das nicht auch schon beobachtet? Haben Sie vielleicht nicht schon selbst aufgelöste Seife aus dem Seifennapf geschüttet? Desonderv beim Baden passiert das oft. Manchmal hängt das Seifennäpfchen sogar so tief in der Dadewanne, dah es vom Wasser überspült wird. Wieviel Geld geht da verloren! Und wieviel Seife, die heute doch nur in begrenztem Matze zur Verfügung steht!
Solche Ursachen der Verschwendung von Seife und Waschpulver im Haushalt gibt es auch
dabei, Sie helfen auch unterer Volkswirts im Kriege wichtige Werte erhalten.
SlUer(io) nicht unter 12 Fahren sucht die Goethe Buchhdl Neuen Baue 3.
Feldpostpöckchen wieder bis ein Kilogramm (fretoithf,»gelassen.
Bis auf weiteres sind Päckchen bis 1000 Gramm nach der Front wieder allaemein zugelasien. Mit längeren Laufzeiten dieser Päckchen muß gerechnet werdens Daher ist gute Verpackung der Päckchen wegen der großen Entfernungen, des mehrmaligen Umladens und des Druckes bei der Beförderung der Päckchenbeutel unbedingt erforderlich. Leicht verderbliche Lebensmittel, z. B. Obst ufm., sind zum Versand ungeeignet. Die Versendung entzündlicher Waren, z. B. gefüllte Benzinfeuerzeuge, Streichhölzer u. a., ist verboten. Briefe mit eiligem Inhalt sind zweckmäßig nicht in Feldpostpäckchen einzulegen, sondern für sich als Briefe (bis 20 Gramm) oder Postkarten zu versenden, da die Nachrichtenfeld- vost schneller befördert wird als die Päckchenfeldpost. Weihnachtspäckchen müssen spätestens bis zum 1.12. 1941 auf gegeben fein, damit sie die Empfänger rechtzeitig zu Weihnachten erreichen.
Geldsendungen an Wehrmacbtsanaehörige. wird noch immer festgestellt, daß Reichs- und Rentenbanknoten sowie Reichs kredtt-
werden.
IV. Londespferde-Ausstellmig für Hessen-Nassau in Ziehen.
Die in dreijährigen Abständen stattfindende
Verdunkelimgszeil
23. Oktober von 18.09 bis 7.59 Uhr.
aut erhalt 20 000 km i fahren,und?re zu verkaufen.
materiuls außerdem noch Turnier-Mettbewerbe unter Beteiligung der Wehrmacht statt. Damtt beansprucht die Veranstaltung für Gießen und Umgebung ganz besonderes Interesse. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Gauleiters Reichsstatthalter Sprenger, der für die Sieger- pferde aus den Gruppen Kaltblut und Warmblut zwei sehr wertvolle Ehrenpreise zur Verfügung gestellt hat.
Auch die Diehstä'le verdunkeln!
Die Verdunkelung der Stallfenster darf nicht durch einen schwarzen oder blauen Scheibenanstrich erfolgen. Das wäre zwar für den Tierhalter die be- auemste Art, kommt aber den auch während des Winters von den Tieren an Licht und Sonne gestellten Anforderungen keineswegs nach. Jeder Lichtstrahl ist an den sowieso schon kurzen Wintertagen dem Stallvieh zugänglich zu machen, was aber durch angestrichene Fenster verhindert wird. Verdunkelt muß jedoch werden! Man tut es am besten mit Dachpappe, alten Säcken oder ähnlichem Material, das man so anbrinqt, daß es leicht hin und her zu schieben ist, um die Fenster zu verdunkeln oder frei zu machen.
Gießener TBodienmarftpreife
* Gießen, 23. Okt. Auf dem heuttgen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, V-i kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 40, Wirsing, kg 6 bis 10, Weißkraut 5 bis 8, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 10, rote Rüben 10, Spinat 12 bis 15, Unterkohlrabi 7, Lauch 17, Sellerie 15, Feldsalat, Vio 10, Salat 10 bis 12, Oberkohlrabi 10 bis 13, Endivien 10 bis 15 Rpf.
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Müller, 64 P.; 3. Charlotte Paul, Renate Sauer, je 61P.; 4. Bärbel Böhme, 60 P. ; 5. Lotti Freimann, 55 P.; 6. Siegrid Paul, 53 P.; 7. Annelore Häffner, 51 P.; 8. Gerda Bötz, 48 P.; 9. Elke Hellwege Emden, 47 P.; 10. Hannelore Knaup, 44 P.; 11. Gretel Führer, 41 P.; 12. Gertrud Hetzel, 35 P.
BDM., 14 bis 16 Jahre, Sechskainpf: 1. Liane Schuldt, 110 Punkte; 2. Elfriede Löffert, 106 P.; 3. Hannemie Sommerkorn, 102 P.; 4. Ursel Käs, 100 P.; 5. Liselotte Leucheuser, 92 P.; 6. Annemarie Kern, 91 P.; 7. Elfriede Dürr, 88 P.; 8. Franziska Doberaß, 87 P.; 9. Lina Schupp, 84 P.
BDM., 16 bis 18 Jahre, Sechskampf: 1 Marianne Preiß, 103 Punkte.
Schüler, 8 bis 10 Jahre, Dreikampf: 1. Helmuth Wimmler, 74 Punkte; 2. Robert Barniner, 70 P.; 3. Helmuth Henn, 68 P.; 4. Friedrich Högel, 65 P.: 5. Friedrich Reuter, 63 P.; 6. Wolfgang Trechsler, 60 P.; 7. Heinrich Dörr, 50 P.
Schüler, 11 bis 14 Jahre, Dreikampf: 1. Egon Rodelheber, 65 Punkte; 2. Berthold Zutt, Walter Simbeck, je 57 P.; 3. Kurt Senze, 56 P.; 4. Hans Jammer, 55 P.; 5. Horst Kretschmer, Otto- Ernst Schaefer, Kurt Weinbrenner, je 53 P.; 6. Rolf Häffner, 52 P.; 7. Horst Finkel, 45 P.
Jugendliche, 14 bis 16 Jahre, Sechskampf: 1. Werner Hauck, 117 Punkte: 2. Karl- Heins Petermann, 114 P.; 3. Ludwig Vogel, 98 P.; 4 Erwin Freithof, 96 P.
Jugendtiche, 16 bis 18 Jahre, Sechskampf: 1. Wolfaang Haas, 115 Punkte; 2. Hans Kühl, 101 P.; 3. Werner Reu, 87 P.
kassenscheine in Feldpostbriefen oder Feldpostpäckchen an Wehrmachtangehörige in außerdeutschen Ländern übersandt werden. Es wird daher nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß an Wehrmachtangehörige in außerdeutschen Gebieten Geld — wenn überhaupt — nur mittels Feldpostanweisungen überwiesen werden darf. Jede andere Art der Uebersendung, insbesondere durch Beilegen von
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despferde-Ausstellung für Hessen-Nassau findet in diesem Jahre erstmals in Gießen statt, und zwar am Samstag, 1., und Sonntag, 2. November 1941. Die Schau wird vom Landesverband der Pferdezüchter gemeinsam mit der Stadtverwaltung Gießen auf dem Waldsportplatz am „Trieb" abgehälten. Die diesjährige Landesschau wird mit 20Ö der besten Pferde aus dem gesamten Gau Hessen-Nassau beschickt sein. Am Sonntagnachmittag, dem 2.11., finden neben Vorführungen des wertvollen Pferde-
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Landkreis Gießen
(l) Laubach, 22. Ott. Die NSKOV.-Kami- radschakt Laubach veranstattete bei reger teiligung Der Kameraden aus den angeschlossen« Orten Freienseen, Gonterskirchen, Klein-Eiche^ Lardenbach, Ruppertsburg und Wetterfeld einen Vierteljahresappell, bei dem Kameradschaftsfühcss Karl V o n - E i f f der Kriegsopfer des Weltkrieg und des gegenwärtigen Einsatzes gedachte. Anschlk ßend sprach der Betreuungsobmann und Kassenwart Heßler über die Pflicht zur Aufstellung ein« Ehrenformation und einer Schießabteilüsig uri über die Aufgaben der NSKOV. in bezug auf d!i Regelung der Renten, der Versorgung der Hinterbliebenen, über Uebergangsbeihllfen, fteuerndje Bep gunstigungen, berufliche Förderung der Kriegsveb letzten und Aufnahme der Verwundeten in btt NSKOV.
Schweinemarkt in Cid).
* Lich, 22. Okt. Der Schweinemarkt wir mit 63 Ferkeln beschickt. Preise: 6 bis 8 Wochen all! Tiere 12 bis 15 RM., 8 bis 10 Wochen alte 18 bH 21 RM.- Verlauf: Nachfrage sehr lebhaft, Markt i kurzer Zeit geräumt
H 4 Tage Hast für einen Verdunkelungssünb-r.
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Die Reichsstelle für Mineralöl gibt bekannt: Li, günstige Entwicklung der Treibgasversorgungslr« hat es ermöglicht, die Bezugscheinpflicht für Treitz
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hatte er einen Mann, der ihn auf den Mißsta^ ®Ngse aufmerksam machte, beleidigt. Das Urteil lautete auf Meren < 14TageHaftbei sofortigem Strafantrttt
die nicht den Bedingungen des Wettbewerbs unterlagen, von Anwesenden vorgeführt. Besonders interessant waren d-ie Aufnahmen von Herrn Alt- haus und von Herrn Steiner.
Nach einer Vorführung der ausgewählten 16 Aufnahmen wurden die Preisträger bekanntgegeben. Den 1. Preis erhielt Herr Felsing (Gießen) mit seiner Aufnahme „Schwanenteich", den 2. Preis bekam Herr Steiner (Hausen) für .Herbst-Waldblick", „Badenburg" von Herrn Falke (Gießen) erhielt den 3. Preis. Herr A l t h a u s erhiell mit der Aufnahme „Lahn mit Gleiberg" den 4. Preis. Weitere Aufnahmen der Herren Steiner, Alt- Haus, Müller, Riexinger, Keitzer, Huch und Falke wurden ausgezeichnet bzw. an- gekaust. Wie bemerkt wurde, kam es diesmal bet der Wertung auf die Zweckbestimmung der Farbfotos an und nicht nur auf die technisch gelungene und künstlerisch wertvolle Aufnahme. Im Laufe des Abends wurde auf Wunsch vieler Anwesenden eine Arbeitsgemeinschaft der Amateur- photographen ins Leben gerufen, die von dem Städtischen Verkehrsamt betreut wird, und zu der sich viele der Anwesenden sofort anmeldeten.
Beigeordneter Nicolaus dankte am Schlüsse des Wettbewerbs im Namen des Oberbürgermeisters und der Stadtverwaltung für die rege Teilnahme und die Unterstützung. Herr A l t h a u s sprach im Namen der Wettbewerber den Dank aus und rief zu einer weiteren ersprießlichen Zusammenarbeit auf.
Frau oder alter.Fräuleiu zur selbständigen Führung eines Haushalts bei älter. Beamtenwitwe gesucht. Schr. Ang. unt. 03535 a.d. G.A.
Geldscheinen in Feldpostbriefe ober FeldpostMl chen ist ein Devisenvergehen und wird als foüfitd bestraft. Soweit noch Zweifel über die ZulässiM der Uebermeifung von Geld in einzelne außer, deutsche Gebiete bestehen, frage man zunächst bri dem Wehrmachtangehärigen, dem Geld überwiesy werden soll, an, ob und in welcher Höhe bit Uebermeifung in sein Ausenthaltsland zulässig ist.
Oie Volksgasmaske im Ernstsall.
NSG. Alle Selbstschutzkräfte müssen im Bestz einer Volksgasmaske fein. Wenn Brandbomben hu Haus einschlagen, kommt es meist unter stark« Qualmentwicklung zu Bränden in Dachstuhls Mansarden oder Zimmern. Die Bekämpfung b« Brände wird sehr erschwert oder unmöglich, ment die Hausfeuerwehr keine Dolksgasmasken griff, bereit zur Hand hat. Die Hausfeuerwehr muß bei. halb ihre Volksgasmasken beim Aufsuchen der 8uK schutzräume mitbringen. Als Hausfeuerwehr eingt teilte Selbstschutzkräfte, die noch nicht im Besitz, einer Volksgasmaske sind, müssen solche bei bir zuständigen Ortsgruppe der NSV. käuflich erwerbe^ Die Volksgasmaske muß pfleglich behandelt werden, wenn sie im Ernstfall nicht versagen soll. Deshalb bewahre man sie trocken auf. Feuchtigkeit und Hitz schaden der Dolksgasmaske.
Aufhebung der Bewirtschaftung von Treibgas.
Lpd. Offenbach, 22. Okt. Trotz aller SBerwflfl nungen gibt es immer noch Leute, die es mit da Verdunkelungsvorschriften nicht ernst genug nehmen. So hatte sich der 43 Jahre alte H. W. vor dem (Ff® zelrichter zu verantworten, weil er in seiner alt Schutzraum eingerichteten Waschküche die Iüti nicht . vors chriftsmäßig verdunkelt hatte, so daß während eines Fliegeralarms längen Zeit heller Lichtschein nach außen fiel. AußerdM
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Das Städtische Verkehrsamt hatte zu einem Farbfotowettbewerb aufgerufen, um in den Besitz von guten und schönen Aufnahmen von Gießen und Umgebung zu kommen.
Am gestrigen Abend fand nun im Saale des Hotel Kobel die Schauprojektion und Dilderauswahl statt. Verkehrsdirektor Schuster begrüßte die zahl- reich Erschienenen und besonders den Beigeordne- neten unserer Stadt und Vorsitzenden des Fremdenverkehrsvereins Gießen, Oberforstmeister Nicolaus. Der Zweck dieses Wettbewerbs fei, einmal eine Bilderauswahl zu bekommen, und zweitens durch Anregung zu wetteren guten Aufnahmen aufzufordern. Auch bei der Farbenfotografie dürfe man den Anschluß nicht verpaßen. Vielerlei seien heute schon in der Werbung die Verwendungsmöglichkeiten der Farbdias. Nachdem die TeilnahmebeDingun- gen bekanntgegeben waren, wurde mit der Projek- fion begonnen. Jeder Wettbewerbsteilnehmer führte feine Bilder vor. Eine Unmenge von wunderschönen und künstlerisch wertvollen Aufnahmen kamen zutage, so daß es für die Gutachter keine leichte Aufgabe war, eine Auswahl von 16 Fotos zu treffen. Die Bilder zeigten in guten Farben und geschickt ausgewählten Stimmungen Objekte aus Gie- ßsp oder der näheren und weiteren Umgebung. Lieber 150 Dias standen im Wettbewerb.
In der Pause, in der die Gutachter die Auswahl trafen, zeigte Derkehrsdirektor Schuster eine Auswahl feiner Aufnahmen, ferner wurden noch Fotos,
Wodurch geht hier Geld verloren?
ist das Wasser bart und kalkhaltig. In biesait Wasser bildet sich Kalkseife, die kerne Reiiri
gas nut sofortiger Wirkung aufzuheben. Die oollf brauchet: können also Treibgas bis auf wetten, Men! ohne Vorlage von Treibgasbezugscheinen erhalten. gege
Aus der Giadi Gießen.
Das Alter cot seine -igene Hygiene
Wir wissen wohl, daß Kinder ihre besondere Hygiene haben, daß aber auch der Körper älter Menschen seine eigenen Anforderungen hat, machen wir uns nicht so recht klar.
Lebensweise und Diät des alten Menschen stellen andere Forderungen als die des Mannes und der Frau von dreißia ober vierzig Jahren. Wer über sechzig Jahre zählt — die Altersgrenze schwankt hier bedeutend — muß schon ein wenig auf seinen weniger leistungsfähigen Körper Rücksicht nehmen, um sich wohl und munter zu fühlen.
Der alternde Mensch braucht vor allem mehr Regelmäßigkeit als der Mensch bis zu sechzig Jahren. Regelmäßigkeit der Bewegung, der Ruhe, der Mahlzeiten sind soweit wie irgend möglich innezu- halten. Oft wird der Fehler gemacht, dem atternden Körper zu viel Unruhe zuzumuten. Da man im Alter meist weniger (Schlaf benötigt, neigt der Mensch dann oft dazu, die Nachtruhe abzukürzen,
Schr. Ang- wr 03529 a.b._gj! Werte •Drucksac»' bei BrObLScbulsti
Am Sonntagoormittag hielt der Turnverein 1846 in seiner Turnhalle am Oswaldsgarten unter Leitung des Turnwarts Karl Reuter fein diesjähriges Abturnen ab, zu dem alle SlbteUungen an» getreten waren. Trotz der Kriegszeit hatte sich eine große Anzahl Turner, Schüler und Schülerinnen eingefunden, um über das im Laufe der Sommermonate Gelernte Zeugnis abzulegen.
Der Vereinsführer wies in kurzer Ansprache auf die Bedeutung der Leibesübungen im deutschen Volke hin, ermahnte im ^Gedenken an die Pflichten unserer Soldaten im schweren Kampfe gegen den Bolschewismus zur weiteren steten Einsatzbereitschaft, sprach allen Warten für ihre mühevolle Arbeit den Dank des Vereins aus und lettete mit dem Treu- gruß an den Führer und unsere stolze Wehrmacht zur Abwicklung der Einzelkämpfe über.
Als Sieger gingen aus den Wettkämpfen hervor:
Jungmädel, 10 bis 12 Jahre, Fünfkampf: 1. Gertrud Hoffmann, 70 Punkte; 2. Gretel Adel, 69 P.' 3. Helma Brenner, 68 P.; 4. Rofe- marie Kell, 67 P. 5. Jxene Holauher, 65 P.; 6. Ursula Schirmbeck, Ilse Schneider, je 64 P.; 7. Edith Appel, Rita Neumann, Ellen Wagener, Mariwme Schreiner, Ilse Lange, je 62 P.; 8. Inge Börner, 61 P.; 9. Rosi Müller, 60 P.; 10. Helga Dürr, 58 P.; 10. Ellemi Hohl, 58 P.; 11. Edith Müller, 57 P.; 12. Gisela Zitzer, Margot Hagen, je 56 P.; Iß. Inge Bauer.
Jungmädel, 12 bis 14 Jahre, Fünfkampf: 1. Liefe! Hauck, 71 Punkte; 2. Ellen
wenn er schlaflos im Bett liegt. Nun ist aber körperliche Ruhe dem alternden Körper notwendig, ebenso wie gleichmäßige Bettwärme für die Nacht dem Körper Erfrischung bringt Ein abwechslungsreicher, anregender Tag tut natürlich auch dem alten Menschen gut, doch soll er eine Ausnahme sein; eine Reihe solcher Tage greift an und entkräftet.
Die Ernährung des alten Menschen sei leicht verdaulich, in der Hauptsache auf Obst und Gemüse gestellt Fleisch, Käse, Eier sollten nur in geringen Mengen genossen werden. Der Mensch soll im Aller schlank sein, damit die schwächer werdenden Organe nicht mit Arbeit überlastet werden.
Tägliche Spaziergänge sind dem allen Menschen ebenso nötig wie jedem anderen auch. Wette Wanderungen werden nur denen zu empfehlen sein, die noch ein ausgezeichnetes Herz besitzen. Früher nahm man an, daß Sport nichts für das Aller sei. Don dieser Ansicht ist man abgekommen, es gibt leistungsfähige Sportler bis in die siebziger Jahre chinein. Doch sei dabei mit Vorsicht zu Werke gegangen, ein zuviel rächt sich bitterer als wenn ein junger Mensch sich überanstrengt
Geistige Anregung darf dem alten Menschen keineswegs fehlen. Bücher, Musik, Unterhaltung tun ihm gut, beleben den Lebensmut und erfrischen. Der Verstand soll auch im Aller möglichst auf der Höhe bleiben und nicht einrosten. P. K.
Sornofixen.
Tageskalender für Donnerstag.
Gloria-Palast, Sellersweg: „Komödianten". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Weiße Sklaven".— Oberhessischer Kunstverein: 17 bis 18 Uhr Ausstellung im Foyer des Stadttheaters.
Wochenend im Theater.
Das Theater der Universitätsstadt Gießen führt — wie uns von der Intendanz geschrieben wird — als Neuerung eine hin und wieder auf dem Spiel- plan erscheinende Folge von Samstagsoorstellungen unter dem Titel „Wochenend im Theater" ein. Die Intendanz - entspricht damit erstens zahlreichen Wünschen aus den Kreisen der Besucherschaft der näheren und weiteren Umgebung Gießens, zweitens kommt sie dabei einer in den letzten Jahren unter der schwerer arbeitenden Bevölkerung immer stärker sich durchsetzenden Gepflogenheit nach, die so lebensnotwendige Entspannung durch Freude und Fröhlichkeit, durch Spiel und Musik gerade auf das Samstag-Wochenende zu verlegen. Ein Gedanke, der sich auch in den vom Reichssender Köln veranstalteten „Frohen Samstagnachmittagen" unbestreitbar erfolgreich erwies. Die Samstagsvorstellungen werden sicherlich von vielen schaffenden Volksgenossen als beste Zeit zum frohen Ausspannen begrüßt
Sparen ohne (ich ein^ufchränhenT
Ja! Ium Beispiel mit der guten Nivea-Iahnpasta! Die große
einfachen Regeln k Sie t puren nicht nur <$«•* )
gungswirkung mehr hat. Man muß bann »d ap uie|£ mehr Waschpulver verbrauchen, um bit . /'nen
Wäsche einigermaßen sauber zu bekommt
Diesen Waschpuloerverlust kann man aber ver j '
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03499 anÖb G Ä I halten Sie bet wiederholten Ver
1 AffeatHchungan einer Anzolgai
Aus der engeren Heimat. Mn , 'L ikainpf Seit einer Woche vermißt WMi * Laubach, 22.Oktober. Ein junger Mann ans$ Laubach, der 17 Jahre alte Adolf Jäger, feit Mittwoch voriger Woche vermißt. Der Mensch hatte mit zwei Alterskameraden den Golluz» • markt in Grünberg besucht und wollte abends 31 .
Fuß nach Laubach zurückkehren, während die beit)eh ‘»■in‘cn andern mit Rädern heimfuhren. Der junge |neuer ist indessen nicht zurückgekehrt und wird seit biefir Ä groß Zett vermißt. Obwohl die Umgegend von HI. unb Ah ist, so Feuerwehr abgesucht wurde, da der Vermißte, dir -- Wi übrigens einen größeren Geldbetrag zum SIntaif mi über eines Anzuges bei sich führte, im Walde gesch« Mtisch z worden sein soll, blieben alle Nachforschungen nah feinem Verbleib bis jetzt ergebnislos.


