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Aus -er engeren Heimat

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Lieber Straße 8, aus statt.

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Stan fieittDff, mattturget Str. 65.

Eberstadt, im September 1941.

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markt kosteten: Markenbutter, Y kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln,

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THEATER

der Universitätsstadt Gießen

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Meine Sprechstunden am Mittwoch, dem 24. September, fallen weg.Krankheit noch einmal ans

Frau B. Gulden 1869D seit 35 Fr.W. Henkel. Sprechet. Jed. Mittwoch Gießen, Am Riegelpfad 32,9-17 Uhr.

Montagabend.

Gießener Wochenmarktpreife.

G i e ß e n , 23. Sept. Auf dem heutigen Wochen-

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Am 17. Sept, verschied in Baden-Baden unsere liebe Schwester, Mutter, Schwieger­mutter und Großmutter

Johanna Scherrer, geb. Prell

nach schwerem Leiden im Alter v. 65 Jahren

Wilhelm Prell

Auguste Prell

Hans Karl Scherrer, Wehrmachtpfarrer, z.Z. im Felde

Philippine und Hanneliese Scherrer Margarete Scherrer, geb. Gemer Nordhild und Wulfila Scherrer. x

Baden-Baden, Langestraße 105, Karlsruhe, Schumannstraße 9, Gießen, Kreuzplatz 5, im September 1941.

Am 22. September 1941 entschlief mein lieber Mann, unser guterVater, Großvater, Schwie­gervater, Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Pate und Onkel

Wilhelm Schäfer, Schmiedemeister

im Alter von 56 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Marie Schäfer, geb. Alles

Willi Schäfer, z.Z. im Felde, und Familie nebst allen Angehörigen.

Eberstadt, Heuchelheim, Steinbach, Gießen, Friedberg.

Die Beerdigung findet Mittwoch, 24. Sept., um 14 Uhr, vom Trauerhause in Eberstadt,

5 kg 50, Wirsing, kg 6 bis 13, Weißkraut 5 bis 8, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 8 bis 10, rote Rüben 10, Spinat 15 bis 20, Römischkohl 10, Bohnen, grün, 25, Mischgemüse 8 bis 10, Tomaten 30, Schwarzwurzeln 35 bis 40, Kürbis 10, Früh­äpfel 20 bis 35, Birnen 30 bis 45, Lauch 20, Sel­lerie 20, Endivien, das Stück 10 bis 15, Ober­kohlrabi 10 bis 15, Rettich 10 bis 15, Radieschen, das Bund 12 Rpf.

Herbstpflege der Vogelnistkästen.

Es wird in vielen Fällen unmöglich fein, wäh­rend des Krieges neue Bogelniftkäsien zu be­schaffen und aufzuhängen. Die bereits vorhandenen Geräte sollten daher nach Möglichkeit die Brutzeit 1942 aushalten. Mancher älterer Nistkasten würde den Winterstürmen, der Nässe und Kälte nicht mehr standhalten, wenn er nicht ausgebessert und gereinigt würde. Alte Nester, tote Vögel, Vogelflöhe usw. müssen überall entfernt werden. Dabei wird gleich­zeitig festgestellt, welche Vogelart den Nistkasten den Sommer über bewohnt hat und ob Jungvögel ausgeflogen sind. Für diese Arbeiten und Feststel­lungen gibt eine kostenlos erhältliche Flugschrift der Vogelschutzwarte Garmisch Auskunft.

Witwer, 34Jahre, mit 2 Kindern, evangel., neues Eigenbeim, vom Lande, z. Z. in Gießen, wünscht sfräul.od.Witwe zur baldigen

Heirat

kennen zu lernen. Zuschriften unter 03158 and.Gieß. Anzeiger. Bild erwünscht.

Für die anläßlich unserer Ver­mählung erwiesenen Aufmerk­samkeiten danken,vir herzlichst

Karl Kaiser und Frau Marie, geb. Becker Garbenteich, den 23. Sept. 1941 _________________________03154/

Danksagung.

Für die warme Anteilnahme beim Heim gang unserer lieben Entschlafenen

Frau Henriette Wahl, geb. Benner

sagen wir unseren herzlichsten Dank.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Gießen, den 22. September 1941.

Zuverlässige, kinderliebe

Hausgehilfin

Für die vielen Aufmerksamkeiten zu unserer goldenen Hochzeit danken wir hiermit herzlich

Julius Dickor£ und Frau Anna

geb. Krüger

Gießen. 23. September 1941 s___________________________03149/

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Dank sagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden meines lieben, unver­geßlichen Mannes, unsres guten Vaters

Herrn Karl Felsing

sagen wir hiermit herzlichen Dank. Besonders danken wir Herrn Pfarrer Ködding für die trostreichen Worte, der Kriegerkamerad­schaft für die letzte Ehrenbezeigung, den Schulkameraden und all denen die ihm die letzte Ehre erwiesen haben.

Anna Felsing, geb. Holler und Kinder.

Giehen-Klein-Linden.

Der hiesige Turnverein hatte seine Mitglieder für Samstagabend zu einer Mitgliederversammlung in die Wirtschaft Fritz Weller eingeladen. Der stellv. Vereinsführer Karl Weiß, gedachte zunächst der großen Taten unserer unvergleichlichen Wehrmacht und widmete den Gefallenen des Vereins einen ehrenden Nachruf. Sodann rief Turnkamerad W e i ß zu stärkstem Einsatz für das Kriegswinterhilfswerk auf. Die erste Straßensammlung am kommenden Samstag und Sonntag wurde den Vereinen des NSRL. aufgetragen. Mehr als 20 Turnerinnen und Turner meldeten sich freiwillig zu diesem Dienst für das Winterhilfswerk. Weiter wurde noch dar­über beraten, im kommenden Winter eine Abend­veranstaltung zum Besten des WHW. durchzufüh­ren. Der Uebungsabend der Hanüballabterlung wurde auf Dienstag, der für die Fußballabteilung auf Freitag festgelegt; die Mädchenabteilung turnt

Was vna<M die. Wäsche- §eau? Italkhaltipes hartes Spülwasser und Waschlaugen^ teste Un Qewe&e. fye&en Sie einige Handvoll Sil ww erste heiße Spülwasser. Sil verhindert das fyrau- werden der Wäsche.

Am Sonntag, 21. Sept., 19.15 Uhr, entschlief sanft nach längerem Leiden meine liebe, her­zensgute Frau, unsere treusorgende, innigst- geliebte Mutter, Schwiegermutter und Oma

Frau Katharine Reitz

, geb. Friedrich

im 72. Lebensjahre.

In stiller Trauer:

Ludwig Reitz

Karl Reitz und Frau Herta, geb. Bunk Willi Reitz und Frau Hilde, geb. Isheim und 3 Enkelkinder Helga, Gisela u. Gudrun.

Gießen, Oldenburg i. O., 23. September 1941

Die Trauerfeier findet am Mittwoch, dem 24. September, um 14 Uhr in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt.

Pudding

" schmeckt gut!

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Reichsbeamter, Dr. vbil., sucht für seine Frau loöerZW.

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> Allendorf (Lahn), 22. Sept. (Aus der Arbett unserer Schule.) Im September 1935 wurde in unserem Dorfe in Verbindung mit der hiesigen Spar- und Darlehnskasse eine Schulsparkasse gegründet. Seit diesem Zeitpunkt gelangten durch die Kinder in der Schule 10 382 RM. zur Ein­zahlung. Ausbezahlt wurden im gleichen Zeitraum an zur Entlassung kommende Schüler 6152 RM. Diese Zahlen zeigen, welcher Segen von einer Schul­sparkasse ausgeht. Seit dem 1. April dieses Jahres wurden von unserer Schule folgende Mengen A l t- material abgeliefert: 930 kg Papier, 185 kg Knochen, 980 kg Lumpen und 3300 kg Alteisen. An getrockneten Heilkräutern wurden 157 kg zu­sammengebracht. Einen sehr guten Erfolg hatte auch die Seidenraupenzucht in diesem Sommer. Die Kokonernte ergab über 10 kg. Daneben erhielt unsere Schule für vorzügliche Pflege der M a u l - beeranlage den 1. Preis in'einer Prämie von 30 RM. Von den sieben Aeckern Flachs in un­serer Gemarkung wurden sechs von den Schülern allein gerupft, am siebenten beteiligte sich auch noch die NS.-Frauenschaft. Gegenwärtig zählt unsere Schule 98 Kinder und wird infolge des Krieges als emklafsiger Betrieb geführt.

Schweinemarkt in Hungen.

* Hungen, 22. Sept. Der heutige Schweine­markt war mit 331 Ferkeln beschickt. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 8 bis 10 RM., 8 bis 10 Wochen alte 11 bis 15 RM., 10 bis 13 Wochen alte 16 bis 20 RM. das Stück. Das Geschäft verlief langsam, es verblieb Ueberstand.

Schweinemarkt in Buhbach.

* Butzbach, 23. Sept. Der heutige Schweine­markt war mit 385 Ferkeln beschickt. Es kosteten bis 6 Wochen alte Ferkel 12 bis 14 RM., 6 bis 8 Wochen alte 14 bis 17 RM., 8 bis 10 Wochen alte 17 bis 20 RM. das Stück. Der Handel verlief schlep­pend, es verblieb großer Ueberstand.

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Tagesmädchen oder Pute auch für halbtags gesucht. 3923D Homnth, Lndwlgstrasse UI.

Gestern starb nach schwerem Leiden unsere liebe, treusorgende Mutter, Schwieger­mutter, Großmutter und Urgroßmutter

MarieZieglerWwe.,geb.Zimmer

im 71. Lebensjahre.

Im Namen

der trauernden Hinterbliebenen:

Hermann Ziegler.

Villingen, den 23. September 1941.

Die Beerdigung findet Mittwoch, 24. Sept., nachm. 3.15 Uhr, vom Sterbehaus aus statt.

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kleinsten Borratsmengen von Zett zu Zett durch­sehen muß. Steht aber nur ein dunkler, feuchter Raum zur Verfügung, dann heißt es ständig auf­passen, für peinliche Reinlichkeit und gute Durch­lüftung sorgen und immer wieder nachsehen, ob sich nicht da und dort ein Schmarotzer eingenistet hat und zu unserem Schaden sein Unwesen treibt.

M. A. v. Lütgendorlf.

Das inteteffiert-* Sie fiausfrau!

Umtausch von Brot- tu Zuckermarken.

NSG. Die Möglichkeit des Umtausches von Brot- in Zuckermarken hat bei den Verbrauchern vielfach zu der Befürchtung geführt, daß mit dieser Maß­nahme festgestellt werden soll, ob die derzeittge Brot­ration den Verbraucherbedürfnissen entspricht, und ob nicht gegebenenfalls eine Kürzung dieser Ration möglich ist. Demgegenüber wird ausdrücklich be­tont, daß die Umtauschaktion einen solchen Zweck in keiner Weise verfolgt. Jeder Verbraucher kann daher seine Brot- in Zuckermarken gemäß den gesetz­lichen Bestimmungen umtauschen, ohne daß sich hieraus irgendwelche Nachteile für seinen zukünf­tigen Brotverzehr ergeben werden.

Schweigen statt Schwätzen.

Was Wachsamkeit im letzten Augenblick verhinderte.

NSG. Eine Begebenheit. Der Monteur H. P. arbeitete in einem bekannten Rüstungsbetrieb in N. Die Erzeugnisse des Werkes sind von wichtigster Bedeutung für die kämpfende Truppe. Obwohl das Unternehmen aus vielen großen Gebäuden und Montagehallen besteht und in ihm riesige Schlote unablässig qualmend als Merkmale ununterbroche­ner Arbeit zum Himmel ragen, befindet sich in ihm ein sog. Engpaß. Das ist ein Arbeitsraum, durch den die gesamte Produktion kurz vor ihrer voll­ständigen Fertigstellung gehen muß. In ihm arbei­tete der Monteur H. P. Er wußte genau, daß alles zum Stillstand verurteill ist, wenn in diesem Eng­paß etwas geschieht. Wenn es feindlicher Einwirkung gelingen würde, diese wichtige Arbeitsstätte zu zer­stören. Der Genannte war sich klar darüber, daß ihm mtt seiner Beschäftigung an dieser Stelle großes Vertrauen entgegengebracht wurde. Statt darauf stolz zu sein und sein Wissen als heiligstes Gut unantastbar verschlossen in sich zu tragen, plauderte er das eines Tages aus, was verschwiegen werden mußte. Auch der, dem er es erzählte, konnte die Neuigkeit nicht für sich behalten, und so ging das Geheimnis von Mund zu Mund bis zum Ohr eines Lumpen, der in feindlichem Solde stand. Allein der scharfen Wachsamkeit der Werk­polizei und des Pförtners war es zu verdanken, daß der Verbrecher kurz vor seiner Absicht, eine Dynamitpatrone in dem Engpaß zur Ent­ladung zu bringen, verhaftet werden konnte. Wochen­lang hat er an der Ausführung dieses Sabotage­aktes gearbeitet. Wie gesagt, die Wachsamkeit der Aufsicht hat alles im letzten Augenblick vereitelt. Wäre es anders gekommen, dann hätte der Monteur H. P., den seine gerechte Strafe ereitt hat, den Tod vieler braver Arbeitskameraden verursacht und dar­über hinaus der kämpfenden Front auf lange Zeit unentbehrliches Rüstzeug vorenthalten. Er schwätzte statt zu schweigen. Unbarmherzig hat chn die Ver­geltung getroffen.

Dienstag, 23. September

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Eine Kunstgernemde in ©rünberg.

+ Grünberg, 22. Sept. Die Stadtverwal­tung hat in Verbindung mit der NS.-Gemeinschaft Kraft durch Freude" zur Förderung des kulturellen Lebens der Stadt und ihrer Umgebung eine Kun st gemeinde ins Leben gerufen. Diese soll jedem Volksgenossen die Möglichkeit verschaffen, an den kulturellen Gütern unseres Volkes teilzunehmen. In gleicher Weise betätigte sich im vorigen Jahre der annähernd 200 Mitglieder umfassende Feierabend­ring. soweit dessen Mitglieder ihre Mitgliedschaft nicht gekündigt haben, werden sie als Mitglieder in die neue Kunstgemeinde überführt. Die Mitglied­schaft ist für die 1. Platzgruppe mit 12 RM., für die 2. mit 9,60 RM. festgesetzt worden. Durch diese niedrigen Preise, die gegenüber den Tagespreisen eine Ermäßigung von bis zu 50 v. H. ausmachen, ist es für jedermann möglich, die Mitgliedschaft zu erwerben. Vorgesehen hat die Kunstgemeinde für die Veranstaltungszeit von Oktober 1941 bis April 1942 insgesamt 12 Veranstaltungen, davon 5 Theater­borstellungen, 3 Vorträge, 2 Konzerte und 2 Bunte Wende. Die Theateraufführungen werden gegeben von der Rhein-Mainischen Landesbühne, dem Stadttheater Gießen und einer großen Bauern­bühne, die Bunten Abende von der Gauvariete- bühne, die zwei Konzerte umfassen ein Kammer­konzert und ein Operettenkonzert des Rhein-Mai- nischen Landesorchesters.

Landkreis Gießen.

$ Steinbach, 23. Sept. Morgen feiern die Eheleute Heinrich Eberhard Haas und Frau Mar­garethe, geb. Becker, das Fest der silbernen Hochzeit. Der in vielen Kreisen bekannte frühere Zimmer- meister Louis Heinrich Roth kann am morgigen 24. September feinen 8 0. Geburtstag feiern. Der alleinstehende alte Herr erfreut sich noch großer geistiger Frische und einer für sein Alter guten Gesundheit. Beiden Jubilaren unsere besten Glück­wünsche.

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Gloria-Palast:Immer nur - ©u!'

Eine Film-Operette der Tobis nach einem Dreh» buche von F. V. E cka rdt, in Szene gesetzt von Karl A n t o n ; das beliebte Thema: Werdeganz einer Operette mit großer Ausstattung, mit Parade, schlagern und zwei Filmstars in den Hauptrolle« nebeneinander, welche sich im Lause ihrer gemein, samen Bemühungen um das aroße Werk ineinander verlieben. Eine so ideale Uebereinftimmung do« Bühne und Leben würde aber für einen ausge. wachsenen Spielfilm nicht hinreichen. Deshalb muß das Thema mit allerhand wirkungsvollen Zwischen« fällen sowohl gewürzt als auch in die Länge ge« zogen werden. Zu diesem Zweck sind der schwefel, gelbe Konkurrenzneid, der Ehrgeiz, der traditionelle Krach auf der Generalprobe, die Eifersucht und der freundlich weltersahrene Scheidungsanwalt probate Erfindungen. Der Spielleiter Karl Anton hat alle diese Spezialitäten bekömmlich gemischt und in den Gang der theatralischen Ereignisse eingebaut; zum Schluß ist natürlich alles in Ordnung, die Premiere und auch die Ehe. In den Hauptrollen: Dora K o m a r, die in Willy ForstsOperette" \ ihren ersten Erfolg hatte, mit angenehm weicher, \ biegsamer Stimme, und Johannes H e e st e r s , ein Spieltenor von bestrickender Eleganz. Fita Benk« hoff und Paul Kemp, die Manager der beiden Stars, fechten drollige Konkurrenzkämpfe mitein, ander aus. Im großen Ensemble tun sich außerdem u. a. Paul Henckels als Theaterdirektor, Fritz Kämpers, Wilhelm B e n d o w , Erich F i e d. l e r , Ruth Buchardt, Hans L e i b e l t und Wal« ter Janssen hervor. In Beiprogramm läuft die neue Wochenschau. Hans Thyriot.

Wochenende

im Zeichen des WHW.-Sportes.

Zum zweiten Male tritt am 27. und 28. Septem» der der deutsche Sport für das Kriegswinterhilss. werk an und wird auch hier feinen unerschütter« lichen Einsatzwillen durch eine umfassende Gemein, schaftstat beweisen. Nachdem die Reichsstraßensamm« hing im letzten Jahr mit einem Ergebnis von rund 15 Millionen schloß, haben die ©portier und Tur­ner diesmal den Wunsch, es in echt sportlicher Weise zu einem neuen Rekord mit einer wahren Meister- schaftsleistung zu bringen. Wieder acht der Spott mit seinen vielen Tausenden von Anhängern auf die Straße uyd gibt damit dieser Reichsstr aßen- fammhmg wieder ein besonderes Gepräge.

UeberaÜ. werden die Kämpfer aller Fachgebiete chre Sammlungen durch Wettkämpfe auf großen Veranstaltungen, aber auch durch Vorführungen heiterer und ernster Art auf öffentlichen Plätzen und Straßen würzen, und wieder werden ihnen Tau« sende dabei zuschauen und ihre Spenden in die Büchsen werfen. Das Jahr 1940 muß und soll dies­mal noch übertroffen werden.

Schuhe rechtzeitig zum Schuhmacher.

Der-Reichsbeauftragte für Lederwirtschaft hat alle Schuhmacher verpflichtet, ein Plakat auszuhängen, das die Verbraucher auffordert, ihre Schuhe noch bei trockenem Wetter zum Schuhmacher zu bringen. Es wird weiter an den Verbraucher appelliert, die Schuhe trocken und gereinigt einzuliefern und sie rechtzeitig zu bringen, ehe sie größere Zerstö­rungen zeigen. Man spart dadurch dem Schuhmacher Zeit und Material und trägt vor allem zur schnelle­ren Versorgung der Volksgemeinschaft mit aus­gebesserten Schuhen bei.

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