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Den Nachlaß von gefallenen Tvehrmachlangehörigen gestohlen.
Wegen einer selten ruchlosen Tat stand der mehrfach vorbestrafte Fritz Oehlschläger vor dem Berliner Sondergericht. Nach verschiedenen Nerdunke- lungsdiebstählen im Rückfall war der Angeklagte in eine Wehrmachtdienststelle eingedrungen, um sich
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Der Bildhauer Augusto Varnesi f.
Wenige Monate nach seinem 75. Geburtstage ist der Bildhauer Professor Augusto Varnesi einem Lungenleiden erlegen. Seit über 50 Jahren wirkte der Künstler in Frankfurt, seiner Wahlheimat. Von Geburt aus Römer, einrt* Bildhauer- und Erz- gießerfamilie entstammend, kam er mit dem schwäbischen Meister Wiedemann, den der junge Künstler in Rom kennenlernte, nach München und Frankfurt, zeitweise auch nach Berlin, wo er unter Wallot am figürlichen Schmuck des Reichstagsgebäudes arbeitete. Er war als Bildhauer, Goldschmied und
dort an dem Nachlaß von gefallenen Soldaten zu vergreifen. Die einzelnen Pakete mit der letzten Habs der Toten lagen in einem Schranke, den der An- geklagte erbrochen hatte, und enthielten neben Bildern und Briefen auch Kleidungsstücke und vier Taschen- und zwei Armbanduhren sowie Gebrauchsgegenstände von verhältnismäßig geringem materiellen Wert. Obwohl der Angeklagte die Herkunft dieser Dinge sofort an den entsprechenden Aufschriften auf den Paketen erkennen mußte, hatte er dennoch die selten schmutzige Tat ausgeführt. Er wurde deshalb zum Tode verurteilt.
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Großen-Linden Apolda (z. Z. Wehrmacht) im August 1941
Die Einlösung der ersten Rate muß unbedingt vor der 1. Mietvorstellung erfolgt sein.
b) Wahl-Miete.
Die Einlösung der ersten Rate mit RM. 8,—, 10,—, 12,— kann an den oben angegebenen Tagen
Ihre Vermählung geben bekannt
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Obergefreiter in einem Inf.-Regt. (Mot.) Marie Lange, geb. Menges
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erfolgen.
Gießen, den 20. August 1941.
Der Oberbürgermeister.
Einlösung der Stadttheater-plahmiete.
a) Stamm-Miete.
Die Einlösung der ersten Rate der Stamm-Miete hat an der Theaterkasse, Johannesstr. 3, zu erfolgen, und zwar: x
Mittwoch, den 27. August 1941, für die Dienstag-
Mieter,
Donnerstag, den 28. August 1941, für die Mittwoch- Mieter,
Freitag, den 29. August 1941, für die Freitag-Mieter, während der Kassenstunden
vorm. von 10—13 Uhr und nachm. von 16—17 Uhr.
Bei Einzahlung auf Postscheckkonto Frankfurt a. M. Nr. 37210, Kasse des Stadttheaters Gießen, erfolgt Uebersendung der Mietkarten.
Die zu zahlende erste Nate beträgt-/
Vollmiete: Hglbmiete:
11. Mafch.-Schreiben I Ernfuhrg.
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Maschinenkunde 36 Std. 12.50 Dle./Fret. 18.30-20.00
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Bekanntmachung
Die Aufnahme der Schulanfänger im Stadtkreis Gießen findet am 3. 9. 1941 um 10 Uhr statt, und zwar in derjenigen Schule, in der die Schüler angemeldet worden sind. In der Pestalozzischule, Eichgärtenweg, findet die Aufnahme um 10.45 Uhr statt.
Gießen, den 20. August 1941. 3521C
Stadtschulamt. I. V.: Walter.
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Zeit vom 26. Aug. bis 6. Sept. 1941
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Evang.Stadtmission, Löberstr. 14. Sonnt., 24. 8., 8.30 Andacht; 20 Predigt. - Mittwoch, 27. 8., 20.30 Bibelstunde.
Freie evang. Gemeinde Gießen, Su den Mühlen g. Sonnt., 24. 8., 9.45 Erbauungsstunde; 11 Sonntagschule; 15 Iahresfest; 20.15 Predigt. Prediger: Aug. Klein, Herborn. — Dienstag, 26. 8., 20.15 Bibel- und Gebetstunde.
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Schwefelsäure auf Kraftwagen in Brand geraten.
Auf der Landstraße zwischen Caracal und B u k a r e st geriet ein Gefäß mit Schwefelsäure, das auf einem Kraftwagen der rumänischen Eisenbahn transportiert wurde, in Brand. Der ganze Autobus, in dem sich 30 Personen befanden, stand in Flammen. Der größte Teil der Fahrgäste wurde in hoffnungslosem Zu stand ins Krankenhaus gebracht. Bis jetzt sind sechs Fahrgäste den Brandwunden erlegen.
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August 1941
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(G. = Gottesdienst, KG. ---Kindergottesdienst, HG. = Hauptgottesdienst, HG.-Abendm. = Hsaupt- gottesdienst mit Beichte und Abendmahl.)
Gießen. Sonntag, 24. August.
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Die yinmelbung muß persönlich erfolgen. Mit der Anmeldung ist die Teilnehmergebühr zu entrichten. Die obigen-Gebühren gelten für Mitglieder der Deutschen Arbeitsfront und der Deutschen Stenografenschaft e. B., für Lehrlinge und Schüler, sofern sie der HI. oder dem BDM. angehören, für Studenten, wenn sie Mitglied des NSDSTB. sind, für Wehrmachts- und Arbeitsdienst- angehörige und für Ehefrauen olme Beruf, wenn der Ehemalm Mitglied der DAF. oder der Deutschen Stenograsenschaft e. B. ist. Andere Teilnehmer zahlen einen Aufschlag von 50u/o auf dre obigen Gebühren. Ratenzahlungen werden nicht gewährt.
An den Lehr- und UebungSgemeiNschaften können nicht teünehmcn: Pflichtjnbrmädchen, Hausgehilfinnen, in der Ausbildung zu einem hauswirtschaftlichen Beruf stehende Bolksgenossen; Volksgenossen, die die Lehrgemeinschaften zwecks Umschulung besuchen wollen, müssen eine Genehmigung des Arbeitsamtes vorlegen.
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