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t'ijr DarmitaM hat nach zweitägiger Verhandlung mehrere wichtige Gesichtspunkte auMlaggebend ii richtsgebäude in Gießen und nach einem gewesen. Unsere eingleisige elektr, che Straßenbahn 11 , . . ° V -in O-L.___- _ (Innnh <->, I wit hötl ioit" 1 QXK hl n 111 flP f rttM tTtOtlPtl
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**EinSechziger. Der Bierverleger und Gastwirt Albert Merlau, Besitzer der bekannten Gast, statte in der Ludwigstrahe, kann am heutigen Mitt-
1,13, d (80 bis 99,5 kg) 1,07, e—f (unter 80 kg) 1,03, gl (fette Specksauen) 1,19, i (Altschneider) 1,17, g2 (andere Sauen) 1,07, h (Eber) 1,07 RM. Marktverlauf: regelmäßig, alles zugeteilt.
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)t r Totschlag in Muschenheim 2cr Täter zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt.
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23. April von 20.34 bis 6.08 Uhr.
brecherische Handeln des Angeklagten müsse endlich nachdrücklich vorgegangen werden, und er beantragte eine Zuchthausstrafe von zwei Jahren. Der Angeklagte wurde wegen schweren Diebstahls >m Rückfall zu einer Zuchthaus st rase von zwei Jahren verurteilt Straferschwerend wirk^ ten die vielen einschlägigen Vorstrafen.
In der Urteilsbegründung wurde ausgeführt, daß der Angeklagte jede Gelegenheit wahrnehme, sich an fremdem Eigentum zu vergreifen. Er sei ein gewohnheitsmäßiger Dieb und Verbrecher, auf den
Leben der Leistung für Volk und Reich. Zehn neue Nationatpolitijche
Erziehungsanstalten.
Nationalpolitischen Erziehungsanstalten A n •
Gegenüber der Straßenbahn bestehen beim Obus folgende Vorteile: Geringere Anlagekosten und erhebliche Materialersparnis; die Möglichkeit zum Heranfahren an den Bürgersteig zwecks bequemen und gefahrlosen Aufnehmens und Absehens der Fahrgäste: der Straßenverkehr kann Überholen, dadurch Flüssigerhaltung des ganzen Verkehrsbetriebs-, Nichtgebundensein an schienen und daher freie Beweglichkeit auf der Straße mit der Möglichkeit des Ueberholens anderer Fahrzeuge durch Ausweichen nach der Seite hin; beim Ausfall eines Obusses keine Betriebsstörung, da andere Obusse den ausgefallenen Wagen umfahren tänMM reine Behinderung Les Verkehrs Lurch
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.„.betriebsappell tn ihrem eigenen Werk, die Endlichen der Kleinbetriebe, des Handels und £0DtDerf5 und bte Hausgehilfinnen in Sälen, die J, der Kreisjugendabteilung der DAF. dafür be- turnt werden. *
<$r neuernannte deutsche Gesandte in Agram, ^-Obergruppenführer Kasche, überreichte dem »intsführer Kroatiens, Dr. Pavelitsch, m ftntm feierlichen Staatsakt sein Beglaubigungs- tirfüben.
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woch, 23. April, seinen 60. Geburtstag begehen. Der Jubilar erfreut sich in weiten Bevölkerungskreisen großer Wertschätzung. Ihm gilt auch unser herzlicher Glückwunsch am heutigen Tage.
** Rettung in höchster Not. Am gestrigen Dienstagnachmittag fiel in den Anlagen am Hitler- wall in der Nähe des Liebigdenkmals ein kleines Hündchen in den Schorgraben, der verschlammt ist und einen für ein kleines Tier ansehnlichen Wasserstand aufweist. Das Hündchen konnte sich aus dem Wasser und Schlamm nicht befreien, und es wäre elend zugrunde gegangen, wenn nicht im letzten Augenblick auf das Rufen von Spaziergängern der zufällig vorüberkommende Bürodiener Diehl vom Stadtbauamt das schon ziemlich ermattete Tierchen unter mancherlei Schwierigkeiten aus dem Graben herausgeholt und in Sicherheit gebracht hätte. Daß dabei der bedrängte kleine Wicht seinem Retter in die Hand biß, war allerdings nicht schön, ist aber schließlich mit der Todesangst des armen Tierchens zu erklären.
Gtrafkammer Gießen.
Philipp Weilmünster in Rainrod bei Alsfeld, der bereits 13mal wegen Diebstahls und zweimal wegen Unterschlagung vorbestraft ist, hatte sich wieder einmal an fremdem Eigentum vergriffen, Am 15. Oktober o. I. hatte er nachts in Alsfeld
Heute beginnt unser neuer Roman „Oie Oame im pelz" von Elisabeth Holt.
ja 15, Sachsens und Württembergs ijii von der Lünderoerwaltung in d i e unmit* xare Reichsverwaltung übergegangen, jur erstenmal werden in der deutschen Reichs-
Graud. Str.
Für die Einführung des Obus-Betriebes Stelle der Straßenbahn, die im Jahre 1938 auf Anordnung des Oberbürgermeisters Ritter von den Stadtwerken in Angriff genommen wurde, find
I Wald (Ende)
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das Schloß einer Gartentür aufgebrochen und aus dem Garten einen vierrädrigen Handwagen gestohlen. Der Angeklagte bestritt die Absicht eines Diebstahls; er habe den Handwagen nur einmal benutzen wollen, um sich damit Holz zu holen, der Garten, in dem der Wagen gestanden habe, sei auch nicht verschlossen gewesen. Diese Behauptungen wurden durch die einwandfreien Zeugenaussagen widerlegt.
Der Anklagevertreter führte aus, gegen das ver-
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stellen sind gleichzeitig Odus-Wendeplätze): Klein- Linden, Frankfurter Sttaße / Schubertstraße, Frankfurter Straße/Klinikstraße, Frankfurter Straße/ Friedrichstraße, Selterstor.
Diese Linienführung stellt den ersten Ausbau dar. Nochmals fei hier ausdrücklich hervorgehoben, daß vorläufig nur die Linie 1 Bahnhof—Rödgener Straße (Ende) befahren wird.
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Das Fahrscheinheft.
Als Neuerung wird das Fahrscheinheft mit 12 Fahrscheinen eingeführt. Dieses Fahrscheinheft soll die bisherigen Straßenbahn- Wochenkarten ersetzen bzw. den Gebrauch non Wochenkarten auf allen Linien ermöglichen. Darüber hinaus soll es den Benutzern des Ubus eine Verbilligung bieten, denn für ein Fahrscheinheft mit 12 Fahrscheinen wird nur der Preis von zehn Fahrscheinen berechnet. Die Fahrscheinhefte tragen nicht den Namen des Käufers, sondern sie gelten für den jeweiligen Inhaber, d. h. wenn der Mann das Fahrscheinheft kaust, kann er es auch feiner Frau oder einem feiner Kinder zur Benutzung überlassen, es kann jedoch bei gleichzeitiger Fahrt eines Ehepaars oder einer Familie immer nur eine Person auf einen Fahrschein aus dem Heft" fahren. Es ist also ratsam, daß jeder Mann und jede Frau bzw. jedes Kind ein Fahrscheinheft mit 12 Fahrscheinen besitzt, um damit in den Genuß der Verbilligung des Fahrens zu kommen. Deshalb die Parole: Jedermann fein Fahrscheinheft mit dem 10- oder 15-Rpf.-Fahrschein, die bis meist gegebene Grundlage für das Obusfahren sind.
Heber das Fahrscheinheft als Wochenkarts ist folgendes zu sagen: Die bisherige Wochenkarts der Straßenbahn war an die jeweilige Woche gebunden, d. h. die beim Lösen der Karte bezahlten, aber nicht abgefahrenen Fahrten waren für den Käufer der Karte ein tatsächlicher Geldverlust. Das neue Fahrscheinheft mit 12 Fahrscheinen in seiner Funktion als Wochenkarte ist nicht mehr an eins bestimmte Woche oder an bestimmte läge, auch nicht an eine bestimmte Strecke gebunden. Man kann also mit diesem Fahrscheinheft fahren, wann man will und auf welcher Strecke es jeweils beliebt. Mit dem Fahrscheinheft kann also der Fahrgast im ganzen Netz sich seine Wochenkarte selbst wählen, auch mit Umsteigen, und damit gerat niemals eine bezahlte Fahrt in Verlust, weil sie ja an keinen Tag gebunden ist. Die Fahrscheine der Hefts sind aber nur gültig in Verbindung mit dem dazu« gehörigen Heftumjchlag» 8.
Vor der Inbetriebnahme des Obus-Verkehrs.
Zunächst eine Linie in Betrieb. — Straßenbahn nur noch auf der Strecke Bahnhof— Marktplatz—Wiefeck. — Oie Obus-Fahrscheine auf Teilstrecken aufgebaut.
Auf den bisherigen Straßenbahn-Fahrscheinen sind die Strecken durch die aufgedruckten Straßennamen gekennzeichnet. Die neuen Fahrscheine des Obis dagegen zeigen nur das Streckenbild, auf dem verschiedene Punkte angegeben sind, die zugleich die Zahlgrenzen darstellen.
Die Preisansätze für die neuen Linien waren mit den Teilstrecken der verbleibenden Straßenbahnlinie in Einklang zu bringen. Dabei kam man zu der nebenstehenden Gestaltung des Fahrscheins mit den Teilstrecken (Z a h l g r e n z en). Der Mindest- fahrpreis von 10 Rpf., wie bisher bei der Straßenbahn, bleibt für den Obus bestehen. Im übrigen gilt jede Teilstrecke = 5 Rpf. Fahrpreis. Das Umsteigen von einer Linie in eine andere verteuert den Fahrpreis nicht. Die kurze Strecke vom Ludwigsplatz zum Stadttheater kommt beim Fahrpreis nicht in Ansatz. Die Fahrscheine unterscheiden sich durch die verschiedenen Aufdrucke der Preise; z. B. bedeutet der Ausdruck 15 Rpf., daß mit diesem Schein drei Teilstrecken gefahren werden können, der Ausdruck 25 Rpf. bedeutet, daß man mit dem Schein 5 Teilstrecken fahren kann usw. Angefangene Teilstrecken werden voll gewertet. Beispiel: Steigt jemand an der Curtmannstraße ein, so rechnet der Fahrpreis von der Zahlgrenze Dolkshalle ab, ober steigt ein Fahrgast an der Bleichstraße ein, so rechnet der Fahrpreis van der Zahlgrenze Liebigstraße/Ecke Ludwigstraße ab. Solange das Dreieck Selterstor— Marktplatz—Stadttheater nur in einer Richtung befahren werden kann und das Umsteigen vom Stadttheater zum Marktplatz die Umfahrt über das Selterstor notwendig macht, gelten in diesem Dreieck zwei Teilstrecken für eine Teilstrecke. Mit dem Fortschreiten der Altstadtsanierung, d. h. nach der Verbreiterung des Selterswegs durch den Abbruch des früheren Schulzeschen Hauses am Kreuzplatz und daran anschließende gradlinige Gestaltung der Straßenflucht bis zum Hause Datz, wird dieser Umweg fortfallen. Beim Antritt der Fahrt werden der Anfangspunkt und der Endpunkt der vom Fahrgast genannten Strecke durch Loche* der Fahrscheine ge- , kennzeichnet.
konnte auch mit den seit 1936 hinzugekommenen Omnibuslinien den erheblich gesteigerten Anforderungen des Verkehrs nicht mehr gerecht werden. Der Erweiterung des Straßenbahnbetriebs durch Verlegung eines zweiten Gleises standen die gegebenen Straßenbreiten als unüberwindliches Hindernis entgegen; stellenweise wäre ein zweigleisiger Betrieb nur unter starker Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer mit allen damit verbundenen Mißhelligkeiten vielleicht möglich geworden, jedoch ein stellenweise zweigleisiger und in anderen Straßen wieder nur eingleisiger Straßenbahnbetrieb betriebstechnisch unmöglich gewesen. Eine Erweiterung des Verkehrsnetzes nach dem Süden der Stadt, also zum Klinikoiertel und nach Klein-Linden,. wäre mit der Straßenbahn auch nie möglich geworden, da Plankreuzunaen mit der Reichsbahn (Bahnüberführung in der Frankfurter Straße) nicht gestattet sind. Dazu kommt noch, daß die Straßenbahn mit ihren Gleisanlagen jetzt rund 30 Jahre alt und in weitem Umfange erneuerungsbedürftig ist. Bei dieser Sachlage tauchte naturgemäß die Frage nach einem materialsparenden und modernen Verkehrsmittel mit zweispurigen Fahrmöglick)- feiten, das auch unabhängig von Treibstoff ist, immer dringender auf. Als bestes Verkehrsmittel für die Gießener Verhältnisse wurde der Oberlei- tungs omnibus ermittelt.
Gegenüber dem Omnibus mit Benzin- oder Diejelantrieb stellen sich beim Oberleitungsomnibus folgende bedeutende Vorteile heraus: Verwendung des elektrischen Stromes als eines heimischen Treibstoffes an Stelle des devisengebun- denen Benzins und Dieselöls; geringere Treibstoffkosten gegenüber dem Benzinommous; geringere Unterhaltungskosten und größere Lebensdauer; größere Betriebsbereitschaft und daher geringerer Reservestand; größeres Anzugsvermögen (höhere Beschleunigung beim Anfahren), größere Heber lastunqsfähigkeit des elektrischen Motors bei größerer Belastung und auf Steigungen; Fortfall der Ganaschaltung, daher gleichmäßiges und stoßfreies Anfahren; einfachere Bedienung, Geräuschlosigkeit, Fehlen von Auspuffgasen; bessere Ausnutzung des Wagenraums (bei gleicher Länge und Breite können etwa 20 v. H. mehr Fahrgäste aufgenommen
die früheren Straßen nicht den geringsten Eindruck machten; er müsse einmal die ganze Härte des Gesetzes spüren. Nur der geringe Wert des gestohlenen Wagens habe das Gericht veranlaßt, auf Die gesetzliche Mindeststrafe zu erkennen. Der Angeklagte wurde daraus hingewiesen, daß er im Wiederholungsfälle mit Sicherungsverwahrung zu rechnen hat.
Schweinemarki in vuhdach.
* Butzbach, 22. April. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 322 Ferkel zum Verkauf. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 23 bis 28 RM., 8 bis 10 Wochen alte 28 bis 32 RM., über 10 Wochen alte 32 bis 36 RM. pro Stück. Bei flottem Handel wurde ausverkauft.
Schweinemarkt in Alsfeld.
A Alsfeld, 21. April. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 190 Ferkel aufgetrieben. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Tiere 25 bis 35 RM., 8 bis 9 Wochen alte 35 bis 40 RM. pro Stück. Der Absatz war verhältnismäßig gut, es verblieb geringer
Gleisbauarbeiten; größere Reisegeschwindigkeit im innerstädtischen Verkehr.
In wirtschaftlicher Hinsicht ist der Obus dem Diesel-Omnibus und der Straßenbahn gleichfalls überlegen. Bei der Straßenbahn belaufen sich die Betriebskosten pro Wagenkilometer auf 47,8 Rvf., beim Omnibusbetrieb auf 58 Rpf., beim Obusbetrieb dagegen werden 42 Rpf. Betriebskosten pro Wagenkilometer erwartet.
Oie Linienführung.
Die Linie 1 Bahnhof — Rödgener Straße (Ende) mit 5 km Länge und einer Wagenfolge von je 8 Minuten bei insgesamt 14 Minuten Fahrzeit ist unter Benennung der Haltestellen wie folgt gekennzeichnet: Bahnhof, Liebigstraße (Polizeirevier) — zunächst aber durch die Bahnhofstraße zur Ecke Bahnhofstraße / Horst-Wessel-Wall — Selterstor, Goethestrahe, Stadttheater, Ludwigs- platz, Wolfstraße, Curtmannstraße, Volkshalle, Straßengabelung am Professoreneck, Rödgener Straße (End e). Die gesperrt gedruckten Haltestellen sind gleichzeitig Obus-Wende- plätze, d. h. hier kann der Obus erforderlichenfalls umwenden und zurückfahren.
Die Linie 2 Schubertstraße — Licher Straße im Wald mit 4 km Länge und 15 Minuten Waaenfolge bei insgesamt 12 Minuten Fahrzeit hat folgende Haltestellen (gesperrt gedruckte Haltestellen sind gleichzeitig Obus-Wendeplätze): Schubert st raße, Klinikstraße, Wartweg, Leih- geftemer Weg (Studentenheim), Liebigstraße, Bleichstraße, Ludwigstraße (Unioerfität), Ludwigsplatz, Licher Straße (Alter Friedhof), Bergkaserne, Graudenzer Straße, LicherStraße im Wald (End e).
Die Linie 3 Klein-Linden — vorläufig ,3 u m <3 e 11 e r s t o r mit 2,4 km Länge und 15-Mi- nuten-Wagenfolge bet insgesamt 10 Minuten Fahrzeit verläuft wie folgt (gesperrt gedruckte Halte-
Aus der Giadi Gieheu.
Dornottzen.
Tageskalender für Mittwoch.
NSLB. Fachschaft II: 17 Uhr im Singsaal der Langemarckschule Lichtbildervortraa von Dr. Karl Menninger über „Die Kulturgeschichte unserer Zahlschrist und des Rechenbretts". — Stadttheater: 15.15 bis 17.30 Hhr „Der Froschkönig"; 19 bis 21 Hhr „Tanzabend". — Gloria-Palast, Seltersweg: „Carl Peters". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Robert Koch".
Sladtthealer Gießen.
Am heutigen Mittwoch wird am Nachmittag das erfolgreiche Ostermärchen „Der Froschkönig oder Der eiserne Heinrich" wiederholt. Bühnenbild: Karl Löffler. Außer Miete! Am Abend wird der Tanzabend zum erstenmal wiederholt. Zur Aufführung kommen Tschaikowskys romantisches Ballett „Der Schwanensee , eine bunte Tanzfolge „Tanz der Völker" und von de Fallet das spanische Ballett „Der Dreispitz", Choreographie und Einstudierung: Irmgard Trömel. Musikalische Leitung: Otto Söllner. Bühnenbild: Karl Löffler. 28. Mittwoch-Miete.
Gießener Schlachtviehmarkt.
Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtviehverteilungsmarkt) in der Viehversteigerung stalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 39 bis 45,5, Bullen 43 bis 43,5, Kühe 20 bis 46,5, Färsen 15 bis 44,5, Kälber 30 bis 57, Schafe 40 bis 42 Rpf.
jtih für Mädel. Die Zahl der Nationalpolitischen ttz hungsanstalten eri-öht sich damit auf 31, von Lnm drei für Mädel sind. Wie der Inspekteur der Ifeiünalpolitischen Erziehungsanstalten, ^-Ober- eupenführer Heißmeyer, ausführte, wollen it\\ Anstalten ihrem Auftrag dadurch gerecht wer- leniiafj sie die leistungsstarke uni) opferbereite Ge- |ol! eines Deutschen erziehen und dem Reich zur g<rügung stellen. Aus allen Schichten und Gauen les Reiches werden begabte Junamannen und AH ausgewählt, die eine Auslese des ganzen IdI't-s darstellen sollen. Sie sollen einst in den von jir, frei erwählten Berufen und über den Hm- teil des Berufs hinaus ein Leben der Sei- !u g für Volk und Reich führen.
Uttfere Rohftofflager.
5150. Gauleiter und Reichsstatthalter Spren° lß, hatte Vertreter der Partei, der Wehrmacht, M Staates und der Wirtschaft zu einem wirt- -Apolitischen Vortrag em-geladen. Der Gauleiter m die Forderung des Führers nach einer Um» fing der liberalisti scheu Wirtschaftsführung auf «i, Dtation-alsozialismus. Nur bei verständnisvoller Hit t beit aller Beteiligten werden wir der Welt fei, wer auf dem Gebiet der Wirtschaft in Wirk- Utt der Herr ist — das Kapital oder die Arbeit, fern erklärte der Generalbevollmächtigte für die Hik= und Stahlbewirtschaftung, Generalleutnant Iion Hannecker in längerem Vortrag, daß die Aussetzungen für den Material bedarf unserer JMeisfütyrung voll gedeckt sind. Er stellte jedoch die ifcterung, daß jeder mit einer kriegswirtschaft- fe Denkungsart, die genau zwischen dem kriegs- iM-gen oder unwichtigen Zweck einer Rohstoffver- Wung unterscheidet, zu dieser Garantie beizu- i rcgin habe.
Gegen Ende dieses Monats wird die Inbetriebnahme der ersten Strecke der Obus - Ver- ke h r s l i n i en erfolgen. Datz neue Verkehrsmittel wird zunächst für den Dienst auf der Linie 1 mit den Haltestellen Bahnhof, Bahnhofstraße/Horst- Wessel-Wall, Selterstor, Goethestraße, Stadttheater, Ludwigsplatz, Wolfstraße, Curtmannstraße, Volks- Halle, Straßengabelung am Professoreneck, Rödge- ner Straße (End?) eingesetzt. Mit Beginn des Personenverkehrs durch Obus-Wagen wird der Straßenbahnbetrieb zwischen Marktplatz und Dolkshalle und umgekehrt stillgelegt werden.
Der Straßenbahnbetrieb wird sich künftighin auf die Strecke Bahnhof st raße — Marktplatz — Wieseck und umgekehrt beschränken, wobei der Betrieb in beiden Richtungen nicht wieder über den Seltersweg, sondern mir noch durch die Bahnhof st raße erfolgen wird.
Obus vorteilhafter als Straßenbahn.
/ in *1 ricyisgevav.^- ... ~.-M- ,
(firtfflW «lluginfd>eintcrhiin am Tatort den im 17. Lebens-
<v l stehenden Wendelin Wirth aus M u- ein W jch^heim (Kreis Gießen) wegen Totschlags und f(Qt ' Mni eines schweren Diebstahlsversuchs zu der QugeW ju; dem Jugendgerichtsgesett zulässigen Hochst- Die RM s x . DQn ^hri Jahren Gefängnis verur- Zungeil.M'i uli. Zwei Monate der Hntersuchungshaft wurden ibe m tiRt^ c U' ie Strafoerbüßungszelt angerechnet.
- üi? Verurteilte neigte schon im strafunmunoigen 2ll zu Eigentumsvergehen und sonstigen Disziplin- IMkiten, betätigte sich nach seiner Schulentlassung 1 t milich unstetem Wechsel als landwirtschaftlicher
■i ier und faßte schließlich im Januar 1941 in fiten und jugendlichen Vorstellungen den Ent- _ f. wegen seiner Beziehungen zu einem Mädchen r <t »en neuen Ostgebieten im ehemaligen polnischen Mtksteil auf Wanderschaft zu gehen.
jair Vorbereitung dieses Planes unternahm Wt> in dem Anwesen des Üanbroirts Sa rl SjHiip in Muschenheim zu später Nachtstunde Gii Einsteigdiebstahl, um Lebensmittel und an- htl üür die Wanderschaft geeignete Gegenstände zu jÄken. Es blieb bei dem Versuch dieses Der- Wms, da der Täter von dem Hauseigentümer Wnascht wurde, als er gerade im Wohnzimmer !d« Schublade einer Kommode durchwühlte. Wirth, d -r bin? Möglichkeit des Entkommens sah, stach N"ltc nem bereits vorher geöffneten Tas^nmesser I'chwal mit großer Wucht auf die linke Brustseite ^fs Seipp ein, so daß der Verletzte anfangs Fe- ihr im Krankenhaus m Lich infolge der schweren
s je 1/i kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je , kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,19, bl (135 bis 149,5 kg) 1,19, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,17, c (100 bis 119,5 kg)
nein- eigene d). * 1 :t, '«des
iodel den!,..-ßMe,ungen starb. . .
in ihr^Wcch dem Sachverständigengutachten handelt es Md d-m Täter um einen Menlchen der mf° Ze
Jine% ife^r mangelhaften Erziehung und durch unreife ° k L ck isoorstellungen auf den Gedanken der sinn- Hase l"sn Wanderschaft nach dem Osten kam, wtt Trotz
nt) qB u Frechheit sein jugendliches Geltungsbebiirfnis
Dhin t und in feiner sittlichen Reife und Entwicklung plo^ e «iit Achtzehnjährigen noch nicht unb.?dENklich ’Soffi,niir 9 gesetzt werden kann. Die Strafverschärfung *3 '1,1 '"h-iften der Kriegsgesetze gegen lugendliche
Verbrecher wurden deshalb nicht angewendet. 5raqe ob Wirth als Gewaltverbrecher abge- |UN «erben müsse, wurde festgestellt, daß die em- P’aiq Affekthandlung nicht ausreiche, den Jugend- ; y,,nnef'' sli»n iWm Gewaltverbrecher zu stempeln.
Schwere der Tat und dem verbrecherischen reöer^L be5 Täters entsprechend wurde, dem Antrag d:-Staatsanwalts gemäß, auf die nach dem ^i- (,Lw 9'V-g,richtsgesetz zulässige Höchststrafe von zehn 5ahn Gefängnis erkannt. Das zur Begehung der I eit,fxit benutzte Messer wurde eingezogen.
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sichte Jugenderziehungsstätten wegen ihres be- oifren Erziehungszieles als unmittelbare Reichs- mßlegenheit betrachtet. Aus Anlaß der Hebernahme terülnftalten fand in Backnang in Württemberg Ti liuDefenfjeit des Reichserziehungsministers Rust znFestakt statt, auf dem gleichzeitig die Neu- irinöung von zehn Nationalpolitischen Er- iet ngsanstalten bekanntgegeben wurde, und zwar n3utbus auf Rügen, Lublinitz in Obernien, Seckau in der Steiermark, Vorau in «erSteiermark, St. Paulin Kärnten, St. Wen - |Ci in der Westmark, Reichenau am Bodensee, zv ach im Elsaß, Achern in Baden und Col- nerberg in Luxemburg. Die beiden letzteren


