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Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

Nr. 190 Zweiter Blatt

Aus dem Reiche der Krau.

Gurkenzeit.

Die saftigen Gurken mit ihrem erfrischend-kühlen- den Geschmack sind ein echtes Hochsommeressen, aber auch der angehende Herbst bringt noch frische Frei­landgurken, denn die Erntezeit erstreckt sich bei den verschiedenen Arten über sieben bis zehn Wochen. Beliebt sind die gartenfrischen Gurken vor allem als Salat, wobei auch ihr zartes Aroma am besten bewahrt bleibt. Aber als Tunke zubereitet, schmecken sie auch fein. Sie werden geschält, würfelig geschnit­ten, in einer glatt abgerührten Einbrenne mit gelb angerösteten Zwiebelscheibchen darin lang­sam verkocht und dann mit Essig und womöglich etwas Dill der alle Gurkengerichte verbessert gewürzt. Soll es eine Suppe geben, so bleibt die Zubereitung gleich, nur muß man hierzu die Gur­ken viel feiner zerschneiden und die Tunke mit Sup­penextrakt- oder Brühwürfellösung entsprechend verdünnen. Als Einlage gehören Schwarzbrot oder Semmelwürfel dazu. Halbiert oder in dicke Längs- streifen geschnitten, mit Mehl bestäubt und in Fett abgebrcsten, munden Gurken natürlich gleichfalls aut, ebenso wie kleine Gurkenwürfel auch Braten­soßen ungemein schmackhaft machen. Frische Gur­ken lassen sich nur eine beschränkte Zeit aufbewah- ren, eignen sich aber dafür um so besser zum Ein­legen, wie z. B. die dickschaligen und festfleischigen Sorten zu Salz-, Senf- oder süß-sauren Gewürz­gurken und die ungeschält eingelegten, kleinen frühen Sorten als Essig- oder Pfeffergurken.

Was ihren Nährwert anbelangt, so kann sich die Gurke freilich mit den meisten unserer anderen Ge­müsepflanzen nicht messen, er läßt sich aber ergän­zen, wenn man die Gurken zusammen mit Vollkorn­brot wie überhaupt Mehlgerichten wie etwa Nudeln und ügl. Hülsenfrüchten oder Fleisch ver­zehrt, anstatt als Beigabe zu Kopf- oder Kartoffel­salat, so gut diese Zusammenstellung auch schmeckt. In den Mineralstoffen der Gurken überwiegen nämlich die basischen Bestandteile den Säuren gegenüber, während in Brot und anderen mehl­haltigen Nahrungsmitteln sowie in Fleisch die Säu­ren in der Mehrzahl sind. Wenn nun zu einem Gurkengericht zum Beispiel Vollkornbrot gegessen wird, so werden die Säuren des Brotes durch die alkalisch reagierenden Mineralstoffe der Gurken ausgeglichen, worauf sich beide zu wertvollen, dein Körper zugutekommenden Nährsalzen verbinden, was jedoch nicht eintritt, wenn man die Gurken zusammen mit Kartoffeln oder Kopfsalat verzehrt, weil beide, ebenso wie die Gurken, selber viel mehr basische Bestandteile enthalten als Säuren.

Am bekömmlichsten ist die Gurke als Gemüse ver­kocht. Gut verdaulich sind auch die in Salzwasser konservierten Salzgurken oder sauren Gurken, deren erfrischender Geschmack durch die im Salzwasser ent­haltenen Milchsäurebakterien entsteht, die aus dem Zuckergehalt der frischen Gurken Milchsäure ent­wickeln. Da auf diese Weise die Salzgurken gänzlich zuckerfrei werden, find sie besonders für Personen, denen zuckerhaltige Nahrung untersagt ist, zuträg­lich. Dagegen stellt der Gurkensalat schon größere Anforderungen an die Verdauung, wer sich aber eines gesunden Magens erfreut, kann Gurkensalat ohne Bedenken essen, um so mehr, als er die nor­male Verdauung sogar anregt.

In der Gurke liegen auch Heilkräfte, so nament­lich im frischen Gurkensaft, der neben Vitaminen noch eine auf Zuckerkranke günstig einwirkende Substanz enthält. Er wirkt ferner heilsam und kräf­tigend auf Niere und Darmapparat und mit Zucker vermischt, hustenlindernd. Man trinkt gewöhnlich eine halbe bis ganze Tasse davon, und zwar ent­weder am Morgen oder am Abend vor dem Schla­fengehen. Aeußerlich angewendet, dient Gurkensaft auch als Mittel gegen Sonnenbrand wie überhaupt gegen Hautleiden und Hautunreinigkeiten, wogegen aus den Gurkenkernen eine, allerdings nur in der Medizin verwendete, bei inneren Leiden lindernd wirkende Heilmischung hergestellt wird. Sogar die Schalen der Gurken besitzen ihren Nutzwert, indem sie ein treffliches Viehfutter bilden und deshalb, wo es angeht, immer im Futtertrog landen sollten.

M. A. v. Lütgendorff.

Tomaten und schmeckt sie mit Essig, Oel und Salz oder mit gekochter Mayonnaise ab.

Z i tr o n e n r e i s. 125 g Reis, Vi Liter Wasser, Salz, Vanillezucker oder Vanillegeschmack, etwa eine Tasse Apfelsaft, Saft und Schale einer Zitrone oder Zitronengeschmack, Zucker nach Geschmack. Der Reis wird mit Wasser und Salz angesetzt. Man läßt ihn so lange quellen, bis alle Flüssigkeit aufgesogen ist Dann vermischt man ihn mit dem Apfelsaft und schmeckt ihn mit Vanillezucker, Zucker und Zitrone ab.

Oer Strumpf im täglichen Bad.

Strümpfe sind heute eine ebenso kostbare Sache wie alle Textilien, die für kriegswichtige Unterneh­mungen dringlicher gebraucht werden als für Be- kleidungs- oder Schmuckzwecke. So heißt es auch mit Strümpfen heute besonders vorsichtig umzu­gehen. Die alten Regeln des Waschens vor bem ersten Tragen, des häufigen Wechselns, des sorg­

fältigen Anziehens, sind bekannt. Ein besonders probates Mittel, wie man sich mit 2 bis 3 Paar Strümpfen durch den heißesten und damit die Strümpfe besonders stark angreifenden Sommer schlagen kann, ist folgendes: die Strümpfe werden abends sofort nach dem Ausziehen in kaltes Wasser gelegt und ein wenig durchgeschlagen. Bis zum an­deren Morgen bleiben sie im Wasser und werden dann über Tag getrocknet. Am Abend kommt das am Tage getragene zweite Paar an die Reihe, so daß man mit zwei Paar Strümpfen, täglich wech­selnd, monatelang laufen kann, ohne ein Löchlein zu haben, denn das kalte Wasser festigt das emp­findliche Gewebe. Da diese Waschung täglich erfolgt, ist es überflüssig, häufig den Schweiß mit Seifen­wasser zu entfernen, was stets etwas angreift und obendrein ote Seifenkarte belastet. Nur wenn die Strümpfe beschmutzt oder fleckig geworden sind, ist eine Seifenwasserwäsche notwendig. Ch. K.

PRAKTISCHE VORSCHLÄGE UNSERES MO DE ZEIC HNERS

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Sehr praktisch sind die oben skizzierten zwei Hosenrockkleider, von denen das linke in zwei Teilen, das rechte in einem Stück ge­arbeitet ist. Das Material ist f e st e s , knitter­freies Leinen in hellen oder auch gedeckten Tönen.

Die Form links hat zu einem mäßig weiten Glockenrock eine Bluse in Buschhemdform mit

großen, aufgesetzten Taschen, einen kleinen Bubikragen und halblange Aermel. Das Kleid rechts hat kleine Herrenaufschläge, vier schräg eingeschnittene Taschen und schräge Aermelaufschlüge. Es wird vorne durch­gehend geknöpft. Die Knöpfe sind an beiden Modellen aus Galalith, die Gürtel aus dem Stoff des Kleides oder aus farbigen Gurten. H.

Wenig bekannte Heisgerichte.

Augenblicklich wird auf die Lebensmittelkarten Reis verteilt. Wenn die Hausfrau auch ihren Speise­plan mit den übrigen Lebensmitteln vielseitig ge­stalten kann, so bedeutet diese Zuteilung doch eine Be­reicherung des Küchenzettels. Heute sollen nun ein­mal weniger bekannte Rezepte für die Verwendung von Reis gegeben werden.

Reiskaltschale. 1 Liter Wasser oder halb Milch, halb Wasser, 50 bis 60 g Reis, Schale einer halben Zitrone, Zucker nach Geschmack, evtl. 250 g Stachelbeeren oder anderes Obst. Den Reis läßt man in dem Wasser mit der Zitronenschale etwa 20 Minuten kochen. Dann gibt man das gewaschene, geputzte und zerkleinerte Obst hinzu und läßt ab­kühlen. Zum Schluß schmeckt man mit Zucker ab.

Gefüllte Kohlrollen. 125 g Reis, 25 g Fett, knapp % Liter Wasser oder Gemüsebrühe, geriebener, Käse oder Hefeflocken, Kräuter, 750 g Kohlblätter, etwas saure Milch, Kümmel, Salz. Man dünstet den Reis mit Fett und Flüssigkeit weich, vermischt die Masse mit geriebenem Käse und Kräu­tern und läßt sie erkalten. Von den Kohlblättern werden die Rippen flach geschnitten und die Blätter in Wasser etwas weich gekocht oder gedämpft. Auf jedes der Blätter gibt man etwas von der Reisfülle, rollt sie zusammen und legt die Rollen in eine ge­fettete Pfanne. Man bestreicht sie mit saurer Milch, bestreut sie mit etwas Kümmel und Salz und bäckt sie im Rohr etwa eine Viertelstunde bei mittlerer Hitze.

Gemüsereis. 20 g Fett, 500 g verschiedenes geputztes Gemüse, 250 g Reis, 1 Liter Wasser, Salz, Kräuter Das kleingeschnittene Gemüse wird in Fett ougedünstet. Dann gibt man den Reis hinzu, läßt ihn kurz mitdünsten, füllt mit Wasser auf und läßt ihn ausquellen. Zum Schluß fügt man Salz und feingehackte Kräuter hinzu.

R e i s s a l a t. Vi Liter Wasser, 125 g Reis, 500 bis 750 g Gemüse, wie Möhren, Bohnen, Kohlrabi, Sellerie, Tomaten, Essig Oel und Salz nach Ge­schmack oder etwas gekochte Mayonnaise. Der Reis wird in dem Wasser gargekocht, er muß körnig und trocken sein. Das Gemüse wird ebenfalls gargekocht und in Würfel geschnitten. Die Tomaten schneidet man klein. Dann vermischt man Reis, Gemü e und

Einmachen in Flaschen.

Flaschen, die man zum Einmachen verwendet, müssen besonders sorgfältig gereinigt werden. Man spült sie gut und entfernt einen Ansatz mit Hilst von Eierschalen oder Zeitungspapier. Flaschen eig­nen sich gut zum Einmachen von Stachelbeeren, Johannisbeeren, Preiselbeeren, Heidelbeeren, Rha­barber, Apfelmus, Tomatenbrei, grünen Bohnen sowie zu Fruchtsästen, Süßmost und Sirup. Die sauberen, rohen Früchte werden in Flaschen gefüllt, mit abgekochtem Wasser übergossen und ohne Zucker eingemacht. Die so eingemachten Früchte werden aber leicht etwas hart und herb.

Hat man Korken zur Verfügung, so wird man diese als Flaschenverschluß verwenden durch­bohrte, gebrauchte Korken kann man nochmals ver­wenden, wenn man sie vor Gebrauch dämpft und später mit Wachs oder Siegellack verschließt an­dernfalls macht man einen Oeloerschluß. Man gibt 2 bis 3 mm Oel auf die Flüssigkeit und bindet die Flaschen mit Stoff oder Mull zu. Praktisch ist der Verschluß mit Wattepfropfen, die man sehr fest dreht, einmal durch die Flamme zieht, damit sie steril werden, und in die Flaschen fest eindreht. Die Pfropfen müssen bis an die Flüssigkeit reichen, dür­fen diese aber nicht berühren. Man kann auch auf die Flaschen ein Papp-Plättchen legen und einen Gipsbrei oder Schlemmkreidebrei darüber streichen. Dieser darf nicht zu dünn fein, damit er schnell ein» trocknet.

Flaschen aber auch Gläser die sterilisiert werden sollen, kann man mit einem doppelten, trocknen Cellophanpapier zubinden. Auch dieser Verschluß ist haltbar, jedoch wird Eellophanpapier nicht immer zu kaufen sein. Die gefüllten Flaschen werden von außen sauber abgerieben, gezeichnet und stehend an kühlem, trocknem und luftigem Ort aufbewahrt. Den Glasinhalt bedeckt man mit einem passend geschnittenen Blatt Butterbrotpapier, das man in Essigwasser getränht hat, oder mit einem Salizylpapier, das die Schimmelbilduttg verhütet, oder aber man verschließt die Gläser mit Eiweiß­papier, indem man sauberes, weißes Schreibpapier zuschneidet, durch Eiweiß zieht und dann sofort auf das Glas legt, glatt spannt und zubindet. Die Glä­

ser müssen bis an den Rand gefüllt sein. Zum Ver­schließen kann man auch doppeltes Seidenpapier verwenden, das man durch Milch gezogen hat und ebenfalls über die Gläser spannt. Ist Cellophan­papier vorhanden, so faltet man es doppelt und spannt es trocken über die Gläser, die dann sterili­siert werden. NSG.

Ameisenbekämpfung.

Ein erprobtes Mittel zur Bekämpfung von Ameisen aus Haus und Hof ist zuerst das Anlocken der Ameisen (sobald man sie im Haufe gesehen hat) an eine bestimmt Stelle. Dort wird dann eine kleine Schüssel mit süßem Fruchtbrei aufgestellt. Nach einigen Tagen mischt man unter den Fruchtbrei Borax (auf 50 Gramm Fruchtbrei nimmt man 10 Gramm Borax). Diese Mischung wirkt tödlich. Damit ist es aber allein auch noch nicht geschehen. Wir verfolgen nun den Weg, den die Ameisen ge­nommen haben und werden so das Nest finden. In dieses gießen wir kochendes Wasser oder Tetra­chlorkohlenstoff. Die Oeffnungen entsprechend mit Lehm oder Zement verschmieren. Es ist gut, eine Zeitlang noch das Augenmerk auf diese Stellen zu richten, um, wenn nötig, den Vorgang nochmals zu wiederholen. Ein anderes Mittel zur Bekämp­fung der Ameisen ist das Anlocken durch Frucht­brei, dem nachher Hefe zugesetzt wird. Auch kann man einen mit Zuckerwasser getränkten Schwamm hinlegen, in den die Ameisen hineinkriechen. Der Schwamm wird mit den Ameisen in kochendes Was­ser geworfen. Dieses auch, so oft Ameisen da sind, wiederholeü. Ebenfalls lassen sich Ameisen durch ihnen widerliche Gerüche vertreiben. Teer, Tran, frische und getrocknete Holunderblüten, Petersilie und ausgestreuter Kerbel vertreiben Ameisen. Man tut gut, bei großer Ameisenplage die Füße der Vor­ratsschränke mit Gummi zu umziehen und dann in einen mit Wasser gefüllten Blumentopf-Untersatz zu stellen. Vor fliegenden Ameisen schützt man sich durch Gaze- oder Mullabschluß der Vorräte und durch das Aufhängen von kleinen Bündeln Kräuter, deren Geruch den Ameisen widerlich ist. Schon die Fenster der Vorratskammern sollten mit Fliegenschutzdraht bespannten Rühmen versehen sein»

Freitag, 22. August syf

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(offenen Fett die gewürfelten Zwiebeln mit dem im Stifte geschnittenen Gemüse und dem zerpflücktem Hackfleisch angeröstet und nach Auffüllen von etwas Gemüsebrühe oder Wasser gargekocht. Zum Schluß gibt man die angetropften Nudeln dazu, schwenkit alles gut durch und läßt heiß werden.

Zucker, Essig nach Geschmack, Gewürzgurke. Nierem werden vorbereitet, in dünne Scheiben geschnittem und in heißem Fett mit den f

Wursttunke: 200 Gramm Blutwurst, 201 Gramm Fett, 1 Gramm Zwiebel oder Lauch, Vs Mer saure Milch, Vs Liter Wasser. Zwiebel in Fetti dünsten, Wurst aus dem Darm befreien und in Fetll und Zwiebel anbraten. Dann gut mit Wasser uniM saurer Milch vermischen und gut abschmecken.

Ouarkaüflauf mit Grieß: V- Kilogramm Quark wird mit etwa 70 Gramm Grieß, 1 Eigelb, Salz, Kräutern, etwas Milch vermischt und abge* schmeckt, kurze Zeit ausquellen lassen, den steifge- schlagenen Schnee unterziehen, in gut gefettete Auf" laufform füllen und im Backofen backen.

Seiten gebraten, dann das il u mc i y v iuuv'i kochendes Wasser hinzugefügt und die Nieren noH etwa 15 Minuten garschmoren lasten. Zum Schluf die in Würfel geschnittene Gewürzgurke hinzugebem und mit Salz abschmecken.

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Rezepte.

Wurstbratlinge. 750 g Pellkartoffeln, etwa.« Mehl oder geriebene Brötchen, 150 g Mettwur Salz, Basilikum, Zwiebel oder Lauch, evtl. BratfeL Die tags zuvor gekochten Kartoffeln werden geriebeit und mit den übrigen Zutaten vermischt. Man m so viel Mehl oder Weckmehl dazu geben, daß fitfll der Teig formen läßt. Die Bratlinge werden wiü üblich auf der Pfanne gebraten ober auf einem eingefetteten Blech im Ofen gebacken.

Gebackenes Rindfleisch. 500 g gekocht Rindfleisch, 125 g Mehl, % bis V Liter Milch, 1 Ei, Salz, Backfett. Aus Mehl, Milch und Ei un® Salz stellt man einen nicht zu dicken Eierkuchentei her. Das Rindfleisch wird in Scheiben geschnitten in dem Teig gewendet Und gebacken.

SaureNieren. 40 g Fett, 300 g Nieren, 2 bis 3 Zwiebeln oder Lauch, 2 Eßlöffel Mehl, V- Lilm Wasser (kochend), 1 Teelöffel Salz, 1 Messerspitze«

Schläge dazu!"

Warum verlangt die Mutter von ihrem Kind»! Selbstbeherrschung, wenn sie sich nicht selbst übern winden kann? Wenn sie sieht, daH das Kind sich nicht ernsthaft weh getan haben kcmn, sollte sie esj ermuntern, selbst aufzustehen. Diese Aufmunterung wird den Schreck bald vergessen machen. Und selbst: bei einem gefährlichen Sturz ist es M überlegen ob man nicht dem Kind zureden sollte, von allen aufzustehen. Die Mutter wird bann schnell übern sehen, ob die Verletzung des Kindes bedenklich if Je früher das Kind lernt, seinen Schmerz selbst, besiegen, um so besser ist dies für feine späteren Gr, sahrungen.

Unfinnig ist es auch, dem Kind etwa einzureden, daß der Stein, über bem es gestolpert ist, an seinem Fall Schuld habe Vielleicht gar noch , sagen:Der böse Stein! Der muß Haue haben!' Von früh an kann bas Kinb zu Geschicklichkeit unil, Gewandtheit erzogen werden. Die Mutter sollt i] bester sagen:So, nun wollen wir einmal ve suchen, ob wir nicht über den Stein laufen könne ohne zu fallen." Das Kind wirb ein großes Ver gütigen baran haben, gemein]am mit ber Mutte über den Stein zu springen. Und es wird beim zweiten Mal vorsichtiger sein und Schreck unß Schmerz sofort vergessen haben.

Mimi Walderath.

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Gemüsenudeln. 250 g Möhren, 2 bis 3 Stangen Lauch, 1 Knolle Sellerie oder noch anderes Gemüse, 150 g Hackfleisch, Zwiebeln, 40 >g Fett', 250 g Nudeln oder Makkaroni, auch selbstgemacht« Wp skiz Nudeln. Die Nudeln werden wie üblich in Salz«- l'M* wasser gargekocht. Inzwischen hat man in dem zel"N q

Zuweilen kann mcm auch beobachten, wie bi! |t- Mutter in solchen Fall ihren Schreck durch Sdjelte$|iii bezwingt. Sie stürzt au'ch zu dem Kinde, aber si! ix; reißt es dann am Aermchen hoch und macht ihy =. Vorwürfe:Ich sage bodjt immer, du sollst dich ooi« sehen! Nun ist das schöne Kleid schon miebeg in schmutzig. Wie oft soll ich dir das nur sagen! Abe.' K du wirst nie hören!" Nach diesen vernichtenden,^ drohendem Tone gesprochenem Urteil sollte ein* :: fr leicht beeindruckbare Kinderseele es nicht mit bei K- W? Angst bekommen? Unfehlbar wirb das Kind z: weinen beginnen. Dann heißt es zuweilen:Wenn bu nun auch noch weinst, bann bekommst du nocf

Ein Kind fallt...

Fast an jfebem Tag kann man die folgende Szcn! .beobachten: die Mama geht mit ihrem Töchterch^ spazieren. Das Kind läuft voran, stolpert unb lieg auch gleich arzf der Nase. Die Mutter wirb ängstig und erschreckt zu ihrem Liebling eilen unb besorg fragen:Mein armes Mäuschen, hast du dir weh g', tan? Das arme Kind, aber es ist nicht schlim^ nicht wahr? Nicht meinen, Liebling, es ist ja schy vorbei! Nicht meinen!" Unb bas kleine Mcidche», bas bis bahin nc*f) gar nicht gemeint hatte, sonder; so erstaunt mar lifier bie plötzlich eingetretene neu* Lage, baß es nicht .einmal an Schmerzen, geschweiy! denn an Weinen gcDacht hat, sieht instinktmäßig btj rechten Augenblick gekommen, um orbentlid) loszu. meinen. Unb es hcu" recht, benn bafür rnird q sicherlich halb einMaster" bekommen.

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rt $er Schnellverband Hansaplgst-elash'sdi ist infolge seiner Querelastizität be« ln/eTii/lrAO!a we9ungsfügig, d. h. er paßt sich allen Be«i wegungen an, ohne dabei zu behindert»

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alles gut burch und läßt heiß werden.

Rhabarber ar aupen: 500 Gramm Rha* 1'3 barber, Vs Liter Wasser, Zitronenschale, Salz, 20® Gramm Graupen, etwa 125 Gramm Marmelade 1 Zstm Süßen. Unter die halbgargekochten ©raupen :. ?°i wird ber in Stücke geschnittene Rhabarber sowie bie Zitronenschale gemischt, bas Ganze gargekocht! und mit Salz und Marmelade evtl, etwas Zucke« abgeschmeckt.