iber Mauer ein tiefes Loch in der Erde entdeckt,
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einst eine getarnte MG.°Stellung. Wir kriechen hin- Gefangene gemacht, durch, find schon im Hof, und laufen über Aftern-1
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(Nachdruck verboten.)
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Gruppe Niederrhein, einer der ältesten Mitkämpfer des Führers und Frontkämpfer des Weltkrieges.
Die Dominiks.
Roman don Hellmuth Kl.Vottcher.
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zeuge aller Art. Eine andere Kompanie des gleichen Regiments hat im gleichen Frontabschnitt zwei vollbeladene sowjetische Transportzüge zum Halten gebracht und neben zahlreicher anderer Beute 1500
Die letzte Saussammlung des 2. Kriegshilfswerkes.
Berlin, 21.2(110. (DNB.) Nach den bisher vorliegenden Meldungen erbrachte die am 3. August 1941 durchgeführte Haussammlung dos Ergebnis von 38 312 684,14 RM. Gegenüber dem hervorragenden Ergebnis der vierten Hausfommlung des zweiten Kriegshilfswerks für das Deutsche Rote Kreuz bedeutet diese Summe noch eine Steigerung um 2 454 993,92 R M.
hon ein t ße Eise iapp ode 5 St. &
Jutta Rüdiger herzlich begrüßt. Sie wird BDM.-Führerinnenschulen und Einrichtungen der Hitler-Jugend kennenlernen und die Sornrner- kampfspiele der HI. in Breslau besuchen.
3tn Kampf gegen den Bolschewismus fiel als 'AÜtillonskommandeur SA. - Obergruppenführer 5ieinz Knickmann. Er war Führer der SA.-
Wie das Außenamt von Mandfchukuo bekanntgibt, sind die Verhandlungen zwischen Mandfchukuo und der Außenmongolei über die Grenzziehung bei No- monha an Ort und Stelle durch die Gemischte Kommission der beiden Länder erfolgreich abgeschlossen worden. Einzelheiten über den Verlauf der neuen Grenze liegen noch nicht vor. Die Unterzeichnung des Grenzabkommens wird am 22. September in Charbin stattfinden.
Aus aller WM.
Chilenisches Militärflugzeug über den Anden abgestürzt.
Aus Mendoza, der Hauptstadt der gleichnamigen argentinischen Westprovinz, wird gemeldet, daß auf der argentinischen Seite der Kordilleren in der Nähe der Chilegrenze ein chilenisches Militärflugzeug infolge Unwetters abgestürzt ist. Dabei verloren zwei Offiziere das Leben. Obgleich das lieber» fliegen des Andengebirges schon seit Wochen die größten Schwierigkeiten verursacht, hatten die verunglückten Flieger versuchen wollen, über der Grenzbahnstation Caracoles vermittels Fallschirm
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Und dann auch ... Vielleicht liebt Brigitte ihn wirklich?
Und wenn es nun so wäre?
Für das Mädel wäre es vielleicht ganz gut so!
Es ist Naturgesetz — und außerdem: Kein Vater lebt ewig. Wenn er mal plötzlich die Augen zumachen müßte — man sieht's ja an Lietzendorf, wie schnell das gehen kann — dann wäre es gut zu wissen: Das Kind ist wohl aufgehoben.
Schließlich muß die Norddeutsche Werft auch einmal in Hände kommen, die etwas damit anzufangen wissen. Es ist immer eine faule Sache, wenn so ein Mädel sich ganz auf Fremde verlassen muß. Und nach allem, was man von dem Bengel, dem Nissen, sieht und gehört hat — hat er wohl das Zeug dazu, die Werft anständig weiterzuführen und das Mädel glücklich zu machen.
Eine schlechte Partie wäre er auch nicht, trotzdem es darauf allein nicht ankommen soll.
Dann hört auch endlich mal die gegenseitige Konkurrenz zwischen Dominik-Werft und Norddeutscher Werft auf ...
Das vernünftigste unter diesen Umständen wäre wahrscheinlich, beide Betriebe völlig miteinander zu verschmelzen.
Nun — darüber kann man noch sprechen, wenn ... Linds Blick streift das Gesicht Friedrich Dominiks. Er kneift die Lippen zusammen.
Wenn bloß dieser verdammte Vater nicht wäre!
Seine Augen werden klein und stechend. Die Fingernägel krampfen sich in die Handflächen.
Die Sache mit Martha muß ja auch einmal ins reine kommen. So wie sie jetzt steht, ist sie auf die Dauer unmöglich! Wenn man sich auch nicht liebt und nicht mehr nötig hak. — Die Klatschbasen an den Stammtischen hecheln schon darüber. Selbst geschäftliche Rückschläge sind da nicht ausgeschlossen. Menschen sind nun einmal so.
Er schlendert zu Nissen hinüber.
Der war gerade im Begriff, Lietzendorf aufzusuchen.
Als er Lind auf sich zukommen sieht, bleibt er stehen, dreht sich dann um und geht dem alten Herrn entgegen.
Der freut sich über die kleine, freundliche Geste, die in diesem Verhalten liegt.
„Wann werden Sie nun mit Ihrer Erfindung herauskommen?" fragt Lind. „Ich glaube, man wartet bei den zuständigen Stellen schon sehr darauf ... Der Unglückssall hier wird Sie doch nicht mutlos gemacht haben?"
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Der Chef der deutschen Luftwaffenmission in der Slowakei, Generalmajor Kelter, wurde wegen vorbildlicher Zusammenarbeit mit der slowakischen Führung mit dem „Kriegssiegerkreuz 1. Klasse mit Stern" ausgezeichnet. *
Reichsorganisationsleiter Dr. Ley hat in diesen Tagen, wie auf keiner Deutschlandreise in den letzten Monaten in allen Gauen Deutschlands, auch in Berlin verschiedene Betriebe besichtigt und Betriebsappelle abgehalten. *
Der britische Botschafter in Washington, Lord Halifax, hat sich nach Ottawa begeben, um mit dem britischen Oberkommissar in Kanada, Malcolm Mac- donald,, Besprechungen zu führen. Der Herzog von Kent, ein Bruder des britischen Königs, der sich auf einer Reise durch Kanada und die Vereinigten Staaten befindet, wird während des Wochenendes mit Präsident Roosevelt auf dessen Landsitz Hyde- park zusammentreffen.
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Bei einem Empfang dankte der deutsche Gesandte in Lissabon, von Hoyningen-Hüne, der E-
on 10 000 Tonnen.
eine politische Nachrichten.
Morgen des 19.8. wurde am Westufer des niepr eine Anzahl sowjetischer Offiziere gefangen» kommen. Unter ihnen befand sich auch der schwer- iinbete Kommandierende General des 16. sow- ien Panzerkorps, Generalleutnant Sokolow.
DNB....., 22. Aug. (PK.) Am Nachmittag
des Augusttages, da deutsche Regimenter die Bura- tätte von Nowgorod erreicht haben, steht es fest, daß der Feind entschlossen ist, die strategisch bereits verlorene^Stadt mit letzter Verbissenheit zu verteidigen. Schon ist ihm seine Artilleriemunition ausgegangen, schon haben Stukas die letzten Panzer vernichtet, da wird uns um den Mittag herum noch einmal für eine Weile Halt geboten. Der Feind in den Erdbefestigungen auf dem alten Stadtwald hat in einem wunderschönen Wachturm aus dem Mittelalter seine MG.s in Stellung gebracht und. liegt in einem Friedhof verschanzt. Gegen 16 Uhr bricht Sonne durch die Wolken, rot leuchtet ihr Schimmer von den Backsteintürmen des Kreml, grün von den kupferbedeckten Zwiebeltürmen und in grellem Weiß von den mächtigen Steinbauten zurück^ Dann aber kommen die Bomberverbände und Stukas und werfen ihre Last ab. Vor unseren Augen verschwinden die Türme und Dächer, die Klöster und Mauer- refte im Wolkenqualm, die Flammen schlagen lodernd zum Himmel. Ein ohrenbetäubendes Bersten von Bomben und Granaten erfüllt die Luft. Don Süden und Westen aber gehen Infanteristen gegen das Feuermeer vor; sie werden von Gewehrfeuer .aus Strohmieten ober Feldstellungen hinter Kirchhofsmauern und Grabhügeln empfangen, bis sie den alten Stadtwald besetzt haben. Damit ist die letzte der drei starken Verteidigungsanlagen, die sich im Umkreis von zwanzig Kilometern an dem Flußlauf entlang um die Stadt ziehen, gefallen und Nowgorod unser. Als der Morgen heraufzieht, pfeifen uns noch die Kugeln vom anderen Stadtteil jenfeits des Wolchow-Fluffes um die Ohren.
Der von hohen Mauern und Zinnen umschlossene Kreml ist das Herz der Stadt. In feinem Schutz errichtete einst die deutsche Hanse ihren östlichsten Kaufhof und zogen Lübecker Kauffahrteischiffe von der Ostsee bis zum Wolchow herauf auf den Strömen Rußlands zum Schwarzen Meer. Ihn, mitten im Kern der Stadt auf hohem Hügel errichtet, haben die Stukas verschont, obschon man die MG - Nester in ihm kannte. Am Morgen geht ein deutscher Spähtrupp vor, schleicht sich durch die Trüm- merstadt, huscht über die vom jenseitigen Ufer ein» gesehene Straße, kriecht hinab in den Graben und klettert hinaus zu dem Wall, wo einer von uns in
ie Nowgorod unser wurde
Von Kriegsberichter Günter Kaufmann.
Auf Einladung des Oberkommandos der Wehrmacht weilen Offiziere der italienischen Wehrmacht- Propaganda in Berlin, um mit den entsprechenden deutschen Stellen einen Gedankenaustausch vorzunehmen.
Die Führerin der weiblichen Falange, Pilar Primo de Rivera, traf auf dem Münchener Flugplatz zu einem längeren Deutschlandbesuch ein und wurde von der BDM.-Reichsreferentin Dr.
Eben bringt ihnen ein Bote eine Leica zur Anfertigung von Tatortsaufnahmen.
„Früher hat man bas alles mühselig zeichnen müssen!" erklärt der Staatsanwalt. „Und nachher stimmte es doch immer nicht genau. Jetzt mache ich Photos. Das geht schneller und wird genauer. Außerdem spart man Dem Staat noch Kosten."
„Aber, bitte, die Bilder so aufbewahren, daß sic kein Unberufener sehen kann", warnt Dominik. „Es handelt sich um eine Erfindung, die im Interesse der Staatsverteidigung unl^dingt geheimgehalten werden muß. ' u
Der Staatsanwalt bedankt sich für den Hinweis.
„Ich werde auf alle Fälle den Film selbst entwickeln." ,, . ,,
Er geht ein paar Schritte abseits, um- feine erste Einstellung zu knipsen.
Friedrich benutzt die Gelegenheit zu em paar Worten mit seinem Sohne.
„Unsere — deine Erfindung!" sagt er und zeigt auf den Trümmerhaufen.
„Ja, Vater. Wenigstens der Grundgedanke! Ich wußte davon — fchon lange!"
Lind steht daneben. Er hört jedes Wort.
„Und du hast nichts unternommen?" verwundert sich Friedrich Dominik.
„Nein, Vater." .
„Das verstehe ich nicht! In solch einem Falle erstattet man doch Anzeige!"
Der Junge macht eine entschuldigende Handbewegung.
Ich habe auch daran gedacht. Aber — es hätte vielleicht zu weite Kreise gezogen! Es war besser o'" Er zieht den Vater ein paar Schritt beiseite und fügt leise mit einem Blick auf Lind hinzu: „Schon Brigittes wegen!"
Lind hat trotzdem verstanden. Im Falle Lietzendorf ist er zwar unschuldig. Da hätte ihm nichts geschehen können!
Er blickt hinüber zu dem Jungen.
Unschuldig, denkt er dann? Vielleicht doch nicht fo ganz. _
Er faßt mit der Hand nach seinem Herzen. Das rebelliert heute mal wieder. In der Brusttasche knistert noch immer das verdammte Schreiben ...
Ein anständiger Bengel ist der Nissen wohl auf alle Fälle! Das muß man ihm lassen! Sonst würde auch Brigitte nicht so viel von ihm halten.
Je länger er mit dem Jungen zusammen ist, desto besser gefällt er ihm.
Schon als Mensch. —
satzung des portugiesischen Zerstörers „Vogua" für die Rettung der neunzehn Besatzungsmitglieder des deutschen Handelsschiffess „Frankfurt".
beete dem höchsten nach Westen ragenden Turm zu. Eine Leiter hilft uns von einem Stockwerk zum anderen des Turmgewölbes, unter uns liegt die Stadt und die Kremlmauer.
Da reißt einer die Hakenkreuzfahne, die er unter dem Rock trägt, hervor. In fliegender Eile wird sie an einem Brett befestigt, dann gleitet sie unter unserem Jubel hinaus zum Turmfenster und leuchtet weithin im Licht der Morgensonne. Die Kompanie rückt unter Hurra- und Heilrufen im Laufschritt dem Spähtrupp nach zur Kremlmauer. Der Zauber der Uneinnehmbarkeit Nowgorods im Schutze seiner Seen und Wälder, Flüsse und Sümpfe ist gebrochen. Tataren und Mongolen vermochten Nowgorod nicht zu bezwingen. Ein russisches Sprichwort lautet: „Wer kann wohl an gegen Gott und Nowgorod?" Mit Gottes Hilfe ist der Bann gebrochen, die Riegelstellung der Bolschewiken am Ilmensee durchstoßen, die große Verkehrsstraße von Moskau nach Leningrad überschritten, die historische Stätte zugleich der Schlüsselpunkt für neue Operationen.
Oer Angriff gegen Onjepr-
Brückenköpfe fortgesetzt.
Berlin, 21. Aug. (DNB.) In der S ü d - Ukraine wurde der Angriff auf die wenigen noch von den Sowjets gehaltenen Brückenköpfe am D n j e p r erfolgreich fortgesetzt. Die Zahl der als vernichtet gemeldeten 65 sowjetischen Panzer- kampfwagen hat sich inzwischen auf 80 erhöht. Darunter befinden sich schwere und schwerste Sow- jetpanzer. Eine deutsche schnelle' Division zerstörte allein 23 sowjetische Panzer. In den weiteren Kämpfen gegen die fliehenden Bolschewisten am unteren Dnjepr vernichteten deutsche Abteilungen 16 Geschütze. Die Zahl der Gefangenen ist ständig im Anwachsen. An den gewaltigen Erfolgen im Dnjepr- Bogen hat die deutsche Panzertruppe wiederum entscheidenden Anteil gehabt. Eine einzige deutsche Panzerkompanie vernichtete bei diesen Kämpfen am 18. und 19.8. eine schwere sowjetische Batterie, drei sowjetische Panzerkampfwagen und 150 Kraftfahr-
Lebensmittel für Bahnbeamte abzuwer- fen, welche dort schon seit vielen Tagen durch riesenhafte Schneewehen von der Außenwelt abgeschnitten sind. Auch argentinische Flugzeuge waren über dem Andenmassiv bis zu 7000 Meter aufgestiegen, um den Cingeschneiten Hilfe zu bringen. Heftige Schneestürme verhinderten jedoch den Lebensmittelabwurf.
Großer IDalbbranb auf Euböa.
Seit drei Tagen wütet auf der mittelgriechischen Insel Euböa ein großer Waldbrand, der durch die Unachtsamkeit von Holzfällern entstanden ist. Bis nach Achen hinein sieht man den nächtlichen Himmel rot erglühen. Zahlreiche Dörfer und Klöster in der Umgebung von Chalkis befinden sich in unmittelbarer Gefahr. Bisher sind etwa 4000 Stre- mata Wald restlos niedergebrannt. Das Feuer wird durch den seit Tagen herrschenden starken Wind äußerst begünstigt. Zu den Löscharbeiten sind Feuerwehren aus der ganzen Umgebung zusammenge- zogen. Deutsche Besatzungstruppen Hel- fen bei den Loscharbeiten.
22 Personen in Frankreich an Pilzvergiftung gestorben.
In Frankreich find in den letzten Tagen nicht weniger als 22 Personen an Pilzvergiftung gestorben. Zahlreiche Fälle aus Dem Gebiet der Champagne, der westlichen Vogesen, aus der Gegend von Bordeaux sowie aus Clamart bei Paris werden gemeldet. Besonders tragisch ist der Fall einer Familie in den West-Vogesen. Ein Ehepaar mit sechs Kindern und drei Gästen hatten giftige Pilze gegeben; acht sind gestorben, darunter ein zweijähriges Kind, die übrigen drei schweben in Lebensgefahr.
Zehn Tote bei einem Autobuszusammenstoh.
In der Nähe von Concepcion bei Buenos Aires sind zwei vollbesetzte Autobusse zusammengestoßen. Zehn Fahrgäste mürben getötet und 36 verletzt.
Schweres Straßenbahnunglück bei Brüssel.
Auf der Brüsseler Dorortstrecke nach Löwen bet Wesembeck fuhr ein Triebwagen, der in der Kurve aus den Gleisen sprang, auf einen entgegenkommen, den Straßenbahnzug auf. 14 Fahrgäste wurden getötet, 50 zum Teil schwer verletzt.
Studienfahrt deutscher Städtebauer in Frankreich.
Sechzehn namhafte deutsche Städtebauer besuchten die durch den Krieg zerstörten Gebiete von Belgien und Frankreich, um die lehrreichen Aufgaben an Ort und Stelle kennenzulernen, die sich aus dem Wieder, aufbau dieser Gebiete ergeben. Die Teilnehmer besuchten die architektonisch bedeutsamsten Bauwerke von Paris, studierten die Pläne der Altstadtsan:e» rung und besichtigten das unter deutscher Führung wiederhergestellte Versailles. Der Befehlshaber in Frankreich, Generalleutnant von Stülpnagel, emp- fing sie zum Abschluß ihres Aufenthaltes in Frank- reich in seinem Hause.
Bärenplage in SüMirol.
Aus vielen Ortschaften Südtirols wird das Auf- treten brauner Bären gemeldet, die das auf den Almen weidende Vieh gefährden. Man nimmt daher an, daß sich der bereits selten gewordene Sohlen- ganger, der sonst nur noch im Hochgebirge der Brentagruppe lebt, aber im Sommer keine feste Wohnung kennt und häufig über größere Entfernungen hin durch die Täler und die Flußläufe ent» langzieht, um dann mit dem ersten Schnee in seine unzugänglichen Schlupfwinkel zurückzukehren, in letzter Zeit wieder erheblich vermehrt hat.__________
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter deS Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thnriot. (beurl.), i. B.: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz, Wirt- ichaft und Sport: Ernst Blumschein.
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Nissen schüttelt den Kopf. Seine Augen sind dunkel von der Trauer über Lietzendorfs Tod. Der Mann hat ihm doch viel näher gestanden, als er geahnt hat. Trotz allem!
In seinem Gesicht stehen Entschlossenheit und Siegessicherheit.
„Mutlos? Mich? Im Gegenteil! Nun werd' ich beweisen, daß ich's besser verstehe!"
Er macht einen Seitenblick in die Richtung, wo sein Vater mit dem Staatsanwalt spricht. Beide machen noch immer mit einer Leica photographische Aufnahmen von allen Einzelheiten der Unglücksstelle und der zerstörten Apparatur.
Nissen dreht den Blick wieder zurück.
„Nein, ich bin bestimmt nicht mutlos!" versichert er. „Lietzendorf wäre wahrscheinlich auch nicht vor mir fertig geworden. Wir hatten nur in den letzten Monaten soviel andere Aufgaben und — Sorgen." Er schaut Lind voll an. „Aber das wissen Sie ja", sagt er sachlich und ohne Empfindlichkeit „Da werden Sie verstehen, daß ich nicht zu dem gekommen bin, was vielleicht das Wichtigste war. Aber ich denke, das wird jetzt ackders werden."
Lind nickt ihm zu.
Gewiß, denkt er, das wird jetzt alles anders.
Warum auch nicht?
Warum sich gegenseitig das Leben schwer machen? Man sieht ja, was dran ist!
Lind hat mit einemmal seine Freude an dem Jungen.
Weiß Gott — einen schlechten Griff getan hat die Brigitte nicht.
„Ich denke auch!" sagt er anerkennend.
Beinahe hätte er Nissen auf die Schulter geklopft.
Der Gerichtsarzt hat die Toten nach Zustimmung des Staatsanwalts in die Schlosserwerkstelle schaffen lassen.
Da ruhen sie nebeneinander ...
Lange steht Nissen vor Lietzendorfs Bohre.
So sinnlos ist der Tod! Noch sinnloser, als das Leben manchmal zu fein scheint.
Da hat man endlich einmal einen anständigen Menschen gefunden, einen Mann, der Freund und Kamerad und Helfer und Mitschöpfer sein könnte.
Ein Stückchen geht man nebeneinander. Befruchtet fidi gegenseitig Schafft. Sorgt. Baut auf.
Doch kaum hat man so recht begriffen, was einer dem andern sein könnte, da kommt dos Leben mit feinem törichten Gebot und wirft sich dazwischen und reißt die auseinander, die zusamrnengehoren.
(Schluß folgt.)
^Verteidigung beschlossen, die Zivilbevölkerung i Stabt Suez und der Dorstadt Port Tewfik zu wUieren. Zurückbleiben dürfen nur die Beamten ch Arbeiter der Suezkanal-Gesellschaft und der itiiffinerien. Suez und Port Tewfik hatten rund i) J'O Einwohner. Seit längerer Zeit ist das ge- taßi Gebiet für den zivilen Verkehr gesperrt. M-nzeugen berichten, daß auf der Reede von Suez Weiche Schiffe versunken liegen, darunter auch ^amerikanische.
Irland.
Berlin, 21.Aug. (DNB.) Die Zusammenkunft kfaen Roosevelt und Churchill ist den Kriegs- Miern in England und USA. ein willkommener jnfc gewesen, Gerüchte in die Welt zu setzen, die neue Krisen hervorgerufen werden kön- W — Um die alte Frage, wie Irland am fltli in das Kriegsgebiet einbezogen werden faijte, wieder aufzuwärmen, berichtete der Londoner bnefponöent der New Bork Herold Tribüne über \ London umlaufende Gerüchte, daß auf Grund ker Vereinbarung zwischen Roosevelt und Chur- -llbie See Patrouillen der USA.-Schiffe jzSüdengland verlängert werden sol- it. USA. werde die irländischen Bosen in gleicher beijr wie Island als Schutzmacht über« st hm en. Als Hauptstützpunkte der USA.-Flotte j;mtn Queenstown und noch ein Hasen in Frage, «e Gerüchte über einen Druck der USA. auf Ir- stüi wegen Abtretung von Häfen gingen auf ein stspräch des Unterstaatssekretärs Summer We! - |! e mit dem Gesandten Irlands in Washington, nna n, gleich nach der Rückkehr Roosevelts zu- Der irische Gesandte Brennan dementiert die Gerüchte, daß er mit Welles über Ab- g von irischen Häfen als Flottenbasen an die nigten Staaten gesprochen habe. — Die Brun« ?r gif ter in England und USA. wird auch dieses nti nicht stören, sie werden nur auf eine neue lelfaenfjeit warten, um ihre Taktik des Neroen- s gegen Irland erneut aufzugreifen.
Oer italienische Bericht.
) m, 21. Aug. (DNB.) Der italienische Wehr- tbericht vorn Donnerstag hat folgenden Wort- itische Flugzeuge unternahmen einen Einflug auf fta. Einige Verwundete unter der Zivilbevölke- geringfügige Materialschäden. Die sofort in feit getretene Bodenabwehr schoß eines der an« nöen Flugzeuge ab.
Nordafriko wurden an der Tobrukfront rische Vorstöße sofort und wirksam zurück- >sen. Mit zielsicherem Artilleriefe«r wurden anlagen und Brände in den feindlichen Befesti- sanlagen verursacht.
Stadt Bengasi wurde neuerlich von eng- Flugzeugen mit Bomben belegt. Keine Opfer, ar Gebäudeschaden.
i Ostafrika auf den verschiedenen Frorstob- sten von G o n d a r heftige Angriffstätigkeit
Ae starke deutsche Abwehr durch Minensuch- und ostenboote im Kanal .zwang im Verlauf des einzelne britische Flugzeuge zum Abdrehen, che Minensuch- und Vorpostenboote schossen wohlgezieltes Flakfeuer vier britische Flug- ab.
werben ikib Gegenangriffe unserer unermüdlichen Truppen, Ne größere Erkundungen durchführten und mehrere Wm Feind unternommene und von Luftstreitkräften wtMütll'Vüeiftütjte Angriffsoersuche aufdeckten und mit be- . r t ihlichen Verlusten zurückschlugen.
ß. 4m k eini östlichen Mittelmeer versenkten zwei Torpedoflugzeuge unter dem Befehl des en Oberleutnant Cesare Graziani, Leut-
v6*hU M-Mefcung.
ins ben fl Hiltens Kopf fährt herum, i jäher Einiges, Herr Lind? Ich habe zufälligerweise nein Diplomeramen mit einer Arbeit gemacht, Die ,U W iiele Materie behandelt! Wenn ich Ihnen gefällig otMHHann ...?"
) mitt611! /1 W>d schüttelt den Kopf.
jrte B M >in, danke! Die Frage kam mir nur bloß ge« > sich Wi'-r rii? in den Sinn."
‘ Dhr reden sie picht.
IIber Linds Gedanken gehen weiter.
.Ei.Hlleicht steckt doch mehr in dem Jungen, als i f) b ;?ber gedacht habe? So eine Idee wie die Ein- )nj) tv« hrilzmtriebsmaschine konstruktiv durchzufuhren, ist iein-f afeanb! Wenn auch der arme Lietzendorf Daran ir Stikll- S k rshiitert ist! , _, .
|rr Hewiß, ein Kaufmann wäre ihm als Schwieger- -en L-1^. ! ch" eigentlich lieber gewesen. Kaufleute sind be-
H ■ Ä, wenn die Aufregungen ein Ende haben lI% i|M Etoben, dann ist vielleicht die Zeit gekommen, wo " cut) cr sich ein bißchen schonen kann. Dann wiro
Ursache mit dem Herzen sich vielleicht auch noch in e einrenfen. .
M Wtb, wenn der Junge auch bloß Ingenieur ist OH Fimmel wird's schon nicht so eilig haben und
Mattheus Lind noch zehn oder zwanzig Jahre if (M ! hüllen, wo er seinen Schwiegersohn m Die Schule E B s \ ^m2n kann. Denn sonst hätte doch diese ganze lebe"'.jch,(Swfy von heute vormittag ihren Sinn verloren. ’rwM<J‘Ti weiß, daß solche Gedanken töricht sind.
3 es gibt Zeiten, da glaubt man doch an so was n nW? C5’( ^ie Vorsehung. . . .
km Blick streift das Gesicht Nissens und tastet W (/Mi!! ^lrsichtig ab. . f
Habei knurrt er etwas Unverständliches m sich awrL sMi.
jW :<a3 ist teilte alles zu schnell gekommen. Man irin riii erst mal ein bißchen mit sich ms reine ge> l ityn
leise- ter Staatsanwalt ist schon mit Friedrich Domi- kla"S' Mil eile Dinge und Fragen von Belang durchge- „ lÄyn, als die beiden anderen Herren kamen. Auch iiiet y k i!< nutmaßliche Ursache des Unglücks tft berei Hill


