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Donnerstag, 22. Mai |94l

Tirana, Mai 1941.

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ncr vom rechten Flügel an Meer zu Faii zu brin­gen. Bereits hatte die DivisionSiena" den Stola- mas-Flutz überschritten, als der Schlamm auch hrer ein weiteres Dorrücken unmöglich machte, wobei weiteres wertvolles Kriegsmaterial verloren ging.

Granattrichtern schutzlos der rauhen Wüterung und dem Trommelfeuer des Gegners ausgesetzt, oft zwei Monate ohne Ablösung und warme Nahrung ver- blutete hier Divi ion um Division, aber die Schlussel, stellung wurde gehalten, der Feind bet Jemen faft täglichen Angriffen jeweils blutig abgewiesen. Grab an Grab und Friedhof an Friedhof künden von diesem stillen Heldentum, das in erschütternder Weise , die unzähligen Kreuze mit der Inschriftmiliie ignoto (unbekannter Soldat) unterstreichen.

Stockholm, 21. Mai. (Duropapreh.) Wie in London am Mittwoch von unterrichteter Seite be­tätigt wird, sind sechs Mitglieder der geflüchteten früheren griechischen Regierung, die sich solange auf Kreta aufhietten, in Kairo eingetroffen. Die Tatsache ist bekannt geworden, obgleich die englische Regierung sich bemüht hatte, die Nachricht

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Berlin, 21.Mai. (DNB.) Mmpfverbänbe der deutschen Luftwaffe führten am heutigen Tage schwere Schläge gegen britische See- ftreitfräfte im östlichen Mittelmeer. Sie erzielten Bombenvolttreffer auf einem Schlachtschiff, fünf Kreuzern und einem 3 r ft ö r e r. Bier der angegriffenen schweren I Einheiten gerieten noch dem Einschlag der Bomben in Brand. Ein Kreuzer zeigte Schlagseite. Auher- dem wurden an der K a n a l k ü st e in den heutigen Nachmittagsstunden sechs britische Jagd­flugzeuge und ein Kampfflugzeug vom Muster Bristol-Blenheim ohne eigene Berlusle im Lustkampf abgeschossen.

Der Wehrmachtbericht.

Berlin, 21.Mai. (DJIB.) Das Obettommanbo

Nd Daschputz, nicht richj Einweichen n Schmutz w Frauen ihnch 'Diel Seifen s>en. Dieses lann man ak Her Einwei^ ZM 2hifqut0g chmuh wird /} i sich bann m Einweichen » >er die AufK daran, batz *

Schwere Schläge gegen britische Seestreitkräfie im östlichen Mtelmeer.

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der Wehrmacht gibt bekannt:

jn der letzten Nacht bombardierten Kampfstug- zeuge mehrere Flugplätze in Sübroeflengla n b. Durch Bombenvolltreffer entstanden zahlreiche große

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Gestellimg nr ben sich «"£ 941 bis 29.® estauranl rung ZuM >i° bereds * > nicht SehnmchtF

Anwalt eines überlebtenIahrhunderts

Gefährdete Oelverforgung.

Oie Folgen der Tanlerverluste der britischen Handelsflotte.

Oie Achse der Neuordnung Europas."

Zum zweiten Jahrestag des deutsch-italienischen Bündnisses.

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Deutsche Kampfflugzeuge griffen mit guter Wir­kung Flugplätze auf der Insel Malta an, vernich­teten zwei britische Flugzeuge am Boden und schos­sen ein Jagdflugzeug vom Muster hurncane ab

In Nordafrika Spähtrupptätigkeit. Deutsche Kampfflugzeuge bekämpften erfolgreich britische Kraftfahrkolonnen bei S o l l u m und S i d i 3a- ranl.

Kampfhandlungen des Feindes über dem Reichs­gebiet fanden weder bei Tage noch bei Nacht statt.

Flucht aus Kreta.

Die griechische Emigranten-Regierung geht nach Kairo.

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Brbnbou7bz"ng-Ülnh°o'en' und Unter- aOn der wetteren°Flucht ber griechischen Minister I gehermzühatten.

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Rom, 22. Mai. (DRB. Funkspruch.) Der Mette Jahrestag des stählernen Paktes findet, wie Agen° üa Stefani erklärt, im gesamten italienischen Volk stärksten Widerhall. Als der Pakt seinerzeit abge° schlossen wurde, behaupteten die Londoner und Pa­riser Politiker, dah er beim ersten Zusammenstoß in die Brüche gehen würde. Zusammengebrochen ist dagegen das englisch-französische Bündms. Der stäh­lerne Pakt ist harten Prüfungen ausgesetzt gewesen, die seine Festigkeit voll bestätigt haben Die Soii- zwischen den beiden Staaten ist nunmehr Bewußtsein des italienischen und des deut- * die auf allen Gebieten

flmmbtne von Anzeige« für die Mittagönummer biS8'/,Ubr deSBormittaaS

tlnaetflen^Brelfc:

findet acm eil 7 Rvk. te mm bei 22 mm Zeilenbrette, Xextteö 60 Rvt. te mm bei 70 mm Zeilenbrette

Nachlässe i

Diederbotung MalstaffeN Abschlüsse Mengenstaffet B Platzvorschrifi < vorherige Bereinbarung) 25°/»mevr

der amerikanischen Ostküste. Ohne diesePipe-Lime müsse der Verbrauch von Brennstoff im östlichen Teil der Vereinigten Staaten innerhalb der nächsten Monate stark eingeschränkt werden. Auch diese Nachricht steht in Zusammenhang mit dem Mangel an Tankern. Man nimmt an, das England den Präsidenten um Ueberlassung ameri­kanischer Tankschiffe für die Atlantiktrans, porte gebeten hat.

Benzin-Rationierung in LIGA. geplant

Rom, 21. Mai. (Europapreß.) Eine Kommission ist in Washington z-usammengetreten mit dem Ziel, die Zweckmäßigkeit einer Benzinrationierung zu prüfen. Der Grund für diese Maßnahme liegt m der Erdölknappheit. Diese aber erklärt sick) aus dem unzureichenden H a n d e l s s ch i s f s r a u in der Vereinigten Staaten. Früher hat man für den Erdöltransport vorwiegend ausländische Schiff- fahrtsgesellschaften eingesetzt. Da diese Schiffe jetzt fehlen, mutz die Handelsmarine der USA. auch diese Fahrten mit übernehmen. Bei den zuständigen eng- lischen Ansprüchen an den Schiffsraum der USA. beginnt sich die Schiffsraumfrage in ihrer ganzen Größe zu stellen, was die Notwendigkeit beweist, eine Beuzinrationienurg zu erwägen.

Als dann die Griechen im Abschnitt von Kort-1 scha mit ganz überlegenen Kräften angriffen, mußte die IX. italienische Armee zurückweichen und als­bald auch die XI. italienische Armee zurückgehen, um sich nicht der Gefahr einer Umzingelung auszu- setzen So zog sich Mitte November nach dem Fall von Erseke die DivisionJulia" zur Perattbruckc und nach Premeti, die DivisionFerrara" bis Borgo Tellini zurück, wie auch der linke Flügel am Meer zurückgenommen werden mußte. Die zweite große Offensive der Griechen, die bis Mitte Januar I dauerte, hatte dann einen weiteren langsamen Rück­zug der Italiener zur Folge, da man bemüht war, bis zum Eintreffen von Verstärkungen eine möglichst kurze Front zu beziehen und gleichzeitig dem Feind durch erbitterten Widerstand möglichst starke Verluste beizubringen. So kam eine Linie zustande, die etwa von Pegradec über Klisura, Tepeleni und westwärts zum Meer verlies.

Der Hauptstoß des Feindes galt dann von Ende | Dezember bis Anfang Februar den Stellungen um Klisura, die den westlich gelegenen Stutzpunkt Tepeleni und das ganze rückwärtige Gelände deckten und im Falle ihrer Einnahme den Weg nach Berat und Valona freigegeben und dem Krieg vielleicht eine entscheidende Wendung zugunsten der Griechen gegeben hätten. Obwohl die Griechen immer neue V. ______£hGnh iknon htpfpr

waren. . .

Aus Grund des unerhört raschen Vordringens per deutschen Streitkräfte über Uesfub nach Albanien zu und der baldigen Vereinigung mit den italie­nischen Truppen kam es an der albanischen Ost-1 grenze zu keinen nennenswerten Kämpfen Dagegen I ^suchten die Jugoslawen mit allen Mitteln, gegen! Skutari vorzudringen, zumal sie hier über eine vielfache Uebermadjt verfügten. Eine Aufgabe von Pihitari hätte zwar die italienischen Linien beträcht­lich verkürzt aber der italienische Generalstabschef Eavallero wollte die Stadt nicht preisgeben. Die vor allem an Ostern äußerst heftigen Angriffe ber Jugoslawen führten fedoch mch zum Ziel. Als dann der italienische Gegenstoß erfolgte, wurde auch hier der Gegner geworfen und durch bie Ißereim- aung mit den von Norden längs der dalmatinischen Küste auf Ragusa vorrückenden italieni chen motori­sierten Abteilungen gleichfalls eine rasche Entschei- bUeo ^wett V großen Zügen das Geschehen dieses sechsmonatigen italienisch-griechischen Krieges das seinen Höhepunkt in den fünf Monaten Stellungs­krieg hatte. Was hier der ttalienifche Soldat, der einfache Infanterist geleistet hat, verdient größte Bewunderung. Don einem numert d) wie an tiUerie weit überlegenen Gegner ständig bedroht, der zudem keine Nachschubforgen kannte und immer wieder frische Truppen in den Kampf werfen konnte, bewies der italienische Soldat unter völlig unge- malmten klimatischen Verhältnisfen eine bewun- , d-rnswerte Einsatz- und Opferb-r-itschaft deren , leuchtendstes Beispiel die Kamps- um die Zotzenzuge . nördlich von Klisura bildeten. In Erdlochern oder

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Erfolg versagt, zumal jetzt die ersten größeren Er- ] satztruppenteile herangeschafft werden konnten. Der , Schlacht von Berat folgte ab 10. Februar die Schlacht von Tepeleni, die etwa das gleiche Ziel verfolgte. Aber auch hier war den Griechen trotz klarer numerischer Überlegenheit außer ört­lichem Geländegewinn kein Erfolg beschleden, denn Tepeleni blieb fest in italienischer Hand.

Kurz nach einem Besuch des Duce an ber alba­nischen Front begann am 9. Marz der erste stalie- ni ehe G e g e n st o h, der als Probeoffensive gedacht war und vor allem eine Entlastung von Tepeleni I bezweckte. Die Folge war, daß die Griechen die schwerste Verluste erlitten, bte Initiative dem Geg- ner überlassen und erkennen mußten, daß keine Aussicht mehr bestand, die Schlacht zu gewinnen. Als dann Ende März etwa 410000 Italiener 480 000 Griechen gegenüberstanden, schien die Zen für den entscheidenden italienischen Angriff gekom­men Gleichzeitig zog aber eine neue Gefahr heraus, denn Jugoslawiens Haltung wurde immer un­gewisser. So mußten außer der 250 Küometer lan­gen Front gegen Griechenland auch noch 460 Kilo-! meter gegen Jugoslawien dummbejt abgefeimt werben Was nur irgenbwie entbehrlich schien, würbe von ber griechischen Front weggenommen unb in ben Tagen vom 28. Marz bis 1. April sechs Divisionen an bie jugoslawischen ^^nzen geworfen. Noch einmal gingen die Griechen am 6. April zum . Angriff über, um den schwer bedrängten lugoslawi- ! schen Truppen eine Entlastung zu verschaffen, doch - ohne Erfolg.

Kurz daraus begann dann am 8. April der ent- scheidende italienische Angriff, der gegen das Zentrum der griechischen Front angesetzt wurde. Im I Desnitzatal wie von Erseke aus sollte den Griechen im Abschnitt von Kort scha der Ruckzug nach Süden abgeschnitten werden, nachdem die Deutschen bereit? im Osten Flarina erreicht hatten So mußten die Griechen vor der IX. italienischen Armee schleunigst nach Süden zurückweichen, wahrend sich die vom Ochridasee nach Osten vorstohenden ttatte- ! ni chen Truppen am 11. April mit den Deutschen vereinten und jede Vereinigung der griechisch-iugo-1 ssawischen Streitkräfte unmöglich malten Am 14. April ging dann auch die XI. italienische Armee zum Angriff über, erreichte am 22. aus der Peratt- brücke die von Janina kommenden deutschen Trup- venteile, so daß auch hie-r der Kampf entschieden war. Den Griechen blieb nach der Besetzung von M e tz o v o durch deutsche Truppen nichts Öderes übrig, als zu kapitulieren, da ffe völlig abgeschrntten

191. Jahrgang Nr. 120 ürfcöetnt tägUÄ, außer Sonntags und Feiertags Beilage«: Die Illustrierte Siebener Famittenblatter Heimat imBild-DieScholle vrouatö-BeLug^reis: Mit 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr.. » - 23 Sieb bei Ricktersckeinen von einzelnen Nummer« infolge höherer Gewalt

Bom Ochrida-Gee zur Adria

Von unserem Sonderberichterstatter H. W. Bastler.

In ber Person des amerikanischen Präsidenten Roosevelt kreuzen sich zwei Mottvreihen. Sie müssen klar auseinandergehalten werden, um eine nüch­tern-kritische Einstellung zu ihm und seiner lärmen, den Politik zu gewinnen.

Sprechen wir zunächst von den erträglicheren Motiven! Roosevelt kommt aus der Verwaltungs- laufbahn und schrieb anläßlich seiner ersten Bewer. bunq um die Präsidentschaft im Jahre 1932 ein volkstümlich-programmatisches BuchLook loi- ward. Diese Schrift zeigt ihn als einen nicht un­klugen Beobachter seiner Zeit, der sich über wanche wichtige Dinge seine eigenen Gedanken macht. Er behandelt z. B. die Frage, ob di- Versorgung des Landes mit lebenswichtigem elektrischem Strom unb mit Gas allein dem Privatkapital überlassen wer. den soll, oder die andere Frage, wie den verhäng, nisvollen Auswirkungen des landwirtschaftlichen Raubbaus durch Wiederaufforstung und vermehrte Wiesenhaltung vorzubeugen sei.

Der aufmerksame deutsche Leser konnte sich an. gesichte dieses Buches mit einer gewissen Befried., aunfl sagen, daß die hier aufgeworfenen Probleme in Deutschland seit 60 ober 70 fahren eindeutig entschieden seien. Bismarck hat die Eisenbahnver- staatlichung durchgeführt und damit dem "Staats. Dualismus" von Männern wie Adolf Wagner ober Gustav Schmoller eine mächtige Bresche geschlagen. An bie Eisenbahnfrage wagt Roosevelt überhaupt nicht zu rühren, und bas auch aus guten Gründen: Als Bismarck die Verstaatlichung der Bahnen durch- führte, kam er gerade in diegute Konjunktur der Eisenbahnen hinein und'machte aus ihnen eine Hauptstütze der deutschen Finanzen^ heute find die Eisenbahnen in einem Land wie den Vereinigten Staaten mit ihrer schrankenlos freien Konkurrenz ein Schmerzenskind unb ihre Verstaatlichung würbe die Finanzen eher bedrohen als stärken. Die Versorgungsbetriebe find bei uns feit Jahrzehnten in ben fianben des Staates, ber ©ememben ober Gemeindeverbände ober sie find mindestens weit' gehend dem öffentlichen Einfluß unterstellt. Das Roofeveltsche Buch wirkt also auf den Deutschen wie eine Arbeit vor 60 oder 70 Jahren.

Mer wir leben nicht mehr in den Zeiten Bis­marcks und seines Obrigkeitsftaates. Das Verhatt- Nis zwischen Staat unb Volk ist zugleich unerhört intensiviert wie auch oerieine-rl Wir staben als Ausdrucksform für dieses Verhältnis zwischen Staat und Volk bie NSDAP, mit allen ihren manmg- faltiflen Sondergliederrmgen. Die Vereinigten Stoa, ten sind in ihrem Aufbau dagegen ein reiner ...

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(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Im bisherigen Verlauf dieses Krieges der Achsen­mächte gegen Großbritannien unb seine Traban­ten nimmt der albanische Kriegsschau» platz insofern eine Sonderstellung ein, als hier fünf der sechs Monate des italienischen Feldzuges gegen Griechenland den Charakter eines Stellungs­krieges trugen. Wer zehn Tage kreuz und quer öurd) das Operationsgebiet an ber italienisch-grie­chischen Front gereift ist und die Schwierigkeiten verschiedenster Art gesehen und zum Teil selbst er­lebt hat, kann sich vielleicht ein Urteil über diese sechs Monate Dalkankrieg machen, der nach über- einstimmendem Urteil der Generalstabsoffiziere das italienische Oberkommando vor Aufgaben stellte, die in der Geschichte der italienischen Kriegführung erst­malig waren. Zwei Faktoren bestimmten das ganze Kriegsgeschehen: 1. die Transportfrage und i2. die klimatischen Verhältnisse; zwei Probleme, die zudem vor allem im Winter cufs engste miteinander verknüpft waren.

Oft wurde im Verlauf der letzten sechs Monate die Frage aufgeworfen, warum das große Italien mit 45 * Millionen Einwohnern nicht einfach das tleine 7 Millionen Volk der ©ried)en überrannte, eine Frage, die vielleicht ihre Berechtigung hätte, wenn Italien ein direkter Nachbarstaat Griechen­lands wäre. Von dem nur eine Million Elnwoh- ner zählenden Stützpunkt Albanien war Italien aber durch die Adria getrennt undttnußte so alles, sowohl seine Truppen, wie deren Wa sen, Ausrüstung, Munition und Verpflegung einschließ­lich der nötigen Beförderungsmittel vom Mutter­

land nach Albanien verfrachten. Hierfür tarnen n u r drei albanische Häfen: Durazzo, Valona und San Giovanni di Medua, in Frage und damit begannen auch schon die ersten Schwierigkeiten. Selbst der Haupthafen Durazzo gestattete nur Schiffen bis zu sieben Meter Tiefgang eine Einfahrt und mußte, um ausreichende Landungs­möglichkeiten zu bieten, im Lauf der Monate auf bas Dreifache ausgebaut werden. In Valona waren die Schwierigkeiten noch großer, denn bet Nordwind fiel der Hafen überhaupt aus, wahrend San Giovanni di Medua eine ganz un­tergeordnete Rolle spielte. So konnten lange Zeit täglich nur rund 1500 Tonnen (Dur^o 900 Valona 500 und San Giovanni di Medua 100 Tonnen) in Albanien ausgeschM werden, doch waren damit die Transporte noch keineswegs am Ziel, vielmehr mutzten Truppen und Material noch iibrr eine Entfernung von 300 Kilometer zur Front verbracht werden. Dazu kam, bah Alba­nien ohne Industrie und regen Verkehr^^auch«nicht | über ein entsprechend ausgebautes S t r a ß e n n e tz verfügte. Für die zumeist sehr arme Bevölkerung von nur einer Million waren zudem keine gro­ßen Lebensmittelvorrate vorhanden, auf die man hätte zurückgreifen können. So ergab sich die Lage, daß während die Griechen alles aus dem Mutterland leicht heranschaffen konnten, Italien erst alles über die Adria verfrachten muß e Wohl hätte Italien die Zahl seiner Div.sionen^^ höhen können, dann wäre aber sofort die örage ihrer Verpflegung und der Heranschaffung der noti- Ln MuW und Waften akut gewogen eme Frage, die erst nach dem Ausbau der Hafen gelost ,

Als^zw^tter bestimmender Faktor für den ttalie- nifch-griechischen Krieg müssen vor allem die W i t - terungsbebing ungen hervorgehoben wer­den; ist doch Albanien eines der n t eders chlags- reicksten Länder Europas. Das hatte zur Folge, daß ^r Krttg in den wild d^HüfUten mehrere Monate lang m Eis und Schnee geführt werden mutzte, ein Klima, das "uh" den alpine Reaimentern den übrigen italienischen Truppen völlig ungewohnt war, so daß die Ausfälle durch Erfnerungen überaus groß waren. Ein ebenso u erbittlidier Feind roor schließlich auch der Schlamm.in ihm sanken die Truppen oor allem im Tal der Drin bis zu den Hüften em.

und ertranken die Maultiere und m>t chnen> "»t- rolle Lasten an Kriegsmaterial unb Verpflegung, fo »afi ein rascher Vorstotz zu Beginn des Kn-ges und das dabei erhoffte Ueberra(d)ungsmoment den wolkenbruchartigen andauernden N<-d-r,chla«-n nicht zu nerwirklichsn mar. So wurden die Witte rungsverhaltnifse zu einem noch e8n

per als die ungemein tapfer sich zur Wehr s tz Griechen, wobei die Frageob unter diesen Der häitnissen ein Beginn der Aktionen un Ok ober 1940 imed-mäfcia war, bei diesen rem strategischen -ve trad)tungen nicht zur Debatte ste^.zumal hier ei auch noch politische Erwägungen eine nicht geringe

"äs e,nÄ! w-s L tien in Albanien acht D i n r sro »e n stehen, dar- unter sechs an der griechisck)en gront »ickn TOOOO Mann stellten die Gleichen rund 210 0«a"

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baki vor. wo der Angriff jedoch 'w Kre^e«r eines überlegenen Gegners sowie

blieb. Ohne Panzerwagen war hier an ein Vordringen nicht zu bentem V\ ^^L^^unasmanijs mußte, diese Stellung durch ein Umgehungsmanv

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Boston, 22. Mai. (DNB. Fuittspruch.) Die Oel- rage nimmt, obgleich England und Amerika den unäschränkten Zugang zu den «Een Erdolquel- len der Welt besitzen, infolge der Transportichwie rigfeiten, die durch die systematische Versenkung und Zerstörung von Tankern hervorgeritten wurden, im­mer ernstere -Formen an. Eine Verordnung des brittschen Kriegsnttnisteriums bestimmte für bie eng« lische Wehrmacht einen Tag in der Woche zum Transvortfeiertaa". Die englische Armee brauche bringendAusbefserungstage zum Ueber° holen und zur Reparatur der Fahrzeuge ! Außer­dem schaffe die Einrichtung wichtige Epsparmsse bei ber Abnutzung von Fahrzeugen. Schließlich aber mürben auch riesig e M engen von B r e n n- stoss gespart. An diesen Tagen sind nicht nur militärische Uebungen und Uebungssahrten ver­boten, Sern selbst die Fahrten der Lastkra twagen zur Verpflegung der Truppen ftnden nicht statt. Es werden viettnehr Sonderrationen einen Tag zuvor ausgegeben. Die Maßnahme ist jedoch nur ver­ständlich, wenn Englands Oelverforgung info.ge des Verlustes an Tankern ein gefährliches Stadium er« ^'Aus^Wafhington wird ferner berichtet, der Präsi­dent plane bie Anlegung einer besonderen Pip e<-Linie" zur Heranschaffung des Oels nach

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Gbechessen

schenUlkes verankert, die auf allen ^Webieten brüdeMch juifammenarbeiten. Jeder feindliche Ver­such die deutsch-italienischen Beziehungen zu trüben, ist am stählernen Pakt zerschellt.

Anläßlich des Jahrestages des stählernen Paktes bekräftigen bie heiben Derbünbeten vor aller Welt ihre totalitäre Solibarität unb ihre »tytuc.i Vui.u.. .. vollkommene Uebereinstimmung nicht nur in Dem

Kräfte in ben Kampf warfen, bheb ihnen biefer ben $trieg unerbittlich bis zum Siege wel-

(Frfnin nprfaat. Äumal jetzt bie ersten größeren Er- > terzuführen, sondern auch hinsichllich der Art, Die Welt zu reorganisieren. Die Ereignisst haben be­wiesen, baß ber Pakt tatsächlich bie Achse ber Neu- orbnung Europas unb zusammen mit Dem Drei­mächtepakt die Grundlage der neuen Weltorbnung bilbet. Der stählerne Pakt hat ! zum Zusammenschluß von ^ei parallelen natio­nalen Erneuerungsbewegungen, bie ihre geschicht­liche Entwicklung noch nicht vollenbet hatten, zweier auf bas gleiche politische unb soziale Ideal zustre­be nde Revolutionen, zweier Willen zum Imperium, zweier wirtschaftlicher Autarkien, die sich gegenseitig ergänzen, unb zweier großer europäischer Kräfte I geführt, die sich gegen den Niedergang Europas auflehnen und für die Jahrtausende alte höhere europäische.Kultur eintreten.