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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberleuluavl Leie, Oberleutnant pflanz und Leutnant -

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werden. Demnach würden auch die Vereinigten

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62. Fortietzung.

(Nachdruck verboten.)

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Ostsee verbinden, den Sowjets verloren Die wichtigsten Wasserstraßen sind jene i

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Bon den Bolschewisten verschleppte Kinder.

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gebiet des Dnjepr mit dem eichsel verbinden, der Dnjepr-

Schließlich waren es ja die anderen, die den ersten Schritt getan haben.

Und wenn man mit ihnen nicht einig wird, dann ist noch immer Zeit ..:

Mit einer Kopfbewegung winkt er feinen Sekre- tär heran.

reiche Gegner niedergerungeu. Ihrer vorbildliche,^ Tapferkeit und ihrem unbeugsamen Siegeswilleu es mit zu verdanken, daß die feindlichen Einflug, versuche am Kanal während des vergangenen 2Ro- nats mit stärkeren Verlusten des Gegners abge. wiesen wurden.

Mayer. Die drei genannten Jagdflieger haben ag der Kanalküste in harten Lustkämpfeu zahl,

Das kommende Winterhilfswerk beginnt bereits am 1. September 1941. Von diesem Tage an werden auch die freiwilligen Opfer von Lohn, Gehalt usw. einbehalten.

ein Waldgürtel aus Fichten, Tannen, Birken und dichtem Unterholz. Oelig blinken zwischen den Stämmen die blinden Augen der Sumpflöcher. Die­ser Wald trägt die Runenzeichen des Kampfes wie kein anderer Wald, den ich je gesehen. Einschläge dicht nebeneinander, die Baumkronen sind zerfetzt, die Stämme zersplittert und wie Streichhölzer ge­knickt im Stahlhagel der Granaten. Die Erde ist aufgerissen und zerschunden, große Trichter rodeten ganze Lichtungen in das verfilzte Unterholz. Schützenlöcher sind verstreut jn diesem Bild der maßlosen Zerstörung, sie waren ein armseliger -schütz in dieser chaotischen Welt der Vernichtung.

Hier haben unsere Soldaten gekämpft, gelitten und gesiegt, im Tosen der Granaten mußten sie aushalten, Mann gegen Mann, gegen die unsicht­baren Baumschützen, gegen die saugenden Fesseln der Sumpflöcher, gegen die Fallstricke des dichten Unterholzes. Hier drangen sie voran, wenn im Grausen aller entfesselten Kräfte der Ton der rufen­den Stimme unterging und sie ganz allein waren in der grünen Wildnis, allein mit ihren tapferen Her­zen. Hier liegen die Getreuen am Wege, nun stille Schläfer unter dem Birkenkreuz, derweil weiter vorn das Ziel, die Stadt eingenommen ist. Es wird jeder stiller, der durch diesen Totenwald auf der breiten Fahrstraße oder auf schmalen Nebenwegen durch muß. Hier ist das Gesicht des harten mitleid­losen Krieges. Nun ist alles still, der Kampflärrn verrauscht. Einmal wird dieser Totenwald die Spu­ren des Kampfes überwuchern. Aber wer durch die­sen Wald heute kommt, hat das Antlitz des Krieges geschaut.

wollten. Vier Geistliche wurden bei dem Versuch, die Grenze zu überschreiten, erschossen.

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Die Dominiks.

Roman von Hellmuth M.Lottcher.

Siegreiche Zag-flieger mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.

Berlin, 20. August. (DRV.) Der Führer uuti Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe da.

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die dortige Marinebesatzuna der Verei. nigten Staaten am fommenoen Montag um 1OOO Mann verringert werden. Auch die noch verbleibenden 500 Mann 08^.-Marinetruppen sollen baldmöglichst nach Manila c''

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Warna an, wo er sich auch mit dem Schmuggel jüdischer Auswanderer nach der Sowjetunion unb Palästina befaßte.

Engländer und Nordamerikaner verlassen Mandschukuo.

Rom, 20. Aug. (Europapreß.) 120 in Chardin ansässige Engländer und Nordamerikaner haben wegen der von der Regierung Mandschukuos als Re- presialie für gleichartige Maßnahmen Washingtons und Londons verfügten Vereisung der englischen unb nordamerikanischen Kredite ihre Abreise beschlossen. Sie begeben sich zum Teil nach Tientsin und Pe. fing, zum Teil nach Schanghai, um von dort aus die Heimreise anzutreten. Nach einer Meldung der Zei­tungDomiuri Shimbun" aus Schanghai wirb

Berlin, 20. Aug. (DNB.) Dem kubanischen _ schäftsträger wurde eine Note übergeben in der darauf hingewiesen wird, daß das Verhalten eines

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sich fünf Agenten des militärischen Geheim- d i e n st e s an Bord des Schiffes und unterzogen die Fahrgäste, von denen viele aus Deutschland oder aus den von den Achsenmächten befetten Ländern kamen, einem eingehenden Verhör. Es handle sich, so fügt die nord amerikanische Nachrichten­agentur United Preß hinzu, um ein neues Ver­fahren des nordamerikanischön Spionagedienstes, um Informationen über Deutschland oder andere von Deutschland besetzte Gebiete zu er-- halten, da es in diesen Ländern keine nordameri­kanischen Konsulate mehr gebe.

Sie kubanischen Konsulate in Deutschland geschloffen.

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Oer Totenwald vor Karossen

Von Kriegsberichter Joachim Preß.

Riga, 20.August. (DNB.) lieber das Schicksal der von den Bolschewisten verschleppten Kinder aus Lettland gibt dieDeutsche Zeitung im- Ostland" einen Bericht. Die Verschleppung der Kin. der war von Juden organisiert worden. Am 25. Juni wurden die Kinder zusammengetrieben. Da« nach ging es mit Wagen und zu Fuß der Grenze zu. Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen machten sich die Mütter auf den Weg, um nach ihren Kindern zu suchen. Mit Hilfe der deutschen Soldaten ist es auch gelungen, einen Teil der ver­schleppten Kinder wieder aufzufinden und zurückzu. bringen. Nach Angaben von Augenzeugen wurden die Wagen mit den Kindern neben Mumtionswagen ab gestellt und so den deutschen Fliegeran­griffen ausgesetzt. Rund 400 Kinder auf Riga wurden nach der Sowjetunion ver­schleppt. Von diesen konnten bisher 50 Kirch« teils verwundet geborgen werden. Sie befanden sich in völlig verwahrlostem Zustand. 21 Kinder wurden tot auf gefunden. Der Rest ist

Als Lind in seinem Auto sitzt, um in sein Büro zu fahren, bereut er schon, daß er sich dazu hinrei- ßen lassen will, seine Tochter und Dominik zu emp­fangen.

Eigentlich sollte er sie einfach abweisen. Sie hat sich ja Zeit genug gelassen, bis sie den Weg zu ihrem Vater gefunden hat!

Aber wie er bann auf der Norddeutschen Werft ankommt, da ist er sogar ein bißchen aufgeregt von dem Gedanken, das Mädel wiederzusehen.

Sie ist ja schließlich das einzige, was man hat! Eine Enttäuschung ist's bann roieber, baß sie auch den fremden Menschen, den Nissen rnitge- bracht hat. Was soll denn der hier?

Und nun sitzen sich die vier Menschen gegenüber. Es ist schwer, in solcher Situation das rechte Wort zu finden. Lind möchte sich ganz gern mit seinem Mädel aussöhnen, doch von Den Dominiks will er nichts wissen'. Und Brigitte? Sie scheint den Dominiks verfallen zu sein. Zwischen den dreien schwingt eine seltsame Verbundenheit ein Eins­sein, wie es das eigentlich zwischen ihm und seiner Tochter von ihm und Martha ganz zu schwei­gen nie gegeben hat.

Lind ist Menschenkenner genug, um nach zwei Minuten zu sehen, daß er hier sein Spiel verloren hat. Wenn er seine Tochter wiedergewinnen will, bann muß er nachgeben. Unb wenn er nachgibt .. ? Jn seiner Brusttasche knistert bas Papier. Er wirb nicht nachgeben! Nie unb niemals! Erst müssen die Dominiks ihm bezahlen, was sie ihm angetan haben! Das Leben haben sie ihm verpfuscht.

Friedrich Dominik hat seinen Stuhl etwas zurück- geschoben. Seine Lippen sinb zusammengepreßt.

Er ist hierher gekommen, um sich zu vertragen. Den Kinbern zuliebe.

Aber wie er nun seinem alten Gegner gegen» übersitzt, da steigt wieder der alte Haß in ihm auf. Das ist der Mann, der ihm bas Leben verborben hat. Kann man das Leben rückwärts brehen und nochmals leben? Nein. Kann man vergessen, was gewesen ist? Nein. Wie soll man also verzeihen?

Lind sieht den Blick, mit dem der andere ihn unter feinen buschigen Brauen hinweg mustert. Er

Kleine politische Nachrichten.

Deutsche Minensuchboote schlugen am 19. August einen Angriff von über 30 britischen Flugzeugen durch geschicktes Manövrieren erfolg-

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kennt diesen Blick von früher her. Nur noch härter ist er geworden. Und dem Mann soll er die Hand hinstrecken? Unmöglich!

Lind ist mit sich im reinen. Er holt tief Atem, bevor er"spricht. Und dann sagt er zu Brigitte:Ich erkenne es an, daß du zurückgekommen bist. Es wird dir nicht leicht gefaöeji fein. Aber du bast nun wenigstens erkannt, wohin du gehörst! ..."

Das Telephon klingelt. Lind wirft einen ärger­lichen Blick darauf. Er will jetzt nicht gestört sein. Er gibt durch Drücken einer Taste das Signal, bas Gespräch auf den Apparat des Sekretariats zu legen. Aber das Fräulein in der Zentrale scheint ihre Augen woanders zu haben. Sie klingelt weiter Sturm.

Es bleibt nichts weiter übrig, als sich zu melden!

Aergerlich hebt er den Hörer auf.

Was wollen Sie denn bloß? Nehmen Sie das Gespräch selbst entgegen oder verbinden Sie mit..."

Der Herr Staatsanwalt will Sie unbedingt per­sönlich sprechen!"

Wer?" Wieder knistert das Papier in der Brusttasche.

Der Herr Staatsanwalt. Es handelt sich um Herrn Lietzendorf. Herr Lietzendorf soll verunglückt sein ..."

Was?"

Lind spürt plötzlich wieder sein Herz. Wie da­mals in derKrone". Wie schon so oft seither.

Kaum begreift er, was der Staatsanwalt zu ihm sagt.

Lietzendorf ist also tot. Unb bie anderen Herren auch.

Und er selber? Wie ein Erschrecken kommt es über ihn.

Sie haben großes Glück gehabt!" tönt es an sein Ohr.Man sagt mir, Sie seien im letzten Augenblick obgerufen worden. Da können Sie sich bei Ihrem Besucher bedanken, daß er Ihnen das Leben gerettet hat ... Also, bitte, kommen Sie. Wir brauchen Sie als Sachverständigen. Herrn Dominik, den wir auch gern hier hätten, können wir leider nicht erreichen."

Um Lind kreist das Zimmer.

Gut, ich komme!" sagt er und legt den Hörer hin.

Er läßt sich in den Stuhl zurückfallen. Er fühlt, wie alles Blut aus seinem Hirn wegfließt und ein Gefühl der Leere, des Nichtmehrdenkenkönnens zurückläßt. Einen Augenblick schließt er die Augen. Der Anfall wird ja vorübergehen.

sich seit Juni in London auf, und der australische Ministerpräsident Menzies befand sich zehn Wochen lang, vom Februar bis April, in London.

Churchill auf Island.

Berlin, 20. Aug. (DNB.) Nach seiner Begeg­nung mit Roosevelt auf der JachtPotomac" begab sich Winston Churchill nach Island, um dort vorn Balkon des Parlamentsgebäudes in Reykjavik eine Ansprache an bie Bevölkerung Islands zu halten. Er sagte u. a.:Wir werben bafür Sorge tragen, daß euer Privatleben durch die englische Besetzung fo wenig wie möglich behindert wird." Churchill führte weiter aus, daß Großbritannien unb die Vereinigten Staaten die Freiheit Islands auch nach dem Kriege garantieren werden. Churchill hat wohlweislich betont, daß dasPrivat­leben" der Isländer so wenig wie möglich behin­dert werden soll. Das politische und nationale Leben hat er jedoch nicht erwähnt, denn dann hätte er begründen müssen, weshalb die Engländer Kon­zentrationslager auf Island errichtet haben, in denen alle diejenigen Isländer üntergebracht wer­den, die neben ihrem Privatleben auch ein unab­hängiges nationales Dasein führen wollen.

Kommunistische Unruhestifter in Sofia gefaßt.

Sofia, 20.Aug. (DNB.) Jn Sofia wurde eine Bande kommunistischer Unruhestifter verhaftet, an deren Spitze ein Terrorist namens Anton Prud - k i n stand. Nach Ausbruch des Krieges gegen die Sowjetunion ist Prudkin mit führenden Mitgliedern der illegalen kommunistischen Partei in Verbindung getreten, von denen er Weisungen unb Mittel er­halten fyat. Prubkin, der Schiffskapitän und später städtischer Beamter war, hat mit Hilfe von vier anderen Kommunisten das ganze Land, insbesondere das Gebiet der Schwarzmeerküste, mit einem Netz von Agenten überzogen mit dem Plan, Raubüber­fälle, Attentate, Sabotageakte namentlich gegen deutsche Militär p ersonen und militärisch wichtige Objekte zu verüben. Prudkin, seine vier Hauptgehilfen und acht andere Agenten werben wegen Spionage zugunsten der Sowjetunion vor Gericht gestellt. Prudkin ist vor vielen Jahren wegen eines Attentats zum Tode verurteilt worden, später zu Kerker begnadigt worden. Er siedelte sich bann in

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Bug-, der Oginskiy- unb ber Augustowo-Kanal. Von diesen ist ber erstgenannte in ber Zeit vom Herbst 1939 bis zum Sommer 1940 ausgebaut worden. Der Kanal ist im August 1940 in Betrieb genom­men worben. Der die Beresina mit ber Düna ver­bindende Kanal ist den Sowjets gleichfalls verloren gegangen. Sonst stehen den Sowjets an großen Binnenwasserstraßen in erster Linie bie Wolga mit ihren beiden großen Nebenflüssen: rechts der Oka unb links ber Kama zur Verfügung. Der Oberlauf der Wolga ist mit ber Ostsee burch ben Marien-Kanal unb weiter mit ber eisfreien Norbküste burch den Lenin-Kanal (Murman- Kanal) verbunden. Infolge der strengen russischen Winter ist das Fluß- und Kanal-System ber Wolga nur knapp sechs Monate im Jahr benutzbar, die nördliche Verbindung nach Leningrad unb darüber hinaus sogar noch kürzere Zeit. Zu den Eisenbahn­nöten der Sowjets werden sich also bereits nach wenigen Wochen empfindlicke Störungen des Ver­kehrs auf ben Binnenwasserstraßen hinzugesellen und die militärische und wirtschaftliche Leistungs­fähigkeit ber Räteunion weiter verringern.

Auch bie sowjetische Seeschiffahrt geht gro­ßen Schwierigkeiten entgegen. Der eisfreie Norb- hafen Murmansk liegt in ber Kampfzone, wirb also für die Belieferung des Sowjetreiches mit Auslanbswaren nur sehr bedingt in Betracht kom­men. Die Schiffahrt nach ben nördlichen Häfen, ins­besondere nach Archangelsk am Weißen Meer, hört im September auf. Die Ostsee scheidet als Zufuhrweg für bie Sowjets natürlich vollkommen aus. Die Schiffahrt auf bem Schwarzen Meer verliert in bem Maße, wie die verbündeten Truppen nach Sübosten Raum gewinnen, an Wert für den Verkehr innerhalb bes großen Reiches. Die beiden Häfen Odessa und Nikolajew ver­einigen auf sich etwa ein Drittel bes gesamten Schiffsverkehrs auf bem Schwarzen Meer. Von einer Verbinbung der das Sowjetreich bespülenden Meere: bes Pazifischen Ozeans, des Nördlichen Eis- meeres, der Ostsee unb des Schwarzen Meeres, kann nach ben militärischen Erfolgen der Verbünde­ten keine Rede mehr sein. Der Seeverkehr auf dem Kaspischen Meer, ber übrigens weitaus ben größten Teil des sowjetischen Seeverkehrs umfaßt, bient in ber Hauptsache ber Versorgung bes fianbesinneren mit Erdölprodukten bes Bakuer Petroleumreviers. Viele gute Kenner des Sowjetreiches sind sich darüber einig, daß eine empfindliche Störung bes Binnenverkehrs eine Krise in ber Widerstandsfähig­keit bes Landes gegen auswärtige Feinde zur Folge haben muß. Es kann kein Zweifel darüber bestehen, baß die ersten acht Wochen Ostfeldzug eine solche Storung des sowjetischen Binnenverkehrs gebracht 1 haben. Cr.

kubanischen Konsulatsbeamten in Deutschland feit längerer Zeit zu schweren Beanstandun- g e n Anlaß gegeben hat. Der Reichsregierung liegt Material darüber vor, daß er in Deutschland Hand­lungen begangen hat, die außerhalb seines Ge­schäftsbereiches liegen unb die die Sicherheit Deutsch­lands berühren. Aus diesem Grunde hat die deutsche Regierung beschlossen, die kubanischen Konsulate in Deutschland zu schließen und die kubanische Regie­rung aufzufordern, die kubanischen Konsuln und ehemaligen Konsuln sowie die kubanischen Ange­stellten unb ehemaligen Angestellten der Konsular- behorden aus Deutschland zurückzu­ziehen. Diese Maßnahmen müssen bis zum 5. Sep­tember durchgeführt sein.

Mackenzie King in London.

Stockholm, 20.Aug. (Europapreß.) Der ka­nadische Ministerpräsident Mackenzie King ist in London eingetroffen. Der Reise sind er­hebliche Meinungsverschiedenheiten in politischen Kreisen über den Nutzen einer solchen Reise voraus- gegangen. Der Besuch ist auf eine Einladung der britischen Regierung zurück^uführen und soll der Gleichschaltung des kanadischen Kriegseinsatzes mit dem Englands bienen. Mackenzie King wird an den Beratungen des Kriegskabinetts teilnehmen. Er ist vom Unterstaatssekretär im Außenministerium, Ro­bertson, begleitet. Mackenzie King ist der dritte Em­pire-Ministerpräsident, der nach London gereift ist. Der neuseeländische Ministerpräsident F r a z e r hält

DNB. ..., 21. Aug. (PK.) Wie eine Spinne in ihrem Netz, umgeben von sperrenden Waldgürteln, von Sumpf und modernen Bunkerstellungen lag K o r o st e n , der wichtige Eisenbahnknotenpunkt im Dreieck KiewSchotimirKorosten südlich der Pripjet-Sümpfe. Hier tobte tagelang die Material­schlacht, hier begann ber Kampf um Meter, hier Donnerten Tag und Nacht die Batterien, prasselten die Fliegerbomben, staken unsere Soldaten in den Erdlöchern, bie Stiefel voll Schlamm wateten sie bis zum Bauch im Sumpf an den zähen Feind heran. Ununterbrochen spritzten die Dreckfontänen der Einschläge hoch. In jeder Geländefälle saß der Feind, beharrlich mit immer neuen Reserven ge­speist. Zahllose Batterien unterstützten ihn.

Schritt um Schritt, Waldlichtung um Waldlich­tung kämpfte sich unsere Infanterie nach vorn. Der Sieg um Korosten wurde viele Kilometer voraus, in ben Wäldern und Sümpfen errungen. Denn hier wurde die Masse des Feindes zerschlagen. Darum werden kleine Nester, die man auf keiner Land­karte findet, Ochotowka, Ostapy, Krahnosstawje, Bomdarowka und andere Meilensteine auf bem mühevollen Wege nach Korosten bleiben. Denn hier fielen unsere Kameraden, hier mußten sie bas Aller­letzte hergeben, um Sieger zu bleiben. Unb endlich war es geschafft, nur eine Division konnte einmar­schieren, während andere weiterhin die Flanke schützten unb den Feind unverdrossen weiter zu- rückdrängten. Doch auch ihnen gebührt der Ruhm, ben Sieg um diesen wichtigen Eisenbahnknoten­punkt erzwungen zu haben.

Viele Kilometer vor ber Stadt, beiderseits der Dormarschstraße hinter Bondaroyka, breitet sich

Was ist denn, Vater?" Brigitte ist aufgesprun­gen. Auch Nissen Dominik bemüht sich um ihn.

Langsam kommen bie Gedanken wieder.

Wie war das ebep? Hat da nicht einer gesagt: Da können Sie sich bei Ihrem Besucher bedanken, daß er Ihnen das Leben gerettet hat ...?"

Er streicht sich wieder über bie Augen. Es ist so dunkel im Zimmer.

. Die Dominiks. Das Leben verpfuscht haben sie ihm ...! Aber bas Leben gerettet?

Unb vorhin noch hat er gedacht: Sie müssen be­zahlen bas verpfuschte Leben bezahlen!

So war das eigentlich nicht gemeint!

Mühsam erhebt er sich. Mühsam setzt er bie Worte:Wir können jetzt nicht weitersprechen. Der Staatsanwalt hat angerufen. Lietzendorf ist verun­glückt. Auf dem Probierstand. Wenn Ihr nicht ge­kommen wäret ..."

Er kann nicht anders. Er mochte ihnen danken. Erst der Brigitte. Dann dem Nissen. Und zuletzt auch dem ... dem Friedrich Dominik. Aber wie er bem bie Hand hinstrecken will, läßt er sie vor dem Blick, ber ihn trifft, wieber sinken.

Ihr habt mich vor dem Tobe bewahrt!" sagt er bann bloß. Seltsam, daß einen die Angst um das bißchen Leben so umschmeißen kann!

In Brigittes Gesicht blüht es auf. Aber Dominik schaut weg.

Des Mädchens Blicke werden wieder dunkel. Die Blicke Friedrich Dominiks brennen in ben Boden.

... Aber" Lind wirft im plötzlichen Entschluß ben Kopf ins Genick.Für die Jahre, die ich euch nun mal verdanken soll ..."

Wieder bricht er ab.

Er geht zum Fernsprechapparat und drückt auf eine Taste.

Der große Wagen soll vorfqhren!" Er dreht sich ins Zimmer zurück.Du kommst doch mit, Domi­nik? Wir wollen die Herren nicht länger warten lassen."

Gemeinsam gehen sie auf ben Hof hinunter. Lind hält sich hinter seinen Gästen zurück. Er ist sehr blaß. Die Sache mit Lietzendorf hat ihn völlig umgeworfen.

Brigitte geht ein paar Stufen vor ihm. Ihre Füße haben mit Nissen den gleichen Takt. Sie scheint völlig zu ihm zu gehören.

Lind knabbert an der Oberlippe.

Aus jeden Fall soll man im Augenblick nichts überstürzen. Hat die Sache gegen Friedrich so lange gedauert, dann kommt es auf ein paar Stunden mehr oder weniger auch nicht an.

Rufen Sie Bankier Schneider an", raunt er.

Er soll wegen der Dominik-Aktien erst meinen Bescheid abwarten. Ebenso wegen der Kreditkündi­gung. Bevor er keine neue Nachricht hat, soll er nichts unternehmen!" CT g

Der Sekretär guckt ihm verständnislos nach.

Sonderbar ist der alte Herr heute! Man mochte wissen, was in ihn gefahren ist.

Als Lind auf den Hof kommt, warten die beiden Jungen am Wagenschlag.

Vater ist schon vorausgefahren!" entschuldigt Brigitte.Er wollte den Staatsanwalt nicht warten lassen."

Mattheus knabbert ärgerlich an seiner Oberlippe Aber er sagt kein Wort dazu.

Na, dann map rein!" befiehlt er.

Und als er nun im Wagen sitzt, kann er es nicht hindern, daß er sich freut, die Kinder bei sich zu haben. Wenigstens haben die doch auf ihn aewartü!

Unterwegs fällt ihm ein, daß die Unglücksstätte wohl kein richtiger Aufenthaltsort für seine Toch- ter ist.

Fahren Sie am Haus Dominik vorbei!" ruft et dem Fahrer zu. Ich setz dich da ab, Brigitte, du kannst inzwischen Mutter grüßen.

Nissen und Brigitte sehen sich schweigend an.

Mattheus Lind starrt vor sich hin.

Er sagt kein Wort weiter. Bloß als Brigitte aus­steigt, nickt er ihr kurz zu.

Es ist eine schwere Sache, umkehren zu müssen! Gerade für ihn!

Dann sitzt er neben dem Mann allein im Wagen, der fein Schwiegersohn werden will.

Muß doch ein tüchtiger Junge sein, fahrt es ihm durch den Kopf.

Und dann: Schade, daß Brigitte ein Mädel ist. Sonst brauchte man sich nicht so viel Sorgen zu machen, in wessen Hände später einmal die Nord­deutsche Werft kommt.

Für das Mädel hängt doch schließlich einmal alles davon ab. Vermögen sind schneller verloren als erworben.

Verstehen Sie was von Eisbrecherdampfernk" fragt er schließlich. Es geschieht eigentlich nur, um überhaupt etwas zu sagen.

(Fortsetzung folgt)

Roosevelt konferiert mit Beaverbrook.

Washington, 20. Aug. (Europapreß.) Prä­sident Roosevelt führte mit dem englischen Ver- soraungsminister Lovd Beaverbrook weitere Besprechungen wegen einer Beschleunigung der Englandlieferungen. Man war anscheinend bemüht, die anhaltende Spannung zwischen Der Leitung des Produktionsbüros (Knudsen-Hillrnan) und dem zi­vilen Versorgungsbüro, das Henderson untersteht, zu schlichten. Kriegsminister Stimson und Ma­rineminister Knox waren bei den Besprechungen zugegen. Außenminister Cordell Hüll behandelte auf der Pressekonferenz auch die Frage der Kre­dite a n die Sowjetunion. Er räumte ein, daß es der Sowjetunion schwer fallen würde, die nordamerikanischen Lieferungen zu bezahlen, sofern diese einen Wert von über 40 Millionen Dollar überschritten. Diese Summe sei der Betrag der sow­jetischen Guthaben in den Vereinigten Staaten. Der Wert des Kriegsmaterials, das die Sowjet- regieruna schon jetzt in den Vereinigten Staaten bestellt hat, wird auf über eine Milliarde Dollar veranschlagt.

Neue Gpionagemeihode in USA.

Lissabon, 20. Aug. (Europapreß.) Bei der Ankunft des aus Lissabon kommenden Damviers Exeter" im Hasen von New Jersey begaben

Marmetruppen ü abtransportiert F g m( luetuen. jjemn.ua) umruen auaj viö Vereinigten t r ., < Staaten nach Großbritannien Schanghai als Le. 1 oieJefl

-------- 21 Kinder 1? Elter test ist v e r s ch o l - a? aus

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len. Nach der gleichen Zeitung wurden 2 4 Geist. ___....

liche aus Kauen und Wilna verschleppt, weil sie der gezei Informationen über die Lage der katholischen ! ütz erhi Kirche im Lande nach dem Dattkan meitergeben : tüten di