Donnerstag, 21-August Ml
Sowjetische Verkehrsnöte
Erfolgreicher Angriff gegen Dnjepr-Vrnckenköpse
Gießen
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72Britenflugzeuge in 4 Tagen vernichtet
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Gomel (auf manchen Karten auch Homel genannt) liegt östlich der Pripjet-Sürnpfe am So sh, einem gleichfalls durch breites Sumpfgelande cha-
Berlin, 20. August. (DNB.) Die Kämpfe im Raum von Kiew verliefen in den letzten Tagen für die Bolschewisten außerordentlich verlustreich. Bor- dringende deutsche Verbünde trafen hinter den sowjetischen Stellungen auf eine große Anzahl von den Bolschewisten angelegter Massengräber Dicht dabei wurden weitere 2000 Gefallene au einem kleinen Abschnitt gezählt. Bei einem heiß umstrittenen Ort wurden große Massengräber sest- 1 ... , ■■ <..... mxt.- 1 nnn re»-
fallene aufgefunden, die von den Bolschewisten nicht mehr bestattet werden konnten.
zeug ab.
Eine geringe Zahl feindlicher Bombet warfen in der letzten Nacht im nordwestdeutschen Küstengebiet Spreng- und Brandbomben. Die Schäden sind unerheblich. Zwei britische Bomber wurden durch Nachtjäger und Marineartillerie abgeschossen.
Große Verluste der Sowjets auch im Raum von Kiew.
Beim Versuch, am gestrigen Tage die Kanalküste anzugreifen, erlitt die britische Luftwaffe wieder eine schwere Niederlage. Jäger und Flakartillerie schossen 29, Minensuchboote ein feindliches Flug-
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Oer Wehrmachtbericht.
DNB. AusdemFührerhauptquartier, 20. August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
In der S ü d u k r a i n e wurde der Angriff auf die wenigen noch vom Feinde gehaltenen Brückenköpfe am Dnjepr erfolgreich fortgesetzt, hierbei vernichteten schnelle Truppen im Kampf mit den sich verzweifelt wehrenden feindlichen Kräften 6 5 P a n - zerkampfwagen und machten zahlreiche Ge- fangene^egebi^ um England beschädigte die Luftwaffe am Tage durch Bombentreffer ein größeres Handelsschiff. Nachtangriffe richteten sich gegen Rüstungswerke und hafenanlayen an der O st - u n d Südküste der britischen Insel sowie gegen
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Großer Eieg in her Schlacht bei Gomel
78000 Gefangene, 444 Panzer und 700 Geschütze der Sowjets.
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Ltmuhiger Stiller Ozean
Von unserem Wk.-Berichterstatter.
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Berlin, 20. Aug. (DNB.) Nachdem die starke deutsche Jäger- und Flakabwehr schon in den letzten drei Tagen die vergeblichen Angriffe der Briten auf die ^Kanalküste durch den Abschuß von 40 Muazeugen zurückgeschlagen hatte, bereitete sie a m Dienstag der britischen Luftwaffe beim An- flua auf die Kanalküste wieder eines ch w er e N i9e d erlag e. 29 Flugzeuge wurden abgeschossen dazu ein weiteres durch em Minensuchboots so daß die Briten bei ihrer immer scheiternden „Non-stop- Offensive" in vier Tagen 70 Flugzeuge verloren. Dazu verloren sie noch bei ihrem wirkungslosen Nachtangriff am die nordwesÄeutsche Küste zwei Bomber durch Nachtjäger und Marineartillerie, so daß der britische Gesamtoerlust im Westen 72 Flugzeuge in vier Tagen betragt.
Deutsche Kampfflugzeuge richteten dagegen ihr Togesangriffe am Dienstag, wie schon zwei Tage zuvor wieder auf die Insel und trafen em größeres Handelsschiff. Bei Nacht, bombardierten sie Rüstungswerke und Hafenanlagen an der britischen Ost- und Südküste sowie mehrere ^Jn^No^rd afri ka eingesetzte deutsche Sturz- kamvfflugzeuae versenkten vor Tobruk einen Trans- vorter von 1500 BRT. und einen Schlepper von Knn BRT In der Bucht von Sollum wmde em ^udllsfchiff °°u 3000 sm. (0 schwer beschädigt, haft es mit Schlagseite liegen blieb, em weiteres Handelsschiff wurde leicht beschädigt. Bei den sich I entwickelnden Lufttämpfen wurde em britisches
P°UM°r richten Mei ihre äugen mit still» Wachsamkeit ebenso ^oe was ^oseoelt mit Kamtschatka und Wladtwo kok vorhat, als auf die Vorgänge, die S rennpunkt von Singa pur ab)p • ?
I.6t im Gefühl seiner Machtstellung und reaM» uf Einschüchterungsversuche überhaupt nichts 6er durch Gegenmaßnahmen. Ohne v> hütet der Vertrag mit Indoch.na -men nicht zu unterschätzenden Schritt auf dem Weg 3 2lusschal- flanten ostasiatischen Wohlstand un >cÄft hng der englisch-amerikam^n Vormundschasr
< enn Französisch-Jndochma ist nebe !-r wenigen Länder, das em.en Ueber^utz .-eis erzeugt und außerdem reichlich
<inn gegen Ben liefern kann. , „^nren Vro- Für Japan handelt es ö l{tfiritani= | Kem einfach darum, gegen die ena■ na<^ Ihen Erpressungsversuche 6^eit 3 I , Zügel irelieben Washingtons und Londons bald die g iaer Rohstofflieferungen ein X
ivssen oder aber mit völliger Absp g $e(ehung hreifung drohen. Das Geschrei um
rakteristischen linken Nebenfluß des oberen Dnjepr. Die Stadt ist mit etwa 75 000 Einwohnern Hauptstadt des gleichnamigen großrussischen Gouvernements, das sich zwischen die Ukraine und Weißruthenien an die Pripjet-Sürnpfe heranschiebt und in seinen Westgebieten selbst sich durch, weite Sumpfgebiete auszeichnel, während nach Osten zu fruchtbares Ackerland ist. Die Stadt Gomel, etwa auf der Mitte zwischen Kiew und Smolensk, ist wichtiger Eisenbahnknotenpunkt- und Mittelpunkt des sowjetischen Hopfenhandels. Nach dem etwa 250 Kilometer südlicher gelegenen Kiew verkehren Dampfer. DaS in der Schlacht von Smolensk oft genannte Mogilew liegt etwa 200 Kilometer nördlich von Gomel. Etwa 350 Kilometer weiter östlich liegt der wichtige Eisenbahnknotenpunkt Orel, der von der deutschen Luftwaffe schon mehrfach empfindlich heimgesucht wurde.
der letzten Entscheidung verständlich wird. Andererseits kann man Japan in keiner Weise mit der englischen Flotte drohen, denn die strategische Lage spricht ziemlich eindeutig für Japan — gerade im Falle Jndochina. Dieser Vertrag hat zweifellos das japanische Prestige in Indonesien gefestigt, was schon aus der Anerkennung Mandschukuos durch Thalland hervorgeht und durch die nicht unerheblichen Einkaufsmöglichkeiten, die Japan durch seine Kreditgewährung in Thailand besitzt, das sich im übrigen noch nicht sestgelegt hat.
DNB. AusdernFührerhauptquartier, 20. August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Raum um und nördlich Gomel hat eine Schlacht stattgefunden, die mit einer schweren Niederlageder Sowjetwehrmacht endete. Teile von 17 Schützendivisionen, einer motorisierten, zwei Panzer- und fünf Kavalleriedivisionen sowie zwei Luftlandebrigaden wurden geschlagen, vernichtet oder gefangengenommen. 78 000 Gefangene, 144 Panzerkampfwagen, 700 Geschütze und zwei Ponzerzüge ielen in unsere Hand.
Die deutschen Wehrmachtberichte verzeichneten in den letzten Tagen immer wieder schwere Störungen der rückwärtigen Verbindungen oes Gegners im Osten durch Fliegerangriffe auf Eisen- bahnzüge, Gleisanlagen, Eisenbahnknotenpunkte, Brücken, Landstraßen und Fahrzeugparks. Der Verkehr ist schon im zaristischen Rußland em Sorgenkind der Regierung gewesen: er ist es unter der sowjetischen Mißwirtschaft in noch höherem Grade geworben. Für die Zeit der bolschewistischen Wirt- chaftsexperimente, also für die letzten 24 ^ahre, gilt der Satz, daß die Versorgungsstorungen, die sich verschiedentlich zu umfangreichen Hungersnöten auswuchsen, nur zum Teil auf Mißwuchs zu- rückzuführen waren, da naturgemäß nicht alle Telle des gewaltigen europäisch-asiatischen Gebietes schlechte Ernte erzielten. Zum erheblichen Teil erklären sich die Hungerkatastrophen aus der Leitungsschwäche des Verkehrsappara- t e s, der die Belieferung von Hungergebieten aus Überschußgebieten und Den Abtransport von anderwärts verfügbaren Vorräten in die Notstandsgebiete bis zur Unmöglichkeit erschwerte In besonders hohem Grade zeigte sich dies bei der Hungerkatastrophe von 1930, bei der das sowietlsche Elsen- bahnwesen kläglich versagte. .
Obwohl das gewaltige Reich über eine Anzahl leistungsfähiger Wasserstraßen verfugt, sind die Eisenbahnen zu mehr als 80 v. H. am Bin- nenverkehr beteiligt, die Binnenwasserstraßen nur ,u 14 v. H. Man hätte annehmen sollen, daß sich die Moskauer Wirtschaftslenker um den^ Ausbau des Eisenbahnnetzes besonders bemüht hatten. Tas trifft nicht zu; in den ersten zehn Jahren der Sow- jetherrschaft (1917 bis 1927) dehnte sich das Schie- nennetz um nur 6,4 v. H. aus, in den folgenden zehn Jahren (1927 bis 1937) um 11,7 vH. Die Aus- ftattung des sowjetischen Eisenbahnnetzes mit Lokomotiven und Wagen ist ungenügend, obwohl Der Sowjetarmee bei ihrem Einmarsch in Polen im , Herbst 1939 ein großer Teil des von den Polen nach der Ostgrenze zurückgeführten rollenden Materials in die Hände gefallen ist. Bei der Organisations- chwäche des Bolschewismus konnte von einer ge- dürften Planung in der Ausnutzung des Fahrzeug- parks nie die Rede fein. Rechnet man die Verluste, die die Sowjetunion durch den Vormarsch der verbündeten Truppen an Lokomotiven und Wagen er- litten hat, so ergeben sich für die Aufrechterhaltung des Verkehrs jenseits der Kampfzone recht trübe
1 Aussichten. Es ist mehr als unwahrscheinlich, daß über die transsibirische, die Murman- oder die kau-
; basische und transkaspische Bahn diejenigen Mengen an Rohstoffen und Rüstungsmaterial ms Ratege- biet gelangen, die erforderlich fmd, um die Verluste an den Fronten und den von den Verbündeten eingenommenen und durch Flieger bekämpften Ge-
Mit ^dem^ Verrücken der deutschen und verbünde- beten Streitkräfte an den Dnjepr und an den Finnischen Meerbusen sind wichtige Binnenwas- ser st raßen, die das Schwarze Meer mit der
Angriffs.
An der Ostfront griffen die deutschen Sturz- und Kampfflugzeuge in den Erdkampf ein, warfen in Odessa Transporter in Brand und vernichteten fliehende Verbände der Sowjets. Die zusammengedrängten sowjetischen Truppenmassen erlitten burch die deutschen Luftbombardements und die Beschießung mit Bordwaffen 'hohe Verluste.
Ein Verband von 11 Kampfflugzeugen zerstörte bei einem Flug am 15. 8. allein 90 Lastkraftwagen sowie zwei Panzer und mehrere Wagen eines vollbesetzten Truppentransportzuges. Ferner vernichtete dieser Verband einen sowjetischen Güter.zug von 35 Waggons. Der Zug entgleiste infolge eines Bom- bentreffers vor die Lokomotive und wurde dann m Brand geworfen. Zehn Kesselwagen mit Brennstoff flogen in die Lust und setzten in kurzer Zell sämtliche Wagen in Flammen. Ein deutsches Jagdgeschwader in der südlichen Ukraine schlug am 17.8. als Begleitung von PanMkraften drei sowjetische Bombengeschwader nicht nur in die
(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Tokio, Mitte August 1941.
Die Dinge sind mächtig in Fluß geraten im süd- litjen Teil des Stillen Ozeans. Japan schloß einen •ßrtraa mit Französisch-Jndochina, der bt Besetzung dieses wichtigen Gebietes mit japani- Jden Truppen gestattete und auch wirtschaftlich für 3:pan große Vorteile brachte. Die USA. ihrerseits yj) in ihrem Gefolge selbstverständlich auch Engend, gingen zum offenen Wirtschaftskrieg «gen Japan über, ließen japanische Guthaben ein- keren, stellten den Warenverkehr unter strenge Kontrolle und arbeiteten im übrigen mit Drohun- gn, aber auch mit militärischen Maßnahmen, wenn jpin an die Verstärkung der englischen Garnisonen in Burma denkt ober an das von der Agentur Do- gemeldete britische Ansinnen an Thailand wi Überlassung militärischer Stützpunkte.
Die Taktik des immer schärfer werdenden Druckes
Annahme von Anzeige« für die Mittagsnummer bis 8'/. Uhr desVormlltagS
Anzeig en-Preiie: Anzeigenteil 79tpt te mm bei 22 mm Zellenbrette, Tertteil 50 Rpf. te mm bei 70 mm Zellenbrelle
Nachlässe r Wiederholung Malstaffell Abschlüsse Mengenstaffel B Plaboorschrist (vorherige Berembarung) 25°/» mehr
Das Bild, das sich insgesamt also zur Zeit von Tokio aus gesehen, ergibt, ist folgendermaßen: Iw pan ist an den Rohstoffen des südlichen Pazifiks entscheidend interessiert, u. a. auch an dem ^ctroleum Niederländisch-Jndiens. Es verfolgt zielbewußt, geduldig und klug alle Chancen nutzend, feine oft« asiatische Großraumpolitik, die England und die USA. durch erpresserische Wirtschaftsmaßnahmen und offene Einkreisungsbestrebungen sowie durch die Macht des Dollars sowohl als durch militärische Drohungen nur zu dem Zweck stören und hindern wollen, um Japan in Abhängigkeit zu halten. Die zweifellos sehr starke militärische Stellung Japans auch im Raum von Singapur und die verzettelte Situation, vor der sich England und Amerika sehen, haben die Dinge vorläufig noch in der Schwebe ' ^halten, wobei die Gegner Japans gern von feiner gierigen Lag- sprechen, ohne die eigene zu be-
(l|. Jahrgang Nr. 198 scheint täglich,, antzer tzonntags und Feiertags
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Vrd zwar von England und den USA. seit mehr zz Jahresfrist verfolgt, aber die letzten Maßnahmen hben doch das Gefühl ausgelöft, daß die Vorbereistigen für den Ernstfall nunmehr die äußerste ß-enje des Erträglichen erreicht haben. Man darf ntürlid) nicht ohne weiteres europäische Anschau- v gen auf Asien anwenden. Die letzte Phase stim- ssungsmäßiger Vorbereitungen ist zwar erreicht, gier noch ist der Krieg nicht unvermeidlich gewor- stn: es gibt noch Hintertüren, das weiß man in Tashington genau so gut wie in Tokio, es fragt 2 nur, ob die Amerikaner wissen, daß Japan aud) inn seine Politik fortsetzen wird, wenn diese letzten ntertüren einmal geschlossen sein sollten.
Eines hat man aber inzwischen in Washington iftimmt erkannt, nämlich, daß die USA. kein Mo- itpol auf unfreundliche Maßnahmen besitzen. Als pan feine Schiffahrt aus den USA.-Routen zu- llzog, als keine Schiffe Mehr die Philippinen an- ifen, erkannte man drüben, daß jedes Ding zwei güten hat. Und die andere Seite besteht dann, daß (tt plötzlich rund 700 000 Tonnen Schiffsraum im azfsik fehlen, was sich vor allem für die philippl- ; tufche Wirtschaft katastrophal bemerkbar machen bi rite, ganz abgesehen davon, daß die Amerikaner Ücen Schiffsraum, den sie bislang für die Hafen bis Roten Meeres verwandten, jetzt schleunigst wie- bir zurückholen müssen, um die große Lucke aufzu- fitlen. , .
; So ist es wohl zu verstehen, daß man auch m i besen Dingen noch nicht das letzte Wort gesprochen »stben will, daß beispielsweise Niederlandisch-Jn- bin in Verhandlungen mit Tokio über einen neuen Andelsvertrag steht und in Neuyork die 3nter= Station der von Roosevelt erlassenen Maßnah- irm über die Oelausfuhr Schwierigkeiten macht. Ian nimmt dort an, daß Japan die bisher bezoge- kit Rohöle in einem Ausmaße weiter beziehen tinne, das die Anlegung von Vorräten ausschließt.
Aber das find schließlich alles nur Modulationen ries Grundthemas,- das auf beiden Sellen starke Mte ausgelöft hat. Die USA. sind wahrscheinlich dr Ansicht, von Wladiwostok bis nach Singapur her unzählige kleinere und größere Stutzpunkte inmeg Japan in bie Zang- nehmen und d°n Y°n- i klock erdrücken zu können. Sie müßen aber damit riihnen, daß Druck Gegendruck auslöst, und daß i -rade der Japaner von dieser letzten Entwicklung I -les andere als überrascht ist. Es sei nur aus em keispiel hingewiesen, das bisher viel zu roemg g = rllrdigt wurde. Es ist die U m o r a a n t j t e r u n g i der japanischen Wirtschaft, ine in mer Mtirzen Sitzungen des Mobilmachungsrates erreicht siurde. Es handelt sich um nichts G-ringeres als um Udo Einführung von Zwangskartellen und ■un das Äonkrollrecht des Staates. Wer Wl-oiß in welchem Maße 6te lapamfche Wirt chast tzLds vor kurzem noch liberalistischen ®cakn tiutolate N U16 wie sehr sie auf amerikanische °US-
Ukrichtet war, begreift, daß hier em Widerstands. UM- ausgelöft wurde, der noch gan3 anderer Srafte i ist Und wenn der Direktor des Planungs- Dniites sagte, daß Japan fest entschlossen sei, je- en ■ sturm zu überstehen und vorwärts marsthieren, | bs über alle Schwierigkeiten hinweg das apanische ■ toal verwirklicht und die lapamfch^i M ssion er Mstill sei, o ist das eben so wenig zu überseheni wi Mde Aussprüche bedeutender Politiker der letzten M^qe die von der gleichen Entschlossenheit künde- ■ d^Es P möglich, daß die USA,™, Sen, e.nmd H b-idirittenen Weae im Pazrfik nicht mehr durucr Lkmnen Japan denkt an diese Möglichkeit üb°rh°upt U n cht, sondern setzt mit der impon'erruden.Unbeirr. Ebirteit und ohne große Worte, aber Mit lener g^ ■ hUmnisvoilen Zähigkeit, die aus d- t ' A k-nntnis des Notwendigen stammt, das Werk sori, I z-dem es sich berusen "fühlt: die g-'st'g-u^ wirt- K gastliche Zusammenfassung des Fernen Osten
Auch an der Ostfront und in Nordafrika große Erfolge der deutschen Lustwaffe Flugzeug abgeschossen. In den frühen Morgenstunden des 19. August griffen deutsche Kampfflugzeuge erneut Suez an. Die Hafenanlagen von Port Tewfik erhielten zahlreiche Treffer durch Bomben schweren Kalibers. Auch im West- und Ostteil der Stadt, wo sich Lagerhäuser der Suez-Kanalgesellschaft und Kasernenanlagen befinden, lagen mehrere Bomben im Ziel. Westlich Suez wurde em Groß- tanflager getroffen. An vielen Stellen bestätigten Brände und Rauchwolken den Erfolg des deutschen
Flucht, sondern schoß sämtliche 25 an greifenden Bomber a b und vernichtete noch einen der begleitenden bolschewistischen Jäger, so daß nur ein sowjetisches Jagdflugzeug enttarn. Em Feld- wedel und ein Unteroffizier errangen bei diesen Kämpfen je fünf Luftsiege. Das deutsche Jagdge- schwader verlor nicht ein Flugzeug.
Bomben auf Odessa.
tzttOV-Tonner versenkt — Weitere grotze Schiffe beschädigt.
Berlin, 21.Aug. (DNB. Funkspruch.) Deutsche Kampfflugzeuge griffen am 20. August wieder d e n Hasen von Odessa an. Sie versenkten ein Handelsschiff von 6000 BRT. und beschädigten ein weiteres Schiss von 6000 BRT. sowie ein Fahrgastschiff von 15 000 BRT. Mehrere Bomben trafen die Kaiantagen, auf denen die Truppen dicht zu- fammengebrängf auf ihren Abtransport warteten. Die Bolschewiken erlitten hierbei gtofoe blutige verluste, viel Kriegsmaterial wurde zerstört.
Oer Kampf um Goudar.
Rom, 21. Aug. (Europapr.) Oberst Ferrara schildert im „Giornclle d'Jtcllia" den Kampf um Gondar. Endlose feindliche Kolonnen seien aus Eritrea über Takaze auf der Straße von Gondar vorgestohen. Allen Anstürmen und allen Bombar- bements zu Lande und aus der Luft halte U o 11 e- fit seit Wochen stand. Seit langer Zell druckten auch aus dem Osten herangeführte feindliche Ab- teilungen auf die Hauptstadt von Amhara. Wegen Erschöpfung aller Lebensmittelvorräte habe nach langer und zäher Verteidigung Debra Tabor aufgegeben werden müssen. Auch von Debra ~(wor aus seien die Engländer vorgestoßen, aber schon seit Wochen in ihren Stellungen festgenagelt, obgleich sie über eine Uebermadjt an Flugzeugen verfügten. Die italienischen Verteidiger, darunter jene von Kulquabert, hätten sie immer wieder zuruck- geworfen. Auch von Süden und West ena u s hätten feindliche Kolonnen vergeblich den Ansturm versucht. Alle Angriffe seien auch hier zuruckge- wiesen worden. Jeder Fußbreit des Geländes werde weiter hartnäckig verteidigt.
Oer Kampf in Ostkarelien.
Helsinki, 20. August. (Europapreß.) lieber die Lage an der finnisch-sowjetischen Front ist noch lerne genaue Mitteilung erfolgt. Offenbar haben sich die finnischen Truppen bereits sehr nahe an Kaeki- falmi am südlichen Ladogasee vorgeschoben, so daß mit einer baldigen Eroberung dieser Stadt gerechnet werden kann. Aber auch in Richtung auf Jiborg scheinen Fortschritte erzielt zu sein«
mehrere Flugplätze.
Bor der nordasrikanischev Küste versenkten deutsche Sturzkampfflugzeuge einen Transporter von 1500 BRT. und einen Schlepper. Zwei Handelsschiffe wurden erheblich beschädigt.
Deutsche Kampfflugzeuge griffen in der letzten gestellt. Auch in deren Nähe wurden 1000 Gemacht den britischen Flottenstützpunkt Alexa n->P '<-------*tÄi
Gießener Anzeiger
Druck und v'.rlag: General-Anzeiger für Oberhessen S$ «I«tzrn,^chul>tratzr 7-9
Jndochinas ist daher auch nur Vorwanb, während die englischen Manöver um Thailand sehr deutlich in die Richtung weisen, mit unlauteren Mitteln eine Großmacht in seinem ureigensten Interessenbereich zu treffen. Es ist dabei deutlich feftzustellen, daß England. die Gelegenheit benutzen möchte, Washingtons Politik im Pazifik selbst auf Kosten eines ausbrechenden Krieges endgültig festzuleaen, während andererseits Washington sehr deutliche Anzeichen- einer Verzögerungspolitik gibt, da es einmal natürlich einen Zweifrontenkrieg nicht riskieren will und auch nach Lage der Dinge nicht kann, zum andern jedoch bestrebt ist, aus der jeweiligen Lage den größten Nutzen zu- ziehen. Daher der immer stärker werdende Druck Englands auf Thailand, wobei London auf die Hilfe der USA. spekuliert, daher aber aud) die Hintertüren, die Washington für Japan auf gelassen hat. Roosevelt steht tior der Frage — die genau genommen ein ziemliches Dilemma ist — präzise zu entscheiden, was seinen englischen Freunden nützt und was ihnen schadet. Er ist aber politisch so stark und viel- , fettig und zudem höchst exponiert engagiert, hat bis ael zum Süden des pazifischen Raumes viele Tausende sch^ von Kilometern zu überwinden, daß sein Zögern vor s denken.
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