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rahtanschrift: Anzeiger" omckeck 1168« Frankl. M.

Verfolgung auf dem Ostufer des Dnjestr

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Der Reichsmarschall empsing die Kreta-Kämpser

(PK.-Eitel-Lange-Scherl-M.)

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(3lad)brurf, auch mit Quellenangabe, verboten.)

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Zayrgang llr.ltt ffrschemt täglich, außer tzonntags und feiertags

Beilagen:

Schlosser und hat nur eine zweiklassige Volksschule absolviert. Beim Ausbruch des Weltkrieges wurde er als Spezialarbeiter einer Kanonenfabrik zuge­teilt und als solcher vom aktiven Dienst im cheer befreit. Er trat bald mit den revolutionären Grup­pen in Verbindung, zeichnete sich als bolschewisti­scher Agitator aus und wurde 1918 zum Jnnen- kommissar der Ukraine gewählt. 1919 nahm er an der Seite des später zum Marschall ernannten, früheren Kavalleriefeldwebels Budenuyj am Feld­zug gegen Polen teil, der bekanntlich mit dem fluchtartigen Rückzug vor Warschau endete und im Frieden von Riga seinen Abschluß fand. Immerhin wurden Woroschilows militärische Fähigkeiten so hoch eingeschätzt, daß man ihn zumVolkskommissar für die Landesverteidigung" ernannte. In diesem Amt trat er mit Stalin in'enge Berührung, den er während der heftigen inneren Parteiauseinander­setzungen tatkräftig unterstützte und dessen Vertrauen er deshalb besitzt

Sein nächster Mitarbeiter ist der Marschall Jegorow, der noch zur Zarenzeit für kurze Zett die Offiziersepauletten getragen hat. Als nach dem russisch-japanischen Krieae im Jahre 1905 die ersten revolutionären Unruhen ausbrachen, zeigte Jegorow seine Sympathien für die Aufständischen so unver­hüllt, daß er gezwungen wurde, sein Regiment zu verlassen, unter Zuzählung zur Reserve. Im Welt­kriege wieder als Leutnant zum aktiven Dienst ern- berufen, trieb er unter den Soldaten bolschewistische Propaganda. Jegorow wurde 1917 vor ein Kriegs­gericht gestellt; die Kerensky-Revolution rettete ihn. Run stellte er sich offen aus die Seite der Bolsche­wiken und schloß in Zarizyn (dem späteren Stalin­grad) enge Freundschaft mit Stalin, was ihm später ein hohes Kommando und den Marschallstab eintrug.

Es gibt noch eine Reihe anderer hoher komman­dierender Generale und Marschälle, unter denen Marschall Timoschenko als Kriegskommissar, der auch aus dem Arbeiterstande hervorgegangen ist, großen Anspruch auf Vorschußlorbeeren erhoben hat.

Berlin, 19. Juli. (DNB.) Das Jagdgeschwader nter Führung des Majors Trautloff, das sich Hon am 30. 6. in Luftkämpfen über einem Brucken- dpf an d e r Düna durch den Abschuß von 65 f owjet - Kampfflugzeugen besonders hervorgetan litte, errang am 18.7. seinen 500. Luftsieg an der lftfront. Diese Leistungen eines einzigen Geschwa- t rs sind ein Beweis für den todesmutigen Angriffs-

Montag, 21. Juli Ml

Annahme von Anzeige« für die Mittagsnummer bis 8'/, Uhr des Vormittags

Anzeigen-Preiie:

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Nachlässe:

Wiederholung Malstaffel 1 Abschlüße Mengeni'taffelv Plabvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/» mehr

Berlin, 19. Juli. (DNB.) Reichsmarschall G ö - ring empfing am 17.7.41 in seinem Haupt- quartier die anläßlich der Kämpfe um Kreta mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeich­neten Fallschirmjäger. Der Reichsmarschall hielt dabei eine Ansprache, in der er u. a ausführte: , Der Sieg auf Kreta war einer der ruhmreichsten unb glorreichsten, den die deutsche Wehrmacht bisher errungen hat. Eine fast unmögliche Aufgabe ist durch Ihr Vorbild und durch Ihren Mut gelost wor­den Ich war in diesen Tagen mit allen meinen Ge­danken und Wünschen bei Ihnen. Der Glaube an Ihre Tapferkeit hat mir die Gewißheit des Sieges gegeben."

Reichsminlster Dr. Goebbels empfing acht Kriegsberichter unter Führung des Haupt­manns M o o r s , die sich beim Einsatz aufKreta besonders ausgezeichnet hab^n. Er ließ sich von ihren Erlebnissen berichten und sprach ihnen seine Anerkennung für ihre Leistungen aus.

Das Eichenlaub für schneidige Jagdflieger.

DNB. AusdemFührerhauptquartier, 20. Juli. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht sandte dem Kommodore Major Lützow und dem Staffelkapitän Oberleutnant Pri11er zur Verleihung des Eichenlaubes zum Ritterkreuz nachfolgendes Telegramm:

Herrn Major Lühow, Kommodore.

In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Ein­satzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen zu Ihrem 4 0. Luftsiege als 27. Offizier der deutschen Wehrmacht das Eichen­laub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

gez. Adolf Hitler.

Herrn Oberleutnant Priller, Staffelkapitän.

In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes

iw Sowjetunion durchgeführt wurde, w>« die Ü-tonnteftcn Führer der bolschewistischen Armee lend des Autzenmntes, mit dem Kainszeichen um, V errätern belegt, in den Kellern der SM- g-WA vurden. Wenn auch die Henker IN der letzten Zeit |it ihrem 'grausamen Werk anschemend eine Pauje Antreten ließen oder nur m der Berborgenheit °r° leiteten, ohne dabei Schauprozesse zu °°r°nstalten s» ist doch trotz aller gegenteiligen Behauptungen d Sowjets und trotz ihrer Propaganda eine Stabili­sierung der Verhältnisse niemals erreicht wor»en.

Ilie Frage ist oft aufgetaucht, wer nach der Hm- I chtung des Generals T u ch a t f ch e w f 11 an der Hitze der bolfchewistifchen Armee st-ht M°n wech, iah ein Militärkollegium von jroolf Wen (bene nlen dem Kriegskommissar Zur Seite steht und Ice wichtigsten militärischen Entschließungen fatzt, nan weiß, daß durchgreifende .Milltarresarmen iurchgeführt worden sind, daß die Disziplin ge ! f-ftigt, die Grußpflicht emgesuhrt wurde und daß lie Generale wieder goldene Litzen und Sterne k-n. Alles das sind aber schließlich Aeußerlichketten, iie für die Sck)lagkraft der bolschewistischen Armee, :°n der in Moskau so viel Wesens gemacht wird, wenig besagen. Der Wmterfeldzug m Fmnlans führte schließlich zum Erfolge nicht, wegen der

Ausbruchsversuche der Sowjettruppen, die an zahl­reichen Stellen der großen Front oingeschlossen sind, wurden unter schweren blutigen Verlusten der vor- getriebenen bolschewistischen Massen abgeschlagen. Unwillkürlich taucht in der Erinnerung der schwer» wiegende-Satz aus dem damaligen Wehrmachtbe­richt Über die Doppelschlacht von BialystokMinsk auf, daß der Feind ein mehrfaches seiner Gefan- qenenverluste an blutigen Opfern erlitten hat. Die deutsche Luftwaffe ist hart dabei, die Sowjetflie­ger zu dezimieren, die Rückzugstraßen mit Bomben zu belegen oder mit Bordwaffen anzugrelsen, Eisenbahnen, Flugplätze und Aufmarschraume auf das empfindlichste zu stören.

DieRückversicherungen" der angloamerikani­schen Mllitärsachverständigen in Rundfunk und Presse gegen einen großen deutschen Erfolg an der Ostfront mehren sich von Tag zu Tag und netjmen schon groteske Formen an. So hob die Reuyorker Mittagspresse vom Samstag hervor, daß die (m Ortsangaben schweigsamen) Moskauer Heeresberichte im Gegensatz zu den Vortagen, die Versicherung des erfolgreichen sowjetischen Widerstandes aus­gelassen haben, und dieDaily Matt rechnet etwa unter dem gleichen Datum ihren Londoner Lesern vor, daß der deutsche Ostfeldzug ... noch nicht einmal einen Monat dauere. Man tonne sich also in die em Sommer noch auf einiges gefaßt machen. Unter diesen Umständen dürfte eine Seu- düng des Moskauer Rundfunks über denEinsatz der Schulkinder im Krieg" wenig imponieren, m der es heißt, daß die Kinder helfen, die Geleise der Eisenbahn zu überwachen und daß sie ... Lokomo­tiven anhalten, die ihnen verdächtig Vorkommen'.

Moskau und das BaltischeMeer. Bon Dr. Paul Rohrbach.

Stalin, der rote Zar, hat als seinen Vorgänger Peter den Großen entberftl Sowjet-Geschichts­schreibung und Sowjet-Film sind angewiesen Peter als die gewaltige Kraftnatur zu schildern, die es unternahm, Rußland ein neues Gesicht und einen neuen Geist zu geben. Eine Parallele zur Ausgabe, die der Bolschewismus sich gesetzt hat! Zar Peter würde sich wundern, nachträglich zumGenossen Stalin-Dschugaschwilis erklärt zu werden, aber sein Protest aus dem Grabe würde ihm wenig helfen.

Für den Bolschewismus ist die Berufung auf Peter den Großen nur ein Stück der schon lange er­folgten Anknüpfung an den alten Pan-Russismus und die sogenanntenhistorischen Aufgaben Rutz« lands. Dazu gehört auch der Drang nach den süd­lichen und westlichen Meeren. Katharina II. gab einem ihrer Enkel den Namen Konstantin, wett sie ihn schoy als Vize-Zaren auf dem Thron von Kon­stantinopel sah, und Stalin befahl seinem Helfer^ Helfer Molotow, in Berlin anzufragen, wie man sich zu Sowjet-Stützpunkten am Bosporus und den Dar­danellen stellen würde.

So weit gingen Peters Träume noch nicht. Er war es zufrieden, dasFenster nach Europa am Baltischen Meere hurchzubrechen. Was weder seinem Vater Alexei noch Iwan dem Schrecklichen in einem zwanzigjährigen Krieg um Livland gelungen war, das gelang ihm. An der Newa-Mündung gründete er seine neue Hauptstadt Petersburg, Riga und Reval wurden russische Häfen. Katharina fügte Kur­land und Litauen hinzu, Aleander I. Finnland. Em Jahrhundert nach Peters Tode lag das ganze bal­tische Osteuropa innerhalb der Grenzen des Russi­schen Reichs.

Aber damit nicht genug. Kuropatkm, der Kriegs­minister Alexanders III., schrieb eine Denkschrift, in der er berechnete, um wieviele Quadratwerst und 'wieviel Einwohner Rußland von Regierung zu Re-

überlegenen bolschewistischen Kriegskunst, sondern infolge der erdrückenden Uebermacht.

Sowjetrussifcher Generalstabschef istSchapofch- nikow, von dem man im Auslande wenig weiß. Schaposchnikow ist einer der wenigen Offiziere der alten Zarenarmee, den die Bolschewiken nicht nach dem Umsturz ins Jenseits beförderten; er hat die zaristische Generalstabsakademie m St..Peters­burg absolviert und war während des Weltkrieges als Stabsoffizier einer Infanteriedivision zugetettt. Da er gleich nach dem Umschwung zu den^-Bolsche­wisten überging und durch seinen Eifer das Ver­trauen Lenins und Stalins zu erwerben verstand, wurde er zuerst zum kommandierenden General des Wolgamilitärbezirks und spater zum Chef der bol­schewistischen Militärakademie ernannt Nun begann sich Schaposchnikow als ein sowietrussischerMoltke zu fühlen und veröffentlichte eine grundlegende Schrift unter dem Titel:Der Generalstab ist das Gehirn der Roten Armee". Jedoch wurde die Schrift als unzulänglich abgelehnt und nicht in den Lehrplan der Akademie ausgenommen. Als zeitwei­liger Kommandant des Leningrader (Petersburger) Militärbezirkes verstand er es, sich geschickt im Hin­tergründe zu halten, so daß fern Name bei den vielen Militärprozessen nicht genannt wurde und das Mißtrauen Stalins ihn nicht trat .

Der Name des Marschalls Worofchilow 'st bekannt; weniger weiß man im °^9em^en u^e\ feinen militärischen Werdegang. Woroschilow hat niemals Gelegenheit gehabt, sich m F-ldzugen die goldenen Sparen zu verdienen. Er ist von Beruf

Oberkommandant Stalin

Von unserer Berliner Schristleitung.

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhefsen

geist deutscher Jäger und die ungeheure Ueberlegen- yeit der deutschen Luftwaffe. Das genannte Ge­schwader hat damit seit Kriegsbeginn weit über 800 Luftsiege erfochten.

Der Llebergang Über den Dnjestr.

Der Wehrmachtbericht vom Samstag.

Aus dem F ü h r e r h a u p t q u a r t i e r, 19. Juli. (DNB.) Das Oberkommando der Wehr­macht gibt bekannt:

Deutsch-rumänische Truppen haben aus Bes­sarabien heraus an mehreren Stellen den Ueber- gang über den Dnjestr erzwungen.

Die bereits durch Sondermeldung bekanntge­geben, hat sich der Durchbruch durch die stark be­festigte Stalin-Linie nördlich der Pripet-Sümpfe über Smolensk hinaus erweitert. Das vom Feinde zäh verteidigte Smolensk selbst wurde schon am 16. Iuli genommen.

Verbände der verbündeten finnischen Wehr­macht brachen erbitterten feindlichen Widerstand und stießen bis zum Rordufer des Ladoga­sees vor.

Im Seegebiet um England versenkten Kampfflugzeuge einen Frachter von 1500 BRT. und erzielten Bombentreffer auf zwei weiteren Handels- schiffen. Deutsche Kampfflugzeuge griffen in der letz­ten Rächt abermals den britischen Flottenstützpunkt

verleihe ich Ihnen zu Ihrem 4 0. Luftsi-ge als 28. Offizier der deutschen Wehrmacht das Eichen­laub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

gez. Adolf Hitler.

Mit der Verleihung des Eichenlaubes zum Ritter­kreuz des Eisernen Kreuzes an Mäjor Lützow an­läßlich des 40. Luftsieges hat der Führer auch das siegreiche Jagdgeschwader des Kom­modore besonders ausgezeichnet. In vielen großen Luftschlachten an der Ostfront errang das Geschwa- der überraschende Erfolge. So konnte der Kommo­dore schon am 2. 7. den 326. Luftsieg feiner Jäger melden und außerdem die Zerstörung von 223 Feindflugzeugen am Boden. Eine besondere Leistung erzielte das Geschwader am 7. Juli, als es einen starken feindlichen Bomberverband vollkommen auf-, rieb. Bei einem Angriff von 27 Sowjetflugzeugen auf einen Feldflugplatz schoß das Geschwader unter Führung seines Kommodore in 15 Minuten sämt­liche Sowjet-Flugzeuge ab. Bis zum 18 Juli erzielte das Jagdgeschwader Lützow allem im Osten 683 Luftsiege. Insgesamt hat das Geschwa­der bisher 1072 Gegner im Luftkampf zum Absturz gebracht. Major Lützow selbst hatte am 28. 6. sei­nen 27. Gegner abgeschossen und k a u m 3 W o ch e n später schon den 40. Luftsieg errungen.

Sie flämische Freiwiliigenlegion.

Brüssel, 20. Juli. (DNB.) Demnächst wird die flämische Freiwilligenlegion im Kampf gegen den Bolschewismus eingesetzt werden. Sie wird die Uniform der Waffen--- tragen, mit einem Sonnen- rad. Die Freiwilligen werden einen Eid auf Adolf Eitler als den Führer aller Germanen und gleich­zeitig ein Treuegelöbnis an das flämische Volk ablegen. Wie die flämischen Truppen, die im Mit­telalter in zahllosen Heerzügen für das Reich kämpf­ten, hat auch das flämische Freikorps von heute als Standarte die flämische Löwenflagge. Die Frei­willigen werden von flämischen Offizieren geführt werden.

Stockholm, Juli 1941.

Man erinnert sich gerade jetzt, mit welcher bluti. len Wucht noch vor wenigen Jahren die j°genannte Säuberung 'in den hohen und tjodjften

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iieöener Kamilienblätter eimat unBild DieScholle Bezugspreis:

tonatlich.......RM1.80

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Aus dem Führerhauptquartier, 2.Juli. (DRV.) Das Oberkommando der Wehr- «acht gibt bekannt:

Vie aus Bessarabien vorgehenden deutsch-rumäni­schen Kräfte haben nach Brechung des feindlichen Widerstandes auf dem Ostufer des Dnjestr die Verfolgung aufgenommen. Im Raum von Smolensk verlaufen die Operationen weiterhin planmäßig. An der finnischen Front werden wtttere Erfolge erzielt. An zahlreichen Stellen der Nfront scheiterten verzweifelte Ausbruchsversuche «^geschloffener Sowjettruppen. Der Feind erlitt hierbei wieder schwere blutige Verluste.

3m Kampf gegen Großbritannien bkmbardierten Kampfflugzeuge in der letzten Rächt mlitärische Anlagen in Wittel- und Ostengland. Bei Irrfuchen des Feindes, am Tage die besetzten Ge- &efe am Kanal und an der norwegischen Küste «nzugreifen, schossen Jäger und Flakartillerie sieben, Marineartillerie zwei, ein Vorpostenboot ein briti- sses Flugzeug ab. Britische Kampfflugzeuge warfen it der letzten Rächt an wenigen Orten Rordwest- dutschlands, vor allem auf die Stadt Hannover, Spreng- und Brandbomben. Wehrwirtschaftlicher -!»er militärischer Schaden entstand nirgends. Racht- jcger schossen eines der angreifenden britischen tampfflugzeuge ab.

500 Lustsiege eines Jagdgeschwaders im Osten.

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er befehligt die bolschewistische Armee?

Bon unserem Ust.-Berichterstatter.

Stalin hat sich am 19. Juli, drei Tage nach ir Einnahme von Smolensk durch die deutschen nippen, zum Volkskommissar für Ver­eidigung und Marschall Timoschenko zu rin em Stellvertreter ernannt. Die letzte Ramens- lserv» Sowjetrußlands wird damit mobil genzacht: j mau so, wie die Ernennung Woroschilows um Oberkommandanten des Nord-, Timoschen - 3 5 zum Oberkommandanten des Mittel-' und kudjennys zum Oberkommandanten des Süd- ! o.fchnittes dem unwissenden Sowjetsoldaten das Ver- tinuen wiedergeben sollte, ^ jetztbie 9^°D,e*} fanonen" die Führung übernehmen und daß sich tun alles, alles wende. Formell ist der Volkskom­missar für Verteidigung das, was wir unter einem kieasminifter verstehen: also der verantwortllche Slann für die Organisation des 5)eeres, der Heimat, br Wehrwirtschaft und des Nachschubs. Tatsächlich |r Stalin aber militärischer Oberbefehls- ffl b e r, was eindeutig daraus hervorgeht, daß der || Warschau Timoschenko zu seinem Stellvertreter be­fallt wurde.

Die Lage an der Ostfront ist nach dem Wehr- ; rachtbericht vom 20. Juli eindeutig dahin charakte­risiert, daß der Nord- und der Sudflugel in starker Bewegung sind. Die aus Bessara- k en vorgehenden deutsch-rumänischen Truppen haben nach Brechung des feindlichen Widerstandes bereits auf dem Ostitt-r des Dnjestr also m Rich­tung auf den südlichen Bug bie Verfolgung des weichenden Feindes ausgenommen. Ebenso wer­den von der finnischen Nordfront wettere Erfolge gemeldet. Planmäßig schreiten die Operationen bet Smolensk voran. Nun kommt ein Satz im Vehrmachtbericht, der besonders aufhorchen laßt:

Alexandria an.

Bei Angriffsversuchen Kritischer Flugzeuge an der Kanalküste wurden am gestrigen Tage durch Jäger fünf, durch Vorpostenboote drei, durch warine- Artillerie zwei feindliche Flugzeuge abgeschossen. = Der Feind flog weder bei Tage noch in der Rächt i= I in das Reichsgebiet ein.