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,/Bon Oktober 1937 bis in den April 1938 hinein quälten mich hart­näckiges Bronchialasthma und Bronchitis. Im Januar konnte ich vier Wochen nicht zum Dienst. Was ich dagegen anwandte, verschaffte mir nur vorübergehende Linderung. Nachts mußte ich 2 bis 3 mal aufstehen und räuchern. Endlich ließ ich mir eine Probe der Dr. Boether- Tabletten kommen. Davon nahm ich morgens und abends je 2 Stück. Nach 3Tagen konnte ich die erste Nacht durchschlafen.Ich kaufte mir sofort noch icro Tabletten. Die sind nun langst alle und ich bin völlig von den Beschwerden befreit.Ich werde die Tabletten stets empfehlen." So schrieb Herr AlftedSchätz,Krankenpfleger,MölIn, am 4-Juni 1938. Quälender Husten, hartnäckige Bronchitis, chronische Verschleimung, Asthma werden seit Jahren mit Dr. Boether Tablette« auch in alten Fällen erfolgreich bekämpft. Unschädliches, kräuterhaltiges Spezial­mittel. Enchält Z erprobte Wirkstoffe. Stark schleimlösend, auswurf- fördernd und gewebefestigend. Zahlreiche Anerkennungen dankbarer _ Patienten n. zufriedener Arzte! In Apotheken M131 y. 3.24 __

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Vorkämpfe 9.00 Uhr

Endkämpfe 15.00 Uhr

2684 D

Nationalsozialistischer Reichsbund für Leibesübungen

Bereich XII (Hessen) Bezirk 8 (Gießen)

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Sonntag, den 22. Juni 1941, Universitäts Sportplatz

Bezirksmeisterschaften Leichtathletik

Fußballspiel Gießen-Stadt gegen Gießen-Land

Verwendungszweck des Holzes festzustellen und nach diesem Gesichtspunkt den Stamm zu zerlegen.

Das Gebiet der Unfallverhütung und Gesundheitspflege bildet einen weiteren wichtigen Bestandteil der Ausbildung. Wie ein roter Faden zieht sich durch alle. Teile der Lehrgänge der Gedanke der Unfallverhütung bei der Arbeit im Walde hin. Junge und alte Waldfacharbeiter werden auf die einschlägigen Bestimmungen immer wieder hingewiesen. Ein sehr praktisches Mittel der vorbeugenden Gesundheitspflege sind die Knie­schützer, deren Verwendung den Lehrgangsteilneh­mern sowohl im Gebrauch wie auch in der Zweck­bestimmung klaraemacht wird. Diese Knieschützer fkib ein gutes Vorbeugungsmittel gegen die bis­herige Berufskrankheit der Waldfacharbeiter, näm­lich Gicht und Rheumatismus in den Beinen. Ein weiteres bedeutsames Mittel der Gesundheitspflege ist die Anwendung von beweglichen Schutzhütten. In dieser Hinsicht hat Revierförster Metz in Schot­ten aus seinen praktischen Erfahrungen eine beweg­liche Schutzhütte konstruiert, die sich in der Praxis im Walde bewährt hat. Diese Schutzhütte ist auch mit Kochherden versehen und ermöglicht den Män­nern die Herstellung eines warmen Mittagessens. Die Schutzhütte kann auseinandergenommen und auf dem Holzrückkarren transportiert werden. Diese Rückkarren stellen ebenfalls eine wesentliche Ver­besserung dar, denn sie wirken zeitsparend und vor vor allem gesundheitsschonend, da bei ihrer An­wendung das körperliche Rücken auf den Schultern der Männer in Fortfall kommt. Die allgemeine Gesundheitspflege und vor allem auch die Zahn­pflege läßt sich die Leitung des Schulungslagers bei allen Lehrgangsteilnehmern besonders ange­legen sein.

Zu der Schulungsarbeit gehört ferner die Unter­richtung in bestimmten Arbeitsverfahren, z. B. im Fällen und Aufarbeiten von schwerem Baumholz bzw. im Fällen und Aufarbeiten von schwachen Grubenhölzern usw. Hier wird ein Ar­beitsverfahren besonders in den Vordergrund ge­stellt, das in der praktischen Tätigkeit in unseren heimischen Waldungen entwickelt wurde und eine

bedeutsame Steigerung der Leistungen und Der- dienstmöglichkeiten der Waldfacharbeiter zur Folge hat.

Die Gehilfenfacharbeiterprüfung erstreckt sich auf die Feststellung aller technischen Fertigkeiten und der Pflanzarbeiten aller Art, Wegeunterhaltungs­arbeiten, Maßnahmen der Waldpflege und der Schädlingsbekämpfung, auf die Fertigkeiten in der Holzhauerei, in der Werkzeuginstandhaltung und Werkzeugpflege. An Fachkenntnissen werden in einer mündlichen und schriftlichen Prüfung ausrei­chendes Wissen in Holzfachkunde, Werkzeugkunde, Wetterschutz, zweckmäßige Bekleidung und Ernäh­rung, Unfallverhütung, Fachrechnen und Staats­bürgerkunde gefordert.

Sämtliche Lehrgangsteilnehmer sind in Schotten im Schulungsgebäude, der früheren Försterschule, untergebracht und werden im Lager vollständig verpflegt. Jeder Kursus, der sich jeweils auf einen Zeitraum von 14 Tagen bis vier Wochen erstreckt, weist in der Regel 30 Teilnehmer auf. In den Lehrgängen für ältere Waldarbeiter sind Männer aller Altersklassen vereinigt. An den Meisterlehr- gängen bzw. an den Lehrgängen für Motorsägen­führer und für Forstbetriebs- und -Verwaltungs­beamte nehmen die für diese Spezialaufgaben in Betracht kommenden Personen teil. Die Kurse lau­fen ständig bis zum Ende des Jahres. Um die Aus­bildung und ihre praktischen Ergebnisse beim Ein­zelnen ständig beobachten zu können, ist ein Lei­stungsbuch für Waldfacharbeiter geschaffen worden, das der Lehrling bei seinem Eintritt in die Lehre erhält und in das er seine Eintragungen unter Ueberwachung durch den Lehrmeister vornehmen muß.

In allen Teilen der Lagerausbildungsarbeit steht mit Recht immer der schaffende Mensch als solcher im Vordergründe. Ihm gilt alle Förderung in viel­fältigster Hinsicht und alle Fürsorge für seinen schweren Beruf. Der Weg zu dem erstrebten Ziel in diesen Ausbildungslagern ist verheißungsvoll für den Nachwuchs der Waldfacharbeiter und für unsere deutsche Forstwirtschaft. B.

G.A.-Gpori.

Vezirksklasse.

Vom vergangenen Sonntag ist noch der 4:1-Sieg der Wetzlarer im ersten Entscheidungsspiel um die Bezirksmeisterschaft in Dillenburg nachzutragen. Die Wetzlarer hatten schwerer zu kämpfen, als das Re­sultat vermuten läßt. Nach diesem Sieg dürfte Wetz­lar Bezirksmeister sein, da nicht zu erwarten ist, daß sie auf heimischem Gelände sich von Dillenburg mit einem Torunterschied von mehr als 3 Toren schlagen lassen.

In der vierten Hauptrunde zum Tschammerpokal tritt Wetzlar am Sonntag gegen Kurhessen Kassel in Wetzlar an. Nach dem eindeutigen Sieg der Wetz­larer über Spielverein Kassel sollten sie auch Kur­hessen als die zur Zeit schwächste Mannschaft in Kassel schlagen können.

Skadlmannschaft Landmanuschaft.

Im Rahmen der Leichtathletikmeisterschaften spie­len diese Mannschaften am Sonntag auf dem Uni­versitätssportplatz. Die Landmannschaft stützt sich auf bewährte Kräfte von Watzenborn-Steinberg, Leih­gestern, Lollar und Daubringen. Die Stadtmann­schaft erscheint der Papierform nach noch stärker als gegen die Universität. Es spielen: Räger (Luftw.), Becker (1900), Schlitz (VfB.-R.), Weniger (1900), Rose (Luftw.), Mack (VfB.-R.), Ehmann (VfB.-R.), Kraft I, Kraft II, Deeg (alle 1900), Schelle (Luftw.).

Sladlmannschafi Universität 13:1.

In diesem Spiele zeigte die Stadtmannschaft eine geschlossene Leistung. Das Verständnis unter den einzelnen Mannschaftsteilen war weiterhin ver­bessert, und durch das richtige Jnstellunglaufen und durch schnelle Ballabgabe war das Spiel flüssig. Der Sturm in der zweiten Halbzeitbesetzung sollte, noch von sich reden machen. Allerdings sind für den hohen Sieg zwei Faktoren mit ausschlaggebend ge­wesen, einmal die ideale Verfassung des Spielfeldes des Universitätsplatzes, die es jedem Spieler ermög­lichte, sein technisches Können auszuspielen, zum anderen die mangelnde Widerstandskraft der Uni-1

Nach schwerer Krankheit entschlief heute meine teuere, aufopfernde Frau, Mutter, Schwester

Dr. Margret Neumann, geb.Bücking

stud. med.

im Alter von 40 Jahren.

Im Namen der Hinterbliebenen:

Dr. Johannes Neumann

Ute Neumann

Dr. Georg Bücking.

Die Beisetzung findet statt in Darmstadt, Alter Friedhof, Kapelle, Dienstag, 14.30 Uhr. Von Beileidsbesuchen bitten wir Abstand zu nehmen.

Gießen (Aulweg 54), Bad Oeynhausen, 20. Juni 1941.

2701 D

Meine treue, unvergeßliche Mutter, unsere liebe, gute Schwester, Schwägerin, Tante und Oma

Auguste Ockel Wwe., geb. Sauer

ist heute um 19.45 Uhr nach kurzem, schwerem Leiden im fast vollendeten 70. Lebensjahre sanft entschlafen.

Im Namen aller Hinterbliebenen: Heinrich OckeL

Gießen qo k* den 19. Juni 1941.

Wilnelmstraße 54,

Auf Wunsch der Entschlafenen findet die Beerdigung in aller Stille statt. Blumen- und Kranzspenden sind nicht im Sinne der Verstorbenen. Von Beileidsbesuchen bitte ich abzusehen.

_ ' ____________________-___________________ 02083

Statt Karten

Heute nacht wurde mein lieber, herzensguter Mann und Vater

Kurt Kling

Bandagistenmeister

von seinem schweren Leiden erlöst.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Tilli Kling, geb. Schäfer Rolf Kling.

Gießen-Wieseck, Köln, den 20. Juni 1941.

Beerdigung Sonntag, den 22. Juni, um 14 Uhr, von dem Trauernause, Lichtenauer Weg 26, aus.

Beileidsbesuche nicht erwünscht.

Plötzlich und unerwartet verschied nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden am 20. Juni 1941 mein lieber, treusorgender Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel

Bäckermeister Heinrich Krieger

im 61. Lebensjahre.

In tiefer Trauer:

Karoline Krieger, geb. Linker

nebst Kindern und allen Angehörigen.

Trais-Horloff, den 21. Juni 1941.

Die Beerdigung findet Sonntag, den 22. Juni, um 13 Uhr, vom Trauerhause aus statt.

__ 2694 D

Statt Karten.

Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem Heimgange unserer lieben, unvergeßlichen Entschlafenen

Frau Elise Rau, geb. Seibert

sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Alten-Buseck, Gießen, den 21. Juni 1941.

_________________________________________________________2698D

versitätsmamrschaft. Diese elf Spieler hieltet Spiel immer offen, und einige Könner von ihnen sorgten immer wieder, daß auch die Universität ge. fährlich werden konnte. Die Spieler der Universität waren aber doch nur Einzelspieler und keine Mann« schäft. Besonders heroorzuheben ist das faire Spiel beider Mannschaften, das dem Schiedsrichter Best, der gut und unauffällig leitete, das Amt sehr erleide terte. In eine Einzelkritik wollen wir nicht ein« treten, da die Prüfung, der die Stadtmannschaft un« terzogen wurde, nicht schwer genug war, um eine einwandfreie Beurteilung geben zu können. Stadtmannschaft spielte mit Deuker, Kraft I., Schlitz, Weniger, Möbs, Mack, Schellhaas, Kraft II., Eh. mann, Deeg, Schelle.

Spielverlauf: Die Stadtmannschaft findet sich so­fort, und in wunderbaren Kombinationszügen läuft der Ball durch die Reihen der Spieler. Möbs als Mittelläufer zeigt eine Ballverteilung, wie sie idealer durch einen Mittelläufer nicht gedacht werden kann. Es ist daher auch keine Ueberraschung, daß aus die. sen Kombinationszügen heraus Tore am laufenden Band fallen. Sie sind die zwangsläufige Ausbeute einer zwingenden Zusammenarbeit. Besonders zeigt Kraft II. sich erfolgreich in der Verwertung dieser Gelegenheiten. Bis zur Halbzeit werden neun Tore erzielt, wobei auch die Universität zwei zwingende Torgelegenheiten hat. Einmal schießt der Rechts« außen nicht scharf genug, das zweitemal läuft der Linksaußen vor dem Tor der Stadtmannschaft an einem Flankenball, den Deuker verfehlt hat, vorbei. In der zweiten Hälfte gelingt es dem Linksaußen, das Ehrentor zu erzielen. Die Stadtmannschaft schießt noch vier Tore, wobei Kraft I., der springend einen Flankenball aus der Luft in die Torecke zieht für ein selten schönes Tor zeichnet.

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Nach kurzer Krankheit verschied plötzlich meine liebe Frau

Friedericke Jung

im 62. Lebensjahre.

In tiefer Trauer:

Jakob Ludwig Jung.

Holzheim, den 20. Juni 1941.

Die Beerdigung findet am Sonntag, 22. Juni um 14.30 Uhr statt

02099

Statt Karten.

Gießen, den 20. Juni 1941.

02081

Für die vielen Beweise der Teilnahme anläßlich des Hinscheidens unserer lieben Entschlafenen, sowie für die überaus zahlreichen Kranz- und Blumenspenden sprechen wir allen auf diesem Wege unseren herzlichen Dank aus.

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Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Fr. Belloff.

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Die Anmeldungen für das im September beginnende neue Schuljahr werden entgegengenommen

Mittwoch, den 25. Juni, von 8 bis 12 Uhr

im Direktor-Zimmer der betreffenden Schulen. Vorzulegen sind: Das Zeugnis der Grundschule, der Gebprts- und der Impfschein. Aufgenommen werden die Schüler, die 1937 in die Grundschule eingetreten sind, bei guter körperlicher und geistiger Entwicklung auch solche vom Jahre 1938.

Die Oberstudiendirektoren:

Dr. Wolkewitz. Angelberger. I. V. Dr. Kiefer. Schelhom.

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OBersduilc für Jungen in Sriinfier^ (Cßerß.) (Vollanstalt für Knaben und Mädchen)

Anmeldungen für das neue Schuljahr werden am Donnerstag, 26. Juni 1941, von 912 und von 1617 Uhr in der Schule entgegengenommen. Mitzubringen sind Ge­burtsschein, Impfschein und Abgangszeugnis.

Der Oberstudiendirektor.

I. A.: Dr. Haun.

2683 D_

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