Samstag, 2t- / Sonntag, 22. Juni Ml
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Gietzener Anzeiger
Die Loge in Gvrien
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< r ^ kdienft aufübren wollte.
ulül^Sr'» 7r auch diese Rechung stimmte nicht und wenn ?' dieser Mißerfolg sich nicht fo klar und deutlich ?■ ^-lerikanilchen öffentlichen Meinung aufdranat. |E ? nan in Rom doch der Ansicht, daß auch dieser nicht übersehen wird. Sehr aufschlußreich
Wt y tniebtr chlasen
Schiffsverluste für 461 328 BRT. an. Reuter britische Schiffe (355 000 Schiffe (92 000 BRT.) und Der OKW.-Bericht vom 3.
Feind im Monat Mai insgesamt 746 000 BRT. verloren hat. Die nun von britischer Seite zugegebenen 461 328 BRT. sind also etwas mehr als die Hälfte von dem, was England tatsächlich an Schiffsraum verloren hat.
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Viennot wurde bereits vor einiger Zeit die französische Staatsbürgerschaft aberkannt. Dem ehemaligen Minister Antier wurde ebenfalls die französische Staatsbürgerschaft entzogen.
So wohnen unsere Soldaten in Afrika
R o m, 20. Juni 1941.
iie große Schlacht in Nordafrika ist geschlagen." 4 ist der Schlußstrich unter die Tage gespannter Hortung, ist das erleichterte Aufatmen nach der Mnnung, mit der Rom den von den Heeres- irj)ten in knapper Form gemeldeten Ereignissen jke. Besser als irgendwo anders weiß man in m über die bestimmenden Faktoren der Krieg- ifrjng in Nordafrika aus eigener Erfahrung untersten Rom, was dieser Sieg bedeutet.
^gleich die Blätter sowie die zuständigen Kreise iior dem Vorliegen amtlicher Bestätigungen sorg- Hij vermeiden, sich auf Zahlen festzulegen, weiß id! doch so viel, daß Englands Panzerns e in Aegypten einen sehr schweren jjld g erlitten hat. lieber drei Verbände dieser Ure verfügte Wavell nach Ansicht römischer Kreise.
dieser Brigaden, wie sie der englische Fachdruck nennt, waren znm Stoß gegen Westen ein- E;t Aber nach Zahl und Gewicht der Mittel kann W eine solche Brigade ziemlich einer Division Aschen, denn sie verfügt über 400 bis 500 Pan- kfo daß bei zwei Brigaden nach römischer Schät-
Kampfwagen mit zahlreichen LKW. von Bombenangriffen getroffen worden war, ein unheimliches Bild der Vernichtung. Die Trümmer zahl- reicherPanzerkampfwagen,die zum Teil durch Volltreffer und Explosionen regelrecht auseinandergesprengt waren, zum Teil als ausgebrannte Stahlskelette im Wüstensand lagen, bedecken den Kampfplatz. Im näheren und weiteren Umkreis lag eine Anzahl Panzer- kompfwagen, deren Raupenketten durch Splitterwirkung zerstört und viele LKW., die durch den Luftdruck der Bombenexplosionen beiseite geschleudert und umgestürzt waren.
Lustwaffenerfolge in Afrika.
Rom, 21. Juni. (Europapreß.) Schon während des Angriffs der Engländer an der Sollum-Front war, so berichtet „Giornale d'Jtalia", eines der Hauptangriffsziele für die Luftwaffe der Achse a u f den Ve bindungswegen der Engländer nach rückwärts zu suchen gewesen. Diese Angriffe werden auch jetzt nach dem englischen Rückzug vor allem mit Sturzkampfbombern fortgesetzt. Aber auch die Jagdflugzeuge suchen sich rückmarschierende Kolonnen als Beute aus. Besonders schwere Verluste erlitt auf diese Art eine Abteilung gepanzerter englischer Kraftfahrzeuge südlich Sidi Omar, die auf dem Wege nach Süden Anschluß an die englischen Ausnahmestellungen suchte. Während der Nacht wurde durch neue Bombenangriffe das Durcheinander auf den englischen Rückzugslinien weiter vergrößert. Trotz eifriger Tätigkeit der Scheinwerfer und der Luftabwehr hatten die italienischen Flugzeuge keine Verluste.
Vichy, 20. Juni. (Europapreß.) Die Lage in Syrien stellt sich nach den bis zum Freitag in Vichy eingegangenen Meldungen ziemlich u n - übersichtlich dar. Das Fehlen einer einheitlichen Front bringt es mit sich, daß an manchen Stellen die französischen Abteilungen tief im Rücken der englischen und gaullisti- f cf) e n Kolonnen operieren. Dies gilt vor all-m für die Gegend von Kuneitra und Deraa. Bei Kuneitra in der Nähe der Palästina-Grenze waren die schon gemeldeten 500 Gefangenen von den Franzosen gemacht worden. Weiter sind französische Abteilungen bis in die Nähe von Deraa vorgestoßen, befinden sich also etwa 80 Kilometer tief im Rücken der Engländer, die um den Besitz von Damaskus kämpfen. Deraa liegt an der transjordanischen Grenze und ist der Ausgangspunkt der von Transjordanien nach Damaskus führenden Eisenbabn.
Die Kämpfe um den Besitz von Damaskus werden mit äußerster Heftigkeit geführt. Die Hauptschwierigkeit für die Franzosen besteht darin, daß sie infolge ihrer zahlenmäßigen Unterlegenheit kaum abgelöst werden können und daß ihre Truv- pen sozusagen ununterbrochen im Kampf stehen. Die Engländer führen den Angriff gegen Damaskus mit Infanterie- und Panzerwagenav- teilungen durch, bei denen besonders Hindus und gaullistische Truppen vertreten sind. Am Donnerstag steigerten sich die Kämpfe zu größter Heftigkeit Die Franzosen konnten in der Abwehr dem Gegner beträchtliche Verluste Züfügen. In her Nacht hatten feindliche Abteilungen unter dem Schutz der Dunkelheit an einzelnen Stellen weiter
Die Zelte, in denen xinsere Soldaten an der nord- afrikanischen Front wohnen, sind vielfach i n d i e E r d e eingebaut. Auf diese Art erzielt man nicht nur eine gute Tarnung, sondern auch einen besseren Schutz gegen die Hitze. Natürlich ist jeder Soldat außerdem bemüht, seiner Wohnung möglichst eine persönliche Note zu geben, so daß bei diesem Zeltbau richtige „Erdburgen" entstehen.
(PK.-Mühlbrandt-Scherl-M.)
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Wiegslaae an. Man hat die letzten Aenßerungen । 'iabio London sehr aufmerksam verfolgt und de drei Gründe vermerkt, aus denen die italie-
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£r s a st tausend Panzer eingesetzt Joni. Die eine der Brigaden war übrigens die «truppe der 11. Husaren-Division, es waren also |rt is ch e Heimattruppen. Daß diese beiden Waden beträchtliche Teile ihres Fahrzeugbestan- ■nerloren haben, gilt als sicher. Bis wieder eine Wfkräftige Gruppe aus den Resten dieser Der- törc entstanden ist, wird Zeit vergehen. Wie es Wdem Ersatz des ausgefallenen Materials steht, Melcher Zeit und welcher Güte und mit welchen »e Sportmitteln es herangeschafft werden kann, ist «weitere Frage.
M weit die Panzerwaffe, lieber den Umfang M Einsatzes und die erlittenen Verluste der iit: orifierten Infanterie liegen, irgend- Me Anhaltspunkte noch nicht vor. Nach italie- Berichten scheint auch sie beim'Einsatz, wo »sazu kam, zum Teil schwer gelitten zu haben, da die Australier offensichtlich darauf erstellt waren, so schnell wie möglich zum Nah- Ms mit der blanken Waffe zu kommen. Gegen ivachinengewehre, die gut getarnt in Aktion traten, nr t diese Taktik sehr verlustreich gewesen zu fein, mjliber die strategischen Absichten Wa - Lil 5 ist man sich nach den aufgefundenen Karten Vjd Aufzeichnungen ziemlich im klaren, und selbst mir diese fehlten, wüßte man aus den ersten «buhten Siegesmeldungen der englischen und der to Presse, woran man war. Wavell war es Ufo, rechts und links von dem bedrohten Suez- Ml Kräfte hin- und herzuschieben. Er wollte sich r) den in Tobruk gebundenen, offenbar unter » ungünstigen Bedingungen des Platzes stark Weihen Truppen Luft schaffen und die Trup- Wder Achse weit nach Westen zurückwerfen.
|TSi diesem Vorsatz wurde auch noch ein anderes Ml verfolgt. Es sollte natürlich ein Prestige- Ihf l g erfochten werden. Man hielt es in Lon- Ipi für unbedingt notwendig, der amerikanischen Glichen Meinung bzw. den hinter der USA.« rung stehenden Kreisen eine neue Reklame- ' lip d)feit zu verschaffen. Wenn diese Absicht be- ||ani. so ist sie schwer fehlgeschlagen. Nicht einmal ‘ ! orribor nach Tobruk ist zustandegekommen. Im R^nteit, der englische Vorstoß ist nicht in der Lage .ko,en, auch nur die bisherigen vorgeschobenen W onen für die britischen Truppen zu sichern. « den propagandistischen Erfolg angeht, so ist 'frn in Rom der Meinung, daß genau das enteil des Ange strebten erreicht wor- ’< 5t, denn statt eines Erfolges hat man einen We kennbaren Rückschlag zu verzeichnen. Die besten Panzer-Divisionen Wavells haben
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Oer Pakt von Ankara.
Seitdem für die Türkei das Zeitalter der Eroberungen abgeschlossen war, hat sie in der Weltpolitik die Jahrhunderte hindurch ihre Rolle gespielt als natürliche Brücke zwischen Europa und dem Nahen Orient. Diese Aufgabe des Hüters der Schlüsselstellung auf dem europäisch-asiatischen Brückenkopf an den Meerengen hat die moderne Türkei aus der politischen Erbschaft des zerfallenen Reiches der Os- manensultane übernommen, obwohl der Ausgang des Weltkrieges ihren Landbesitz in Europa auf einen schmalen Streifen Ostthraziens beschränkte und im Orient ihr alle arabischen Länder entrissen wurden. Doch daß Kemal Atatürk, der Vater der modernen Türkei, die Hauptstadt seines neuen Reiches von den Meerengen weg ins Innere Kleinasiens, von dem alten Konstantinopel nach Ankara, verlegte, sollte nicht heißen, daß er auf diese Brückenstellung seines Volkes verzichten wollte. Kleinasien, das den Türken erste Heimat geworden war, seitdem sie aus dem Innern des Kontinents nach Westen aufgebrochen waren, von wo sie dann über die Meerengen gesetzt waren, den ganzen Balkan sich unterworfen und ihre Eroberungszüge bis nach Friaul und bis vor die Tore von Wien ausgedehnt hatten, dieses Kleinasien blieb ihnen mit feiner genügsamen, hart arbeitenden Bauernbevölkerung der völkische Kraftquell auch in den Jahrhunderten innerer Schwäche, die auf das große Zeitalter 5er Eroberungen folgten, und wurde ihnen zum Land ihrer nationalen Wiedergeburt, als Kemal Pascha hier nach dem unglücklichen Ausgang des Weltkrieges wider den Befehl der sich den Siegern unterwerfenden Sultanregierung in Konstantinopel den Widerstand gegen die im Frieden von Sevres bereits deklarierte Zerstückelung der Türkei organisierte.
Damals sollte nach dem Willen- der Weltkriegssieger auf europäischem Gebiet nur ein kleiner Landstrich um Konstantinopel herum türkisch bleiben, die Stadt selbst aber und die Meeerengen durch aUiieite Truppen besetzt werden, Smyrna und sein Hinterland an die Griechen fallen, in Südanatolien eine breite Einflußzone den alliierten Mächten vorbehalten bleiben und der türkische Reststaat durch ein System von interalliierten Verwaltunqs-, Finanz- und Ju- stizkommissionen auch den Rest von Unabhängigkeit verlieren. Es ist gewiß nicht unzeitgemäß, an dieses Friedensdiktat zu erinnern, das, wenn es zur Durchführung gelangt märe, vor zwanzig.Jahren den Untergang der Türkei besiegelt hätte. Dagegen erhob sich Kemal Pascha mit seiner ganzen nationalen Leidenschaft. Während schon alliierte Truppen West- unb Südanatolien besetzten, berief Kemal, einer der fähigsten türkischen Generale des Weltkrieges, einen nationaltürkischen Kongreß nach Er.zerum, der den Widerstand gegen die Unterwerfungspolitik der Regierung des Sultans in Konstantinopel verkündete. Eine Nationalversammlung wurde gewählt und eine neue Regierung in Ankara gebildet, die den Kampf gegen die Eindringlinge aufnahm. Man muß sich entsinnen, daß die Türkei damals bereits nacheinander vier Kriege geführt hatte, den Krieg mit Italien wegen Tripolis, die beiden Balkankriege und den Weltkrieg. Fast zehn Jahre 'stand der türkische Soldat schon im Felde, immer hatte er gegen einen zahlenmäßig weit überlegenen, besser ausgerüsteten und verpflegten Gegner gekämpft, aber seine Standhaftigkeit und Ausdauer hatten ihm die Achtung auch seiner Feinde eingetragen. Run wurde er erneut aufgerufen zur Verteidigung seiner engsten Heimat und der Ruf war nicht umsonst. Die alliierten Truppen wurden aus Südanatolien hinaus- gebränqt, und als Lloyd George, der damalige britische Premier, die Griechen zum Einfall in Westanatolien anstachelte, mußten sie dies Abenteuer mit einer vernichtenden Niederlage büßen. Im Friedensvertrag von Lausanne 1923 sicherte Kemals Außenminister und sein Nachfolger als Staatsprä-
Boden gewinnen können. Die Franzosen waren den ganzen Donnerstag über damit beschäftigt, das Gelände am Rand der Oase Guta., in deren Kern die Stadt Damaskus liegt, von biefen oor- gebrungenen Abteilungen wieder zu säubern. Heber den endgültigen Ausgang dieser Kämpfe kann an- gesichls der starken Ermüdungserscheinungen, die sich schließlich bei den Franzosen trotz des von ihnen an den Tag gelegten Mutes bemerkbar machen müssen, noch nichts gesagt werden.
Im südlichen Libanon-Gebiet wird die Stadt M e r j Ayun von den Franzosen immer noch gehalten. Inzwischen spielen . an der Küste, etwa 50 Kilometer südwestlich von Merj Ayun, weitere Kämpfe ab Die britische Flotte unterstützt hier zwischen Saida und Damour die australischen Truppen, die in der Richtung auf Beirut Gelände zu gewinnen versuchen.
Schwere Strafen für Daladie -Minister.
Vichy, 20. Juni. (Europapreß.) Nach einem im französischen Amtsblatt veröffentlichten Dekret wurden den der ehemaligen Regierung Daladier angehörigen Ministern Zay, Viennot und Antier ihre Abgeordnetenmandate entzogen. Zay und, Viennot stehen außerdem unter Anklage wegen Desertion in Kriegszeiten, was ihre D e - qrabierung zur Folge hatte. Für Zay laufet das Urteil auf Deportation, während Viennot zu acht Jahren Gefängnis und zum Verlust her- bürgerlichen Ehrenrechte für die Dauer von zwanzig Jahren verurteilt mürbe; Zay und
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ben Monat M a i nennt im einzelnen 73 BRT.), 20 „alliierte" fünf „neutrale" Schiffe. Juni melbefe, baß her
°ce Einbußen bavonqetragen.
Se die Dinge für Tobruk aussehen? Auch Frage wird natürlich erörtert. Man ist sich r. darüber, daß die Lage für Tobruk durch das A benft:- 1p eiben jeden Erfolges sehr verschärft worben ist, i. IW mar besonders, was die Moral der dort ein= foit «WhHenen Truppen angeht. Auch nur die Mög- 1 ■et, sich im Schutze vorgestoßener englischer ‘^»en aus Tobruk üher Land nach Aegypten M^iehen zu können, hätte die Moral dieser Truv- | r hftärft. Wavell steht also wieder mit der Wüste Briefen auf der einen Seite und mit einer ernp- Miben Flanke auf der anderen Seite in den Mn Stellungen den Truppen der Achse gegenüber. Mm stellt'in diesem Zusammenhang gleichzeitig erneut Betrachtungen über den Einfluß her 'wischen Seekriegführung auf die Ge-
Oer Wehrmachibericht
Berlin, 20. Juni. (D71B.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Kampfflugzeuge versenkten im Seegebiet um England einen Frachter von 2000 BRT. und beschädigten drei große Handelsschiffe schwer. Jm Atlantik vernichtete ein Fernkampf, ftugzeug etwa 1100 km westlich Cadiz ein Frachtschiff von 3500 BRT.
Nachtangriffe von Kampfftugzeugen richteten sich gegen die Hafenanlagen von Great Yarmouth sowie gegen einen Flugplatz in Südengland.
Jn Rordafrika geringe beiderseitige Aufklä- rungstätigkeit.
Der Feind warf in der letzten Rächt mit schwachen Kräften an einigen Orten Westdeutschlands eine geringe Zahl von Spreng- und Brandbomben, die lediglich einige Wohnhäuser beschädigten. Nachtjäger und Flakartillerie schossen drei der angreifenden Kampfflugzeuge ab.
Eine Gruppe eines Kampfgeschwaders unter Führung von Major Petersen und später von Hauptmann Flieget vernichtete seit Mitte April 1 940 durch rastlose kühne Angriffe gegen die britische Bersorgungsschiffahrt um England bis weit in den Atlantik hinaus insgesamt 10 9.han- d e l s s ch i f f e mit rund 636 000 BRT. und beschädigte weitere 63 Schiffe durch Bombentreffer schwer.
Jn den Kämpfen an der Sollum-Front zeichneten sich der Führer eines Panzerregimenks, Major Bolbrinf er, der Kommandeur einer Flakabteilung, Hauptmann Fromm, der Führer eines Schühenbataillons, Hauptmann Bach, der Kompaniechef in einem Panzerregiment, Oberleutnant G i e r d a. sowie die Soldaten einer Flakabtei- lüng, Oberfähnrich Genßter, Unteroffizier Brink
Jjpte' schalten und walten zu können, während p inen großen Teil der Mittelmeerflotte dem !?WlÜ:kdienst zuführen wollte.
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erbrechM i nach ,
Neue Erfolge der Luftwaffe gegen die britische Bersorgungsschiffahrt
Kampfgruppe vernichtete seit Mitte April 1940 636000 DNT
Kriegsflotte besonders schwer auf die britische ksNührung zur See drückt. Diese drei Punkte br: erstens die Tatsache, daß fast die Hälfte der Heien Flotte im Mittelmeer mehr ober minber belegt ist; zweitens die Unmöglichkeit für die kicnder, sich in den Randländern des Mitteles so zu bewegen, daß sie als Versorgungs- ^1 für London oder auch nur in jedem Falle für Hti Tiittelmeer operierenden britischen Streifte benutzt werden können: und driftens schließ- iii"- die italienische Kriegsflotte den Q u e r-
durch das THttelmeer und zwingt zu
*■ hlt lingen Umweg um das Kap der Guten Hoff- f. Englands Rechnung beruhte darauf, daß die ^Jdclhing der italienischen Kriegsflotte nerhäU- M*ößig einfach fein, und man dann die Mögüch-
" Jahrgang ttt.^5 iber.. scheint täglich,, außer , 9$’: ö Lnntags und Ferertags
Ml Beilagen:
ilvrechanschluß 2251 Druck und Verlag:
Scheck 11686 Franks?M. vruhlsche UmversttAsdruckerel 8. Lange
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unfl $ M6cben würde, im Mitfelrneer mit eigenen Streit’
in dieser Hinsicht ist ein Artikel der nordamerikanischen Revue „Fortune". Diese Zeitschrift hatte beim Kriegseintritt Italiens ein Diagramm veröffentlicht, aus dem man sehen konnte, was England der erzwungene Verzicht auf das Mittelmeer kosten würde. Darunter figurierte die Verlängerung der Verbindungslinien für England um die Hälfte, was einer Verringerung der Ausnutzbarkeif der britischen Handelsflotte um die Hälfte gleichzusetzen war. Dazu kam, daß auf den längsten Strecken sich auch die Erfolgsaussichfen für die Seekriegsmiftel ber Achse gegenüber bem britischen Seeverkehr, nämlich ber Flugzeuge, der Unterseeboote unb Kreuzer vergrößerten. Auch hier hat die italienische Kriegsmarine zur Entwicklung der Situation wesentlich beigetragen. Unter diesen Gesichtspunkten betrachtet man in Rom die Kriegslage nach bem siegreichen Abschluß der Schlacht in Nordafrika, unb es ist ver- stänblich, baß man mit biefem Abschluß recht zu- frieben ist.
Das Schlachtfeld von Sollum.
Berlin, 20. Juni. (DNB.) Bei her Aufräumung des Schlachffelbes von Sollum konnten Arbeitstrupps bie verheerende Wirkung ber beutsch-italienischen Bombenangriffe auf britische Panzerverbänbe feftfteUen. So bot ein Bereitftel- lungsplatz zwischen Sollum unb bem Fort Ca- puzzo, auf bem ein größerer Verbanb britifcher
Aach Der Panzerschlacht in Afrika . Von unserem Ph.-Korrespondenten.
General-Anzeiger für Oberhefsen Siehen, Schulstrahe 7-9
und Unteroffizier kiel durch besondere Tapferkeit aus.
Oie Achse beherrscht die Aegäis.
Bem, 20. Juni. (Eyropapreß.) Der „Bund" in Bern schreibt zu bem Abschluß bes deutsch- türkischen Freundschaftspaktes, ber Ausgang bes Ringens in Ankara lege eindeutig ben Erfolg und bamit wohl auch die Ueberlegenheif ber deutschen Diplomatie dar. Das Aegäische Meer sei zu einem mare clausum ber Achsenmächte geworben. Seit Wochen sei, wie man aus Istanbul erfahre, kein englisches ober norbamerikanisches Hanbels- sch i f f mehr in bem bärtigen Hafen ober überhaupt in bie Meerengen eingelaufen. Dafür träfen hort beutsche, italienische, bulgarische, rumänische unb russische Frachtschiffe ein. Von ben Häfen ber türkischen West- unb Norbküste, b. h. von ben Haupthäfen bes Lanbes aus fei zur Zeit kein Seeverkehr mi-t England unb ben Vereinigten Staaten mehr möglich. An ber Süb- füfte könne er sich.auch nicht groß entfalten, ba bas baoorliegenbe Meer Kriegsschauplatz geworben sei. Englanb könnte, selbst wenn es wollte, ben wirtschaftlichen Vorsprung der Achse nicht mehr einholen.
Wieder nur ein Teilqeständnis.
Stockholm, 21. Juni. (DNB. Funkspr.) Nach langem Zögern gibt Reuter jetzt als britische
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