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Die trauernden Hinterbliebenen.

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>er wird mit der Seife V-Doot gespielt. Das ist eine spannende Sache, besonders, wenn das U-Boot sich langsam auf den Grund des Meere» senkt, während der Panzerkreuzer da­rüber fährt. Haben Sie schon beob* achtet, wie gern Kinder mit Seife spielen? Was sie alles damit anfangen?

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Haben Sie schon mal versucht, Öl- oder Teerflecke mit Seife von den Händen wegzuwaschen. Warum geht es so schwer? Warum mutz man so unheimlich lange reiben, und warum bringt auch der üppigste Schaum Öl und Teer nur langsam weg? Es gibt ein viel einfacheres und spezielles Mittel für die Lösung von öl, Teer und Fett- schmutz! Nehmen Sie ein gutes, fein­gemahlene» Scheuerpuloer evtl, ein wenig Seife dazu und schon schwin­det der Schmutz wie von selbst. Öl-, Teer- und Fetthände mit Seife waschen ist falsch. Don der Seisenmenge, die

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Sie dazu brauchen, kann man sich fünfmal das Gesicht waschen.

Und wenn Sie mitunter sehen, wke Fran Schulze Fußböden, Fenster­rahmen usw. säubert! Sie meint, bas ginge ohne Seife nicht, weil sie es von früher her so gewohnt iff. Nein, für solche Fwecke nimmt man am besten eine gebrauchte Waschlauge. Auf keinen Fall soll man nach dem Waschen die Waschlauge wegtun. Sie gießen damit «in wertvolles Hilfsmittel in den Aus­guß. Zum Scheuern und Schrubben von Fußböden, Treppen und Fluren leistet sie immer noch gute Dienste.

Seife und Waschpulver können Sis aber auch noch bei vielen anderen Ge­legenheiten sparen. Wie kommt es zum Beispiel, baß auch Frauen beim Wäsche-

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Arn 18. Mai 1941 verstarb im 78. Lebensjahr unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater

Herr Christian von Grolman

Finanzrat a. D.

gedenken.

(Strafkammer Gießen.

Der St. P. in Lich hatte einen Strafbefehl über 60, RM. erhalten, gegen den er Einspruch em- legte. Der Angeklagte war in Gießen mit einem Lastkraftwagen von der Kirchstraße kommend nach dem Marktplatz zu gefahren. Zur selben Zeit war ein Motorradfahrer vom Marktplatz hergekommen. An der Ecke Kirchenplatz/Marktplatz waren beide zufammengestoßen, wobei der Motorradfahrer schwer verletzt worden war.

In der Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht Gießen am 26. November v. I. war der Angeklagte freigesprochen worden. Gegen dieses Urteil legte die Staatsanwaltschaft Berufung ein.

In der Berufungsverhandlung führte der Sach-

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen

Herrn Wilhelm Watz

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In tiefer Trauer:

Anneliese Koch, geb. v. Grolman Kurt Koch, Dr. med., Frauenarzt

Hedwig v. Herff Max v. Herff

geb. v. Grolman Oberst u. Regiments-Kommandeur, z. Z. Im Felde Ernstludwlg v. Grolman, Major I. d. FUhrerreserve des 0. K. H.

und 6 Enkel.

Gießen, Berlin-Zehlendorf, Wünsdorf, den 21. Mai 1941.

Die Feuerbestattung hat in aller Stille stattgefunden.

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Heuchelheim, Gießen, den 21. Mai 1941.

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 22. Mai, nachmittags um 5 Uhr. vom Sterbehause Bachstraße 45 aus statt.

2304D

sich überzeugen müssen, ob die Fahrbahn frei sei. Es hätte zur selben Zeit auch die Straßenbahn an dieser Stelle fahren können, und der Motor­radfahrer wäre gezwungen gewesen, die linke Stra­ßenseite zu benutzen. Wenn der Angeklagte richtig, an dieser Stelle langsamer gefahren wäre, dann hätte er seinen Wagen besser in der Gewalt gehabt.

Der Anklagevertreter beantragte Verurteilung des Angeklagten zu einer Geldstrafe von 60, RM. Das Urteil des Amtsgerichts Gießen wurde aus­gehoben und der Angeklagte zu einer Geld­strafe von 60, RM. verurteilt.

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gen Charakter hatten. ,

Der U eher schuß der Betriebe nahm aus 36,06 Millionen RM. zu, Beteiligungen erbrachten 0,121, Zinsen und dergl. 0,55, ao. Erträge 0,70, ao. Zu­wendungen 0,15 Millionen RM., anderseits erfor­derten Löhne und Gehälter 21,07, soziale Aufwen­dungen 2,12, Steuern und Abgaben insgesamt 7,84, Berufsvertretungsbeiträge 0,12, sonstige Aufwen­dungen einschl. freiwillige soziale Leistungen und Spenden 1,37 Millionen RM. Nach 3 499 272 RM.

seiner Verdienste um Handel und Gewerbe - - Gewerberat" verliehen. Adolf Lony als geborener Gießener erinnert sich noch gerne seiner Geburts­heimatstadt Gießen, in der eine Straße zu Ehren seines Vaters den NamenLonyftraße tragt. Wegen seiner treuen deutschen Gesinnung wurde Herr Lony in der Zeit der französischen Besatzung im Rheinland und lm Saargebiet nach dem Welt­kriege mit seiner ganzen Familie von den fran­zösischen Machthabern ausgewiesen und sein @e= schäft auf Jahre stillgelegt. Dadurch hat er sich allerdings in seiner Treue zum deutschen Volks­tum nicht im geringsten wankend Machen lassen. Des Jubilars werden sicherlich die in Gießen noch lebenden Schulkameraden und Jugendfreunde gerne

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ist notwendig. Oft aber beobachtet man dabei zu häufigen U oder zu dünnen Stuhl. In tolchen Fällen tollte man da« Gemüse

zusufnrnen mitKu fehe" geben. Der Stuhl bleibt dann geregelt.

Bekanntmachung.

Veit.: Musterung der Dienstpflichtigen des Geburfs- jahrganges 1923.

* Die Dienstpflichtigen des Geburtsjahrganges 1923, die im Stadtkreis Gießen wohnhaft oder aufenthäll lich sind, und eine Aufforderung zur Gestellung zuk Musterung nicht erhalten haben, haben sich unauf­gefordert in der Zeit vom 26.2Rai 1941 bis 29. Mai 1941, um 7% Uhr vormittags, im RestaurantAmt Burghof, Burggraben 9, zur Musterung zu stellen.

Auch diejenigen Dienstpflichtigen, die bereits ihrer Arbeitsdienstpflicht genügt haben und nicht im Besitz eines Annahmescheines für die Wehrmacht sind, haben sich zu melden. 2299V

Nicht zu erscheinen brauchen diejenigen Dienst« pflichtigen, die bereits im Besitze eines Annahme« fcheines sind oder sich zur Zeit im RAD. oder bei der Wehrmacht befinden.

Bei Nichterscheinen erfolgt Bestrafung.

Gießen, den 20. Mai 1941.

Der Polizeidirektor.

3. 23.: Hellwege Emden.

Anfragen an:

Vertreter Theo Tigges

Frankfurt am Main

Reuterweg 59

Telefon 46713 Nebenstelle

2297 V

In nichtöffentlicher Sitzuna wurde gegen den L. E. in Butzbach wegen Vornahme unzüchtiger Handlungen verhandelt. Der AngeÜagte wurde zu einer Gefängnis st rate von 6 Monaten, abzüglich 2 Monate Untersuchungshaft, verurteilt.

Buderussche Eisenwerke Wetzlar.

Das Geschäftsjahr 1940 der AG. Buderussche Eisenwerke in Wetzlar brachte auf allen Erzeugungs­gebieten neue und wechselnde Anforderungen, denen entsprochen werden konnte. Hierbei kamen die seit Jahren betriebene Werkstoff- und Betriebsforschung zugute. Der Gesamtumsatz hielt sich ungefähr aus Vorjahreshöhe. Die Ausfuhr wurde, soweit möglich, aufrechterhalten. Ein großer Teil der Eisenerzforde- rung ging an fremde Hütten. Aus- und Vorrich­tungsarbeiten gingen im vorgesehenen Rahmen wei­ter, der technische Grubenausbau wurde weiter ver- v vollständig! mit dem besonderen Ziele der Erspar-1 bleibt einschl.

nis von Arbeitskräften. Dis Hochofenwerks waren bis zur Grenze chrer Leistungsfähigkeit ausgenutzt. Anfang 1940 wurde das in den letzten 20 Jahren an Stahlwerke Röchling-Buderus verpachtete Stahl­werk wieder selbst übernommen. In einer erworbe­nen stillgelegten Gießerei wurde unter dem Namen Georgshütte ein Bearbeitungsbetrieb eingerichtet.

Die Buderussche Handelsges. m. b. H. Wetzlar ver­zeichnete infolge Herstellungsbeschränkungen einen Umsatzrückgang im Vertretungsgeschäft, während das Handelsgeschäft sich auf Vorjahreshohe hielt Divi­dende wieder 5,5 v. H. Die Breuer-Werke-GmbH. Frankfurt a. M.-Höchst erzielte bei voller Beschäfti­gung eine beträchtliche Umsatzsteigerung, sieht aber wieder von der Dividendenoerteilung ab und benutzt den Ertrag zur inneren Stärkung. Die TriumHh- merte Herd- und Ofenfabriken GmbH. Wels (Ost­mark) schüttet bei gleichem Umsatz wieder 5,5 v. H. Dividende aus. Die Anlagen der Stahlwerke Röchling-Buderus AG. Wetzlar waren voll aus­genutzt. Auch hier wird der Gewinn wie in den Vorjahren den Betriebsmitteln zugeführt.

Der Sozialbericht erwähnt die kriegsbedingten Veränderungen und beziffert die sozialen Aufwen­dungen mit insgesamt 4,70 (4,53) Millionen RM., wovon rund 0,85 (0,88) Millionen RM. freiwilli-

von 1558 893 RM. Hieraus werden unverändert 51/0 v H Dividende auf 26 Millionen RM. KapM in SBorftfjlag «-bracht. 76 359 RM. dienen zur M. guna und Verzinsung von Genußrechten, 635 RM. werden der gesetzlichen Rücklage zur Aufrundum auf 3,50 Millionen RM. überwiesen, wonach 51 899 NM. Restgewinn zum Neuvortrag verbleiben.

Fußball im Tv. Klein-Linden 1889.

Kleln-Linden 1. Jgb. Rödgen 1. 3gb. 7:0 (3:0).

Der Sieg hätte für Klein-Linden noch höher aus. fallen können, wenn der Sturm nicht viel Schuß, pech gehabt hätte. Zur Ehre der Gäste sei hervoo gehoben, daß sie trotz körperlicher und technischer Unterlegenheit das Spiel in fairer Weise bis zum Ende durchkämpften, obwohl Aussicht auf Sieg nicht bestand. _ . _ . ,. ..

Klein-Linden 2. 3gb. Rödgen 2. 3gb. 3:1 (1:1).

Die Gäste zeigten ein schönes Spiel, das sich bis zum Ende die Waage hielt. Nur zwei Zufallstreffern in der zweiten Halbzeit konnte Klein-Linden feinen Sieg verdanken.

Klein-Linden Schüler Rödgen Schüler 0:2 (0:1).

Rödgen stellte eine fünfe, den Gastgebern tech. nifch überlegenere Mannschaft, die verdient gewann.

Fußball in Leihgestern.

Leihgestern 1. Jgd. Sp. Ober-Roßbach 1. Jgd. 4:0. Leihgestern 2.Jgd. Tv. Großen-Linden 2. Jgd. 4:1.

Am vergangenen Sonntag trug die 1. Jugend der Spielvereinigung Leihgestern gegen die gleiche von Ober-Roßbach ein Gesellschaftsspiel aus. Bei dem Sieger konnte die gesamte Mannschaft gefallen. Ober- Roßbach war keine vier Tore schlechter, konnte aber die gegnerische Hintermannschaft nicht überwinden.

Vorher spielte die 2. Jugend gegen Großen-Linden 2. Jugend. Auch hier fonnfe die 2. Jugend einen ein. drucksvollen Sieg erringen. _________________

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