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Verdunkeluugszeit

21. Mai von 21.20 bis 5.18 Uhr.

Nach einer englischen Blättermeldung sind Anhänger der Mosley-Partei verhaftet h einem Konzentrationslager bei Peel .auf Man interniert worden.

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ist bezugsbeschränkt uni) nur auf hättlich. Fertige Scheuertücher sind ~ wie vor nicht bezugsbeschränkt. Auch Strumvf- gamaschen sind nicht bezugsbeschränkt.

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7!GG.Kraft durch Freude"

Georg Friedrich Händel:Oer Feldherr-'.

Alle .Arzneimittel tragen auf ihrer Packung das »Ztapefc«-Kreuz. Es ist ein Sinn­bild erfolgreicher, wissen­schaftlicher Arbeit und jahr­zehntelanger Erfahrung. Das »SayM«-Kreuz ist das Zeichen BAYERj des Vertrauens.

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Aus der Stadt (Stehen.

Mutters kleine Helfer im Haushalt.

Kleine Helfer stehen jeder Mutter in ihren än­dern zur Verfügung. Es ist nötig, die heranwach­enden Kinder gerade jetzt im Kriege an den häus­lichen Pflichten und Arbeiten teilnehmen zu lassen. Denn gerade an den täglichen kleinen Aufgaben und selbstübernommenen Pflichten bildet sich das Verständnis für die Notwendigkeit des gewissenhaf. ten Einsatzes für eine Gemeinschaft. Es muß der Mutter gelingen, Freude und Stolz in den Kin­dern zu wecken, daß sie schon mithelfen können. So wie sich jede Hausfrau morgens für ihren Arbeitstag einen Plan zurechtlegt, so sollte sie auch die Arbeit der Kinder im Haushalt möglichst genau zeitlich festsetzen. Jedes Kiita weiß dann genau, welche Zeit ihm zum Svielen zur Verfügung steht, und es richtet sich in seinen Plänen und Verab­redungen mit den Spielkameraden danach.

Tischdecken, Abräumen, Abwaschen, Abtrocknen, Gemüseputzen, Staubwischen, Einkäufen sind einige Arbeiten, die je nach dem Alter der Kinder selb­ständig von ihnen ausgeführt werden können. Wich- tig ist dabei, daß man den Kindern die volle Ver­antwortung für die einmal übernommenen Pflich-

5(uf der Seite der Frauen beträgt der Ge° tzinn feit Kriegsausbruch nur rund 300 000 Kräfte, lies erklärt sich aus der bewußten Zurückhaltung l|tr politischen Führung gegenüber einer stärkeren Ijsranziehung der Frau zur Berufsarbeit in» Kriege, tiefe Haltung gegenüber der Frauenarbeit war nur Mglich, weil der siegreiche Verlauf des Krieges Irtt seinen geringen Opfern an Menschen und Mate- ' ul die restlose Bereitstellung aller verfügbaren irauenreserven noch nicht erfordert. Wenn in die- J m Wochen nunmehr einer weiteren Ver­markung der Frauenarbeit das Wort ge- ! niet wird, so ist dafür der verstärkt ein- s tzende End kämpf gegen England be- ' srinmend. Wir brauchen dazu eine Kriegswirtschaft, Ke ein Optimum an Leistung vollbringt^ $är Zeit sind 1,3 Millionen Kriegsgefangene i- der deutschen Volkswirtschaft beschäftigt; bie h)hen Kriegsgefangenenzahlen auf dem Kriegsschau­platz im Südosten lassen eine weitere Verstärkung dieses Einsatzes erhoffen, dessen Hauptanteil der Lindwirtschaft zukommen dürfte.

jt Oberregierungsrat Dr. Stothfang über die Er- jtbniffe im Arbeitseinsatz. Danach ist unter Außer- thllassung der zur Wehrmacht einberufenen Artet- tr und Angestellten die Zahl der beschäftigten Jünnlichen Arbeitskräfte seit Ausbruch des Krieges stiege n. Diese ische Kriegswirt-

ten wirklich überläßt und sie auch wenn es nötig sein sollte die Folgen einer nachlässigen Pflicht- ausübung selbst tragen läßt. Hat ein Kind zum Beispiel übernommen, stets dafür zu sorgen, daß genügend Brot im Hause ist, und es vergißt ein­mal den regelmäßigen Gang zum Bäcker, so sollte die Mutter ruhig die Mahlzeit herankommen lassen und alles weitere der Selbsterziehung der Kinder untereinander überlasten. Ein zweites Mal wird das Kind nicht schuld daran sein wollen, daß durch die verspätete Mahlzeit der Tageslauf der ganzen Familie in Unordnung gerät. Es kann auch nichts schaden, die Kinder untereinander zum Wetteifern anzuregen und den angeborenen Spieltrieb mit ein­zusetzen. Wer ist zuerst fertig mit seiner Schüssel voll Obst, das entsteint werden muß? Ob ihr wohl auch in einer haloen Stunde die Küche in Ord­nung habt wie die Geschwister, die letzte Woche das Amt innehatten?

Die Ritterlichkeit des Zungen gegenüber seinen Schwestern kann nicht früh genug geweckt werden. Die Arbeit, die die Mutter für die Familie leistet, ist für keinen Jungen zu schlecht. Auch wird jeder Junge sorgsamer in der Behandlung seiner Klei­dungsstücke fein, wenn er selbst seine und seiner Brüder Anzüge einmal hat ausbürsten müssen ober beim Auswringen ober Aushängen der Wäsche mit- geholfen hat.

Auch die kleinen, noch nicht schulpflichtigen Kin- ber kann bie Mutter so erziehen, daß sie wenige Mühe im Haushalt verursachen und sogar schon kleine Handlangerdienste tun können. Welches Kind hilft der Mutter nicht gern beim Aufräumen, wenn die Schulkinder morgens aus dem Haus sind! Daß jedes der Heinen und größeren Kinder in feinen Spielsachen und Schubladen peinlichste Ordnung hält, sollte auch aus erzieherischen Gründen selbst­verständlich sein.

Sornofigew.

Tageskalender für Mittwoch.

Oeffentlicher Vortrag der Universität: 20.15 Uhr im Hörsaal 34 der Universität Vortrag von Professor Dr Vollrath überHouston Stewart Chamber­lain und die deutsche Goetheforschung". Stadt­theater: 19.30 bis 21.30 UhrWandlungen der Liebe". Gloria-Palast, Seltersweg:Ohm Kru- ger". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Bali".

Sladtthealer Gießen.

Am heutigen Mittwoch wird das Schauspiel .Wandlungen der Liebe" von Paul v. d. Hurk wie- derholt. Spielleitung: Hans Geißler. Bühnenbild: Karl Löffler. Es wirken mit: Hilde Heinrich, Luise Prasser; Joachim Ernst, Raoul Laporte. 31. Mitt- woch-Miete. (Letzte Mietvorstellung dieses Stuckes.)

Sprechstunde des Krersleiters.

Die Sprechstunde des Kreisleiters findet am Donnerstag, 22. 5., von 15 bis 17 Uhr in G i e ß e n statt.

Wechsel drei Führers des Betriebes anzeige-flichtig.

NSG. Der Reichstreuhänder der Arbeit für das Wirtschaftsgebiet Hessen hat unter dem 13. Mai 1941 eine Anordnung über bie Anzeigepflicht beim Wechsel des Führers des Betriebes erlassen. Wech­seln Betriebe der privaten Wirtschaft im Wirt­schaftsgebiet Hessen ben Führer des Betriebes ober den stellvertretenden Führer bes Betriebes, so haben sie bem Reichstreuhänber ber Arbeit den Namen, das Geburtsdatum und bie Anschrift des neuen Füh­rers des Betriebes ober bes neuen stellvertretenben Führers des Betriebes unverzüglich schriftlich an­zuzeigen.

Oer Wällermütter Ehrentag.

Der Westerwald-Verein e. V., Zweigverein Gie­ßen, veranstaltete am vorigen Sonntag anläßlich des Muttertages ein Familientreffen der Wällermütter (Westerwälder Mütter) im Saalbau Liebigstraße. Neben frischem Grün und Blumenschmuck rotes die Besucher ein Transparent mit der AufschriftDer Wällermütter Ehrentag" auf die besondere Bedeu­tung der Veranstaltung hin.

Nach einer musikalischen Einleitung und einem von Anneliese Eidmann vorgetragenen sinn­reichen Norspruch begrüßte der Dereinsführer Py. Gg M a be r die zahlreich erschienenen Mütter mit herzlichen Worten und erinnerte dabei an den tiefen ideellen Gehalt des Muttertages, gleichzeitig und vor allem gedachte er des Führers und unserer

ster Begeisterung getragen und scharf profiliert in der Kontur ihrer Lime. Die Rezitatroe prägte er mit dramatischen Akzenten.

Dem Tatmenschen im Feldherrn steht als Er- mahner und Träger der Besinnlichkeit ber Seher gegenüber. Mit wuchtigem, fülligen Klang verlieh Gustav Bley den Rezitativen und damit seinen Mahnrufen gewichtigen Nachdruck. Zumal in der ArieAuf tapfere Schar" breitete er sich mit klang­licher Kraft aus: er ließ seine Aufgabe gipfeln in dem freudig erregtenfrohlocket und jauchzet", bas in den Schlußchor mündet.

Den beiden Frauenstimmen sind in diesem Werk die verinnerlichten Gefühlsregungen Vorbehalten. Diese Ruhepunkte inmitten des Geschehens fanden in den Duetten ihre Verklärung, so in dem schick- salsbe schweren Trauergesang des ersten Aktes wie in demKomm, süße Freiheit" mit der feinen An­schmiegsamkeit beider Stimmen in der thematischen Verwebung. Wohlklang durchzog das anmutig zarte Friedensduett. Heilwig R o l o f f (Berlin) trat dar­über hinaus mit weichen Tönen und ausgeglichener Figurierung in ber Harfenarie hervor. Mit schönem stimmlichen Wohllaut und bannender inbrünstiger Kraft des Ausdrucks gestaltete Erna Stoll (Frank­furt) die ArieVater des Alls". Die Generalbaß­stimme versah am Klavier Eberhard Delp mit feiner Anpassungsfähigkeit und schlagfertigem Mit- gehen.

Das Orchester folgte dem Willen des Dirigenten sowohl in dem Ausdeuten des Tonmalerifchen rote in der Fülle des prunkhaften Glanzes, als dessen Träger die Bläser besonders hervortraten.

Reicher Beifall dankte herzlich dem Bemühen um bas große Werk und seinem Gelingen.

Dr. Hermann Hering.

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Verbesserungen in der Krankenversicherung. Zur Förderung des Arbeitseinsatzes hat der )»chsawettsminister die Träger der Krankenver- jiherimg angewiesen, große Leistungsverbesserungen wrzunehmen. Die bisherigen sogenannten Aus- sirAerungsvorschriften fallen weg. Ein Versicherter «hält ärztliche Behandlung sowie Arznei und klei- ntre Heilmittel ohne zeitliche Begrenzung, Kranken- 5<[b wird bei Arbeitsunfähigkeit bis zu 26 Wochen Pwöhrt. Di« Krankenkasse kann aber die Dauer bis ns ein Jahr erweitern. Die Kassen sind außerdem ermächtigt, zur Wiederherstellung der Arbeitselnsatz- Achigteit Krankengeld im Einzelfall weiter zu zah- lei, wenn dies nach ärztlichen Gutachten zweck­mäßig erscheint. Für Arzneien, die im Zusammen- )tng mit einer anzeigepflichtigen übertragbaren Rankheit verordnet werden, entfällt die Arznei- lo'tengsbühr. Wie der Versicherte, so erhallen auch jene berechtigten Familienangehörigen freie är;t- üge Behandlung ohne zeitliche Begrenzung. Die Wartezeiten in der Familienkrankenpslege fallen B?-g. Die Arznei kosten werden bei Familienange- hkrtgen, wenn es sich um eine anzeigepflichtige über« tilgbare Krankheit handelt, von den Krankenkassen hu übernommen. Bei den übrigen Arzneien und ilrtneren Heilmitteln kann die Krankenkasse die Ersten bis zu 80 v. H. zahlen._______

Hr. Dann i Karlsbad, ib ging ftr iart. SeA abseitigen Jagdhaus- Pola wen

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Besitz sun und nichts »raunt und lkuer- en er 1R

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jisätzlichen Kräfte, die für die deut!

Haft mobilisiert worden sind, verteilen sich im ßefentlichen auf vier Gruppen. Zu ihnen gehören le Kräfte, die sich schon zur Ruhe gesetzt hatten, i 6)er wieder in das Erwerbsleben zurückgekehrt sind, iL|nb diejenigen, die unter normalen DerhÄtnissen us Altersgründen aus dem Erwerbsleben ausge- Igieben wären, aber jetzt tätig geblieben sind. Wei- jKt Arbettskräfte sind aus ben reichsdeutschen und kSÜSdeutschen Rückwanderern gewonnen worden. I ße vierte Gruppe stellt die ausländischen Arbeits- I häfte dar, deren Zahl etwa rund 1,5 MMionen

Das Heilige Feuer, das Symbol der geistigen finigfeit des bulgarischen Volkes, das in der ehe- raligen bulgarischen Hauptstadt Preslav entzündet -"Lic wurde, ist von einer Sportmann-

shast nach Sofia gebracht worden, wo es der König <ner Jungmannschaft überreichte, die es in einer tten Weihrauchampel weiter in die befreiten Ge- tetc trägt.

Der König und Kaiser richtete an den Herzog ton Aosta ein Telegrctarm, in dem er dessen Lei- jungen als Befehlshaber und Soldat anerkennt jrtb ihm Mitteilung von der Verleihung der gab hnen Tapferkeitsmedaille, der höchsten militärischen Auszeichnung Italiens, macht. Sie gelte auch für sie Truppen, die unter dem Befehl des Herzogs «impften.

Die Ermöglichung einer OratoriemAufführung in einer Stadt wie Gießen ist unter den heutigen Zeit- Verhältnissen ein nicht gerade leicht zu lösendes Problem. Daß sie dennoch stattfand, ist dem energi­schen Bemühen des Dirigenten Professor Dr. Stefan Temesvary zu danken. Erst durch das Zusam­menfassen mehrerer Gruppen konnte der Chor die notwendige zahlenmäßige Stärke erreichen. Mit dem Akademischen Gesangverein Gießen verbanden sich der Chor des Staatsbades Bad-Nauheim und der Marburger Ora- torienchor, der schon vor einiger Zeit das Werk in Marburg zur Aufführung gebracht hatte.

Wenn man bedenkt, unter welch schwierigen Um­ständen sich die Gesamtproben heutigen Tages voll­ziehen konnten, fo muß man gerade die Leistung des Chores besonders anerkennen. Und es war deutlich ersichtlich, wie im Laufe des Abends die klanglichen Gruppen immer enger verschmolzen, und so erhob sich der dritte Teil gerade im Cho rischen zu Mo­menten klanglicher Schönheit (Harfenchor). Aus­druckskräftig entfaltete sich der groß angelegte Sie­geschor; der Einzug der Sieger war ein ständiges Wachsen und klangliches Ausschwingen. In breiter Feierlichkeit mit klarer thematischer Abprägung ent­wickelte sich der Schlußchor des ersten Teiles; der Rahmenchor bes zweiten Aktes war stark in feinen Kontrasten und hinreißend in seinem Schwünge.

War jo für die Auswirkung des Ganzen die Ba- is gegeben (der machtvolle Schlußchor erhärtete das aufs deutlichste), so individualisierten sich die musi­kalischen Affekte in der typischen Ausprägung der einzelnen Solisten. Mit sieghaft durchschlagenden heldischen Mttteln war Heinrich B e n s i n g (Frank­furt) von jenem draufgängerischen Einsatz erfüllt, den man sich für diese Partie wünscht. Die Arie Weih hoher Ahnen heilige Äraft" war von stärk-

Riuderpreiserhöhung mr die Sommermonate. Kleinverkaufspreise unverändert.

Um den wirtschaftlichen Erfordernissen der Rin­dererzeugung Rechnung zu tragen, hat die HD. der deutschen Viehwirtschaft mit Zustimmung des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft und des Reichskommissars eine Anordnung erlassen, die am 26. Mai d. I. in Kraft tritt. Die Rinder­preise werden in der Zeit vom 26. Mai bis 15. Juni um 4 RM., vom 16. Juni bis 13. Juli um 3 RM., vom 14. Juli bis 10. August um 2 RM. und vom 11. August bis 6. September des Jahres um 1 RM. je 50 Kilo Lebendgewicht erhöht. Ab 7. September treten die bisherigen Grundpreise für Rinder wie­der in Kraft. Von dieser Preisregelung unberührt bleiben jedoch die bisherigen gebietsweise vorge­sehenen Zu- bzw. Abschläge. Die Rinderpreiser- Höhung für die Sommermonate wird durch Herab­setzung der Rinderschlachtsteuer ausgeglichen. Der Reichsfinanzminister hat den bisherigen Schlacht­steuersatz, der für Rinder verschieden gestaffelt roar, nunmehr einheitlich auf 2 RM. je Siüa gesenkt. Der hierdurch freiroerbenbe Teil ber Schlachtsteuer dient der Deckung der Rinderpreiserhöhung. Hier­für wird der auf 2 RM. verminderte Schlachtsteuer­satz je Stuck zunächst bis Ende bes Jahres in Kraft bleiben. Die Rinberpreiserhöhung finbei also nicht auf Kosten der ^leischerspanne statt. Eine Erhöhung ber Kleinverkaufspreise für Rindfleisch erfolgt nicht.

Siebener Schlachtviehmarkt.

Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtviehverteilungsmarkt) in der Viehversteige- rungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 41,5 vis 45,5 Rps., Bullen 38 bis 44,5, Kühe 18 bis 43,5, Färsen 15 bis 49,5, Kälber 30 bis 57, Schafe 18,5 bis 21 je Vi kg Lebendgewicht. Für Schweine wur­den je kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,13 RM., bl (135 bis 149,5 kg) 1,13, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,11, c (100 bis 119,5 kg) 1,07, d (80 bis 99,5 kg) 1,01, e bis f (unter 80 kg) 0,97, gl (fette Specksauen) 1,13, i (Altschneider) 1,11, g2 (andere Sauen) 1,01, h (Eber) 1,01 RM. Marktverlauf: regelmäßig, alles zugeteilt. *

** Ein Siebzigjähriger. Wie uns aus Lauterecken (Westmark) berichtet wird, konnte der dortige Buchdruckereibesitzer Adolf L o n y , Senior­chef her Firma Carl Keller in Lauterecken, dieser Tage seinen 70. Geburtstag begehen. Der Jubllar,

fragen des Daustaffes und des Materials für um grbrennbare Häuser.

Reich smi nist er Dr. Goebbels hatte 400 Männer Jnb Frauen des zivilen Luftschutzes, die auf Ein- l^ung von Reichsmarschall Göring in Berlin roeb jin, zu einer Kaffeetafel in die Empfangsräume iiines Ministeriums eingeladen. Er brachte den Dank |eg Führers und des ganzen deutschen Volkes für tie Hunderttau sende zum Ausdruck, die stets einsatz- tereit, mutig und tatkräftig im Luftschutz Dienst am jolk und Reich tun. Dem Empfang wohnten u. a. general der Flakartillerie v. Schröder, der Präsi- fent des Reichsluftschutzbundes sowie Mimsterial- hrektar Dr.-Jng. e. h. Knipser, Generalleutnant von Nomhard und Generalhauptluftschutzführer Sautier

' Höchster Arbeitseinsatz im Endkampf gegen England. | In ber ZeitschriftDeutsche Verwaltung" berich.

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'SAway-VMBkith'Sodü enthärtet das Wasser und löst über Nacht den Schmutz aus derWäsche

Reichsjuaenbführer Axman » besuchte auf seiner seife durch die Slowakei die Kremnitzer deutsche kpröchinsel und die Lager der Kinderlandver- jhickung. Von dort ging die Fahrt nach Poprad. Jann durch die deutschen Gemeinden in der Zips ls Käsmai-k, wo dem Reichsjugendführer ein " Ich er Empfang bereitet wurde.

siegreichen Soldaten, die täglich mit bem Einsatz ihres Lebens die deutsche Heimat und damtt die deutsche Familie beschützen. Sodann wies Pg. Mader darauf hin, daß auch in diesem Jahre wie­der viele Lagerwanderungen stattfinden werden, zu denen er besonders die Mütter mit ihren Kindern herzlich einlud. Diese Lagerwanderungen sollen für alle Teilnehmer eine Entspannung und Erholung vom Alltag bringen.

Bei Kaffee und Kuchen, sämtlich von den Dereins- mitgliedern gespendet, nahmen die Stunden dieser Mütter-Ehrung einen schönen Verlauf. Fräulein Annerose Z o d e l uni» Frau Pfendler, die sich als Gäste in uneigennütziger Weise zur Verfügung gestellt hatten, trugen mit schönen Musikeinlagen und Solovorträgen auf der Ziehharmonika wesent­lich zu der genußreichen Ausgestaltung ber Unter» Haltungsstunden bei. Wanberkamerad Hans Seitz verstanb es auch diesmal, wie bisher schon immer, durch seine netten Vorträge in oberhessischer Mund- art die Zuhörer zu erheitern. Bei Musik, Vorträgen und gemeinsam gelungenen Liedern vergingen die Nachmittagsstunden nur allzu schnell. Nach herz­lichen Dankesworten an alle Mitwirkenden und an die Mütter für ihr zahlreiches Erscheinen schloß Pg. Mader den frohen Nachmittag in ber üb­lichen Weise.

Großer Tag

des deutschen Männerchorliedes.

Am nächsten ©rffintag, 25. Mai, findet in der Dolkshalle in Watzenborn-Steinberg ein Leistungssingen der Männerchöre des Kreises Gießen statt. Wenn sich mitten in dem uns aufgezwunge- nen Kriege unsere Sänger zu dieser schweren Aus­gabe b-eveitfinden ließen, so ist das nicht hoch ge­nug einzuschätzen. Diese Veranstaltung geschieht auf Wunsch von höherer Stelle. Es soll damit gezeigt werben, daß auch in schwerer Zeit der deuitsche Sänger da ist, wenn er gebraucht wird. An dem Singen nehmen 22 Vereine teil. Obwohl durch die Verhältnisse die Sängerzahlen erheblich zurückge- gangen sind, werden die Leistungen doch noch auf guter Höhe stehen. Sie werden in entsprechenden Notierungen der Gesangsrichter ihren Ausdruck fin­den. Damit ist auch dem Kampfgedanken, den un­sere Sänger zur gegenseitigen Aneiferung wünschen, Rechnung getragen. Die große Zahl der teilneh­menden Vereine stellt den Sängerkreis Gießen mit an die Spitze im ganzen Sängergau. Schon seine Einsatzbereitschaft bei den Lazarettsingen wurde von keinem der anderen Kreise nur annähernd erreicht, lieber 40maI machten unsere Vereine den verwun­deten Soldaten damit eine hohe Freude, während anderswo dies etwa nur 6mal der Fall war. Es wäre zu wünschen und sehr erfreulich, wenn ange­sichts solch vorbildlichen Einsatzes die große Ver­anstaltung am Sonntag in Watzenborn von Freun­den des schönen Männergesanges recht zahlreich be­sucht würde.

Streit- und Zweifelsfragen der Spinn- stoffbewirtschastung entschieden.

Der Reichsbeauftragte für Kleidung und ver­wandte Gebiete hat eine Reihe von Streit- und Zweifelsfragen der Spinnstoffbewirtschaftung ent« schieden. Folgendes davon ist von allgemeinem Interesse: Zum Bezug von kartenpflichtigen Spinn- sioffwaren im Wege des Versandes können Ver­braucher die erforderlichen Punkte der Kleiderkarte selbst ab trennen und den Warenlieferanten über­senden. Kann die Ware nicht geliefert werden, so daß der Verbraucher die Punkte zurückerhäll, so muß er beim Wirtschaftsamt den Sachverhalt nach­weisen und kann dann eine Bescheiniguna beantra­gen, die den Einzelhandel ermächtigt, die äh getrenn­ten Punkte anzunehmen. Burschenanzüge der Größe 38 mit langen Hosen netten nicht als Män­neranzuge, sondern find fiir Den aus der Kleider­karte für Kuaben vorgeschriebenen Punktwert ab- zugeben. Wickelgamaschen sind mit vier Punkten zu bewerten. Sog. Moltonstrecker (Scheuertuchgewebe)