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gegriiMf haben iJ'ber die beste Ausrüstung, tue Sie Ihren Soldaten geben können. Sie selbst sind es gewesen, der sich mit dieser Ausrüstung bei allen drei Wehrmachtteilen unablässig beschäftigt hat. Sie haben darüber nachgedacht, welche Form der Kampfmittel für den kommenden Kampf d-ie beite sein würde. Gleichgültig, ob es sich darum han­delte, die P a n z e r w a f f e des Heeres auf das wirksamste zu gestalten oder den Bau der neuen Schlachtschiffe zu betreiben oder die mo­dernsten Flugzeuge zu schaffen, immer sind Sie es gewesen, der die Wichtigkeit der Ausrüstung betonte, in rastloser Arbeit uns geholfen und dar­auf hingewiesen hat, daß diese Ausrüstung die Vor­aussetzung des Sieges ist.

Und dann die Wichtigkeit der Ausbildung! Auch hier, mein Führer, war das, was Sie uns gegeben haben, das Wertvollste, denn Sie gaben für die Grundlage der künftigen Kampfesausbil- dung Ihr Miss en aus dem großen Kriege, Ihr Wissen nicht als Feldherr, sondern Ihr Wissen als Soldat, als Gefreiter, der draußen an der vordersten Stelle gekämpft und gefochten hat. Sie gaben oft blutleeren Dingen erst den Inhalt aus diesem Können, aus diesem Wissen und aus diesen Erfahrungen, und immer wieder waren Sie es, der darauf hinwies, daß nicht vom grünen Tisch aus diese Dinge gemacht werden können, sondern daß man sich vorstellen muß, was den Soldaten, den kleinen Mann vorne im Kampf, wenn er stürmen muß, beweat und erfüllt, und was er hier braucht und benötigt, um siegen zu können.

Und dann die Führung selb st, mein Führer. Wir wissen heute, daß wir unter Ihrer Führung siegen werden, denn in Ihnen wurde uns das Genie des Feldherrn gegeben, und heute weiß die ganze Welt, wie Sie die beste Waffe dieser Welt geschaffen haben, aber wie Sie auch verstehen, dieses scharfe Schwert dort zu führen, wo der Hieb am tiefften sitzt. Das Vertrauen der gesamten Wehrmacht wuchs aus der gewaltigen Bewährung Ihres Feldherrntums im Polenfeldzug, über die Schlachtfelder des Westens hinaus bis zu den heutigen Kämpfen. Und ganz gleichgültig, wo immer gefochten wurde, ob in den eisigen Gefilden des Nordens oder in den glutheißen Wüsten Afri­kas, im Westen zur Durchbrechung der modernsten Festungslinie, die es gab, oder zur Ueberwindung der natürlichen Festungen des Geländes in den wegelosen Gebieten des Balkans überallwar es Ihre Führung, die den Soldaten mit blin­dem Vertrauen erfüllte, an all diesen Stellen zu siegen, wo immer es auch sei.

Und heute, mein Führer, an Ihrem Geburtstag, da strömt Ihnen nun die Dankbarkeit eines ganzen Volkes entgegen, aber auch die Dankbarkeit und die heißen Segenswünsche Ihrer Wehrmacht. Wir wissen heute, daß wir begnadet sind, weil der Allmächtige in Ihnen dem deutschen Volk den Führer und Feldherrn gegeben hat, der dieses Volk aus feiner Schmach und Schande von einst wieder emporführte und zu Leben und Freiheit, aber auch zum Ruhm und zur Ehre. Und es ist deshalb eine Selbstverständlich­keit, daß heute jeden Soldaten bewegt das heiße Flehen zum Allmächtigen, er möge Sie segnen und beschützen, denn Sie, mein Führer, sind uns der Garant des Endsieges. Ihr Genie und die Tapferkeit Ihrer Truppen werden den Feind be­zwingen an allen Stellen. Und so ist es denn der heiße Wunsch des heutigen Tages Ihrer Soldaten und ihr Geschenk: Dar Gelöbnis zu siegen dort, wo Sie befehlen. Und ich weiß, diese Entschlossen­heit und Zuversicht, die uns erfüllt, wird uns diesen größten aller Siege erfechten lassen. Unser Gelöbnis heute an diesem Tage heißt: Wir schla­gen den Feind, wo immer wir ihn treffen. Dies ist auch das Geschenk Ihrer Wehr­macht, mein Führer, am heuttgen Tage, an Ihrem Geburtstag.

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Der Führer dankt seinem Reichsmarschall sowie Großadmiral Raeder und den Generalfeldmarschäl­len von Brauchitsch und Keitel mit einem herzlichen Händedruck. Der Badenweiler Marsch beschließt die kurze, schlichte Stunde im Hauptquartier. Noch ein­mal grüßen alle den Führer, der sich nun mit den Oberbefehlshabern wieder in seinen Wagen begibt. Während das Führerbegleitbataillon abruckt, nimmt das Musikkorps vor dem Fllhrerwagen Aufstellung, um den Führer durch Märsche und Kampflieder zu erfreuen. Nach demGruß an den Obersalzberg" erinnert uns der Radetzkymarsch an die unvergeß­lichen Tage von Linz und Wien, der Egerländer Marsch an die Heimkehr der Sudetendeutschen. Das alte KampfliedVolk ans Gewehr" leitet über zu demMarsch der Deutschen in Polen". Das Frank­reichlied ruft uns die Stunde von Compiegne wieder vor Augen. Das Engellandlied folgt mit seinen schmetternden Fanfaren. Den Beschluß bilden die Lieder des Balkanfeldzuges: das erst vor wenigen Tagen entstandene Südostlied und der Prinz-Eugen- Marsch.

Während des Standkonzertes nimmt der Führer weitere Glückwünsche entgegen. Es gratulieren u. a. der Reicksminister des Auswärtigen, der Reichs- fllhrer ff, der Chef der Reichskanzlei, der Reichs­pressechef und Reichsleiter Bormann, ferner der Chef des Führungsstabes General der Artillerie Jodl, Generalmajor Warlimont, der Kommandant des Führer-Hauptquartters Oberstleutnant Thomas, die Flugkapitäne des Führers, an der 6pifoee ff» Oberführer Baur. Ununterbrochen laufen währeno- dessen Glückwunschtelegramme ein, darunter ein Gruß der kämpfenden Truppe aus Larissa. Noch einmal begibt sich der Führer, begleitet von seinen Oberbefehlshabern und den Herren seines engeren Stabes auf den Vorplatz, um an diesem schönen Frühlingstage draußen dem Konzert zuzuhören. Gegen 13 Uhr ist das Standkonzert beendet. Der Führer begibt sich an die Arbeit. Das,Hauptquartier zeigt wieder das gewohnte Aussehen als die zen- trale militärische und politische Kommandostelle des Führers und Obersten Befehlshabers.

Der Geburtstagsgruß Hessen-Nassaus.

NSG. Gauleiter und Neichsstatthalter Spren­ger sandte dem Führer zu seinem Geburtstag für den Gau Hessen-Nassau folgendes Glückwunschtele­gramm:

Mein Führer! Zu Ihrem Geburtstag beglück­wünsche ich Sie auf das herzlichste und übermittle Ihnen die Grüße aller Parteigenossen und Volks­genossen des Gaues Hessen- Nassau. In den Tagen, da Ihre geniale Feldherrnkunst aufs neue trium­phiert und die deutschen Soldaten unter Ihrer Führung mit stolzen Siegen wieder Geschichte machen, schlagen Ihnen alle Herzen in Liebe und Dankbarkeit besonders freudig entgegen. Getreu unserem Leitspruch soll die Tat Treue und Dank beweisen!"

Der Führer sandte dem Gauleiter folgende Antwort:Für Ihr freundliches Gedenken und die

mir zugleich im Namen des Gaues Hessen-Nassau zu meinem Geburtstag ausgesprochenen guten Wünsche sage ich Ihnen meinen herzlichen Dank. Mit deutschem Gruß! Adolf Hitler."

Aufnahme her Zehnjährigen in die HI.

Marienburg, 19. April. (DNB.) Jahr für Jahr tritt am Vorabend des Geburtstages des Führers die jüngste Gefolgschaft der nationalsozia- listischen Beweaung an, die sich an diesem Tage mit ihrem Handschlag zum Dienst für den Führer und sein Werk verpflichtet, lieber eine Million Jungen und Mädel haben sich freiwillig zu diesem Dienst in der größten Jugendorganisatton der Welt, der Hitler-Jugend, gemeldet.

Der Reichsfugendführer nahm im Großen Remter des Ordenshauptschlosses Marienburg den jüngsten Jahrgang in die Gemeinschaft der Hitler-Jugend auf. Von den Türmen der roten Burg wehten die Fahnen der HI. Hitlerjungen bildeten vor der Burg Spalier, Pimpfe und Iungmädel füllten in dichten Reihen den großen Schloßhof. Fanfaren schmetterten, die Rührtrommeln dröhnten und kündeten die Am fünft des Reichsjugendführers an. Im Großen Remter, den viele hundert Kerzen erleuchteten, stan­den in ttefgestaffelten Gliedern die Jungen und Mädel. Reichsjugendführer Axmann richtete eine verpflichtende Ansprache aus dem Remter an die deuffche Jugend, die sich im ganzen deutschen Vater­land dem Führer zum Geschenk gibt.

Stark, gläubig, tapfer und aufrecht."

Reichsminister Or. Goebbels am Vorabend des Geburtstages des Führers.

Berlin, 19. April. (DNB.) Am Vorabend des Geburtstages hielt Reichsminister Dr. Goebbels eine Rundfunkrede, in der er sagte: Wir Deutsche von heute, wir erleben das größte Wunder, das es in der Geschichte überhaupt gibt: Ein Genie baut eine neue Welt.

Zum ersten Male trat Deutschland in diesem Krieg als fest gefügter Machtblock auf, um kühl und überlegen seine Interessen zu verteidigen, nicht um des größeren Gewinns einer kapitalistischen Füh- rung »schicht, sondern um der Sicherung seiner natio­nalen Existenz willen. Ausländische Beobachter, die während des Krieges das Reich besuchten, können sich nicht genug wundern über die aelassene Ruhe, mit der das deutsche Volk den politischen und mili­tärischen Entwicklungen entgegenschaut. Nichts wäre falscher, als daraus auf Gleichgültigkeit ober Inter­esse nlosigkeit zu schließen. Es ist das jene Sicher­heit, die auf Vertrauen beruht. Unser Volk braucht und will im einzelnen gar nicht wissen, was der Führer plant und welche Wege zum Siege er je- wri-lig beschreitet. Es hat einfach Verttauen zu ihm. Er wird den richtigen Weg weisen, wie er ihn bis­her immer gewiesen hat. Welche ungeheure Kraft liegt in diesem Verttauen! Und wie kindisch und albern sind demgegenüber die immer wiederholten törichten Versuche der britischen Plutokraten, das Volk in einen Gegensatz zu seinem Führer bringen zu wollen und mit lügnerischen Einflüsterungen die kämpferische Haltung unserer Wehrmacht zu schwä­chen. Heute weiß jeder deutsche Soldat, daß wir in unserer Geschichte immer nur dann unterlagen, wenn wir diesen Versuchen nachgaben, daß Deutsch­

land aber stets dann triumphierte, wenn es sich seiner Kraft bewußt blieb und sie nach außen hin ansetzte, flott sie nach innen zu verbrauchen.

Als Mr. Churchill kürzlich über die Aussichten dieses Krieges sprach, erklärte er, England werde siegen, er wisse nur noch nicht wie. Wir können ihm darauf nur zur Antwcttt geben: Der Führer wird siegen, und zwar in der Hauptsache; weil er auch weiß, wie er siegen will. Er hat die Nation mit seinem Geiste erfüllt. Im Kampfe um ihr Dasein wird sie diesmal die große Schicksals­probe bestehen und damit die Reihe der deutschen Irrtümer und Versäumnisse aus vier Jahrhunder- len beenden. Darum ist für uns Deutsche diese Zeit so groß und trotz des Krieges auch so beglückend. Sie gibt unserem Volke eine Chance, und wir wer­den sie ausnutzen. Ein Volk in Waffen, geführt von einem Willen und beherrscht von einem Fana­tismus das ist der Sieg! Wir wollen dem Schick­sal danken, daß es uns in der Zeit unseres tiefften Niederbruchs den Führer schenkte. Wir kämpfen nun schon so lange an seiner Seite, daß wir wohl das Recht haben, aus unserer Erfahrung, aber äuch aus unserem Wissen um die Dinae heraus zu sagen, daß wir den Sieg so gut wie sicher haben, daß wir jetzt nur stark, gläubig, tapfer und aufrecht zu blei­ben brauchen, um erhobenen Hauptes der Stunde unseres stolzesten Triumphes entgegenzuschreiten. So grüßen wir ihn denn heute am Vorabend seines Geburtstages. Bitten wir einen gnädigen Gott ihn uns noch lange in Gesundheit zu erhalten unk sei­nem Werke der Befreiung unseres Volkes von allen Fesseln seinen Segen zu erteilen.

Tagesbefehle an die Wehrmacht.

Soldaten des Heeres!

Zum zweiten Male begehen wir im Kriege den Geburtstag unseres Führers und Obersten Befehls­habers. Vor einem Jahr standet Ihr bereit zu dem großen Entscheidungskampf im Westen. Kurze Zeit darauf habt Ihr unter feiner Führung und im Der* trauen auf ihn einen der größten Siege aller Zei­ten erfochten. Jetzt habt Ihr wieder, von feinem Geist beseelt, und getreu der Überlieferung deut­schen Soldatentums, neue Erfolge errungen, tour« big derer in Polen, Norwegen und Frankreich, und freudig für sein großes Werk Euer Leben einge­setzt. Erneut geloben wir am heuttgen Tage un­serem Führer und Obersten Befehlshaber, dem Schöpfer des Großdeutschen Reiches und seiner Wehrmacht, unverbrüchliche Treue. Im Vertrauen auf ihn und im Glauben an den Sieg werden wir bart und entschlossen auch den letzten Feind schlagen. Unser Leben gehört Deutschland! Es lebe der Führer!

gez. von Brauchitsch, Generalfeldmarschall.

An die Kriegsmarine.

Soldaten der Kriegsmarine!

Der Geburtstag des Führers und Obersten Be­fehlshaber der Wehrmacht sieht uns im siegreichen Endkampf gegen einen mächtigen Gegner zur See. Getreu dem Eid, den wir auf Führer, Volk und Vaterland geschworen haben, werden wir in dem uns aufgezwungenen Kampf voller Gottvertrauen den Feind schlagen, wo immer wir auf ihn treffen.

Große Erfolge sind in pausenlosem Einsatz zur See bereits errungen worden. Weitere werden folgen. Der Führer hat uns den Weg zum Endsieg ge­wiesen. In unerschütterlicher Treue und dem felsen­festen Verttauen werden mir folgen. Es lebe der Führer!

gez. Raeder, Großadmiral.

An die Lustwaffe.

Soldaten der Luftwaffe, Kameraden!

Inmitten großer Kämpfe seid Ihr heute ange- treten am Geburtstag unseres heißgeliebten Führers und Feldherrn. Ihm gilt in unerschütterlicher Treue und tiefster Dankbarkeit unser Gruß. Neue entschei­dende Erfolge sind errungen worden. Ihr wart wieder Wegbereiter gewaltiger Siege. Eure Fahnen künden diese in den Bergen des Balkans, an den Küsten des Aegäischen Meeres und in der Wüste Afrikas. Eure unaufhörlichen harten Schläge gegen die englische Insel und die britische Zufuhr treffen den Feind ins Herz. Das kann ich dem Führer zum 20. April als unser stolzes Geschenk melden. Meine tapferen Kame­raden, wir geloben am heutigen Tage, uns weiterhin dort einzusetzen, wo es gilt, im Kampfe um die Freiheit Großdeutschlands und die Befriedung Europas den Feind am härtesten zu treffen. Wir harren der Befehle des Führers. Vorwärts zum Endsieg! Es lebe Adolf Hitler!

Gez.: Hermann Göring Reichsmarschall des Großdeutfchen Reiches.

Die Reichskliegsflagge auf -em Olymp.

Berlin, 19. April. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Am 18.April, 12 Ahr, ist auf dem serbischen Kriegsschauplatz Waffenruhe eingetreten.

Die in Griechenland kämpfenden Truppen durchstießen im weiteren Vorgehen das Bergland nordostwärts des Pindos. 3m Vorstoß beiderseits des Olymp wurden die Nachhuten der britischen Hauptkräfte geworfen, die südlichen Ausgänge des Gebirges im scharfen Nachdrängen erkämpft und in der thessalischen Ebene der wichtige Straßen­knotenpunkt Larissa genommen. Gebirgsjäger hißten auf dem Gipfel des Olymp die Reichs­krieg s f l a g g e. Die Luftwaffe unterstützte trotz ungünstiger Wetterlage die Operationen des Heeres durch Einsatz von Kampffliegerverbänden gegen feindliche Kolonnen im Raum von Larissa und gegen die Straße 3aniüaArta. Auf griechischen Flug­plätzen wurden fünf Flugzeuge in Brand geschos­sen. 3m Hafen von Lhalkis vernichteten Kampf- flugzeuge mehrere Transporter mit zusammen 29 000 BRT. und erzielten auf weiteren Handels­schiffen Bombentreffer.

3n der letzten Nacht bekämpfte die Luftwaffe die britische Versorgungsschtfsahrt mit guter Wirkung. So wurden im Bristot-Kanat aus einem bewaffneten Geleitzug zwei Handelsschiffe mit zu­sammen 11 000 BRT. vernichtet und auf einem dritten Schiff Bombentreffer erzielt. Andere Kampf­flugzeuge versenkten vor der schottischen Oslküste drei Handelsschiffe mit zusammen 8000 BRT. und beschädigten ein weiteres Schiff schwer. Damit ver­lor der Feind in wenigen Stunden im Seegebiet um das britische Mutterland 19 000 BRT.

3n Nordafrika wurde der Kampf um die festungsartig ausgebauten Stellungen von Tobruk im Zusammenwirken mit der Luftwaffe weiter­geführt. Deutsche und italienische Sturzkampfflug­zeuge bombardierten am 17.4. mit gutem Erfolg Erdziele um Tobruk. Volltreffer richteten in den Befestigungsanlagen, in Vatleriestellungen und Ve- lriebsstofflagern große Zerstörungen an und ver- ursachlen weithin sichtbare Brände. Weitere An­

griffe auf den Hafen von Tobruk führten deutsche Kampfflugzeuge in der Nacht zum 18. 4. durch. Deutsche Sturzkampfflugzeuge versenkten gestern bei Sollum einen stark bewaffneten Hilfskreuzer von 8000 BRT. Begleitende Zerstörerflugzeuge schossen hierbei ein Kampfflugzeug vom Muster Bristol- Blenheim ab.

Der Feind flog weder bei Tage noch in der Nacht in das Reichsgebiet ein. Beim Versuch, in den gestrigen Tages- und Abendstunden die norwegische Küste und die Kanalküste anzufliegen, verlor der Feind elf Flugzeuge, von denen sechs im Luftkampf, drei durch leichte Seestreitkräfte in der Nordsee und je eins durch Flakartillerie unh Marineartillerie ab­geschossen wurden. Lin Aufklärungsflugzeug fchoß außerdem im Ausgang des St.-Georgs-Kanals im Luftkampf mit zwei feindlichen 3ägem ein Flugzeug vom Muster Spilfire ab. Damit wurden insgesamt dreizehn feindliche Flugzeuge abgeschosfen und fünf am Boden zerstört. Drei eigene Flugzeuge werden vermißt.

Fast überall die albanische Grenze erreicht.

Rom, 20. April. (DNB.) Der italienische Wehr­machtbericht vom Sonntag hat folaenden Wortlaut:

Die Divisionen der 9. und 11. Armee haben ge­stern, nach Brechung des zähen Widerstandes starker feindlicher Nachhuten und Ueberwindung zahlreicher Straßenunterbreckungen, fast an allen Stellen d i e Grenze des Königreichs Albanien er­reicht. Es wurden viele (Befangene gemacht und große Mengen Waffen und Material erbeutet. Zahl­reiche Jagd-, Bomben- und Sturzkampfflugzeugver­bände, insgesamt 450 Flugzeuge, haben ununter­brochen heftige Angriffe gegen das auf dem Rück­zug befindliche griechische Heer durchgeführt. Es wurden Truppenzusammenziehungen, Barackenlager, Artilleriestellungen getroffen und Sttaßen und Brücken unterbrochen. Hunderte mit Truppen und Material beladene Kraftwagen wurden zerstört. Der Flugplatz von K a t s i k a (Janina) wurde im Tief­flug angegriffen und fünf Flugzeuge am Boden in

Beförderungen in der Wehrmacht.

Berlin, 19. April. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat befördert

1. Im Heer: Zu Generalen der Infanterie di« Generalleutnante Weifenberger, von Chappui^ Keitel; zu Generalen der Panzertruppe die General, leutnante Kuntze und Kempf; zu ©eneralle-utnanten die Generalmajore Siebert, Stengel, Andreas^ Ofterkamp; zum Generalstabsarzt den Generalar^ Dr. Remus; zu Generalmajoren die Oberste, Schönfelder, Meißner, Zellner, Eberle, Ortner. Krüger, Baltzer, Dr. Altrichter, Baltzer (Martini. Reinhardt, von Apell, Matzky, Fischer (Karl), Sieid mann, Eckardt, Schade (Artur), von BismarL (Kurt), Frhr. v. Falkenstein (Erich), Plamboect. Lorenz (Hans), Nichterlein, Kunze (Friedrichs Glodkowski, Schneider (Friedrich), Schellman^ Ribbenttop, Hederich (Hans), Wagner (Georg,, Borowski, Rabsilber, Plewig; zu Obersten di« Oberstleutnante Kohlhauer, Eckhardt (Heinrichs v. Hillebrandt (Hans), von Nordheim, Hunck, Risse, Eberth, Enke, Tschersich, Boehaimb, Klemm (Georg,, Reß, Reißner, Stud, Frenking, v. Blanckenfee, Ebke, Drescher, Caesar, Huszar, Heucke, Nowack, Cabanis, Lichtschlag, Schall, Frh. v. Uckermann. Gall, v. Wuthenau (Fedor), Bebert, Kleftel, Letis, Graetz, Rohleder, Nürnberg, von Karmainsky (. Helm Otto), Matzky, Dr.-Jng. Blau, Schmitt (Al, fred), Witte (Gerhard), Horbach, von der Locha^ Froefchke, Frhr. von Bothmer, von Hepke, Neuen, zeit, Frhr. v. Pwchmann, Priese (Bruno), v. Kauf, mann, v. Hahn, Fröhlich (Kurt), Wagner (Wolf­gang), Dietz (Rudolf), Mester, Mitzlaff, Bulcke, Jahns, Lyncker (Hans), Moraw; zu Oberftärztei, die Oberfeldärzte Dr. Simon, Dr. Seyffardt, Dr, Rühe; zu Oberftoeterinären die Oberfeldtveterinärs Dr. Richter (Walter), Dr. Zschocke. In der Heeresver- waltung: Zu Ministerialräten Dr. Kayser, Rai, kowfky, Dr.-Jng. Bader, Dr. rer. Hesselbach, Meyer, Polenz.

In der Kriegsmarine: Zn Vizeadmiralen di« Konteradmirale Fleischer, Bachmann; zu Konter­admiralen die Kapitäne zur See Tobye, Nordmann» Lange (Werner), Löwisch (Werner), Thiele, Krancke, Dr. Lüttge; zu Kapitänen zur See die Fregatten- kapitäne Mulsow, Melms, von Conrady, Möller (Johannes), Richter -(Eugen), Sachs, von Pull­kammer (Karl-Jesko), Korte (Alfred), Dithmar, Grünert, Burghardt, Wiebe, Sahl, von Phluct- Harttung, Hellhoff, Weishaupt, Richter (Heinrichs Dipl.-Jng. Unkelbach, Liebhard, Howoldt, Mann^ Schäfer (Arthur), Kamcke, Neumann (Ernst), Ham­melau, Blumenthal, Pila; zum Hafen baudirektol' den Marineoberbaurat Linde; zum Oberregierungs­rat /den Regierungsrat Dowaldt.

In der Luftwaffe: Zu Generalen der Flieger di«, Generalleutnante Mohr, Danckelmann, Schmidti (Hugo); zu Generalleutnanten die Generalmajore^ Keßler, Gautter, Suren, Mackenfen, von Astfeld, Mooyer; zu Generalmajoren die Obersten Dr. Dipl.- Jng. Seidel, Czeck, Angerstein, Reimann, ©Deitmer,. Hesse, Schröder (Severin), Nordt, Höfert, Hartoo, Schultze-Rhvnhof, Krappen, Goltz; zum Genera?« arzt Prof. Dr. Kofchel; zu Obersten die Oberstleut« nante Höhne (Otto), Nottt, Prehne, FleifäHauer, Rudolf (Franz), von Holleben, Dauer (Max), Drew« wes, Schubert, Uhl, Dini.,' Eigner, Köpper, Lotha, jpon Schönebeck, Haußer, Lemuren, Cgler, Rohrbect, Dietrich, Afheldt, Sells chopp, Schwarz, Heyster, Haardt, Saalftank, Esse, Tanneberger, Waldmann; zum Oberstarzt der Oberfeldarzt Dr. Engelbrecht.

Beförderungen in ff, NSKK. und ASM.

Der Führer hat in der Schuttstaffel befördert: Zu ^-Obergruppenführern die ^--Gruppenführer Dr. Dietrich, Dr. Seyß-Jnguart, zu ^-Gruppenführern die ^-Brigadeführer Alpers, Berger, Bracht, Hanke, Hoffmann, Jüttner, Lauterbacher, Rauter, von Schröder. Im N SKK. wurden befördert zu NSKK.« Obergruppenführern die Gruppenführer von 2)ent Klug, N i eder-W es te rm arm; zu NSKK.-Grupven« führern die Brigadeführer Köbele, Ruland. Der- liehen wurde der Dienstgrad eines NSFK.-Ober- gruppenführers dem Gauleiter Kaufmann. Im NSFK. wurden befördert zum NSFK.-Obergrup­penführer der NSFK.-Gruppenführer Braun; zum NSFK.-Grr^penführer der NSFK.-Brigadeführer Hiß.

Brand geschossen. Der Flottenstützpunkt von Preoesa wurde bombardiert.

Abteilungen des deutschen Fliegerkorps haben den Flugplatz von Micabba und den Hasen von La Valetta (Malta) bombardiert. Es wur­den Hafenanlagen getroffen und ein großer Damp­fer beschädigt.

Eines unserer U-Boote hat im östlichen Mittelmeer einen feindlichen Zerstörer torpediert.

" In Nordafrika Artillerie- und Patrouillen- tätigfeit im Abschnitt von Tobruk. Feindliche Flug­zeuge bombardierten Benghasi und Tripolis. Wedel Opfer noch nennenswerte Schäden.

In O st a f r i k a nichts von Bedeutung.

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Der Mord an Koryzis.

Berlin, 19. April. (DNB.) Der griechische Mi­nisterpräsident Koryzis hatte eine Stunde vor seinem Ableben den britischen Oberkommandierenden Sir Maitland Wilson und den britischen Ge­sandten in Athen Sir Michael Pala.iret empfan­gen. Koryzis soll nach dem Empfang leichenblaß gewesen sein und einen vollkommen verstörten Ein­druck gemacht haben. Es verlautet, daß der Minister« rat sich über ein Anerbieten Wilsons beriet, die griechische Regierung und die königliche Familie noch in der gleichen Nacht auf einem Kreuzer nach Aegypten zu bringen. Wilson und Palairet sollen Koryzis zu überreden versucht haben, aus Grund der Unhaltbarkeit der militärischen Lage und der Tatsache, daß das britische Expeditionskorps aus London den Befehl zur Einschiffung erhalten habe, die griechische Armee sich der Flucht anschließen zu lassen. Koryzis soll den englischen Wunsch abge­lehnt haben. Ein Sekretär fand wenige Stunden später Koryzis tot vor seinem Schreib­tisch. Es liegt noch feine Mitteilung vor, ob Kory­zis durch Gift oder durch einen Revolverschuß er­mordet worden ist. Koryzis zeigte in den letzten Wochen oft Zeichen von Niedergeschlagenheit, jedoch halten seine Freunde Selbstmord für absolut un­wahrscheinlich, da Koryzis ein Mann von tiefen religiösen Ueberzeugungen war. Der Tod Koryzis löste in Athen um so größere Bestürzung aus, als sein Vorgänger Metaxas vor wenigen Wochen unter ähnlichen Umständen aus dem Leben schied und auch damals der Verdacht auf englischen Mord nicht zum Schweigen kam. Wie Reuter meldet, st> Konstantin Kozias mit der Bildung der neuen griechischen Regierung beauftragt worcken. Koziol

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