mrben könnte. In Saloniki leben noch immer in Lnmerlichen Verhältnissen Tausenbe von griechi-'
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Oes Führers Geburtstag
Oie Feierstunde im Hauptquartier
Oie Glückwünsche von Bott und Wehrmacht
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Mengen von Spreng- und Brandbomben auf die Stadt abgeworfen. Die weithin leuchtenden Groß- feuer besonders im Themsebogen, den Milwall- Docks und im Stadtteile Greenwich sind ein sicherer Anhalt für die furchtbare Wirkung dieses von England abermals herausgeforderten Vergeltungsangriffs.
In der Thessalischen Ebene drängen die deutschen Truppen den geworfenen britisch-griechischen Kräften nach. Westlich des Pindos gehl der Feind vor den italienischen Truppen, stellenweise unter Auflösungserscheinungen zurück. Den ostwärts des Gebirges vorgehenden deutschen Truppen ergaben sich zahlreiche griechische Soldaten und geschlossene Verbände. Kampf- und Sturzkampfflugzeuge unterstützten die Operationen des Heeres bei der Einnahme von Larissa und Trikkalla. Sie bekämpften zurückgehende Truppen und Kolonnen
des Feindes mit Bomben und Bordwaffen, vernichtete auf einem Flugplatz zehn Jagdflugzeuge vom Muster Gloster und im Luftkampf ein weiteres britisches Jagdflugzeug vom Muster Spitfire.
Im nördlichen Gebiet Jugoslawiens wurden bisher 1500 Offiziere und 244 000 Mann als Gefangene gezählt.
In R o rd a f r l k a blieben Angriffe des Feindes auf Sollum trotz Unterstützung durch See- und Luflstreitkräfle ohne Erfolg. In Tobruk belegten deutsche Kampfflugzeuge in der Rächt zum 19. April und am gestrigen Tage die Hafenanlagen und andere militärische Ziele mit Bomben schweren Kalibers. Volltreffer verursachten grohe Brände und heftige Explosionen. Bel Angriffen deutscher Kampfflugzeuge auf den Hafen von La Valetta auf der Insel Malta entstanden schwere Schäden in der Staatswerft und in Lagerhallen. Lin Oeltanklager geriet in Brand.
Flmgzeuge der bewaffneten Aufklärung vernichteten gestern an der schottischen Ostküste zwei feindliche Handelsschiffe mit zusammen 6000 VRT. Bei einem Jagdvorstoh gegen die britische Südküste verlor der Feind im Luftkampf ein Jagdflugzeug vom Muster Spitfire. Feindliche Flugzeuge flogen weder bei Tag noch bei Rächt in das Reichsgebiet ein.
dl' griechischen Eroberungsheeres in Kleinasien aus knyrna ausgewiesen wurden. In den letzten Iah- p-i? haben sie sich Siedlungen gebaut uni) den jvßten hunger überwunden. Saloniki ist auch Sitz « er Messe, die für den Mittelmeerraum eine ge-
hat sich gezeigt, daß auch diesmal der deutsche Soldat unüberwindlich ist. Aber diese Unüberwindlichkeit, dieses Siegen an allen Fronten, ist nicht von ungefähr gekommen. Eine schwere Arbeit und eine ungeheure Verantwortung, die Sie, mein Führer, vor Jahren übernommen haben, schufen die Voraussetzungen dieser Siege. Drei Voraussetzungen sind es vor allem gewesen, die diese Siege erst möglich machen: die Ausrüstung unserer Wehrmacht, ihre Ausbildung und ihre Führung.
Mein Führer, ich selbst weiß es, wie Sie in all den Jahren immer wieder rastlos gearbeitet haben,
Oie Pistole im Racken Griechenlands
Von unserer Berliner Schnftleitung.
B e r l i n, 20. April. (DRV.) Der Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Für den erneuten Angriff britischer Flugzeuge auf Wohnviertel in Berlin jn der Rächt zum 18. April führte die deutsche Luftwaffe in der vergangenen Rächt den zweiten Berget- tungsschtag auf London. Auch bei diesem
irschlagendenFemd,woimmerwir ihn treffen"
Im Führerhauptquartier, 20. April. DerFührer beging seinen heutigen 52. Geburtstag in seinem Hauptquartier. Als erste gratulierten ihm bereits um Mitternacht die nächsten Angehörigen seines Hauptquartiers, als deren Sprecher der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Generalfeldmarfchall Keitel, dem Führer die herzlichsten Glückwünsche seiner engsten Mitarbeiter aussprach. Er erinnerte an die bisherigen siegreichen Feldzüge, in denen die hier um ihn versammelten Männer des Hauptquartiers seit nunmehr drei Jahren in fast unveränderter Zusammensetzung den Führer begleiten durften, „heute am Anfang eines neuen Lebensjahres" — so schloß der Generalfeldmarschall— „bewegt uns alle eine große, tiefe und innige Bitte an die Vorsehung: sie möge Ihnen, mein Führer, die Gesundheit und Spannkraft erhalten, mit der Sie bisher die Geschicke des deutschen Volkes und seiner Wehrmacht lenkten". „ . , . , -
Wie jeder Tag in diesem Kriege beginnt auch der Geburtstagsmorgen des Führers mit militärischen Besprechungen, die bis gegen 11 Uhr dauern. Inzwischen ist vor dem Führerwagen, dem gegenüber bereits seit dem frühen Morgen die Standarte des Führers, von Doppelposten flankiert weht, des Führers B e g l ei t b a t a i l l o n der Wehrmacht mit Musikkorps und Spielmanns- zua aufgezogen. Der Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches, Hermann Göring, der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Großadmiral Roeder und der Oberbefehlshaber des Heeres, Generalfeldmarschall Brauchitsch, treffen zur Gratulation ein. Um 1115 Uhr hort der Führer m feinem Befehlswagen am Lautsprecher die durch den Stellvertreter des Führers über den Großdeutschen Rundfunk übermittelten Glückwünsche der Heimat.
Oie Glückwünsche derHeimat.
Mein Führer!
Sie verbringen Ihren Geburtstag in Ihrem Hauptquartier, in das Sie sich mit Beginn der Entscheidungskämpfe im südosteuropäischen Raum begaben. Dorthin richten sich heute die Ge-
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Zweiter Vergeltungsschlag gegen London
Unaufhaltsamer Vormarsch in Griechenland. — 245 000 Gefangene im nördlichen Jugoslawien.
Montag. 2l. April Ml
Ammtmre von Anzeige« für die Dttttagsnummer biS8'/,Ubr desBormittagS
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Anzeigenteil 7 Rvf. te mm bei 22 mm Keilenbrette, Tertteil 50 Rvf. te mm bei 70 mm Keilenbrette
Nachlässe:
Wiederholung Malftaffell Abschlüsse Mengenstaffel B
Platzvorschrtft l vorherige Vereinbarung) 25°/<. mehr
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einander zu streiten. Da erschienen die bulgarischen Wvjwoden Hadschi Christas und Hadschi S t e f t s ch o mit ihren Truppen mitten im griechischen Lager und hielten an die Generale eine Ansprache, in der sie sagten: „Wir sind über Berge und Täler gekommen, um für Euch, für das Kreuz und das griechische Volk zu kämpfen. Wenn Ihr Euch aber untereinander streitet, dann können wir die Schande nicht überleben, Zeuge Eurer inneren Händel zu sein." Diese Episode versöhnte die rivalisierenden Generale, und sie führten mit Erfolg den Befreiungskampf gegen die Türken durch.
Trotzdem hat es nie mehr eine aufrichtige Freundschaft zwischen Griechen und Bulgaren gegeben, weil der Volkstumskampf in Mazedonien und Thrazien mit größter Erbitterung seither geführt wurde. Im Balkan krieg erhielt Bulgarien seinen Anteil an der ägäischen Meeresküste zugesprochen, hat ihn aber 1919 wieder verloren. Der im Friedensvertrag von Neuilly vorgesehenen Freihafenzone in Kawalla hat sich Bulgarien niemals bedient, weil es auch die^hoheitsrechte auf dem Zufahrtskorridor beanspruchte, was ihm nicht gegeben wurde.
Die Griechen sind ein Seefahrervolk, jedoch spielen auf dem Festland auch die Landwirtschaft und neuerdings auch die Industrie eine immer stärkere Rolle. Sie besitzen 2,85 v. h. der Handelstonnage der Erde und stehen damit an zehnter und in
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Mein Führer!
Im Namen der gesamten deutschen Wehrmacht und ihrer Oberbefehlshaber darf ich Ihnen, mein Führer, in diesem Augenblick die heißesten Glückwünsche Ihrer Wehrmacht aussprechen. In Sonderheit aber drängt es die Truppenverbände, die in diesen Tagen unter Ihrem genialen Befehl erneut der Welt bewiesen haben, daß sie zu siegen verstehen, und die wiederum in siegreichem Vorstürmen gegen den Gegner stehen, daß ich besonders im Namen dieser Kämpfer Ihnen heute, mein Führer, ebenfalls deren Glückwünsche überbringen darf.
Wieder stehen wir in großen Kämpfen, und es
danken des ganzen deutschen Volkes in verehrungsvoller Liebe. Im Namen der Heimat und zugleich im Namen der Deutschen im Ausland darf ich Ihnen, mein Führer, von ganzem Herzen sagen: Jn dem stolzen Bewußtsein, durch Ihre Führung zu gewaltigsten Leistungen und Taten seiner Geschichte in Krieg und Frieden berufen zu sein, bringt Ihnen das großdeutsche Volk seine Segenswünsche dar.
Ich verbinde damit den Dank für alles, was Sie für uns Deutsche getan — vor allem den Dank, daß Sie durch Ihre kraftvolle und umsichtige Führung die Heimat bewahrt haben vor den Der- nichtungsabsichten der Gegner. Sie haben durch eine Reihe in der Geschichte einzig dastehender Siege — die Ihrem Willen zu verdanken sind — Deutschland ein Ansehen in der Welt gegeben, wie es vor wenigen Jahren noch undenkbar schien. Dank Ihrer ist ein neues Volk entstanden und ein neues unüberwindliches Soldatentum, dieses Volk zu schützen. Voll unendlichem Stolz sieht das deutsche Volk selbst auf diese Siege, die erst dieser Tage durch überwältigende neue Waffentaten ergänzt worden sind. Das Vertrauen aber des deutschen Volkes zu Ihnen, mein Führer, ist grenzenlos geworden.
Ich weiß, daß es keinen schöneren Dank für Sie
gibt, als daß unsere Heimat sich immerwährend müht, sich würdig zu erweisen Ihrer und Ihrer Soldaten Leistung. Ich bin gewiß, daß die Heimat sich würdig erweist — daher wird auch weiterhin des Allmächtigen Segen mit Deutschland sein — jener Segen, der bisher unserem Vaterland so sichtbar und in so reichem Maße zuteil geworden, seit Sie uns zum Führer gegeben wurden. Alle seine Wünsche für Sie, mein Führer, vereint das deutsche Volk in dem Gebet: Herrgott schütze unseren Führer!
Während dessen nahmen die Angehörigen des Führer-Hauptquartiers und die Männer des engsten Arbeitsstabes des Führers auf dem mit schlichten Frühlingsblumen geschmückten Vorplatz vor dem Führerzug Aufstellung. Um 11.25 Uhr verläßt der Führer den Befehlswagen und nimmt, während das Führerbegleitbataillon präsentiert, die Glückwünsche der ihn erwartenden Oberbefehlshaber der Wehr« machtteile und des Chefs des Oberkommandos der Wehrmacht entgegen. Er grüßt die Herren feines Stabes und schreitet dann in Begleitung des Oberbefehlshabers und des Chefs des OKW. unter den Klängen des Präsentiermarsches die Front des Bataillons ab. Dann spricht von einem blumengeschmückten Podium aus der Reichsmarschall.
Während der deutsche Vormarsch in der thessali- schen Ebene planmäßig weiter geht und sich schon gewisse Anzeichen für eine nahende Auflösung in der griechischen Armee bemerkbar machen, stehen die politischen Kreise Athens vor der Notwendigkeit, auf irgendeine Weise eine neue Regierung zu finden. Der Zwang dazu ergab sich nicht so sehr aus der Flucht einiger Minister ins Ausland als vielmehr aus dem Mord an dem Ministerpräsidenten Koryzis durch die Hand des englischen Geheimdienstes. Die Bemühungen in Athen sind noch im Gange; ob der Versuch, eine Regierung unter dem bisherigen Oberbürgermeister von Athen, Minister K o t z i a s , ^zu bilden, Aussicht auf Erfolg hat, erschien am gestrigen Sonntag Mittag fraglich. Wie diese Versuche auch ausgehen mögen, sie stehen in jedem Fall unter dem Druck der englischen Drohungen, die sich in der Ermordung des Regie- rungsches manifestieren. Daß er von englischer Hand umgebracht wurde in dem Augenblick, als er die Konsequenzen der Vernunft aus der aussichts. losen Lage Griechenlands ziehen wollte, steht in Athen ebenso fest, wie die Ueberzeugung, daß auch sein Vorgänger Metaxas im Januar den Mordbanditen des englischen Geheimdienstes erlag. Griechenland sieht sich also hier plötzlich von einem zu jedem Verbrechen entschlossenen Gegner angefallen, der mitten im Lande steht, ja auf die politische Zentrale in Athen den verhängnisvollsten Einfluß mit den Methoden von Anarchisten aus übt. Die Morde des englischen Geheimdienstes an dem ägyptischen Ministerpräsidenten und dem ägyptischen Verteidigungsminister sowie der Mordanschlag auf den maßgeblichen Staatsmann des Irak sind überall noch in zu ftüscher Erinnerung, als daß man sich in Athen über das Ziel der englischen Der- brechen noch irgendwie im Unklaren sein könnte.
Diese Verbrechen werden begangen von der Macht, die sich als Beschützer der kleinen Nationen auf zu - spielen pflegt und sie ebenso gewohnheitsmäßig den Instinkten der britischen Plutotratte opfert. Der Raub des griechischen Goldschatzes, der ebenso wie der serbische von den Engländern nach Kairo verschleppt wurde, der Einschiffungsbefehl an die englischen Truppen, die Forderung, für die britische Flucht griechische Schiffe zur Verfügung zu stellen, der Befehl an die griechische Flotte, Einschiffung uni) Flucht zu decken, die schon vorder erfolgte Rücksendung britischer Truppenteile nach Aegypten und die planmäßige Verschleppung des britischen Aufmarsches an der nördlichen Kampffront — dies " ‘ ' "** dem
rungen zu ziehen. Oder was könnte sich Griechenland in seiner buchstäblich aussichtslosen Lage noch versprechen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sich der Rückzug seiner Truppen auf wenigen Straßen zusammendrängt, die unter den dauernden Angriffen der deutschen und italienischen Flieger liegen, und ferner dadurch, daß England die Griechen faktisch längst auf gegeben und die amerikanische Hilfe trotz aller amtlichen Beteuerungen Washingtons sich als ein zynischer Schwindel herausgestellt hat.
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Don Hellas zu Griechenland
Von unserem R. H.°Korrespondenten.
alles zusammen Mit dem feigen Mord an Ministerpräsidenten hätte die Griechen längst veranlassen müssen, ihr Schicksal endlich in die eigene Hand zu nehmen und gegenüber dem verbündeten Mörder die einzig möglichen Folge-
Europa an achter Stelle. Die Handelsflotte hat einen Umfang von 1,9 Millionen BRT. An landwirtschaftlichen Produkten weist der (Ertrag von Baumwolle jährlich eine Steigerung auf, womit Griechenland stärkster Baumwollerzeuger Europas geworden ist. Außerdem kultiviert Griechenland Südfrüchte, wie Oliven, und vor allem Wein. Der Wert der industriellen Erzeugung, die sich freilich zu 90 v. H. in Zwergbetrieben vollzieht, flieg von 1936 bis 1938 von 11,8 auf 13,5 Milliarden Drachmen, wobei in erster Linie die Metallindustrie zu- genommen hat. Im Außenhandel steht Deutschland sowohl im Import als auch im Export weitaus an der Spitze aller Länder. Es führte doppelt so viel nach Griechenland ein als fein Konkurrent Großbritannien, daß seit drei Jahren bereits von Rumänien überflügelt wurde.
Trotzdem hat die bisher vorhandene englische Seeherrschaft rm Mittelmeer auch politische Rückwirkungen in Athen, weil Griechenland sehr stark vom Seehandel abhängig ist. Bei aller Anerkennung für die Aufbauleistungen der Regierung Metaxas machte Metaxas doch feinen entscheidendsten Fehler im Herbst 1940, als er den Wunsch Italiens nach Beseitigung des politischen Einflusses und der militärischen Stützpunkte Englands mit der Mobilisierung der Armee beantwortete. Dadurch konnte sich Großbritannien offen in den Besitz der Insel Kreta setzen, wodurch die Gegenaktion der Achsenmächte im April d. I. provoziert wurde. Heute mar» I schieren deutsche Soldaten durch die fruchtbaren Täler der Halbinsel, nicht, um Krieg gegen die Griechen zu führen, sondern um die in Griechenland eingedrungenen britischen Streitkräfte zu vertreiben.
ii'N Flüchtlingen. di- nach d°r Niederlage sEwhangrist rourben mit oielen tjunberten von - -■ - “ - ' • , Flugzeugen wahrend der ganzen Rachl gewaltige
Sofia, 18. April.
Nn Flug von Sofia nach Athen wird Bin allen Reisenden als eines der prächtigsten Na- irschauspiele gerühmt. Nachdem das rauh und hart turfenbe Gebirge der Rhodopen verschwunden jj und das Flugzeug die bisherige Grenze zwischen Iilgarien und Griechenland passiert hat, taucht es ziwissermaßen in die ewige Sonne von Hellas, in ehe neue, südländische Welt, die alle Gegenstände irt zarten Konturen versieht und hell und rem iimmern läßt Da ziehen breit und gelassen die < mfarbenen Flüsse Mesta, Struma und Vardar y.cd) die von sanften Hügeln gesäumten Täler und izießen ihre Wasser zu beiden Seiten der wie eine ochenhcmd nach Süden greifenden Halbinsel
s alkidike in das Aegäische Meer.
Der dieses Meer einmal gesehen bat, wer seinen tuen Glanz und seine sonnige Ruhe genoß, ver= ist, warum der Gegensatz zu den rauhen Bergen r Bulgarien ihm den Namen Weißes Meer ver- tiffte. Da glitzern wie nachdenkliche Augen die ciggeftrerften, in die Mulden gegossenen Seen, r Achinos- und Wolvesee, freilich ohne die wald- kche Umsäumung unserer deutschen Böhmerwald- ?en, sondern umgeben von fleißig gepflegten Kul- hren und kahlen Schafweiden. Dort liegt die Stadt Saloniki, viel umkämpft wie die ganze Meresküste zwischen Vardar und Maritza, ein na- ir licher, sturmfreier Hafen am Endpunkt der wich- een Eisenbahnlinie Belgrad—Saloniki. Saloniki -Herrscht diesen Teil des Ufers vollkommen, denn d ostthrazischen Häfen Kawalla und D e - d agatsch hatten bisher kein wirtschaftliches nterland und daher auch keine Aufstiegsmöglich- Men in dem erbitterten Wettbewerb um die Han- btstonnage.
! Die Grenzziehung von 1919 hatte auch für die irl) Süden offenen bulgarischen Gebirgstäler stwere Nachteile. So stößt beispielsweise die Aus- citung der Kohlen- und Bleilager im bulgarischen Nrstatal auf große Transportschwierigketten, die joprt behoben werden könnten, wenn die Cisen- k)nverbindung nach Saloniki oder Tanthi benutzt
Wse wirtschaftliche Bedeutung hat.
Von Saloniki kann man entweder mit dem Flugzeug, mit dem Schiff oder der Eisenbahn nach 8 hen Weiterreisen, wobei jede dieser Arten ihre dienen phantastischen Reize besitzt. Die Eisenbahn- lirie, die Griechenland mit Europa verbindet, ist ettrdings eingleisig, wie ja überhaupt der Seever- | Mr' bisher den Ausbau des Bahnnetzes nicht als ncTwenbig erscheinen ließ. An dem 2918 m hohen v ymp' vorbei führt die Eisenbahnlinie entlang btr Küste bi5 zum Tempetal in die thessalische t:cne, worauf sie sich in Windungen nach Böotien >i unterschlängelt und in Athen, der 3000jährigen Siabt mit dem Hafen Piräus, endet. Hier lebt das al!= und das moderne Griechenland auf engem hum friedlich nebeneinander. Der Gegensatz zwi- H-N der geschichtlichen Beharrlichkeit und dem von • en. Europäern aufgezwungenen Tempo ist auf- |eE*enb. . _
llthen ist die Hauptstadt von 7,2 Millionen Men- hen, von denen nach der Volkszählung sich 6,7 illionen zur griechischen Umgangssprache be- ir nten. Freilich wird von den Nachbarnvolkern ie'e Zahl stark angezweifelt. Es wird erklärt, daß >e ermittelte Zahl von 81984 Angehörigen des Irwisch-mazedonischen Stammes und lot 16 773 Bulgaren (nach bulgarischer Aus- fung handelt es sich hier um ein- und Oieselbe ction) viel zu gering ist, um den wahren Anteil
Bulgaren an der Bevölkerung Griechenlands iiderzugeben. So lebten noch vor dem Weltkrieg Ostgriechenland, also in Westthrazren, 242 053 Cgaren, und sogar nach ihrer Vertreibung 1920 rben dort noch immer 80 983 Bulgaren gezahlt inn man auch bedenkt, daß inzwischen auf Grund 's bulgarisch-griechischen Abkommens eine Ruck- .berung nach Bulgarien stattgefunden hat so linen die obenge/annten Angaben noch zu stark rjunFtureü gefärbt. Mit gleicher Vorsicht mutz ie durch die Volkszählung ermittelte Zahl von )703 fogenanhten K u t s o - W a l a ch e n (Nutten) und 18 773 Albaner aufgenommen wer- r, während die Stärke der t u r k i s ch e n Mm- st^eit, die hauptsächlich Thrazien wohnt. Hl 254 Köpfen richtig bemessen sein durfte. Ueb- g»ns gibt es in Griechenland auch etwa 1600 .i i-^big dort wohnende Deutsch e.
2ie Griechen von heute haben mit den ?lten Hel- Ijn?n rassisch wohl nicht mehr viel gemeinsam, ba in Laufe der Jahrhunderte eme. starke Ra sen vichunq vor sich ging. Nur auf der Insel Cuboa fnBet man noch langschädelige und blauäugige l -cchen, von denen man freilich nicht wech, i infolge der Jnsellage von fremdem Blutzu- hm verschont wurden, ober ob es sich "M Nach jlnmen fränkischer Ritter hanbelt bie wahrend h Mittelalters ihre Burgen am Peloponnes ge- W haben. Ohne Zweifel hat aber bas Griechen' ‘im. seit der Gründung des neuen eigenen Staates sich dem Befreiungskrieg von 1821 bis 1829 eine litnffe Renaissance erlebt, doch ist gleichzettig s Her geistiger Einfluß auf dem Balkan, vor allem 1? kirchlichem Gebiete, stark 3ururfgeaangen. cs 0 ji hier erwähnt, daß die Hoffnung aus die eigene leTeiung die Bulgaren damals bewog, mit etroa ' MO Mann den Griechen im Kampfe gegen die I ü-fen zur Hilfe zu eilen. Als der beste General äh Sultans, Dramali Pascha, nut großer Dieiresmacht in Griechenland einruckte, beg He griechischen Heerführer um bie Führung
S Eichener Anzeiger
^olge höherer Gewalt w e m
kSWK General-Anzeiger für Oberhessen


