Aus der engeren Heimat
SJ.-fpor/
ie sieht es in der Vezirksklaffe?
der
Bestrafung aus.
Schwierigkeiten machen.
„Und wenn man mir Iockele nimmt?
iNachdrnkf verboten )
19. 'VnrflefcimQ
Das Stubenmädchen Martha stand vor
die in dem Sesfei am
und sich die ganze
gutmiitig überlegener Spott. Charlotte bemerkte
weiße Emaillelockmöbel und ein weißes ^ »allbelt
Martha betrachtete sie. wie etwa ein Arzt einen
Auch der sah sich die neue Umgebung mit auf-
(Fortsetzung folgt.)
Die Ta-eile hat zur
Stand
..Ja. oud) ich habe schon daran gedacht, hier auszuziehen Auf die Dauer wird es mir zu teuer. Ich
..Schreibmaschine nur stümperhaft und grafle auch nicht *
„Am. auch keine Büroarbeit?".
„Noch viel weniger."
..Dav ift schade. Dann hätte ich nämlich mit Herrn Theiß gesprochen Der hat eine Bekannte und würde Ihnen sicher leicht können "
I Charlotte versprach, daß sie kommen werde.
Charlotte sah sich in dem kleinen Zimmer unt
nichts davon, weil sie döIIL chaftigt mar. was nun f
Kleiner Mann? dachte Charlotte gerührt, als sie ihn unverwandt betrachtete. Kleiner, süßer Mann! Nun hab' ich niemand mehr als dich, so wie du niemand als mich hast. Nun müssen mir zusammen» stehen, und wir wollen uns durchschlagen, so gut es
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
Martha lachte vergnügt. „Das hab« ich mir schon' "etwcht. als Sir* hier einzoaen. An lieb Sie Snn jungen auch haben: nach einer Mutter sehen Sie I mir nicht aus. Ich habe mir gleich G danken Dan
| Herr Theiß, der junge Architekt, schien eine ’ PtV’or lf,r stehen, indem er seine kleinen Hände
Ich glaube, ich kann Ihnen dabei nützlich sein, wichtige Ralle in dem kleinen Haushalt am Iren- I,n iIiren weiten, faltigen Rock festkrallt«. Dann gab nn •• »<■♦ >"•»*« —i* —1— *----«»* er ein halb einladendes, halb ungeduldiges Knurren
von sich und lachte sie an.
WMWllSUlMlilG
Roman non Otto MM.
..Der Baum, der in den Himmel wächst", ein neuer heiterer Rcman des Dichters Kurt heynicke, beginnt heute, Freitag, in den Glegener Familtenblattern.
geworden war.
Iockele, der auf der Couch mit einem funkelnagel-! .. . .... we
neuen Bären aus braunem Plüsch spielte, war von schwierigen Fall' betrachtet, aus bejn «sicht leicht Kopf bis Fuß neu eingekleidet worden, was eine klug zu werden «st ,Cs wird Ihnen nichts anderes gehörige Lücke in Charlottes Kasse gerissen hatte übrig bleiben, gnädige Fran, fürcht« ich. Umgeben Iockele hatte gestrahlt, als er sich vor dem Spiegel Sie die Anzeige be« der Polizei, dann könnte gerade in seinem neuen Strickanzug betrachtet hatte Seit da» geschehen, was Sie vermeiden mallen: man er ihn trug, nahm er unwillkürlich eine gewichtigere nähme Ihnen den Jungen Haltung ein
versorger. der diese Meldung an die zuständige Kartenausgabestelle unterläßt, setzt sich der Gefahr
Gportgemeinbe Steinbach.
Steinbach I. — Rodheim L 5:2 (2:1).
Mit diesem Sieg ist Steinbach Kriegsmeister 1940/41 der Kreisklasse geworden. Die Mannschaft der Einheimischen sah man schon von Anfang überlegen spielen, sie konnte auch bis zum Wechsel zwei- mal erfolgreich fein. Die Gäste kamen zu einem Gegentor. In der zweiten Halbzeit drängten die Plgtzbesitzer weiter, um einen klaren Sieg zu erringen, und erhöhten das Ergebnis auf 5:1. Bel diesem Stand konnten die Gäste kurz vor Schluß noch zum 2. Gegentor einschleßen.
Steinbach 3gb. — Garbentelch Jgd. 2:3 (2:1).
Vorher trafen sich beide Iugendmannschaften zum
wenn man es betrachtete. Es war fühl und unp r- Steno» kindliches Heimweh nach ihrem Zimmk7
im Mathesius-Hauie wollte Charlotte überfallen Sie 'wang dieses Gefühl nieder und blickte fragen! auf Iockele.
, . M'g. Er muß volizeilich
• , | angemeldet werden, sobald Sie sich irgendwo eine
Martha sagte: ..Dars ich mich ein wenig setzen. Mahnung nehmen." gnädige Frau? Vielleicht kann ich Ihnen tatsächlich weiterhelfen. Wir müssen da» überlegen." ........... W,1V e,
„$a, hlttf I Setzen Sic sich doch. Fräulein muß mein Geld Zusammenhalten
Martha?" „r* '
ten Mannschaften bekäme die Tabelle ein anderes Bild. Es^ kann jedoch mit Bestimmtheit gesagt werden, daß, wie sich aus der nachstehenden Lerminliste ergibt, die Entscheidungen noch ausstehen. Die Spiele 05 Wetzlar — Watzenborn-Steinberg, Wetzlar und Steinberg — VfB.-R. verdienen insoweit besonderes Interesse.
„Ich habe nie etwas gearbeitet," erklärte Char- s „ ,-----, >- ,
lotte schuldbewußt und war sich ihrer eiaenen Das sie mit Iockele b-wohnen sollte. Es war wiiklick Ueberflüssigkelt nie so klar gewesen wie in diesem *eI),rc. M£ln' batte ober freundliche Helle Tavten. Auaenblick meifoe Emaillelackmobel und ein weißes Msicillbetl.
..Wenn Sie zum Beispiel Schreibmaschine und mnn mu^te on ein Sonatoriumssimmer denken. Stenografie könnten?" """" 'c----- --------
** Beförderung. Der Maschinistenmaat Otto Schaffner aus Gießen, Weidengasse 7, wurde zv:n Maschinistenfeldwebel befördert.
** Aenderungen im Personen st and derSelbstversorgergemeinschaft. Nach den bestehenden Bestimmungen ift jede Aenderung im Personenstand der Selostverforgergemeinsckaft, die länger als vier Wochen dauert, der zuständigen Kartenausgabestelle au melden, die die Selbstversorgerzahl berichtigt. Aenderungen im Personenstand der Selbstversorgergemeinschaft, die weniger als vier Wochen dauern, sind nicht zu melden und können auch nicht berücksichtigt werden. Jeder Selbst-
Durch das Einschieben der Tschammer-Pokalsplele und durch teilweises Nichtantreten von Mannschaften hat sich die Tabelle der B e z i r k s k l a s s e verändert, ohne daß Entscheidungen auf den Spielfeldern gefallen sind. So hat der vorjährige Meister Watzenborn-Steinberg durch das Nichtantreten von Bisfenberg und Burgsolms 4 Punkte erhalten, die unter Berücksichtigung des Torverhältnisses für ihn allein nicht entscheidend sind. Steinberg nimmt noch den zweiten Tabcllenplcch ein, da auch Wetzlar durch das Nichtantreten von Burgsolms zu zwei weiteren Punkten kam. 1900 konnte durch seine Siege In Burgsolms und gegen die Sportfreunde vom 6. Tabellenplatz zu dem 4. aufrücken und verdrängte damit sogar die Naunheimer. Die übrigen Mannschaften behaupteten ihre Plätze.
Für die Schwierigkeiten, mit denen die Vereine zu kämpfen haben, ist die Tatsache bezeichnend, daß allein vier Mannschaften der Bezirksklasse auswärts zweimal nicht angetreten sind. Es handelt sich dabei um die Vereine Luftwaffe, Sportfreunde, Bissenberg und Burgsolms. Da bei einem dreimaligen Nicht- antreten die betreffenden Vereine aus dem weitern Spielbetrieb ausslyeiden, so ist es heute müßig, Betrachtung«, darüber anzustellen, wer Meister werden kann. Im Falle des Ausscheidens einer der genann-
ßine Brandstisterin dreimal zum Tode verurteilt.
* Bad Vilbel, 21. März. Das Sondergericht verhandelte am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag im hiesigen Amtsgericht gegen die 52 Jahre alte Barbara Markert, geb. Muth, die vor ihren zur Verhandlung stehenden Straftaten sich in Offenvach am Main auigeljaltcn hatte, wegen vorsätzlicher Brandstiftung in drei Fäl- len, begangen unter Ausnutzung der durch die Kriegsverhältnisse bedingten Verdunkelung und in zwei Fällen aus Rache.
Di« Angeklagte, die bereits 2 4 m a l d o r heft r n f t ist, war, nachdem sie wieder eine Gesang- nisstraf« verbüßt hatte, von Offenbach aus zu einem Bauern in Nieder-Erlenbach in Arbeit gekommen. Bald paßte es ihr dort aber nicht mehr, und sie verließ ihre Stelle, angeblich weil sie ungerecht behandelt worden sei. In Wirklichkeit war die-se Angabe völlig unbegründet. Um sich an dem Bauern zu rächen, wollte ft« in der Nacht feine Scheune anstecken. Da aber das Hoftor zu dem Grundstück fnarrte, fürchtete sie das Wachwerden des Bauern. Deshalb begab sie sich auf em Nachbargrundstück, wo sie zwei Scheunen anzündete in der Ansicht, von dort aus di« Scheune ihres früheren Arbeitgebers durch die Flammen vernichtet zu sehen. Der Brand griff aber nicht auf die Scheune des Bauern über, dagegen fielen die beiden angezündeten Scheunen des Nachbarn mit erheblichen Erntevorräten und landwirtschaftlichen Maichinen den Flammen zum Opfer. Bei dem Brande waren außerdem zipri Menschenleben in große Lebensgefahr gekommen. Nach den gejtfteHungen des Sondergerichts war das von der Angeklagten gehegte Rachcgefühl gegen ihren früheren Arbeitgeber völlig unbeariindet
Zu dem dritten Anklagepunkt, der Brandstiftung
Martha hatte Vormittagsdienst gehabt und war, Menn e« Ihnen recht ist. fnredie ich mit meiner lower Park zu spielen ' |
im Begriff geroefen nach Hanse zu gehen. Mutter Wir nermtehn gewöhnllch zwei Zimmer. ß'harloMe sagte: .Ich kann englisch und franzg-.
„Dor allen Dingen,' erklärte sie, „müssen Sief und eins ist gerade frei, weil das Fräulein, das.sisch spreä^en, auch ein bißchen italienisch, dann habe!
.Nichts, so gut wie nichts." s ... ,. _■ ----- r - ~
Martha lachte. Das ist nicht viel, aber sicherlich ubser Amacht. Bleibt s also bei unserer Berat - übertrieben Eine Fran versteht immer etwas, mo-. rc^!J,n^? .. , . .
sagte Charlotte, „In raus man Geld schlagen kann.
bahn: Watzenborn-Steinberg — Wetzlar 05; Spoch freunde Wetzlar - Luftwaffe (Vorrunde).
6. April: VfB-Marburg — Luftwaffe: VfL Mn, bürg — Watzenborn-Steinberg: Bisfenberg 41 Sportr. Wetzlar.
13. April: 1900 Gießen — Watzenborn-Steii» berg: Wetzlar 05 — DfB.-Reichsbahn: Sportfreund, Wetzlar — Naunheim
20. April: Sportfr Wetzlar — Watzenborn-Stest, berg: VfL. Marburg — Luftwaffe; Dissenderg . । Wrtzlar 05.
27. April: Wetzlar 05 — Naunheim: LustwM ' gegen Burgsolms; VfL. Marburg — Bissenberg.
5. Mai: 1^00 Gießen — Wetzlar 05; Burasolnu gegen VfL. Marburg; Bissenberg — Luftwaffe. ]
11. Mai: Bissenberg — Naunheim (Vorrundes; ! VfL. Marburg — Sportfr. Wetzlar.
18. Mai: Naunheim — Bissenberg: Luftwaffe Sportfr. Wetzlar.
25. Mai; Bissenberg — VfL. Marburg.
Dom Büchertisch des Sportlers.
— Sport und Staat. Zweiter Band. Auftrag des Reichsfportführers herausgegeben oen P G Hoffmann und Arno Breitmeyer. Verlag U Neichsfvortblattes, Berlin. Ganzleinen 7,80 RM. Die ursprünglichen Zusammenhänge zwischen ftaal» lichem Wollen und sportlichem Leven des deutschen Volkes zu erkennen und in allgemeinverständlicher Form dem Leser aufzuzeigen, ist Aufgabe dies« Werkes, das bei der Darstellung der Geschichte dcr einzelnen Sportverbände die hinter der äußeren
Betrunkene Autofahrer kommen in« GrkänaniS.
Lpd. Frankfurt a M., 20. März. Der 33jäh- rlge Sch. aus Idstein fuhr mit seinem Auto nach Frankfurt, traf Bekannte und besuchte mit ihnen mehrere Lokale. Auf der Heimfahrt stieß er mit einem anderen Wagen zusammen. Die Insassen seines Autos, die sich gleich aus dem Staube machten, erlitten Prellungen; Sch. kam mit einer blutigen Nase davon Zunächst erhielt Sch. einen polizeilichen Strafbefehl, well er den Kraftwagen zu Fahrten benutzte, die nicht in öffentlichem Inter- esse lagen, bann mußte er rovgen fahrlässiger Körperverletzung und Zuwiderhandlung gegen die Straßenoerkehrsvorschriften vor dem Amtsgericht Frankfurt erscheinen, das ihn zu einem Mon<it Gefängnis verurteilte. Das Gericht brachte zum Ausdruck, wer sich trunken ans Steuer fetze, habe nur Freiheitsstrafe zu erwarten.
fälligen Bannmeisterfchaftsspkel. Das «Spiel wurde jedoch beim Stande von 2:3, 15 Minuten vor «Schluß abgepfiffen. In der ersten Halbzeit verga- ben die Einheimischen mehrere To-chancen, sie konnten trotzdem beim Wechsel mit 2:1 führen. In der zweiten Halbzeit tarnen die Gä'te etwas mehr aus und konnten ausgleichen. Durch Unaufmerksamkeit der einheimischen Hintermannschaft konnten die Gäste sogar auf 2:3 erhöhen.
Daubringen Jugend — Steinbach Jugend.
Am kommenden Sonntag tritt Steinbach zum 3. Bannmeifterschastsspiel In Daubringen an. Daub- ringen hat eine starke Jugend, und es wird wohl kaum gelingen, dort einen Sieg und die Punkte zu erringen.
in Eckenhelm, hatte sich die Angeklagte unter besonderen Umständen, die ihr bei einem Marsch nach Rieder-Erlenbach zu geplanten Diebstählen besonders günstig erschienen, ebenfalls unter Ausnutzung der Verdunkelung entschlossen. Auch hier zündete sie eine Scheune an, die niederbrannte.
Das Sondergericht verurteilte die Angeklagte angesichts ihrer solgensckweren Taten, unter Berücksich. tigung ihrer 24 Vorstrafen sowie ihrer ganzen asozialen Einstellung und im Hinblick daraus, daß sie mit ihren Brandstiftungen ernährungswichtige Vor- rate in der Kriegszeit vernichtet und sich dadurch als Volksschädling gekennzeichnet hat, dreimal zum Tode und zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit.
Landkreis Gießen
4- Grünberg, 20. März. Gestern abend fand in der Turnhalle die Aufführung des Lustspiels „Der zerbrochene Äruq" von Heinrich von Kleist, durch Ne Rhein-Mainische Landesbühne statt. Dies war die achte Veranstaltung, mit wacher der Feierabendring der NS.-Gemeinschaft Jtra[t durch Freude" in Grünberg vor die Oefsentlichkeit trat. Die Veranstaltung wies guten Besuch auf, die Künstler ernteten reichen Beifall.
Beim Wildern erschossen?
Lpd. Mainz. 19. März. In Essenheim bei Mainz wird der Arbeiter Wilhelm Schreiber seit dem Abend des 17. Januar v e rm l ß t. Alle Nachforschungen nach dem Verbleib des Mannes sind ergebnislos geblieben. Wie der Oberstaatsanwalt jetzt mitteilt, besteht der dringende Verdacht, daß Schreiber an diesem Abend beim Wildern erschossen und die Leiche alsdann beseitigt worden ist. Zur Ausfindigmachung des Vermißten hat der Oberstaatsanwalt eine Belohnung von 500 Reichsmark ausgesetzt.
... , „Da sie sich schon seit zwei Tagen nicht mehr um |V llluu,cll ,lU| llul lKUIC
sockele rührte sich nicht. Behutsam beugte sich ihren Jungen gekümmert hat, wird sie auch so bald Sorge. Sie hat selber eine Menge Kinder aufae-1 Charlotte nieder und küßte U;n auf die warme, nichts mehr von sich hören lassen" I------ w " -- •• - ••
sanft gerundete Kinderstirn.
sache um deutsche und in kleineren Mengen um ungarische und vulgarische Ware. Die Erfasiung steigt wöchentlich an
Die Auftriebe auf den Diehmärkten und Vertei- lungsfteUen haben sich in der vergangenen Woche kaum welentjich verändert. Die Boranmeldungen für Großvieh, Kälber und Schweine deckten überall reichlich den Bedarf, so daß für das gesamte Verbandsgebiet keinerlei Zuschüsse, weder von der Reichsstelle für Tiere und tierische Erzeugnisse, noch sonstige Zuteilungen erforderlich waren. Die Fleisck-- Qualitäten sind bei allen Schlachttiercn als befriedigend zu bezeichnen Die nächste Woche wird wiederum keinerlei Zuschüsse benötigen. Die Voranmeldungen sind schon heute so reichlich, daß wohl vom Frankfurter Markt Herausnahmen von Schweinen fiir die Reichsstelle erfolgen können.
Kennzeichen für bimde Volksgenossen im Straßenverkehr.
Blinde Dolksgenosien müssen im Straßenverkehr Vorsorge treffen, daß sie sich und andere nicht auf Grund ihrer Behinderung gefährden. Dies hat durch geeignete Mittel zu geschehen, die je nach der Sachlage von den Blinden gewählt werden können. Es besteht Anlaß, darauf hinzuweisen, daß dies, abgesehen von den bekannten gelben Armbinden mit den drei Punkten, auch z. B durch Führen eines weißen Stockes geschehen kann.
Was muß hei Aotschiachtungenx beachtet werden?
Bei Notschlachtungen muß, da die Untersuchung der betreffenden Tiere vor der Schlachtung wea- sällt, das Fleisch nach der Schlachtung um so gründlicher untersucht werden. Hoben die Notschlachtungen insbesondere in Erkrankungen ihre Ursache, so muß die Fleischbeschau durch den Tierarzt borge- nonimen werden. Die Untersuchung ist durch nie bakteriologische Fleichuntersuchung zu ergänzen. Hat die bakteriologische Untersuchung ein günstiges Er- gebn’s, bann ist von dem Tierarzt unter Anstellung her sogenannten Haltbarkeitsprobe erneut eine Untersuchung des Fleisches vorzunehmen und das Fleisch auf Grund des Gesamtbefundes durch den entsprechenden Fleischbeschaustempel zu kennzeichnen. In den überwiegenden Fällen ist das Fleisch notgeschlachteter Tiere schlecht ausgeblutet und hat besonders in den Sommermonaten nur geringe Haltbarkeit. Die Verarbeitung des Fleisches notge- jchlachteter Haustiere zu Würsten ober zu Konserven oder die längere Aufbewahrung derartigen Fleisck.es schließt stets die Gefahr der Zersetzung lind damit schwerster gesundheitlicher Schädigung
!’mlur,i$,3ur ff-h-n unb metben auf welch-' bann gewohnt hat. I-tzt ncrheiratet ift. Dno andere ich ein Jahr lang auf einem Gut Hau-hält-führum Weise Sie zu Iockele gekommen sind. Das müssen Zimmer haben wir an einen jungen Architekten ver- gelernt../
Sie unbedingt tun, denn man würde Ihnen sonst mietet, der Übrigecks auch bald umziehen will. Es! „Na also? Da haben wir ja schon etwas' Hilf-- spater, wenn es doch einmal herauskommt, bestimmt wurde sich also machen lassen, daß Sie bei uns fräfte für den Haushalt sind lehr knavo madui Schwieriak-st-n mnrfwn Imnhn.n fnU« “ " i Sie sich keine Sorge! Sie werden etwas finben'
| Allerdings wird Iockele Ihnen ein bißchen im W-flk
Ttr. 1000. Für ben Familienunterhalt der Ange hörigen der zu Dienstleistungen auf Grund der Noi> i bienftoerorbnung vom 15.10.1938 (RGBl. I S. 1441s herangezogenen Notdienstpflichtiaen gelten bie ein- schlägigen Bestimmungen des 1. Abschnitts des Aus- führungserlasses des Reichsministers des Innern wti Des Reichsministers der Finanzen zum Einsatz-Fa-, milienunterhaltsgefeh vom 5. Juli 1940. Von den, Einsender, Der wohl im Polizeidienst steht, fonntt sofort nach seiner Einberufung ein Antrag auf Oe- Währung von Familienunterhalt bei dem ßanbräl Des Landkreises Gießen, Abteilung Familienunter' halt, durch Vermittlung des Bürgermeisters feiner Wohngemeinde nach vorgeschriebenem Formular ge> stellt werden. Ob und in welchem Umfange d?ni Antrag entsprochen werden kann, ergibt sich erst nach Vorlage der notwendigen Unterlagen, wie sie nach dem Antragsformular gefordert werden. Aus ben In der Anfrage gemachten Angaben läßt sich nufji entscheiden, ob der Antrag Aussicht auf Erfolg hat Wenn der Einsender beispielsweise eine Miete n- nähme von 1000 RM. im Jahr erwähnt, so müfjft noch angegeben werden, durch Vorlage einer Gr tragsberechnung des Hauses, welch reiner Ertraz sich nach Abzug der Ausgaben (Zinsverpflichtungen:! ufw. ergibt. Bei Gewährung von Familienunterhalt! ist die Aufgabe eines in freien Dienststunden ruck weiter betriebenen Geschäfts nicht Voraussetzung. Gs ist flu empfehlen, sofort einen Antrag auf Gewähr- rung von Familienunlethalt zu stellen, ob unb in welchem Umfange bem Antrag entsprochen wird, ergibt sich alsdann auf Grund Der zu machenden An.« gaben.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstagnaihß mittags geschloffen.
A —«... .VM.
Menae merksamer N?ngier an. Dann näherte er sich Fran helfen i ^nthe, Marthas Mutter, umkreiste sie m^hrmnl* inbem er schräg zu ihr aufblickte, unb blieb schließlich vor ihr stk-hpn lnh<*m er fpln» fiänbe
löllia mit der Frage be» norrlef Iockele jauchzte unb rammte feine kleine geschehen sollte. So leicht ^auft immer von neuem gegen den Bauch des — i Bä^n.
Terminlisse:
23. März: Burgsolms — Sportfr. Wetzlar; VfB- ReichLbahn — Watzenborn-Steinberg; VfL. Marburg — Wetzlar 05: 1900 Gießen — Bissenberg.
30. März: 1900 Gießen — VfL. Marburg: Burgsolms — Bisfenberg: Naunheim — VfB -Reichs-
ter Entschluß gewesen war, sich auf eigene Füße zu teilen unb sich mit Iockele durchs Leben zu schlagens .Mas die Nolizei betrifft" f , o schmier g ereilen ihr setzt die Ausführung, obwohl । fürd>te ich mich nnr dies'm Gan" Sie dürfen mich! le keine Sekunde lang in ihrem Entschluß wankend oich^ fo mififr-i'iilrf) anfehen Ich habe nichts auf Dem G-wisien Es hat einen ganz harmlosen Grund "
geht, unb es wirb gehen, weil es eben gehen muß! sehen, unb wenn nichts zu beanftnnben ist, bleibt Wir lassen uns nicht unterkriegen! Wir werfen bie er Ihnen, bis die Mutter sich wieder eingefunben Flinte nicht ins Korn! Wir gehen zusammen werter hat"
und werden es schaffen. | „Da sie sich schon seit zwei Tagen nicht mehr um
______ __________________ ____________ bie flame anfpmdit." „Ja. unb bas fehr halb“ bln nid’_* --rhelratet.
Wahrheit vom Herzen geredet hatte. In Marthas Iockele machte sich bemerkbar, indem er dem > ..Schwierig wird das nicht fein. Arbeit gibt es in Augen schimmerte Mitgesühl und auch em wenig Vären mit d-r Faust vor d-n Magen schlug, was Hülle unb Fülle. Die Frage ist nur, was können gutmütig überlegener Spott. Charlotte bemerkte einen tiefen Brnmnstan im Innern bes Bären her- Sie?"
jwohnen, falls es Ihnen paßt.- 1 iwiveii
- „Sicherlich wirb es mir passen." ! Ällerdings wird Iockele Ihnen ein'bihdie'nlm TOcäf
„Weshalb sollte man bas tun» Ich glaube im | Martha lächelte. „Sie müßten sich bas Zimmer fein. Darauf müssen Sie sich gefaßt^machen'" 6it (BegentcU, man wirb zufrieden sein, wenn Sie er- wenigstens mal ansehen. Wir wohnen in der Nähe lächelte. „Ein Fräulein mit Kind na mir nrr- klaren, daß Sie für ihn sorgen wollen, und sich vom Treptower Park. Iockele wäre also viel im den schon sehen Irgendwie wirb' fich's macker
höchstens.darum kümmern, ob Sie Ihre Pflichten Freien. Die große Spiel'viess ist ganz in ber Nähe, lassen, unb vor ber allerersten Not sind Sie ia flt-
auch wirklich erfüllen. Non Zeck zu Zeit wird also aber das Zimmer ist nur klein Sie könnten das schützt, sodaß Sie nicht das Erstbeste xu nehme»
iemaiib von ber öffentlichen Fürsorge nach Iockele größere haben, sobalb Herr Theiß auszieht. Das ist brauchen. Einstweilen bleiben wir babei daß Ei'
fohen unh mnnn ... m-.m der Architekt, wissen vie?" | fid) unser kleines Zimmer ansehen. Ist'es Ihne»
„Und Ihre Frau Mutter? Iockele wird ihr nicht recht, wenn Sie etwa gegen drei Uhr zu uns feljr gelegen kommen." j kommen? Sie fahren mit Der Straßenbahn bis vor
„Was Das betrifft, so machen Sie sich nur keine bie Tur."
Vielfältigkeit wirkenden Grundkräste anschaulich macht. Zu dieser textlichen Gestaltung tritt eine bild liche Sammlung ber im 23erbanbsleben historisch wichtigen Zeitabschnitte und Ereignisse in ber Absicht, Die in Der Vergangenheit geleistete Vorarbeit Der VerbänDe für ben Deutschen Reichsbund für Leibesübungen festzuhalten unb ihr Die gebührende Anerkennung zu zollen. Ein Unterrichts- unb Nach, schlagewerk für alle, bie berufen sinb, unseren Volk»' genossen unb Der beutschen Jugenb insbesondere bar Gut Der politischen Leibeserziehung nahezubringm
Verein
Spiele
Gew.
Unentsch. Verl.
Pkte.
Wetzlar 05
12
10
1
1
21:3
W -Steinberg
12
10
1
2
21:5
VfB.-R.
14
7
2
5
16:12
1900
14
7
2
5
16:12
Naunheim
12
7
1
4
15:9
Burgsolms
14
5
2
7
12:16
VfL. Marburg
9
3
1
5
7:11
Luftwaffe
12
3
1
8
7:17
Dissenberg
9
1
1
7
3:15
Sportfreunde
11
1
0
10
2:20


