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esangene und unübersehbares Kriegsmaterial

Britische Kritik an Eden und Dill

d r i d , 21. April. (Europapreß.) Der Ernst

der Borhalle wurde ein

Hof hat eine Bombe das

Kriegsühren kostet Geld

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Die Steueroorschläge werden von den Jso-

iser Bild zeigt serbische Gefangene, die soeben ihre Waffen abgelegt haben und nun auf den Abtransport warten. (PK.-Hagens-Scherl-M.)

-Ministerieller Gouverneur von Athen ist, würde ^Posten eines Vizepräsidenten einnehmen. König )e»rg selbst werde künftig in den Kabinetts- tz^en den Vorsitz fuhren.

Oemon irotionen in Athen

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Cf r n ft der Lage nicht maße annehmen, oie eine eryeolicye e r a o - D->ch Roosevelt fügte setzung des L e b e ns st a nbarbs notwendig ..c. _______frt, i mnrhpn münden. Die Ankundiauna der steuer«

)it tage, der jetzt in Londckn nach den ununter- bimj.ien Niederlagen auf dem Balkan, in Nord- nfxikc auf den Meeren und auf der Insel selbst uchl rehr abgeleuanet wird, spiegelt sich auch deut- iits i'. d e r Presse. In steigendem Maße gehen »i'. Lndoner Zeitungen dazu über, besonders den n tKen Außenminister Eden und Generalstabschef Bmml Dill anzugreifen. Der Londoner Korrespon- W ter spanischen ZeitungABC." kabelt seinem § Meine Auslassung derDaily Mail", die er- hX Anthony Eden und General Dill hätten in

nnuito der tatsächlichen Gegebenheiten, Eng­in e l n großes Dilemma geführt. Auch |! Chronicle" beschuldigt den britischen Außen- lir und den Generalstabschef leichtfertigster j>lidunaen, die sie ohne Wissen des Kriegskabi- inb Londoner militärischer Stellen getroffen »sollen. Das Blatt gibt zu, von der unerhör- fenge von Tanks und sonstigem Kriegsmate- hs die Deutschen über das Dtittelmeer an die tische Front zu schicken verstanden, über-

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fl-itar a, 21. April. (Europapreß.) Nach Be- ichtm neutraler diplomatischer Stellen aus Athen jun es nach dem sensationellen Tod des griechischen jt nsterpräsidenten Kvryzis in den Straßen der Aschen Hauptstadt zu Demonstrationen gr den Frieden. Derselben Quelle zufolge Li einige Mitglieder der britischen Gesandtschaft

Mitnahme der Archive nach Aegypten zb« flogen, was in der griechischen Oeffentlich- ,i inen überaus schlechten Eindruck gemacht haben 1,(1 Sie antibritische Stimmung in der griechischen Mistadt sei in ständigem Wachsen begriffen. Noch

Nacht zum Samstag sei in Athen der B e- I rungszustand ausgerufen worden. Der lärgouverneur von Athen habe die Bevölkerung

galten ®c'öen, daß die nordamerikanische Politik BdIF der USA. aemacht wird, sondern

rung des Widerstandes benötige, anzuareifen oder sogar empfindlich zu treffen, dann werde die Lage Englands äußer st bedenklich. Dieser Auf­fassung, so kabelt der Londoner Korrespondent von ABC" weiter begegne man auch in sehr ernst­haften militärischen Kreisen Englands.

Schwere Schäden in London.

Stockholm, 20. April. (Europapreß.) Der neue Angriff auf London wird in offiziellen englischen Meldungen ein Massenangriff genannt, der zahlreiche Brände verursacht und schwere Schäden angerichtet habe. Die Verluste seien groß, auch 1 unter den Angehörigen des Pflichtfeuerschutzes, die die Aufgabe haben, Brände zu löschen, wäh­rend noch Angriffe im Gange sind. Es wurde auch bekanntgegeben, daß bei einem der letzten An­griffe das Parlamentsgebäude erneut beschädigt worden sei.-Sämtliche Fenster eines Teiles des Unterhauses sind zerschmettert und ein

sprechers getroffen.

Die Neuyorker Blätter melden, daß zahlreiche Wellen von Kampfflugzeuaen trotz stärksten Ab­wehrfeuers die Stadt mit schwersten Spreng- und unzähligen Brandbomben überschütteten. Die deut­schen Flugzeuge seien in niedrigster Höhe angeflogen und hätten vor allem die Gegend an der Themse, wo die Docks und Lagerhäuser liegen, bombardiert. Aus mehreren Richtungen seien die Angreifer gekommen und hätten sich auf bestimmte Stadtteile konzentriert. Stundenlang wäre ein ohrenbetäubendes Krachen von hochexplosiven Bom­ben zu hören gewesen.

aufgefordcrt, die Ruhe zu bewahren. Der Aufruf verbiete öffentliche Versammlungen sowie Ansamm­lungen auf der Straße.

Befreite bulgarische Gebiete von bulgarischen Truppen besetzt.

Sofia, 20. April. (Europapreß.) Am Samstag haben bulgarische Heeresteile einige der von der deutschen Armee befreiten bulgarischen G e - biete besetzt, um die Ruhe und Ordnung in der Bevölkerung aufrecht zu erhalten. Hierzu sagte der Sprecher des bulgarischen Rundfunks, der Ein­marsch in diese befreiten Gebiete verkläre das mit diesem Ereignis zusammentreffende bulgarische Osterfest. Zn Sofia hat die Nachricht in der Be­völkerung großen Jubel ausgelöst. Angaben über die Marschziele der bulgarischen Armee und über den Umfang des Gebietes, das die bulgarische Armee in ihre Verwaltung nimmt, wurden nicht gemacht.

großer Wafsenbehälter zerstört worden. In das Dach Loch gerissen. Im Innen- äs Büro des Unterhaus-

jinn der zu erwartenden Kriegsausgaden hinge­stellt. Senator Nye schlug z. B. die Umbenennung lOprosentigen Taxe inBritish aid tax

iS'Äfe Steuererhöhungen, die andere Seite der Englandhilfe. - Präsident Roosevelt mit der Stimmung in USA. nicht zufrieden.

M. i.Sühinaton, 2l. April. (Europapreß.) Prä- In Washington hält man im Zusammenhang Roosevelt hat sich gezwungen gesehen, die mit der n e u e n S t e u e r v o r l a g e von 3L Mil-

4*0mg der öffentlichen Meinung in USA. gegen- liarden Dollar eine drei- bis vierf ach e Er-

ariech^ 3 ei * ®ri '' ^'ua'ben Daß die öffentliche hohung der Einkommen st euer der mitt- , 6hl"*! Murnq auf lern rechi-n Weg? sei, will aber leren Einkommen zwischen 2000 und 10 000 Dollar

nm«"*«"! «Wt um feinen Preis eingestehen. Deshalb für unvermeidlich. Damit wurde die durch die Eng-

britisch«/ Meoseve« auch gleich erklärt/doß man sich in landh.lse bedingte Erhöhung der S.euerlai Aus- .r(>ttiflp - SA hör hon ff r n ft der Laue nicht maße annehmen, die eine erhebliche Herab- nq leicht Wen schäft a biege Doch Roosevelt fügte setzung des Lebe ns ft a ndards notwendig ffliu daß ein Klärungsprozeß im Gange fei und j machen wurden. Die Ankündigung der Steuer- Fortschritte mache und daß es durchaus nicht erhohungen übte bereits einen ernüchternden Ein- beriet qfrnAßfe zu beschleunigen". In fluß auf die Kriegsbegelsterung weiter Kreise aus.

,n.2 K Kreisin der^S-S^ bemerkt man zu dieser welche daran di- Kostspieligkeit der Intervent,ons- PrrngRonsevelts d°h wohl ein Klärungs- Politik Roosevelts demonstrier, sehen, fall-d,e VS-1.

Ä* .m afcAur U e ni»t i m J*«* ifeCh LpäsichknJÄÄ JinnT" zu ä fe säst s!.*??

üb-rz-ug-^ bezeichnete ihn aber nichts 'u^w^n, muffen w.r^d.i- -zahlen.

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" Rüb«r bei gtepuÄr. Ma?Rary meinte, die

,n!i ir)», 0'usche Politik besteht dann, bxe He ; ue Steuervorlage sei so gewalttg, daß er sich stark-is-in- Zustimmung nochmals überlegen müsse.

W ^'^r'i)'t<cunfl bei den unterlegenen Völkern gegen

und England." 1

- worben zu sein.

ßt ning Standard" stellt fest, daß sich die bri- mfMM'l in iQarine jetzt in einer peinlichen Lage M.-Ober^bi i). Sie sei durch den Gegner gezwungen wor- i, Schiffe für den Kriegsschauplatz in Griechen-

-LrigiwWlo, d i »reitzustellen Ferner müsse sie die feindlichen fws überwachen und anzugreifen trachten, dann ei sich in der Seeschlacht im Atlantik bewähren »»AN ' ließlich habe sie noch die Aufgabe, die bri- ct von znsel zu bewachen und eine Gegenblockade »rf6[,i!u5^uerI)aIten i^ür Deutschland sei die Situa- e 9 ü-: *'011 chgerade g ü n ft i g e r geworden, denn wenn

. wehr und mehr glücke, die ganten Quellen,

)ier!: wfl8,D^britannien zur Aufrechterhaltung eines gr°öer 1 kiri^rnaßen normalen Lebens und zur Fortfüh-

befürixri: \ y

Kracht,

Nach der Einnahme von Belgrad, der Hauptstadt Serbiens, erfolgte am Montag, 14. April, ein Vorbei, marsch der einzelnen Verbände vor Generaloberst von Kleist. Im Hintergrund das serbische Parla­ment. (PK.-Fremke. Scherl-M.)

haften Schußfeld auf unsere Anmarschstraße. Wie ein Blitz kurvten die Schützen über den Paß und eroberten eine Batterie nach der anderen.

Im Morgengrauen des Ostersonntag rückte dann das Gros unserer Panzerspitze in Belgrad ein, nachdem der Stoßtrupp von Hauptmann Klingen» berg bereits von Norden eingedrungen war. Ein Schützenbataillon besetzte die Zitadelle und hißte dort die deutsche Reichsflagge. Und dann rollten sie an: Unsere Panzer, die Flak, die anderen Abtei- langen des Schützenregiments, vorbei an ihrem Kommandeur ein siegreiches Heer, das in fünf Tagen den Auftrag des Führers vollzog, Belgrad aus dem Ring der serbischen Verteidigung loszusprengen.

einen Schuß abzufeuern. Motorisierte Arttllerie stand im Halbkreis um Belgrad mit einem fabel«

ie Belgrad erobert wurde

Von Kriegsberichter Alfons van Bevern.

des jungen Ostersonntags.

Die Eroberung von Belgrad war operattv, tak- ttsch und militärisch durchgejührt, eine dercklän- zendsten Sßaffcntaten der neuesten Kriegs­geschichte. An der Nischava und Morava hatten sich unsere Panzerverbände in den ersten Tagen nach dem 8. April entlanggearbeitet, hatten die feind­lichen Widerstandsnester nach kurzen aber heftig geführten Kämpfen zerschlagen, zeigten sich auch dem überaus schwierigen Angriffsgelände gewach­sen, bis im Raum von L a p o v o der Feind­widerstand und vor allem das Gelände den Einsatz noch schwererer Waffen erforderte. In diesem Augen­blick spielte unsere Führung ihre operative lieber« legenheit und die Beweglichkeit ihrer Waffen aus. Sie verbiß sich nicht im Gelände, sie setzte nicht unnötig Menschen und Material einer übergroßen Belastung aus und stürmte mit der unüberwind­lichen Stoß- tmb Feuerkraft der Schützenregimenter über Kragujevac auf Belgrad zu. Mit diesem überraschenden Manöver hatte der Serbe offensichtlich nicht gerechnet. Er raffte zwar feine ungeordneten Haufen nochmals hier und da zu­sammen, aber wo feindliche Truppenkonzentrationen auftauchten, da wurden sie mit harten Schlägen zersprengt.

Kragujevac sollte das Zentrum des feind­lichen Widerstandes werden. Um die regulären Truppen noch zu verstärken, wurde die Arbei­terschaft des Arsenals schnell bewaffnet. Aber dieser Franktireurkrieg im Großen wurde im Keim erstickt. Die Arbeiter waren so klug, die Waffen beiseite zu werfen, als unsere Schützen mit den serbischen Truppen schnell fertig wurden.

Unaufhaltsam vorwärts dringend, räumten sie die Hauptstraße nach Belgrad vorn Feind, ließen ihn abseits der großen Straße in feinen Wider­standsnestern sitzen und bahnten sich einen tiefen Keil in den Feind. Durch tiefe Täler, über ge­wundene Bergstraßen vorwärts die Kradschützen und Soldaten des Schützenregiments fühlten sich in ihrem Element. Das serbische Heer lernte in diesem Augenblick die schnellste Erdtruppe der Welt kennen. Ueberaö dasselbe Bild in der Angriffsrichtung der Gruppe von Kleist: Vernichtete Gespanne, verlassene Geschütze, ein wirrer Haufen von Munition, Ausrüstungsgegenständen und Hand­waffen. Und zurück in die Gefangenschaft fluteten die entsetzten serbischen Soldaten, eine weiße Binde um den Arm, und alle ehrerbietig grüßend. Sie trafen sich mit den zivilen Flüchtlingen, die mit Sack und Pack wieder ihren Heimatorten zustrebten. Das Bild eines zerschlagenen Volkes!

Und bann lernten wir auf bem Marsch nach

PK Als der fünfte Angriffstag der Gruppe Belgrad die ersten motorisierten Truppe« von K l e i st zu Ende ging, stand die Spitze der der Serben kennen. Mittlere Panzerwagen soll« Panzerverbände in Belgrad. Wie ein herrliches ten uns aufhalten. MG-Garben auf die Schieß« Ostergeschenk haben unsere Truppen von Belgrad scharten, und die Besatzungen suchten ihr Heil in Besitz genommen Und dieser Dftermorgen schenkte der Flucht. An zwei Stellen setzten die Serben un« uns dazu noch warmen Sonnenschein, geradezu, ferer zupackenden Stoßkraft auch St raßen panzer« eine Erlösung nach Tagen bitterer Kälte, unsreund-' wagen entgegen Sie kamen ^überhaupt nicht^dazu, lichen Schneetreibens und Regens. Lag auch in den Bergen noch Schnee, er glänzte im Sonnenbad

Vom Lustfpori zur Lustwaffe.

NSG. Der Luftsport hat mit dem im Jahre 1937 begründeten NS.-Fliegerkorps feinen festen Platz uno fein Aufgabengebiet als wichtiger Faktor der vormilitärischen Ausbildung zugewiesen erhalten. Der deutsche Luftsport ist nicht nur eine sportliche Betätigung im Sinne des fröhlichen Spieles der Kräfte, sondern er hat ebenso sehr ein ernstes Ziel vor sich, bas er mit wissenschaftlicher Grünblichkeit, mit hartem persönlichen Einsatz unb in der Ver­einigung von geistiger und körperlicher Anspannung anstrebt: Dieses Ziel führt vom Segelflug zur Mo­torfliegerei und von hier aus eigentlich nur einen kleinen Schritt weiter zur Militärfliegerei.

Das Nationalsozialistische Fliegerkorps ist der be­ste Weg zur Luftwaffe durch die hier gebotene theo­retische wie praktische flugsportliche Erziehung. Es steht ihm der Wert einer unentbehrlichen vormili­tärischen Schulung zu, die jedem zugute kommt, der sich später in die Dienste der Luftwaffe einreihen wird. Selbstverständlich wird unb kann nicht jeber auf Grunb seiner körperlichen Eignung Flieger, b. h. Flugzeugführer, fein. Die Luftwaffe bietet jeboch noch so viele anbere schönste unb verantwortungs­reiche Aufgaben, fei es im Nachrichtenwesen, fei es beim Bodenbienst, fei es bei irgenbeiner technischen Gruppe ober auch ber Flakartillerie, so baß ber junge Mensch, ber zur Luftwaffe strebt, immer auf einen Platz gestellt wirb, wo er ben besten Einsatz seiner Kräfte beweisen kann.

Unb hier ist es wieberum bie Vielseitigkeit ber Vorausbilbung im Nationalsozialistischen Flieger­korps, bie dem von der Flieger-HI. kommenden Flugsportler unb Jungflieger bie Wege ebnet unb zugleich die günstigen Auswahlvorausfetzungen für bie Ausbilbung unb ben Einsatz in ber Luftwaffe schafft. So ist das Streben unserer Jugend natürlich und verständlich, sich beim NS -Fliegerkorps jener Vorschule zu versichern, die der künftige Luftwaffen­angehörige verwerten kann.

Die wichtige Schlüsselstellung, bie ber Luftsport im NS.-Fliegerkorps zwischen Jugenb unb Luftwaffe einnimmt, ist unverkennbar. Das NS.-Fliegerkorps ist ber Träger bes Luftwaffennachwuchses.

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer hat oerbiente Männer aus Par­tei, Staat, Wehrmacht und Wirtschaft mit dem Kriegsverdien st kreuz I. Klasse ausge­zeichnet.

Die SA. beging den Geburtstag des Führers durch einen Gesamtumsatz für die vormilitärische Wehrerziehung. Im ganzen Reich, traten die Ein­heiten der SA. und der ihnen angegliederten SA.- Wehrmannschaften zum vormilitärischen Ausbil­dungsdienst an.

Am Geburtstag des Führers fand in der Reichskanzlei eine schlichte Feier statt. In Vertretung des Reichsministers unb Chefs der Reichskanzlei Dr. Lammers, ber sich im Führer- Hauptguartier befindet, hielt Ministerialdirektor Dr. Meerwald eine Ansprache.

Dor ausverkauftem Hause und in Gegenwart namhafter deutscher und ausländischer Ehrengäste begann bas siebentägige Gesamtgastspiel bes römi­schen Teatro Reale im Deuftchen Opernhaus zu Berlin mit einer Aufführung von VerbisMasken­ball".

Des Führers BuchMein Kampf" ist nun auch in die norwegische Sprache übersetzt worben. Der erste Band des Merkes wirb in ben nächsten Tagen in einem Osloer Verlag erscheinen.

Die Regierung bes Protektorats hat anläßlich des Geburtstages bes Führers eine Million Kronen zu­gunsten des zweiten Kriegshilfswerkes für bas Deutsche Rote Kreuz überwiesen.

Der Führer hat auf Vorschlag bes Reichsministers des Auswärtigen von Ribbenttop SA.-Obergruppen- führer Siegfried Kasche zum Gesandten in Agram ernannt.

Der ungarische Reichsverweser hat verfügt, daß das bisherige ungarische Generalkonsulat in Agram zur Gesandtschaft umgewandelt wird. Zum Geschäftsträger ist der bisherige General­konsul Laszlo Bartok ernannt worden.

Generalseldmarschälle tragen künftig an Stelle der Kragenplatten und Schulterstücke am Kragen bes Rocks hochrote Kragenplatten mit einer hellgolbenen Arabesken- (Rankenwerk-) Stickerei sowie geflochtene Schulterstücke aus hellgolbenem Gespinst mit zwei gekreuzten silbernen Marschallstäben.

Die beutsche Ausstellung in Helsinki, bie vom Werberat der deutschen Wirtschaft organi­siert wurde, und unter der Schirmherrschaft des finnischen Wirtschaftsministcrs Salmio steht, wurde in Anwesenheit des finnischen Staatspräsidenten Ryti und der meisten Mitglieder der finnischen Regierung vom deutschen Gesandten von Blücher in der Messehalle von Helsinki feierlich eröffnet.

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Ein neues Schulprogramm sieht eine Verstär­kung bes Deutschunterrichts in den finnischen Mit­telschulen vor. Für Deutschunterricht als erster Fremdsprache werden die Unterrichtsstunden' ver­mehrt, auch wird auf die mündliche Beherrschung der Sprache größeres Gewicht gelegt.

Reichs- und Volksdeutsche, die Vermögenswerte (Kapitalvermögens in dem jetzt svwjetrussischen Teil des ehemaligen Polen (Wolhynien. Galizien und Narewgediet) besitzen, werden aufgeforbert. sich bei ber Deutschen Umsieblungs-Treuhanb-Gesellschaft m. b. H., Berlin W 8, Mohrenstraße 4244, schrift­lich bis zum 15. Mai 1941 auf einer Postkarte zu melden. Umsiedler aus Wolhynien, Galizien und dem Narewgediet haben keine Meldung abzugeben.

England hat sich wieder' einer Verletzung ber Hoheitsrechte Irlanbs schuldig gemacht. Ein bri- sches Flugzeug, das den Freistaat widerrechtlich überflogen hatte, stürzte in ber Nähe von Blcssing- ton in der Grafschaft Wicklon ab.

In ber indischen Stabt Ahmababab ist es zu neuen Unruhen gekommen, in deren Verlauf die britisch-indische Polizei rücksichtslos in die Menge geschoßen hat. Bei Zusammenstößen zwischen Mo­hammedanern und Hindus am Freitag wurden 56 Person en getötet und 304 verletzt.

Der japanische Außenminister Matsuoka traf am Sonntag in der mandschurischen Grenzstation Manschuli ein. Matsuoka hatte im Zug eine längere -Unterredung mit General Hata, dem Militär­attache der japanischen Botschaft in Mandschukuo. Von Hailar aus benutzte Matsuoka ein Flugzeug nach Dairen.