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Industrie, hart getroffen. Dann kam Liverpool an die Reihe, der größte $)afen der englischen West­küste. ein ftauptort der Baumwolle. Die Baurn- wollbörse ist getroffen, viele Docks sind dahm. un­zählige Werkstätten zerstört. Sogar der englische Lügenbericht muß zugeben, daß es allein an diesen beiden Stätten je 500 Tote und 800 Verletzte ge­geben habe Am nächsten Tage kam $) u 11 Der deutsche Angriff .coventryrte" diese wichtigste Pro- duktionswerkstätte an Englands Ostküste. Und nun in der Nacht zum Donnerstag, kam wieder Lon­don an die Reihe

Furchtbar muß die Wirkung dieses deutschen An­griffs gewesen sein, selbst das Londoner Luftfahrt^ Ministerium gibt zu es sei der st ä r k st e Angriff dieses Jahres gewesen, während Reuter stöhnt, stundenlang hätte es schwere Brandbomben ge­hagelt. es sei o gewesen wie am letzten Sonntag im Jahre 1940, alsman" versuchte die City in Brand zu stecken" Nun, mit solchen Versuchen können wir sehr zufrieden sein, denn die City be­steht heute fast nur aus Ruinen Wie verwirrt das britische Luftfahrtministerium aber ist, geht aus der geradezu tragikomischen Art seiner Berichterstattung hervor Da heißt es:An einigen Punkten wur­den lebenswichtige Werke vorübergehend betroffen, die Schäden aber waren nicht sehr aus­gedehnt". Wenn Bomben Industriewerke treffen, dann pflegt der Schaden nirgends vorüber­gehend zu sein, vor allem nicht bei deutschen Bomben. Nichts spricht besser für die furchtbare und ungeheure Wirkung dieses Angriffs unserer Luftwaffe, als eine solche Berichterstattung, die er- erkennen läßt, daß die deutschen Bomber auch den Lügenpriestern im Londoner Informationsministe­rium die Denkmaichinerie auch ohne Volltreffer m Verwirrung gebracht haben. Vergeblich winselt Herr Churchill- Ohne Hilfe ist England verloren. Keine Hilfe kann ihn und sein Land mehr vor der katastrophalen Niederlage retten. E.S.

Der Wehrmachtberichi

Berlin, 20. März. (DRV. Funkspruch.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Unterseeboote versenkten aus stark gesicher­ten Geleitzügen 59500 BRT. feindlichen Han- delsschiffsraum, darunter ein Walfangmutter­schiff von über 20 000 BRT. Weitere Handels­schiffe mit zusammen 21 000 BRT. wurden schwer beschädigt.

Sehr starke Kampfverbände der Luftwaffe führten in der vergangenen Nacht bei guter Sicht Angriffe mit durchschlagender Wirkung auf kriegswichtige Ziele der britischen Haupt- st a d t durch, hierbei wurden vor allem die Hafen- und Dockanlagen mit Sprengbomben aller Ka­liber und Brandbomben belegt. Der sechs Stunden lang rollende Angriff richtete schwerste Zer­störungen in den Royal-Viktoria-Docks, Royal- Albert-Docks, King-George-Docks sowie in Hafen- anlagLn des Themsebogens an. Ausgedehnte Brand- selder und weithin sichtbare Explosio­nen wurden beobachtet. Auch In Fabrikanla­gen nordostwärts des Themsebogens sind Bomben- volltreffer erzielt worden. Handelsschiffe auf der Themse gerieten in Brand.

Aufklärungsflugzeuge griffen am gestrigen Tage einen stark gesicherten Geleitzug erfolgreich an. Ein Handelsschiff von rund 7000 BRT. wurde ver­senkt. Zwei weitere' Schiffe von Insgesamt etwa 10 000 BRT. wurden durch Bombenwurf schwer be­tätigt

Bel einem Zagdvorstotz gegen Südengland verlor der Feind in Luftkämpfen drei Flugzeuge vom Muster Spitfire.

3n Nordafrika schoß deutsche Flakartillerie ein britisches Kampfflugzeug ab.

Der Gegner flog in der Nacht zum 20. Marz nur mit wenigen Flugzeugen in Westdeutschland ein. Durch Abwurf einer geringen Zahl von Spreng­end Brandbomben wurde lediglich Gebäudeichadev Im Wohnviertel einer Stadt hervorgerufen. Die Verluste des Gegners am gestrigen Tage betragen vier Flugzeuge, eigene Verluste find nicht einge- Ireten.

Auf ein englisches Flugzeug mindestens 15 deutsche.

Berlin, 20. März. (DNB.) Für die Lustkriegs­lage. die sich im Zuge der deutschen Großangriffe gegen England in der letzten Zeit herausgebildet hat, ist die Tatsache kennzeichnend, daß das Ver­hältnis des Kräfteeinfatzes auf deutscher und englischer Seite mit 15:1 nicht zu hoch gegriffen ist. Das Verhältnis der abgeworfenen Bom­be n l a st aber ist für die RAF. n o ch 'u m ein Vielfaches ungünstiger. So sieht in der harten Wirklichkeit des Kriegesder qualitative und quantitative Gleichstand der deutschen und englischen Luftwaffe" aus, den der englische Luftfahrtminister Sinclair in seiner letzten Rede vor dem briti­schen Unterhaus feststellen zu können glaubte.

Ondkergh warnt vor gefährlicher Krieqstreiberei.

N e u y o r t, 20. März. (DNB.) Der bekannte Flieger Lindbergh weist in der WochenzeitungCal- liers" das USA.-Bolf warnend darauf hin. daß die Bereinigten Staaten mit steigender Schnelligkeit und allen perfiden Mitteln in den Krieg hinein- getrieben würden. Diese Kriegstreiberei sei um so gefährlicher, als Amerikas Führer nicht die ge­ringste Idee hätten, wie dieser Krieg gewonnen werden könne. Sie seien darüber genau so im un­klaren, wie die Führer von Frankreich und Eng­land. als sie den Krieg an Deutschland erklärten Es wären nicht einmal so viele erstklassige Kampf­flugzeuge tn der USA -Armee und Marine vor­handen. wie Deutschland in einer Woche herstellt Das USA.-Volk werde gegen den Willen von 80 bis 95 o. H. seiner Bevölkerung in den Krieg getrieben.

Englische Provokation im Hafen von Valencia.

Valencia, 21 März. (DNB. Funkspruch.) Ein für die Brutalität der Engländer bezeichnender Zwischenfall ereignete sich vor kurzem im Haien von Valencia Die Besatzung eines englischen Dampfers warf kleine Weißbrotstücke unter die auf dem Kai befindliche Bevölkerung und rief dazu, daß nur die Freunde Englands W-ißbrot zu essen" hätten. Dabei warfen die Engländer das Brot ab­sichtlich so ungeschickt daß die Mehrzahl der Brot­stücke ins Wasser fiel, und machten sich über die Männer luftig, die noch den Vrttstücken ariffen Ob­wohl die spanischen Behörden diesen Vorgang an­

gesichts der englischen Blockade gegen Spanien als , eine ungeheuerliche Provokation auffaßten gelang ' es ihnen doch erst nach längerem Bemühen dem Schauspiel em Ende zu machen Am nächsten Mor­gen versuchten die Engländer, die Szene vorn Vor-1 tage zu wiederholen, wurden aber von der Polizei sofort daran gehindert Im Gegensatz hierzu steht das Verhalten des Kapitäns eines gleichfalls im Hafen von Valencia liegenden deutschen Fracht­dampfers, der den spanischen Behörden Mehl zur Verteilung an die Bedürftigen der Bevölkerung zur Verfügung stellte.

Jrlonöe Kriegsminister gegen britische Stützpunkte.

Washington. 20. März. (Europapreß.)Eire ist entschlossen, England keinerlei Stütz­punkte einzuräumen, es sei denn, daß Eire an­

gegriffen wird", so erklärte der in Washington wei­lende Verteidigungsminister von Eire, Frank Liken, Pressevertretern. Die Überlassung von Stützpunkten wäre, so fuhr Aiken fort, gleichbedeu­tend mit einem Kriegsbeitrittdurch die Hintertür". Wenn Eire dem Kriege beitreten wolle, so werde es den Dokdereingang wählen.

Amerikanisches Marinegeschwader in Sydney.

Madrid, 20. März. (DNB.) Der Londoner Nachrichtendienst meldet, es sei ein aus zwei Kreuzern und fünf Zerstörern bestehen­des amerikanisches Marinegeschwader, das Austra­lien einen Besuch abstatte, in Sydney eingetroffen. Damit befänden sich 13 Kriegsschiffe der Vereinigten Staaten in den pazifischen Gewässern.

Das erste Bild vom deutschen Aslikakorps.

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Die feit einiger Zeit nach Süditalien abkommandierten Verbände der deutschen Luftwaffe, die dort unter der Losung:Gegen den gemeinsamen Feind" Seite an Seite mit italienischen Fliegern im Mittelmeer gegen die britischen Truppen eingesetzt sind, haben nun Ergänzung erhalten. Jetzt befinden sich auch deutsche Truppen in Jtalienisch-Nordafrika. Unser Bild zeigt Einheiten des deutschen Afrikakorps, die hier durch Tripolis marschieren. (Scherl-Bilderdienst-Luce-M.)

Oie Schlacht bei Keren.

Oer italienische Bericht.

Rom, 20. März. (DNB.) Der italienische Wehr­machtbericht vom Donnerstag hat folgenden Wort­laut:

An der griechischen Front Artillerietätig- keit, insbesondere im Abschnitt der 11. Armee. Un­sere Flugzeuge haben im Tiefflug Straßen, Trup­penlager und feindliche Depots angegriffen. Wäh­rend der feindlichen Luftaktionen der letzten Tage gegen Balona wurde ein weiteres englisches Flug­zeug abgeschossen, dessen Trümmer auf der Insel Safeno aufgefunden wurden.

3n Nordafrika hat die Artillerie vor (Biara­bub feindliche Kräfte, die sich unseren Stellungen zu nähern versuchten, unter Feuer genommen. Un­sere Flugzeuge haben den feindlichen Luftstützpunkt von Berka bombardiert. Deutsche Fliegerverbände haben verschiedene Stellungen und feindliche An­lagen angegriffen. 3n der Nacht zum 19. März hat der Feind einen (Einflug auf Tripolis unternom­men, wo einige Tote und Verwundete zu beklagen sind und einiger Schaden angerichtet wurde. Lin feindliches Flugzeug wurde von der Luftabwehr brennend abgefchossen. (Ein anderes Flugzeug wurde in der Umgebung von Mufilia von der deutschen Luftabwehr abgeschossen. Der Pilot wurde gefangen­genommen.

3m Aegälschen Meer sind unsere Flugzeuge mit einem feindlichen 3agdverband jufammenge- stohen. Lin Flugzeug vorn Muster hurricane wurde abgefchossen. (Einer unserer Bomber ist nicht zum Stützpunkt zurückgekehrt.

3n O st a f r i k a geht die Schlacht bei Keren weiter. Trotz der vorangegangenen Verluste und der intensiven feindlichen Lufttätigkeit haben unsere Truppen an mehreren Punkten Gegenangriffe un­ternommen. Unsere Luftwaffe hat sich besonders ausgezeichnet, indem sie die feindliche Artillerie mit Bomben und Splitterbomben belegte und Kraft­wagen unter Maschinengewehrfeuer nahm. Unsere Bomber haben den Luftstützpunkt von Agordat getroffen, wodurch große Brände entstanden. Außer

den im gestrigen Dehrmachtbericht genannten zer­störten feindlichen Flugzeugen wurden weitere tr4er feindliche 3 ä g e r abgefchossen. 3n der Zone von G i g g i g a leisten unsere Abteilungen den feindlichen Angriffen gegen den Pah von Marda (nordöstlich von Giggiga) Widerstand.

Dei unserer Lustwaffe in Afrika.

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Oberstleutnant i. G. Harlinghausen, Chef des Stabes eines im Mittelmeer und in Afrika ein­gesetzten Fliegerkorps, den der Führer mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet hat, auf einem nordafrikanischen Flugplatz. Er trägt wie alle unsere Flieger den Tropenhelm. (PK.-Boecker-Scherl-M.)

Oer Deutschland-Besuch des ungarischen Außenministers.

Budapest, 21. März. (Europapreß.) Die Deusichlandreise des ungarischen Außenministers findet m der ungarischen Oeffentlichkeit lebhaftes Interesse, das auch in der Presse zum Ausdruck kommt.Pester Lloyd" schreibt, Bardossy reise in einem Augenblick nach Deutschland, da sich nach langer Pause wieder für das Schicksal Europas weittragende Ereignisse ankündig- te n. Diese Ueberlegung gibt noch deutlicherMa- gyarorszag" wieder das zum Ausdruck bringt:Die Ungewißheiten sind vorbei Es naht die Entschei­dung Der Augenblick der Explosiv:, kann nicht mehr fern sein Aber Bardossy reift zu einem Zeitpunkt da noch Ruhe herrsche" Bardossy gab vor seiner Abreise der Presse eine Er­klärung, in der er seine Freude betonte, mit der er die Reise antrete, die ihm Gelegenheit geb-n werde, mit dem Reichsaußenminister persönliche Fühlung zu nehmenIch bin sicher" erklärte der Minister,daß mein Besuch nicht nur eine neue Bekundung des zwischen beiden Völkern bestehenden engen Freundschatt-verhattnisses darstellt, sondern auch dem Machhalten und der weiteren Vertiefung der Freundschaft dienen wird."

Ladislaus Bardossy von Bardos, Königlich Unt garischer Geheimer Rat, ist 1890 in Szombathely, Komitat Vas, der engeren Heimat feiner Familie, geboren. Seine Hochschulstudien absolvierte er an den Universitäten Budapest und Berlin, 1912 pro- monierte er in Budapest zum Dr jur. 1913 trat er den Staatsdienst im Ministerium für Kultus und Unterricht an. 1922 gelangte er bis Minifterial- sekretär in das Außenministerium, wo er in der Presseabteilung sich ungeteilte Anerkennung erwarb 1930 wurde er der ungarischen Gesandtschaft in London zugeteilt 1934 wurde er Gesandter in Bukarest, am 5. Februar 1941 Außenminister.

Oie Aufdeckung des englischen Gpionagenetzes in Bulgarien

Sofia, 2. Marz. (DNB.) Ein weitverzweigtes englisches Spionagenetz wurde vor einiger Zeit durch die bulgarischen Sicherheitsbehörden aufge­deckt. In einem Bericht der Polizeidirektion wird jetzt nochmals festgestellt, daß dieser Spionage­dienst von Engländern geleitet wurde, daß seine

Oer Sieg unserer Kohle.

Von unserer Berliner Schriftleitung

Zu den Voraussetzungen der großen deutschen Waffenerfolge gehört die deutsche Überlegenheit in Der Kohlenwirtschaft, die uns England nicht streitig machen kann und die selbst durch Kohlenlieferungen der Vereinigten Staaten nicht zu erschüttern ist. Wie Staatssekretär Generalleutnant H a n n e ck e n in einem Berliner Vortrag ausführte, betrug die deutsche Förderung an Steinkohle 1937, also noch im Altreich, 187 Mill. Tonnen. Dazu traten 194 Mill. Tonnen Braunkohle. 1938 führte uns bas Sudetenland neue Kohlenreviere mit 15 Mill. Tonnen Braunkohle und 2 Mill. Tonnen Stein, kohle zu 1939 vergrößerte sich durch die lieber« nähme des Protektorats über Böhmen und Mähren die Steinkohlenförderung um weitere 10 Mill. Tonnen.

Durch die Rückgewinnung des ost ob er sch le. fischen Steinkohlengebiets wurden die gewalti« gen Reserven der deutschen Kohlenbasis entscheidend gestärkt. 1938 hatte Polen aus diesem Gebiet 38 Mill. Tonnen Steinkohle herausgezogen. Durch die technische Leistungsfähigkeit unserer Industrie und den restlosen Einsatz der deutschen Bergmän» ner sind die genannten Produktions-Ziffern in allen Kohlenrevieren noch stark gesteigert worden. Dem deutschen Machtbereich unterliegen aber nach dem siegreichen Westfeldzuae auch die Erzeugungen in Holland und Belgien mit 30 und 18 Mill^ in Nordfrankreich mit rund 47 Mill. Tonnen.

Dadurch ist Deutschland in die Lage versetzt, fei. nen eigenen industriellen Bedarf voll zu decken, die Kriegswirtschaft des Großdeutschen Reiches und Italiens ausreichend zu versorgen und auch den wirtschaftlichen Bedürfnissen der im deutschen Macht« bereich liegenden Länder zu genügen. Daß die beut, sche Kohle auch handelspolitisch ein wichtiger Fak. tor ist, zeigt das letzte Wirtschaftsabkommen mit Finnland, das uns Holz, Holzschliff und Papier in großem Umfange liefert, während wir vor allem Kohle, Metalle und chemische Erzeugnisse ausführen.

Von größter Wichtigkeit ist aber die Kohle auch als Urprodukt der chemischen Indu- st r i e. Die steil ansteigende Erzeugung von Buna, das uns den Kautschuk ersetzt, wäre ohne die Kohle

Hauptagenten fremder Herkunft waren und daß er vorwiegend militärischen Charakter hatte. Ihm standen reiche Geldmittel zur Verfügung. Am 23. Februar wurden in der Nähe der Wasserleitung bei Bojana große Mengen von Erplosivstoffen, Brandbomben, verschiedene Zündkapseln, Ampullen mit hoch wirksamer Sprengladung u. a. m gefun« den. Die Untersuchung hat ergeben, daß die Spreng» stosse von derselben Art waren, wie sie i nt rumänischen Ostgebiet Ptoesti, in Holland und Norwegen gefunden wurden, die für Sabotagezwecke bestimmt waren. Aus die» fern Grunde sei eine Kontrolle aller lebenswichli« gen öffentlichen Einrichtungen, die Gegenstand von Anschlägen sein könnten, durchgeführt und eine strenge Ueberwachung angeordnet worden.

Schließlich wird noch mitgeteilt, daß ein Agenten» nest einer fremden illegalen Propa. g a n d a aufgedeckt wurde, was zur Festnahme eini» ger Personen führte, die gegen Bezahlung illegale Literatur, Broschüren, Flugblätter, Aufrufe und dergleichen mehr namentlich im Gebiet von Burga; verteilt haben.

Oie deutsch-jugoslawischen Beziehungen.

Belgrad, 20. März. (DNB.)Hrvatsk! Dneonif", das Agramer Zentralorgan der vom Stellvertretenden Ministerpräsidenten Dr. Mat« f ch e k geführten kroatischen Bauaernpartei, be* merkt, daß sich die deutsch-iugoslawischcn Beziehungen auch weiterhin freundschaftlich gestalten und in der letzten Zeit entgegen den im Ausland verbreiteten propagandistischen Meldungei nicht die geringste Trübung erfahren hätten. Man müsse die Beziehungen zwischen Iugo» slawien und Deutschland leidenschaftslos, ruhig und vernünftig betrachten. Jugoslawien verlange im übrigen nichts anderes, als was von deutscher Seite bereits mehrfach wiederholt worden fei, nämlich dis Achtung feiner staatlichen Unabhängigkeit und terri» torialen Integrität. Ein Land, das eine solche Hal­tung einnehme, ohne mit großen Worten um sich zu werfen, obwohl man seine Stärke nicht unter« schätzen dürfe, könne durch seinen Standpunkt nut Achtung erwecken. Die deutsche Presse betonte, daß der Schwerpunkt des Kampfes weiterhin auf bet britischen Insel liege und daß dort auch die Entscheidung fallen werde Alles ver­weise somit darauf, daß der Kampf zwischen Deutschland und England mit aller Heftigkeit lott- gesetzt werde. Jugoslawien wolle außerhalb dieses Konfliktes bleiben dies fei ihm bis­her gelungen, und man könne hoffen, daß es ihm auch bis zum Schluß gelingen werde.

Kabinetts sihung in Belgrad.

B e I g r a b, 21. März. (DNB Funkspruch.) Unter Vorsitz des Ministerpräsidenten Z w e t k o w i t s ch fand am Donnerstag von 21 bis 24 Uhr eine Ka­binettssitzung statt, an der alle Mitglieder der Re­gierung teilnahmen. Nach einer amtlichen Mittei­lung, welche vonPolitika" undVreme" in be­sonderer Aufmachung auf der Titelseite veröffentlicht wird, war die ganze Sitzung der Betrachtung aktueller Fragen in Verbindung mit der gegenwär­tigen außenpolitischen Lage gewidmet.

Neuerliche Begegnung zwischen Eben und Garocoglu.

A n k a r a , 20. März. (DNB.) Nach einer Verlaut­barung der Aaence Anatolie hat auf englischen Wunsch dieser Tage auf Cypern eine neuer­liche Begegnung zwischen dem britischen Außen­minister Eden und dem türkischen Außenminister Saracoglu stattgefunden.

Englands Truppenlonzentration im Nahen Osten.

Rom, 21. März. (DNB. Funkspruch.) Die iroki- sche Regierung hat sich wiePopolo di Roma" aus Bagdad erfährt, geweigert, neue eng* lische Truopenkontinente zur Verstär­kung der im englisch-irakischen Vertrag festgesetzten zwei Divisionen in ihrem Gebiet aufzunehmen. Die Engländer haben an der palästinisch-syri- scheu Grenze neue Verstärkungen herangezogen, aber die Haltung des Irak hat eine Schwächung des rechten Flügels dieser gegen das fran­zösische Mandatsgebiet Syrien gerichteten Palästina« Truppen General Wavells zur Folge,