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Reichsvermittlungsstelle für Frauenberufe.
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nehmer eingetroffen find. Der Zweck der Wahres- tagung, die unter der Leitung von Ministerialdlrek- tor Prof. Dr. Krümmel steht, ist die Bekanntgabe der Richtlinien für die Leibeserziehung der Mädchen an den Schulen.
Arbeitstagung für Lehrerbildner.
Vor der Deutschen Akademie hielt der Chef der Präsidialkanzlei des Führers, Staatsminister Dr. Meißner, einen Dortraa über das Thema „Das politische Schicksal von Elsaß und Lothringen im Wandel der Geschichte". Dor zahlreichen Gästen aus Staat, Partei, Wehrmacht, Wirtschaft und Wissenschaft gab Dr. Meißner einen Einblick in die zweitausendjährige Geschichte Elsaß und Lothringens.
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«Ein Minenräumboot schoß am 19. Marz in der Morbfee ein britisches Flugzeug nach kurzem Feuer- kcinpf ab.
östlich der kapverdischen Inseln torpediert wurden. Man nehme an, daß es sich um die Frachter, „Clan Macnab" (6076) und „M andalay" (5529 BRT.) handele Beide Schiffe kamen aus. Glasgow, wo sie beheimatet sind.
Sie e r ft e SB a f f e n f e n b u n g 6er bereinigten S aaten nach Annahme des Englandhilfegesetzes ist, tt e Agenzia Stefani aus Gibraltar meldet, von ehern deutschen Unterseeboot versenkt worden.
United Preß meldet aus Lisiabon, 8O8-Rufe von Zwei britischen Frachtern, die angeblich 200 Meilen
Zürich, 20. März. (Europapreß.) Die Doll- imchtenkommifsion des Ständerates beriet die Schaffung einer eigenen schweizerischen Handels in r. — ... . v. , «« r -*•— “i, die durch
Oie deutschen Leibeserzieher tagen in Neustrelitz.
In der Führerschule des Berliner Hochschulinstt- tutes für Leibesübungen in Neustrelitz begann die Iahrestagung der deutschen Leibeserzieher an den Schulen und Hochschulen, zu der etwa 240 Teil-
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Ageni!^ prop hme m g iöegä rufe uH i 3ut{i
Von London zurück.
Zm Widerschein der brennenden Riesenstadt.
Von Kriegsberichter UboJ®alter.
Der Stellvertreter des Führers besichtigte in Berlin eine vom Reichs sichrer ff durch- geführte Ausstellung über „Aufbau und Planung im O ft e n". Dabei machte der Reichsführer als Reichskommisfnr zur Festigung des deutschen Volkstums Ausführungen über die geplante bäuerliche Siedlung in den wiedergewonnenen Ostgebieten.
In Teheran veranstaltete der deutsche Gesandte Ettel in dem neuen deutschen Gesanidtschaftsge- bäude einen Empfang, in dessen Rahmen der Dokumentarsilm „Sieg im Westen" vorgeführt wurde. An dem Empfang nahmen der iranische Ministerpräsident an der Spitze des gesamten Kabinetts, der Chef des Generalstabes, 'Wirtschaftsführer, Pressevertreter und das Diplomatische Korps teil.
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Aus Anordnung des Reichserziehungsministeriums werden im April entsprechend der in den letzten Jahren eingeführten Uebung für sämtlich Lehrkräfte der Anstalten für Lehrerbildung zwecks em- heitlicher Vorbereitung auf das neue Ausbildungsjahr fachkundliche Arbeitstagungen als Schulungslager durchgeführt. Sie dienen sowohl der Ausrichtung der unterrichtlichen und erzieherischen Arbeit an den Lehrerbildungsanstalten wie auch der Erarbeitung einheitlicher (Stoffplane. So werden di« in der Lehrerbildung tätigen Frauen vom 1. bis 8. April in acht Orten zu Schulungslagern je nach den Fachem zusammengezogen, für die die Erzieherinnen die Lehrbefähigung haben. Di« entsprechenden fachkundlichen Arbeitstagungen für die als Lehrerbildner tätigen Männer finden vom 18. bis 25. April ebenfalls an acht verschiedenen Anstalten statt. Für die zahlreichen männlichen Erzieher, di« n e u für den Dienst in Lehrerbildungsanstalten ausgcwäylt worden sind, sind vom 3. bis 8. April drei besondere Schulungslager angesetzt.
stecht eine Möglichkeit, Arbeitskräfte durch Vermittlung oder Dienstverpflichtung zu vordringlichen Aufgaben zu lenfen. Der Reichsarbeitsminister hat angeordnet, daß die Arbeitsämter künftig'jede männliche Arbeitskraft, die einen Stellenwechsel plant oder ourchführt, auf ihre Eignung zur Ausbildung als Metallarbeiter zu prüfen haben. Dabei soll möglichst eine freiwillige Meldung zur Anlernung erreicht werden. Ausgenommen sind Arbeitskräfte, die in der Landwirtschaft, im Bergbau, in der Chemiewirt- schaft, in der See- und Binnenschiffahrt, bei der Reichsbahn, Reichspost oder sonst in der Verkehrs- wirtschaft und in der Hauswirtschaft freiwerden.
sind diesen Wirtschaftszweigen wieder zuzufüh- sofern ein vordringlicher Bedarf vorhanden ist.
Der Ausbau der Reichsvermittlungsstelle Frauenberufe ist abgeschlossen. Sie hat die gleichsmaßnahmen und den Arbeitseinsatz für stimmte Berufe durchzuführen. Es handelt sich Volkspflegerinnen, Iugendleiterinnen, ftinbergärtne- rinnen und Hortnerinnen, technische Assistentinnen, Diätassistentinnen, Heil- und Krankengymnastinnen, Bibliothekarinnen, Gewerbelehrerinnen, landwirt- schriftliche Lehrerinnen, Hauswirtschaftsleiterinnen, ferner um die Garten- und Geflügelzuchtberufe so- wie sämtliche akademische Berufe.
ncht denkbar. Mineralöl wird in solchen Mengen i ai5 der Kohle gewonnen, daß Deutschland schon im i ^ihre 1937 den eigenen Bedarf zu 50 v. H. decken , pinnt«. Inzwischen sind in der Durchführung des । L»trjahresplanes neue Hydrierwerke geschaffen und । fitere Erd öl quell en auf deutschem Boden erschlos- k-i worden. Dazu treten noch die Zufuhren aus fern Ausland, vor allem auch aus Rumänien. So- i nM für Kautschuk wie auch für Del hat England j eine gleichartige Leistung überhaupt nicht auszu- , tD-ifen. Die Drohungen, Deutschland durch Mangel , ar, Rohstoffen, vor allem an Kohlen, Erzen und Mineralöl niederwerfen zu wollen, sind völlig ab- (irb. Dazu kommt noch, baß wir diese wertvollen ßjter im eigenen Hause oder mindestens in greif- b;rer Nähe erzeugen, während England im weiten Unfang auf die Zufuhren angewiesen ist, die im- i xtrc stärker von deutschen Unterseebooten und Flug- jugen bedroht werden.
i Cs ist eine Binsenwahrheit, daß die Macht der ! Achte bis in den letzten Haushalt reicht.
lenn wir im Winter 1939/40 an Kohlenmangel ! Mitten haben, so laa das nicht an der Leistung der ■ butschen Kohlengruben, sondern an den Verkehrs- yrbältnissen, die in jenem harten Winter buch- i sublich eingefroren waren. Damals entstand der fr'te Vorsatz, rechtzeitig, d. h. in den Sommer- imraten, für den Hausbrand zu sorgen und ein« zechte Verteilung zu gewährleisten. Der damals erzesetzt« Reichskohlenkommissar hat dazu für die Heizperiode 1940/41 das Punktsystem geschaffen, vrdurch jeder Haushalt eine bestimmte Meng« auf (hinb der Kopfzahl und der Wohnungsgröße zuge- trU bekam. Daraus ergab sich von unten nach oben dr Kohlenbedarf, den der Handel zu decken und in die Produktion aufzubringen hatte.
Die letzten Wintermonate haben uns gezeigt, daß । ds unerfreulichen Zustände des Vorjahres nicht v edergekehrt sind, aber das Punktsystem hat wie Jes derartige Verfahren auch gewisse Mängel gefügt. Für Kleinstwohnungen erwiesen sich die 'zu- stellten Kohlenmengen vielfach als sehr reichlich, fir größere Wohnungen aber bei aller Einsparung zu knapp. Auf dem Lande mögen teilweise grö- re Kohlenmengen zugeteilt worden sein, obwohl drt in vielen Bezirken die Heizung durch Holz und 2>rf eine Rolle spielt. Daher wird in der kommen- n Heizperiode das Punktsystem für die Kohlen vilassen und die Verteilung „von oben her" wie- r eingeführt. Mit anderen Worten, die Wirt- f)a f t s ä m t e r der Sta-dt- und Landkreise wer- !N auf Grund ihrer eigenen Unterlagen und hintniffe die Kohlenmengen anfordern, und wer-
sammen. Aber das Grausigste ist doch die brennende Stadt. In der City und in dem östlich davon liegenden Stadtteil flackert Brand neben Brand, Großfeuer neben Großfeuer — ein wirbelnder, qualmender Feuerkern, von dem aus sich die Brände nach allen Seiten über die Stadt verteilen. In den großen, schon mehrfach furchtbar getroffenen Dockanlagen, aus denen die feurig« Lohe wütet, sind jetzt Hafen und Werftruinen, sind sogar die Brücken zu erkennen. Die Brände leuchten die Stadtteile bis in die einzelnen Straßen- züge aus. Die Themse ist im Widerschein der brennenden, anliegenden Hallen und Speicher zu einer Feuerbahn geworden, die jede Orientierung leicht macht.
Vor uns, hinter und neben uns hauen die schweren Kaliber der mit uns angreifenben Maschinen in die über der ganzen Stadt liegende Feuerhölle herab. Ueberall wird der Himmel immer wieder von Detonationen und Explosionen aufgerissen. Heber alle Stadtteile hagelt es Brandbomben, seltsam aufglühende weiße Brandfackeln, die sich gleich über Kilometer hinziehen und in sich rot aufglim- rnende Brände erzeugen. Solche Riesenbrände löscht, so lange ber rollende Angriff läuft, in dieser Nacht kein Mensch, vor diesen Detonationen gibt es nur ein Verkriechen in die dicksten Keller und Scl-ächte der Häuser und O-Bahnen.
Unser Flugzeug kurvt jetzt zum Angriff über dem deutlich erkennbaren O-Bogen der Themse ein. Hauptmann N. löst unsere schweren Kaliber au5. Wir starren hinab. Unter uns rast plötzlich dunkel- rote Lohe empor. So deutlich ist die Sicht, daß wir unser Zielteil bis ins einzelne erkennen können. Die großen «Kühlhäuser, die gegenüber den Docks an ber Themse liefen, sind im Dröhnen unserer Bombendetonationen in Flammen aufgegangen. Nur eine Bombe hat nicht gezündet, sie ist wahrscheinlich in den Strom gefallen.
Blutrot durchleuchtete Oualmwolken beginnen jetzt immer stärker über die Stadt zu treiben. Dunkle Punkte stehen in den feurigen Schwaden: Huberte von Sperrballonen, die über die ganze Stadt verteilt sind, die uns jedoch nicht ge- fährlich werden können, da sie in der mörderischen Hitzeentwicklung über der brennenden Stadt zum großen Teil weqplatzen.
Wir fliegen ab! Scheinwerfer fangen uns erneut ein, aber ihr gleißendes Licht erscheint jetzt fast wie Dunkelheit gegenüber der Feuerhölle London. Wir winden uns hindurch und fliegen über die Nordsee raus, über die uns noch bis auf 200 Kilometer der Widerschein der brennenden Riesenstadt begleitet
r-T In Stuttgart traf eine Kommission spanl- r scher Forstingenieure ein. Die auf Ein- " Labung deutscher Reichsbehörden eine Reise durch das Reich machen wird. Die spanischen Gäste werden einige Hochschulen besichtigen, so auch bas Rejchsinstitut für Holzforschung in Eberswalde. Auch eine Reihe von forst- und hvlzwirtschaftlichen Betrieben wird den Spaniern gezeigt werden.
Für alle grobe Putzarbeit — Steinböden, Fliesen, BeckeiT'usw.— sollten Sie jetzt an Stelle von Seife ATA grob nehmen; es tgemäße Reinigungshelfer für jeden Haushalt.
(PK.) . . . 20. März. (DNB) Wir kommen
von London zurück. Vor unseren Augen tanzen noch die Wirbel, die vor einer Stunde in grausiger, Eindringlichkeit von Englands Metropole zu uns heraufflackerten. Ein sternenklarer, aber dunkler Himmel wölbt sich über uns, als wir uns zum Start begaben. Nur kaum in Umrissen erkennbar stehen die ausgerichteten Kampfflugzeuge neben ber Bahn. Die ersten Motoren flogen an. Feuergarben sprühen aus den Auspusfsttitzen. Dann rasten vor uns die ersten Flugzeuge durch die Nacht, riesige, schattenhaft in dem Dunkel der Küste zu entschwin- dende Raubvögel. Wenige Minuten später starten wir. Kurs auf London! Von allen Plätzen und Einsatzhäfen an Den Küsten von Deutschland bis nach dem wesllichen Frankreich hinaus steht um diele Stunde das „Fußvolk der Luftwaffe , Kampfgeschwader neben Kampfgeschwader zum Großeinsatz bereit. Während wir die Küste überfliegen und auf die Nordsee vorstoßen, haben Drüben die Luftschutzsirenen die Bewohner der englischen Hauptstadt bereits für Stunden in die Keller verbannt. Noch sind wir keine halbe Flugstunde von der eigenen Küste entfernt, als wir bereits die e r ft e n Explosionen und halb. Darauf den Widerschein der ersten großen Brände am nächtlichen Himmel erblicken.
Soeben haben wir Den ersten Küstenvorsprung überflogen. Im nächsten Augenblick blenben von allen Seiten d i e S ch e i n w e r f e r geaen uns auf. Wir fliegen durch eine phantastische Lichterstraße, Die sich von Der Küste bis zu Der bereits glutrot vor uns auilodernden Hauptstabt hinzieht beren schwarze, riesenhafte Mauern immer bebrohlicher auf uns zustürzen. Die weitab liegenben Flaksperren beweisen uns, baß in diesem Gebiet wie bei jedem Anflug auf Die englische Hauptstabt mit Ver- bänben von Nachtjägern zu rechnen ist.
Unter uns brennt ßonbon! Zwischen Hun- Werten von größeren Bränben liegen Tausenbe von kleineren Brandherben eingeftreut. An einigen Stellen der Stadt wüten riesige Schadenfeuer, Deren Umfang kaum zu übersehen ist. Näher heran! Die Themse! Im zuckenden Widerspiel Der spiegeln- Den Brände liegt deutlich erkennbar Der Strom unter uns. Um Das Royal Alberts-Dock, das Vic- toria-Dock und die West-InDia-Docks wüten riesige Großfeuer, sogar Die leeren Fensterhöh- len sind aus dieser Höhe gegen die in den Hallen und Gebäuden ftessende hellrote Lohe zu erkennen. Rechts von uns gehen zwei Gasometer in die Luft. Niesenhaste, Hunderte von Meter hohe Feuersäulen stehen für Augenblicke über Den Drän- den, fallen als auf zuckend« Explosionen wieder zu-
fr tte. Sie stimmte dieser Maßnahme zu, k-mdesratsdeschluß in der nächsten Zei Icht werden soll. Das Kriegstransportamt teilt mit, H der Dampfer „Gloria" mit Waren für bi« Schweiz aus Neuyork kommend in G e - ! nua eingelaufen ist. Ferner ist bas Schiss ; JIrmanbo" am 15. März aus Neuyork mit i 8 acht für die Schweiz nach Genua ausgelaufen.
Öm Donnerstag verließ Das Schiff „D u b a o" Den Ören von Lissabon mit Bestimmungsort Genua, -rührend Der Dampfer „Villa Franca" am I kl. Ddärz folgen wirb.
Saboteure des Luftschutzes und der Wehrkraft.
Dresden, 20. März. (DNB.) Das Sonder- gericht Dresden verurteilte den 1907 in Horten geborenen Ludwig Cyranek, zuletzt wohn- haft gewesen in Adscheid bei Blankenburg, wegen Zersetzung ber Wehrkraft in Tateinheit mit Teilnahme an einer wehrfeindlichen Verbindung und Zuwiderhandlung gegen bas Verbot Der internationalen Vereinigung ernster Bibelforscher zum Tobe. Weiter wurden wegen ber gleichen Verbrechen verurteilt Ernst Boianowski aus Berlin zu 12 Jahren Zuchthaus, Franz M a s s o r m s aus Magbeburg zu sechs Jahren Zuchthaus, Wilhelm Kar( K o n st a n t y aus Bossendorf zu fugen Jahren Zuchthaus, Anna Maria V o l aus Wien zu vier Jahren Zuchthaus und Margarete Franke aus Mainz zu Drei Jahren Zuchthaus.
Das Urteil sühnt bie Verbrechen von Angeklagten, die als frühere Angehörige der in Deutschland seit langem verbotenen internationalen Verein i g u n g ernster Bibelforscher erst neuerdings versucht hatten, eine gewisse Neuorga- nisation ber verbotenen Vereinigung aufzurichten. In verschiebenen deutschen Städten hatten sie Druckschriften hergestellt und verteilt. Die verbotene Vereinigung verneint nicht nur Den WehrDienst, sondern hat es fick) zur Ausgabe gemacht, die Maßnahmen von Organisationen ber Volksgemeinschaft, Darunter auch des Reichslustschutzbundes, zu sabotie- ren. Sie bringt Damit Gut und Leben deutscher Volksgenossen in größte Gefahr. Daß darum ber Haupträbelsführer Cyranek mit bem Tode bestraft wurde, entspricht voll und ganz Dem Empfinden des Volkes, bas vor solchem frevelhaften Treiben geschützt werben muß.
Aus alter Wett.
Professor Zwlerzlna fr.
In Graz starb der 77jährige Universitätspro- fessor i. R. Dr. Konrad Z w i e r z i n a , ber lange Jahre als Ordinarius für deutsche Philologie an der Grazer Universität wirkte und sich durch bie Erforschung ber bialektischen Schwankungen in ber mittelhochdeutschen Schriftsprache bleibende Verdienste um bie beutsche Sprachforschung erworben hat. vier Todesopfer des Innsbrucker Lawiyenunglücks.
In der im Rohbachgraben bei Innsbruck nieder- gegangenen Lawine, aus der bisher zwei Todesopfer geborgen worden waren, sind inzwischen verschiedene Kleidungsstücke zweier vermißter Berg- steiger gefunden worden. Es handelt sich um den Polizeihauptwachtmeister FriÄ>rich Knappe aus Herne in Westfalen und dessen aus Ramsau bet Schladming stammende Ehefrau. Es ist mit Sicherheit anzunehmen, daß diese zwei Vermißten zu weiteren Todesopfern des Unglücks zählen. Am Unglücksort ist eine Mannschaft ber Schutzpolizei Innsbruck mit Sucharbeiten beschäftigt.
Explosion in einer USA.-Dpnamit-^nbrif.
In einer Fabrik für Dynamit und rauchlose Pulver, ber Hercules-Pulver-Gesellschaft in Kenvil (New Jerfey), ereignete sich eine schwere Explosion. Die Fabrik liegt nahe beim Marinearsenal Picattn im Staate Neuyork. Eine Reihe von Explosionen ereignete sich in dieser Fabrik bereits am 12. September vorigen Jahres, wobei über 50 Personen getötet, 200 verwundet und ganze Teile Der Fabrik vernichtet wurden.
Sechs lote bei einem Flugzeugunglück in Argentinien.
In Der Provinz Cordoba wurde ein Militärflugzug, Das vorn Flughafen El Palornar bei Buenos Aires zu einem Flug nach Der Westprovinz San Luis aufgestiegen war, Durch starken Nebel zu einer Notlandung gezwungen. Dabei geriet Die Maschine in BranD und wurDe v ö 11 i g z e r st ö r t. Die sechs Insassen, Darunter vier Offiziere Der argen- tinischen Wehrmacht, wurden getötet.
Sittlichkeitsverbrecher wegen Widerstandes erschossen.
Der Reichsführer jf und Chef ber beutschen Po- 1 lizei teilt mit: Am 10. März wurde ber Sittlichkeits- 1 Verbrecher Viktor Czaika wegen Widerstandes er- - schossen.
Volksschädling hingerichtet.
Die Schutzhütte Des italienischen Alpenvereins auf dem in den Jütischen Alpen gelegenen Monte Lanin erhielt den Namen der Der in Albanien kämpfenden Gebirgsdivision „Juli a", die sich zum . größten Teil aus Den Gebieten Des Fri"uls refru- für
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Wehrertüchttgung, erste Aufgabe der Jugend.
In Der Nähe von Dessau besichtigte Reichsjugendführer ujmann Das erste Reichsausbil- dungslager Der HI. für Den Führernachwuchs auf Dem Gebiete Der Wehrertüchtigung. Die Wehrertüch- tigung als wesentlicher Bestandetil in Der Erziehung Der HI. erfaßt insgesamt über zwei Millionen Jugendlicher. Ausbildungsstätten sind besondere Lager, Deren erstes in Der Nähe von Dessau eingerichtet wurde. Die Ausbilder Des ersten Jahrganges sind HJ.-Führer, bie sich schon im Gelänbe- dienst und bei ber Truppe bewährten und von ber Wehrmacht beurlaubt wurden. Die nur dreiwöchige Ausbildung setzte völligen Einsatz voraus. Der Reichsjugendsührer überzeugte sich vom Stand ber Ausbilbung bieses ersten Lehrganges unb wohnte den Uebungen ipi Gelände- unb im Schiehbienst bet Nach ber Besichtigung der Unterkünfte sprach ber Reichsjugenbführer im Beisein von Vertreterp aus Partei, Staat unb Wehrmacht über ben Dorbe- reitungsbienft ber HI. zum solbatischen Einsatz. Die Jugend kenne keine schönere Aufgabe. Die Wehr- ertüchtigung der HI. sei keine Rekrutenausbildung. Die eigentliche Waffenausbilbung fei Sache Der Wehrmacht. Während bes Krieges feien bereits mehr als 500 000 Jugenbliche auf ben solbatischen Einsatz vorbereitet worden.
Lenkung freiwerdender Arbeitskräfte.
In den nächsten Monaten soll mehr als bisher fidrrqefteUt w'rden, daß bei Kündigungen bi« Zustimmung wirklich eingeholt wird Ster feiner Zustimmung zur Lösung des Arbettsverhaltmsses bedarf, muß sich nach dem Ausscheiden aus seiner bisherigen Arbeitsstelle unverzüglich beim zuständige n Arbeitsamt melden. Hier de-
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| Kleine politische Nachrichten
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Am 1. 3.1941 ist Der am 13. August 1907 in Star- garD geborene Karl Pfennig hingerichtet worben, ben bas Sonbergericht in Stettin als Volks- schäbling zum Tobe verurteilt hat. Pfennig hat viele Felbpostpakete entroenbet unb beraubt.
yuupadiprtteuer: Dr ,>riedn» ötibei« yawgf Eteiivenrerer BN Vaupnd)€lrtictim- Ifntft vlumlchel«. yeian'rooctiid) ßt Tritte untz i8Üb«: Dr. D. XZenge für bas fteu'.letvn: Tr. Han« Thnriol; üi L»ad Sieben. Prvvtn/, tolrtidiau tu Sport: itmn «v-umiche n.
Drnd uno *ertaa «rtWidjf Unirft-ttauonirfern R. Kanqe «_ 9. Serie-Midttt Dr.-In« »bth Hamann «uzelaenle ter Haue VeL eivrm'n'W * berfln-rnen-TrfcbmrDümmpi WT e.
m bie Verteilung mit Hilfe Des Handels nach eige- Tn Gesichtspunkten regeln. Ob dabei das Punkt- i'tem oder ein anderes Verfahren, etwa auf Grund ir Wohnungsgröße, Anwendung findet, bleibt hen überlasten. Maßgebend aber bleibt auch hier ns Gebot der äußersten Sparsamkeit, mn jedes Stück Kohle ist ein Urprodukt, das die «ichsten Werte in sich schließt und daher zu schade If irgendwo nutzlos vertan zu werden.
Hand in Hand mit dieser Neuregelung erfolgt auch iie Unigliederung Der Deutschen Kohlenwirt- deft. Produktion und Handel werden zusammen- .schlossen zu Der „R e i ch s v e r e i n i g u n g io h I e", an Deren Spitze Generaldirektor Pley - t? r, einer ber leitenden Männer der Hermann- Piring-Werke, steht. Die Dienststelle Des Reichs- . ^lentommiHars wird aufgelöst. Die „Reichsver- hnigung" wird sich im Benehmen mit Den zustän- jijen Äkinisterien mit allen Problemen ber Kohlen- vrtschaft befassen, so mit ber Frage ber Leistungs- ft.igerung. Der verbesserten Lebenshaltung Der krrgleute usw. Darüber hinaus ist sie verantwortlich ftr die regionale Organisation Der Kohlenversor- (jiitg. Das Transportwesen, bem babei eine u chtiqe Aufgabe zufällt, untersteht als Sonber- biauftragter bem Staatsrat Meinberg. Die Orunblagen für Die BefrieDigung Des industriellen Srdarfs an Kohle bleiben unverändert. Die Neu- rpelung beweist wiederum Den Geist Der Deutschen 1 irtschaftsführuna. nach sorgfältiger Planung die Probleme vorausschauend zu behandeln.
Deutsch-italienische landwirtschaftliche Besprechungen. Dom 17. bis 20. März fanden in Wien zwi- foen Vertretern der deutschen und italienischen Re- s erung Besprechungen über landwirtschaftliche Fra- statt. Die Verhandlungen führten zu einer 23er- enbarung über eine verstärkte Einfuhr dod n Ob st und Gemüse, Sämereien und Heil- unb Gewürzpflanzen nach Deutschland. Die Aus- spräche vollzog sich im Geiste vertrauensvoller Zu- lunmenarbeit und erbrachte in allen Punkten einen efsolgreichen Abschluß.
Oie Schweiz will sich eine HandUsflotte schaffen.


