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Freitag. 21. SebruorRI

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

Hr.44 Zweites Blatt

Bomben auf ßnaanö" in Gießen.

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zur. Gießener Woche für Kunst 'und Literatur an

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desgleichen den Raupen, ob sie den Kopf aufaerich- tet oder anders fressen. Aber schon ein Käfer ftranv

von Rudolf Reichenau dieangewandte Mathema-

" und die rofiffe Dollkommen-

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dem es keine Steinchen roohl aber Eisenspäne gibt Auch die ^werden in die Ohren gestopft". Nähert

stehen die Tiere ruhig auf dem zu bemerken, während sie sanft nach aufwärts richten. Man kann den folgenden komischen Versuch hält sie in einem Aquarium, in

fehlen sie, dann Kops, ohne das immer den Kopf mit ihnen sogar aus^ühren. Man

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Gießener Woche für Kunst und Literatur Heiteres ans deutscher Dichtung.

Hesses imSteppenwolf" Auch Wilhelm Buschs tiefsinnige BetrachtungIch bin Papa" zeugte von der Naturkraft de- Bürgerlichen Proben des Sol-

und zündete sich seine Pfeife an.

Sornofhen.

Tageskalender für Jrelfag.

Gruppe der Haustiere hat diese erstaunlich« Wand­lung vollzogen, die bei keinem andern Tier so völ­lige und radikale Aenderung schuf. Das heutige Hausschaf ist nur noch ein Schatten des Wildlings. Verwunderlich bleibt auch die Umwandlung des ehemaligen Haarkleides in einen Wollvelz, der aber bereits im Altertum, auch wo die Schafe nur als Opfertiere verwandt wurden, geschätzt war. Wir kennen die Sage vom goldenen Vließ. Und wir wissen aus den Epen des Homer, daß die alten Griechen und ihre Nachbarvölker die wolligen Schafe in Herden züchteten. Von Griechenland tarnen die Schafe zu den Römern und von da zu den Spaniern. Die Wolle der spanischen Schafe war sowohl in Griechenland, als auch in Rom be­rühmt und geschätzt. Von Spanien aus geschah die Verbreitung der Schafe in die übrigen europäischen Länder und wahrscheinlich auch in die südamerika­nischen La-Plata-Staaten, während die Holländer dos Schaf in Südafrika einsührten und die Eng­länder feine Verpflanzung nach Australien förder­ten .. ...

Der Schäfer hat sich an das säumige, durch nichts aus der Ruhe zu bringende Wesen seiner Herde ge­wöhnt. In langsamem Schritt geht er auf den Wanderungen vor ihr her oder folgt ihr mit seinem Hunde nach. Es können Rodfahrer und Fuhrwerke vorbeikommen, Autos vorüberfagen den Hirt und feine Herde bringt nichts aus der Ruhe. Dar­um grüßt das an Haften und Jagen gewohnte Auge des Städters mit Wohlgefallen eine Herde von

Schafen, besonders die anmutig beweate Szene einer still weidenden Tierschar Junge Mädchen be­gegnen ihr ebenso erfreut wie einem Schornstein­feger, besonders, wenn sie an ihrer linken Seite

nicht gesunden fei oder jedenfalls noch immer zur Diskussion stehe. An zwei Beispielen stellte er dann die beiden äußersten Gegenpole des Welt- und Lebensgefühls, soweit es auf den Humor Bezug nimmt,- einander gegenüber. In Hermann Hesies S^eppenwolf" feien Lebensmüdigkeit und Pessi­mismus, das buddhistische Lebensziel seiner Ethik,

tragende mit Beispielen des akademischen Humors und, als früherer Gießener Student, mit einet klei-

keit, Logik und Definitionsbeflissenheit Der Schwabe Heinrich E. Cromer lieferte mit der Germanisten-

Warum tragen die Menschen den Kopf hoch? Wir teilen das mit vielen, aber keineswegs mit allen Tieren. Nicht einmal mit der Mehrzahl. Es gibt sogar welche, die mit dem Kops nach unten gehen.

Magneten, dann stellt sich je nachdem man ihm bem Magnet vorhält, in die verschiedensten Lagen dos Tier ein. Der Magnet hat eben nun die Rolle des Erdmittelpunktes übernommen. Denn offenban reagieren Mensch, Tier und Pflanze gleichenveM auf die Schwerkraft, die von unserer Erde ausgehit

Was rft sie aber, die Schwerkraft, die das ß* dermaßen in ihrem Bann hält? Das ist nicht leicdi! zu sagen. Schwerkraft nennen wir eine von beim Nächsten, das uns umgibt, bis zu den in die Well tennacht hineinstürmenden Kometen verbreitete scheinung, die uns zeigt, daß stoffliche Dinge auf einander eine gewisse Anziehung ausüben. Die gMU Sonne läßt also die kleinen Planeten nicht frei, fr« müssen um sie kreisen. Der Mond wieder ist b£ Trabant der Erde. Ein Stein wird von der Eni

aber die Hälfte der Miet- und Pachtbetrage für die Benutzung sonstiger fremden Anlagegegenstände, wie Einrichtung, Maschinen, Geräte, Patente usw.

Abzusetzen sind 3 o. H. des E i n h e i t s w e r t s der am 1.1 1941 zum Betriebsvermögen gehören­den Grundstücke oder Grundstücksteile, um eine Doppelbesteuerung mit der Grundsteuer zu verniet- den. Entscheidend ist nicht, ob nach der Emheits- beraertung Betriebsgrundstücke vorliegen, sondern ob die Grundstücke ganz oder teilweise für die Ein­kommensteuer entweder buchmäßig Betriebsvermö­gen bilden oder auch nur für den Betrieb tatsäch­lich benutzt werden, jedoch wegen ihres geringen Umfangs nicht zum Betriebsvermögen zählen.

Das Gewerbekapital im Steuererklärungsvordruck.

Als Einheitswert des gewerblichen Betriebs ist der Einheitswert vom 1.1.40 an­zusetzen. Doch kann Neufeststellung (Fortschreibung) des Einheitswerts auf den 1 1. 1941 beantragt werden, wenn er an diesem Zeitpunkt um mehr als %, mindestens 1000 RM., oder um mehr als 100 000 RM. von dem Einheitswert 1940 abweicht. Trifft dies zu, so erfolgt auch die Hinzurechnung der Verbindlichkeiten usw. zum Gewerbekapital nach dem Stande vom 1. 1. 41. H i n z u z u r e ch n e n sind grundsätzlich die Verbindlichkeiten, die den Schuldzinsen, Renten, dauernden Lasten und Ge­winnanteilen entsprechen, die zum Gewerbeertrage gezählt find (vgl. oben!).

Zurechnungspflichtig sind weiter die einem Dritten gehörigen, dem Betrieb dienenden, regelmäßig also gemieteten oder gepach - teten W i r t s ch a f t s g ü t e r , sofern sie nicht zum Gewerbekapital des Vermieters, Verpächters ober sonstigen Ueberlaffenben gehören.

Besondere Skundungs- und Erlaßanträge.

Die Gewerbesteuer für 1941 ermäßigt sich grund­sätzlich nicht, auch wenn der Gewerbeertrag 1941 gegenüber 1940 wesentlich zurückgegangen ist. Er­forderlichenfalls wird nur auf Antrag Ratenzahlung aus Billigkeitsgründen zugelassen. Darüber hinaus kommen aber Billigkeitsmaßnahmen in Betracht, wenn der Betrieb infolge von Kriegsmaßnahmen stnaeschränkt und der normte Gewerbeertrag für 1941 in so weitgehendem Maße gegenüber 1940 gesunken ist. daß die Zahlung der vollen Gewerbe­steuer die Eristenz des Betriebes, feine Wiederauf­nahme nach Beendigung des Krieges oder die wirt- schoftlich"n Verhältnisse des Inhabers gefährden würde Handelt es sich um einen größeren Betrieb, - so kann die Gewerbesteuer sich unter den Kriegs- i Verhältnissen u. U stark belastend auswirken, wenn : erhebliche Dauerschulden bestehen oder auch, wenn der ünriäbrtae Gewinn oder wesentliche Teile des

fBph-iebsausaaben abgesetzt sind.

Miete oder Pacht für Räume ober sonstige Grundstücksteile sind nicht zurechnungspflichtig, wohl

I Den zweiten, gewissermaßen praktisch-ange­wandten Teil seiner Vorlesung begann der Dor-

lassen, wie Rockenbach ausführte, den neuen volk­neuen Zeit erkennen

heit eines Säuglings preisend, zugleich auch eine Verteidigung des Bürgertums gegen die Auffassung

pelt, wie jedermann weiß, mit allen Kräften, wenn er auf den Rücken gefallen ist, so lange, bis er wie­der jene bestimmte Lage erreicht hat, an die sich sein Bau anpaßte. Das gilt sogar für die Pflanzen, so merkwürdig das auch erscheinen mag. Legt ein Gewittersturm das grüne Getreide zu' Boden, so richtet es sich mit vielen kleinen Wachstumsrucken wieder auf. Der Stengel kniet sich förmlich auf den Boden, damit der Halm gerade steht und die Aehren wieder den Kopf hoch tragen können. Die kleinen Wasserflöhe, die jeder Aquariumfteund kennt, weil er seine Fische damit füttert, halten auch immer den Kops hoch; wirft sie die Welle kopfüber, dann schlagen sie einen Purzelbaum und hasten in ihre gewohnte Einstellung zur Welt zurück.

Bei größeren Krebsen kann man am Kopf ein ohrenähnliches Grübchen finden, in die das Tier mit seinen Beinen kleine Steinchen hineinstopft Diese Steinchen müffen das Mittel sein, durch das sich die Tiere über ihre Haltung zurechtfinden, denn

Die Gewerbesteuererklärung für das Rechnungs­jahr 1941 (1 4.1941 bis 31. 3 42)) ist - im allge­meinen mit der Erklärung über den Gewinn aus Gewerbebetrieb für das Kalenderjahr 1940 bis Ende Februar beim Finanzamt einzureichen, falls nicht auf Antrag Fristverlängerung gewährt wird Der amtliche Vordruck sieht im einzelnen Angaben zur Feststellung des 1940 erzielten Gewerbeertrages sowie des Gewerbekapitals, regelmäßig unter Zu­grundelegung des Einheitswertes vom 1. 1 1940 vor Der Gewerbeertrag im Steuererklärungsvordruck.

Gegenkräfte der Ironie, des Zynismus und Pessi­mismus der Vorkriegsmoderne, auf die Vergottung des Menschlichen, die Diesseitsreligion, die Relati­vierung des Lebens im Glauben Negativen Bei­spielen wie Wedekind, Thomas Mann und Hof« mannsthal wurde eine Ausnahmeerscheinung wie Morgenstern cntgegengeftellt; Vertreter der jungen Generation und der Volks- und Heimatdichtung

Verdunkelungszeit

21. Februar von 18.45 bis 8.27 Uhr.

eine Definition

Neckar" werden Dialektdichter der weiteren Heimat zu Worte kommen. In Liedern von Hugo Wolf, dem in Stuttgart lebenden schwäbischen Komponisten und Lehrer an der Musikhochschule Mar Lang und dem an der Folkwanaschule in Düsseldorf tätigen hessischen Tondichter Ottmar Gerster werden drei rnod-rne Meister der heiteren Liederkomposition auf- aeführt werden. Franz Schneider-Facius hat die Zusammmstelluna besorgt und leitet di-fte 7. Mm-aen- veranstaltung. Es wirken mit: Anni Assion. Anne- lspse Garbo- Gert Geiger Si-"rfried Lowitz, Franz Schneider-Facius, Hans Seitz, Karl Dolck. Die Mor- genveranstaltuna muß aus technischen Gründen be­reits um 11.15 Uhr beginnen.

Ortszeit für den 22. Februar.

Sonnenaufgang 8.29 Uhr, «Sonnenuntergang 18.49 Uhr. Mondaufgang 5.54 Uhr, Monduntergang 15.13 Uhr.

Als .Gewinn aus Gewerbebetrieb" ist in dem amtlichen Vordruck der gleiche Betrag anzugeben wie in der Erklärung über den Gewinn aus Gewerbebetrieb für 1940, da die Gewinnbe­rechnung hierfür ebenfalls nach dem Einkommen­steuergesetz zu erfolgen hat. Abweichend bleiben bet der Gewerbesteuer Einkünfte u. a aus der Ver­äußerung bzw Aufgabe von Betrieben, Teilbe­trieben, wesentliche Beteiligungen außer Betracht.

Hinzuzurechnen sind nach dem Vordruck zunächst die 1940 abgesetztenZinsen für Schulden, die der nicht nur vorübergehenden Verstärkung des Be­triebskapitals dienen (Dauerschulden)". Dauer- schulden sind regelmäßig Schulden, die langer als ein Jahr ^bestehen; bei wechselnden Kontokor­rentschulden (insbesondere Bankkrediten) ist der Min­destbetrag des Kredits entscheidend, sofern er nicht nur ganz kurze Zeit einige Tage bestanden hat. Während bei Hypotheken mit Ausnahme von Sicherunqs- und Höchstbetragshypotheken regelmäßig Dauerschulden angenommen werden, rechnen zu den letzteren regelmäßig nicht Ware^i- schulden, Lohnrückstände und zur Bezahlung solcher aufgenommene Warenschulden, die sich nach kurzer Zeit erledigen bzw. aus dem Erlös der verkauften Waren abgedeckt werden.

Zurechnnngspflichtig sind weiter die 1940 abge­zogenenRenten und dauernden Lasten, die wirt­schaftlich mit der Gründung oder dem Erwerb des Betriebs ober eines Teilbetriebs Zusammenhängen", sofern sie nicht beim Emvfänaer der Gewerbeer- tragsfteuer unterliegen. Nicht hierzu gehören also Renten-, Persionsverpflichtungen usw., die im lau­fenden Betrieb entstanden sind.

Bei der Angabe des Gewinnanteils eines stillen Gesellschafters, der mit sämtlichen für seine Bescbättiaung gezahlten Vergütungen zu- rechnunasvflichtig ist sofern die Bezüge nicht bei b-m Gesellschafter aewerbesteuerpstichtig finb ist die Ausnahmereaelung für Angestellte zu beachten. Beträgt die Kapitaleinlage eines Angestellten nicht mehr als 10 v. H des Einbeitswerts des Betriebs und als 20 000 RM., so sind seine Arbeitsvergütun­gen nicht zurechnungspflichtig. :

Die Gehälter und anderen Vergütungen für eitle B-ftchäftiaung des Ehegatten find sowohl bei Oün» ^(unternehmen wie bei Personengesellschaften (Mit- untemehmern) wieder hinzinurechnen, falls sie als

Otto Rombach liest aus eigenen Werken. Gloria-Palast. Seltersweg: ..Sieben Jahre Pech" Lichtspielhaus Bahnhofstraße'Blutsbrüder- schäft". Oberhessischer Kunstverein: 17 30 bis 18.30 Uhr Ausstellungen im Stadttheater und im Turmhaus am Brandplatz.

Stadttheater Gießen.

Am heutigen Freitag wird Gerhart Hauptmanns DiebeskomödieDer Biberpelz" wiederholt. Bühnen­bild: Karl Löffler. 21. Freitag-Miete.

Am kommenden Sonntag wird im Stadttheater

einer weiteren Betrachtung über die arzt Erbse" von Georg Britting, endlich aus um i lustige Beitrage zum .Krieg

Anekdote vom redlichen Finder einen Beitrag zum Kapitel des zerstreuten Gelehrten Aphorismen des großen Spötters und weiland Professors zu. Göt­tingen G. Ehr Lichtenberg befaßten sich mit ge­lehrten Leuten, heiratslustigen Mädchen und einer wahrhaft unübertrefflichenFeuerordnung" Aus klassischen und romantischen Quellen strömt edelster Humor in der Lyrik Morikes, dessen Gedichte Scherz" undNimmersatte Liebe" zu den schönsten Gaben dieses Abends zu zählen waren Es folgte ein wenig bekanntes Beispiel:Unser Kindchen"

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Aus der Stadt Gießen.

»Schäfchen zur Linken!"

Hinter einem Nachbarort weidete eine größere Schafherde auf einer noch winterlich fahlen und verfilzten Wiese Die gleichmäßig ruhige Bewegung der runde.i, dicht beieinander gehenden Rücken er­innerte an das anmutige Wellenspiel eines sanft hingleitenden Wassers. Mit gesenkten Köpfen zupf­ten und knabberten die Tiere, indem sie sich mit kleinen Schritten da und dorthin, wandten Keines von ihnen machten den leisesten Versuch, aus der Schar auszubrechen oder auch nur sich avzusondern. Wenn schon einmal einige Tiere im Euer des Grasens zu nahe dem Wiesenrand kamen, jagte der schwarze, zottelige Hu.d heran und wie die Woge einer Brandung ans Ufer, so stoben die aufge­schreckten Tiere furchtsam und lautlos in die Herde zurück ...

Nicht immer war das Schaf so gutmütig und fromm. (Der Ausdruck lammfroh ist ja geläufig.) Sein Urahne, das asiatische Steppenschaf, tummelte sich anders in der Wildnis. Es war behend in fei­nen Bewegungen, klug im Vermeiden von Gefahren und mutig und (ampfesluftig, wenn es angegriffen wurde. Die Zähmung des Tieres, feine Eingliede­rung in die den Menschen dienliche und dienstbare

Warum tragen wir den Kopf hoch? Bon Dr. R. Fraires.

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Umlaufvermögens in der Annahme gleichbleibender Weiterentwicklung investiert wurden und zur Zeit nicht flüssig gemacht werden können. In derarttaen Fällen versvrecken Steuerermäßigunasanträae Er- I fn(a in gl. hierzu RLI.-Erlaß vom 14.10.40 RStBl. | S. 931).

durch die Humordefinition hindurch spürbar. Ganz -------

anders der echte Humor, zu dem wir uns bekennen, tik der Mutterliebe der aus gläubigem Optimismus, gesundem Men- \ heft eines Säuglinc schenverstand und natürlichem Dolksempfinden ge­deihe wiederum im Sinne Jean Pauls, der (Vorschule der Aesthetik") den Humor als Aus­gleich zwischen Großem und Kleinem begreift, als Sen Ausdruck des Glaubens an die Harmonie der datenhumors, im Anschluß West Solcher Auffassung stehe die spekulative Deu- Friedrich Theodor Vischers, lieferten zwei fchwä- tung Hesses als Anwaltes des Luziferischen. der bische Histörchen aus HebelsSchatzkästlein", bann Rebellion gegen die Ordnung der Welt kraß ent-1 aus der Zeit des Weltkrieges die GeschichteStabs- gegen In einer weiteren Betrachtung über die | arzt Erbse" von Georg Britting, endlich aus un- Grundeinstellung her neueren deutschen Dichtung I ferer Gegenwart zwei luftige Beiträge zum .Krieg zum Humor beleuchtete Dr R o ck e n b a ch den , der Nerven" wie >hn der als Major der Luftwaffe schon aufgewiesenen Gegensatz zwischen der Welt-1 im Felde stehende Richard Euringer erlebte Der gläub'akeit und der blmben Gottesferne eines phi-! Vortragende, dem freundl'cher Bestall für feine losophijchen Naturalismus; er wies hm auf die l Ausführungen dankte, verabschiedete sich mit Apho-

Die Gewerbesteuererklärung für 1941

Bon Steuerberater Dr. Wuth, Berlin.

nen Huldigung an den genius loci unserer Unioer- Das sind die Kopffüßler, zu denen die Tintenfische silätsstadt. Aus des alten Matthias Claudius Trat- gehören. Sie steigen in allen möglichen Lagen um­tat vom akademischen Leben und Wandel vernahmen her, mit Vorliebe aber so, daß ihr Kopf nach ab* wir ein mijde Verspottung akademischer Gelehrsam-! wärts hängt. Dem Bandwurm ist es überhaupt ..... * ........ * ' gleich, in welcher Lage er feine Darmsäfte saugt,

angezogen und fällt deshalb auf sie zurück, toeiri man ihn hochwirft. Und so müssen auch alle lebei» den Geschöpfe sich nach der Erde richten, möglichst senkrecht auf ihr stehen. Wir sind ebenso an o|!! Erde angeheftet wie die Eisenfeilspäne an des Magneten.

Das Problem hat sich nun also umgekehrt RM das ist mehr verwunderlich, warum wir fentreiß stehen und den Kopf hochtragen, sondern wieso Tiere gibt gleich den Muscheln, Schlangen, oder Würmern, denen die Schwerkraft gl-eidygulnij zu sein scheint. Ebenso wenig wie das Rätsel Schwerkraft gelost ist, haben wir eine befriediget Erklärung dafür, warum sie auf den einen win und auf den anderen nicht.

3ciffcbnffen.

Das Februar-Heft der ZeitschriftNeuetr Volk" (Blätter des Rassenpolitstchen Amtes W NSDAP., Verlag Berlin SW 68) bringt u a. eins' mit vortrefflich charakterisierenden Bildern ülustrlet« ten BeitragVorposten deutscher Art in Döhm«n und Mähren" von Dr. Werner Hüttig. Ein Mui|C0 von Dr. Paul Schulze-Naumburg,Der noroiF Mensch in Frankreich" gelangt an Hand einifl' bezeichnender Wiedergaben von Beispielen nrns/ österlicher französischer Kathedralplastik zu Ergeft nisten, die den Rassenforscher wie den Kunsthisi^ ker angehen. Alice Lincke steuert akademische innerungen zum 50, Geburtstage des Rasfenforlche Hans F K Günthers bei. Ein fesselnder BildbeM schildert die neuzeitliche Kampftechnik der Piome«

austaucht.

Während ich mit dem Schäfer sprach, kamen zwei Radlerinnen vorüber:Schäfchen zur Linken!" rief die eine lachend Da wandte sich lachend auch der Schäfer und sah ihnen nach. ..Das Glück soll euch winken!" murmelte er freundlich in seinen Bart ---- P. B.

rismen aus Friedrich Th. Vischers RomanAuch i man sich nun dem Versuchstier mit einem starken, einer", und der SatzEine Welt, wo viel gtzlacht' sich io nachdem man ihm Dem

wird, kann so schlecht nicht fein ..." leuchtete uns tröstlich auf dem Heimweg. Hans Thyriot.

Im Schaufenster der Blumenhandlung Schneider im Seltersweg stellt die Polizeidirektton Gieffen von heute ab die Tafel zur Schau, die am Taa der Deutschen Polizei" auf dem Kreuzplatz dieBom­ben auf England" in Form von Nagelungen bei gleichzeitiger Opferspende für das Kriegs-WHW aufnahm Auf der England-Karte dieser Tafel finb auch die wichtigsten Städte vermerkt, die bisher von unseren Fliegern und am letzten Samstag von unseren Gießenern Volksgenossen mit Bomben be­legt wurden im letzteren Falle allerdings nur in Gestatt von Opfernägeln Dieser England-Bomben- täfel ist eine Dankeskundgebung des stellv Polizei- direktors Major und Kommandeur der Schutzpolizei Hellwege Emden beigefügt. (Bildaufnahme: Privat.)

Heber 61 000 NM für das WSW.

DerTag der Polizei" am verflossenen Wochen- ende hat cKs Gesamtergebnis der Sammlung für bas Kriegs-Winterhilfswerk im Kreise Westerau den Betrag von 6 1 1 6 6,2 7 R M. erbracht: Dieses, schöne Ergebnis wirb die Polizei- und Gendarmerie- beamten sowie alle ihre Helfer als Sammler, diu Bevölkerung als Spender sicherlich in gleichem Maße? befriedigen.

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Achtung; Briefmarkensammler!

Die NSG. Kraft durch Freude, Kreisdienststell- Wetterau richtet in Betrieben und Dr,sgruppem Tauschverkehr und Neuheitenbezug ein Mitglieder der Deutschen Arbeitsfront, die sich anschtteßen unto einer Sammlergruppe beitreten wollen, richten ihre Wünsche und Anschriften an die hiesige Dienststelle die die Zusammenstellung der Sammlergruppe leitet, Mündliche Auskunft erteilt: Pg. Gerlach, Drtsroal- hing der DAF. Gießen-Miste, Bahnhofstraße 46pari., Sprechstunden: Montag und Donnerstag von 20 bis 22 Uhr. 88800

Gießen-r Woche

für Kunst und Literatur 1941.

Im Rahmen der Giehener Woche für Kunst mtS Literatur 1941 veranstalten der Goethe-Bund um die Kulturelle Vereinigung ach heutigen Freitag,, 21. Februar, in der Großen Aula der Universität eine Feierstunde und am Sonntag, 23. Februon, nachmittags in den Räumen des Gesellschaftshauses ; eine festliche Veranstaltung unter dem TitelFrohn Stunden bei Wilhelm Busch". Zu dieser Veranstat-

Die Dolksbildungsstätte Gießen der NS -Gemein­schaftKraft durch Freude" hatte zu einem frohen Vortragsabend in der Aula eingeladen Dr R o ck e n- ha£f ' fimorbeariff einer doch Letter der AbteUung Kunst des Reichsfen- uhnen

bers Köln, sprach über bas Thema Weiteres ous beutfdjer Dichtung". Die Vorlesung gliederte sich in einen theoretisch-ästhetischen und einen beispielhaft-anschaulichen Teil Ausgehend von einem Verse Goethes,Wenn ich den Scherz will ernsthaft nehmen ...", bemerkte ber Vortragende zunächst, daß es nicht das Anliegen des Abends sei, die Zuhörer etwa schlechthin zu amüsieren-, die Darbietung von Proben lege kein Gewicht auf Voll­zählung Deutsche Dichter von Rang sollten zu Worte kommen, lachend die Wahrheit zu sagen. Anknüpsenb ferner an einige Bemerkungen Jean Pauls als eines der Großen im Reiche deutscher heiterer Dichtung, betonte der Vortragende, daß eine gültige Definition dessen, was Humor ist. noch

Gießener Woche für Kunst und Literatur 1941:

19 bis 21.30 Uhr im StadttheaterDer Biberpelz"; iui. "VT'*ar ----- ""

veranstaltet vom Goethe-Bund und der Kulturellen Stelle der ursprünglich vorgesehenen Ausführung von Dereiniaung 19 15 Uhr in der Großen Aula der Schlegels LustspielDie stumme Schönheit , die Universität Feierstunde unter Mitwirkung des wegen Erkrankungen auf einen fpateren Termin ver- Stäbtifchen Orchesters Es spricht Regierungsrat Dr schoben werden mußte, eine rezitatorftche und musi- Erckmann über .Der Humor als Wesensaus- kalische Veranstaltung ftatttmben. Unter bem Xitel druck der deutschen Seele im Schrifttum", Dichter . Mundartlicher Humor vom Rhein, Main und

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