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KatastrophaleWirtschastslage Palästinas

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Unser Bildtelegramm zeigt den Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Heß, wahrend der Gedenkrede am Sarge Im Hintergrund der Feldherrnhalle ^-Obersturmbannführer G r l m m i n g e r mit der Blutfahne. (Scherl-Bilderdienst-M.) ' 9

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Oer Druck um die Gurgel.

Der summarische Einspruch En gM nd

Kleine politische Nachrichten.

Der Reichsgefundheitsführer hat den NSFK.- Sanitätsoberführer Dr. Meyer, Gruppenarzt im NS.-Fliegerkorps, mit dem Aufbau des gesamten Gesundheitswesens in Norwegen beauftragt.

Mit der allmählichen Wiederherstellung der tele­graphischen Verbindungen wird das Unglück, von dem Portugal heimgesucht wurde, in seinem ganzen Ausmaß sichtbar. Es war nicht nur die Hauptstadt, über die ein Zyklon mit einer noch nie verzeichneten Geschwindigkeit dahinraste, das ganze Land ist auf- schwerste betroffen. Keine Provinz blieb verschont. In Lissabon selbst drückte der Sturm Häuserfronten ein und legte Kamine und Fabrikschlote um. Ganze Lagerhäuser, Industrieanlagen, Schuppen des Lissa­boner Flugplatzes mit zwei Dutzend Flugzeugen wurden wie Kartenhäuser weggefegt. Jahrhunderte­alte Parkanlagen, wie der berühmte Park des Schlosses van Pena in Zintra, sind verwüstet. Im Hafen von Lissabon und in mehreren anderen Häfen wurden die Dämme zerstört und die Flußmündun­gen überschwemmt. Große Viehbestände wurden von den Fluten vernichtet. In Algarve, der südlichsten Provinz,, wurde die ganze Fischerflotte vernichtet.

Der FilmSieg im Westen" wurde in Bel- grab auf Einladung des deutschen Gesandten von Heeren in einer Sondervorstellung gezeigt. Mini­sterpräsident Zwetkowitsch war an der Spitze der

Führer und Bewegung nehmen Abschied von Hermann Knebel

außerordentlich populär, obgleich sie zu spä kommt. Der Tag, an dem England weder B u t ter zum Leben noch Kanonen zum Kriegführen haben wird, rückt unerbittlich näher. E. S.

abgerissen, worauf dieser das Kirchendach durch­schlug und die in der Kirche befindlichen Nonnen unter sich begrub Das Meteorologische Instttut von Madrid hat jetzt einen Bericht über den Orkan her- ausaegeben, der in den letzten Tagen die iberisch« Halbinsel heimgesucht und die verheerende Feuers­brunst von SanRinder verursacht hat. Der Wirbel­sturm hatte einen Durchmesser von 500 Kilometer i und eine Geschwindigkeit von 140 Stundenkilo­meter. Der Wirbelsturm ist zwischen Portugal une­ben Azoren entstanden und hat durch die Mündung des Douro Eingang auf der iberischen Halbinsel ge­funden.

Kein Schiffsraum und keine Devisen

Argentiniens vergebliche Hoffnungen auf englische Maiskäufe.

vorsieht, die sich weigern, Mietverträge mit kinder­reichen Familien abzuschlüßen.

Auf Grund von Berichten des Finanz- und Ver- kehrsministeriums Gestimmt ein Dekret im franzö­sischen Staatsanzeiger die Vorverlegung der Zeit um zwei Stunden im nichtbesetzten Gebiet vom 5. Mai an. Es wird hiermit beabsichtigt, eine gleiche Zeit mit dem besetzten Gebiet herbeizuführen.

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Keine Schiffe für die argentinische Butterausfuhr nach England.

Buenos Aires, 20. Febr. (Europapreß.) Der Mangel an Schiffsraum hat jetzt zur Einstellung der Butterausfuhr aus Argentinien nach England geführt. Die großen Molkereiunternehmen des Lan­des verlangen nun von der Regierung dringende Maßnahmen zur Behebung der Krise. Der Ton-

gegen die Anregung des ehemaligen nordamerika- nifchen Präsidenten Hoover, erst die belgi­sche Zivilbevölkerung und dann, von den hior zu sammelnden Erfahrungen ausgehend, die Zivilbevölkerungen weiterer besetzter Gebiete mit Lebensrnitteln zu versorgen, findet natur» ein der belgischen Bevölkerung einen starken hall. Auch Franzosen, Dänen, Norweger sind an dieser englischen Sabotage interessiert. Aber die Belgier wissen aus den Erfahrungen des Welt­krieges, daß die Versorgung der Zivilbevölkerung in einem besetzten Gebiet erleichtert werden kann. Herbert Hoover, von dem auch diese Anregung neuerdings ausgcganaen ist, war während des Welt­krieges Organisator Des amerikanischen Hilfswerks für Belgien. Herbert Hoover wird sicherlich nichts tun, was den englischen Sieg gefährdet und was ihn in einen offenen Konflikt mit seinem Amts­nachfolger Franklin Roosevelt bringen könnte. Er wird solchen Möglichkeiten schon deshalb aus dem Wege gehen, weil es sein natürliches Bestteben sein muß, seine Anregung auf Versorgung der Zivil­bevölkerung in den besetzten Gebieten außerhalb des sehr bitteren amerikanischen Parteienstreites zu hal­ten. Er denkt also rein sachlich und stützt sich dabei auf seine eigenen im Weltkrieg gewonnenen Er­fahrungen. Da muß ganz klar erfaßt werden, um die ganze Tücke des englischen Anschlags auf die Bevölkerung Europas als solcher zu begreifen. Der englische Glaube, daß die eigene Insel ein Sperr- fort ist und daß es diesem Sperrfort erlaubt sei, Europa mit Hunger zu überziehen, wird an die­sem Beispiel wieder einmal sonnenklar.

Die belgische Presse brandmarkt in schärfster Form das ruchlose britische Verbrechen an der bel­gischen Zivilbevölkerung.Volk en Staat" schreibt, die Ablehnung des Hoover-Hilfsplanes durch Groß­britannien reihe sich würdig an die britische Ver- ' gangenheit an. Man habe ein solches brutales Vor­gehen auch nur von einem Land erwarten können, das mehr als 20 000 stammverwandte Burenfrauen und Kinder in südafrikanischen Konzentrattonslagern elend umkommen ließ. DerSoir" schreibt, die bel­gische Armee sei gut genug gewesen, die Flucht der Briten in Dünkirchen zu decken. Jetzt biete Groß­britannien Belgien als Lohn die Verweigerung amerikanischer Lebensmittel. Diese jüngste britische Schandtat schreie nach Rache vor der ganzen zivi­lisierten Welt. DieBrüsseler Zeitung" bemerkt, wenn überhaupt nur etwas Gerechtigkeitsgefühl in den Bewohnern Belgiens stecke, bann müsse diese jetzt aufwallen gegen diejenigen, die einen humanen Plan durch brutales Nein zum Scheitern brachten. England habe die Hovveraktion für Belgien glatt torpediert und auch den Amerikanern gezeigt, wie die brittsche Kriegspraxis in ihrer Hemmungslosig­keit und Brutalität in schreiendem Gegensatz stehe zu der Theorie, die gerade Lord Halifax immer so wörtlich predige.

Oie bulgarisch-türkische Deklaration.

Filoff unterstreicht Bulgariens Friedensliebe.

des und drei Vierteln der wertmäßigen Gesamtaus­fuhr in der Vorkriegszeit entspricht. Der Ausbruch des Krieges bewirkte infolge des sofortigen auftre- lenden starken Schiffraummangels eine Ausfuhr­oerminderung um etwa 50 v. H., denn die Gefarntausfuhr an Zitrusfrüchten belief sich 1939/40 auf nur 7,6 Millionen Kisten, wobei die Erhöhung der Transportkosten zudem noch den Reinerlös finken ließ. In der gegenwärtigen Saison ist die Ausfuhr fast völlig zum Stillstand gekommen. Um einen wirtschaftlichen Zusammenbruch zu ver­hindern, hat die Manbatsregierung in Verbindung mit den Banken ben Pflanzern mit Krebiten zu Hilfe kommen müssen.

Es ist nicht verwunberlich, daß sich unter diesen Umständen der Außenhandel Palästinas 1940 äußerst ungünstig entwickelte. Die E i n f u h r e n er­reichten in den ersten acht Monaten 1940 einen Wertstand von 8,55 Millionen Pfund gegenüber 10,46 Millionen Pfund in der gleichen Vorjahrss- zeit, wobei jedoch zu beachten ist, baß gegenüber dem Vorjahre Preis- u n d Fr a cht st e i ge r u n- g en von 30 bis 40 v. H. eingetreten finb. Gleich­zeitig find die Ausfuhren von 4,29 Millionen Pfund auf 1,90 Millionen Pfund, also um weit mehr als 50 v. H. gesunken.

Sofia, 20. Febr. (Europapreß.) Der bulga­rische Ministerpräsident Filoff gab im Sobranje ein Erklärung zu dem bulgarifch-türkifchen Freund- schafts- und Nichtangriffspakt ab.Zwischen der bulgarischen und der türkischen Regierung", so sagte der Ministerpräsident,haben immer die freund­schaftlichsten Beziehungen bestanden, /die im Jahre 1925 durch einen Freundschaftspakt bestätigt wurden. Angesichts dieser Beziehungen ist es natür­lich gewesen, daß in diesen schweren Zeiten, die die Welt durchlebt, beide Regierungen neuerdings die Gelegenheit ergriffen haben, um ihre gegen­seitigen Beziehungen zu klären. Aus diesem Grunde wurden Besprechungen im Geiste des gegenseitigen Vertrauens und der Aufrichtigkeit geführt, deren Ergebnis in einer Erklärung niedergelegt wurde. Diese Erklärung ist widersprechend kommentiert worden. Für uns ist es vor allem wichtig, daß sie ein neuer Beweis der Politik der Friedens­liebe ist, die die bulgarische Regierung führt und die, wie ich besonders betonen will, sie auch wei­terhin fortsetzen wird. Uebereinftimmenb mit dem Geist dieser Erklärung und dem Wortlaut des Artikels 1 gibt die bulgarische Regierung erneut bekannt, daß sie nicht die Absicht hat, je­manden zu bedrohen, wer es auch immer fei, und daß es der unabänderliche Grundsatz der bulgarischen Außenpolittk bleibt, niemand an­zugreifen. Ich bin glücklich, festzustellen, daß diese Politik von der türkischen Regierung sehr gut verstanden wurde und daß wir auf diese Weise zur Festigung der freundschaftlichen Beziehungen beitragen konnten."

Zwischen dem türkischen und dem bulgarischen Ministerpräsidenten wurden Telegramme gewechselt, in denen beide ihrer größten Zufriedenheit über die Unterzeichnung des Abkommens Ausdruck geben. Der türkische Gesandte in Sofia, Berker, er- klärte der bulgarischen Presse, das Abkommen sei der Ausdruck der herzlichen Freundschaft zwischen den beiden Ländern, die daran interessiert seien, die gegenseitige Freundschaft zu vertiefen und die Ausbreitung des Krieges auf dem Balkan zu ver- hindern.

Rote Teppiche führen zum Katafalk, den die Fahne des nationalsozialistischen Reiches deckt. Auf ihr ruhen mit Stahlhelm, Degen und Orden des im Krieg und Frieden gleich bewährten Soldaten. Ein Musikkorps, zwei Kompanien der Wehrmacht und eme Kompanie Waffen-^ marschieren auf und neh- men zusammen mit einer Ehrenabordnung des Auswärtigen Amtes unter der Führung von Staats- lekretar von Weizsäcker zur Rechten des Sarges Aufstellung, während zu feiner Linken eine Ehren- gefolgfchaft der HI. mit Fahne angetreten ist. Acht Kompanien der Kämpfer des 9. November 'n. ihren feldgrauen Windjacken und Mützen mar- schieren vor dem Sarge auf. 600 Politische Leiter mit Fahne haben Ausstellung genommen, vor ihnen £e e5rengäfte. An ihrer Spitze sieht man die Reichsleiter Amann, Buch, General Ritter von Epp, Fnhler, Frick, Dr. Goebbels, Hierl, Himmler, Hühn.

lern und Rosenberg, zahlreiche Gauleiter und dere hohe Führer der Partei und ihrer Gliederun­gen, unter ihnen den Stabschef der SA. Lutze und den Leiter der Auslandoraanisation der NSDAP-, Bohle, mehrere Reichsminister und Staatssekretäre des Reiches, den bayerischen Ministerpräsidenten Siebert, von der Wehrmacht den Generalfeldmar­schall Ritter von Leeb, und andere Generale.

Während die Formationen stillstehen und die übrigen Teilnehmer die Hand zum Gruß erheben, nimmt ^-Obersturmbannführer Grimmiger mit der Blutfahne auf den Stufen der Feldherrnhalle Aufstellung, zusammen mit einer Standarte der SA. Mit dem Glockenschlage 11 Uhr tritt der Füh­rer, geleitet von Reichsmarschall Hermann Göring, dem Stellvertreter des Führers Rudolf Heß, dem Reichsaußenminister vdn Ribbentrop und dem Gau­leiter des TrMtionsgaues Adolf Wagner aus dem

nagemangel hat auch größte Schwierigkeiten fflfo das allgemeine Wirtschaftsleben des Landes A Folge. Die Regierung prüft jetzt die Möglichkei.!, die im Hafen von Buenos Aires stillgelegten aus. ländischen Schiffe zu erwerben.

»Nur Gumpfland für USA-Flugstühpunkte -

Washington, 21. Febr. (DNB. Funkspruchj Der demokratische Senator Sone verlas vor bcrt Senat Berichte, wonach im Karibischen Meei den Amerikanern als Gegenleistung für die 50 $en ftörer für die 08^.-Flugstützpunkte England nur Sumpf 1 and abgetreten habe. (!) Der Senator fügte hinzu, es sei nicht gerade die geeignete Zen für England, zu feilschen. England sei in schlimm, [ter Lage, wolle aber dennoch keine brauch, baren Gebiete abtreten. Für seine Zerstöre? habe Amerika lediglich Riesenausgaben eingetauschL

Das Unwetter ans der iberischen Halbinsel.

Im Norden Spaniens ist in den letzten Tage? starker Schneefall eingetreten. Die Bergstraßen fino durch die Schneemassen versperrt, so daß sich bei Verkehr außerordentlich schwierig, wenn nicht un­möglich, bewerkstelligen läßt. Unwetter und Sturm haben in Spanien beträchtliche 93er- heerungen angerichtet. Die Stadt Torrelavegs wurde infolge des Schadens, den der Sturm an Eisenbahn- und Telegraphenlinien anrichtete, von der Außenwelt vorübergehend abgeschnitten. Auch, das Gefängnis der Stadt war ein Opfer des Stur­mes geworden. Beim Einsturz eines Klosters in dec Nähe von Santona wurden vier Nonnen getötet Der Sturm hatte den Turm des Klostergebäudes

San Sebastian, 21. Febr. (DNB. Funkfpr.) Ebenso wie Westafrika, Südafrika, Aegypten, In­dien. Australien und andere Teile des drittfchen Reiches hat auch Palästina feftfteüen müssen, daß durch den Krieg ein katastrophaler Schrumpfungs­prozeß auf allen wirtschaftlichen Gebieten eingetre­ten ist. Dor allem der Eintritt Italiens in den Krieg und die Abschneidung des Mittelmeerweges für die brittsche Handelsschiffahrt hat sich auf das Wirtschaftslebens Palästinas verhängnisvoll ausge­wirkt.

Die private Bautätigkeit des Landes ist durch die politische und wirtschaftliche Unsicherheit, die Abnahme der Kapitalinvestitionen, die starke Steigerung der Baumaterialpreise fast z u m S t i l l- stand gekommen. Da die Bauwirtschaft vor Aus­bruch des Krieges der zweitwichtigste Wirtschafts­zweig Palästinas war, läßt sich leicht ermessen, was diese Tatsache bedeutet. Erst recht jedoch wurde die Zitrusfrucht wirtschaft Palästinas, die das wirtschaftliche Rückgrat des Landes bildet, von den Auswirkungen des Krieges betroffen. Im letzten Vorkriegsjahr hat Palästina 15,31 Millionen Kisten Zitrusfrüchte ausgeführt, die 2,25 Millionen Pfund erbrachten, was nahezu zwei Dritteln des Gesamt­wertes der landwirtschaftlichen Erzeugnisse des San»

Wie aber hat England gehöhnt, als es Hermann Göring die übrigens nie in diesem Wortlaut gefallene Aeußerung zuschrieb:Kanonen oder Butter". Der englische Blockademinister D a l t o n hat bis vor kurzem noch die Hungerwirkung der britischen Blockade auf Deutschland haarscharf be­wiesen und das Gegenteil der deutschen Blockade­wirkung auf England. Er ist jetzt verstummt. Die englischen Lebensmitteloorräte sind tatsächlich be­reits zum großen Teil aufgegessen. Wootton schrie, England habe zu viel verzehrt, es müsse sich unbedingt jetzt einschränken, und plötzlich ist die ver­spottete ParoleKanonen oder Butter" in England

München, 20. Febr. (DNB.) Der Führer und mit ihm die nationalsozialistische Bewegung hat in einem feierlichen Staatsakt Abschied genom­men von einem der ältesten Mitstreiter des Füh­rers, von Hermann ÄriebeL München lag im nächtlichen Dunkel, als zwei Kompanien der Waffen-^ vor der Feldherrnhalle Auf­stellung nahmen und der von 14 Fackelträgern der Hitler-Iugend flankierte, iflit Helm und Degen ge- schmückte Sarg aus dem Kaiserhof, der Residenz vor die Feldherrnhalle getragen und unter Trom­melwirbel und den Klängen des Präsentieriyor- fches dort abgesetzt wurde. Seit dieser Stunde hiel- ten abwechselnd Angehörige des Stoßtrupps Adolf Hitler, Offiziere der Wehrmacht, Beamte des Aus­wärtigen Amtes und SA.-Führer die Ehrenwache. Dor der Feldherrnhalle flammen Pylonen. Don hohen Masten wehen umflorte Haken^euzdanner.

Feierlicher Staatsakt vor der Feldherrnhalle. - Rudolf Heß ehrt das Andenken des alten nationalsozialistischen Kämpfers. - Beisetzung aus den Friedhof von wederaschau.

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Regierung erschienen. Die Generalität sowie die be­freundeten und neutralen Mitglieder des Diploma­tischen Korps samt ihren Waffenattachäs waren neben zahlreichen Persönlichkeiten aus dem politt­sche n, wirtschaftlichen und kulturellen Leben an- wefend.

In Vichy erscheint im französischen Amtsblatt ein Dekret, das Strafmaßnahmen gegen Hausbesitzer

Die argentinische Regierung sieht sich infolge die­ser Unmöglichkeit, ihre großen Maismengen abzu- setzen, vor große Schwierigkeiten gestellt. Ende De­zember belief sich der unverkäufliche argentinische Maisüberschuß auf sieben Millionen Tonnen. Die Ausfuhr der Saison 1939/40 hat bisher nur 1,17 Millionen Tonnen erreicht, gegenüber der bereits sehr schlechten Vorjahrsziffern von 2,6 Millionen Tonnen. Da im April wieder eine neue Mais­ernte verfügbar wird, wachsen die Sorgen der argentinischen Regieruna und der Farmer gewal­tig, da ein völliger Zerfall des Marktes zu erwar­ten ist, wenn es nicht gelingt, die schon jetzt vor­handenen Ueberschüsse irgendwie zu befeihgen.

Cadiz, 21. Februar. (DNB. Funkspruch.) Aus Buenos Aires wird bekannt, daß führende argen« ttnische Maisexporteure mit Unterstützung der argentinischen Regierung der britischen Regie­rung Vorschläge unterbreitet haben, die England eine Wiederaufnahme der Maisbezüge aus Argentinien erleichtern sollten. Man wollte in Argentinien Preß werke errichten, um die Maiskörner in gepreßten Maisfutterkuchen umzuwandeln, wodurch man um die Hälfte bis zu Zwei Drittel Schiffsraum einsparen könnte. Da die britische Regierung diese Vorschläge ab­lehnte, da sie selbst für solche umfangmäßig gerin­gen Bezüge heute keinen Schiffsraum mehr zur Verfügung hat, machten die argentinischen Kreise den Vorschlag, daß England Mais in Argen­tinien erwerben und bis zur Verfügbarkeit von Schiffsraum an Ort und Stelle einlagern olle. Auch diesen Vorschlag hat man in London abgelehnt, weil Englands Devisen außerordent­lich knapp sind und man es sich nicht mehr leisten kann, Gelder, die für dringliche Rüstungszahlungen benötigt werden, in toten Vorräten in Ueberfee an-